Mein neuer LAREDO-Western: „Der Engel von Tombstone“ (Kelter-Verlag)


Neben dem Schreiben von Sachbüchern, Filmdokumentationen und meiner sonstigen journalistischen Tätigkeit,  ist Belletristik ein Steckenpferd von mir, das ich seit meinen Jugendjahren pflege:-)

Ob Western (CASSIDY/LAREDO, LASSITER), Abenteuer (KARL MAYS KARA BEN NEMSI), Historic-Crime (SHERLOCK HOLMES), Agententhriller (SNAKE), Humor-Krimi (DER BUTLER), Steampunk-Western-Horror-SF (STAHLWÖLFE) oder Kult-Horror (LARRY BRENT) – überall schreibe ich mit, habe verschiedene Serien konzipiert und/oder verfasse auch die Reihenexposés.

Nächste Woche erscheint mein neuer LAREDO-Western im Kelter-Verlag:

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Ein Auszug aus dem Roman:

Vorrede

Nellie Cashman, der „Engel von Tombstone“ ist nicht nur eine historische Persönlichkeit, sondern geradezu eine Legende. Aufgrund ihrer karitativen Arbeiten wurde sie weit über die Grenzen Arizonas hinaus bekannt. Das Bisbee-Massaker spielte sich weitgehend so ab, wie in dem Roman geschildert.  Sämtliche Begebenheiten danach sind fiktiv. Auch die Personenbeschreibungen der historisch verbürgten Protagonisten entspringen der Fantasie des Autors.

8. Dezember 1883, Bisbee, Cochise County (Arizona).

Der grau verhangene Himmel weinte dicke Regentropfen. Gerade so, als hätte er eine Vorahnung von dem bevorstehenden Massaker, das in die amerikanischen Geschichtsbücher eingehen sollte. Ein steifer Wind, kühl wie ein Lufthauch aus einem Grab, blies aus Norden. Er begleitete die fünf Reiter, die auf ihren knochigen Gäulen in die kleine Minenstadt Bisbee galoppierten, als wäre der Leibhaftige hinter ihnen her. Es waren harte Männer, mit stoppelbärtigen, verkniffenen Visagen und eisig funkelnden Augen, die schon viel Leid gesehen und noch mehr verursacht hatten. Auch jetzt brachten sie den Tod mit und würden in Kürze die Straßen mit Blut überschwemmen. Ihre Namen: James „Tex“ Howard, Dan „Big“ Dowd, Omer W. Sample, Daniel Kelly und William DeLaney.

Trotz ihrer schändlichen Absicht hielten es die Reiter nicht für nötig, ihre Gesichter hinter den staubigen Halstüchern zu verbergen. Als die Cooper Queen Mine vor ihnen auftauchte, ließen sie diese links liegen. In ihr waren vor drei Jahren reiche Kupfer-, Gold- und Silbervorkommen entdeckt worden. Richter DeWitt Bisbee finanzierte die Mine. Seitdem trug die Stadt seinen Namen. Stattdessen bogen die Männer in die Mainstreet ein. Die viktorianischen Häuser klebten fast malerisch an den Hängen der Mule Mountains, die hier über 5.300 Fuß hoch waren. Gleich darauf stiegen die Fünf aus den Sätteln und gingen zielgerichtet zum Goldwater-Castaneda Mercantile Store hinüber. Natürlich wussten sie, dass es in Bisbee keine Bank gab und daher die Lohnzahlungen für die Mine ein oder zwei Tage im Voraus in den Store geliefert wurden. In aller Regel 7.000 US-Dollar. Und genau darauf hatten es die Banditen abgesehen.

James Howard und Daniel Kelly betraten den Laden, während Dan Dowd, Omer W. Sample und William DeLaney draußen Schmiere standen. Als der grauhaarige Storebesitzer und die drei anwesenden Kunden die Bewaffneten sahen, erkannten sie sofort ihre Absicht. Furcht zeichnete ihre Gesichter. Es waren allesamt keine mutigen Männer, sondern ganz im Gegenteil, einfache Minenarbeiter, die jeden Tag die hungrigen Mäuler ihrer Frauen und Kinder stopfen mussten.

