MEDIZINER schlagen ALARM: Deutschland NICHT auf TERRORANSCHLÄGE vorbereitet!



Ärzte, Chirurgen und Notfallmediziner schlagen Alarm:

Bei einem Terroranschlag mit Sprengstoff und Schusswaffen , vielleicht sogar an mehreren Stellen in einer Stadt, wie beispielsweise Monate zuvor in Paris, fehlt es an Kenntnissen, Einsatzplänen und Material!

Kurzum: Ärzte sehen sich nicht ausreichend auf eine solche Terrorattacke vorbereitet.

Denn bei Verletzungsmustern wie bei einem Verkehrsunfall kennen sich die Mediziner hierzulande gut aus. Nicht jedoch, wenn es sich um Kriegsverletzungen handelt, die mit dem Terror ins Land kommen.

Hoher Blutverlust, innere Verletzungen, Brandwunden, dazu die Gefahr eines Zweitschlages der Terroristen gegen die Helfer machen die Lage unübersichtlich und schwierig.

«Wenn wir von Sprengstoffanschlägen reden, gibt es eine Druckwelle, die allein schon schwere Verletzungen bringen kann. Dann fliegen Teile der Bombe, die zu Geschossen werden, Nägel oder Splitter. Dann haben wir einen Feuerball, also Verbrennungen», sagt Benedikt Friemert, Klinischer Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Bundeswehrkrankenhaus in Ulm. Chemikalien und radioaktive Stoffe könnten hinzu kommen.

«Es sind ganz andere Verletzungsmuster, die auf uns zukommen und mit denen wir im zivilen Bereich gar nichts zu tun haben», sagt auch Reinhard Hoffmann, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und Ärztlicher Direktor der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt/Main.


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Der Hintergrund für dieses Dilemma ist – wer hätte es gedacht – politischer Natur!

Obwohl die Unfallchirurgie wesentlich aus der Versorgung von Verwundeten in Kriegen entstanden ist, war im Nachkriegsdeutschland Krieg ein Tabuthema.

Jede Vorbereitung für mögliche Katastrophenszenarien galt in den 80er Jahren schon als erster Schritt in den Krieg – und war gesellschaftlich geächtet.

So war damals die politische Stimmung und nun fehlt das Wissen! 

Die weit entwickelte minimalinvasive Chirurgie etwa nutzt bei Terroropfern oft nicht (…) Interdisziplinäre Ärzteteams aus Gefäß-, Brustkorb- und Bauchchirurgen seien gefordert. Nun könnte zum Problem werden, dass die Medizin seit langem auf Spezialisierung gesetzt hat.

«Die breit ausgebildeten Chirurgen sterben langsam aus», sagt Hoffmann.

Meiner Meinung wieder mal ein Ergebnis der rot-grünen Versager-Politik, die mit ihren kruden Visionen fernab jeglicher Realität ist!

Und nun haben wir den Zustand, dass wir nicht einmal ausreichend auf einen Terroranschlag vorbereitet sind!

Dass es in Deutschland nur langsam vorangeht, liegt den Ärzten zufolge auch an der politischen Struktur: Terrorabwehr obliegt den Ländern. Der Zivilschutz zählt zur Landesverteidigung und ist Bundessache – und ist im Frieden schon lange kein Thema mehr. Dass viele nicht wissen, wie sie sich verhalten sollten, machten nicht zuletzt die kopflosen Reaktionen vieler Menschen bei dem Amoklauf in München deutlich.

Danke an Rot-Grün!

Doch nicht nur an dahingehenden Medizinern fehlt es, sondern auch an den Mitteln für eine effektive Versorgung von Terroropfern:

Es fehlen etwa Tourniquets, Abbindesysteme für Extremitäten, die ein Verbluten verhindern. Hunderte wurden in Paris bei der Anschlagsserie im November 2015 gebraucht.

Jeder Rettungswagen müsse mit mindestens zwei Tourniques ausgerüstet werden, sagt Friemert. Bayern etwa habe das rasch umgesetzt. Hoffmann schlägt vor, Tourniquets zur Pflicht im Verbandskasten zu machen, der Umgang könne standardmäßig in Erste-Hilfe-Kursen geschult werden.

Ja selbst von den rund 2.000 Krankenhäuser in Deutschland kommen lediglich 600 für die Aufnahme von Terroropfern in Frage.

Die Ärzte verlangen dort Übungen. Rund 100.000 Euro würde das für eine mittelgroße Klinik kosten. Unklar ist, wer das bezahlt. Im Mai startet die DGU zweieinhalbtägige Schulungen für Entscheidungsträger in Kliniken. Sie müssen in einem Ernstfall Prioritäten setzen: «Welcher Patient bekommt in welcher Reihenfolge welche Operation mit welchem Material?», sagt Friemert.

So muss auch überlegt werden, wie man Kliniken schützt! 

Selbst im Krankenhaus herrscht nicht unbedingt Sicherheit. Das verdeutlichte der Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul, wo als Ärzte verkleidete IS-Terroristen ein Militärkrankenhaus stürmten und mehr als 30 Menschen töteten. «Man muss überlegen, wie man Kliniken schützt. Da gibt es nach meiner Kenntnis kein Konzept», sagt Hoffmann.

Die Zeit drängt.

Ein bis zwei Jahre werde es allein dauern, bis flächendeckend Tourniques angeschafft seien, schätzt Friemert. «In den Kliniken wird die Vorbereitung wesentlich länger dauern.»

Quelle

Sie sehen also: Die Politiker hierzulande werfen das Geld jedem in den Rachen, der darum bittet. Aber für eine ausreichende medizinische Versorgung bei einem Terroranschlag reichen die Mittel offenbar nicht!

Was für eine Schande!

Wählt sie alle ab!


Foto: Symbolbild pixabay.com


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Musste Michael Jackson wegen dieser Worte sterben? „Medien lügen & manipulieren! Die Geschichtsbücher sind nicht wahr! Es ist Zeit für einen Wandel!“


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MICHAEL JACKSON: MEDIEN LÜGEN & MANIPULIEREN+++GESCHICHTSBÜCHER SIND NICHT WAHR+++ES IST ZEIT FÜR EINEN WANDEL+++MUSSTE ER DESHALB STERBEN?+++

Seit langem kursiert im Internet ein Handyvideo, in dem Michael Jackson, der King of Pop, der „Barack Obama der Musik“ kritische Worte zu den Medien und zu den Eliten fand.

Seltsamerweise schien er dieselben Kreise zu kritisieren, die auch Donald Trump in seinem Wahlkampf um die 45. US-Präsidentschaft ins Visier nahm.

Macht dies aus einer scheinbaren „Verschwörung“ schließlich „Fakten“?

Als Michael Jackson am 25. Juni 2009 mit nur 50 Jahren starb, huldigten ihm rund um den Globus Millionen von Menschen. Er war nicht irgendwer. Er war das größte Pop-Idol aller Zeiten und wurde sogar zweimal zum Friedensnobelpreis nominiert.

US-Präsident Barack Obama, der damalige kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger,  der ehemalige deutsche  Wirtschafts- und spätere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg – nur drei Beispiele von Politikern, die nach dem Tod Michael Jacksons kondolierten. Sogar das Plenum des amerikanischen Repräsentantenhauses legte eine Schweigeminute ein und auch der Vatikan würdigte den verstorbenen Popstar.


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Doch hören Sie selbst, was Michael Jackson zu Lebzeiten gesagt hatte:

„Ich habe es satt, wie die Medien uns belügen, wie sie alles manipulieren. Alles, was um uns herum passiert. Sie sagen NICHT die Wahrheit! Sie lügen!

Die gleichen Leute, die unsere Medien manipulieren, manipulieren auch unsere Geschichtsbücher. Unsere Geschichtsbücher sind nicht wahr! Sie sind ALLE eine Lüge! Das müsst ihr ALLE wissen!

Alles was passiert und passiert ist, ist so, weil Verschwörer, größere Eliten, die Macht besitzen. 

Es ist Zeit für einen Wandel!“

Hier das Video:


Musste Michael Jackson wegen dieser Worte, wegen dieser Forderung, wegen diesem „Bloßstellen“ der Eliten schließlich auch sterben? Genauso, wie es Millionen Menschen auf der ganzen Welt schon von Anfang an vermuteten?

