HANS MEISER über die Flüchtlingskrise: „Geben und Nehmen – Hilfe darf keine Einbahnstraße sein!“


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Mein Freund und Kollege, der mit mir u.a. bei WATERGATE.TV schreibt, Hans Meiser

(früherer RTL-Moderator und Journalist)

äußerte sich unlängst beim  Deutschen Arbeitgeberverband zur Flüchtlingskrise.

Er selbst stammt, wie ich auch, aus einer Familie, die am Ende des Zweiten

Weltkrieges aus ihrer Heimat fliehen mussten.

Hans Meiser, Journalist und Moderator:

Er hatte an diesem Tage, dem  20. Januar 1961,  gerade den Eid  auf die

amerikanische Verfassung abgelegt, und die Welt wartete auf die erste Rede

des neuen amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy. Und mit einem

Paukenschlag rüttelte der 35. Präsident der USA die Nation auf:

„Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann, fragt, was ihr

für euer Land tun könnt!“

Ein Satz, der  heute noch genauso wichtig ist wie damals – auch und

gerade bei uns hier in Deutschland.

Ich bin  gerne Deutscher, ich bin gerne in Deutschland und unser

Land ist ein tolles und wunderbares Land.

Ja, ich weiß, manche Menschen sehen das anders, sehen nur die vielen

Probleme, die wir haben und  keine Lösungsansätze.

„Wir schaffen das“, das immer wiederkehrende Mantra unserer

Bundeskanzlerin Angela Merkel lässt die Unschlüssigen zweifeln.

Zu zahlreich die Menschen, die uns im vergangenen Jahr überrollt

haben, und die weiter kommen, auch wenn es in diesem Jahr

weitaus weniger sein sollen oder werden – schenkt man den

politischen Auguren Glauben.

Ja, wir helfen diesen Menschen. Nur reicht diese Hilfe von uns

auch aus?

Nein, nicht noch mehr Hilfe von uns. Ich denke, gerade auch

die Flüchtlinge sollten versuchen, sich bei uns, in diesem für

Viele doch sehr fremden Land, selbst zu helfen.

Unser Land ist gastfreundlich, aber Deutschland ist kein Hotel

mit 5-Sterne-Service und persönlichem Butler für jeden Einzelnen. 

Unsere Gastfreundschaft fordert im Gegenzug auch ein gewisses

Maß an Dankbarkeit, an Gegenleistung.

Ist es normal, dass – man bedenke: während eines Fernsehinterviews

– ein Flüchtling an der freiwilligen Betreuerin vorbei geht und sich

lautstark über die nicht gereinigten Toiletten beschwert?

Und auch über den nicht übersehbaren Dreck auf dem Fußboden?

Ach ja, Eimer, Besen, Schrubber, Putzzeug, alles war vorhanden,

aber unseren Gast kümmerte sich nicht darum.

Bei ihm zuhause verrichten Männer keine „Frauenarbeit“…

und also auch nicht bei uns.

Ist es normal, dass wir kochen wie wir kochen und nicht die

vielfältige Speisekarte der Flüchtlinge aus deren so verschiedenartigen

Heimatländern anbieten können?

Ich bin zu Gast in einem anderen Land, in einem anderen Kulturkreis.

Und ich versuche mich den dort üblichen Gepflogenheiten anzupassen.

Ich fahre in England links, esse in arabischen Ländern auch mit der Hand,

und in Fernost mit Stäbchen. Kenne die Umgangsformen, zumindest die

grundlegenden und akzeptiere auch, dass man mich gegebenenfalls auf

mein Fehlverhalten hinweist. Damit ich mich ändern kann.

Und bei uns in Europa, hier in Deutschland?

Wir orientieren uns  an den Flüchtlingen, machen wirklich fast alles für

sie, sammeln Kleidung und Möbel, kochen, bauen Unterkünfte, richten

Sprachkurse ein usw.

