DIE ZENSUR KOMMT! – Heiko Maas, Fake News, Geheimdienste & EU-Überwachung!


 

 

 

 

 

 

 

 

 



Es ist soweit: Die ZENSUR-BEHÖRDE wird endgültig kommen. Lange wurde daran gebastelt, nun will SPD-Bundesjustizminister Heiko Maas Ernst damit machen.

Verkauft wird der Öffentlichkeit das Ganze natürlich in einem völlig anderen Kontext. Angeblich um in den sozialen Nachrichten Fake News, Hasskommentare und Volksverhetzung einzudämmen. Deshalb sollen Facebook & Co. dahingehend „reglementiert“ bzw. „reguliert“ werden.

Inzwischen gibt es viele Experten, die davor warnen. Denn unter die staatlich verordnete Zensur können auch leicht regierungskritische und andere Artikel und Kommentare fallen.

Das hat Heiko Maas vor:

Im Kampf gegen Hasskommentare und Falschnachrichten im Internet setzt Bundesjustizminister Heiko Maas auf ein striktes Regelwerk für die Betreiber von sozialen Netzwerken. Der SPD-Politiker stellte dazu am Dienstag einen entsprechenden Gesetzentwurf vor. „Für strafbare Hetze und Verleumdung darf auch in den sozialen Netzwerken genauso wenig Platz sein, wie auf der Straße“, sagte er in Berlin.

 Dem Entwurf zufolge sollen die Unternehmen etwa verpflichtet werden, offensichtlich strafbare Inhalte wie Verleumdung oder Volksverhetzung innerhalb von 24 Stunden nach Eingang der Beschwerde zu löschen oder zu sperren. Geplant ist zudem eine vierteljährliche Berichtspflicht über den Umgang mit Beschwerden. Vorgesehen sind auch Bußgelder bei Verstößen gegen die Berichtspflicht oder bei mangelhafter Umsetzung des Beschwerdemanagements. Der Referentenwurf soll noch am Dienstag in die Ressortabstimmung gehen

(…)

Minister Maas bemängelte, Netzwerke hätten bislang Beschwerden von Nutzern nicht ernst genug genommen. Von den strafbaren Inhalten, die Nutzer meldeten, habe Twitter gerade einmal 1 Prozent und Facebook nur 39 Prozent gelöscht. „Dass es besser geht, das zeigen die Zahlen von Google mit der Plattform YouTube: Hier wurden mittlerweile 90 Prozent aller von den Nutzern gemeldeten strafbaren Inhalte gelöscht.“ Die Zahlen zeigten auch klar: „Wir müssen den Druck auf die sozialen Netzwerke erhöhen, um die Unternehmen bei der Löschung strafbarer Inhalte noch stärker in die Pflicht zu nehmen, und dafür brauchen wir gesetzliche Regelungen.“

Maas will die neuen Regeln mit hohen Bußgeldern durchsetzen. Ein Verstoß gegen die im Entwurf festgeschriebenen Pflichten ist demnach eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße von bis zu fünf Millionen Euro gegen die Verantwortlichen in den Firmen geahndet werden kann. „Gegen das Unternehmen selbst kann die Geldbuße bis zu 50 Millionen Euro betragen.“

Quelle


Bleiben Sie weiter informiert – ohne auf die Medienweichspüler der „Qualitätsmedien“ zu hören! Sie wollen mehr unabhängige, investigative & kontroverse NEWS UNCENSORED? Dann abonnieren Sie den KOSTENLOSEN Newsletter auf meinem Blog!  >>> Klicken Sie hier


Ich sage Ihnen: So scheinheilig geht die „ZENSUR“-Behörde gegen Fake News, Hasskommentare & Volksverhetzung vor.

Sie erinnern sich: Als ich rassistische und sexistische Hetze gegen europäische & deutsche Frauen im Internet aufdeckte und diesen Skandal dem Bundesjustizministerium meldete, interessierte sich niemand dafür.

Ganz im Gegenteil wurde ich eine zeitlang auf Facebook gesperrt!!!

Unglaublich, wie scheinheilig diese Zensur ist.

Hier der entsprechende Artikel dazu:


ZENSUR: Wegen AUFDECKUNG von HETZE gegen europäische & deutsche FRAUEN bei Facebook GESPERRT!

Unglaublich: DIE ZENSURBEHÖRDE SCHLÄGT BEI UNABHÄNGIGEN JOURNALISTEN GNADENLOS ZU!

SCHLIMMER ALS IN DER TÜRKEI!

In den letzten Tagen berichtete ich ausführlich über verschiedene Internet-Seiten, auf denen frauenfeindliche, sexistische, diskriminierende und Inländerrassistische Fotos, Videos und Verschwörungstheorien verbreitet werden.

Beispielsweise:

EURABIA: EIN NEUER KONTINENT+++DIE ISLAMISIERUNG EUROPAS+++“WEISSE SKLAVINNEN“ WARTEN AUF MUSLIMISCHE MÄNNER+++DIE „WEISSE“ RASSE SOLL ZERSTÖRT WERDEN+++FRAUEN & CHRISTLICHER „ABSCHAUM“+++VERUNGLIMPFUNG VON BEHINDERTEN+++TÖCHTER DER EUROPÄER SOLLEN IHRE „SEXUELLE PFLICHT“ MIT MIGRANTEN ERFÜLLEN+++DER „SEXUELLE DSCHIHAD“ WIRD PROPAGIERT+++„WEISSE“ SKLAVINNEN SOLLEN IN FLÜCHTLINGSLAGERN DER UNTERHALTUNG DIENEN+++FRAUEN SIND DUMM, WERTLOS & SOLLEN SCHWEIGEN+++

Dazu habe ich auch das Bundesjustizministerum angeschrieben. Der genaue Schriftverkehr geht aus meinen Blogartikeln hervor. Eindringlich habe ich darauf hingewiesen und gefragt, ob diese Hetze vielleicht von Flüchtlingsschleppern initiiert wurde, um Migranten nach Europa zu locken oder von Rechtsextremen, die so Flüchtlinge diskreditieren wollen?

Dennoch schlug das größte Social-Media-Portal der Welt erbarmungslos zu!

Heute wurde ich bei Facebook nicht nur geblockt, sondern mein Konto mit fadenscheinigen Argumenten ganz gesperrt. Wie lange weiß ich nicht zu sagen.

Es darf also ganz offensichtlich nicht sein, dass über die HETZE GEGEN DEUTSCHE & EUROPÄISCHE FRAUEN berichtet wird.

GUTMENSCHEN-ZENSUR PUR!

ICH BRAUCHE IHRE HILFE:

Da so versucht wird meine kritische Berichterstattung zu verhindern, bitte ich Sie meinen Blog (der momentan zu einem Portal umgebaut wird) direkt zu besuchen bzw. aufzurufen.

Da Facebook regelmäßig meine kritische Berichterstattung blockiert und somit eine freie Meinungsäußerung verhindert, folgen sie mir auf: https://vk.com/

Herzlichen Dank!


Soweit also mein dementsprechender Artikel.

Wie die Zensurbehörde tatsächlich vorgeht, zeigt auch nachfolgendes Beispiel:

Während ich für meine kritische und aufdeckerische journalistische Arbeit geblockt und gesperrt wurde, fand ich noch gestern u.a. folgenden Hetzkommentar auf Facebook:

Quelle: Facebook

Sie sehen also: Die Zensurbehörde scheint es offenbar darauf angelegt zu haben, auch regierungkritische Journalisten mundtot machen zu wollen, während weiter andere Hetze weiterverbreitet werden darf.

Gute Nacht, Deutschland.

Es gibt keine Pressefreiheit mehr (und hat es eigentlich nie in dem Ausmaß gegeben, wie Ihnen das die Politiker weismachen wollen).

Darin unterscheiden wir uns nicht mehr von der Türkei. Nur werden hier unliebsame Geister nicht gleich eingesperrt, sondern in Ihren kritischen Meinungsäußerungen behindert.

Beispiele dafür gibt es inzwischen genügend.

Wir sollten also nicht für „Free Deniz“ demonstrieren, sondern für die „Freie Meinungsäußerung in Deutschland“!

Na, wo bleiben denn die ganzen Gutmenschen?!


+++ Die WATERGATE.TV Geheimakten – KOSTENLOSER ZUGRIFF +++

9 geheime Strategien … die schwachsinnige Politiker zum Stürzen bringen!

Wählen war gestern – jetzt nehmen Sie Ihr Schicksal selbst in die Hand!

Diese Geheimakte ist völlig KOSTENLOS für Sie! >>>KLICKEN SIE HIER!


Schon im November 2016 warnte ich:

Nach dem Trump-Sieg & ein Jahr vor der Bundestagswahl: Merkel plant Zensur der „unerwünschten Nachrichten!“

Die Forderung, die Bundeskanzlerin Angela Merkel an den Bundestag gestellt hat, hört sich auf den ersten Blick „moderat“ an: Sie will, dass sich das Hohe Haus mit den neuen digitalen Möglichkeiten der politischen Manipulation wie Social Bots oder Falschmeldungen beschäftigt.

Dies, so Merkel, sei nötig, wenn man die Stabilität Deutschlands „in einem völlig anderen medialen Umfeld“ erhalten wolle. „Wir müssen wissen: Um Menschen zu erreichen, um Menschen zu begeistern, müssen wir mit diesen Phänomen umgehen und – wo notwendig – sie auch regeln“, mahnte die CDU-Vorsitzende.

Bürger informierten sich ganz anders als noch vor 25 Jahren. Das heiße, „dass heute Fakeseiten, Bots, Trolle, Meinungsbildung verfälschen können“, sagte Merkel. Mit Blick auf soziale Netzwerke wie Facebook fügte sie hinzu, dass es zudem „Meinungsverstärker“ durch Algorithmen geben könne.

Anders als die klassischen Medien gebe es aber für diese Bereiche keine Selbstregulierung und Kontrolle. Daher unterstütze sie die Initiative von Justizminister Heiko Maas (SPD) und Innenminister Thomas de Maiziere (CDU), gesetzlich gegen Hasskommentare im Internet vorzugehen „und alles zu unternehmen, dies zu unterbinden, weil das unseren Grundsätzen widerspricht“.

Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hatte gewarnt, ausländische Regierungen wie die Russlands könnten versuchen, die öffentliche Stimmung in Deutschland im Bundestagswahlkampf 2017 zu beeinflussen.

Quelle

Hören Sie genau zu: Merkel sagte das Wort „regeln“. „Regeln“ heißt „regulieren“. Wenn dies vom Staat, also von oben und im Zusammenhang mit Medien kommt, heißt das nichts anders als „zensieren!“

Denn: Noch ist nicht ganz klar, was die Bundeskanzlerin als „Falschmeldungen“, als „Fake News“ klassifiziert.