Und wie gefährlich ist das alles für den neuen US-Präsidenten Donald Trump? Auch er will einen Wandel, stellte sich sogar offen gegen das Establishment.

Ergeht es ihm so wie John F. Kennedy?


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„Gedankenpolizei Political Correctness“ – Die mediale und politische Gängelei Andersdenkender! (1 – 4)


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Jeder kennt den Begriff Political Correctness, aber die wenigsten können ihn richtig deuten. Dabei bestimmt er längst schon die mediale und politische Debatte. Sogar ihre Entscheidungen. Und damit das Leben der Bürger.

Political Correctness ist eine Umkonditionierung zum reinen Sozialmenschen. Frei von bürgerlichen Ambitionen und alltäglichen gesellschaftlichen Konventionen. Propaganda, um bestimmte, zumeist politisch bestimmte Maßnahmen, zu erlangen. Man will versuchen, die Realität durch diese sprachlichen und damit gedanklichen Maßnahmen zu verändern.

Das betrifft uns alle! Und es wird Zeit, endlich aufzuwachen …

 

Mehr hier: 

Political Correctness: Die Gedankenpolizei

Die mediale und politische Gängelei Andersdenkender

Political Correctness und linksintellektuelle Medien

“Neusprech” und “Gutdenk” als Symptome der Political Correctness

 

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Fall Natascha Kampusch: „Ein Netzwerk in höchsten Kreisen“ (2)


GuidosKolumneNeu

436 (97/2014)

Vorrede:

Wohl wegen meiner andauernden kritischen Berichterstattung zum Mainstream, insbesondere im Fall Natascha Kampusch kam es in den letzten Tagen zu massiven Angriffen auf meinen Rechner. Er wurde mit Viren verseucht, das WLAN abgeschaltet. Selbst mein Mobilfunkbetreiber konnte sich das nicht erklären. Meine Antwort ist klar: Ich lasse mich in meiner Arbeit in keiner Weise behindern! Entweder arbeite ich von einem anderen Arbeitsplatz aus oder mit einem anderen Rechner. Meine brisanten Unterlagen sind bei Rechtsanwälten, Polizeibeamten, Kollegen etc. im In- und Ausland hinterlegt.

Fall Natascha Kampusch: „Ein Netzwerk in höchsten Kreisen“ (2)

 

Die Entführungsgeschichte der Natascha Kampusch hat sich anders abgespielt, als offiziell verlautbart. Aus diesem Grund  veröffentliche ich hier auf meinem Blog einen Teil meiner diesbezüglichen Recherchen. Explizit fordere ich Kollegen von den Medien, Politiker oder andere Kritiker dazu auf, das mir vorliegende Material „öffentlich“ zu widerlegen!

 

Der Kurier vermeldete im September 2011: »(Franz) Kröll hatte schon im Zuge der offiziellen Ermittlungen 2009 in einem Telefonat festgehalten, dass er hinter dem Entführungsfall ein Pädophilen- und Porno-Netzwerk vermute«.[1] Auszüge eines Tonbandmitschnitts[2] dieses Telefongespräches, das der Oberst mit einem Journalisten[3] führte werden zitiert. Dieses Tonband liegt auch uns vor. Nachfolgend geben wir umfassende Details daraus wieder und heben die wichtigsten Aussagen hervor:

 

Journalist: In X[4], wenn ich da hingehen würde, da kommt ein weißer Lieferwagen, der bringt Kinder.

Kröll: Ein weißer Lieferwagen soll Kinder bringen?

Journalist: Der bringt Kinder, ja. Der liefert Kinder an. Da geht es um Waisenhäuser und Kinderheime, die liefern auch Kinder, die werden auch zur Adoption gegeben in diese Kreise. Da sprach er gestern von einem Waisenhaus in Y[5], das muss vor zwei Jahren gewesen sein. Das Mädchen heißt Manuela[6]. Das Mädchen ist bei der Großmutter zunächst aufgewachsen, die Eltern sind tot. Das Mädchen stammt wahrscheinlich aus Z[7].

Kröll: Das Mädchen heißt Manuela und soll in einem Waisenhaus in Y. untergebracht sein und stammt aus Z.

Journalist: Dann ist es an irgendwelche Satanistenkreise adoptiert, verkauft, oder sonst irgendetwas worden. Mittlerweile ist das Mädchen ja verschwunden. Dieses Mädchen könnte stammen, höchstwahrscheinlich aus Z. Sie heißt Manuela, den Nachnamen weiß ich leider nicht und die ist in satanischen Kreisen verschwunden.

Kröll: Uns allen geht es um die Aufdeckung schlimmster Verbrechen. Da geht es um die größten Schweine. Da kann man nur zusammenarbeiten. Diese Namen, die Sie uns genannt haben, haben wir alle überprüft, das sind sensible Personen. Wenn wir den kleinsten Fehler machen wird dieses Netzwerk tätig, verstehen Sie mich? Wir müssen, bevor wir mit diesen dubiosen Menschen überhaupt reden, und da darf niemand über unseren Ermittlungskreis hinaus etwas wissen. Wir müssen vorher ein Fundament aufbauen, das so stark ist, dass wenn wir an diese Leute herantreten, niemand mehr die Möglichkeit hat – und ich glaube Sie kennen den Fall Lucona, was dort passiert ist – da haben hochkarätige Beamte, man hat sie suspendiert, man hat sie angeschwärzt, bis der Tropfen war, der das Fass zum überlaufen gebracht hat. Dann hat das eine Eigendynamik, die niemand mehr stoppen kann. Wenn solche Leute, die Sie uns genannt haben in diese Sache involviert sein sollen und wir machen einen Fehler – dann können Sie sicher sein – dass das Netzwerk agiert, dann was passiert und das alle Beweise die existieren dann alle verschwinden und wir laufen auf. Und letztendlich blamieren wir uns, das ist dann ein Skandal. Das wollen wir nicht. Wir machen Nägel mit Köpfen und wir wollen gemeinsam den Weg gehen. Sie bekommen die Geschichte, sie bekommen alles. Es muss eine offene, ehrliche Zusammenarbeit ohne Zeitverlust sein. Wir können nicht bis zum Jahr 2709 warten, erstens lebe ich dann nicht mehr. Es hat keinen Sinn, da geht es nicht um eine Geschichte, wer wem eine Dose Fisch gestohlen hat, da geht es um eine der größten Schweinereien überhaupt, wenn ich das so sagen darf. Und da geht es nur Schlag auf Schlag. Wir werden mit Sicherheit alles tun, wenn die Geschichte läuft, dass es Ihre Geschichte war. Es wird bei uns auch – wenn Sie das wünschen – bei uns dann so sein, dass nur durch die intensive Zusammenarbeit mit Ihnen dieser Fall in diese Richtung gelenkt werden konnte (…) Aber wir brauchen da etwas, ein offenes Gespräch führen, wie wir diesen bösen Menschen das Handwerk legen können, bevor wir überhaupt anfangen etwas gegen Sie zu machen. Wenn das aus unseren Kreisen – wir sind hier fünf Beamte – hinausgeht und in bestimmte Bereiche kommt und der eine kennt den und warnt den, dann ist die Sache gelaufen. Das können Sie so vergessen.

Journalist: Ich bin in den nächsten Tagen in Wien und dann könnten wir uns treffen…

Kröll: Ich bin da, wir sind da, Tag und Nacht, wenn es um so eine Sache geht. Sie haben unsere Unterstützung, wir machen das mit Ihnen. Nur wir müssen Nägel mit Köpfen machen. Wir lassen da nicht zu, dass diese Leute hinausschlüpfen nur weil sie es sich wieder richten. Das sind Kreise, das sind Leute die Verbindungen bis in die höchsten Kreise haben. Um Gottes Willen, wenn die nur den geringsten Wind bekommen, da können Sie sich vorstellen, was sich da abspielt. Wir laufen auf und die ganze Geschichte ist ein Flop. Dann wird der Spieß umgedreht (…).

 

Wer also sind die »sensiblen« Personen, die Verbindungen bis in die »höchsten Kreise« haben sollen, über die der Journalist und Oberst Franz Kröll sprachen? Stammen sie aus Politik- und oder Justizkreisen? Ähnlich wie in der »Lucona-Affäre«?