Wir laden die Menschen, die zum großen Teil wirklich Entsetzliches auf

der Flucht erlebt haben, deren Kinder auf der Flucht gestorben sind

und  die ihren ganzen Besitz verloren haben, zu uns nach Hause ein,

in unsere Vereine, in unsere Gesellschaft  und versuchen so, ihnen

auch unsere Kultur nahezubringen.

Ja, die Reaktionen sind dankbar. Wir sehen plötzlich wieder fröhlichere,

nicht mehr so ängstliche Gesichter.

Aber ist Hilfe und Unterstützung immer nur eine Einbahnstraße?

Sicherlich nicht.

Nein, Gegengeschenke erwarte ich nicht. Aber ich möchte gerne erfahren,

wie diese Menschen zuhause, in ihrem früheren Zuhause, gelebt haben.

Und ich denke, das ist auch die große Chance der Integration und

der viel zitierten „Willkommenskultur“, wenn einmal – also umgekehrt

– die Gäste die Gastgeber an die Hand nehmen, landestypisches

Essen anbieten ,Musik, Sprache und Sitten erklären. Lebensweisen

aufzeigen.

Um ehrlich zu sein: ich möchte von unseren Gästen aber auch nicht

missioniert werden, weder in Glaubensfragen noch in Kulturangelegenheit.

Nicht wir müssen uns an die Gäste anpassen, unsere Gäste sollten bei

uns versuchen, diese für sie so ganz andere Kultur kennenzulernen, zu

verstehen und – vielleicht eines Tages auch zu leben.

Wenn wir so aufeinander zugehen, uns gegenseitig das Unbekannte der

anderen Seite erklären und nicht nur Forderungen erfüllen – dann, und

nur dann kann das neue Miteinander funktionieren.

Darauf hoffe ich….

Hans Meiser

Quelle: http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/selbstverantwortung/

2016/2016_09_05_dav_aktuelles_selbstbestimmung-meiser.html

Journalist und Kultmoderator HANS MEISER bei WATERGATE.TV!


WATERGATE.TV berichtet journalistisch unabhängig und verständlich über Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Neben Robert Sasse,  Yannick Esters und meiner Person ist nun auch der bekannte Journalist und Kult-Moderator HANS MEISER ins WATERGATE.TV-Team dazu gekommen.

Eine wahre Bereicherung für unsere wichtige Arbeit auf der JAGD NACH DER WAHRHEIT!

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Hans Meiser (*1946) muss man den Meisten nicht mehr vorstellen. Die Radio- und Fernsehlegende ist seit Jahrzehnten ein Leuchtfeuer des unabhängigen Journalismus.

Sein sehr seltenes Talent lockere Unterhaltung mit knallharter und seriöser Berichterstattung zu kombinieren ist sein unverkennbares Markenzeichen. In vielen hautnahen Reportagen über bekannte Persönlichkeiten wie Gerhard Schröder, Helmut Kohl oder Roman Herzog zementierte sich sein Ruf als Medienkoryphäe. Der Geburtshelfer der privaten Fernsehsender weiß, was guten Journalismus ausmacht. Niemand kennt vermutlich die Branche so gut wie er. Politische Berichterstattung, Investigativer Journalismus und die Medienwelt sind seine Spezialgebiete.

Wir von watergate.tv freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit mit Hans Meiser.


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HANS MEISER: „Ein Soldat und ein Befehl = 142 Opfer, auch Kinder, tot oder verletzt!“


⇒   No. 6  ⇐


Ein brandaktueller Enthüllungsartikel meines Kollegen HANS MEISER auf WATERGATE.TV. Die JAGD NACH DER WAHRHEIT GEHT WEITER!

