Was Sie NICHT wissen dürfen: „BLUT & SCHWARZE MESSEN!“



In dem Buch „Satanische Magie“ des ehemaligen Großmeisters der „Fraternitas Saturni“, Gregor A. Gregorius, schreibt er bezüglich Schwarzer Messen:

„Man bedient sich wiederum des Blutes neugeborener Kinder, die man vorher durch Halsaderschnitt schächtet, um die Hostien damit zu durchtränken.“

Blut, das im Todeskampf vergossen wird, soll besonders energetisch aufgeladen und kraftspendend sein. Denn durch den Todeskampf der lebenden Kreatur wird „bioelektrische Energie“ entladen, so Anton LaVey, der Begründer der „Church of Satan“ in seiner „Satanischen Bibel“, der sich allerdings von Blutopfern distanziert.

Denn der „mutmaßliche Grund für ein Opferritual ist, die Energie aus dem Blut des frisch geschlachteten Opfers in die Atmosphäre der magischen Arbeit einzubringen und dadurch die Erfolgschancen des Magiers zu erhöhen.“


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Die Schwarze Messe, die ihren Höhepunkt, ihre Blütezeit im Mittelalter hatte und heute noch im Rahmen satanistischer Rituale verschiedener Gruppen, Kulte, Logen und Orden praktiziert wird, beinhalten Tier-, manchmal auch Menschenopfer, bei denen zumeist viel Blut fließt.

Oftmals wird dieser Lebenssaft über ein kopulierendes Paar vergossen, anschließend getrunken. Tier- und Menschenfleisch verzehrt 

„Man kann also sagen, auch in der Schwarzen Messe verbinden sich wie beim Vampirsex Lust und Tod und die Einverleibung von Fleisch und Blut,“ schreibt Norbert Borrmann in seinem deutschen Standardwerk „Vampirismus oder die Sehnsucht nach der Unsterblichkeit“.

Nicht zu vergessen auch, dass das durch opfern, töten oder verletzen fließende Blut ein erregender Anblick für die Beteiligten ist und Mensch und Tier rasend machen kann.

Alleine die Farbe erinnert an gewalttätige Handlungen. Dieser psychische Reiz ist ein wichtiger Aspekt für den Magier.

Richard Cavendisch meint in „Die Schwarze Magie“ dazu:

„Der grausame Akt des Schlachtens und der Anblick des aus der Wunde hervorquellenden Bluts erhöht die Ekstase, in die er (der Magier/d.A.) sich im Verlauf der Vorbereitungen, durch Konzentration, Gesänge und das Verbrennen von Weihrauch gesteigert hat.“


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Was Sie NICHT wissen dürfen: „BLUT & MAGIE!“

Tabu: „Blutopfer & Ritualmorde im Hardcore-Satanismus!“

„RITUALMORDE weltweit“ – Die FAKTEN! (1)

„RITUALMORDE weltweit“ – Die FAKTEN! (2)


Der bekannteste Satanist des 20. Jahrhunderts, Aleister Crowley, brachte nicht nur mit seinem „Tu was Du willst“ eine Charta des Bösen in die Welt, mit seinem „Buch des Gesetzes“, die Teufelsbibel schlechthin, sondern machte auch, und das wissen die wenigsten, den Vampirismus in der Okkultszene hoffähig.

So ließ er sich seine Eckzähne spitz zufeilen und begegnete Verehrerinnen mit dem sogenannten „Schlangenkuss“: Er biss ihnen mit seinen Fangzähnen ins Handgelenk oder in den Hals.

In seinen Ritualen floss viel Blut, das gelegentlich auch von seinen Jüngern getrunken werden musste. Damit entzieht Crowley wie ein Vampir durch das Blut seinen Opfern die Seelenkräfte, die Lebensenergie.

In seiner sexualmagischen Formel berichtet er von der „Scharlachroten Hure“, die auf dem „Tier 666“ (aus der Johannes-Offenbarung) reitet und das „Lebensblut“ der Heiligen trinkt.

Und in seiner „Nu-Isis-Lodge“ des O.T.O., die Kenneth Grant nach seinem Tod 1947 übernahm, repräsentierte Nu-Isis (oder New-Isis, die viele Parallelen zur indischen Göttin Kali aufweist), die „schwarze“ Isis, symbolisch das Blut, als Basis jeglicher Manifestation.

In Michael Bertiaux „Kult der Schwarzen Schlange“, einem magischen System aus der Sexualmagie des Tantra und den Todesriten des Voodoo (Schwarzafrikas), soll durch magische Invokationen der Magier während seiner magischen Arbeiten vor einem „sexuellen Vampirismus“ bewahrt werden.

Die „Liebe zum Blut“ (Hämatophilie) kann für einige Menschen zum wahren (unstillbaren) Blutdurst werden. Sie sehen darin oftmals eine mystische, sexuelle oder vitalisierende Erfahrung.

In der Sexualwissenschaft werden folgende „Blutfetischisten“ unterschieden:

  • Sadisten (die ihrem Partner beim Geschlechtsverkehr Wunden beibringen, um Blut zu sehen),
  • Masochisten (die ihr eigenes Blut fließen lassen),
  • Menomanen (die sich nur für Menstruationsblut interessieren),
  • „Blutsauger“ oder „lebende Vampire“ (die sadistisch orientiert sind und ein „Symbol der sadomasochistischen Seite des Bösen“ darstellen) und
  • Kannibalen (die Menschenfleisch essen und Blut als Teil des „Nahrungsfetischismus“ betrachten).

Dieser Text ist ein Auszug aus meinem Buch:

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Siehe auch:

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SODOM SATANAS 1 – Die Politik der Perversion

SODOM SATANAS 2 – Die Politik der Perversion



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Was Sie NICHT wissen dürfen: „BLUT & MAGIE!“



Blut wird seit vielen Jahrtausenden eine eigene Mythologie zugeschrieben und ist Bestandteil aller Religionen und magischer Weltanschauungen.

Neben Milch, als Ausdruck der „weiblichen“ und „mütterlichen“ Schöpfungskraft und dem Samen, als Ausdruck der „männlichen“ und „väterlichen“ Schöpfungskraft, gilt „Blut“ als eine dieser drei „heiligen Substanzen“, die aus dem Körper stammen.

Fünf bis sechs Liter hat jeder Mensch in sich. Verliert er eine bestimmte Menge, dann stirbt er. Ohne Blut kein Leben.

So hat Blut Macht und gilt in vielen Kulturen als Träger von Leben oder der Lebenskraft, als die „Seele“ schlechthin, als Quelle von Lebensessenz und Stärke oder als „flüssige Elektrizität“.


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Seit je her bemächtig(t)en sich Menschen des roten Lebenssaftes aus religiösen Zwecken, in dem sie Tiere und Menschen opferten.

Wer Blut eines anderen Menschen trinkt, ob tot oder lebendig, der trinkt auch gleichzeitig die geistige und natürliche Kraft des anderen, so die frühzeitliche Vorstellung, die sich bis heute übertragen hält.

Das Trinken von Blut als Steigerung der eigenen Lebenskraft oder gar als „Nahrung“ für die Götter, wie beispielsweise bei den Mayas durch Menschenopfer und „Blutlassen“ oder im Kalitempel in Kalkutta (des 19. Jahrhunderts) in dem das Tierblut der Göttin zufließt.

Erich Fromm meinte, dass wenn man Blut vergießt, man sich auf „magische Weise der Lebenskraft selbst“ bemächtigt.

Auch im Christentum hat dieser Glaube Einzug gefunden: bei der Kommunion nimmt der Gläubige Christi Blut in sich auf, wird damit teilhaftig an seinem Gott und kann sich damit selbst erhöhen.

„Blutbündnisse“ wurden im Laufe der Zeit geschlossen, von den Lebenden untereinander oder mit Toten, von Menschen mit Gott oder den Göttern und beim Pakt mit dem Teufel, der sich des Blutes als Sitz der Seele und Lebenskraft seit je her bemächtigen will.

Anzumerken ist in diesem Zusammenhang, dass „Menstruationsblut“ in vielen Kulturen als „unrein“ und „giftig“ angesehen wurde und wird. Andererseits hat Tier- und Menschenblut auch Eingang in die Heilkunde gefunden.


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Tabu: „Blutopfer & Ritualmorde im Hardcore-Satanismus!“

„RITUALMORDE weltweit“ – Die FAKTEN! (1)

„RITUALMORDE weltweit“ – Die FAKTEN! (2)


Selbst die Farbe des Blutes ist berauschend und erregend:

Rot versinnbildlicht Liebe und Leben.

Purpurrot ist die Farbe königlicher Souveränität (abgeleitet von althochdeutsch „ruoth“ = Recht = Gesetz) und weltlicher Macht. Deshalb trugen die Richter ursprünglich Rot.

So spielt Blut(-zauber) bei magischen, okkulten und satanistischen Ritualen eine dominierende Rolle.

Blutsbrüderschaften, die einen Gleichklang der Seelen voraussetzt, gibt es selbst heute noch in verschiedenen okkult-magischen, satanistischen Logen und Orden.

Blut als Energie-Träger soll, so die weitläufige okkulte Weltanschauung, gerade bei Neugeborenen in reinster Konsistenz vorhanden sein.


Dieser Text ist ein Auszug aus meinem Buch:

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SODOM SATANAS 1 – Die Politik der Perversion

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„RITUALMORDE weltweit“ – Die FAKTEN! (2)


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Menschen sind weltweit Opfer von Morden im okkult-satanischen Kontext geworden, wie nachfolgende (unvollständige), von mir erstmals zusammengefasste Aufstellung (2. Teil) belegt:

1997, Deutschland: Eine 89-jährige Rentnerin wird von Unbekannten in ihrem Haus zu Tode gequält. Die Täter haben zuvor Gräber geschändet. Ein Zusammenhang mit Satanismus wird nicht ausgeschlossen.[1]

1997, Deutschland: Im März wird der Neonazi Thomas L. aus Gladbeck wegen dreifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt, anschließender Unterbringung in der Psychiatrie sowie Sicherungsverwahrung. Weil ein früherer Gesinnungsfreund sich von der Szene losgesagt, und damit „Verrat“ begangen hat, zerfetzt er ihm mit mehreren Schüssen aus einer Pumpgun den Oberkörper. Denn Verrat, so L. “ sei das „Niederträchtigste, was es gibt.“ Zwei Frauen werden ebenfalls seine Opfer. Seine 26-jährige Geliebte peinigt er stundenlang, erschlägt sie und verscharrt sie in einem Wald. Eine 22-Jährige vergewaltigt er in ihrer Wohnung und tötet sie mit 91 Messerstichen. Die Bluttaten, so erklärt er beim Polizeiverhör, habe er auf Befehl Odins begangen. Odin, der Gott der Schlachten und Loki, der Dämon des Untergangs, hätten ihm die Rache aufgetragen.[2]


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„RITUALMORDE weltweit“ – Die FAKTEN! (1)


1997, Deutschland: Ein Aushilfsnachtwächter im bayrischen Grafenau überfällt im November eine Verkäuferin, tötet sie mit 35 Messerstichen, schneidet ihr den rechten Lungenflügel heraus und verspeist einen Teil davon. Später erklärt er der Polizei, er habe den Teufel getötet, ihm sein Herz herausgerissen, davon gegessen und den Rest versteckt. Bei der Tat des „Satansbesessenen“ handelt es sich laut Passauer Staatsanwaltschaft offenbar um die „Tat eines Geistesgestörten“. Er wird in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert.[3]

1997, Niederlande: Der Amsterdamer Zoll entdeckt in einem Frachtcontainer sieben Menschenschädel, an denen noch Hautfetzen und Haare kleben, sowie einen mumifizierten Säugling.[4]

1997, Kanada: Fünf Sonnentempler-Mitglieder nehmen im März Drogen und stecken ihr Haus in St. Casimir bei Quebec in Brand. Die drei minderjährigen Kinder flehen ihre Eltern an es nicht zu tun.[5]

1998, Polen: Ein Teufelsjünger ermordet in Legnica für „seinen Herrn“ einen Obdachlosen.[6]

1998, Schweiz: Im sankt-gallischen Balgach ersticht ein Satanist eine 55-jährige Kosmetikerin und legt ihre Leiche in die Badewanne[7] (siehe Kapitel: 6.2. Martha D.: „Teufelspakt und Satansmord“).