Ich sage Ihnen: Die Keule der „Fake News“ wird die der „Verschwörungstheorie“ abwechseln, weil die zuletzt genannte bereits zu „abgedroschen“ und zu durchschaubar geworden ist.

So können Sie zukünftig damit rechnen, dass sämtliche (alternative) Meldungen im Internet, die sich GEGEN die Politik & gegen die Mainstream-Presse richtet, als „Fake News“ eingestuft werden. Und damit „reguliert“, also „zensiert“ werden.

Mit der Keule der „Fake News“ könnten alle Webseiten der alternativen Medien, die „unerwünschten Nachrichten“ in die Spinner- und Lügenecke gestellt werden.

Oder anders ausgedrückt: „Lügenpresse“ wird vom Mainstream einfach umgedreht. Willige Helfer dabei sind Facebook, Twitter, Google & Co., denen Bundesjustizminister Heiko Maas schon heute die sprichwörtliche Hölle heiß macht!

Die „Zensur der unerwünschten Nachrichten“ wird kommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Der Wahlsieg von Donald Trump hat die deutschen (und europäischen) Politiker wie ein Hühnerhaufen aufgeschreckt.

Mittels der neuen Keule Fake News versuchen die alteingesessenen, immer noch von sich selbst als Flaggschiffe der Information und Hort der Glaubwürdigkeit sprechenden Teile der ehemaligen Mainstreammedien, wieder die Oberhand zu gewinnen und die Deutungshoheit zurück zu erlangen. Google, Facebook und Co. werden sie (und die Politik) dabei durch die Nichtauffindbarkeit einer anderen Meinung in den Suchergebnissen usw. unterstützen. Ein Fakt, der bei der Mehrheit der Bevölkerung erst noch ankommen muss.

Quelle

Knapp ein Jahr vor der Bundestagswahl stehen wir wohl vor dem größten „regulatorischen“ Eingriff der Politik in die Meinungsfreiheit der Bürger. So groß ist die Angst der sogenannten „Volksvertreter“ vor den Worten der (kritischen) Bürger.

Damit wird die Demokratie hierzulande weiter abgebaut.

Der Überwachungsstaat lässt immer mehr grüßen!


+++ Die WATERGATE.TV Geheimakten – KOSTENLOSER ZUGRIFF +++

Diese 7 Hackertricks schützen Sie vor der Totalüberwachung.

Der Überwachungsstaat ist im vollen Gange – jetzt heißt es Handeln!

Diese Geheimakte ist völlig KOSTENLOS für Sie! >>>KLICKEN SIE HIER!


Und vor über 3 Jahren – im Juli 2014 – veröffentlichte ich folgenden Artikel, der eine EU-weite Zensur zum Thema hat:

Der wichtigste Artikel Ihres Lebens: EU-Zensur, Facebook & Geheimdienste – So soll ein europaweiter Bürgerkrieg verhindert werden!

EU-Politker wollen mit aller Macht Revolutionen in Europa verhindern. Ihre größte Angst ist ein flächendeckender Aufstand in Europa nach dem Vorbild der „Arabellion“, also der Revolutionen in Nordafrika (Tunesien, Ägypten, Libyen etc.).

Und aus dem Grund werden die Politiker alles tun, um die Massen zu beruhigen, dumm und uniformiert zu halten. Mehr noch: sie kontrollieren!

Nun ist die Katze aus dem Sack. Die EU-Politiker haben im wahrsten Sinne des Wortes die Hosen runter gelassen.

Denn jetzt kommt genau das, vor dem Kritiker schon längst gewarnt haben: Die Zensur und Überwachung im Internet.

Amtlich sozusagen.

So will der Bundesnachrichtendienst (BND) künftig die sozialen Netze in Echtzeit ausforschen und digital aufrüsten. Dies geht aus mehreren vertraulichen Unterlagen des Auslandsnachrichtendienstes hervor. Diese Geheimdienstoperation trägt den Titel “Echtzeitanalyse von Streaming-Daten” und ist ein Teil einer sogenannten Strategischen Initiative Technik (SIT). 300 Millionen Euro soll das Projekt Kosten, dass – Treppenwitz der Geschichte – der Steuerzahler berappen soll.

Demnach sollen zukünftig  Weblogs, Foren und Portale wie Flickr, Facebook und Twitter systematisch ausgewertet und Informationen der Verbindungsdaten der Nutzer ausgespäht werden. Sicher nicht nur um sich ein genaueres Bild über die Lage im Ausland, sondern auch im Inland zu verschaffen.

Auf gut deutsch: Nicht mehr die Herrschenden sollen überwacht werden, sondern die Beherrschten!

Denn: Auffällige Ausschläge bei der Nutzung der sozialen Netzwerke könnten als Gradmesser dafür dienen, ob die Stimmung in der Bevölkerung einer Region demnächst umschlägt.

Deshalb bemüht sich der BND um die Entwicklung einer Software, die solche Absonderlichkeiten im Routine-Aufkommen der Millionen Tweets und Facebook-Einträge täglich aufspüren kann. Um Vorhersagen von Umstürzen wie dem Arabischen Frühling treffen zu können. Denn über Facebook, Twitter & Co. vernetzten und koordinierten sich die Oppositionellen.

Die Geheimdienste bemühen sich also um ein Frühwarnsystem, damit sie von der nächsten großen Umwälzung nicht kalt erwischt werden. Oder Rebellionen im Innern sofort ersticken können.

Aber das ist noch nicht alles. Auch die EU selbst will die Internet-Kontrolle vorantreiben. Dazu will sie einen Internet-Kommissar schaffen, der einer „Zensur-Behörde“ vorsteht. Der Vorwand: Terrorbekämpfung, Vergabe von Funkfrequenzen, Schaffung eines europaweiten Frequenzbands für große Datenmengen und europaweit geltendes Urheberrecht. Der wahre Grund: Kriminalisierung der Bürger, Internet-Zensur, Aufstandsbekämpfung.

So will zudem die europäische Justiz-Kommissarin Viviane Reding bis 2020 einen eigenen EU-Überwachungsdienst etablieren. Dieser European Intelligence Service solle als Gegengewicht zur NSA in Stellung gebracht werden.

Eine neue Studie von Facebok belegt:  „Bei Facebook drücken die Nutzer häufig Emotionen aus, die später von ihren Freunden über in den ‚Neuigkeiten‘ gesehen werden. Weil die Leute sehr häufig viel mehr Inhalte produzieren, als eine Person anschauen kann, werden die Posts, Geschichten und Aktivitäten der Freunde gefiltert.“

„Welche Inhalte in den Neuigkeiten gezeigt oder ausgelassen werden, wird in von einem Ranking-Algorithmus bestimmt, den Facebook kontinuierlich weiterentwickelt und testet, um den Nutzern Inhalte zu zeigen, die sie wichtiger und anregender finden. Über einen solchen Test berichtet diese Studie.“

Tatsächlich waren Facebook-Nutzer, die mehr negative Neuigkeiten von ihrem Freunden erhielten hatten, anschließend selbst negativer eingestellt. Dasselbe gilt für positive Neuigkeiten.

Das Ergebnis der Studie: Positive beziehungsweise negative Emotionen verbreiten sich nicht nur im direkten zwischenmenschlichen Kontakt, sondern auch über ein soziales Netzwerk. Dies bietet vielfältige Möglichkeiten der Meinungsbildung.

Wenn also Informationen in sozialen Netzwerken Massen beeinflussen können, müssen sie stärker kontrolliert werden,  lautet nun die Argumentation auf EU-Ebene. Deshalb muss die Internet-Zensur her. Damit könnte auch die gefürchtete Gegenöffentlichkeit im Netz selbst in ihrem Sinne manipuliert werden. Denn schon in einer Beratung zum Freihandelsabkommen TTIP hatte die EU die Vertreter der Staaten dazu angehalten, die öffentliche Meinung positiv im Sinne der EU und der USA zu beeinflussen.

Nichts also ist unmöglich.

Auch nicht die Kriminalisierung kritischer Wortmeldungen! Jüngstes Beispiel hierfür ist das EU-Land Bulgarien. Dort kamen jetzt die Behörden auf die Idee, dass das „Verbreiten von falschen Informationen“ und „böswilligen Gerüchten“ für die gefürchteten Bank-Runs verantwortlich seien. So läuft also der Hase, um kritische Internet-User auszuschalten.

Das alles spielt einem künftigen EU-Kommissar in die Hände, um zu verhindern, dass mit Hilfe des Internets Revolutionen und Bank-Runs ausgelöst werden. Deshalb muss das Netz strenger kontrolliert,  „falsche“ Veröffentlichungen unterbunden werden.

Journalisten und Blogger, die gefährliche Informationen über das Finanzsystem oder die Politik in der EU verbreiten, müssen also in Zukunft mit staatlichen Reprässionen rechnen.

Hinzu kommt die Schaffung einer EU-Staatsanwaltschaft, einer EU-Polizei und eines EU-Militärs.

Unbequeme und aus EU-Sicht „gefährdende“ und „gefährliche“ Informationen können so schon im Vorfeld gefiltert, kontrolliert, gemeldet, ermittelt und abgestraft werden.

Das ist die ganze Wahrheit der ach so demokratischen Europäischen Union.

Danke, Frau Merkel, dass Sie uns diesem totalitären System nicht nur ausliefern, sondern auch noch kräftig darin mitmischen!

Quellen:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/30/steuerzahler-muessen-300-millionen-euro-zahlen-damit-der-bnd-ihre-post-auf-facebook-lesen-kann/

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/09/bnd-spioniert-buerger-aus-um-nicht-von-revolution-ueberrascht-zu-werden/

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/01/der-kommissar-als-zensor-eu-will-die-kontrolle-des-internet/


Foto: Symbolbild Facebook pixabay.com///Heiko Maas File: Heiko Maas A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace)


Denken Sie immer daran:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

cropped-2016_grandt_web_900px_10601.jpg

Ihr und euer

GUIDO GRANDT

Da Facebook regelmäßig meine kritische Berichterstattung blockiert und somit eine freie Meinungsäußerung verhindert, folgen sie mir auf: https://vk.com/


Wandern Sie aus, solange es noch geht! >>> Klicken Sie hier

Geheimdossier: „Innere Sicherheit“ – EUROBELLION

Euro-Krise, Flüchtlingsdrama, Islamischer Staat, steigende Armut … die Liste ist endlos lang! Eine Liste, die die aktuelle Situation in der EU beschreibt.

Die EU ist ein Pulverfass, das nur noch auf den entscheidenden Funken wartet, um zu explodieren!

Und diese Explosion, lieber Leser, wird ganz Europa in ein neues düsteres Zeitalter befördern …

ACHTUNG:Jetzt geht es um Ihr Überleben!