Der Mann, um den es geht, war am 4. September 2009 befehlshabender Offizier beim Luftangriff bei Kundus in Afghanistan. Oberst Georg Klein. Er war es, der zwei US F-15E-Kampfflugzeuge „bestellt“ hatte, die dann zwei von den Taliban entführte Tanklastwagen bombardierten. Mit furchtbarem Erfolg: Durch den Angriff wurden nach NATO-Einschätzung bis zu 142 Menschen, darunter auch Kinder, getötet oder verletzt, was die bisher mit Abstand größte Zahl von Opfern bei einem Einsatz sowohl in der Geschichte der Bundeswehr als auch durch Kräfte der ISAF bedeutet.

Dabei war Oberst Georg Klein  zur Zeit seines Afghanistaneinsatzes gar nicht auslandsverwendungsfähig, ja, er war nicht einmal wehrdienstfähig.

Mehr hier: 

Ein Soldat und ein Befehl = 142 Opfer, auch Kinder, tot oder verletzt!


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Ein neues Projekt: WATERGATE.TV – DIE JAGD NACH DER WAHRHEIT!


EIN NEUES PROJEKT (GESTARTET AM 6. JULI 2016) IST AUF DEM WEG, DIE SOZIALEN NETZWERKE ZU EROBERN:

WATERGATE.TV berichtet journalistisch unabhängig und verständlich über Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Das wollen wir:

Wir von watergate.tv sind ein Nachrichtenportal für die freie, unabhängige und neutrale Presse. Mit den Autoren Hans Meiser, Guido Grandt, Robert Sasse und Yannick Esters wollen wir unsere Spuren in der deutschen Welt des Journalismus hinterlassen. Wir wollen durch ausgezeichnete Arbeit einen verlässlichen Gegenpol zu der bestehenden Medienlandschaft setzen. Dabei stellen wir unsere Artikel vollkommen frei und kostenlos auf unserer Internetseite „watergate.tv“ zur Verfügung. So wollen wir eine möglichst große Anzahl an Menschen erreichen die wie wir Wahrheit als höchstes Gut schätzen. Wir sind watergate.tv und stehen für unabhängigen Journalismus. Egal ob Weltpolitik oder Verschwörungstheorie. Wenn in einem Thema Wahrheit steckt, werden wir sie finden. Dabei ist unser Credo die mediale Zivilcourage. Wir schauen nicht weg, wir halten nicht still. Wir sind watergate.tv und wir stehen für besseren Journalismus.

Unsere Autoren:

Hans Meiser (*1946) muss man den Meisten nicht mehr vorstellen. Die Radio- und Fernsehlegende ist seit Jahrzehnten ein Leuchtfeuer des unabhängigen Journalismus.

Sein sehr seltenes Talent lockere Unterhaltung mit knallharter und seriöser Berichterstattung zu kombinieren ist sein unverkennbares Markenzeichen. In vielen hautnahen Reportagen über bekannte Persönlichkeiten wie Gerhard Schröder, Helmut Kohl oder Roman Herzog zementierte sich sein Ruf als Medienkoryphäe. Der Geburtshelfer der privaten Fernsehsender weiß, was guten Journalismus ausmacht. Niemand kennt vermutlich die Branche so gut wie er. Politische Berichterstattung, Investigativer Journalismus und die Medienwelt sind seine Spezialgebiete.

Wir von watergate.tv freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit mit Hans Meiser.

Guido Grandt (*1963) ist einer der nie wegschaut. Egal welches Thema, ihm gelingt immer ein ungeschönter und ungetrübter Blick auf das heute wichtigste Gut: Die Wahrheit. In ungezählten Projekten (TV, Print, Internet) verpflichtet er sich zu einer unbequemen Weltsicht auf die größten und oft doch verheimlichten Probleme der Zivilisation. Viele kennen ihn von seinen schonungslosen und investigativen Berichten und Reportagen über die Kehrseite der Gesellschaft und der Kriminalität in allen Facetten – immer hautnah dabei -, die die ganze Nation immer wieder schockierten. In den letzten Jahren hat er sich zudem auf aktuelle Themen in Wirtschaft, Politik, Zeitgeschichte und Sicherheit spezialisiert. Seine Filme, Artikel und Bücher sind dabei stets wohl recherchiert, gut belegt und der journalistischen Maxime des Pressekodex verschrieben. Wir von watergate.tv freuen uns mit Guido Grandt arbeiten zu dürfen!