1998, Kolumbien: Fünfundzwanzig Leichen von ermordeten Kindern werden entdeckt. Zwei von ihnen sind offensichtlich an Bäume gefesselt und gefoltert worden. Die Staatsanwaltschaft erklärt, dass die Täter auch aus Sekten kommen könnten, die dem Satanskult anhängen. Einer der Ermittlungsbeamten meint weiter, es würde Gerüchte geben, nach denen Kinder bei Ritualen benutzt worden seien.[8]

1998, Italien: Mitglieder der „Bestien Satanas“ ermorden bei einer Schwarzen Messe in einem abgelegenen Wald bei Varese ein junges Paar. Die jugendlichen Opfer (16 und 19 Jahre alt) haben bei dem Ritual ein offenes Grab gesehen und erkannt, dass sie selbst sterben sollten. Mit achtzig Hammerschlägen und sechzig Messerstichen werden sie regelrecht „geschlachtet“, dem „Herrn der Finsternis“ geopfert. „Wir haben das Mädchen getötet, weil sie für uns die Muttergottes verkörpert“, erklärt später einer der Satanisten. Der Junge wäre eine Art Engel oder Christus gewesen. Die Staatsanwaltschaft bringt weitere rätselhafte Todesfälle mit der Satansgruppe in Verbindung. Tatsächlich, so stellt sich später heraus, sind sie für vier Ritualmorde zwischen 1998 und 2004 verantwortlich! Ganz Italien ist über die Satanisten entsetzt. Erst sieben Jahre später, Anfang 2005, wird der Anführer der „Bestien Satans“ zu dreißig Jahren, seine Komplizin zu vierundzwanzig Jahren und ein anderer zu sechzehn Jahren Haft verurteilt.[9]


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1999, Tansania: Im Westen des Landes sind in diesem Jahr vierunddreißig, zumeist, älteren Frauen als „Hexen“ getötet worden. Habgier aber auch Aberglaube sind das Motiv.[10]

1999, Indien: Im August wird ein dreijähriges Mädchen in einem Steinbruch in einem religiösen Ritual geköpft. Die Hindu-Göttin Kali soll dadurch besänftigt werden.[11]

1999, Finnland: Anhänger eines Satanskultes stehen wegen Mord, Folter, Leichenschändung und Kannibalismus vor Gericht. Es sei das grausamste Verbrechen der finnischen Rechtsgeschichte, berichten die Medien. Die Satanisten haben ihr Opfer systematisch und brutal gefoltert, getötet, die Leiche zerstückelt und Teile davon gegessen. Ein 24-Jähriger wird zu einer lebenslangen Haftstrafe, eine 17-Jährige zu über acht Jahren und ein weiterer Tatbeteiligter zu drei Jahren Haft (wegen schwerer Körperverletzung) verurteilt. Das Gericht verfügt, dass wegen der extremen Grausamkeit der Tat alle Gerichtsakten für vierzig Jahre unter Verschluss bleiben.[12]

1999, Spanien: In der Nähe von Alicante wird im März eine 35-jährige Belgierin bei einem satanischen Ritual ermordet. Ihre Leiche weist Stich- und Brandverletzungen auf. Als Tatverdächtige werden zwei spanische Männer und Frauen festgenommen, darunter auch der Ehemann der Getöteten. Die Frau gehört einer Gruppierung an, die blutige Rituale pflegt und Anhänger in ganz Spanien besitzt.[13]

1999, Polen: Bei einer Satansmesse in einem Bunker im schlesischen Ruda Slaska ermorden zwei Teufelsanbeter jugendliche Opfer. Ihre Körper weisen Brand- und Stichverletzungen auf. Wegen rituellen Doppelmordes wird einer der Satanisten, der keine Reue zeigt, zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe, ein anderer zu fünfundzwanzig Jahren Haft verurteilt.[14]

2000, Italien: Drei Schülerinnen töten mit neunzehn Messerstichen eine Nonne. Die Behörden schließen einen Satanskult als Hintergrund nicht aus.[15]

2000, Spanien: Ein 17-Jähriger zerstückelt mit einem Samurai-Schwert seine Eltern, köpft den Vater und schlitzt seine zwölf Jahre alte Schwester in der Badewanne auf. Der Jugendliche hat sich mit einem Held eines Videospiels identifiziert. Zudem werden bei ihm auch Zeitschriften über Satanismus gefunden.[16]

2000/2001, Deutschland/Niederlande: Zwei deutsche Satanisten reisen unter anderem durch die Niederlande, Belgien und Spanien und hinterlassen eine blutige Spur. Im spanischen Almendros versuchen sie jemanden zu töten, in Amsterdam begehen sie an einem 27-jährigen einen Raubmord, in Belgien bringen sie einen 33-jährigen Unternehmer um, nachdem sie ihm in die Halsschlagader schneiden und ihn dann mit Betonplatten beschwert in einen Fluss werfen…[17]

2001, Deutschland: Im Juli ermordet das „Satanspaar“ von Witten, Manuela und Sven R., einen 33-Jährigen auf bestialische Art und Weise.

2001, England: Mitten im Londoner Theaterviertel „opfert“ der 52-jähriger Satanist Edward Crowley mit dreißig Messerstichen einen Zwölfjährigen! Touristen, Straßenkünstler und Passanten sehen zunächst tatenlos zu. Als einige eingreifen ist es bereits zu spät. Crowley heißt mit Geburtsnamen Henry Bibby und hat den Namen seines berüchtigten Vorbilds Aleister (Edward) Crowley angenommen, den Begründer des Neosatanismus. Er ist überzeugt davon bei der grausigen Tat im Auftrag dunkler Mächte zu handeln und hat den Ritualmord sogar schriftlich angekündigt. Der Satanist wird zu einer lebenslangen Haft verurteilt.[18]

2001, Brasilien: Ein Arzt aus Altamira soll mindestens dreizehn Kinder vergewaltigt, anschließend getötet und ihre Organe für viel Geld an eine Voodoo-Sekte verkauft haben, die mit den Leichenteilen schwarze Messe feierten. Durch Aussagen von Aussteigern kommen Ermittler der Sekte und dem Arzt auf die Spur. Bei seiner Festnahme vor seiner Klinik versuchen aufgebrachte Eltern den Mediziner zu lynchen.[19]

2001, Nigeria: Ein 13-jähriges Mädchen gesteht an achtundvierzig Ritualmorden beteiligt gewesen und Mitglied eines Geheimbundes zu sein. Den Opfern würden die Körperteile geraubt. Die Polizei hat das Mädchen nach einem Mord an einem zweijährigen Jungen festgenommen, dem das Herz entfernt wurde.[20]

2001, Uganda: In Lagos gibt es so viele Fälle von Ritualmorden, dass eine der größten Zeitungen („The Punch“) titelt: „Ritualisten belagern Lagos“. In Teilen Ugandas soll beim Bau jedes größeren Gebäudes ein Kind geopfert werden.[21]

2001, USA: Das deutsche Professoren-Ehepaar Susanne und Half Z. werden vom 16-jährigen James Parker und dem ein Jahr älteren Robert Tulloch in Dartmouth bestialisch erstochen. Hinweise auf ein Verbrechen aus Eifersucht bestätigen sich nicht. Vielmehr ermittelt die Fahnder in Satanistenkreisen und schließen einen Ritualmord nicht aus.[22]

2001, Russland: In Podolsk, einer Stadt nahe Moskau, wird die Leiche eines vermissten 15-jährigen Jungen entdeckt. Die Polizei geht von einem Mord mit rituellem Hintergrund aus.[23]

2001, Türkei: Im März werden drei Satanisten wegen eines brutalen „Opfermordes“ an einer 21-jährigen Frau zu jeweils über fünfundzwanzig Jahren Haft verurteilt.[24]

2001, Österreich: Im Februar erschlägt und zerstückelt ein 35-Jähriger eine Klagenfurterin, weil sie anscheinend von einem „Dämon“ besessen ist, den er austreiben musste.

2002, Deutschland: Im Januar 2003 berichtet das Magazin „ZDF-Reporter“ über Mord, rituelle Vergewaltigung, Folter und Kannibalismus, bei dem Säuglinge und Erwachsene bei Schwarzen Messen geopfert und verzehrt worden sein sollen. Die Staatsanwaltschaft in Trier leitet ein Ermittlungsverfahren ein, das nach Monaten eingestellt wird, weil scheinbar bei den Aussagen der Aussteigerin eines Satanskults keinen „realen Kern“ gibt; die angeblichen Fakten hätten sich als haltlos erwiesen. Meine Nachfrage, ob es denn Fachleute für Satanismus und Okkultismus bei der Staatsanwaltschaft Trier gebe, wird verneint[25].

2002, Deutschland: Der 16-jährige Björn A. aus Wenden-Gerlingen schneidet seinen beiden Eltern mit einem Küchenmesser die Kehlen durch und verständigt die Polizei. Er habe seine Eltern umgebracht, um sich von Satan zu befreien, gesteht er.[26]

2002, Deutschland: Die 32-jährige Alexandra P. und die 45-jährige Sabine W. stürzen sich aus dem 23. Stock eines Hochhauses in Berlin-Mitte. Sabine W. hat im Internet in der Sado-Maso-Szene Alexandra P. kennengelernt, die sich „offenbar dem Glauben an Satan verschrieben“ hat und sie später in ihren Tod begleiten wird.[27]

2002, Bangladesch: Ein fanatischer 35-jähriger Muslim schneidet während des jährlichen islamischen Opferfestes im nordöstlichen Distrik Mymensingh seinem sieben Monate alten Sohn die Kehle durch. Er habe seinen Sohn Allah geopfert, weil er einem „höheren“ Befehl gehorcht habe, erklärt er bei Polizeivernehmungen. Außerdem sei er von der Predigt eines Geistlichen beeinflusst worden, der vom Propheten Abraham erzählt, dem befohlen worden war, seinen Sohn zu opfern.[28]

2002, Indien: Im Bundesstaat Uttar Pradesh entführt ein Paar einen Jungen aus dem Dorf Biwa im Jalaun-Bezirk und köpft ihn, um die Hindu-Göttin Laxmi gnädig zu stimmen. Später wird der Rumpf des Kindes in einem Teich gefunden. Die Täter geben an, dass ihnen ein „heiliger Mann“ empfohlen habe das Blutopfer zu bringen.[29]

2002, Nigeria: Im Dezember verhaftet die Polizei in Ibadan einen Taxifahrer, der sein 14-jähriges Kind für ein Ritual tötete, um einen menschlichen Kopf als Zutat zu haben, den ein Magier für einen Geldbeschaffungszauber verlangt hat. In Onitsha schneiden zwei Männer einem Jungen die Geschlechtsorgane ab, um sie einem anderen für rund 11.000 Euro weiterzuverkaufen.[30]

2003, England: In Zusammenhang mit einem grausamen Ritualmord nimmt die Londoner Polizei einundzwanzig mutmaßliche Menschenhändler fest. Sie sollen hunderte oder sogar tausende Kinder von Afrika über den europäischen Kontinent nach Großbritannien geschleust haben, die als „Sklavenarbeiter“ oder in der Sexindustrie missbraucht werden. Vor rund zwei Jahren ist aus der Themse unter der Tower-Bridge der grausam zugerichtete Torso eines vermutlich aus Nigeria stammenden fünf bis siebenjährigen Jungen, ohne Kopf, Arme und Beine, geborgen worden. „Fachmännisch zerschnitten“, wie festgestellt wird. Selbst der frühere Präsident von Südafrika, Nelson Mandela, richtet sich mit einem engagierten Appell an die Öffentlichkeit und bittet um Hinweise auf die Täter.


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Ähnlich auch in den Niederlanden in denen ein weißes Mädchen, ein weißes Laken und sieben halbabgebrannte Kerzen gefunden werden. Die Polizei geht davon aus, dass das Kind Opfer eines Ritualmordes nach dem „Vorbild afrikanischer Medizinmänner“, den „Mutis“, getötet wurde. Bei diesem Ritual werden die Körperteile für Hexenzauber-Zeremonien zur Herstellung von „Geheimmedizin“ benutzt. Die Medizinmänner seien überzeugt, durch Beimischung von Blut und Fleisch, insbesondere dem von „unschuldig“ geltenden Kindern, noch „mächtigere“ Substanzen herzustellen. Die Opfer werden dabei meist in fließendes Gewässer geworfen. Die Ermittler sprechen betreffs der in Europa entdeckten Ritualmorde an Kindern von „zweistelligen Zahlen“! Auch in Deutschland und Belgien soll es ähnliche Fälle geben. Scotland Yard ermittelt anhand von Namenslisten in Londoner Schulen im Zusammenhang mit dem Torsofund des afrikanischen Jungen, dass alleine von Juli bis September 2001 rund dreihundert (!) Kinder spurlos verschwunden sind! Mehrere tausend sollen es pro Jahr sein, deren Schicksal völlig ungewiss ist. Überwiegend afrikanische Kinder zwischen vier und sieben Jahren. „Sie kommen eines Tages einfach nicht mehr zur Schule, und wir wissen nichts über ihren Verbleib“, bekennt ein Sprecher des Lehrerverbandes. Obwohl offiziell nicht davon ausgegangen wird, die Kinder seien alle Kapitalverbrechen zum Opfer gefallen, gelingt es der britischen Polizei nicht auch nur ein einziges Schicksal aufzuklären, auch weil die afrikanischen Behörden sich wenig kooperativ zeigen um festzustellen, ob die Familien mit den verschwundenen Kinder wieder in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Dabei verdichten sich immer mehr Hinweise auf Kinderhandel im großen Stil. Um dem heimatlichen Elend zu entkommen schicken afrikanische Familie ihre Kinder alleine in die Ferne. Dort werden sie von Landsleuten zum Erschleichen von Sozialhilfe benutzt, zwischen den einzelnen Familien hin und her geschoben, oftmals als Haussklaven ausgebeutet oder landen in der Kinderprostitution, befürchten die Behörden. Im Zusammenhang mit den „Muti-Zauber“-Morden spricht der Chef einer Spezialeinheit für Okkultismusverbrechen in Südafrika, der „Occult Unit“ von einer monatlichen rituellen Tötung, andere schätzen bis zu zehn, die diesen Ritual-Morden zum Opfer fallen.[31]


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Tabu: „Blutopfer & Ritualmorde im Hardcore-Satanismus!“


2003, Nigeria: Eine Frau enthauptet einen 4-jährigen Knaben für rituelle Zwecke.[32]

2004, USA: Vierundzwanzig Jahre später wird ein brutaler Mord in Toledo, Bundesstaat Ohio, aufgeklärt: Im April 1980 wird die 71-jährige Nonne Schwester Margaret Ann mit siebenundzwanzig Messerstichen in die Brust und nackt bei einer schwarzen Messe auf einem Altar geopfert. Um sie herum brennen Kerzen. 2003 gibt eine Frau bei den Ermittlungsbehörden an, dass Pfarrer sie bei schwarzen Messen in einen Sarg voller Kakerlaken gesperrt, sie ein menschliches Auge schlucken musste und mit einer Schlange vergewaltigt wurde, „um die Öffnung Satan zu weihen“. Auch Kinder sollen geopfert worden sein. Der Name des 66-jährigen Pfarrers Gerald Robinson fiel dabei. Nachdem die Polizei den Fall der ermordeten Nonne neu aufgerollt hat, kann nach vierundzwanzig Jahren mit Hilfe neuer Kriminaltechniken der Mörder überführt werden: Es ist Pfarrer Gerald Robinson, der noch am Grab der auf dem Altar geopferten Nonne gepredigt hat![33]

2005, Kenia: In einem Dorf bei Nairobi werden fünf Mädchen zwischen drei und dreizehn Jahren tot aufgefunden. Einigen sind Nasen und Ohren abgetrennt. Ein Ritualmord wird angenommen.[34]

2005, Deutschland: Im bayrischen Schöllkrippen schneidet ein 35-jähriger Enkel seinen Großeltern die Kehlen durch, legt danach Feuer, um die Tat zu vertuschen. Den Ermittlern gesteht er wenig später den Mordauftrag von Satan erhalten zu haben. Er wird als „psychisch gestört“ angesehen.[35]


Dieser Text ist ein Auszug aus meinem Buch:

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Siehe auch:

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SODOM SATANAS 1 – Die Politik der Perversion