Erfahren Sie im Geheimdossier
„EUROBELLION“ alles über den kommenden
Bürgerkrieg in Europa!


ZENSUR: Wegen AUFDECKUNG von HETZE gegen europäische & deutsche FRAUEN bei Facebook GESPERRT!



Unglaublich: DIE ZENSURBEHÖRDE SCHLÄGT BEI UNABHÄNGIGEN JOURNALISTEN GNADENLOS ZU!

SCHLIMMER ALS IN DER TÜRKEI!

In den letzten Tagen berichtete ich ausführlich über verschiedene Internet-Seiten, auf denen frauenfeindliche, sexistische, diskriminierende und Inländerrassistische Fotos, Videos und Verschwörungstheorien verbreitet werden.

Beispielsweise:

EURABIA: EIN NEUER KONTINENT+++DIE ISLAMISIERUNG EUROPAS+++“WEISSE SKLAVINNEN“ WARTEN AUF MUSLIMISCHE MÄNNER+++DIE „WEISSE“ RASSE SOLL ZERSTÖRT WERDEN+++FRAUEN & CHRISTLICHER „ABSCHAUM“+++VERUNGLIMPFUNG VON BEHINDERTEN+++TÖCHTER DER EUROPÄER SOLLEN IHRE „SEXUELLE PFLICHT“ MIT MIGRANTEN ERFÜLLEN+++DER „SEXUELLE DSCHIHAD“ WIRD PROPAGIERT+++„WEISSE“ SKLAVINNEN SOLLEN IN FLÜCHTLINGSLAGERN DER UNTERHALTUNG DIENEN+++FRAUEN SIND DUMM, WERTLOS & SOLLEN SCHWEIGEN+++

Hier:

eurabia8

„WEISSE SKLAVINNEN“ WARTEN AUF MUSLIMISCHE MÄNNER! – So übel wird gegen europäische & deutsche Frauen gehetzt! – Rechtsextreme oder Flüchtlingsschlepper? (1)

destroy-the-white-race3

FRAUEN & CHRISTLICHER „ABSCHAUM“ – So übel wird gegen europäische & deutsche Frauen gehetzt! – Rechtsextreme oder Flüchtlingsschlepper? (2)

daughter

„Sexueller Dschihad mit euren Töchtern!“ – So übel wird gegen europäische & deutsche Frauen gehetzt! – Rechtsextreme oder Flüchtlingsschlepper? (3)

slave

„Weisse Sklavinnen sollen in Flüchtlingslagern zur Unterhaltung dienen!“ – So übel wird gegen europäische & deutsche Frauen gehetzt! – Rechtsextreme oder Flüchtlingsschlepper? (4)

tumblr_nxcuvau21w1ul3va3o1_500

„Millionen Jungfrauen in Europa!“ – So übel wird gegen europäische & deutsche Frauen gehetzt! – Rechtsextreme oder Flüchtlingsschlepper? (5)


Dazu habe ich auch das Bundesjustizministerum angeschrieben. Der genaue Schriftverkehr geht aus meinen Blogartikeln hervor. Eindringlich habe ich darauf hingewiesen und gefragt, ob diese Hetze vielleicht von Flüchtlingsschleppern initiiert wurde, um Migranten nach Europa zu locken oder von Rechtsextremen, die so Flüchtlinge diskreditieren wollen?

Dennoch schlug das größte Social-Media-Portal der Welt erbarmungslos zu!

Heute wurde ich bei Facebook nicht nur geblockt, sondern mein Konto mit fadenscheinigen Argumenten ganz gesperrt. Wie lange weiß ich nicht zu sagen.

Es darf also ganz offensichtlich nicht sein, dass über die HETZE GEGEN DEUTSCHE & EUROPÄISCHE FRAUEN berichtet wird.

GUTMENSCHEN-ZENSUR PUR!

ICH BRAUCHE IHRE HILFE:

Da so versucht wird meine kritische Berichterstattung zu verhindern, bitte ich Sie meinen Blog (der momentan zu einem Portal umgebaut wird) direkt zu besuchen bzw. aufzurufen.

Gleichzeitig bitte ich Sie, diesen Artikel auf Ihrer Facebook-Seite zu posten und zu teilen, um so die Zensur zu umgehen. Das gilt auch für künftige Artikel auf meinem Blog.

Herzlichen Dank!


Bleiben Sie weiter informiert – ohne auf die Medienweichspüler der „Qualitätsmedien“ zu hören! Sie wollen mehr unabhängige, investigative & kontroverse NEWS UNCENSORED? Dann abonnieren Sie den KOSTENLOSEN Newsletter auf meinem Blog!  >>> Klicken Sie hier


Foto: Symbolbilder pixabay.com


Denken Sie immer daran:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

cropped-2016_grandt_web_900px_10601.jpg

Ihr und euer

GUIDO GRANDT


Wandern Sie aus, solange es noch geht! >>> Klicken Sie hier

Geheimdossier: „Innere Sicherheit“ – EUROBELLION

Euro-Krise, Flüchtlingsdrama, Islamischer Staat, steigende Armut … die Liste ist endlos lang! Eine Liste, die die aktuelle Situation in der EU beschreibt.

Die EU ist ein Pulverfass, das nur noch auf den entscheidenden Funken wartet, um zu explodieren!

Und diese Explosion, lieber Leser, wird ganz Europa in ein neues düsteres Zeitalter befördern …

ACHTUNG:Jetzt geht es um Ihr Überleben!

Erfahren Sie im Geheimdossier
„EUROBELLION“ alles über den kommenden
Bürgerkrieg in Europa!



Pressefreiheit ade: FACEBOOK BLOCKIERT MICH VORÜBERGEHEND!


social-media-1679234_640


Kurz nach dem ich meinen heutigen Artikel

Über diese „Flüchtlings-Fakten“ SCHWEIGEN die „FAKE NEWS-POLITIKER“!

gepostet habe, wurde ich von der Zensurbehörde bei Facebook geblockt!

unbenannt

Und das, obwohl ich mich auf Quellen der seriösen österreichischen Tageszeitung Krone berufen habe!

Die Pressefreiheit in Deutschland stirbt immer mehr! Und alle schauen zu! Das hatten wir schon einmal in den dunkelsten Zeiten dieses Landes!

Ich bin gespannt, wie lange Facebook meine kritischen Artikel blockiert!

Bitte verteilt meine Blogartikel in so viele Foren wie möglich, damit die Zensur ausgehebelt werden kann.

Danke!


Sie wollen mehr unabhängige, investigative & kontroverse NEWS UNCENSORED? Dann abonnieren Sie den KOSTENLOSEN Newsletter auf meinem Blog!  >>> Klicken Sie hier!


 Denken Sie immer daran:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

cropped-2016_grandt_web_900px_10601.jpg

Ihr und euer

GUIDO GRANDT


Wandern Sie aus, solange es noch geht! >>> Klicken Sie hier


Geheimdossier: „Innere Sicherheit“ – EUROBELLION

Euro-Krise, Flüchtlingsdrama, Islamischer Staat, steigende Armut … die Liste ist endlos lang! Eine Liste, die die aktuelle Situation in der EU beschreibt.

Die EU ist ein Pulverfass, das nur noch auf den entscheidenden Funken wartet, um zu explodieren!

Und diese Explosion, lieber Leser, wird ganz Europa in ein neues düsteres Zeitalter befördern …

ACHTUNG: Jetzt geht es um Ihr Überleben!

Erfahren Sie im Geheimdossier „EUROBELLION“ alles über den kommenden Bürgerkrieg in Europa!>>>KLICKEN SIE HIER


Auswahl von Büchern aus meinem gugra-Media-Verlag:

Maidan-Faschismus-CoverCOVER Band 1Akte Natascha Kampusch - Die Geheimdokumente_NEU2Secret Press 2_CoverOkkult-Morde-CoverNEUCover 11.3-Der Amoklauf von Winnenden_ebook

2018_Cover_3. Auflagecover-gnade-euch-gottSodom Satanas 1_Cover Print

jack-london-band-1-web

FÜR INFORMATIONEN & BESTELLUNGEN <<< KLICKEN SIE HIER ODER DIREKT BEI AMAZON

social-media-1679234_640

Das sind die „geheimen“ Lösch-Regeln von Facebook!


social-media-1679234_640


Die Welt ist aus den Fugen geraten. Auch im World Wide Web – in den sozialen Netzwerken.

Die Gespenster von „Fake News“ & „Hate Speech“ gehen um.

So prüft und löscht u.a. Facebook beanstandete Postings, Bilder, Videos und Kommentare, wenn sie gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen.

Bevor ich auf die geheimen „Löschregeln“ eingehe, möchte ich Ihnen die herkömmlichen Community-Standards von FB aufzeigen, die Ihnen so sicher nicht geläufig sind:


Das sind die offiziellen FB-Gemeinschaftsstandards (Auszug):

(…)
Wir möchten, dass sich die Menschen sicher fühlen, wenn sie Facebook verwenden. Aus diesem Grund haben wir eine Reihe von Gemeinschaftsstandards ausgearbeitet, die nachfolgend dargelegt werden. In diesen Richtlinien wird dir vermittelt, welche Inhalte auf Facebook geteilt werden können und welche uns unter Umständen gemeldet und von uns entfernt werden müssen. Angesichts dieser Vielfalt, die unsere globale Gemeinschaft kennzeichnet, solltest du beachten, dass Inhalte, die auf dich möglicherweise unangenehm oder störend wirken, nicht unbedingt gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstoßen.

Direkte Bedrohungen: So helfen wir Menschen, die sich von anderen auf Facebook bedroht fühlen.

Wir prüfen sorgfältig Berichte mit bedrohlicher Sprache, um ernste Bedrohungen der öffentlichen und persönlichen Sicherheit zu ermitteln. Wir entfernen glaubwürdige körperliche Bedrohungen, die sich an einzelne Personen richten. Außerdem entfernen wir konkrete Fälle, in denen mit Diebstahl, Vandalismus oder finanziellen Schäden gedroht wird.

Dabei berücksichtigen wir bei der Beurteilung der Glaubwürdigkeit einer Bedrohung unter Umständen Faktoren wie den physischen Standort oder die öffentliche Sichtbarkeit einer Person. Beispielsweise nehmen wir Bedrohungen ernst, die sich an Personen aus gefährlichen und instabilen Regionen richten.


Sie wollen mehr unabhängige, investigative & kontroverse NEWS UNCENSORED? Dann abonnieren Sie den KOSTENLOSEN Newsletter auf meinem Blog!  >>> Klicken Sie hier


Selbstverletzung: So möchten wir dazu beitragen, dass Selbstverletzung und Selbstmord verhindert wird.