„Her mit den Lohngeldern!“, forderte Howard barsch, ein großer, sehniger Kerl mit dunklem Haar, der von seinen Komplizen nur „Tex“ genannt wurde. Kelly, lang und hager von Statur, wedelte mit seinem Colt herum. Schon bei der geringsten falschen Bewegung würde er abdrücken.

„Die Lohngelder … sind noch nicht da…“, stammelte der Storemann.

„Willst du uns für dumm verkaufen, Alter?“ Mit einem metallischen Klicken spannte Howard den Hahn seiner Waffe, um seinen Worten den nötigen Nachdruck zu verleihen. „Her mit den Bucks oder ich blase dir dein verdammtes Hirn raus!“

„Ich schwöre es, Mister!“ Der Storebesitzer deutete auf den offenstehenden Tresor hinter sich, in dem nur ein paar Dollarnoten lagen. „Die Lohngelder haben Verspätung.“

Howard zerbiss einen Fluch zwischen den Zähnen. Einen Moment lang wallte roter Nebel vor seinem Blick auf. Sein Zeigefinger zitterte um den Abzug, ohne ihn jedoch ganz durchzuziehen. Der Grauhaarige schwitzte Blut und Wasser, fest davon überzeugt, in den nächsten Sekunden zu sterben.

Nur mühsam bekam Howard seine Wut und Enttäuschung wieder in den Griff. Daniel Kelly bleckte neben ihm sein unregelmäßiges Gebiss. Auch er musste sich beherrschen.

„Gib mir alles, was da ist, Alter!“ Howards Stimme klang rau wie ein Reibeisen. Hastig kam der Store-Besitzer der Aufforderung nach, packte die wenigen Dollarbündel aus dem Tresor in einen Leinensack. Dann öffnete seine Ladenkasse, holte ein paar Scheine und Münzen heraus, stopfte sie ebenfalls hinein und übergab den Sack den Banditen. Es waren kaum mehr als 1.000 Dollar. Kelly hatte zwischenzeitlich die bescheidenen Wertgegenstände der Kunden, die sie bei sich trugen, an sich gebracht. Darunter etwas Schmuck, eine vergoldete Uhr und etwas Bargeld.

„Dreht euch um und tretet mit euren hässlichen Visagen voran an die Wand!“, herrschte er sie nun an. Unverzüglich kamen die drei ängstlichen Männer sowie der Storebesitzer dem Befehl nach.

Im selben Moment brach draußen die Hölle los!

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http://www.kelter.de/

Eine Auswahl weiterer spannender Romane von mir (z.B. aus meinem gugra-media-Verlag oder dem Blitz-Verlag), hier:

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Alle hier erhältlich:

https://www.alaria.de/

http://www.blitz-verlag.de/

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CASSIDY: „Im Höllenloch von Yuma!“


Gestern ist mein 3. CASSIDY-Western im Kelter-Verlag erschienen:

Cassidy, Nr. 15

September 1887, Gila Bend, Arizona.

Es war die schwarzgrün schimmernde Schmeißfliege, die den Tod brachte. Aber das ahnte in diesem Moment keiner der beiden Männer, die das Insekt ignorierten, das um sie herum flog. Vielmehr blickte Zachary Horn in die schmal geschnittenen, dunklen Augen des Mexikaners, der ihm im Schankraum der Devils Bar gegenüberstand. Darüber befanden sich die Zimmer mit den Huren. Alfredo Sanchez war genauso bereit zum Kämpfen wie er selbst. Das erkannte er klar an dessen Körperhaltung und Muskelanspannung.