Herbert Szlezak, Sprecher des Vereins Opferinitiative erzählt uns diesbezüglich in einem Interview: »Wir haben Kontakt gehabt mit Oberst Franz Kröll. Und Oberst Franz Kröll ist im Zuge seiner Recherchen ebenfalls zu der Erkenntnis gekommen, dass es ein hochkarätiges Netzwerk gibt, das diesen Fall vertuscht (…) Es gibt keine Verschwörungstheorie in diesem Fall, nur eine Verschwörungspraxis. Tatsache ist, es wurde ja nicht nur dieser Fall eingestellt, es wird ja alles eingestellt. Und die Verschwörung ist das, dass die Staatsanwaltschaft (…) überall Einzeltäter sieht und offensichtlich sind es Einzeltäter. Also die Vertuschung ist eigentlich die Vertuschung des Netzwerkes (…) Ich glaube, dass es kein Selbstmord war, ich glaube, dass es ein gewaltsamer Tod war, dass der Franz Kröll ermordet wurde und zwar deshalb, weil er genau auf die Hintermänner dieses Netzwerkes gestoßen ist«.[8]

War der Chefermittler also bereits auf der Spur dieses »Netzwerkes«, deren Protagonisten offenbar in die »größten Schweinereien« überhaupt verwickelt waren? In den Verkauf von Kindern in die Pädophilenszene, um Kinderpornographie, Kindesmissbrauch, Sado-Maso-Sex und Satanismus?

Vieles spricht dafür, dass es genauso ist, wie Franz Kröll schon damals vermutete und der betonte, dass er es nicht zulassen würde, dass »diese Leute hinausschlüpfen nur weil sie es sich wieder richten«. Damit wurde er tatsächlich zu einer konkreten Gefahr für sie. Waren diese »höchsten Kreise« also auch für seine »Beseitigung« verantwortlich? Verschwanden daher in der Causa Kampusch Beweisstücke, ließen sie die Soko auflaufen, mobbten und ignorierten den Leiter, behinderten die Ermittlungen, warnten und schützten sich die involvierten Verantwortlichen gegenseitig und wurde daher der »Spieß umgedreht«, genauso wie es der Oberst befürchtet hatte? Auch dafür spricht vieles, wie wir bereits dokumentiert haben.

Die Entführungsgeschichte der Natascha Kampusch hat sich anders abgespielt, als offiziell verlautbart.

Mit diesem Fall wurde nicht nur unglaublich viel Geld verdient, sondern auch ein elitäres Kinderporno-Netzwerk geschützt, das der Chefermittler Franz Kröll bereits im Visier hatte. Er kannte Namen. Und dann war er tot.

 

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Quellen:

 

[1] »Kampusch: Chefermittler hat weiterermittelt« in: kurier.at v. 27.09.11 (http://kurier.at/politik/kampusch-chefermittler-hat-weiterermittelt/731.884)/Zugriff: 01.12.111

[2] »Tonband Franz Kröll – Journalist«/Archiv Grandt/Schulze

[3] Name bekannt

[4] Ort bekannt

[5] Ort bekannt

[6] Name geändert

[7] Name bekannt

[8] Sichtliste O-Ton Herbert Szlezak (Verein Opferinitiative), 21.02.13, Wien, Timecode 04:24-04:37, 04:42-05:07, 05:24-05:36/Archiv Grandt/Schulze

 

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Weitere Hintergründe zum Fall Natascha Kampusch:

COVER Band 1Cover2Cover3Akte Natascha Kampusch - Die Geheimdokumente_NEU2

http://www.alaria.de/home/2830-fall-natascha-kampusch-die-inoffizielle-story.html

http://www.alaria.de/home/2831-fall-natascha-kampusch-die-inoffizielle-story.html

http://www.alaria.de/home/2832-fall-natascha-kampusch-die-inoffizielle-story.html

http://www.alaria.de/home/2674-akte-natascha-kampusch.html

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Fall Natascha Kampusch: „Ein Netzwerk in höchsten Kreisen“ (1)


GuidosKolumneNeu

 

435 (96/2014)

Vorrede:

Wohl wegen meiner andauernden kritischen Berichterstattung zum Mainstream, insbesondere im Fall Natascha Kampusch kam es in den letzten Tagen zu massiven Angriffen auf meinen Rechner. Er wurde mit Viren verseucht, das WLAN abgeschaltet. Selbst mein Mobilfunkbetreiber konnte sich das nicht erklären. Meine Antwort ist klar: Ich lasse mich in meiner Arbeit in keiner Weise behindern! Entweder arbeite ich von einem anderen Arbeitsplatz aus oder mit einem anderen Rechner. Meine brisanten Unterlagen sind bei Rechtsanwälten, Polizeibeamten, Kollegen etc. im In- und Ausland hinterlegt.

Fall Natascha Kampusch: „Ein Netzwerk in höchsten Kreisen“ (1)

Die Entführungsgeschichte der Natascha Kampusch hat sich anders abgespielt, als offiziell verlautbart. Aus diesem Grund  veröffentliche ich hier auf meinem Blog einen Teil meiner diesbezüglichen Recherchen. Explizit fordere ich Kollegen von den Medien, Politiker oder andere Kritiker dazu auf, das mir vorliegende Material „öffentlich“ zu widerlegen!

Hinsichtlich der Causa Kampusch sagte Oberst Franz Kröll einem Journalisten gegenüber: »Der Fall hat eine Dimension wie Lucona. Ich bin knapp davor, ihn zu lösen und die Kriminellen zu entlarven«.[1]

Er spielt dabei auf die so genannte »Lucona-Affäre« an, die in den späten 1960er- und den frühen 1990er Jahren ganz Österreich in Atem hielt: Im Zuge eines gigantischen Versicherungsbetruges in Millionenhöhe, der am Ende aber nicht gelingt. Am 23. Januar 1977 wird der Frachter »Lucona« durch eine Explosion im Indischen Ozean versenkt. Dabei sterben sechs Besatzungsmitglieder. Als Drahtzieher des Anschlags gilt Udo Proksch, der Kontakte in die höchsten politischen Kreise und sogar bis in die österreichische Regierung hatte. Proksch soll sogar auf Bundeskanzler Bruno Kreisky eine »magische Wirkung« gehabt haben.[2]

Dabei spielte wohl auch der ominöse »Club 45« eine dominierende Rolle. »Um kaum eine Institution der Zweiten Republik ranken sich so viele Mythen wie um den ‚Club 45’«, erklärt die Journalistin und Moderatorin Ingrid Thurnher in ihrem spannenden Buch Auf den Spuren des Udo Proksch – Der Zuckerbäcker, der eine ganze Republik verführte. »Ein Nervenzentrum politischer Macht soll er gewesen sein, eine Art Geheimloge, wilde Sex-Szenen prominenter Politiker sollen sich in eigens für diesen Zweck eingerichteten Hinterzimmern abgespielt haben, von Udo Proksch fotografisch dokumentiert, so als eine Art Lebensversicherung. Von der Existenz dieser Fotos haben viele gewusst«. Und weiter: »Unter den Mitgliedern finden sich vor allem, aber nicht nur, Männer mit Nähe zur Sozialdemokratie, sie kommen aus der Politik, der Wirtschaft, den Medien und der Kunst«.[3]

Der Bauunternehmer Alexander Maculan, selbst ein langjähriges Clubmitglied, schreibt später über den Club, dass er eine »Pseudoheimstätte eines sozialistischen Parteiadels« gewesen sei. »Sicherlich war die gesamte SPÖ-Prominenz, aber auch viele Künstler und auch manch anders denkende Mitglieder in diesem Club. Darunter auch ich«.[4] Dieses Netzwerk soll  Proksch später auch bis zu einem bestimmten Grad bei den »Lucona«-Ermittlungen geholfen haben. »Bei mir können sie fressen und saufen, aber tanzen werden sie nach meiner Pfeife«, sagte der einmal passend dazu.[5]

So zeigt die Mitgliederliste von 1980 rund 250 Namen aus der Politik-, Wirtschafts-, Banken- Medien- und Künstlerprominenz, darunter beispielsweise Hannes Androsch (Bundesminister für Finanzen),  Erwin Lang (Bundesminister für Inneres), Karl Lausecker (Bundesminister für Verkehr), Fred Sinowatz (Bundesminister für Unterricht), Franz Skotton (Bundesratspräsident), sowie Karl Reidinger (Polizeipräsident) und General Karl Schrems (Stadtkommandant). Auch Medienvertreter waren darunter: Friedrich Dragon (Chefredakteur Kronenzeitung), Josef Riedler (Chefredakteur Neue Zeit), Paul Fritz (Redakteur Neue Zeit), Teddy Podgorski (Sportchef ORF), Erich Sokol (Chefgrafiker ORF) und Günter Nenning (Präsident der Journalistengewerkschaft).[6]