Die Unterstützung von Selbstverletzung oder Selbstmord ist nicht erlaubt. Wir arbeiten weltweit mit Organisationen für selbstmordgefährdete Personen zusammen, um Menschen in Not zu helfen. Inhalte, die zu Selbstmord oder anderen Formen der Selbstverletzung aufrufen, einschließlich Selbstverstümmelung und Essstörungen, sind verboten. Body-Modification ist nach unserer Definition keine Form der Selbstverletzung. Darüber hinaus entfernen wir alle Inhalte, in denen Opfer oder Überlebende von Selbstverletzungen oder Selbstmordversuchen mit der Intention dargestellt werden, sie auf ernste oder humoristische Weise anzugreifen. Personen können jedoch Informationen zum Thema Selbstverletzung oder Selbstmord teilen, die diese Themen nicht fördern.

Gefährliche Organisationen: Bestimmte Arten von Organisationen sind auf Facebook verboten.

Organisationen, die an den folgenden Aktivitäten beteiligt sind, ist es untersagt, eine Präsenz auf Facebook zu unterhalten:

  • terroristische Aktivitäten oder
  • organisierte Kriminalität.

Außerdem entfernen wir Inhalte, mit denen Gruppen unterstützt werden, die die oben genannten gewalttätigen oder kriminellen Verhaltensweisen aufweisen. Es ist untersagt, die führenden Persönlichkeiten in solchen Organisationen zu unterstützen oder zu huldigen oder ihre gewalttätigen Aktivitäten zu billigen.

(…)

Mobbing und Belästigung: So reagieren wir auf Mobbing und Belästigung.

Wir tolerieren keine Form von Mobbing und Belästigung. Es ist dir gestattet, frei deine Meinung zu Themen und Personen des öffentlichen Interesses zu äußern. Jedoch entfernen wir Inhalte, mit denen absichtlich Privatpersonen getroffen werden sollen, um diese herabzuwürdigen oder zu beschämen. Unter anderem sind folgende Inhalte untersagt:

  • Seiten, die Privatpersonen zu erkennen geben und beschämen,
  • Bilder, die verändert wurden, um Privatpersonen herabzuwürdigen,
  • Fotos oder Videos, die körperliches Mobbing zeigen und gepostet werden, um das Opfer zu beschämen,
  • Geteilte persönliche Daten, um Personen zu erpressen oder zu belästigen, sowie
  • Wiederholtes Ansprechen von Personen mit unerwünschten Freundschaftsanfragen oder Nachrichten.

Unter Privatpersonen verstehen wir Menschen, die aufgrund ihrer Aktivitäten oder ihres Berufs weder in den Nachrichten Thema sind, noch im öffentlichen Interesse stehen.

Angriffe auf Personen des öffentlichen Lebens: So werden Personen des öffentlichen Lebens auf Facebook geschützt.

Grundsätzlich sind offene und kritische Diskussionen zu Personen erlaubt, die aufgrund ihres Berufs oder ihrer Aktivitäten in den Nachrichten Thema sind oder über eine große öffentliche Zielgruppe verfügen. Wir entfernen jedoch glaubhafte Drohungen sowie Hassbotschaften, die sich an Personen des öffentlichen Lebens richten, genauso wie bei Privatpersonen.

Kriminelle Aktivitäten: So behandeln wir Berichte zu kriminellen Aktivitäten auf Facebook.

Es ist verboten, Facebook zur Förderung oder Organisation krimineller Aktivitäten zu nutzen, bei denen Personen, Unternehmen oder Tieren körperlicher Schaden zugefügt wird oder die Personen oder Unternehmen finanziell schaden. Wir arbeiten mit Strafverfolgungsbehörden zusammen, wenn wir zu dem Entschluss kommen, dass ein echtes Risiko physischer Gewalt oder eine Bedrohung der öffentlichen Sicherheit besteht.

Begangene kriminelle Aktivitäten zu zelebrieren ist ebenfalls untersagt. Allerdings ist es gestattet, über die Rechtmäßigkeit krimineller Aktivitäten zu diskutieren oder diese zu verteidigen und sie auf humoristische oder satirische Art und Weise zu beleuchten.


DIE FAKE NEWS-VERSCHWÖRUNG: „Medien-Rassismus, Kritik-Terroristen & die Abschaffung der Pressefreiheit!“


Sexuelle Gewalt und Ausbeutung: So bekämpfen wir sexuelle Gewalt und Ausbeutung auf Facebook.

Inhalte, die mit sexueller Gewalt und Ausbeutung drohen oder diese unterstützen, werden entfernt. Hierzu gehören auch die sexuelle Ausbeutung Minderjähriger und sexuelle Übergriffe. Um Opfer und Überlebende zu schützen, werden außerdem Fotografien und Videos, die Vorfälle von sexueller Gewalt zeigen, sowie Bilder, die aus Rache oder ohne die Zustimmung der darin abgebildeten Person geteilt werden, entfernt.

Laut unserer Definition gehört zu sexueller Ausbeutung die Anforderung sexueller Materialien, sämtliche sexuelle Inhalte, bei denen Minderjährige eine Rolle spielen, Erpressungen, bei denen es um das Teilen intimer Bilder geht, sowie das Anbieten sexueller Dienstleistungen. Gegebenenfalls verwenden wir solche Inhalte zum Zwecke der Strafverfolgung. Angebote sexueller Dienstleistungen umfassen Prostitution, Escortservices, sexuelle Massagen und gefilmte sexuelle Aktivitäten.

(…)

Respektvollen Umgang fördern

Menschen sind auf Facebook aktiv, um ihre Erfahrungen zu teilen und das Bewusstsein für bestimmte Themen zu erhöhen, die ihnen wichtig sind. Das bedeutet, dass du unter Umständen Meinungen begegnest, die sich von deiner unterscheiden. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass dies wichtige Diskussionen zu schwierigen Themen auslösen kann. Um dazu beizutragen, die Bedürfnisse, Sicherheitsanforderungen und Interessen dieser vielfältigen Gemeinschaft in Einklang zu bringen, können wir bestimmte sensible Inhalte entfernen oder die Zielgruppe einschränken, die diese sehen. Hier erfährst du mehr darüber, wie wir dies konkret umsetzen.

Nacktheit

Manchmal teilen Personen Inhalte mit Nacktdarstellungen, beispielsweise im Rahmen von Kunstprojekten oder Kampagnen, um das Bewusstsein für ein bestimmtes Problem zu erhöhen. Facebook schränkt die Darstellung von Nacktheit ein, da einige Zielgruppen innerhalb unserer globalen Gemeinschaft auf diese Arten von Inhalten unter Umständen sensibel reagieren können, insbesondere aufgrund ihres kulturellen Hintergrunds oder Alters. Um alle Menschen fair zu behandeln und auf Meldungen schnell zu reagieren, ist es absolut notwendig, Richtlinien in Kraft zu setzen, die unsere globale Gemeinschaft beim Prüfen von Inhalten einheitlich und problemlos anwenden kann. Deshalb sind unsere Richtlinien manchmal breiter gefasst als uns lieb wäre und beschränken unter Umständen Inhalte, die aus legitimen Gründen geteilt wurden. Wir arbeiten stetig daran, diese Inhalte besser einschätzen zu können und unsere Richtlinien durchzusetzen.

Wir entfernen Fotos von Personen, auf denen Genitalien oder vollständig entblößte Pobacken zu sehen sind. Außerdem beschränken wir Bilder mit weiblichen Brüsten, wenn darauf Brustwarzen zu sehen sind. Fotos von Frauen, die beim Stillen oder mit Vernarbungen aufgrund von Brustamputationen gezeigt werden, sind jedoch in jedem Fall erlaubt. Außerdem sind Fotos von Gemälden, Skulpturen und anderen Kunstformen erlaubt, die nackte Figuren zeigen. Einschränkungen zur Darstellung von Nacktheit oder sexuellen Handlungen gelten auch für digital erstellte Inhalte, es sei denn, die Inhalte wurden zu Bildungszwecken gepostet oder es handelt sich um humorvolle oder satirische Darstellungen. Explizite Bilder, die Geschlechtsverkehr zeigen, sind verboten. Außerdem können Beschreibungen von sexuellen Handlungen entfernt werden, die überaus anschaulich beschrieben werden.

Hassbotschaften

Facebook entfernt sämtliche Hassbotschaften, d. h. Inhalte, die Personen aufgrund der folgenden Eigenschaften direkt angreifen:

  • Rasse,
  • Ethnizität,
  • Nationale Herkunft,
  • Religiöse Zugehörigkeit,
  • Sexuelle Orientierung,
  • Geschlecht bzw. geschlechtliche Identität oder
  • Schwere Behinderungen oder Krankheiten.

Die Präsenz von Organisationen und Personen, die Hass gegen diese geschützten Gruppen schüren, ist auf Facebook nicht zulässig. Wie bei allen unseren Standards vertrauen wir darauf, dass unsere Gemeinschaft uns entsprechende Inhalte meldet.

Personen können Facebook nutzen, um Ideen, Institutionen und Gepflogenheiten zu hinterfragen. Nur so können Diskussionen und mehr Verständnis füreinander gefördert werden. Manchmal teilen Menschen Inhalte, die Hassbotschaften anderer Personen enthalten, um das Bewusstsein für ein bestimmtes Thema zu erhöhen oder andere über solche Hassbotschaften aufzuklären. In einem solchen Fall erwarten wir, dass diese Personen ihr Ziel eindeutig vermitteln, sodass wir besser verstehen können, weshalb sie diese Inhalte geteilt haben.

Humor, Satire oder soziale Kommentare zu diesen Themen sind zulässig. Wir sind der Ansicht, dass Personen – wenn sie ihre wahren Identitäten verwenden – eine größere Verantwortung beim Teilen dieser Art von Kommentaren zeigen. Aus diesem Grund möchten wir Seiteninhaber bitten, ihren Namen und ihr Facebook-Profil mit sensiblen Inhalten zu verknüpfen, auch wenn diese nicht gegen unsere Richtlinien verstoßen. Wie immer verlangen wir, dass Personen beim Teilen solcher Inhalte stets ihre Zielgruppe berücksichtigen.

Zwar bemühen wir uns sehr, Hassbotschaften zu entfernen. Wir stellen dir aber auch Funktionen zur Verfügung, um geschmacklose (und häufig beleidigende) Inhalte zu vermeiden. Erfahre mehr über die Funktionen, die wir bereitstellen, um die Inhalte zu kontrollieren, die du siehst. Du kannst Facebook auch nutzen, um auf etwas aufmerksam zu machen und um die Gemeinschaft in deiner Nähe aufzuklären. Gegenargumente in Form von genauen Informationen und anderen Sichtweisen können zu einer sichereren und respektvolleren Umgebung beitragen.