SODOM SATANAS 2 – Die Politik der Perversion


Quellen:

[1] vgl. „Satans Jünger“ in: „Stern 19/2000“/diverse Gespräche des Autors mit den Ermittlungsbehörden/Archiv Grandt

[2] vgl. Franziska Hundseder: „Wotans Jünger – Neuheidnische Gruppen zwischen Esoterik und Rechtsradikalismus“, München 1998, S. 19/Klaus Bellmund/Kaarel Siniveer: „Kulte, Führer, Lichtgestalten – Esoterik als Mittel rechtsradikaler Propaganda“, München 1997, S. 64ff./“Lebenslänglich für Neo-Nazi Lemke“ in: „Rhein-Zeitung online“ v. 08.04.97

[3] vgl. AP und dpa-Meldung v. 11.11.97/ „Zollernalb-Kurier“ v. 11.11.97

[4] vgl. „Zoll in Amsterdam findet Schädel und Kindsmumie“ in: „Giessener Allgemeine Zeitung“ v. 26.04.97

[5] vgl. „Die Sonnentempler: Sekte des Todes“ in: „Das Beste – Reader’s Digest 2/1998“

[6] vgl. „Menschenopfer für den Satan“ in: „Taz“ v. 04.04.00

[7] vgl. „Teufels Beitrag am Mord von Magda B.“ in: „Sonntagszeitung“ v. 01.11.98

[8] vgl. „AP-Meldung“ und „Schwarzwälder Bote“ v. 20.11.98

[9] vgl. „Die Bestien des Satans“ in: Kath.Net – Katholischer Nachrichtendienst“ v. 26.02.05 (www.kath.net/detail.php?id=9825)/Zugriff: 09.03.05/„Italien will strenge Gesetze gegen satanische Sekten erlassen“ in: „Livenet.CH“, 09.03.05 (www.livenet.ch/www/inex.php/D/print/196/16900/ (Zugriff: 09.03.05)/“Menschen geopfert! 24 Jahre Knast für diese Teufelsanbeterin!“ in: „Bild“ v. 02.02.06/“Italien ist entsetzt über brutale Satanisten“ in: „Stuttgarter Zeitung“ v. 02.02.06

[10] vgl. „Tansania: Jagd auf ‚Hexen’“ in: „Zollernalb-Kurier“ v. 22.11.99

[11] vgl. „Saarbrücker Zeitung“ v. 25.08.99

[12] vgl. „Junge Satanisten wegen Folter, Mord und Kannibalismus vor Gericht“ in: „dpa-Meldung“ v. 18.03.99/Rainer Fromm: „Satanismus in Deutschland“, München 2003, S. 21

[13] vgl. „Belgierin bei satanischem Ritual einer Sekte in Spanien getötet“ in: „dpa-Meldung“ v. 22.03.99/“Bei Sektenritual getötet“ in: „Stuttgarter Zeitung“ v. 23.03.99/“Zollernalb-Kurier“ v. 23.03.99

[14] vgl. „Zwei Tote bei schwarzer Messe“ in: „Schwäbische Zeitung“ v. 05.03.99/“Menschenopfer für den Satan“ in: „Taz“ v. 04.04.00

[15] vgl. „Nur zum Spiel getötet“ in: „Vorarlberg online“ v. 06.07.00

[16] vgl. „Play-Station-Wahn“ in: „Bild online“ v. 05.04.00

[17] vgl. „Landeskriminalblatt 11-12/2001“, S. 8

[18] vgl. „Satanist opferte Buben“ in: „Zollernalb-Kurier“ v. 14.02.01/“Satanist bekommt lebenslänglich – Mord an zwölfjährigem Schüler schockiert England“ in: „Mannheimer Morgen“ v. 14.02.01

[19] vgl. „Arzt soll 13 Kinder für Satanssekte getötet haben“ in: „Bild“ v. 22.01.01

[20] vgl. „Mädchen nahm an 48 Ritualmorden teil“ in: „Bild“ v. 27.07.01

[21] vgl. „Ritualmorde in Nigeria“ in: „Skeptiker 16, 2/03“, S. 61

[22] vgl. „Die Satans-Mörder in Ketten abgeführt“ in: „Bild“ v. 22.02.01

[23] vgl. „Nach einem Streit vier Obdachlose ermordet“ in: „Schweriner Volkszeitung online“ v. 19.03.01

[24] vgl. Rainer Fromm: „Satanismus in Deutschland“, München 2003, S. 21

[25] vgl. “Satanisten sollen Babys ermordet und gegessen haben“ in: „Die Welt.de“ v. 15.01.03/“…ZDF.reporter schockiert Deutschland“ in: „Rhein-Zeitung“ v. 16.01.03/“Okkultismus oft nur Tarnung für Sexualtäter“ in: „Rhein-Zeitung“ v. 16.01.03/“Blut für den Teufel?“ in: „Kriminalportal.de“ (http://www.kriminalportal.de/thema/index_48031.cfm)(Zugriff: 28.06.06)

[26] vgl. „Satanswahn: 16-jähriger schnitt die Kehlen der Eltern durch“ in: „Stern.de“ v. 25.03.02/„Opfer des Teufels“ (http://www.confessio.de/okkult/opfer.htm)(Zugriff: 28.06.06)

[27] vgl. „Opfer des Teufels“ (http://www.confessio.de/okkult/opfer.htm)(Zugriff: 28.06.06)

[28] vgl. „Muslime: Eigenen Sohn Allah geopfert“ in: „Zollernalb-Kurier“ v. 27.02.02

[29] vgl. „Bub in Nordindien Ritualmord zum Opfer gefallen“ in: „Der Standard“ v. 26.03.02

[30] vgl. „Ritualmorde in Nigeria“ in: „Skeptiker 16, 2/03“, S. 61

[31] vgl. „Spur führt nach Deutschland“ in: „Neue Westfälische“ v. 28.01.02/“Hexenjagd in London – Auf der Spur der Kinderfänger“ v. Friedrike Freiburg, o.D.,o.Q./Achriv Grandt/„England: Festnahmen im ‚Torso’-Mord“ in: „Zollernalb-Kurier“ v. 30.07.03/“Afrikanische Kinder in London verschwinden“ in: „Stuttgarter Nachrichten“ v. 17.05.05/„Südafrikas Okkultismuspolizei ist letzte Hoffnung für Scotland Yard“ in: http://www.e110.de – Das Sicherheitsportal von Eduard Zimmermann (http://www.e110.de/suche/detail.cfm?pageid=76&id=35377)v. 19.04.02 (Zugriff v. 12.07.04)/“Ritualmorde in Nigeria“ in: „Skeptiker 16, 2/03“, S. 61

[32] “Ritualmorde in Nigeria“ in: „Skeptiker 16, 2/03“, S. 61

[33] vgl. „Satans-Priester schlachtet Nonne auf dem Altar“ in: „Bild“

[34] vgl. „Bluttat: Fünf Kinder ermordet“ in: „Zollernalb-Kurier“ v. 21.12.05

[35] vgl. „Enkel tötet Großeltern im Satans-Wahn“ in: „Bild“ v. 06.12.05


Foto: Bearbeitetes Symbolbild 


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„RITUALMORDE weltweit“ – Die FAKTEN! (1)


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Menschen sind weltweit Opfer von Morden im okkult-satanischen Kontext geworden, wie nachfolgende (unvollständige), von mir erstmals zusammengefasste Aufstellung belegt:

60er Jahre, USA: Der in Aleister Crowley’s thelemitischer Tradition stehende „Four Movement“-Kult führt rituelle Menschenopfer durch. „Die Opfer wurden auf einen Altar gebunden und…mit einem sechsfachen Pendelmesser aufgeschlitzt, wobei das sechste und kleinste Messer das Opfer tötete.“[1]

1969, USA: Sharon Tate, die schwangere Schauspielerin und Gattin des Filmregisseurs Roman Polanski und Freunde von ihr werden von Charles Mansons „Family“ bestialisch ermordet, regelrecht „geschlachtet“, wie Polizisten später sagen werden. Manson, der sich für eine Wiedergeburt Aleister Crowleys und die Verkörperung von Satan und Jesus zugleich hält, besitzt viele Kontakte zu satanistischen Gruppierungen.[2]

1970, USA: Satanisten der sogenannten „Hurd-Gruppe“, die sich ähnlich wie Mansons-Gruppe als „Familie“ verstand, ermorden in Orange County, südlich von Los Angeles, einen Tankwart, „schlachten“ einen Tag später eine Lehrerin und verzehren Teile ihres Körpers nach rituellen Satansanrufungen. Die Mörder werden lebenslang in eine geschlossene psychiatrische Anstalt geschickt aus der Steve Hurd verkündet, er würde regelmäßig von „Vater Satan“ besucht.[3]

1970, Deutschland: Im Mai wird im mittelfränkischen Lehrberg ein Bauarbeiter von einem Neosatanisten mit einem Gewehr erschossen, „exekutiert“.


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Tabu: „Blutopfer & Ritualmorde im Hardcore-Satanismus!“


1971, USA: In Vinceland, New Jersey, stoßen der 18-jährige Richard Williams und der 17-jährige Wayne Sweikert ihren 20-jährigen Freund Patrick Michael Newell, wie von ihm befohlen, in einen Tümpel. Hände und Füße mit Klebestreifen verbunden. Newell glaubt bald wieder als „Leit-Teufel“ von vierzig Legionen der „Horden Satans“ aufzuerstehen. Seine Leiche wird drei Tage später aus dem Teich gefischt, seine beiden Freunde wegen Mordes verhaftet. Newell selbst hielt schwarze Messen ab, zerquetschte Hamster mit bloßer Faust, schmierte sich das Blut auf die Arme und murmelte Beschwörungsformeln.[4]

1976, Deutschland: Im Juli stirbt die Studentin Anneliese Michel aus Klingenberg am Main an den Folgen einer Teufelsaustreibung, an Unterernährung und einer dadurch begünstigten Lungenentzündung. Sie hielt sich selbst für besessen. Ein Bischof stimmt einer Teufelsaustreibung zu. Zwei katholische Priester führen den Exorzismus aus. Später müssen sie sich vor Gericht verantworten, keinen Arzt hinzugezogen zu haben, der den Hungertod hätte verhindern können.[5]

1978, USA: Im Juli wird Kathy Kadunce und ihre vier Jahre alte Tochter Dawn auf eine „rituale Weise“ erstochen. Dies veranschaulicht die Position der Körper, sowie die Muster der Wunden, die man ihnen durch je siebzehn Stiche beigebracht hat. Zudem finden Ermittler zeremonielle Gegenstände des Täters Frank G. Costal, sowie eine selbsterstellte „Hochzeitslizenz“, die er als Hohepriester des Satans unterschrieben hat. Costal sagt aus, er wäre kein Satanist, dies nur „schauspielere“ und Satanismus nur ein „Witz“ wäre. Aber das Gericht folgt seiner Argumentation nicht. Frank G. Costal wird wegen Mordes in zwei Fällen verurteilt.[6]

1979, USA: Bei einem satanistischen Ritual töten die Satanisten Carl H. Drew und Robin Murphy aus Massachusetts die Prostituierte Doreen Levesque. Einige Monate später eine weitere: Karen Marsden aus Fall River. Ihr wird die Kehle aufgeschlitzt und anschließend wird sie geköpft.[7]


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1982, Deutschland: In der Walpurgisnacht ersticht eine 22-jährige Frau, die ihren Körper häufig als nackten „menschlichen Altar“ für orgiastische schwarze Messen zur Verfügung stellt und von einem Satanisten in Magie unterrichtet wurde, einen spanischen Einwanderer[8].

1984, USA: In New York wird ein halbwüchsiger Jugendlicher beschuldigt einen 17-jährigen Jungen während eines Rituals vor Gefolgsleuten erschlagen und verstümmelt zu haben. Der Tatverdächtige erhängt sich in seiner Zelle.[9]

1984, USA: Scott Waterhouse, der mutmaßliche Mörder der 12-jährigen Gycelle Cote aus Sanford, Maine, wird in Polizeiunterlagen als Teufelsanbeter bezeichnet, nachdem in seinem Schließfach satanische Schriften gefunden werden.[10]

1984, USA: Am 4. Juli sterben während eines Brandes in einem Wohnhaus fünfzehn Menschen. Es stellt sich heraus, dass es Brandstiftung war. Später sagt eine Zeugin aus, die wie der Hauptangeklagte in einen Teufelskult involviert war, dass das Feuer der Teil eines satanischen Rituals gewesen sei.[11]

1985, USA: Im August wird Dennis M. auf einem Friedhof in Houston in einen äußerst brutalen Hinterhalt gelockt. Die Mitglieder einer Gruppe treten und schlagen ihn, stechen mit einem Messer auf ihn ein, brennen seine Haare an und würgen ihn mit einem Tuch, versuchen später seine Augen aus den Höhlen herauszureißen. Diese „Blutorgie“, wie eine Zeugin später beim Prozess bekundet, wäre das Ergebnis von „Teufelsanbetung und Hexerei“.[12]

1986, Deutschland: Der 16-jährige Anführer der „Luzifikaner“ und zwei jugendliche Mädchen wollen sich Satan opfern. Eine der Schülerinnen, der Schnitte an Hals und Pulsadern beigebracht werden, verblutet im Wald.[13]

1987, USA: Der 19-jährige Oswald wird angeklagt im Haus der Familie in der Nähe von Rockford seinen Vater erschossen und seinen Freund mit einem Messer erstochen zu haben. Beide Leichen werden im Haus der Oswalds inmitten von Büchern und Schriften über Satansanbetung gefunden.[14]

1987, USA: Clifford St. Joseph wird des Mordes an einem Mann angeklagt, den man verbluten ließ. Die Leiche weist Zeichen eines satanischen Rituals auf: in sein Fleisch ist ein Pentagramm eingeschnitten, im Nacken befindet sich eine Stichwunde, am Gesäß Peitschenstriemen und im rechten Auge und in den Haaren Wachs. Ferner gibt es Hinweise auf Kannibalismus. Bei Aussagen von Zeugen, die zum Teil an Ritualen teilgenommen haben, ergeben sich Informationen zu einem homosexuellen Satanskult. Clifford St. Joseph wird zu 25 Jahren wegen Mordes und zu weiteren 12 Jahren für andere Anklagepunkte verurteilt.[15]