Doch schließlich versinkt der »Club 45« mit in dem sogenannten »AKH-Skandal« um das Allgemeine Krankenhaus Wien. Dabei bezeichnet der Sekretär der »Vereinigung Österreichischer Industrieller«, Herbert Krejci,  den Club als »Mafia«.[7] In der richterlichen Begründung der Untersuchungshaft für einige Verdächtige heißt es: » (…) bildeten das Korruptionskartell rund ums AKH. Als Nährboden dafür gab es Freundschaften untereinander, Möglichkeiten von Einflussnahmen (auf Auftragsvergaben und Schmiergeldzahlungen) ihren Firmen gegenüber, einen gesicherten sozialistischen Background (etwa durch den Club 45 oder Pro-forma-Mitgliedschaft bei der SP…und ein solchen Machenschaften gegenüber völlig hilfloses System mangelnder Kontrolle durch die öffentlichen Körperschaften«.[8]

Tatsächlich gehören zu den zentralen Figuren des Skandals »Club 45«-Mitglieder, wie Diplom-Ingenieur Adolf W.[9], Diplom-Kaufmann Siegfried W.[10] und Erich Z.[11] (Vertriebsdirektor der Telefon-Firma ITT). Jetzt wird der »Club 45« in einigen Polit-Magazinen als »Staat im Staat« bezeichnet, als »geheimes Machtzentrum und als geheime Männerverschwörung«. Selbst Bundeskanzler Bruno Kreisky muss sich unliebsame Fragen von Nationalratsabgeordneten gefallen lassen.[12]

Doch zurück zu der von Oberst Kröll angesprochenen »Lucona-Affäre«, in die Udo Proksch ebenfalls tief verstrickt ist. Bei dem misslungenen Versicherungsbetrug durch die »Sprengung« des Frachters »Lucona« sterben sechs Menschen. Die anschließenden Untersuchungen weiten sich zum größten politischen Skandal Österreichs aus, in den sich mehrere Spitzenpolitiker verstricken. Zunächst kann sich Udo Proksch auf sein Netzwerk verlassen: Die wichtigsten Politiker des Landes werfen sich für ihn ins Zeug (Thurnher), wie beispielsweise der Außenminister und spätere Nationalratspräsident Leopold Gratz. Er riskiert für seinen Freund Proksch Amt und Prestige und – im wahrsten Sinne des Wortes – auch seinen Job. Gratz wird schließlich wegen falscher Zeugenaussage zu einer Geldstrafe von 450.000 Schilling verurteilt, zieht sich aus der Politik zurück und stirbt 2006.

Auch Innenminister Karl Blechas rote Weste ist getrübt. Er erteilt nicht zustehende Weisungen an die Staatsanwaltschaft, Erhebungen gegen Proksch und dessen Kompagnion sofort einzustellen und einen Privatdetektiv und Journalisten zu bespitzeln. In der Stellungnahme zum Untersuchungsausschuss liest sich das so: »Der sozialistische Innenminister Karl Blecha hat sich dazu hergegeben, die Strafverfolgung des Udo Proksch zu behindern und durch willfährige Beamte behindern zu lassen. Er hat dem Parlament auf parlamentarische Anfragen wiederholt unwahre und irreführend unvollständige Antworten gegeben«. Und weiter: »Er hat zur Vertuschung seines Fehlverhaltens einem altgedienten Beamten einen Maulkorb umgehängt und eine belastende Urkunde beiseite geschafft (…) Er hat dem Ausschuss die Existenz dieser Urkunde die längste Zeit verschwiegen und als Zeuge mehrfach unrichtige Angaben gemacht. Er hat mit Zeugen des Ausschusses vor deren Einvernahme unangebrachte Kontakte gepflogen. Er hat die Staatspolizei missbräuchlich in den Dienst seiner persönlichen Interessen gestellt (…)«.[13] Innenminister Blecha muss 1989 sein Amt niederlegen, wird im »Lucona«-Prozess aber freigesprochen. Allerdings holen ihn illegale Waffengeschäfte ein: Wegen Urkundenunterdrückung und Fälschung von Beweismitteln wird er schließlich zu einer auf drei Jahre bedingten Freiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt.[14]

Auch Justizminister Harald Ofner war zu schwach um sich des Netzwerkes um Proksch zu entziehen. Ebenso der Präsident des Arbeits- und Sozialgerichts, Karl-Heinz Demel. Seine Freundschaft zu Udo Proksch soll ihm zum Verhängnis werden: Weil er zwischen öffentlichem Amt und »Freunderlwirtschaft« nicht unterscheiden konnte und sein Amt zugunsten von Proksch einsetzte wird er zu fünf Monaten bedingt und 288.000 Schilling Geldstrafe verurteilt; später bei gekürzten Bezügen vom Dienst suspendiert. Udo Proksch selbst wird im März 1991 zu 20 Jahren Haft verurteilt; im Januar 1992 im Berufungsverfahren zu lebenslanger Haft. 2001 stirbt der »Politik-Networker« nach einer Herzoperation.[15] Beim »Lucona«-Prozess werden insgesamt sechzehn hochrangige Politiker und Beamte von ihren Posten entfernt, angeklagt oder verurteilt.[16]

Der ebenfalls in den Skandal verwobene damalige Verteidigungsminister Karl Lütgendorf, der vermutlich Munition für die Sprengung der »Lucona« beschaffte obwohl der Nachweis im Gerichtsverfahren nicht gelang, begeht später Selbstmord. So jedenfalls die offizielle Version. Dabei hatte er sich mit einer Waffe in den Mund geschossen, die er in der linken Hand hielt. Und das, obwohl er Rechtshänder war. Dennoch wurden die Akten geschlossen.[17] »Warum erst zehn Jahre nach seinem Tod per Gerichtsbeschluss eine Obduktion angeordnet wird, gibt weiteren Anlass zu Spekulationen«, schreibt Ingrid Thurnher dazu. »Die näheren Umstände seines Todes werden aber nie aufgeklärt, oder wenn doch, werden die Erkenntnisse nie öffentlich bekannt«.[18]

Ähnliches geschah nun im Fall Oberst Krölls, dem Soko-Leiter, der den Fall Kampusch einst mit der »Lucona«-Affäre verglich, die belegbar aufgezeigt hatte, dass tatsächlich ein Netzwerk aus hochrangigen Politkern, Wirtschaftsbossen, Bankern und Medienverantwortlichen existierte (in Form des »Club 45«, der 1992 aufgelöst wurde) und der angesichts der zahlreichen Widersprüche stets gegen die Einstellung der Kampusch-Ermittlungen gewesen war.

Auch Parallelen zur »Lucona-Affäre« frappierend: Der in den Skandal verwickelte damalige Verteidigungsminister Karl Lütgendorf, wir haben es bereits erzählt, soll sich ebenfalls mit der linken Hand in den Mund geschossen haben, obwohl er Rechtshänder war! Genauso wie scheinbar der Chefermittler der Causa Kampusch Franz Kröll.

Wurde Kröll so von der »Lucona-Affäre« eingeholt, die er einst miteinander verglich? War es doch Mord, inszeniert als Selbstmord, wie sein Bruder Karl vermutet? War die Tatausführung (Rechtshänder erschießt sich mit links) des angeblichen Suizids, das dem im Fall Lütgendorf auf erschreckende Weise glich, eine Art »Warnung« derjenigen Hintermänner für diejenigen Mitwisser oder gar Mittäter, weiter zu schweigen? Meinte Oberst Kröll mit »Der (Kampusch-)Fall hat eine Dimension wie Lucona«, also genau das damit? Und mit den »Kriminellen«, die er davor stand »zu entlarven«, jene oder ähnliche Kreise, die für Lucona und  Kampusch verantwortlich waren und noch sind? Musste der Oberst deshalb gestoppt werden? Und wie sind die Vorwürfe Ludwig Kochs, Nataschas Kampuschs Vater zu verstehen und einzuordnen, der im Februar 2013 verlauten ließ, seine Tochter wäre mitschuldig am Tod des Chefermittlers?[19]

Wir machen uns auf Spurensuche, um möglichst viele Antworten auf diese brisanten Fragen zu erhalten. Zunächst erfahren wir von Karl Kröll, dass sein Bruder, nachdem die Akte Kampusch geschlossen worden war, auf eigene Faust weiter ermittelt hätte. »Und ich glaube«, so Kröll, »dass er noch mehr wusste. Er führte immer ein Heft mit sich, worin er seine laufenden Ermittlungsergebnisse und -vorhaben notierte. Das Heft ist seit seinem Tod jedoch verschwunden«.[20]

Zudem gibt es Aufzeichnungen des Oberst von Politikern, die in der Sado-Maso-Szene verkehrten. Im Zuge unserer weiteren Recherchen erfahren wir zwei diesbezügliche Namen von hochkarätigen Politikern, die Oberst Kröll in diesem Zusammenhang zumindest »kritisch« sah.