Gewalttätige und explizite Inhalte

Facebook ist seit jeher ein Ort, an dem Menschen Erfahrungen austauschen und auf wichtige Probleme hinweisen. Diese Erfahrungen und Probleme enthalten teils gewalttätige und explizite Inhalte, die von öffentlichem Interesse oder besorgniserregend sind, wie die Missachtung von Menschenrechten oder Terrorismus. Wenn Personen solche Inhalte teilen, geht es in vielen Fällen darum, diese zu verurteilen oder das Bewusstsein für diese zu erhöhen. Wir entfernen explizite Inhalte, wenn sie zum sadistischen Vergnügen oder zum Verehren und Verherrlichen von Gewalt geteilt werden.

Wenn Personen Inhalte auf Facebook teilen, erwarten wir, dass sie dabei verantwortungsbewusst handeln und sorgfältig auswählen, wer diese Inhalte sehen kann. Wir fordern diese Personen außerdem dazu auf, ihre Zielgruppe entsprechend zu warnen, wenn die Inhalte explizite Gewaltdarstellungen zeigen.

Quelle


+++ Die WATERGATE.TV Geheimakten – KOSTENLOSER ZUGRIFF +++

7 untrügliche Zeichen, … 

… die Sie jetzt jede Politikerlüge erkennen lassen!

 So enttarnen Sie ab jetzt jede Lüge!

Diese Geheimakte ist für Sie völlig KOSTENLOS! >>> Klicken Sie hier


Es gibt jedoch bei FB noch ein „Regelwerk“, das geheim ist, damit User mit zu viel Detailwissen es nicht umgehen können.

Dazu bedient sich der weltgrößte Social-Media-Konzern auch Fremdfirmen, wie beispielsweise die Bertelsmann-Tochter Arvato.

Zunächst einmal prüfen die sogenannten „Content-Moderatoren“,  ob die beanstandeten Inhalte überhaupt von einem Echtnamen-Profil stammen. Handelt es sich um einen erfundenen Account, wird es sofort gelöscht.

Hier von mir zusammengefasste Auszüge aus den geheimen Lösch-Regeln von FB:

Verboten sind:

  • „Bejubeln“ von Fotos von Gewaltdarstellungen.
  • Herabwürdigende Bildbearbeitungen hinsichtlich eindeutigem Vergleich zwischen einem Mensch und einem Tier.
  • Mobbing durch Äußerungen (Kommentaren) von Ekel für Körperfunktionen.
  • Vergleiche von Migranten mit „Dreck“ oder „Ungeziefer“.
  • Zuschreibungen von Migranten als „Terrorist, Mörder oder Sexualstraftäter.“
  • Hinrichtungsbilder mit Kommentaren, die auf eine „geschützte Personengruppe“ hinweisen (z.B. „Hängt diesen Schwulen auf!“)

Quelle

Grundsätzlich soll Facebook Dinge als Hatespeech einstufen,

wenn sie auf irgendeine Weise auf eine „Protected Category“ (PC) abzielen. So sind Mitglieder einer Religion eine solche Kategorie. Die Religion an sich ist dabei aber nicht grundsätzlich geschützt. Insgesamt gibt es acht dieser geschützten Kategorien und dazu noch mit dem Thema „Flüchtlinge“ eine QPC (Quasi Protected Category) – alles in allem also neun Kategorien, zwischen denen unterschieden wird.

QPC ist dabei eine abgemilderte Kategorie, bei der Facebook eher Dinge laufen lässt als bei den anderen Kategorien. Zum Beispiel ist „Wir wollen keine Asylanten hier“ nach Facebook-Statuten legitim, nicht aber, wenn gegen Asylbewerber Gewalt angedroht wird. Hier habt ihr die insgesamt neun Kategorien im Überblick, nach denen bei Hatespeech unterschieden wird:

PC:

  • race
  • ethnicy
  • national origin
  • serious disability
  • gender
  • sex
  • religious attention
  • sexual orientation

QPC:

  • migrants

Damit nun Hatespeech vorliegt, muss also eine Attacke vorliegen, die sich gegen die oben genannten Kategorien richtet. Zu diesen Attacken gehören:

  • calling for violence, exclusion, segregation
  • degrading generalizations
  • slurs
  • dismissing
  • cursing

Dabei gibt es Dinge, die pauschal nicht durchgehen, andere Punkte, die durchgewunken werden und dazwischen eben auch viele strittige Punkte. So ist beispielsweise eine Beleidigung zu ahnden, die sich gegen eine der PCs oder der QPC richtet, nicht aber automatisch, wenn sie unabhängig davon ausgesprochen wird.

Ein Beitrag wird in jedem Fall gelöscht, wenn zu Gewalt gegen Flüchtlingen aufgerufen wird, oder wenn Flüchtlinge entmenschlicht werden (beispielsweise, indem man sie als Untermenschen bezeichnet oder sie mit Tieren vergleicht).

Es stellt auch einen Unterschied dar, ob die gemeldete Formulierung eine Inklusion oder eine Exklusion darstellt. Beispiel: „Nur für Weiße“ ist eine Inklusion und geht durch, „Hier nicht für Schwarze“ wäre eine Exklusion und damit nicht okay für Facebook.

Quelle

„Facebook entfernt sämtliche Hassbotschaften, d. h. Inhalte, die Personen aufgrund der folgenden Eigenschaften direkt angreifen:

  • Rasse,
  • Ethnizität,
  • Nationale Herkunft,
  • Religiöse Zugehörigkeit,
  • Sexuelle Orientierung,
  • Geschlecht bzw. geschlechtliche Identität oder
  • Schwere Behinderungen oder Krankheiten.

Quelle

Hier ein kurzes Video dazu: DAS FACEBOOK-MELDESYSTEM, GEZEICHNET VON SANDRA MARTIN, DOODLE JUNKIE:

Quelle 

Dass die ganze Thematik noch viel komplizierter ist, zeigt dieser Sachverhalt:

ES KOMMT AUF DEN KONTEXT AN: GEWALTVERHERRLICHUNG ODER DOKUMENTATION

Denn es ist dieser Kontext, der so wichtig ist und zur Entscheidung führt, ob ein Inhalt gelöscht wird, oder ob er – unter bestimmten Einschränkungen bleiben kann. Es wird ein Unterschied gemacht zwischen Gewaltverherrlichung und Dokumentation.

Wird zum Beispiel ein Video von einem Mann, der auf so grausame Art gefoltert und getötet wird, geteilt mit der Nachricht: „Er hat es verdient, er muss sterben, und das ist die beste Art Leute wie ihn zu töten!“ Dann ist das Gewaltverherrlichung und wird sofort von den Facebook-Supportern gelöscht.

Steht im Begleittext zum gleichen Video bei einem anderen User, der es veröffentlicht hat: „Hier wurde ein Mann getötet, indem er eingegraben wurde.“ dann ist das keine Gewaltverherrlichung, sondern die Dokumentation von Gewalt.

FACEBOOK IST NICHT UNTÄTIG UND SCHÜTZT JUGENDLICHE UND AUCH UNS ERWACHSENE:

Das mag einigen Nutzern nicht gefallen, doch genau genommen kann es tatsächlich nicht die Aufgabe eines Netzwerks sein, die Dokumentation von Gewalt, die ganz real in unserer Welt stattfindet, auszublenden. Denn diese Gewalt verschwindet nicht, nur weil wir sie nicht mehr sehen. Sie ist Teil dieser Zeit. Und sie betrifft auch uns.

Facebook ist zudem nicht untätig, wenn drastische Darstellungen im dokumentarischen Kontext gezeigt werden. Der Supporter legt dann einen ‚Graphic Layer‘ über das Foto oder das Video, das den Betrachter warnt: Dieser Inhalt enthält möglicherweise verstörende Inhalte.

So kann jeder selbst entscheiden, ob er sich das Bild oder Video tatsächlich anschauen möchte. Jeder, der über 18 ist. Mit dem Graphic Layer versehene Inhalte werden nämlich auch nur noch in Profilen von Erwachsenen angezeigt. Jugendliche unter 18 Jahren bekommen diesen Inhalt, wenn er einmal gemeldet wurde, nicht mehr zu sehen.

Wichtig zu wissen: Hat jemand bereits den Inhalt angesehen, sieht er keinen Graphic Layer mehr. Das führt häufig zu Missverständnissen und die Nutzer, die den Inhalt gemeldet haben zürnen dann: „Aber ich sehe das Video direkt, es läuft sofort los!“

Hier könnte Facebook den Layer besser einfach immer anzeigen, denn auch jemand, der schon mal – vielleicht zufällig – ein solches Video im Stream gesehen hatte, möchte später weiterhin gewarnt werden, wenn es wieder auftauchen sollte.

Wer diesen Inhalt nie wieder sehen möchte, klickt im Beitragsdialog oben rechts auf „Beitrag verbergen.“ Dann ist er wenigstens für einen selbst gesperrt.

Quelle


+++ Die WATERGATE.TV Geheimakten – KOSTENLOSER ZUGRIFF +++

Sind Sie gegen einen neuen Krieg gerüstet?

Die westliche Welt steht vor einer Katastrophe, die es seit 65 Jahren nicht mehr zu sehen gab. Für Sie geht es jetzt nur noch um eine einzige Sache: Überleben!

Über die Lösch-Teams ( auch anderer Firmen) ist bekannt,

dass sie intern als „Content-Moderatoren“ bezeichnet werden, nicht zwingend deutsch können müssen, Büro-Sprache sei überwiegend Englisch. Wichtig ist die Muttersprache, so arbeiten syrische Flüchtlinge neben Schweden und Spaniern. Die Arbeitszeit beträgt 40 Stunden und der Einstiegslohn liegt bei rund 1.500 Euro. Also knapp über dem Mindestlohn.

Und: Unbeantwortet bleibt zudem die Frage, ob die Lösch-Teams nicht sogar juristisch verpflichtet wären, alle vermeintlich verbotenen Inhalte in Deutschland sofort zur Anzeige zu bringen. 

Quelle

Andererseits wird heutzutage bei allen größeren Social Networks bereits kräftig ausgesiebt. Denn diese besitzen

ein ausgeklügeltes System von Filtern und Algorithmen, mit dem anstößige Inhalte recht zuverlässig erkannt und entweder schon während oder aber kurz nach ihrer Veröffentlichung entfernt werden könnten, sofern sie gegen die bei Facebook „Gemeinschaftsstandards“ getauften Allgemeinen Nutzungsbedingungen verstoßen. Diese Algorithmen erkennen sowohl Wörter, die in einer mehr oder weniger sorgsam gepflegten Blacklist stehen als auch Bilder, die z.B. zu viel Haut oder Blut enthalten. Sogar Texte und Melodien in YouTube-Videos oder ganze Film-Sequenzen in selbigen können auf Grundlage dieser Algorithmen recht zuverlässig klassifiziert werden und landen u.U. automatisiert auf einer vorläufigen Sperrliste – oder im virtuellen Mülleimer. 