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Robert Sasse (*1979) ist als Journalist und Unternehmer einer der Gründer hinter Watergate.tv. Zusammen mit Yannick Esters leitet er das Projekt für eine freie Presse. Schon während seiner Schulzeit wusste er, dass eine zivilisierte Gesellschaft nur überlebt, wenn es freie und unabhängige Journalisten gibt, die die Wahrheit lieben und verbreiten. Deswegen gründete er an seiner Schule die erste Schülerzeitung. So sorgte er schon in jungen Jahren für eine offene und transparente Bildungsstätte. Dieses Engagement ist ihm bis heute erhalten geblieben. Das Projekt watergate.tv liegt ihm als wichtiger Schritt für eine bessere Gesellschaft sehr am Herzen.

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Yannick Esters (*1985) ist Journalist und Unternehmer. Zusammen mit Robert Sasse ist er Gründer des Projektes Watergate.tv um die deutsche Medienlandschaft um ein kritisches und wahrheitsliebendes Organ zu ergänzen. Auf seinen zahlreichen Reisen lernte er wie wichtig differenzierte und ungebundene Journalisten sind. Ohne diese kann ein Rechtstaat nicht überleben. Er weiß was in unserem Land auf dem Spiel steht. Einigkeit und Recht und Freiheit ohne Medien? Vollkommen unmöglich.

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Tiere: „Ihr Blut an unseren Händen! Wir taten, als würden sie nicht fühlen!“


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Was macht uns aus?
Wir taten, als würden sie nicht fühlen.
Was ließ uns so blind sein?
Unser Mitgefühl, begraben unter Selbstsucht.
Mit welchem Recht?
In meinen Ohren das Hallen ihrer Schreie.
In meiner Nase der Geruch ihrer Angst.
In meinen Erinnerungen ihre flehenden Augen.
Ihr Blut an unseren Händen.
Auf unseren Tellern.
Kein Wasser wäscht es je ab.
Keine Ewigkeit lässt es je vergessen.
Und irgendwann der Moment, an dem wir aufwachten.
Als wir uns entschlossen, dass Lebewesen nicht länger Ware sein durften.
Als wir verstanden, dass jedes Herz fühlt.
Ich bin die Schuld und das Gewissen.
Und du bist die Hoffnung.

Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 800 Millionen Tiere getötet.
Für eine Welt ohne Schlachthäuser.

http://www.veganstart.de

PETA GERMANY LOGO BLACK - Kopie

http://www.peta.de/


Siehe auch meine Filmdokumentation, die mit Hilfe von PETA entstand &  von Hans Meiser moderiert wurde:

Dolphin Prison Cover

http://www.amazon.de/Dolphin-Prison-l%C3%A4chelnde-Sterben-Delfine/dp/3981332911/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1391107620&sr=8-1&keywords=dolphin+prison

Hier der Trailer:

 

TAIJI – Das grausame Delfin-Abschlachten geht weiter!


 

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„DOLPHIN PRISON –

Das lächelnde Sterben der Delfine“

Ungeachtet der weltweiten Kritik werden in der Bucht von Taiji (Japan) erneut hunderte Delfine gejagt, zusammengetrieben und barbarisch und grausam getötet.

Schon vor Jahren habe ich dazu eine packende Dokumentation produziert, mit zum Teil exklusivem Material aus Taiji.

Hier der Trailer:

„DOLPHIN PRISON –

Das lächelnde Sterben der Delfine“

Moderiert wird der Film von dem Fernsehmacher und Journalisten Hans Meiser

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DOLPHIN PRISON – Das lächelnde Sterben der Delfine ist

der erste Film der Reihe animal crimes story, die im gugra-Media-Verlag erscheint.