Einmal ging es um den prominenten Ehemann[21] einer ehemaligen Ministerin, der »verdächtig in der Pädophilenszene herum gekreist« ist.

Das andere Mal um einen hochrangigen Politiker in der »SM-Szene«, also der Sado-Maso-Szene. Uns liegt dazu eine Kopie aus Oberst Krölls Notizheft vor, in dem unter dem Eintrag 23.03.10, 10:40 (Uhr) steht: »X[22] in Sado-Maso-Szene. Gefahr, dass Medien etwas erfahren«.[23]

X, dessen Identität uns bekannt ist, ist ein wahres Polit-Schwergewicht in Österreich. Würden seine diesbezüglichen sexuellen Neigungen öffentlich bekannt, könnte er wahrscheinlich abdanken…

Die Entführungsgeschichte der Natascha Kampusch hat sich anders abgespielt, als offiziell verlautbart.

Mit diesem Fall wurde nicht nur unglaublich viel Geld verdient, sondern auch ein elitäres Kinderporno-Netzwerk geschützt, das der Chefermittler Franz Kröll bereits im Visier hatte. Er kannte Namen. Und dann war er tot.

 

Weiter morgen in Teil 2!

 

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Quellen:

[1] »Einzeltäter oder Pädophilenring? Die acht größten Ungereimtheiten im Fall Natascha Kampusch« in: FocusOnline v. 29.02.12 (http://www.focus.de/panorama/welt/tid-25156/einzeltaeter-oder-paedophilenring-die-acht-groessten-ungereimtheiten-im-fall-kampusch_aid_719098.html)/Zugriff: 01.03.12/»Ein Baby, ein toter Ermittler und viele Fragen« in: 20min.ch v. 30.11.11 (http://www.20min.ch/news/dossier/kampusch/story/Ein-Baby–ein-toter-Ermittler-und-viele-Fragen-29372922)/Zugriff: 12.12.11

[2] Ingrid Thurnher: »Auf den Spuren des Udo Proksch – Der Zuckerbäcker, der eine ganze Republik verführte«, Salzburg 2011, S. 236

[3] Ingrid Thurnher: »Auf den Spuren des Udo Proksch – Der Zuckerbäcker, der eine ganze Republik verführte«, Salzburg 2011, S. 205

[4] Vgl. dazu: Alexander Maculan: »Konzept – Udo Proksch und der Club 45«, zitiert nach: Ingrid Thurnher: »Auf den Spuren des Udo Proksch – Der Zuckerbäcker, der eine ganze Republik verführte«, Salzburg 2011, S. 205, 206

[5] Ingrid Thurnher: »Auf den Spuren des Udo Proksch – Der Zuckerbäcker, der eine ganze Republik verführte«, Salzburg 2011, S. 205

[6] Ingrid Thurnher: »Auf den Spuren des Udo Proksch – Der Zuckerbäcker, der eine ganze Republik verführte«, Salzburg 2011, S. 219-226

[7] Ingrid Thurnher: »Auf den Spuren des Udo Proksch – Der Zuckerbäcker, der eine ganze Republik verführte«, Salzburg 2011, S. 241

[8] Ingrid Thurnher: »Auf den Spuren des Udo Proksch – Der Zuckerbäcker, der eine ganze Republik verführte«, Salzburg 2011, S. 245

[9] Name bekannt

[10] Name bekannt

[11] Name bekannt

[12] Ingrid Thurnher: »Auf den Spuren des Udo Proksch – Der Zuckerbäcker, der eine ganze Republik verführte«, Salzburg 2011, S. 245, 246, 247, 248, 251

[13] Ingrid Thurnher: »Auf den Spuren des Udo Proksch – Der Zuckerbäcker, der eine ganze Republik verführte«, Salzburg 2011, S. 287, 288

[14] Ingrid Thurnher: »Auf den Spuren des Udo Proksch – Der Zuckerbäcker, der eine ganze Republik verführte«, Salzburg 2011, S. 289

[15] Ingrid Thurnher: »Auf den Spuren des Udo Proksch – Der Zuckerbäcker, der eine ganze Republik verführte«, Salzburg 2011, S. 289, 290

[16] »Einzeltäter oder Pädophilenring? Die acht größten Ungereimtheiten im Fall Natascha Kampusch« in: FocusOnline v. 29.02.12 (http://www.focus.de/panorama/welt/tid-25156/einzeltaeter-oder-paedophilenring-die-acht-groessten-ungereimtheiten-im-fall-kampusch_aid_719098.html)/Zugriff: 01.03.12

[17] »Karl Lütgendorf: Sein Geheimnis nahm ‚Lü‘ ins Grab« in: diepresse.com v. 06.10.06 (http://diepresse.com/home/diverse/archiv/61093/Karl-Luetgendorf_Sein-Geheimnis-nahm-Lue-ins-Grab?from=suche.extern.google.at)/Zugriff: 02.02.13/»Einzeltäter oder Pädophilenring? Die acht größten Ungereimtheiten im Fall Natascha Kampusch« in: FocusOnline v. 29.02.12 (http://www.focus.de/panorama/welt/tid-25156/einzeltaeter-oder-paedophilenring-die-acht-groessten-ungereimtheiten-im-fall-kampusch_aid_719098.html)/Zugriff: 01.03.12

[18] Ingrid Thurnher: »Auf den Spuren des Udo Proksch – Der Zuckerbäcker, der eine ganze Republik verführte«, Salzburg 2011, S. 137, 138

[19] »Nataschas Vater rechnet mit Buch ab« in: 0e24.de v. 24.02.13 (http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Natascha-Kampuschs-Vater-rechnet-mit-Buch-ab/95888343)/Zugriff: 24.02.13

[20] »Der Fall kostete den Chefermittler das Leben« in: 20.min.ch v. 24.02.12 (http://www.20min.ch/kampusch/story/Der-Fall-kostete-den-Chefermittler-das-Leben-31245140)/Zugriff: 24.02.12

[21] Name bekannt

[22] Name des Politikers

[23] »Auszug aus Oberst Franz Krölls Notizheft, Eintrag: 23.03.10, 10:40«/Archiv Grandt/Schulze

 

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DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 

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Weitere Hintergründe zum Fall Natascha Kampusch:

COVER Band 1Cover2Cover3Akte Natascha Kampusch - Die Geheimdokumente_NEU2

 

http://www.alaria.de/home/2830-fall-natascha-kampusch-die-inoffizielle-story.html

http://www.alaria.de/home/2831-fall-natascha-kampusch-die-inoffizielle-story.html

http://www.alaria.de/home/2832-fall-natascha-kampusch-die-inoffizielle-story.html

http://www.alaria.de/home/2674-akte-natascha-kampusch.html

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„Wie viele Kriegsflüchtlinge nehmen Sie bei sich zu Hause auf?“ – Erster Politiker fordert private Unterbringung!


GuidosKolumneNeu

427 (88/2014)

 

 

Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Europa, nach Deutschland. Vor allem aus Syrien und dem Irak aber auch Eritrea. Die Asylbwerber- und Flüchtlingsheime platzen aus allen Nähten.

Wohin also mit den rund 25.000 Flüchtlingen, die jeden Monat alleine nach Deutschland kommen?

Nun hat der erste (CDU-)Abgeordnete einen Vorschlag gemacht: Die Flüchtlinge sollen „privat“ untergebracht werden. Sprich: bei Ihnen in Ihrem Haus, in Ihrer Wohnung. In Ihrem „verfügbaren Wohnraum“.