1987, USA: Im Februar werden in Franklin County, Indiana, die abgetrennten Beine der 21-jährigen Monica Lemen gefunden. Kurz darauf auch die übrigen Leichenteile. Die Polizei vermutet einen Ritualmord. Der praktizierende Okkultist John Fryman wird schließlich als Täter überführt. Sein Vater ist Satanist. Der Ritualmörder wird zu einer lebenslangen Haft verurteilt.[16]

1987, USA: Anthony A. Hall aus Florida stoppt mit drei Komplizen einen Wagen, der sie mitnehmen soll. Sie überwältigen den Fahrer, fesseln und knebeln ihn und fahren Richtung Orlando. In einem Wald schneidet Bunny Dixon, der Anführer der Satanisten, ihm ein umgekehrtes Kreuz in die Brust und in den Bauch. Hall erschießt das wehrlose Opfer. Das Gericht befindet Anthony A. Hall später des Mordes für schuldig und verurteilt ihn zum Tode.[17]

1987, USA: Der Satanist Theron Reed Roland plant zusammen mit zwei Freunden Steven Newberry dem Teufel zu opfern. Im Dezember fahren sie mit ihrem Opfer auf ein Gelände nahe Southwest Carl Junction und fangen eine Katze, die sie mit einem Baseballschläger töten. Dann schlagen sie wie wild auf Newberry ein, dem kurzfristig die Flucht gelingt. Aber Roland und seine Freunde fangen ihn wieder ein und prügeln ihn zu Tode, fesseln seine Leiche und werfen sie in einen nahen Fluss. Theron Reed Roland wird zu lebenslänglicher Haft verurteilt.[18]

1988, USA: Der vom Satanismus besessene 14-jährige Thomas Sulivan jr. aus Jefferson Township, New Jersey, begeht Selbstmord nachdem er seine Mutter erstochen und noch versucht hat, die übrige Familie auch zu töten.[19]


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1988, USA: In Douglasville, Georgia sagt ein bereits verurteilter Jugendlicher als Zeuge im gleichen Mordfall gegen einen Angeklagten aus, mit dreizehn einer satanischen Sekte beigetreten zu sein, die zuletzt Menschenopfer beging. Die Satanisten erwürgten das Opfer und führten über der Leiche ein Ritual aus, bei dem sie den Teufel anbeteten.[20]

1988, USA: Im Januar wird die 15-jährige Teresa Simmons von ihrer zwei Jahre älteren Freundin Malisa Earnest und den Satanisten Terry Belcher, Hohepriester eines Satanskultes und seinem Freund Robert MacIntyre stranguliert. Dann begraben sie das tote Mädchen im Hinterhof. Belcher gesteht später zusammen mit Robert zuvor noch über der Leiche ein „satanisches Ritual“ praktiziert zu haben. Alle drei werden verurteilt, die Berufung vom Supreme Court of Georgia abgelehnt.[21]

1989, USA/Mexiko: Im Grenzgebiet werden zwölf Leichen entdeckt. Anhänger schwarzer Magie, Voodoo- und Satanskult haben ihre Opfer zunächst unter Drogen gesetzt und dann getötet, verstümmelt und zerstückelt. Ihr Gehirn wird gekocht. Die Opfer schließlich verbrannt. Als Mittelpunkt ihrer Rituale gilt ein Topf, den sie mit Körperteilen, Blut, Geldstücken und anderen für „heilig“ gehaltenen Gegenständen füllen. Der ermittelnde Staatsanwalt spricht von einem der „schlimmsten Augenblicke, die es überhaupt geben kann“.[22]

1990, USA: Im März erstickt Yolanda Yvette Eusinazuri unter der scheinbaren Anleitung von Dämonen ihren dreijährigen Sohn Paris mit einem Kopfkissen und legt ihn in die Toilette. Am Tag zuvor will sie von „Lord Luzifer“ eine Nachricht erhalten haben, dass sie ihren Sohn vor dem 6. Mai töten müsse, weil er ein „Kreuz“ in seinem Nacken hätte. Ihr Lebenspartner Hans hat sie in Voodoopraktiken und Teufelsanbetung eingeführt. Das Gericht befindet Yolanda Yvette Eusinazuri für schuldig und schickt sie für über zwanzig Jahre ins Gefängnis.[23]

1991, USA: Jugendliche Satanisten, die sich „Satan’s children“ nennen, ermorden die 15-jährige Elyse Pahler auf brutalste Weise. Die Täter wollen durch diesen Ritualmord Satan gnädig stimmen und von ihm eine „Fahrkarte in die Hölle“ bekommen.[24]

1991, USA: Daniel Edward Naylor, der sich für Satanismus und Hexerei interessiert, schlitzt einem WG-Mitbewohner im Beisein anderer „Mithelfer“ mit einem Messer den Nacken auf. Als seine nackte Leiche später gefunden wird stellen Gerichtsmediziner fest, dass ein „X“ in seinem Nacken eingeritzt wurde. Dieser rituelle Aspekt des Mordes wird vor Gericht eingehend diskutiert. Eine Zeugin sagt aus, Naylor hätte ihr gegenüber zugegeben ein Teufelsanbeter zu sein. Andere bestätigen diese Aussage und so erhärtet sich der Verdacht des Ritualmordes. Auch weil der Täter damit prahlte, er wäre ein „Hohepriester“. Schließlich wird Daniel Edward Naylor und fünf Komplizen wegen Mordes verurteilt.[25]

1992, USA: Der Anwalt und ehemalige Senator von Nebraska und hoch dekorierter Vietnamveteran John DeCamp deckt einen in den gesamten USA tätigen Zulieferring für Kindesmissbrauch auf, der auch satanistische Elemente enthält. Hochgestellte Persönlichkeiten aus Politik und Hochfinanz haben sich von ihm beliefern lassen. Es geht um politische Korruption, Kindesmissbrauch, Pornografie und rituellen Mord! DeCamp zeigt bei seinen Untersuchungen auf, wie dieser Skandal vertuscht worden ist und welche hervorragenden Beziehungen die Täter in die höchsten politischen Kreise haben. Einer seiner besten Freunde, der ihm bei den Ermittlungen geholfen hat, stirbt unter mysteriösen Umständen.[26]

1993, Deutschland: In der Walpurgisnacht wird der 15-jährige Sandro B. aus Sondershausen von drei Satanisten ermordet. Einer der Mörder bezeichnet diese Tat später als „archaisches Opferritual“. Einem „lebensunwerten Geschöpf“ sei ein Ende gesetzt worden[27]

1993, Polen: Ein Satanist richtet ein Mädchen auf dem Friedhof von Zabrze hin.[28]

1993, USA: Randolph Moore und Dale Edward Flanagan, beide Mitglied eines Satanskultes, glauben daran weiße und schwarze Magie zu beherrschen, Feinde verfluchen und ihnen körperliche Schmerzen zufügen zu können. Eines Nachts geht Flanagan in das Schlafzimmer seiner Großeltern, weckt seine Großmutter auf und schießt ihr in den Kopf. Sein Freund Moore erschießt den Großvater. Danach nimmt Flanagan ihnen das gesamte Geld ab und feiert einen „satanischen Sieg“. Die beiden Satanisten werden später zum Tode verurteilt; das Urteil während eines Berufungsprozesses vom Supreme Court of Nevada bestätigt.[29]

1994, Deutschland: Ein Mann köpft mit einem Schwert seinen Schwiegervater, in dem er die „Verkörperung des Bösen und des Teufels“ sieht, trennt ihm den rechten Unterschenkel und den Kopf ab. Diesen versenkt er im Tegeler Fließ.[30]

1994, Kanada/Schweiz: Der Schweizer Joel Egger, Mitglied des „Sonnentempler-Ordens“, der vorgibt „Erbe der mittelalterlichen Tempelritter“ zu sein, schlägt im September den Aussteiger Tony Dutoit mit einem Baseballschläger den Schädel ein, schneidet ihm mit einem Küchenmesser die Kehle durch und sticht fünfzigmal auf ihn ein. Dann metzeln er und ein Kumpan Tony’s Frau, Nicky Dutoit, nieder, töten mit zwanzig Messerstichen in die Brust auch das drei Monate alte Baby. Es soll der Antichrist sein. Dann verstümmeln sie die Leiche des Säuglings mit einem symbolischen Holzpflock. Am selben Tag in der Schweiz: Auf dem Bett eines Bauerhofes im Dorf Cheiry findet die Polizei einen Toten mit einer Plastiktüte über dem Kopf; in einem Kellerraum weitere zweiundzwanzig Leichen, bekleidet mit weißen, goldenen oder schwarzen Talaren, sternförmig angeordnet. Die meisten ebenfalls mit Plastiktüten über dem Kopf. Zuvor sind ihnen Beruhigungs- und Betäubungsmittel verabreicht worden. Zwanzig von ihnen ist mehrmals aus kürzester Entfernung in den Kopf und in das Gesicht geschossen worden. Stunden später findet die Feuerwehr in zwei Chalets in dem Dorf Granges-sur-Salvan weitere fünfundzwanzig Leichen. Sie alle sind Mitglieder des „Sonnentempler-Ordens“. Und die meisten von ihnen sind systematisch, rituell ermordet worden. Eine aufgefundene Liste zählt 567 Mitglieder in neun Ländern auf.[31]

1995, Frankreich: Am Tag vor Heilig Abend werden auf einem Plateau des Vercors-Massivs die sternenförmig ausgerichteten verkohlten Leichen von acht Schweizern und acht Franzosen gefunden. Darunter auch drei Kinder. Jede weist eine oder mehrere Schussverletzungen auf. Die Staatsanwaltschaft geht nicht von einem kollektiven Selbstmord, sondern von einem Massenmord aus. Denn auf den Gesichtern einiger Leichen sind Spuren dunkler Plastiksäcke entdeckt worden, sowie Verpackungen giftiger Substanzen. Allesamt waren Mitglieder des „Ordens des Sonnentempels“. Ein Untersuchungsbeamter erklärt: „Wir haben es hier mit einer kriminellen Organisation zu tun.“[32]

1995, USA: Laut Ermittlungsbericht der Staatsanwaltschaft wird in der kalifornischen Stadt San Luis Obispo ein Fall von rituellem Menschenopfer entdeckt. Eine Jugendliche wird von drei Satanisten vergewaltigt, gefoltert und getötet. Ein Jahr später wird sie auf einem altarähnlichen Gebilde im Wald gefunden. Die Satanisten wollten dem Teufel ein Menschenopfer in Gestalt einer Jungfrau darbringen.[33]

1996, Österreich: Im Mai „massakrieren“ zwei junge Männer regelrecht einen Obdachlosen. Einer von ihnen outet sich als Anhänger eines Satankultes.

1996, Niederlande: Bei einem Voodoo-Anhänger, der sich selbst als „Hexer“ bezeichnet, werden vier einbalsamierte Babyleichen entdeckt. Die Leichenteile der Kleinkinder sind zum Teil in rituelle Puppen eingenäht.[34]

1996, Frankreich: Ein 18-jähriger Satanist tötet mit 33 Messerstichen in dessen Pfarrhaus in Kingersheim bei Mühlhausen einen Geistlichen. Mit den Worten „Ich mag keine Geistlichen“ sticht er zu. Später gibt der Täter an von einem „satanischen Blitz“ getroffen worden zu sein. Die Polizei geht davon aus, dass er von einem Freund beeinflusst worden ist, der im Juni 1996 im südfranzösischen Toulon an einer Grabschändung beteiligt war, bei der ein Leichnam mit einem Kruzifix durchbohrt wurde. Bei einer Hausdurchsuchung werden Dokumente und Videobänder über den Satanskult sichergestellt.[35]

1996, USA: Im November raubt Rod Ferrell mit drei Komplizen die Eltern einer Freundin in Eustis, Florida aus. Dann tötet er sie mit einem Brecheisen. In den Körper des Vaters brennen sie ein großes „V“ ein. Später stellt sich heraus, dass dieses „V“ für „Vampir“ steht und Ferrell der Anführer einer „Vampirsekte“ ist. Klassenkameraden berichten, dass er und seine Freunde sich in die Arme schnitten, Blut tranken, sowie Rituale des Vampirkults betrieben. Ferrell wird wegen Beteiligung an einem Doppelmord zum Tode auf dem elektrischen Stuhl verurteilt.[36]

1996, Niederlande: In Amsterdam werden bei einem „Hexer“, einem Voodoo-Anhänger aus Surinam, vier Babyleichen entdeckt, die wie Mumien einbalsamiert wurden. Die Polizei steht vor einem Rätsel.[37]

1996, Nigeria: In der südnigerianischen Stadt Owerri verhaftet die Polizei Innocent Ekeanyanwu, der sich im Besitz des Kopfes und des vergrabenen Leichnams eines Jungen befindet. Die Beamten decken ein regelrechtes Syndikat auf, das sich auf Ritualmorde, der Beschaffung und den Verkauf von Körperteilen spezialisiert hat! Im Februar 2003 werden Ekeanyanwu und seine Komplizen zum Tod durch Erhängen verurteilt.[38]

FORTSETZUNG FOLGT…


Dieser Text ist ein Auszug aus meinem Buch:

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Siehe auch:

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SODOM SATANAS 1 – Die Politik der Perversion

SODOM SATANAS 2 – Die Politik der Perversion


Quellen:

[1] vgl. Hans-Jürgen Ruppert: „Satanismus – Zwischen Religion und Kriminalität“, EZW-Texte 140/1998, S. 50

[2] vgl. Hans-Jürgen Ruppert: „Satanismus – Zwischen Religion und Kriminalität“, EZW-Texte 140/1998, S. 28/Ed Sanders: „The Family – Die Geschichte von Charles Manson“, Hamburg 1995/”Kleine Datenauswahl zum Thema: Satanismus” in: “Ethik in Sachsen” (www.zum.de/schule/Faecher/Eth/SA/stoff8/satanismus_daten.htm)(Zugriff: 12.06.99)

[3] vgl. C. Greene: „Mörder aus der Retorte“, Wiesbaden 1992, S. 20f.