Quelle

Inzwischen plant die Bundesregierung eine Gesetzes-Offensive.

In einer ersten Reaktion Bundesjustizminister Heiko Maas : „Wir erwarten, dass sich die Löschpraxis von Facebook deutlich verbessert – der Maßstab für das Löschen muss das deutsche Recht sein.“ Weiter sagt er: „Wir haben eindeutige Anforderungen an Facebook formuliert. Wir werten die Praxis des Löschens von strafbaren Inhalten in einem externen Monitoring noch bis Anfang kommenden Jahres aus.“ Wenn dann noch immer zu wenige strafbare Inhalte gelöscht werden würden, „müssen wir dringend rechtliche Konsequenzen ziehen“.

Die Planung im Kampf gegen Fake-News scheinen sogar noch konkreter zu sein. So erklärt Parteikollege Oppermann im Spiegel, dass er Facebook gesetzlich verpflichten will, „auf deutschem Boden eine an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden erreichbare Rechtschutzstelle einzurichten“.

Quelle


Foto: Pixabay.com (Symbolfoto)


Denken Sie immer daran:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

cropped-2016_grandt_web_900px_10601.jpg

Ihr und euer

GUIDO GRANDT


Wandern Sie aus, solange es noch geht! >>> Klicken Sie hier


Geheimdossier: „Innere Sicherheit“ – EUROBELLION

Euro-Krise, Flüchtlingsdrama, Islamischer Staat, steigende Armut … die Liste ist endlos lang! Eine Liste, die die aktuelle Situation in der EU beschreibt.

Die EU ist ein Pulverfass, das nur noch auf den entscheidenden Funken wartet, um zu explodieren!

Und diese Explosion, lieber Leser, wird ganz Europa in ein neues düsteres Zeitalter befördern …

ACHTUNG: Jetzt geht es um Ihr Überleben!

Erfahren Sie im Geheimdossier „EUROBELLION“ alles über den kommenden Bürgerkrieg in Europa! >>>KLICKEN SIE HIER


Auswahl von Büchern aus meinem gugra-Media-Verlag:

Maidan-Faschismus-CoverCOVER Band 1Akte Natascha Kampusch - Die Geheimdokumente_NEU2Secret Press 2_CoverOkkult-Morde-CoverNEUCover 11.3-Der Amoklauf von Winnenden_ebook

2018_Cover_3. Auflagecover-gnade-euch-gottSodom Satanas 1_Cover Print

jack-london-band-1-web

FÜR INFORMATIONEN & BESTELLUNGEN <<< KLICKEN SIE HIER ODER DIREKT BEI AMAZON

social-media-1679234_640

SARAH YOUNG WALSCH: „Gott, Facebook & ich!“ (5)


CoverNEU

Eigentlich, Sarah, ist es nie zu spät! Nie zu spät um umzudenken. Jeder kann das. Und zwar auf der Stelle. SOFORT!

Ich saß vor meinem Laptop und wusste wieder einmal nicht, was ich zurück schreiben sollte.

Gott hatte auch hier wieder recht. Jeder kann sich eines Besseren besinnen. Überall und jederzeit. Immer.

Dennoch – Du hast viel dazu gelernt, seit wir auf Facebook miteinander chatten, Sarah. Meinst Du nicht auch? 

»Ja, du hast mir vieles gezeigt, über das ich früher normalerweise gar nicht groß nachgedacht habe. Beispielsweise was Hunger ist! Richtiger Hunger. Was es wirklich bedeutet, jeden Tag zu Essen zu haben, was und so viel man will. Dass es Menschen gibt, wie Cheja und Aini, die jeden Tag um ihr Leben und gegen das Verhungern kämpfen müssen. Dass Millionen von ihnen es nicht schaffen, einen grausamen Tod sterben …«

Und weiter schrieb ich: »Du hast mir gezeigt, dass Vorurteile gegenüber anderen, wie beispielsweise gegen Tonnen-Mandy, falsch sind! Dass wir andere Menschen oft vorverurteilen, bevor wir überhaupt wissen, wer sie wirklich sind und was für eine Geschichte sie haben. Was für ein Vorleben. Welche Schicksalsschläge sie erleiden mussten, wer sie in Wirklichkeit sind …«

Ich schrieb mir alles von der Seele, was ich in den letzten Stunden durch Gott erfahren hatte und was ich davon hielt.

»Und du hast mir unmissverständlich klar gemacht, dass es egal ist, ob man weiß, schwarz oder braun ist, ob Deutscher, Araber, Farbiger oder – wie Thien Phuong – Vietnamese. Dass wir uns gegenseitig respektieren müssen, weil wir nicht immer bestimmen können, wo wir aufwachsen, wo wir leben können und wollen. Dass ein anderes Aussehen nichts mit Nationalangehörigkeit zu tun hat und wir davon unabhängig immer den Menschen sehen müssen …«

Ich hielt kurz inne, bevor ich meine Worte weiter in den Facebook-Chat hackte.

»Ja, Gott, das alles hast Du mir innerhalb kürzester Zeit gezeigt und mir meine Fehler vor Augen gehalten. Mein falsches und oberflächliches Denken. Meine Vorurteile, mit denen ich bisher durchs Leben ging. Das alles und noch viel !«

Siehst Du, Sarah, Du hast wirklich viel dazu gelernt. Dinge, die Dich von nun an Dein ganzes Leben lang begleiten werden! Immer und überall! Gib diese Erfahrung weiter. An andere Deiner Generation. Denn ich bin immer noch da, Sarah, trotz und gerade wegen Facebook, Twitter, LinkedIn, StudiVZ und anderen sozialen Netzwerken.  

»Das werde ich ganz bestimmt!«

Und Du hast an diesem Wochenende mehr fürs Leben gelernt, als in der Disco! LOL. 

»Das kann man wohl sagen! Und ich danke Dir dafür! Von ganzem Herzen. Danke für alles, GOTT.«

Doch Gott antwortete mir nicht mehr. Der Facebook-Chat war beendet.

Gott hatte mir eine Lektion fürs Leben erteilt.

Und zwar über Facebook.

Jetzt war seine »Mission« beendet.

Nur einmal, ein einziges Mal, hörte ich noch etwas von ihm.

Dieses Mal jedoch nicht auf Facebook, sondern per WhatsApp.

 —————————————-

Caro und ich waren gerade an den Türstehern vorbei gegangen, die uns freundlich grüßten und gaben unsere Jacken an der Garderobe ab. Um diese Zeit war die Disco schon gut besucht.

Meine beste Freundin lächelte mich an und steuerte die Frauentoiletten an. Wie immer wollte sie sich noch einmal im Spiegel anschauen, bevor sie auf der Tanzfläche abrockte.

Der Vibrationston in meiner kleinen Handtasche machte mich auf eine eingegangene WhatsApp-Mitteilung aufmerksam. Während ich vor dem Damenklo auf Caro wartete holte ich mein Handy hervor und schaute nach.

Gott verlässt Dich niemals, Sarah! Er ist immer bei Dir, auch wenn Du denkst, er wäre es nicht. Und jetzt wünsche ich Dir viel Spaß beim Tanzen UND mit den süßen Typen! Smiley. Gott. 

Das war das letzte Mal, dass mich Gott kontaktiert hatte.

Ich erinnere mich noch ganz genau daran, dass ich an jenem Abend mitten auf der Tanzfläche Tränen in den Augen hatte.

Tränen vor Glück und Dankbarkeit.

 

ENDE … und ein neuer Anfang!


Sarah Young Walsch


Teil 1:

https://guidograndt.wordpress.com/2015/05/30/sarah-young-walsch-gott-facebook-ich-1/

Teil 2:

https://guidograndt.wordpress.com/2015/05/31/sarah-young-walsch-gott-facebook-ich-2/

Teil 3:

https://guidograndt.wordpress.com/2015/06/01/sarah-young-walsch-gott-facebook-ich-3/

Teil 4:

https://guidograndt.wordpress.com/2015/06/02/sarah-young-walsch-gott-facebook-ich-4/

Mehr hier:

CoverNEU

 https://www.alaria.de/home/2820-gott-facebook-und-ich

 

 

 

 

 

 

 

SARAH YOUNG WALSCH: „Gott, Facebook & ich!“ (4)


 

CoverNEU

Und was hälst du von Thien Phuong?

»Von wem?«

Von Thien Phuong?

»Wer soll das jetzt wieder sein?«

Gott schrieb nicht gleich zurück. Ich bildete mir ein, dass er verärgert über meine Frage war. Doch dann:

Das ist der vierzehnjährige Vietnamesenjunge, der erst seit kurzem einen Facebook-Account besitzt. Er geht auf Deine Schule. Freilich ein paar Klassen unter dir. Dort begegnest du ihm nur ab und zu auf dem Schulhof beim Rauchen. Aber sonst siehst du ihn jeden Morgen wenn du im Coffee-Shop Deinen Kaffee holst, den du auf dem Weg zur Schule trinkst. In heißen Pappbechern, so dass Du Dir die Finger verbrennst und jedes Mal fluchst, weil du keinen Plastikbecher bekommst. 

»Sorry, ich wollte Dich eigentlich nie beschimpfen …«

Geschenkt, Sarah. Aber lass mich fortfahren: Der Vietnamesenjunge steht jeden Morgen neben dem Coffee-Shop an der Bushaltestelle. Direkt neben dem Ein- und Ausgang. Du kannst ihn gar nicht verfehlen. Weißt Du, wen ich meine?

»Ja, jetzt fällt es mir wieder ein. Er wird meistens von den anderen Schülern blöd angemacht und beschimpft, als Schlitzauge bezeichnet, das hier nichts zu suchen hat…«

Genau, Sarah! Das ist Thien Phuong. Das verdammte Schlitzauge, wie einige zu ihm sagen…

»Aber Du darfst doch keine Schimpfwörter benutzen, du bist doch Gott…«

Wie? Ich darf keine Schimpfwörter sagen? Ich habe sie euch doch erst beigebracht, so wie ich euch alle Sprachen der Welt beigebracht habe! LOL..

Dieses »LOL« von Gott irritierte mich immer wieder aufs Neue. Kaum vorstellbar, dass ein alter Mann mit weißen Bart auf einer Wolke saß und über Facebook  kommunizierte. Und doch…

LOL …

»Was ist mit Thien?«, forderte ich Gott nun das erste Mal selbst auf weiter zu sprechen.

So gefällst Du mir Sarah! Endlich kein erzwungener Dialog mehr, sondern eine richtige Kommunikation. So von Mensch zu Gott! Nun gut, zurück zu unserem verdammten Schlitzauge, wie ihr ihn bezeichnet … Thuong kommt aus Hanoi. Weißt Du wo das ist?