Auszug aus einer Pressemitteilung:

Guido Grandt’s aufwühlende Dokumentation zeigt den barbarischen Umgang des Menschen mit den Delfinen: ob bei der brutalen Jagd nahe des japanischen Fischerorts Taiji, beim Dahinvegetieren in deutschen Delfinarien oder bei der umstrittenen Delfin-Therapie, die behinderten Kindern helfen soll. Das große Verhängnis der Delfine ist, dass sie scheinbar immer lächeln, egal wie sehr sie leiden, was es sehr einfach macht sie zu kommerziellen Zwecken zu missbrauchen, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei PETA Deutschland e.V.

Mit zum Teil exklusivem Filmmaterial aus Taiji, Dreharbeiten in Delfinarien und Interviews mit Experten von PETA Deutschland e.V., sowie Nachfragen bei den Verantwortlichen deutscher Delfinarien zeigt Filmproduzent Guido Grandt wie die Kommerzialisierung und die Ausbeutung der Meeressäuger Hand in Hand gehen und von Zuschauern auf der ganzen Welt toleriert und gefördert wird. Wie kann jemand unglücklich sein, der lächelt? so der Trugschluss. Grandt jedoch zeigt den Alltag zahlreicher Delfine: Gejagt, abgeschlachtet,  eingesperrt in enge Betongefängnisse, zwangsdressiert zu Meeresclowns, missbraucht zu umstrittenen Therapien. Auch in Deutschland.

 Unser Umgang mit diesen hoch intelligenten und selbst-bewussten Meeressäugern muss sich umgehend ändern. Dieser Film kann dabei helfen, so PETA-Meeresbiologin Tanja Breining.

Die DVD ist erhältlich hier erhältlich:

http://gugra-media-verlag.de/dvd-angebot/index.php

http://www.amazon.de/Dolphin-Prison-l%C3%A4chelnde-Sterben-Delfine/dp/3981332911/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1391107620&sr=8-1&keywords=dolphin+prison

ISBN 978-3-9813329-1-9

Format: Dolby, PAL

Sprache: Deutsch (Stereo)

Region: Alle Regionen

Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1

Anzahl Disks: 1

FSK: Ohne Altersbeschränkung

Erscheinungstermin: Dezember 2010

Produktionsjahr: 2010

Spieldauer: ca. 60 Minuten

EUR 19,95 (inkl. gesetzl. Mwst + Versandkosten)

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Alpenparlament (5): HANS MEISER: „Abzocker und Scharlatane – der kluge Mensch baut vor“


Der Journalist und Fernsehmoderator Hans Meiser hat auf der neuen Seite

http://www.net-zeit.de/

– deren Besuch ich unbedingt empfehlen kann – folgenden kritischen Artikel veröffentlicht

http://www.net-zeit.de/abzocker-und-scharlatane-der-kluge-mensch-baut-vor/

den ich nachfolgend wiedergeben möchte:

Abzocker und Scharlatane – der kluge Mensch baut vor

….denn manche Menschen sind besonders schlau und zocken die Gutgläubigen frech ab.
Da wird zum Beispiel nicht nur im Internet ein ganz tolles Gerät angeboten. “Quick-Zap” soll ein wahres Wundergerät sein, glaubt man dem Hersteller Fritonex AG. So soll es alle möglichen Krankheiten heilen, von Hepatitis über Tuberkulose und sogar Syphilis bis zu HIV, also dem Erreger von Aids. Ja, und wer unter Malaria leidet, ist innerhalb von nur 15 (!) Minuten geheilt.
Wer glaubt wird selig – und sein Geld los. Es sei denn, er liest doch einmal den Warnhinweis der “Swissmedic” vom 19.Oktober 2005. (Solange wird dieses technische Nichts schon vertrieben und verkauft, macht die Patienten nicht gesund, dafür ärmer, den Hersteller dagegen reich). Da heißt es also in dem Warnhinweis des der schweizerischen Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Heilmittel: “Im Zusammenhang mit der medizinischen Gerätezulassung der beiden Geräte TensPowerQuicZap und TensPowerTube weisen wir Sie ausdrücklich darauf hin, dass diese beiden Geräte nur für die Indikation Schmerzlinderung anzuwenden sind.” Für anderer Indikationen sind diese beiden Geräte nicht zugelassen. Und – man lese und staune – diesen Warnhinweis gibt es sogar von der Firma Fritonex AG selbst. Also diese Firma gibt somit zu, dass der “Wunder-Zaper” eben doch nicht so ein Wunderding ist, sondern schlichtweg Müll.
Von Journalisten immer wieder gebeten, doch seine hundert prozentigen positiven Erfahrungsberichte zu belegen, negiert Martin Frischknecht einfach, und Herr Frischknecht ist – die Fritonex AG!!! Der Rubel, also der Schweizer Franken des Herrn Frischknecht, muss rollen. Da stören solche Belege doch einfach nur.
Und noch etwas, nur am Rande und ganz nebensächlich angemerkt: Dieser ominöse Herr Frischknecht hat ein Buch herausgegeben: Titel:” Gesundheit als Chance”. ( Ein an sich schon mehrfach dämlicher Titel!) Ein Buch, das Sie aber Gott sei Dank nicht mehr kaufen können: Denn es ist inzwischen von den Schweizer Gesundheitsbehörden verboten worden.

Wer also seiner Gesundheit wirklich dienen möchte, sollte sich diese Quick-Zap-Monster nicht kaufen. Denn die Preise liegen zwischen 798 € und 1 598 €. Eine Menge Geld für ein paar hundert Gramm Schrott…
PS: Übrigens: Noch ein Tipp für diejenigen, die Geld sparen wollen: auf dem Weltmarkt wird eine Tonne (!!) Mischschrott gerade einmal für 150 € gehandelt.

Sieg für Tierschützer: Einziges Schweizer Delfinarium schließt


Schon seit Bestehen der künstlichen Delfingefängnissen, den Delfinarien, kämpfen Tierschützer gegen diese nicht Artgerechte Haltung der Meeressäuger. Nun haben sie eine großen Sieg errungen: nachdem im Freizeitpark Connyland in Lipperswil, dem einzigen Delfinarium der Schweiz, zwei weitere Delfine unter mysteriösen Umständen verendet sind, verabschiedete der Nationalrat ein Importverbotsgesetz für Delfine in der Schweiz. Das bedeutet das Aus für Connyland, da dort nur noch ein Weibchen und zwei Jungtiere leben. Es wurde bekannt, dass die Betreiber die verbliebenen Delfine abgeben und das Delfinarium schließen wollen.

Quelle: „Schwarzwälder Bote“ v. 05.06.12

Auch hierzulande gibt es noch drei dieser Delfingefängnisse. Dazu habe ich mit meinem Team und dem Ex-RTL-Anchorman und Moderator Hans Meiser die Dokumentation „Dolphin Prison – Das lächelnde Sterben der Delfine“ produziert.

Nachfolgend und exklusiv Auszüge aus dem Filmtreatment:

„…Die künstlichen Delfingefängnisse sind eng. Oft nur 10 Meter lang, 10 Meter breit und 5 Meter tief. In Freiheit hingegen besitzen Delfine einen enormen Bewegungsdrang. Legen bis zu 150 Kilometer am Tag zurück. Tauchen bis zu 300 Meter tief. Schwimmen in Familienverbänden oder in Schulen, die aus Hunderten von Tieren bestehen können. Orientieren sich mit Hilfe ihres Echolots, senden eine Serie von Impulsen und Kicklauten aus. Die Schallwellen treffen auf Objekte im Wasser und werden als Echos zurückgegeben. So können sich die Delfine orientieren und Standorte und Entfernungen von anderen Objekten bestimmen. In Delfinarien jedoch hallen ihre eigenen Schallwellen von den Wänden zurück. Zudem schaffen Umwälzpumpen und Vorführungen mit Publikum eine Welt aus stetigem Lärm mit lauter Musik. Die sie fast zum Wahnsinn treibt und ständigem Stress aussetzt. Das gechlorte Wasser schädigt Haut und Augen der Delfine. Sie werden mit Antibiotika und Betablockern behandelt. So fristen die Meeressäuger in viel zu kleinen Betonbecken hinter Stahl und Rost eingesperrt ein kümmerliches Dasein. Ohne lebenswichtige soziale Bindungen. Vereinsamen und leiden darunter. Delfine können in diesen künstlichen Gefängnissen nicht artgerecht gehalten werden. Delfinarien erfüllen nicht einmal die biologischen Grundbedürfnisse der Meeressäuger. In Gefangenschaft haben Delfine keine natürlichen Feinde. Und doch bedeutet diese die Todesstrafe für sie. Werden die Meeressäuger in freier Natur 40 oder gar 50 Jahre alt, sterben 80 Prozent von ihnen in Gefangenschaft bevor sie 20 sind. Die legendären Meeresforscher Jacques Cousteau und sein Sohn Jean-Michel wurden einst Augenzeugen, wie ein gefangener Delfin sich selbst tötete; sich immer wieder und wieder selbst gegen ein Becken rammte. Danach schworen die Cousteaus niemals mehr wieder einen Meeressäuger zu fangen. Delfinarien degradieren Flipper zu Clowns für den Menschen. Für seine Unterhaltung. Für seine Belustigung. Zwangsdressiert zu akrobatischen Kunststücken und Kapriolen. Zu Befehlen der Tiertrainer. Zu lauter Musik. Zum Klatschen der Zuschauer. Für den Gewinn mit Eintrittsgeldern.

Hans Meiser: „Trotz all dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse, die den Delfin dem Menschen ebenbürtig macht, wird er weiterhin als ‚Sache’ be- und vor allem misshandelt. Zudem sterben Delfine auch in deutschen Delfinarien einen stillen, einen traurigen Tod.“

Tuberkolose, Gastritis, Hirnödem, Hautentzündung, Hautkrebs, Viren die Ursachen sind verschieden.

Hans Meiser: „In Deutschland gibt es von ehemals neun noch drei dieser Delfingefängnisse: Den Allwetterzoo in  Münster, den Tiergarten in Nürnberg und den Duisburger Zoo. Alle drei stehen in der Kritik der Tierschützer. Denn Delfinarien hierzulande missbrauchen nach ihrer Ansicht die Tiere genauso wie anderswo auf der Welt.“

Die Todeslisten lang…“

Dolphin Prison – Das lächelnde Sterben der Delfine

 

Hier der Link zum Trailer:

http://www.youtube.com/watch?v=AYirm-g-StU

Format: Dolby, PAL

Sprache: Deutsch (Stereo)

Region: Alle Regionen

Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1

Anzahl Disks: 1

FSK: Ohne Altersbeschränkung

Studio: AV Visionen GmbH

Spieldauer: 60 Minuten

Preis: EUR 19,99 (inkl. MwSt.)

Delfinarien: Unterschätzte Gefahr für Kinder


Schon lange warnen Experten vor aggressiven Meeressäugern, die in Delfinarien und Ozeanparks eingesperrt sind. Bis jetzt weitgehend ungehört.