[4] vgl. „Endlich zum Teufel“ in: „Der Spiegel“ v. 19.07.71

[5] vgl. „Satanismus in Deutschland: ‚Denn wir wissen, wie verletzbar Du bist’“ in: „Hofer Anzeiger“ v. 25.05.94/”Kleine Datenauswahl zum Thema: Satanismus” in: “Ethik in Sachsen” (www.zum.de/schule/Faecher/Eth/SA/stoff8/satanismus_daten.htm)(Zugriff: 12.06.99)

[6] vgl. “Commonwealth of Pennsylvania v. Frank G. Costal”, Akten des Superior Court of Pennsylvania v. 19.02.86, No. 505 A.2d337, S. 337-339/Kopien Archiv Grandt

[7] vgl. „Commonwealth v. Carl H. Drew”, Akten des Supreme Judical Court of Massachusetts, Bristol v. 12.03.86, 397 Mass. 65/489 N.E.2d 1233, S. 1-13/Kopien Archiv Grandt

[8] vgl. M. Newton: „Raising Hell“, London 1994, S. 59f.

[9] vgl. „New York Times“ v. 08.07.84

[10] vgl. „USA Today“ v. 31.05.84

[11] vgl. “Commonwealth v. James B. Carver”, Akten des Appeals Court of Massachusetts v. 06.10.92, No. 90-P-737, S. 1-9/Kopie Archiv Grandt

[12] vgl. „H.G.S. v. The State of Texas“, Akten des Court of Appeals Texas, Houston v. 06.04.89, No. B14-86-00659-CR, S. 1-8/Kopien Archiv Grandt. Anmerkung: Der Name des Täters wurde abgekürzt, weil diese Akten nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind

[13] vgl. Hans-Jürgen Ruppert: „Satanismus – Zwischen Religion und Kriminalität“, EZW-Texte 140/1998, S. 50

[14] vgl. „Chicago Tribune“ v. 27.08.87

[15] vgl. Pat Pulling: „Das Teufelsnetz“, Marburg an der Lahn 1990, S. 69, 70

[16] vgl. Pat Pulling: „Das Teufelsnetz“, Marburg an der Lahn 1990, S. 70

[17] vgl. „Anthony A. Hall v. State of Florida”, Akten des Supreme Court of Florida v. 06.09.90, No. 74061, S. 1-5/Kopie Archiv Grandt

[18] vgl. „State of Missouri v. Theron Reed Roland II”, Akten des Missouri Court of Appeals, Western District v. 12.03.91, No. WD 40883, S. 1-6/Kopien Archiv Grandt

[19] vgl. „AP Wire Service“ v. 11.01.88

[20] vgl. „The Florida Times-Union“ v. 10.06.88

[21] vgl. „Earnest v. State“, Akten des Supreme Court of Georgia No. S92A0820; 262 Ga.494, 422 S.E.2d 188, S- 1-5/Kopien Archiv Grandt

[22] vgl. Pat Pulling: „Das Teufelsnetz“, Marburg a.d.Lahn 1990, S. 27ff.

[23] vgl. “State of Minnesota v. Yolanda Yvette Eusinazuri”, Akten des Court of Appeals of Minnesota No. CX-91-633 v. 24.12.91, 1991 WL 271538/Kopien Archiv Grandt

[24] vgl. „Pahler died as ‚sacrifice to devil’, teen said“ in: „San Luis Obispo County Telegram-Tribune“ v. 20.02.91

[25] vgl. „State of Minnesota v. Daniel Edward Naylor”, Akten des Supreme Court of Minnesota v. 23.08.91, No. C1-90-1501, S. 1-10/Kopien Archiv Grandt

[26] vgl. John DeCamp: „The Franklin Cover-up – Child Abuse, Satanism, and Murder in Nebraska“, Lincoln 1992/1996 ist die 2. aktualisierte Auflage erschienen, in der auch über den mysteriösen Mord an DeCamps Freund berichtet wird

[27] vgl. Grandt/Grandt: „Satanismus – Die unterschätzte Gefahr“, Düsseldorf 2000, S. 143ff.

[28] vgl. „Menschenopfer für den Satan“ in: „Taz“ v. 04.04.00

[29] vgl. „Dale Edward Flanagan v. The State of Nevada, Randolph Moore v. The State of Nevada”, Akten des Supreme Court of Nevada v. 10.02.93, Nos.20383, 20384, 109 Nev. 50, 846 P.2d 1053, S. 1-10/Kopie Archiv Grandt

[30] vgl. „Den Teufel mit dem Schwert geköpft“ in: „Berliner Zeitung“ v. 15.02.95

[31] vgl. „Die Sonnentempler: Sekte des Todes“ in: „Das Beste – Reader’s Digest 2/1998“

[32] vgl. „Sonnentempler töten drei Kinder“ in: „Zollernalb-Kurier“ v. 27.12.95/“Sonnentemplerorden: Massensuizid oder ein Massaker?“ in: „Kölner Stadtanzeiger“ o.D./ „Die Sonnentempler: Sekte des Todes“ in: „Das Beste – Reader’s Digest 2/1998“

[33] vgl. Hans-Jürgen Ruppert: „Satanismus – Zwischen Religion und Kriminalität“, EZW-Texte 140/1998, S. 51

[34] vgl. „Bei Voodoo-Anhänger Babyleichen entdeckt“ in: „Giessener Allgemeine Zeitung“ v. 16.09.96/“Zoll in Amsterdam findet Schädel und Kindsmumie“ in: „Giessener Allgemeine Zeitung“ v. 26.04.97/“Babyleichen in Puppen“ in: „Berliner Zeitung“ v. 16.09.96

[35] vgl. Hans-Jürgen Ruppert: „Satanismus – Zwischen Religion und Kriminalität“ in: „EZW-Texte 140/1998“, S. 49/„Idea Spektrum 8/1997“, S. 14

[36] vgl. „Welt am Sonntag“ v. 01.03.98/“Teenager verurteilt“ in: „Zollernalb-Kurier“ v. 02.03.98

[37] vgl. „Bei Voodoo-Anhänger Babyleichen entdeckt“ in: „Giessener Allgemeine Zeitung“ v. 16.09.96

[38] vgl. „Ritualmorde in Nigeria“ in: „Skeptiker 16, 2/03“, S. 61


Foto: Bearbeitetes Symbolbild 


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Tabu: „BLUTOPFER & RITUALMORDE im Hardcore-SATANISMUS!“


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Schon seit über drei Jahrzehnten beschäftige ich mich mit dem dunkelsten Drift des religiösen Untergrunds. Und dazu gehört zweifellos der harte Satanismus mit seinen Blutopfern und Ritualmorden.

Bis heute sind diese Themen ein Tabu. Zeit also, darüber zu berichten.

Bei den Logen, Orden, Zirkeln und Kulten des „Hardcore-Satanismus“ ist die Sprache von „unnatürlicher Vereinigung“, von „geheimen Instruktionen“, von „Liebe unter Willen“, Blutriten, Kindsopfern und Kannibalismus; vom Tod als „Tor zur vollständigsten und dauernden Freude“ und von einer „magischen Handlung“, die „im Tod endet“.[1]

Aleister Crowley, der Mentor des Neo-Satanismus, dem die meisten Satanisten weltweit huldigen, hat Anweisungen für rituelle Opferungen, auch von Kindern verfasst:

„Aber das Blutopfer ist, obschon gefährlicher, wirksamer; und für fast alle Zwecke ist das menschliche Opfer das Beste.“[2] Das festgelegte Opfer soll „erbarmungslos zur Strecke“ gebracht werden.[3] Denn: „Opfere Vieh, klein und groß: nach einem Kind (…)“[4]

Und: „Für die höchste spirituelle Arbeit muss man dementsprechend das Opfer wählen, das die größte und reinste Kraft in sich birgt. Ein männliches Kind von vollkommener Unschuld und hoher Intelligenz ist das befriedigendste und geeignetste Opfer.“[5]

Der berühmte Magier Eliphas Levi behauptet sogar, dass wenn die Grimoire, mittelalterliche Zauber- und Beschwörungsbücher, von einer „jungen Ziege“ sprechen, in Wirklichkeit ein „Kind“ gemeint sei![6]


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Eine Hexe, selbst Szene-Kennerin, erklärt mir in einem Interview, dass für Satanisten das „junge“ und „unbefleckte“ eine große Rolle spielt. Satanisten hätten keinen Respekt vor menschlichem Leben. Es würde um Macht gehen und sie hätten keine Hemmungen Menschen oder ein Kind umzubringen, um die totale Macht zu erlangen.[7]

Ein anderer Satanist schreibt in einem persönlichen Brief, der mir vor liegt: „Der Wunsch nach ganz besonders jungen Opfern ist auch nicht leicht erfüllbar. Da hatte de Sade es leichter“.[8]

Oder wie ein Insider, der sich selbst in der okkult-satanistischen Szene tummelt, mir bei einer Undercover-Recherche fast süffisant auf meine Frage antwortete, ob er Kontakt zu Leuten hat in Bezug auf „Blutopfer“, die nicht nur mit Katzen herumhantieren? „…Ich sagte Ihnen schon, ich kann Ihnen da weder ja noch nein sagen, weil darüber, das Sie können sich ja vorstellen, geht keiner hausieren…“[9]

Unbestreitbar sprechen, verlangen und realisieren Satanisten die Tötung von Opfern. In einem geheimen Ritual (dem „Ritual von Apep“) erklärt Aleister Crowley in seinem „Liber Stellae rubeae“ in Vers 22 und 33 beispielsweise: „Auch soll er (der Meister/d. A.) ein junges Kind auf dem Altar töten, und das Blut soll den Altar mit Geruch wie von Rosen bedecken…Du sollst niemand die innere Welt dieses Ritus enthüllen: deswegen habe ich in Symbolen geschrieben, die nicht verstanden werden können.“[10]

Crowley behauptet zwischen 1912 und 1928 selbst rund einhundertfünfzig Knaben geopfert zu haben![11] Allerdings meinen Crowley-„Kenner“, das dies lediglich „allegorisch“ zu verstehen sei, und Crowley mit „Kind“ nichts anders als „Sperma“ gemeint habe, so wäre eben sein eigener Humor gewesen!

Gleichzeitig wiederum resümieren sie: „Es soll keineswegs ausgeschlossen werden, dass Croweleys Texte in unterschiedlicher Weise interpretiert werden. Möglicherweise finden sie für Einzelne wörtlich als Vorlage oder Rechtfertigung eines strafbaren Tuns Verwendung. In einer gehörigen Überdehnung ihres religiösen Bekenntnisses glauben schließlich auch Angehörige anderer Religionen bisweilen, sich selbst ins Paradies sprengen zu müssen…Und so gibt es sicherlich Fanatiker, die Crowleys Aussagen umgefärbt in ihr ohnehin schon auffälliges Persönlichkeitsprofil einbauen können, um sich nun religiös-philosophische Rechtfertigungen für ihre asozialen Verhaltensmuster zurecht zu legen.“[12]

Ingolf Christiansen, Beauftragter für Weltanschauungsfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Göttingen, meint in Bezug auf Fälle von Tötungsdelikten im Kontext satanistischer Weltanschauungen:

„Ja, es gibt sie. Das heißt aber nicht, dass jeder Satanist gleich Menschenopfer tätigt. Aber es ist leider nicht auszuschließen, dass Menschen auf dieser ideologischen Schiene für Satan auch mit Menschenopfern kalkulieren. Der theoretische Hintergrund ist schon in Crowleys Liber Al vel Legis zu finden, das zu den Bestellern der Satanismusszene gehört.“

Und weiter:

„In Gesprächen und Beratungen von Opfern wird mir ab und zu über Ritualtötungen berichtet. Ich bin da sehr zurückhaltend. Trotzdem ist auch in Deutschland durchaus mit der Möglichkeit zu rechnen, dass Menschen in Ritualen ihr Leben lassen müssen. Mit Zahlenangaben sollte man aber sehr vorsichtig sein, sie können nur spekulativen Charakter haben.“[13]

Er schätzt, dass 3000 bis 7000 Satanisten „gedanklich über Tierrituale hinausgehen“.[14]

Und die ehemalige Leiterin des Sekteninfo Essen ergänzt: „Da gemäß satanistischem Glauben Satan Blut will und immer bessere Opfer will, ist die große Gefahr gegeben, dass es auch zu Opferungen von Menschen kommen kann.“[15]


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Hans-Jürgen Ruppert von der „Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen“ in Berlin spricht im Zusammenhang mit „Kriminellen Vergehen und Straftaten Jugendlicher mit einem satanistischen Hintergrund“ auch von „Mord mit oder ohne spezifisch satanistische Rituale (‚Ritualmord’)“.[16]

Der ehemalige Großmeister einer noch heute sehr aktiven okkult-magischen Loge gesteht in einem mir vorliegenden Schreiben den Zusammenhang von Menschenopfern: „Auch Menschen können geopfert werden…Ich bin für die Opferung von Menschen. Es sollten sowohl Tiere als auch Menschen geopfert werden“! Und: „Opfer- und Tötungsarten sollten auch in der magischen Praxis vollzogen werden. Siehe die FOGC-Loge[17] in den 20iger Jahren oder die schwarzen Messen in Frankreich.“ [18]

Und ein anderer Satanist meint, dass wenn Menschen im Rahmen eines Rituals einen anderen töten, dies kein „Mord“, sondern ein „Opfer“ wäre.[19]

Und diese Blutopfer (beim Töten durch „Blutvergießen“, weil auch Menschenblut eine „heilende Lebenskraft“ darstellt, so die Vorstellung der Okkultisten) werden auch an bestimmten Kalendertagen oder zur Verfolgung eines bestimmten Zwecks durchgeführt,[20].

Der Journalist und Filmemacher Rainer Fromm berichtet in seinem Buch „Satanismus in Deutschland“ davon, das der „Order of Nine Angels“ aus Großbritannien, Menschenopfer als förderlich für die „Arbeit von Satan“ beschreibt und als „kraftvolle Magie“ sieht. Denn diejenigen, so ist in einem Internet-Aufsatz des Ordens zu lesen, „die an einem Opfer-Ritual teilnehmen, müssen sich am Tod weiden.“[21]

Fallbeispiele für Ritualmorde folgen…


Dieser Text ist ein Auszug aus meinem Buch:

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Quellen:

[1] vgl. Michael D. Eschner: „Die geheimen sexualmagischen Unterweisungen des Tieres 666“, Berlin 1985, S. 85, 109, 129, 138, 139, 147, 167

[2] vgl. Aleister Crowely: „Magick, Band 1“, Bergen/Dumme 1993, S. 396

[3] vgl. Marcus M. Jungkurth: „Zos Kia – Der Magier Austin Osman Spare und die Magie des Voodoo“, Bergen/Dumme 1993, S. 98

[4] vgl. Aleister Crowley: „Liber Al Vel Legis“, Bergen/Dumme 1993, S. 303f.