Bereit zum Kämpfen. Und zum Sterben. So war es immer. Das Glück war Horn alles andere als hold gewesen, seit er sich wie eine Ratte in dem dreckigen Kaff verkrochen hatte. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Sein gesunder Menschenverstand riet ihm, so schnell wie möglich zu verschwinden. Am besten nach Texas. Doch die Grenze nach Mexiko, die nur ein paar Meilen entfernt lag, versprach Schutz vor dem Gesetz, Freiheit und die Chance auf ein neues Leben …

Mit meinem 3. Band setze ich meine “Unterreihe” mit Jack Stapp Dunlay, dem Kopfgeldjäger fort, der im Gegensatz zum Hauptprotagonisten CASSIDY, eine historisch verbürgte Person ist.

Als Printroman in jedem Kiosk & und im Zeitschriften- und Einzelhandel.

Als e-Book hier: http://www.kelter.de/cassidy/663-cassidy-nr-14.html


Neben dem Schreiben von Sachbüchern, Filmdokumentationen und meiner sonstigen journalistischen Tätigkeit,  ist Belletristik ein Steckenpferd von mir, das ich seit meinen Jugendjahren pflege:-)

Ob Abenteuer (KARL MAYS KARA BEN NEMSI), Historic-Crime (SHERLOCK HOLMES), Agententhriller (SNAKE), Humor-Krimi (DER BUTLER), Steampunk-Western-Horror-SF (STAHLWÖLFE) oder Kult-Horror (LARRY BRENT) – überall schreibe ich mit, habe verschiedene Serien konzipiert und/oder verfasse auch die Reihenexposés.

Beispielsweise im BLITZ-Verlag:

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Alle hier: http://blitz-verlag.de/

Mein Autorenporträt im BLITZ-Verlag!


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Guido Grandt, geboren 1963, ist Autor/Publizist, freier TV-Produzent, TV-Redakteur, Fachzeitschriftenredakteur.

Er hat rund 300 Filmbeiträge für private, öffentlich-rechtliche und ausländische TV-Sender recherchiert, gedreht und produziert.

Dazu hat er bislang über 30 Sachbücher verfasst.

Ferner schreibt er diverse Artikel für die renommierte Zeitungen und sonstige Onlinemedien (insgesamt ca. 1200 Contents).

Der Dokumentarfilm „Höllenleben – Eine multiple Persönlichkeit auf Spurensuche“, den er recherchierte, wurde 2002 für den höchsten deutschen Fernsehpreis, den Adolf Grimme-Preis nominiert.

Die Filmdoku „Hinter dem Dorf die Hölle – Die vergessenen Konzentrationslager auf der Schwäbischen Alb“, die er mit Filmförderungen verschiedener baden-württembergischer Landkreise produzierte, wurde im Januar 2013 als Kino-Premiere gezeigt, im März 2013 bei der Stiftung EVZ in Berlin vorgeführt und läuft seitdem in diversen Kinos.

Zudem wird Guido Grandt als Experte zu seinen Themen zu den verschiedensten Talk-Shows eingeladen und hält Vorträge, Lesungen und Seminare an Polizeifachhochschulen, Volkshochschulen, Schulen, Weiterbildungsinstituten und anderen Einrichtungen.

Schon seit er 12 Jahre alt ist schreibt er auch Belletristik. Zunächst für Grusel-Krimi (unter Desmond Black) und Gespenster-Krimi (unter Mike Shadow), später unter verschiedenen anderen Pseudonymen für seinen gugra-Media-Verlag. Jüngst hat er einen Jerry Cotton verfasst sowie mehrere Lassiter. Ebenso ist er Autor der neuen Kelter-Westernreihe Cassidy.

Für den BLITZ-Verlag schreibt er bei Larry Brent, Der Butler und Sherlock Holmes mit.

Er konzipierte die neuen Serien Stahlwölfe, SNAKE und Karl Mays KARA BEN NEMSI – Neue Abenteuer, bei denen er nicht nur mitschreibt, sondern auch die Reihen-Exposés verfasst.