Delfine und Wale in Delfinarien und Ozeanparks gelten zumeist als zutrauliche und harmlose Streicheltiere. Doch das ist ein Trugschluss, wie Experten meinen. „Delfine entwickeln in den engen Becken Frustrationen und können beispielsweise bei zu engem Kontakt Menschen angreifen“, erklärt Meeresbiologin Tanja Breining von der Tierrechtsorganisation PETA. „Die Meeressäuger haben einfach keine andere Möglichkeit sich auszudrücken, sich zu wehren.“ Der deutsche Tierrechtler Frank Albrecht führt an, dass im Duisburger Delfinarium Tiere ihre Pfleger mit den Schnäbeln an den Händen geschlagen und ihnen brutal die Futtereimer entrissen hätten. Tatsächlich kommt es im Umgang mit den gefangenen unberechenbaren Wildtieren immer wieder zu tödlichen Angriffen auf Menschen: Bei einer Show im Loro Park auf Teneriffa zog im Dezember 2009 ein Orca-Wal den Tiertrainer auf den Beckenboden bis dieser ertrank. Im Februar 2010 packte bei einer Vorführung im Sea World Themenpark in Orlando, Florida ein Orca eine Trainerin und verschwand mit ihr in der Tiefe des Beckens. Auch sie konnte nur noch tot geborgen werden. Albrecht: „Unter Stresssituationen töten sich Delfine sogar untereinander oder die Babys anderer Mütter.“ Doch obwohl Experten vor aggressiven Reaktionen der Tiere warnen, machen Delfinarienbetreiber weiter Kasse mit einem möglichst nahen Kontakt mit den Meeressäugern. Ihre Kunden: Kinder. Nicht nur bei den umstrittenen Delfintherapien, sondern auch bei Showeinlagen. Darin werden Kinder zur Belustigung des Publikums ohne Begleit- oder Schutzperson, nur in einem winzigen Boot, von Delfinen durch die Becken gezogen. Zur Belohnung darf das ausgewählte Kind den Delfin dann noch füttern, ganz nahe bei ihm sein. Dem Autor liegen Aufnahmen der Tierrechtsorganisation PETA vor, die belegen, wie aus einem scheinbaren Riesenspaß schnell gefährlicher Ernst werden kann. Im „Connyland“ in Lipperswil werden zwei Kinder mit Schwimmwesten im Boot durch das Wasser gezogen. Doch das Boot kentert, ein Kind fällt ins Becken, wird sofort von den Delfinen umkreist. Schnell springt der Tiertrainer hinterher, rettet das Kind. „Ein Kind erschrickt schnell, schreit vielleicht noch, der Delfin geht dabei eventuell von einem Angriff aus und reagiert aggressiv“, sagt Tierrechtler Frank Albrecht. „Es ist ignorant und extrem fahrlässig Kinder mit Delfinen zusammenzulassen.“ Cathy Williamsion von der „Whale and Dolphin Conservation Society“ meint: „Durch ihre enorme Körperkraft können Delfine Kinder auch unabsichtlich Schaden zufügen.“ Zudem könnten sie besonders leichte Kinder ins Wasser zurückziehen und sogar ertränken. „Weil jederzeit mit einer aggressiven Reaktion der Delfine gerechnet werden kann, betrachten wir diese Unterhaltungselemente, in denen Kinder mit einbezogen werden, als grobfahrlässig!“ ergänzt Jürgen Ortmüller vom „Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF).“ „Wir fordern ein Verbot solch gefährlicher Aktionen! Die Delfinarien-Betreiber stehen in der Pflicht.“

Zu dieser Thematik habe ich mit dem bekannten Moderator Hans Meiser eine DVD produziert:

Dolphin Prison – Das lächelnde Sterben der Delfine

Format: Dolby, PAL
Sprache: Deutsch (Stereo)
Region: Alle Regionen
Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Ohne Altersbeschränkung
Studio: AV Visionen GmbH
Erscheinungstermin: 17. Dezember 2010
Produktionsjahr: 2010
Spieldauer: 60 Minuten
Preis: EUR 19,99 (inkl. MwSt.)