[5] vgl. Aleister Crowely: „Magick, Band 1“, Bergen/Dumme 1993, S. 395

[6] vgl. Richard Cavendish: „Die Schwarze Magie“, Berlin 1980, S. 287

[7] vgl. Schottliste/Archiv Grandt

[8] Archiv Grandt

[9] vgl. Grandt/Grandt: “Schwarzbuch Satanismus”, München 1996, S. 164

[10] vgl. Gregor A. Gregorius: „Aleister Crowley’s Magische Rituale“, Berlin 1980, S. 311

[11] vgl. Hans-Jürgen Ruppert: „Satanismus – Zwischen Religion und Kriminalität“ in: „EZW-Texte 140/1998“, S. 69/Richard Cavendish: „Die Schwarze Magie“, Berlin 1980, S. 288

[12] vgl. hierzu die Ausführungen in: Andreas Huettl/Peter-R. König: „Satan – Jünger, Jäger und Justiz“, Leipzig 2006, S. 68, 69, 74, 271

[13] vgl. Fax von Ingolf Christiansen v. 02.01.01 an den Autor/Archiv Grandt

[14] vgl. „Satans Jünger“ in „Stern 19/2000“, S. 64

[15] vgl. Hans-Jürgen Ruppert: „Satanismus – Zwischen Religion und Kriminalität“ in: „EZW-Texte 140/1998“, S. 37 mit Hinweis auf Cammans „Satanismus in der Beratung“

[16] vgl. Hans-Jürgen Ruppert: „Satanismus – Zwischen Religion und Kriminalität“ in: „EZW-Texte 140/1998“, S. 44

[17] gemeint ist der „Freimaurer Orden zum Goldenen Centurium“

[18] Fragebogen/Archiv Grandt

[19] vgl. „Alles spielt sich im Verborgenen ab“ in: „Oberbayrisches Volksblatt“ v. 31.08./01.09.96

[20] vgl. auch: Ursula Enders (Hrsg.):„Zart war ich, bitter war’s“, Köln 1995, S. 336

[21] vgl. Rainer Fromm: „Satanismus in Deutschland“, München 2003, S. 25, 78, 79


Foto: Bearbeitetes Symbolbild pixabay.com


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Tabuthema: „Kannibalistische Ritualmorde mitten in Deutschland!“ (1)


GUIDO-KOLUMNE-MIX♦   No.  628   ♦


Es geschieht immer wieder – mitten in Deutschland: Kannibalistische Ritualmorde, die weitgehend als solche nicht erkannt oder gar tabuisiert werden! Schon seit vielen Jahren berichte ich darüber (in Filmen und Büchern).

Jüngstes Beispiel: Manfred S. aus Schwalbach am Taunus war wohl einer der größten Serienmörder in Deutschland. Im August 2014 verstarb er an Krebs. Aber erst eineinhalb Jahre später kam sein sadistisches Treiben ans Licht der Öffentlichkeit.

Zuvor hat er als Gärtner und Entrümpler gearbeitet, gemeinsam mit einem Freund führte er einen kleinen Betrieb, für die Geräte hatte er eine Garage angemietet. Als der Lebensgefährte der Tochter von S. dort nach der Beerdigung ausmisten wollte, stieß er auf zwei blaue Plastikfässer. Darin steckte ein zerlegter Körper, nur der linke Arm fehlte.

Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/article155567488/Die-grausamen-Trophaeen-des-Manfred-S.html

In der Folge bringt das Hessische Landeskriminalamt und die Frankfurter Mordkommission Manfred S. mit sechs weiteren Morden in Verbindung.

Denn das haben alle Fälle gemeinsam: Der Täter hat Körperteile oder Organe aus den Leichen geschnitten und mitgenommen. Es ist möglich, dass Manfred S. sie als Trophäen sammelte.

Die Beamten schließen auch Kannibalismus als Motiv nicht aus. Denn auf Manfred S. Computer und zahlreichen Festplatten werden rund 30.000 Bilder und über 1.000 Filmdateien mit zumeist gewaltpornografischen Darstellungen gefunden. Darunter auch kannibalistische Szenen und Kinderpornografie.

Unter den Morden, für die Manfred S. in Frage kommen könnte, ist auch die schreckliche Bluttat an dem 13-jährigen Schüler Tristan Brübach 1998 in Frankfurt-Höchst. Mit diesem Fall beschäftigte ich mich schon vor Jahren mit einem Film und einem Buch, das 2007 als Printausgabe unter dem Titel Der Satan von Witten und andere fanatische Ritualmörder im Droemer-Knaur Verlag erschien und 2015 in meinem gugra-Media-Verlag als ebook unter

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https://www.amazon.de/Okkult-Morde-Teufels-Fakten-Hintergr%C3%BCnde-gugra-Media-Nostalgie-ebook/dp/B018EN2ND6?ie=UTF8&keywords=okkultmorde&qid=1463987877&ref_=sr_1_1&sr=8-1

Nachfolgend ein Auszug aus diesem Buch zum Fall Tristan Brübach, mit Hintergründen und Fakten, die der Öffentlichkeit so nicht bekannt sind:

Tristan Brübach: „Okkulte Kastration und Grabschändung“[i] 

26. März 1998. Frankfurt am Main: Der Anblick der verstümmelten Leiche des 13-jährigen Tristan Brübach ist schrecklich. Selbst hartgesottene Kriminalisten werden später über den grausigen Fund des ein Meter fünfzig großen, schlanken Jungen mit dem kurzen blonden Pagenschnitt geschockt sein. Die beiden Kinder, gerade mal acht Jahre alt, die gegen sechzehn Uhr das Opfer in einem kanalisierten Bachlauf entdecken, laufen entsetzt und vor Grauen geschüttelt davon. Erst eine Stunde später vertrauen sie sich einem Kinderbetreuer an, der um 17.08 Uhr die Polizei verständigt.

Die Unterführung, ein tunnelartiger Durchbruch unterhalb der Gleisanlagen in der Nähe des Bahnhofs Frankfurt-Höchst, ist eigentlich kein öffentlicher Verkehrsweg. Eher ein „Schleichweg“, der von Kindern und Fußgängern als Abkürzung benutzt wird. Tristans Schulranzen liegt fast fünfzig Meter von seiner Leiche entfernt. Sein Rucksack fehlt. Das Gesicht des toten Jungen weist flächenartige Blutergüsse auf, die nur erahnen lassen, mit welcher Gewalt der Täter vorgegangen ist. Tristan ist zunächst bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen und gewürgt worden. Dann schneidet der Mörder ihm mit solcher Wucht die Kehle durch, dass der Schnitt bis zur Wirbelsäule reicht. Am Bachlauf des Liederbaches lässt er den Jungen ausbluten, zieht ihn in das Innere des Tunnels und legt ihn auf einem Betonsockel ab. Dort richtet er den leblosen Körper auf bestialische Weise zu, entnimmt Hoden und trennt Muskelfleisch an Gesäß und Oberschenkel heraus. Bevor er sich aus dem Staub macht stellt er noch Tristans schwarz-weiße Turnschuhe auf seinem verstümmelten Körper ab. Vermutlich hat der Mörder sogar Tristans Rucksack benutzt, um die abgeschnittenen Leichenteile mitzunehmen, die bis heute nicht gefunden worden sind. Die Frage bleibt offen, ob der Täter während seines grausigen Vorgehens gestört wurde und er die Absicht hatte den toten Jungen weiter zu zerschneiden.

Auch hier stellt sich die Frage nach dem Motiv: Handelt es sich dabei um die Beschaffung von „magisch geladenen“ Opferfetischen (Menschenfleisch und Hoden) für okkult-magische, satanische oder neuheidnische Rituale oder sind ein Hinweis auf einen Fruchtbarkeitskult? Und was hat es mit der Symbolik der Schuhe auf sich, die auf Tristans Körper abgestellt wurden? Gibt es da eine Verbindung?

Okkulte Hinweise?

Schuhe als Bekleidungsstück sind nur in der Neuzeit eine Selbstverständlichkeit. Denn im alten Orient beispielsweise durften weder Frauen noch Juden sie tragen. Über Schuhe gibt es aber auch ein heidnisches, mythologisches und okkultes Gedankengut. So sollte man Schuhe niemals unbewacht stehen lassen, denn durch Zauber kann eine Hexe dafür sorgen, dass der Träger immer wieder zu ihr zurückkommt. Genauso kann durch Schuhwechsel ein Bann und Behexung gelöst werden. Schuhe sollen demnach den bösen Blick abwehren, Gespenster vertreiben, Zauberei und Hexerei verhindern. In der Freimaurerei ist der „niedergetretene Schuh“ (der Pantoffel) ein Requisit in Aufnahmeritualen bei der Reise oder Umführung eines Suchenden.

Eine Verbindung zwischen Schuhen und einem Fruchtbarkeitskult gibt es in den Religionen Ägyptens und Griechenlands. Sie kannten einen „Schuhfetischismus als archaischen Fruchtbarkeitsritus“! Und in den teutonischen Traditionen wurden den Leichnamen so genannte „Totenschuhe“ an die Füße gebunden, damit sie die mühselige Reise in die jenseitige Welt (zum Beispiel zum Land der unterirdischen Göttin Hel) auch durchhalten. Noch genauer werden Sagen um den Heiligen Gral. Demnach war Bors („Sir Bors“), ein früher Gott Britanniens, der von der Herrin des Sees aufgezogen und zum Gefährten Galahads wurde. „Sir Bors lag mit einer Priesterin zu Bett, zeugte einen Helden, wurde dann kastriert und mit alten Schuhen beworfen…“ Wusste der Täter von einer dieser Sagen um den Heiligen Gral? Sollte das symbolische Abstellen der Schuhe und die vorangegangenen Handlungen eben jene Kastration und Bewurf mit Schuhen symbolisieren und demonstrieren? Oder einen alten Fruchtbarkeitskult? Oder den Gang ins „Totenreich“ vereinfachen?

Auch das Herausschneiden von Muskelfleisch aus Oberschenkel und Gesäß erscheint eigenartig. Das Gesäß spielt im volkstümlich-abergläubischen Bewusstsein der Menschen schon immer eine große Rolle. Der „nackte Hintern“ gilt als Symbol der Verhöhnung oder als Abwehrbrauch gegen den „bösen Blick“ und Wind- und Sturmdämonen. Bei Hexensabbaten sollen die „bösen Frauen“ dem Teufel gehuldigt haben, in dem sie ihm auf den nackten Hintern küssten. Der Schenkel hat in diesem Kontext auch eine Bedeutung, wie ich nachfolgend erläutern werde und in der Astrologie werden der Hals und die Kehle dem Tierkreiszeichen des „Stier“ zugeordnet (Tristan wurde die Kehle durchgeschnitten).

Doch welche Bedeutung hat Fleisch eigentlich im magischen Gedankengut? Fleisch ist der Sitz von besonderen physischen und psychischen Eigenschaften. Beim Verzehren von Körperteilen soll damit diese magische Energie auf den „Verzehrer“ übergehen. Damit sind wir beim „Magischen Kannibalismus“, der auch im Satanismus eine nicht unwesentliche Rolle spielt, während beim „Rituellen Kannibalismus“ eine Identifikation mit dem Verstorbenen hergestellt wird. Als besonderer Tag der Woche gilt der Donnerstag, der Tag, dem Thor-Donar gewidmet ist, dem nordischen Hammer-Gott der germanischen Mythologie. Am Donnerstag wird auch die Eiche, als einer von sieben heiligen Bäumen des irischen Hains verehrt und diese „mythologische Spur“ führt uns zunächst ins antike Griechenland: zu einem „Kastrations-Kult“ und der „Phallus-Verehrung“.

Exkurs: „Kastrations-Kult“ und „Phallus-Verehrung“

Die „kultische Entmannung“, die Kastration, gehörte im alten vorderasiatischen „Mutterglauben“ zu den „phallischen Opfern“. Im „Kronos-Mythos“ wird Uranos durch seinen Sohn Kronos entmannt. In seiner ursprünglichen Bedeutung symbolisiert er die alle Jahre wieder stattfindende Ersetzung des alten Eichen-Königs durch seinen Nachfolger.

Die keltischen Druiden wussten wohl davon, denn sie praktizierten ein Ritual, in dem sie Mistelzweige (als Symbol des Phallus) von einer heiligen Eiche abschnitten und damit die Entmannung des alten Königs versinnbildlichten. Danach sollen Stiere geopfert worden sein. Dieser „Kastrations-Kult“ hat also über Griechenland Einzug bei den keltischen Druiden gefunden und damit wahrscheinlich auch in das magisch-okkulte Gedankengut. Im Geheimkult der indischen Göttin Kali wurden Männer durch Priester kastriert (die Frauen defloriert) und anschließend getötet. Die Geschlechtsteile, sowie das Blut der Opfer dann der Göttin dargebracht.

Im priesterschriftlichen Schöpfungsbericht von Levitikus (22,24) über Elohim, einen Gott der Fruchtbarkeit für Pflanzen, Tiere und Menschen, ist das im Heiligkeitsgesetz zu finden, Tiere zu kastrieren und ihm kastrierte Tiere zu opfern. Wenn also okkult-satanistische Gruppen eine Phallus-Verehrung praktizieren, Satanismus als Negation des Christentums und damit auch der jüdischen Religion verstanden wird, warum sollen Teufelsgläubige dann eben nicht gerade die Kastration praktizieren? Denn auch bei der Schwarzen Messe werden christliche Kulthandlungen der römisch-katholischen Messe bewusst parodiert, umgekehrt, entweiht und damit „entheiligt“ (durch Rückwärtslesen der Messtexte, Auspeitschen von Kruzifixen, Schlagen und Bespucken des Abbildes Christi, Verbrennen und Schänden geweihter Hostien mit Exkrementen etc.) Die Großmeisterin eines neosatanistischen Ordens, erklärt mir bei einem persönlichen Treffen, Hoden würde für Potenz stehen und schon früher hätte es bei alten Völkern so genannte „Potenzrituale“ gegeben bei denen auch Muskelfleisch eine Rolle gespielt hätten. Zudem gebe es Rituale für die „Sexualenergie“ des Mannes, die mit Sperma und anderen Geschlechtsteilen in Verbindung stehen.[ii]

Die Kastration, die Zerstörung der männlichen Genitalien oder die Beschneidung, könnten aber auch, so spekulieren manche Historiker, Menschenopfer ersetzt haben und in archaischer Zeit, in der die Göttinnen noch weiblich waren, eine Vorbedingung für ein Priesteramt gewesen sein.