Seit Juni 2015 ist Guido Grandt Chefredakteur des BLITZ-Verlages.

guido-grandt@blitz-verlag.de

https://guidograndt.wordpress.com/

http://www.gugra-media-verlag.de/

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http://blitz-verlag.de/index.php?action=buch&id=1810

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CASSIDY: „Heißer als die Hölle“!


Mein erster Western für die neue Reihe CASSIDY ist gestern im KELTER-Verlag erschienen:

Cover Cassidy 5

Völlig unvermittelt tauchten die beiden Gestalten aus dem Dunkel der Vordächer auf, gerade so, als hätten sie ihm aufgelauert. Doch Dallas Stoudenmire erschrak keineswegs darüber. Dazu war er viel zu berauscht. Außerdem kannte er sie. Bei dem großen Stämmigen mit dem dunklen Haar handelte es sich um Jim Manning. Der kleine hagere Blondschopf neben ihm war sein Bruder Felix. Sie waren um die vierzig, wirkten ziemlich hart und grob. Zusammen mit John und Frank betrieben sie den Coliseum Saloon, besaßen überdies eine Ranch außerhalb von El Paso.
Schon seit langer Zeit lag Stoudenmire mit den Brüdern in Fehde. Zudem hatte er geschworen, den Tod seines Schwagers und Deputys Stanley Cummings zu rächen.
Barsch wurden seine Gedanken unterbrochen, als Jim laut und mit höhnischem Unterton sagte: »Kaum zu fassen – der berühmte Revolvermarshal! Besoffen wie eine alte Armee-Haubitze!«
Wie Regentropfen ließ der Sternträger die Worte von sich abperlen. Er hob nicht einmal den Kopf, sondern starrte weiter unbeirrt auf die nächtliche Straße. Allerdings musste er stehen bleiben, als die Männer ihm den Weg versperrten. »Hat es dir die Sprache verschlagen?«, stieß Jim Manning zwischen den Zähnen hervor. Voller Verachtung und in den haselnussbraunen Augen, in denen ein unkontrolliertes Feuer glomm, betrachtete er sein Gegenüber. Dallas Stoudenmire konnte das Unheil geradezu wittern, das nun wie ein Leichengeruch in der Abendluft lag. Die Aasgeier versammelten sich bereits. Trotz des übermäßigen Whiskeykonsums besaß er noch immer den Instinkt und die Erfahrung eines alten Wolfes, der bei unzähligen Kämpfen gelernt hatte, in der erbarmungslosen Wildnis zu überleben. »Bist du taub, du Hundesohn?«, provozierte Jim ihn weiter, in der irrigen Annahme, dass das Alkoholwrack vor ihm kein ernst zu nehmender Gegner mehr war…

http://kelter.de/index.php/western

http://www.amazon.de/Paso-hei%C3%9Fer-als-die-H%C3%B6lle-ebook/dp/B00XA1HQIK/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1434520755&sr=8-2&keywords=heisser+als+die+h%C3%B6lle


Neben dem Schreiben von Sachbüchern und meiner journalistischen Arbeit ist Belletristik ein Steckenpferd von mir, das ich seit meinen Jugendjahren pflege:-)

Ob Abenteuer (KARL MAYS KARA BEN NEMSI), Historic-Crime (SHERLOCK HOLMES), Agententhriller (SNAKE), Humor-Krimi (DER BUTLER), Steampunk-Western-Horror-SF (STAHLWÖLFE) oder Kult-Horror (LARRY BRENT) – überall schreibe ich mit, habe verschiedene Serien konzipiert und/oder verfasse auch die Reihenexposés.

Beispielsweise im BLITZ-Verlag:

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Alle hier: http://blitz-verlag.de/


Aber auch im BASTEI-Verlag habe ich beispielsweise für JERRY COTTON geschrieben:

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Sowie für LASSITER:

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