Der Politiker mit dieser Idee ist MDB Martin Patzelt, Bundestagsabgeordneter der CDU und ordentliches Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe.

Nachfolgend veröffentliche ich seine beiden diesbezüglichen Pressemitteilungen:

 

Martin Patzelt (MdB)

Neuigkeiten
22.08.2014, 00:00 Uhr
Presseerklärung zur Situation von Bürgerkriegsflüchtlingen in Deutschland
 Patzelt: Bürger sollen Bürgerkriegsflüchtlinge bei sich zu Hause aufnehmen
Angesichts der von der Mehrheit des Deutschen Bundestages und hoffentlich auch der Mehrheit unseres Volkes befürworteten Aufnahme von Flüchtlingen aus den gegenwärtigen, erschütternden Bürgerkriegen in Deutschland möchte ich einen Paradigmenwechsel bei der Unterbringung von solchen Flüchtlingen in unserem Land anregen.
Die täglich wachsende Zahl der Schutz und Hilfe Suchenden auch in Deutschland stellt uns vor zunehmende finanzielle wie logistische Herausforderungen. Unterdessen werden auch Zeltlager und Bundeswehrgerätehallen zum Notquartier durch die aufnehmenden Kommunen bestimmt.
Angesichts des bevorstehenden Winters, aber auch der mit der Flucht verlorenen materiellen und  persönlichen Lebensbedingungen werden die Bedingungen in den Massenquartieren prekär und besonders für Kinder schwer erträglich.
Wir Deutschen sind es gewohnt, dass unsere Hilfsleistungen über staatlichen Stellen (Steuergelder) oder Träger der Wohlfahrt (Spenden) geleistet werden. Hier werden erkennbar Grenzen deutlich.
Deshalb rufe ich die Menschen in unserem Lande auf, über eine zeitnahe Aufnahme von Flüchtlingen, insbesondere von Müttern mit Kleinkindern, in ihren eigenen Häusern oder Wohnungen nachzudenken.
Nach meiner Erfahrung sind sowohl der verfügbare Wohnraum (häufig werden Gästezimmer vorgehalten) als auch die materiellen Voraussetzungen (Übernahme der Beherbergungskosten) vieler Bürger unseres Landes so beschaffen, dass eine Aufnahme von Gästen organisatorisch wie finanziell keine wesentliche Last darstellen würde. Mental würde vermutlich eine Herausforderung (aber auch eine Chance) zu neuen Erfahrungen bestehen.
Aus dem Wissen um meine Herkunftsfamilie und die meiner Ehefrau, die als Vertriebene nach dem 2. Weltkrieg auf Hilfe und Barmherzigkeit anderer Menschen angewiesen war, und auch um relativ viele  Menschen, die angesichts der menschlichen Schicksale in den Kriegsgebieten unserer Erde hoch motiviert zur Hilfe bereit stehen, wage ich diesen Aufruf.
Sicher müssen die zuständigen staatlichen Stellen ihre Verwaltungsvorschriften schnell und pragmatisch anpassen und die Behörden diese zusätzliche Form der Unterbringung von Flüchtlingen entsprechend verwalten.
In jedem Fall werde ich auch meinen Abgeordnetenkollegen diesen Vorschlag zur Diskussion unterbreiten und bei nächster Gelegenheit mit ihnen diskutieren.
Martin Patzelt (MdB)

Neuigkeiten
24.09.2014, 00:00 Uhr
Kriegsflüchtlinge in Deutschland:
Bürgerschaftliches Engagement weiterhin gefragt
Berlin, 24. September 2014Kriegsflüchtlinge in Deutschland:
Bürgerschaftliches Engagement weiterhin gefragt In meiner Presseerklärung vom 22.08.2014 hatte ich vorgeschlagen, die Möglichkeit einer privaten freiwilligen Unterbringung von Bürgerkriegsflüchtlingen zu erwägen und rechtlich zu ermöglichen. Seither habe ich auch eine Bereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern erfahren, Flüchtlinge sofort bei sich aufzunehmen.Meinem Anliegen, mit einem gemeinsamen Schreiben an die Innenminister der Länder für die Schaffung derVerwaltungsrechtlichen Voraussetzungen für eine solche Möglichkeit zu werben, konnten sich die Kolleginnen und Kollegen der AG Menschenrechte mehrheitlich nicht anschließen, weil sie sich nicht in die Zuständigkeit der Bundesländer einmischen wollen.Dagegen sollten die Ausländerbehörden durchaus der Bereitschaft zu dieser Form Bürgerschaftlichen Engagements entgegen kommen. In einigen Bundesländern ist das bereits rechtlich möglich. Die Ausländerbehörden können sich gegebenenfalls um eine entsprechende Vereinbarung mit den potentiellen Gastgebern bemühen und die individuellen Probleme bei der Unterbringung der zugewiesenen Asylberechtigten mit den geltenden Landesregelungen in Einklang bringen.

Mein Büro wird in dieser Angelegenheit wie bisher konkrete Anfragen potentieller Gastgeber beantworten und sich bei Bedarf – gegebenenfalls auch durch Kontakt zu den zuständigen Behörden – unterstützend einbringen.

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Die Frage stellt sich also, wie lange es bis zu diesem geforderten „Paradigmenwechsel“ noch geht. Die rechtlichen Voraussetzungen werden schnell geschaffen werden können.
Sind Sie auch bereit eine Flüchtlingsfamilie bei sich aufzunehmen?
Wie finden Sie diesen Vorschlag?
Schreiben Sie einen Kommentar dazu und diskutieren Sie!

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DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 

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Entlarvt: So funktioniert „Geheimpolitik“


Am vergangenen Donnerstag hat der chinesische Regierungschef Wen Jiabao auf dem EU-China-Gipfel in Brüssel gezeigt, wie „Geheimpolitik“ funktioniert!

In seiner Auftaktrede forderte Wen Jiabo die Rücknahme des Waffenembargos der EU gegen China, das 1989 nach dem Massaker auf dem Himmlischen Platz in Peking verhängt worden war und die Anerkennung als echte Marktwirtschaft. Das konnte er sich durchaus leisten, schließlich hat er den Europäern in der Eurokrise noch mehr Unterstützung zugesagt.

Doch die Forderung nach der Rücknahme des Waffenembargos sollte nicht an die Öffentlichkeit dringen: Sie gehörten schon zum „vertraulichen Teil“ der anstehenden Verhandlungen.

Sofort bat die chinesische Delegation um einen Stopp der Übertragung des von der EU-Kommission betriebenen und frei empfangbaren Fernsehkanals „Europe by Satelite“. Dem Wunsch wurde unverzüglich nachgekommen – die Übertragung brach abrupt ab!

Auch eine Pressekonferenz wurde vor dem Gipfel nicht einberufen. China wollte nur ausgewählte Journalisten zulassen.

Das zeigt wieder einmal, wie „schmutzige“ Politik funktioniert: China kauft sich sozusagen vom Waffenembargo frei und investiert dafür kräftig in die EU. Keine großen Worte mehr über Menschenrechte oder die kritische Haltung Chinas im UNO-Sicherheitsrat betreff Syrien.

Im Gegenteil: EU-Ratspräsident Herman Van Rombuy fand viel Positives in den Beziehungen zu China. Und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso attestierte dem Reich der Mitte eine beispiellose Erfolgsgeschichte als boomende Exportnation.

Geld regiert eben doch die Welt.

Übrigens: fast kein deutsches Medium hat über diese „Erpressung“ der Chinesen berichtet.

Die Schweizer allerdings fanden wieder mal den journalisten Mut dazu.

Quelle: www.tagesschau.sf.tv v. 20.09.12

„Gespaltene Republik – Günter Grass und sein ‚irres‘ Gedicht“ (1)


Einer der bekanntesten deutschen Erzähler der Gegenwartsliteratur, Günter Grass, hat mit seinem Gedicht „Was gesagt werden muss“, das vor wenigen Tagen in der Süddeutschen Zeitung, der italienischen La Repubblica und der spanischen El Pais veröffentlicht wurde, die Republik gespalten. Darin behauptet er Israel gefährde den Weltfrieden und bedrohe (mit seinen Atomwaffen) den Iran.