»Das ist die Hauptstadt der Sozialistischen Republik Vietnam«, schrieb ich stolz zurück. Doch Gott ging nicht auf meine guten Geografiekenntnisse ein, sondern schrieb stattdessen:

Thuongs Großeltern flohen einst aus Nordvietnam nach Deutschland. Sie waren große Kritiker des sozialistischen Einparteiensystems und wurden dafür verfolgt. Die darauf folgende Generation der Thuongs ist also genauso Deutsche wie Du selbst. Sie sind hier geboren, haben einen deutschen Pass, gehen zur Schule, arbeiten, heiraten und sterben hier. 

»Sie sind Deutsche, sehen aber anders aus. Und deshalb…«

Deshalb werden sie als verdammte Schlitzaugen bezeichnet. Weißt Du, wie sich das anfühlt, ein Fremder, ein Andersartiger im eigenen Land zu sein?

Schon längst hatte ich den Facebook-Account von Thien Phuong aufgerufen. Sein Foto war mit einem billigen Handy geschossen. Es zeigte einen mageren Jungen mit kurzen schwarzen Haaren, einem hageren Gesicht, hohen Wangenknochen und mandelförmigen Augen.

Sein Lächeln wirkte irgendwie gezwungen.

Soeben wollte ich Gott zurückschreiben, als mich wieder dieser Schwindel erfasste und mich in eine Art Zentrifuge riss, die immer schneller und schneller wurde bis ich direkt in den Geist und den Körper des Vietnamesenjungen Thien Phuong kreiselte…

——————————————

Schon seit ich denken kann beleidigen sie mich: Schlitzauge, Reisfresser, Kanalratte – das sind noch die harmlosen Ausdrücke für mich. Für mein Aussehen. Für das von Mama, Papa, meine Schwester und meine Großeltern. Für meine ganze Familie. Dabei sind wir doch Deutsche, genauso wie sie auch. 

Ich bin hier geboren und gehe hier zur Schule. Meine Familie arbeitet, zahlt Steuern und spricht fließend die Sprache ihres neuen Heimatlandes Deutschland. 

Doch wir – ich – können nicht fliehen vor den spöttischen Bemerkungen und Beschimpfungen über unser »Anderssein«. Nicht vor unseren rassistischen Nachbarn, nicht vor den Neonazis, die einmal im Monat auf dem Marktplatz aufmarschieren, nicht vor ausländerfeindlichen Mitschülern und auch nicht vor dem fünfundneunzigjährigen Rentner gegenüber, der mir einmal auf der Innenseite seines rechten Oberarms die Blutgruppentätowierung zeigte – ein Kennzeichen der Waffen-SS – und mich dann verfluchte und zum Teufel schickte. 

»Na, Reiskacker, was glotzt du so blöd in der Gegend rum und schnupperst deutsche Luft?«

Jäh werden meine Gedanken von den laut und hart ausgesprochenen Worten unterbrochen. An der Stimme, die in meinem Rücken aufgeklungen ist, erkenne ich, wer sie gesprochen hat: Klaus Mauthe, einer meiner Mitschüler. Er ist der Wortführer einer Jungenclique, die ganz im Gegensatz zu mir steht: von Bildung nicht viel hält, oft den Unterricht stört, rau und zuweilen unverschämt und vor allem Ausländerfeindlich ist. 

Ich sage nichts, sondern bleibe ruhig an der Haltestelle stehen, an der ich – wie jeden Morgen – auf meinen Bus zur Schule warte. Leider fahren Mauthe und seine Truppe auch mit ihm. Dennoch krampft sich mein Magen in Erwartung des kommenden Ärgers zusammen. 

Vor mir steht nun die ganze Clique: Neben dem großen, stämmigen Klaus, der untersetzte dicke Harald, der schlaksige Rudolf und der winzige, aber muskelbepackte Kai. Alle vier schauen mich streitsüchtig an. Ich kann die Verachtung, die sie mir entgegenbringen, förmlich spüren.  

»Was wollt ihr?«, frage ich mutiger als ich bin und achtete darauf, dass keine Angst in meiner Stimme mitschwingt.

»Was wir wollen?«, äfft Klaus mich nach. „Ich frage mich, was du willst? Was du hier willst?«

»Ich will einfach nur in Ruhe gelassen werden…«

»Du verstehst nicht, Schlitzauge«, unterbricht mich der Wortführer der Jungenclique barsch. »Was willst du hier in Deutschland? Du und deine ganze verdammte Reisfresserfamilie?«

Mein Herz zieht sich vor Wut zusammen und das Blut rauscht in den Ohren. Mir fällt ein, dass Klaus‘ Vater Mitglied einer rechtsextremen Partei ist. 

In diesem Moment geht ein hübsches blondes Mädchen an der Haltestelle vorbei und in den Coffeeshop nebenan hinein. Ich kenne sie vom Sehen: Sie ist ein paar Jahre älter als ich und macht Abi auf meiner Schule.  

»Meine Familie und ich sind genauso Deutsche wie ihr!«, antworte ich trotzig. Mein ganzer Körper ist angespannt. Zwar habe ich gegen diese Meute keine Chance aber ich bin schnell und sehnig. Gewiss kein bequemer Gegner.

Jetzt fangen die anderen Jungen an zu lachen, kriegen sich beinahe nicht mehr ein.

»Hast du … hast du heute Morgen schon mal in den Spiegel geglotzt und deine verfluchten Schlitzaugen gesehen?«, fragt mich Klaus. Und wieder fangen sie alle an zu lachen. Niemand sonst steht um die Zeit an der Bushaltestelle. Ich bin alleine mit meinen Mitschülern, die wie Jagdhunde hecheln, siegessicher sind und die chancenlose Beute einkreisen.

Und dann sind sie plötzlich alle über mir, schreien und schlagen so lange auf mich ein, bis meine dünnen Beine wie Grashalme umknicken, ich schwer auf den Gehsteig falle und schließlich unter dem Trommelfeuer aus Fausthieben und Fußtritten jede Gegenwehr aufgebe.  

Der glühende Schmerz, der durch meinen gesamten Körper zuckt, ist nicht das Schlimmste – viel schlimmer ist noch, dass mich das blonde Mädchen, das soeben mit einem Pappbecher Kaffee aus dem Coffeeshop zum Auto geht, so am Boden liegen sieht: heulend und mit Schürfwunden, Prellungen und blauen Flecken übersät. Über mir die geifernden Gesichter der jugendlichen Schläger. 

Die Blondine wirft jedoch nur einen kurzen Blick auf die Szenerie und geht schnell weiter zu ihrem Auto. 

Dann kommt der Bus und hält an. Die Bremsen quietschen und die automatischen Luftdrucktüren öffnen sich ächzend. Jetzt lässt die Meute von mir ab und steigt ein.

Ich bleibe zurück, sehe den uninteressierten Blick des Fahrers und höre wie Mauthe und die anderen wie wild gegen die Busscheiben klopfen. Sie zeigen mir ihre Stinkefinger und grinsen kalt.

Ich wische mit dem Ärmel meiner Jacke das Blut aus dem Gesicht, stehe mit zitternden Knien auf.

Deutschland einig Vaterland.

Tränen funkeln in meinen Augen. Vor Wut. Und vor Traurigkeit.

————————————————–

Jetzt fiel es mir wieder ein, wie ich Thien Phuong an der Bushaltestelle liegen gesehen hatte – über ihm eine Meute von Raufbolden. Damals fuhr ich einfach los, ohne ihm zu helfen oder Hilfe zu rufen. Dabei hätte er von den Schlägern totgetrampelt werden können.

Schämst Du Dich jetzt, Sarah?, fragte mich Gott auf Facebook.

»Ja, und wie! Thien hätte tot sein können …«

Deine Reue kommt ein bisschen spät, meinst Du nicht auch? Gott machte mir ein noch schlechteres Gewissen, als ich es ohnehin schon hatte.

»Viel zu spät!«

 


Sarah Young Walsch


Teil 1:

https://guidograndt.wordpress.com/2015/05/30/sarah-young-walsch-gott-facebook-ich-1/

Teil 2:

https://guidograndt.wordpress.com/2015/05/31/sarah-young-walsch-gott-facebook-ich-2/

Teil 3:

https://guidograndt.wordpress.com/2015/06/01/sarah-young-walsch-gott-facebook-ich-3/

Mehr hier:

CoverNEU

 https://www.alaria.de/home/2820-gott-facebook-und-ich

 

 

 

 

 

 

 

SARAH YOUNG WALSCH: „Gott, Facebook & ich!“ (2)


CoverNEU

Noch viermal hatte Caro mich an diesem Samstagnachmittag angerufen. Beim letzten Mal ging ich ran und sagte die Disco-Party am Abend mit einer fadenscheinigen Ausrede ab. Ich konnte einfach nicht. Meine beste Freundin glaubte mir zwar kein Wort, aber ich konnte es nicht ändern.

Als der Tag langsam der Dämmerung wich, saß ich immer noch vor meinem Laptop. Tausend Gedanken wirbelten durch mein Bewusstsein. Ich hatte eine Heidenangst mich erneut bei Facebook anzumelden. Aber ich war auch neugierig. Zu dem Zeitpunkt, als meine Mädels wohl schon die ersten Drinks an der Bar intus, die ersten Tänze und Flirts hinter sich hatten, loggte ich mich wieder in das weltweit größte soziale Netzwerk ein. Angespannt und nervös.

Irgendwie hoffte ich, dass das »Gott«-Profil gelöscht war. Sich alles nur als derber Witz herausstellte, ich das Laptop zuklappen, mich anziehen und zu meinen Freundinnen zum Abtanzen gehen konnte.

Aber so war es nicht. Gott – oder wer auch immer das war – war immer noch da! So als ob er auf mich gewartet hätte. Auf die neunzehnjährige Partymaus Sarah.

Hast Du Dich wieder erholt?

Ich atmete tief durch. Dann schrieb ich zurück:

»Sag mir endlich, wer Du bist!«

Ich wiederhole mich nicht dauernd.

»Wenn Du Gott bist, dann will ich einen Beweis!«

Das sieht euch Menschen ähnlich: Wenn ihr irgendwas nicht begreift, etwas euer normales Weltbild über den Haufen wirft, dann akzeptiert ihr das nicht einfach als eine außergewöhnliche Erfahrung, sondern ruft sofort nach einem wissenschaftlichen Beweis!

»Du redest dich raus, Gott!«, konterte ich und kam mir dabei ziemlich altklug vor.

Soll ich plötzlich neben dir auftauchen? Oder dich in himmlische Gefilde mitnehmen? Oder was stellst du dir so vor? Einen Ritt auf einer Wolke vielleicht? LOL.