Sind Kastration und die Entnahme von Muskelfleisch aus dem Schenkel Tristans gar auf einen „Phallus-Kult“ zurückzuführen? Handelt es sich vielleicht um einen Täter, der in diesem Glauben gehandelt hat?

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Zufälle oder Indizien für einen „Ritualmord“?

Fassen wir zusammen: Tristan Brübach ist an einem Donnerstag getötet und verstümmelt worden, an einem Tag, der nach dem magischen Gedankengut als „Hauptfleischtag“ gilt und dem Gott Thor und dem heiligen Baum der Eiche geweiht ist, bei dem keltische Druiden ein symbolisches „Kastrations-Ritual“ durchführten. Zudem sind Tristans Schuhe auf seiner Leiche abgestellt, was auf die Symbolik eines alten Fruchtbarkeitsritus und einer Kastrationssage betreffs des Heiligen Grals schließen lässt. Auch hier alles nur Zufälle?

Erfolglose Ermittler

Die Ermittler quälen allerdings ganz andere Fragen: Was gibt es für ein Tatmotiv, das nach allen Seiten hin offen ist? Haben der oder die Täter auf Tristan im Bereich des Tunnels gewartet, haben sie ihn unter einem Vorwand nach unten gelockt oder trafen sie nach dem Jungen dort ein? Warum wurde er auf eine solche bestialische Art und Weise getötet? Wo sind die nicht aufgefundenen Leichenteile? Eines kann jedoch als gesichert angenommen werden: der Fundort der Leiche scheint auch der Tatort zu sein.

„Es kann ausgeschlossen werden, dass Tristan an einem völlig anderen Ort getötet und sein Leichnam in den Tunnel des Liederbaches verbracht wurde“, schreibt mir Doris Möller-Scheu von der Staatsanwaltschaft Frankfurt auf meine diesbezügliche Frage. Die Staatsanwaltschaft setzt eine Belohnung von 20.000 Mark aus.

Aufgewachsen ist Tristan in Höchst und Unterliederbach, Stadtteile von Frankfurt. 1995 nimmt sich seine Mutter das Leben. Sein berufstätiger Vater und seine Großmutter kümmern sich um den Jungen, der körperliche Auseinandersetzungen mit Gleichaltrigen oder Älteren zu vermeiden versucht. Dennoch wird er häufig angegriffen und sogar beraubt. Vielleicht deswegen spielt er nicht nur Fußball, sondern trainiert auch Karate. Durch den Tod seiner Mutter und der Berufstätigkeit des Vaters muss Tristan schon früh selbständig werden. Zuletzt besucht er die 5. Klasse der Meisterschule in Frankfurt-Sindlingen. Er bewegt sich auch in der Nähe des kriminellen Milieus, der „Szene“ des Höchster Bahnhofs.

Fieberhaft versuchen die Fahnder Tristans Tagesablauf des 26. März 1998 zu rekonstruieren. Der 13-jährige steht wie üblich alleine auf, nachdem sein Vater bereits um 4.30 Uhr zur Arbeit gegangen ist. Von einer Telefonzelle in der Nähe der Wohnung ruft er um 8 Uhr seinen Vater auf der Arbeitsstelle an, dass er heute nicht zur Schule gehen will, weil er Rückenschmerzen habe. Sein Vater kann ihn jedoch von diesem Plan abbringen. Nachdem der Junge noch am gemeinsamen Mittagessen teilgenommen hat, verlässt er gegen 13.30 Uhr die Schule, weil er den Hausarzt aufsuchen will. Seiner Klassenlehrerin erzählt er, die Rückenschmerzen kämen von einem Sturz von einem Baum. Tatsächlich aber hatte er sich mit einem Freund am Vortag mit Steinen beworfen und sich dabei verletzt. An der Haltestelle Allesinastraße steigt der 13-jährige in den Bus, den er am Bahnhof Höchst, in Sichtweite seiner Wohnung wieder verlässt.. Doch Tristan geht nicht direkt nach Hause. Letztmals lebend wird er auf einer Parkbank sitzend in der Nähe des Busbahnhofes gesehen, wo er sich mit einer Hundehalterin unterhält. Kurz darauf setzen sich zwei Personen neben ihn. Dann verliert sich seine Spur. Um nach Hause zu gehen nutzt Tristan normalerweise den Tunnel-Schleichweg am Liederbach. Dort wo schließlich auch seine schrecklich verstümmelte Leiche gefunden werden wird.

Zunächst geht die Soko „Tristan“ bei dem Mörder von einem Psychotiker aus, der jederzeit wieder zuschlagen kann. Doch ein vom BKA erstelltes Täterprofil widerspricht dem. Vermutlich, so die Profiler, haben sich Täter und Opfer flüchtig gekannt. Ein bewaffneter Einzelgänger, der eventuell schon früher mit Gewalttaten aufgefallen ist und schnell „ausrastet“. Siebzehn bis dreißig Jahre alt. Vermutlich Ausländer. Vielleicht Tierquäler. Oder, so Polizeipsychologe Volker Ludwig, ein Geisteskranker, der Tristan „regelrecht angefallen“ hat. Aber nichts von dem trifft ins Schwarze. Auch nicht der Fingerabdruck des vermeintlichen Täters, der auf einem Schulbuch des Jungen sichergestellt wird.

Ab Mai 2002 werden daraufhin in den Frankfurter Stadtteilen Sossenheim, Nied, Sindlingen, Zeilsheim, Höchst und Unterliederbach Fingerabdrücke sämtlicher männlicher Einwohner zwischen achtzehn und neunundvierzig Jahren genommen und mit denen vom Tatort verglichen. „Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis wir den Mörder haben“, erklärt ein Sprecher der Soko Tristan. Doch der Vergleich mit vorbelasteten Gewalttätern und Anwohnern verläuft im Sande. Eine Schülerin will am 26. März 1998 gegen 15 Uhr in der Nähe des Tatorts einen fünfundzwanzigjährigen, dunkelgekleideten Mann mit Pferdeschwanz und verschmutzten Schuhen gesehen haben, der aus dem Gebüsch trat und Richtung Bahnhof davonging. Doch auch dieser Hinweis erbringt nichts. Drei Jugendliche werden ermittelt, die am Tattag ebenfalls die Abkürzung durch den Tunnel des Liederbaches nehmen wollten. Sie sehen dabei einen Mann, der sich über einen Gegenstand auf dem Betonsockel beugt und erahnen nicht mal, dass sie wahrscheinlich einen Mörder bei seiner Tat beobachteten! Stattdessen entschließen sie sich für den längeren Fußweg um den Tunnel herum. Bei späteren Vernehmungen liefern sie eine Täterbeschreibung, fast übereinstimmend mit dem der Schülerin. Doch auch sie führt nicht zur Identifizierung des Täters.

So entschließen sich die Fahnder zu einer Schock-Strategie: Sie veröffentlichen die grausamen Details zum Tathergang und den Verletzungen des Jungen. Rechnen damit, dass der Täter sich vielleicht nach dem bestialischen Mord jemandem anvertraut hat. Doch auch dieses Kalkül bringt keinen Durchbruch, lediglich eine weitere Spur: Tristans Rucksack, mit dem die Leichenteile abtransportiert wurden, wird in der Nähe der ICE-Trasse Frankfurt-Köln bei Niedernhausen gefunden. Und noch mehr: ein tschechischer Campingkocher und eine Deutschland-Straßenkarte in tschechischer Sprache, sowie ein Messer mit einer 12,5 Zentimeter langen Klinge. Schnell wird jedoch klar, dass es nicht die Tatwaffe ist. Die bleibt unentdeckt. Dennoch konzentrieren sich die Ermittlungen nun auf das südöstliche Nachbarland. Doch eine Öffentlichkeitsfahndung im tschechischen Fernsehen verläuft ergebnislos.

Der letzte Strohhalm ist das Zollamt unweit des Höchster Bahnhofs. Hier holen sich ausländische Lastwagenfahrer ihre Ausfuhrpapiere für die Fracht, die verstärkt überprüft werden. Aber auch das bringt kein Ergebnis. Die Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass der Mörder heute nicht in der unmittelbaren „Tatregion“ wohnt, vielleicht sogar aus beruflichen Gründen verzogen ist.

Grabschändung

Im Oktober 1999, zwei Wochen vor Halloween, legen Unbekannte nachts auf dem Friedhof an Tristans Grab beinahe „professionell“ den Sarg in einem Meter zwanzig Tiefe frei. Ihr Ziel scheint klar: sie wollen an die Leiche des Jungen heran, offenbar um Leichenteile als Trophäen oder Fetische stehlen. Vielleicht auch den Kopf wie bei Markus Wachtel? Doch von irgendetwas oder irgendjemanden werden sie gestört, lassen ab und verschwinden.

Der Mörder von Tristan, sowie die Grabschänder sind bis heute nicht ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt erklärte damals, dass auch unter dem Gesichtspunkt von Okkultismus und Satanismus ermittelt werde. Der Fall sei sogar weltweit verbreitet worden, um – neben einigen anderen – auch eventuelle religiöse Motive abzugleichen. Dennoch meint der damalige Sprecher des Polizeipräsidiums Frankfurt, in Hinblick auf eine okkulte satanistische Szene in der Mainmetropole und deren Umgebung, keine Erkenntnisse zu haben. „Dies ist absolutes Neuland für uns.“ Eine Aussage zwischen Hilflosigkeit und Resignation, wie so oft hierzulande. Schließlich tummeln sich schon längst Teufelsanbeter verschiedener Schattierungen in der hessischen Hauptstadt.

Im Juli 1998 wurde in Frankfurt ein Mann in die Psychiatrie eingewiesen, dem es am helllichten Tag gelungen war über einhundert Urnen mit Asche von Verstorbenen und siebzig Säcke mit menschlichen Knochen von Friedhöfen zu entwenden.

Unweit von Frankfurt, in Fulda, wird im Januar 1999 eine 89-jährige Frau ermordet. Vermutlich ein „Opfermord“, ein Ritualmord also, vermutlich begangen von zwei Satanisten, die in Verbindung mit der Freilegung zweier Frauenleichen stehen. Augenfällig die Tatzeit vom 15. auf den 16. Januar. Nur einen Tag später wird in Satanistenkreisen „Satanic revel“ gefeiert.

Zurück zu Tristan Brübach: Zumindest Klaus Thiessen, Psychologe an der hessischen Polizeischule in Wiesbaden bekennt: „Auch für Schwarze Messen könnten Leichenteile benötigt werden.“ Er schließt bei der Grabschändung von Tristan Brübach und Markus Wachtel einen okkulten Hintergrund nicht aus. Ein prominenter Leichnam könnte einen „gesteigerten Kick“, einen rauschartigen Zustand bei Anhängern satanistischer Kulte auslösen, meint er.

Schon im Januar 2001 gebe ich verschiedene Hinweise zu der okkult-satanistischen Szene im Raum Frankfurt an die damalige Soko Tristan. Frage periodisch nach. Im Juni 2006 schreibt mir die Staatsanwaltschaft:

„Die Ermittlungen in der okkultistischen Szene in Frankfurt am Main erbrachten keine Hinweise, die zur Klärung der Tat z. N. Tristan geführt haben. Nach Bekannt werden des Falles ‚Meiwes’ wurde eine Vielzahl von Personen im Rhein-Main-Gebiet und auch teilweise in ganz Deutschland überprüft. Die Ermittlungen und Überprüfungen dieser Personen verliefen ergebnislos. Es ergaben sich keine Hinweise, dass die Personen mit der Tat z. N. Tristan in Zusammenhang stehen.“


Quellen:

[i] vgl. zu diesem Kapitel auch: E-Mail der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Doris Möller-Scheu) an den Autor v. 13.06.06/Archiv Grandt/ http://bka.de/fahndung/personen/mordfaelle/tristan/tagesablauf.html (Zugriff: 19.04.06)/ . „Verletzungsbild – Tathergang“ in: http://www.bka.de/fahndung/personen/tristan/neuinfo.html (Zugriff: 03.07.03)/“Mordfall Tristan“ in: http://members.tripod.de/Tristan13/site01.htm (Zugriff: 12.12.00)/ „Mord an Tristan“ in: www.bka.de/fahndung/personen/tristan/default.htm (Zugriff: 16.11.99)/ /„Toter Junge gefunden“ in: „Rhein-Zeitung“ v. 27.03.98/„Verletzungsbild – Tathergang“ in: http://www.bka.de/fahndung/personen/tristan/neuinfo.html (Zugriff: 03.07.03)/BKA-Fahndung, Pressemitteilungen der Polizei v. 05.04.99/26.03.99/19.03.99, sowie Fallbeschreibung, Biographie von Tristan, Täterprofil (http://www.bka.de/fahndung/personen/tristan/default.htm,)(Zugriff: 16.11.99)/http://bka.de/fahndung/personen/mordfaelle/tristan/neuinfo.html (Zugriff: 19.04.06)/„Handbuch des Aberglaubens, Band 3“, Wien, 1996, S. 748, 749/ Liselotte Hansmann/Lenz Kriss-Rettenbeck: „Amulette, Magie, Talismann“, Hamburg 1999, S. 256/Dieter A. Binder: „Die Freimaurer – Ursprung, Rituale und Ziele einer diskreten Gesellschaft“, Freiburg i.Br. 1998, S. 387/Barbara G. Walker: „Die geheimen Symbole der Frauen“, München, 2000, S. 212, 481/Wolfgang Bauer/Irmtraud Dümotz/Sergius Golowin: „Lexikon der Symbole“, München 1995, S. 301, 302/Michael M. Rind: „Menschenopfer – Vom Kult der Grausamkeit“, Regensburg 1998, S. 29/Ulrike Müller Kaspar: „Handbuch des Aberglaubens, Band 1“, Wien 1996, S. 217ff./Wolfgang Golther: „Handbuch der germanischen Mythologie“, o.O., 2000, S. 54ff./Robert von Ranke-Graves: „Die Weisse Göttin – Sprache des Mythos“, Reinbek bei Hamburg 1985, S. 306ff./Will-Erich Peuckert: „Geheimkulte“, München 1996, S. 444/Robert von Ranke-Graves: „Die Weiße Göttin – Sprache des Mythos“, Reinbek bei Hamburg 1985, S. 73, 74/Miranda J. Green: „Die Druiden – Die Welt der keltischen Magie“, Düsseldorf 1998, S. 18/Jürgen Graupmann: „Das Lexikon der Tabus“, Bergisch Gladbach 1998, S. 91/Gerhard J. Bellinger: „Sexualität in den Religionen der Welt“, Frechen, 1999, S. 361/Marcus M. Jungkurth: „Zos Kia – Der Magier Austin Osman Spare und die Magie des Voodoo“, Bergen/Dumme 1993, S. 19 (mit Hinweis auf „Die Vision und die Stimme“ von Aleister Crowley/Marcus M. Jungkurth, 1982 und „Die Henochischen Schlüssel der Magie“ von Michael D. Eschner, 1982)/Guido & Michael Grandt: „Satanismus – Die unterschätzte Gefahr“, Düsseldorf, 2000, S. 42/Ulrike Müller-Kaspar: „Handbuch des Aberglaubens, Band 2“, Wien 1996, S.374/ Barabara Ehrenreich: „Blutrituale – Ursprung und Geschichte der Lust am Krieg“, München 1997, S. 78/Barbara G. Walker: „Die geheimen Symbole der Frauen“, München 2000, S. 435/„Toter Junge gefunden“ in: „Rhein-Zeitung“ v. 27.03.98/„Die Jäger von Tristans Mörder haben noch nicht aufgegeben“ in: http://www.sena.de/Sena-Archiv/mrz_00/mrz_1/mrz_2/mrz_3/hauptteil_mrz_25-1.html (Zugriff: 12.12.00)/“Tristan: Im Tunnel wartete der Mörder“ in: „Bild“ v. 28.03.98/“Tagesablauf von Tristan Brübach am Todestag“ in: http://bka.de/fahndung/personen/mordfaele/tristan/tagesablauf.html (Zugriff: 19.04.06) www.bka.de/fahndung/personen/tristan/default.htm (Zugriff: 16.11.99)/„Fast professionell“ in: „Der Spiegel 43/1999“/„Mordfall Tristan“ in: „http://members.tripod.de/Tristan13/site03.htm (Zugriff: 12.12.00)/ Gesprächsprotokoll v. 18./20.12.00 zwischen dem Autor und Job Tillmann/Archiv Grandt/Gesprächsprotokoll zwischen dem Autor und Peter Oehm v. 22.12.00/Archiv Grandt/„Hessenschau“ v. 21.7.98 v. C. Pütter (TV-Manuskript)/Archiv Grandt/„Stern 19/2000“/Gesprächsprotokoll zwischen dem Autor und Klaus Thiessen v. 03.01.01/Archiv Grandt)

[ii] vgl. Schottliste z. Interview/Archiv Grandt


DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT

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„Für Deutschlands Zukunft, für unsere Demokratie und Kultur ist heute nichts wichtiger als ein Klima offener und breiter Meinungsfreiheit. Sie ist das Fundament der Demokratie. Wir müssen uns vor einer Bedrückung durch die allzu mächtige Political Correctness schützen (…) Nur in offener Meinungsfreiheit, die auch extreme Abweichungen toleriert und dann im politischen Streit austrägt, erwachsen Mut und Kreativität.“

Klaus von Dohnanyi (SPD)


In eigener Sache: 

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Auswahl Bücher aus meinem gugra-Media-Verlag:

 Mein aktueller Sicherheitsratgeber:

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Erschreckende Recherchen: „OKKULT-MORDE – Tod in Teufels Namen!“


Okkult-Morde-Cover

Es geschieht mitten unter uns: In geheimen Ritualen und verborgenen Zeremonien werden Menschen zu Opfern von Satanisten. Doch auch was manchmal wie ein „normaler“ Mord aussieht, entpuppt sich oftmals als getarnter Okkult-Mord. Die Täter und ihr Umfeld, die sich an ihrer „eigenen Schlechtigkeit“ berauschen, wie es heißt, bleiben häufig unerkannt. Das alles hat Methode im okkult-satanistischen Untergrund, in der die Maxime von „Tu was Du willst soll sein das ganze Gesetz“ und absolute Verschwiegenheit herrschen. Wer gegen Logentreue verstößt und Logengeheimnisse verrät wird mitunter mit dem Tod bestraft.

Guido Grandt zeigt auf, wie ahnungslose Ermittler angesichts der Okkult-Straftaten im Dunkeln tappen und oftmals ihre Nachforschungen allzu schnell einstellen. Genauso wie sogenannte „Experten“ diese brisante Thematik verharmlosen. Aber auch wie Satanismus, Rechtsradikalismus und Death-/Black-Metal zusammenhängen.

Und er gibt bislang nie dagewesene Hintergrundinformationen über: – Satanismus, Magie und Fetischismus – Menschenopfer und magische Fetische – Fetisch Schuhe & Fruchtbarkeitskult – „Kastrations-Kult“ und „Phallus-Verehrung“ – Neosatanistischem „Phallus-Kult“ – Okkult-magischer „Handysymbolik“ – Okkult-magische Bedeutung des „Enthäutens“ – Satanismus und „Schädelkult“ – Kannibalismus und Satanismus – Satanismus und der Handel mit Leichenteilen – Satanismus und Nekrophilie – Vampirismus, „Blutglauben“ und Satanismus – Blutopfer und Ritualmorde.

Zudem zeigt Guido Grandt eine bislang einzigartige Zusammenfassung von weltweiten Ritualmorden auf.

Darüber hinaus führt er Ansatzpunkte für die Erkennung von Okkult-Straftaten und deren Aufklärung an. Ebenso wie praktische Ermittlungsansätze bei Okkult-Straftaten.

Guido Grandts brisantes Buch deckt erstmals das Dunkelfeld der Ritualmorde auf. Die Ergebnisse seiner Recherchen sind erschreckend und fordern zum sofortigen Handeln auf.


Bestellung:

https://www.alaria.de/home/7414-okkult-morde.html

http://www.amazon.de/Okkult-Morde-Teufels-Namen-Fakten-Hintergr%C3%BCnde-ebook/dp/B010NYA19M/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1435901906&sr=8-1&keywords=okkult-morde


Anmerkung des Verlages:

Das vorliegende Buch erschien erstmals im Mai 2007 unter dem Titel »Der Satan von Witten und andere fanatische Ritualmörder«. Wir fanden den Titel unpassend, weil er die Thematik irrtümlich auf einen konkreten Fall eingrenzte und änderten ihn deshalb auf »Okkult-Morde – Tod in Teufels Namen« ab. Dieser trifft das verschwiegene, mitunter auch vertuschte Themengebiet weitaus besser.

 Aufgrund des weiterhin ungebrochenen Interesses wird der gugra-Media-Verlag in seiner Reihe »gugra-Media-Nostalgie« vergriffene Bücher als E-Books veröffentlichen, um diese weiterhin einem breiten Leserkreis zur Verfügung zu stellen.

 Dazu gehört auch »Okkult-Morde – Tod in Teufels Namen«. Der ursprüngliche Text wurde nicht aktualisiert, lediglich die Kapitel umgestellt, etwas erweitert, unwesentlich bearbeitet und an manchen Stellen aus Persönlichkeitsrechtlichen Gründen leicht gekürzt. Dabei versteht es sich von selbst, dass sich verschiedene Konstellationen und/oder Personen in ihren Ämtern und Funktionen zwischenzeitlich geändert haben (können).


Okkult-Morde-Cover

 

Verstörende Doku: „Höllenleben“ – Ritueller Kindesmissbrauch & Satanismus in Deutschland


GUIDO-KOLUMNE-MIX♦ No.  547 (85/2015) ♦


Tabuthemen in Deutschland:

Ritueller Kindesmissbrauch.

Schwarze Messen.

Teufelsanbetung und Satanismus.

Ritualmorde.

Über drei Jahrzehnte schon recherchiere ich zu diesen verschwiegenen Themen im religiösen Untergrund. Warf dabei immer wieder einen Blick in die menschlichen Höllen und in die Fratze des Bösen, die sich in den Tätern widerspiegelt.

Satanisten und Mitglieder verschiedener satanisch-okkulter Logen, Orden und Zirkel, die nicht nur Menschen töten, sondern auch Kinder foltern, sexuell missbrauchen und dann „entsorgen“.

Diese Dinge sind so grausam und unheilvoll, dass sie sich da abspielen, wo kein Licht der Öffentlichkeit die Finsternis durchdringt. Sie sind so geheim, dass sie als „Verschwörungstheorien“ abgetan werden.

2001 recherchierte ich für die Filmemacherin und Regisseurin Liz Wieskerstrauch den Film „Höllenleben – Eine multiple Persönlichkeit auf Spurensuche“, der in der ARD (und in fast allen 3. Programmen) lief und 2002 für den Adolf-Grimme-Preis nachnominiert wurde.

Auszüge einiger Presseauszüge dazu:

Eine verstörende Dokumentation, nichts für schwache Nerven.

Der Spiegel, 50/2001

Eine außergewöhnliche und spannende Reportage über eine multiple Persönlichkeit…

Südwestpresse, 11. 12. 2001

Eindrucksvolle Dokumentation…

WAZ, 11. 12. 2001

Ein bewegender Film…

Bremer


Inhalt: Die 40-jährige Nicki teilt sich ihren Körper mit zahlreichen anderen Personen: Frauen, Männern und Kindern. Ein ärztliches Gutachten bescheinigt ihr eine multiple Persönlichkeit. Wie die meisten Betroffenen wurde auch Nicki als Kleinkind traumatisiert. Die Spaltung eines Menschen in unterschiedliche Personen wird durch schwerste körperliche und seelische Gewalterfahrungen ausgelöst.
Eine Person allein kann die Gewalt nicht ertragen.

Nach zehn Jahren Therapie fassen Nicki und ihre „Innenpersonen“ einen mutigen Entschluss: Sie wollen aufdecken, aufklären und nehmen Kontakt mit der Bremer Filmemacherin Liz Wieskerstrauch auf. 

Das Filmteam begleitet mit laufender Kamera Nicki und ihre Innenpersonen auf der Täter- und Spurensuche. Die Reise führt zurück an die Orte ihrer Kindheit – Tatorte in Wäldern, Burgen und Ruinen, auf Friedhöfen und an Flüssen. Präzise erinnern sich Nicki und unterschiedliche Innenpersonen an die seelischen und körperlichen Grausamkeiten, die ihnen im Kindesalter angetan wurden: Folter, Vergewaltigung und ritueller Missbrauch durch eine satanistische Sekte.

Nur zwei der zahlreichen Täter sind Nicki bekannt: die inzwischen verstorbene Mutter und der Stiefvater. Die anderen Satanisten blieben hinter rituellen Masken und schwarzen Umhängen verborgen.

Diejenigen Innenpersonen, die bei Nicki hervortreten, gehen in ihrer Erinnerung und unter großen Schmerzen ein weiteres Mal durch die Hölle. Der Autorin ist ein bewegender Film gelungen, der das Thema ritueller Missbrauch an Kindern in radikaler Deutlichkeit an die Öffentlichkeit bringt.

„Wir wollen aufklären, ohne zu schocken“, so Liz Wieskerstrauch, „doch das gelingt nicht, denn der Inhalt, der erzählt wird, ist schlicht schockierend.“

Quelle: http://wieskerstrauch.com/presse-fotos/#c38

Hier können Sie den ganzen Film sehen, in dem auch ich selbst als Satanismus-Experte interviewt werde:


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 Weitere Hintergrundinformationen zu dieser Thematik:Sodom Satanas 1_Cover Printhttp://www.alaria.de/home/2605-sodom-satanas.html

Cover Logenmord Jörg Haider

https://www.alaria.de/home/6389-logenmord-jorg-haider.html

cover schwarzbuch freimaurerei

https://www.alaria.de/home/2285-schwarzbuch-freimaurerei.html

Das widerlichste Tabu unserer Gesellschaft: „Die Politik der Perversion – Geheimpolitik, Pädokriminalität & Ritualmorde!“


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Die Politik der Perversion

Geheimpolitik,

Pädokriminalität,

 Ritualmorde

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Immer häufiger kommen schreckliche Missbrauchsfälle von Kindern ans Tageslicht in denen prominente Politiker, hochrangige kirchliche Würdenträger oder andere sogen. „Eliten“ verstrickt sind.

Die Zunahme dieser Fälle deutet auf ein System hin und ist in geheimen Netzwerken verankert.

Darüber öffentlich zu sprechen ist nicht ungefährlich, denn diese Pädokriminellen Netzwerke schrecken vor nichts zurück, um Ihre Straftaten im Verborgenen, im Untergrund verdeckt zu halten.

In dieser Sendung stellte ich die perfiden Machenschaften der Politik und Eliten im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch von Kindern und Ritualmorden dar. Ein System des Grauens!

Hier spreche ich über meine aktuellen Recherchen zu diesem unglaublich perversen Thema, das ist unserer Gesellschaft nach wie vor tabuisiert wird!

 

 

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In diesem Zusammenhang empfehle ich den wohl unheilvollsten Roman des letzten Jahres, der auf Tatsachenrecherchen beruht und deshalb nur als Fiktion geschrieben werden konnte:

Sodom Satanas 1_Cover Print

»Geheimpolitik, okkulte Pädokriminalität und vertuschte Ritualmorde: Diese literarische Anklage konnte nur als Roman geschrieben werden. Ein Protest gegen die Perversion der Macht!«

»Sodom Satanas ist die Hölle! Man kann dieses Buch hassen, aber man muss es gelesen haben!«

 

Buchtrailer:

 

Hier zu bestellen:

http://www.alaria.de/home/2605-sodom-satanas.html

 

oder:

 

 

http://www.amazon.de/Sodom-Satanas-gugra-Media-Uncut-Dario-Zamis-ebook/dp/B00FAZTP5Q/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1413110749&sr=8-1&keywords=sodom+satanas

 

Die Homepage des Buches:  http://sodomsatanas.wordpress.com/

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