Doch Grass, Freund des einstigen SPD-Bundeskanzlers Willy Brandt, der 1999 den Literatur-Nobelpreis erhielt und 2006 seine Mitgliedschaft bei der Waffen-SS öffentlich machte, packt mit seinem Gedicht ein Tabuthema (in Deutschland) an: Darf man die Politik Israels kritisieren oder nicht?

Sein Gedicht hat diesen Diskurs erneut ausgelöst. Jegliche Kritik an Israels Politik wird normalerweise als Antisemitismus abgetan, wie die Äußerungen vieler Politiker zeigen, auf die ich auch noch eingehen werde. Und auch die Medien reagieren genauso darauf. Die „Bild“ nannte Grass‘ Gedicht „irre“.

In der Tat darf auch die aggressive Politik des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad nicht verharmlost werden, im Gegenteil. Dennoch: Grass warnt mit seinen Worten nicht vor der Vernichtung dieses persischen Diktators, sondern vor der Vernichtung des iranischen Volkes.

Grass bekennt sich auch als Deutscher einem Land anzugehören, das ureigene Verbrechen begangen hat, die ohne Vergleich sind (gemeint ist der Holocaust) und postuliert seine Verbundenheit mit Israel, verlangt eine internationale (Atom-)Kontrolle beider Länder.

Zunächst möchte ich Günter Grass‘ Gedicht aufzeigen und mich später mit den Reaktionen darauf beschäfigen.

Was gesagt werden muss

Von Günter Grass

Warum schweige ich, verschweige zu lange,

was offensichtlich ist und in Planspielen

geübt wurde, an deren Ende als Überlebende

wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,

der das von einem Maulhelden unterjochte

und zum organisierten Jubel gelenkte

iranische Volk auslöschen könnte,

weil in dessen Machtbereich der Bau

einer Atombombe vermutet wird.

Doch warum untersage ich mir,

jenes andere Land beim Namen zu nennen,

in dem seit Jahren – wenn auch geheimgehalten –

ein wachsend nukleares Potential verfügbar

aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung

zugänglich ist?

Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,

dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,

empfinde ich als belastende Lüge

und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,

sobald er mißachtet wird;

das Verdikt ‚Antisemitismus‘ ist geläufig.

Jetzt aber, weil aus meinem Land,

das von ureigenen Verbrechen,

die ohne Vergleich sind,

Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,

wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch

mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,

ein weiteres U-Boot nach Israel

geliefert werden soll, dessen Spezialität

darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe

dorthin lenken zu können, wo die Existenz

einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,

doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,

sage ich, was gesagt werden muß.

Warum aber schwieg ich bislang?

Weil ich meinte, meine Herkunft,

die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,

verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit

dem Land Israel, dem ich verbunden bin

und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst,

gealtert und mit letzter Tinte:

Die Atommacht Israel gefährdet

den ohnehin brüchigen Weltfrieden?

Weil gesagt werden muß,

was schon morgen zu spät sein könnte;

auch weil wir – als Deutsche belastet genug –

Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,

das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld

durch keine der üblichen Ausreden

zu tilgen wäre.

Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,

weil ich der Heuchelei des Westens

überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,

es mögen sich viele vom Schweigen befreien,

den Verursacher der erkennbaren Gefahr

zum Verzicht auf Gewalt auffordern und

gleichfalls darauf bestehen,

daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle

des israelischen atomaren Potentials

und der iranischen Atomanlagen

durch eine internationale Instanz

von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,

mehr noch, allen Menschen, die in dieser

vom Wahn okkupierten Region

dicht bei dicht verfeindet leben

und letztlich auch uns zu helfen.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/n5J388/557180/Was-gesagt-werden-muss.html

„WUTBRIEF“ eines Bürgers: „Menschen 2. und 3. Klasse“


An dieser Stelle möchte ich heute einen „WUTBRIEF“ veröffentlichen, der mich erreicht hat, der wohl stellvertretend für die Meinung vieler in diesem Land steht. Ich möchte darauf hinweisen, dass ich ausdrücklich die Genehmigung des Absenders dazu erhalten habe).

Herr H.G. aus Eibelstadt/Unterfranken schrieb am 12.03.12 an mich (danke dafür):

    
 
 

Sehr geehrter Herr Grandt,

der Anlass, dieses Schreiben zu verfassen, ist eigentlich Ihr schonungsloses Buch „Aktenzeichen Politiker“, das ich also mit sehr großem Interesse gelesen habe und dem ich inhaltlich voll zustimme und dem ich auch in allen Belangen beipflichte. Ihre Internetadresse der E-Mail entnahm ich aus Ihrem Buch auf der Seite 226. Obwohl ich schon durch Herrn Hans Herbert Arnim, Herrn Ogger, Herrn Möhntmann, Herrn Prof. Ramp und weiteren Autoren durch deren Literatur vorbelastet bin, (diese Herren hauen ja in dieselbe Kerbe, leider bisher wegen unseres verschlafenen und übersättigten Volkes ohne Erfolg), habe ich doch Ihre Artikel mit Staunen und mit einer gewissen Abscheu gelesen. Ich wurde nun durch die Geschehnisse in der letzten Zeit, mit dem ganzen Hickhack der EU-Politik, doch besonders auch durch dieses Theater mit unserem Bundespräsidenten, den ich eigentlich noch nie als eine Respektperson, auch als damaliger Ministerpräsident akzeptiert habe, richtiggehend aufgerüttelt und komme hierdurch zu der Einsicht, mich für diese Art der Politik, die keinen Respekt oder irgend eine Anerkennung mehr verdient, nicht mehr zu interessieren. Auch die anstehenden Wahlen und auch schon die der Vergangenheit, seien es jetzt die Bundestagswahlen oder Landtagswahlen, gehen an mir und meiner Familie an einem gewissen Körperteil vorbei!!!

 

Für die Main-Post, unser „Tageblatt“ für die Region Unterfranken habe ich folgenden Leserbrief vorbereitet:

Scheinbar versteht ihr immer noch nicht dieses System:

Wulff ist einer von D E N E N und nicht einer von U N S. Wir sind die Leistungsbezahler (LB‘s) und die sind die Leistungs-Empfaenger (LE‘s). Aber nicht nur die Leistung wird bei denen überdimensional bezahlt, sondern sie profitieren auch durch ihre Beziehungen und Vorteile, ihre Vitamin-B‘s dürfen sie ohne mit der Wimper zu zucken einstecken und auch einbehalten! Und der Leistungsfluss wird von D E N E N bestimmt, nicht von U N S. Man kann es auch so beschreiben: Wir sind eben nur Menschen 2. und 3. Klasse! Auch bei der Altersversorgung funktioniert dieses System blendend: Du zahlst ein Arbeitsleben in die Kasse ein und bekommst einen geringen Anteil zurück, mit dem du fertig werden musst. Die Leistungsnehmer zahlen nichts ein und bekommen eine Pension, die sie oft nicht einmal ausgeben können. Das nennt man dann einen RECHTSSTAAT! Hast du es jetzt endlich kapiert?

 

Sie beschreiben es ja schon sehr treffend in Ihrem Buch und gehen ja schon auf Seite neun in die Vollen: „Es wird Zeit, endlich einmal Klartext zu sprechen!“ Klartext in Bezug darauf, wie sich die angebliche politische Elite an unseren Steuergeldern labt, während der Mittelschicht-Wohlstand, den diese Republik einmal auszeichnete, langsam vor die Hunde geht. Noch geht es uns ja relativ gut und ich kann mich also als Rentner nicht beklagen, aber ich habe auch vorgesorgt, habe in meinem Leben viel gearbeitet, habe mehr getan als meine Pflicht und werde jetzt, da ich von dieser Arbeit etwa aufgebaut habe und von den Erträgen eben mehr habe als alle anderen. Doch der Staat klopft nun auch an und will seinen Teil, obwohl das alles schon -zigmal versteuert wurde! Wissen Sie, die kommen immer mit dieser Neiddebatte, wir wären neidisch auf die da oben. Das ist so nicht richtig, wir finden das nur ungerecht! Wulff z. B. hat doch für seine Altersfürsorge so gut wie nichts getan. Er wurde nach etlichen Anläufen Ministerpräsident, weil Schröder den Platz überlassen hatte, dann nach zwei Wahlgängen Bundespräsident durch seine Partei oder sagen wir durch die Parteiführung und sprach es dann selbst aus im Interview bei Deppendorf, er sei selbst erst einmal am Lernen (nach 20 Monaten noch Lehrling)! Somit hat er nun seine Lehre abgebrochen und bekommt einen Ehrensold! Das hat doch bitte mit Neid nichts mehr zu tun! Und Frau Nahles stellt sich noch hin und meint, man sollte hier mal nicht so kleinlich sein bei diesem Ehrensold. Bitte, der Öffentliche Dienst steht vor einer Streikkampagne, manche der Beschäftigten können ihre Miete nicht bezahlen, müssen Kinder erziehen und das Geld reicht hinten und vorne nicht! Da sind sie aber pingelich und kleinlich, wenn es um ein paar Prozentpunkte geht! Frau Nahles sollte sich schämen, von einem gewählten Mitglied einer sozialistischen Partei kann man doch bei Gott etwas Kritischeres verlangen! Die hat doch nicht mehr alle Tassen im Schrank und den Boden völlig verloren! Aber die SPD ist genauso wenig sozial wie die CDU christlich ist!

So, Herr Grandt, nun musste ich erst einmal Dampf ablassen, sonst platzt mir noch der Kragen. Ich aber weiß selbst, dass dies alles gedroschenes Stroh ist, Sie wissen als Redakteur und als Produzent ja viel besser über diese heikle Materie Bescheid und ich möchte nicht ihre kostbare Zeit stehlen. Mein Anliegen liegt eben nur darin, Sie in Ihrer Arbeit zu ermutigen, weiterhin durch Bücher oder Zeitschriften, oder aber durch Artikel in den betreffenden Medien und Publikationen die Menschen aufzurütteln, denn viele interessieren sich ja überhaupt nicht über dieses Thema! Wenn wir nicht aufpassen, kommt eines Tages wirklich das böse Erwachen und dann ist es für alles zu spät. Das eben gilt es zu verhindern. Und das können nur Leute aus Ihren Holz, die das zu recherchieren wissen und die nötigen Hebel ansetzen können. Wir als Fußvolk haben keine Lobby, wir dürfen im Endeffekt nur blechen und unsere Stimmen verteilen, aber es ist nichts mehr Gescheites da, das man wählen könnte. Ein weiser Spruch aus meiner Sammlung: „Die Tröge sind immer die gleichen, nur die Schweine, die daraus fressen, ändern sich!!“

Kommentare und Meinungen

l Die CDU kann man wegen dem Wulff nicht wählen!

 

l Die SPD kann man wegen der Eurobonds nicht        

  wählen !

 

l FDP kann man wegen der Hoteliers und der Phar

        maindustrie nicht wählen

 

l Die Grünen kann man wegen der Eurobonds und

        Trittin nicht wählen.

 

l Die Linken kann man wegen der Vergangenheit in

  der Gegenwart und auch für die Zukunft nicht

  wählen.

 

l Die Piraten kann man nicht wählen, weil sie selbst

   nicht wissen, wer sie sind.

 

Was nun? Da bleiben wir eben Zuhause!!!!!

 

In Ihrem Buch fordern Sie den Leser auf, sich mit dem zuständigen Abgeordneten in Verbindung zu setzen und ihn bei seinen öffentlichen Auftritten Ihre kritischen Fragen zu stellen. Lieber Herr Grandt, da haben Sie aber überhaupt keine Chance! Frankens Abgeordneten der CSU in Berlin habe ich schriftlich nahegelegt, beim ESM-Vertrag doch nicht zuzustimmen, er schrieb mir (pauschales Schreiben natürlich) drei Seiten über die angeblichen Vorteile des Vertrages für Europa. Er konnte ja gar nicht anders, es war sowieso Fraktionszwang, hätte er dagegen gestimmt, würde er das nächste Mal nicht mehr aufgestellt werden und sein schönes „Jöbchen“ wäre flöten gegangen! Mit Abgeordneten kann man sich nicht mit einer anderen Meinung nähern, das ist Majestätsbeleidigung! Dann hatte ich ein Erlebnis mit dem fränkischen Landtagsabgeordneten der SPD im Münchner Landtag.

Mein Onkel befand sich bis zu seinem Tod in einem Seniorenheim in Ochsenfurt. Jedes Jahr gab es ein Sommerfest für die alten Herrschaften, bei dem auch die politische kommunale „Elite“ und Prominenz erschien, mit den entsprechenden Herrschaften wie den Altbürgermeister und eben die gewissen „Staatsdiener, oder –Verdiener“ besser gesagt. Die saßen alle an einem extra Tisch, hatten aber für die alten Leute kein Interesse, nur für das aufgebaute Buffet, da waren sie vereint wie die Schmeißfliegen. Da wurde nur geschaut, was es zu schnabulieren gab. Nach kurzer Zeit waren sie wieder verschwunden, zu einem nächsten Termin, um dort auch abzustauben, was man nur konnte! Genau wie der Wulff, wie im Kleinen, so im Großen! Ich habe sie genau beobachtet und hingehört, nur Interesse für die Termine wo es was zu futtern gab, die in der ganzen Woche noch auf sie warteten! Trotz enger Kleidung und Fettwänste, alles wird mitgenommen. Das ist unsere herrschende Klasse, die mich nur noch  anwidert!

Herr Grandt, ich hoffe Sie werfen die Zeilen nicht gleich in den Papierkorb, vielleicht höre ich mal was von Ihnen, es wäre schön, wenn Sie am Ball bleiben würden, Sie sind auf dem besten Weg hierzu, uns noch etwas Hoffnung zu geben, denn unsere Stimme wird eben nicht mehr gehört von diesen Pappnasen. Ich werde mich aber nicht aufregen, das wäre nicht angebracht, aber wir sorgen uns eben um unsere Kinder und Enkel, was soll aus denen mal werden und wie können die einmal ihr Leben und ihren Lebensabend bewältigen, wenn es heute schon nicht mehr reicht und vor allem, was werden die mir sagen, wenn ich ihnen etwas von Werten und Anstand erzähle. Ich habe noch Politiker erlebt, von denen man den Hut ziehen konnte, Herr Erler von der SPD, ebenso Carlo Schmidt, Ollenhauer und Herbert Wehner. Wenn ich meinen Kindern von dieser Zeit erzählen würde, die würden mich doch glatt auslachen, und das habe ich nicht nötig! Drum halte ich jetzt meine Schnauze und überlasse es den anderen.

Nix für ungut!  Herzliche Grüße aus Franken

 H.G.

Was deutsche Politiker nicht erzählen (2)


Nachdem wir uns mit dem schlechten Abschneiden Deutschlands betreff Demokratieindex beschäftigt haben schauen wir uns nun den sogenannten „Korruptionswahrehmungsindex“ an.

Der Korruptionswahrnehmungsindex, (auch Internationaler Korruptionsindex oder Bestechungsindex) international englisch Corruption Perception(s) Index (CPI), wird seit 1995 von Transparency International, einer Nichtstaatlichen Organisation, die sich weltweit dem Kampf gegen Korruption widmet, weltweit erhoben.

Der CPI gibt dabei die Wahrnehmung von Korruption an. Er listet Länder nach dem Grad auf, in dem dort Korruption bei Amtsträgern und Politikern wahrgenommen wird. Es ist ein zusammengesetzter Index, der sich auf verschiedene Umfragen und Untersuchungen stützt, die von mehr als zehn unabhängigen Institutionen durchgeführt wurden. Es wurden Geschäftsleute sowie Länderanalysten befragt und Umfragen mit Experten im In- und Ausland miteinbezogen. Der Index geht von 0 bis 10, wobei 10 die geringste Wahrnehmung von Korruption anzeigt und somit das bestmögliche Ergebnis ist.

Deutschland: Platz 14!

 Davor: (von Platz 1 aufsteigend): 

  1. Neuseeland
  2. Finnland
  3. Dänemark
  4. Schweden
  5. Singapur
  6. Norwegen
  7. Niederlande
  8. Schweiz
  9. Australien
  10. Kanada
  11. Luxemburg
  12. Hongkong
  13. Island
  14. Japan (zusammen mit Deutschland)

Auch hier stellt sich heraus, dass Deutschland keineswegs einen Spitzenplatz belegt. Aber darüber schweigen die deutschen Politiker lieber gegenüber denjenigen, die sie gewählt haben.

Quelle: http://www.laenderdaten.de/indizes/cpi.aspx