»Wenn Du tatsächlich Gott bist, dann muss es doch irgendetwas geben, womit du meine Zweifel aus dem Weg räumen kannst?« Ja, jetzt gab ich’s ihm. Und zwar richtig!

Der Beweis ist, dass ich mich Dir über Facebook offenbare! Dass Du mich gerade erfährst!

»Das reicht mir nicht! Das kann irgendwie ein technischer Trick sein, den ich nicht durchschaue!«

Zu Deinem Namensvetter Neal Donald Walsch sagte ich einst dasselbe, was ich nun auch zu dir sage: Ich offenbare mich nicht aus der äußerlichen Wahrnehmung heraus oder durch die äußerliche Beobachtung, sondern durch die innere Erfahrung. Und wenn die innere Erfahrung Gottselbst offenbart hat, ist die äußerliche Beobachtung nicht nötig. Doch wenn die äußerliche Beobachtung nötig ist, ist die innere Erfahrung nicht möglich.

»Ehrlich gesagt ist mir das zu kompliziert«, schrieb ich immer ungeduldiger werdend. »Das checke ich nicht.«

Du wirst gleich verstehen, Sarah…

Langsam hatte ich die Nase voll. Warum hatte ich mich nur auf einen Facebook-Dialog mit diesem unbekannten Spinner eingelassen, während sich meine Mädels in der Disco amüsierten? War ich denn von allen guten Geistern verlassen?

Weißt Du eigentlich was Hunger ist?, fragte mich »Gott« unbeeindruckt von meinen zweifelnden Gedanken.

»Was ist das denn für eine Frage? Na klar, weiß ich was Hunger ist!«

Ich meine richtigen Hunger?

Irgendwie wurde mir plötzlich unbehaglich zu Mute. Auf was wollte »Gott« eigentlich hinaus? Was sollte diese Frage? Ich erinnerte mich daran, wie ich oft Heißhunger auf Fast-Food oder was Süßes verspürte. Wie es sich anfühlte, wenn ich am Samstag zu lange Party gefeiert und eine nicht unerhebliche Menge Alkohol im Magen hatte, Mama aber erst gegen Abend etwas Warmes kochte. Das war eben so üblich bei uns am Wochenende. Dann hatte ich so Hunger, dass mir richtig übel wurde.

Ich meine richtigen Hunger!, wiederholte »Gott«. Und irgendwie kam es mir streng vor, auch wenn das bei etwas Geschriebenem natürlich unmöglich war zu beurteilen.

»Das ist doch richtiger Hunger!«, schrieb ich genervt zurück.

Nein, Sarah, das sind nur Gelüste! Hunger ist etwas ganz anderes!

»Wie meinst Du das?«

Noch ein wenig Geduld … Weißt du eigentlich, wie man Hunger definiert?

»Keine Ahnung.«

Wenn Du bei einer leichten Tätigkeit, wie etwa beim Lernen, weniger als 2100 Kilokalorien konsumierst, dann bleibst du hungrig. Wenn man schwere körperliche Arbeit verrichtet, wie es beispielsweise Bauern oder Bauarbeiter tun, dann braucht man weitaus mehr zum Essen. Und wenn Du weniger als 1600 Kilokalorien täglich einnimmst, dann wird dein Gesundheitszustand lebensbedrohlich. Hast Du das gewusst, Sarah?

»Nein«, schrieb ich gelangweilt aber auch irgendwie unbehaglich zurück.

Rund 130 Millionen Kinder unter fünf Jahren sind weltweit chronisch unterernährt und untergewichtig. Die Todesursache für ein Drittel aller Kinder unter fünf Jahren ist Unterernährung. Durch die Unter- und Mangelernährung der Mütter werden die Kinder schon vor der Geburt geschädigt und ebenfalls untergewichtig geboren. Jedes dritte Kind in den Entwicklungsländern bleibt deshalb kleinwüchsig. Sie sind damit kleiner als westliche Kinder. So wiegt beispielsweise in Indien ein durchschnittlich Neugeborenes nur 2,7 Kilogramm, gegenüber 3,4 Kilogramm in den Industrieländern. 

»Das ist ja schrecklich…«

Ja, Sarah, das ist schrecklich! Hunger und Unterernährung in der Schwangerschaft bedeutet für die werdenden Mütter nicht nur längere Wehen, ein erhöhtes Risiko von Blutungen und Infektionen, sondern auch, dass die meisten bei der Entbindung sterben. Und diejenigen, die überleben, bringen Kinder auf die Welt, die auch schon halb tot sind. Die einen offenen Rücken haben, deren untere Körperhälfte häufig gelähmt ist, deren Gehirn entweder gar nicht oder nur teilweise ausgebildet ist. Diese Kinder sterben meist kurz nach der Geburt. Die anderen leben mit Minder- oder Zwergenwuchs, mit Schwerhörigkeit, Sprachstörungen und verminderter geistiger Entwicklung. Das sind Kinder, die im falschen Land auf die Welt gekommen sind. In der Dritten Welt. 

»Ich will das nicht mehr hören…«

Was willst DU nicht mehr HÖREN? WAS?

»Ich kann das nicht mehr lesen, was Du mir schreibst. Das ist so…«

Du MUSST es Dir aber anhören, Sarah. Denn das ist die Realität! Die Wirklichkeit. Und nicht den Mist, den du täglich auf Facebook postest! Das ist das pure LEBEN!

»Aber nicht für mich…«

Du hast Glück gehabt, Sarah: Statt Hunger und Elend hast du Milch und Honig. Du und die anderen verwöhnten Party-Mäuse…

»Das ist mir noch nie so bewusst geworden…«

Willst Du immer noch wissen was Hunger ist? Was RICHTIGER Hunger ist?

Unwillkürlich schämte ich mich für meine großspurige Erklärung. Aber auch Trotz kam in mir hoch. Irgendwie fühlte ich mich »vorgeführt«, so als sei ich Schuld an dieser wahrhaftig menschlichen Tragödie.

»Aber wenn Du Gott bist, dann kannst Du das doch schnell ändern!«

Es verging eine halbe Ewigkeit, jedenfalls kam es mir so vor, bis »Gott« wieder antwortete.

Das ist genau das, was ihr Menschen immer macht: Läuft irgendwas aus dem Ruder, was ihr verbockt habt, dann bin ich daran schuld und soll es wieder in Ordnung bringen. Aber so läuft das nicht, Sarah!

»Wie läuft es denn dann?«

Ich habe euch Menschen zur Selbstständigkeit erschaffen. Und die habt ihr nicht nur erworben, sondern auch stetig von mir eingefordert! Also habe ich euch diese Freiheit gelassen: die Freiheit selber über euer Schicksal zu entscheiden. Es ist also eure Entscheidung, wenn ihr Krieg führt oder im Frieden lebt, wenn ihr die Wälder abholzt, die Luft verpestet, die Meere verunreinigt, die Tiere ausrottet. Nicht ich, sondern ihr seid dafür verantwortlich! Genauso ist es mit dem Hunger!

»Wie meinst Du das?«

Nicht ich verursache den Hunger in den Ländern, die ihr abfällig Entwicklungsländer nennt, sondern ihr selbst! Die Gründe sind vielfältig: Kriege und Bürgerkriege, Klimawandel, Wachstum der Weltbevölkerung, Vernachlässigung der Landwirtschaft, Landraub, Spekulationen mit Getreide und Nahrungsmittel und deren Verteuerung. Einfach ausgedrückt: Mit zunehmender Globalisierung und Monetarisierung der Welt wird es den Mittellosen immer schwieriger, sich ohne Geld Nahrungsmittel zu besorgen, weil auch die Tauschwirtschaft zu Gunsten der Spekulationen weitgehend abgeschafft wurde. 

»Auch das ist mir irgendwie zu kompliziert…« 

Ich gebe Dir ein Beispiel: Die Armen müssen achtzig bis neunzig Prozent ihres spärlichen Einkommens für Essen ausgeben, während das in den reichen Ländern nur zehn bis fünfzehn Prozent sind. Und das obwohl es eigentlich genügend Nahrungsmittel gibt! Aber die ganze Verteilungskette ist falsch. Und die habt ihr zu verantworten und nicht ich! Warum fragt ihr euch nicht selbst?

»So habe ich das noch nie gesehen.«

Dann freut es mich, dass ich Dir die Augen öffnen konnte. Aber trotzdem weißt du noch nicht, was richtiger Hunger ist, Sarah …

Dieses Mal zögerte ich mit der Antwort. »Gott« hatte recht. Ich wusste wirklich nicht, was »richtiger« Hunger war.

… Und deshalb sollst du ihn am eigenen Leib erfahren…

»Wie meinst Du…«

Noch bevor ich die Frage zu Ende geschrieben hatte, erfasste mich plötzlich ein starkes Schwindelgefühl. Etwas wirbelte mein Bewusstsein wie in einem Mixer durcheinander. Immer schneller und schneller. Ich hatte nicht einmal mehr Zeit Luft zu holen.

Vor mir tauchte das abgemagerte Gesicht eines schwarzen Kindes auf. Fliegentrauben bedeckten Nasenflügel und Lippen. Die dunklen Augen waren weit aufgerissen. In ihnen spiegelte sich unsägliches Leid und Schmerz.

Ein Foto von Brot für die Welt oder einer anderen Hilfsorganisation, deren Seite hier auf Facebook vertreten war.

Diese dunklen, erstarrten, anklagenden Kinderaugen zogen mich fast magisch an. Eine hypnotische Kraft ging von ihnen aus, gegen die ich mich nicht wehren konnte.

Mein Blick verschmolz mit dem des Kindes.

Und dann –

– dann war …

… ICH dieses Kind!

——-

 

Cheja hängt leblos in dem verwitterten Tragebeutel zwischen den fladendünnen Brüsten von Babu, meiner Mama. Ihr Gesichtchen ist eingefallen und aschfahl. Die Augen vor Schmerz erstarrt, die anklagend in eine unbekannte Ferne blicken. Ihr winziger Körper besteht nur noch aus Haut und Knochen. Die kleinen Hände sind ineinander verkrampft, schaukeln jedes Mal hin und her, wenn Mama sich bewegt.

Cheja ist heute gestorben.

Nicht einmal zwei Jahre alt ist sie geworden.

Sondern vorher elendig verhungert.

Uns hängt seit Stunden leblos im Tragebeutel.

Aber Mama weigert sich das zu akzeptieren. 

Große schwarze Schmeißfliegen sitzen auf meiner kleinen Schwester. Legen ihre Eier ab, aus denen glitzernde Maden schlüpfen, die Cheja…

… die Cheja –

auffressen! 

Die sich an meiner kleinen, meiner toten, meiner verhungerten Schwester laben.

Die von ihr leben!

Eritrea, Nordostafrika.

Immer wenn die große Dürre kommt sterben so viele Menschen, wie es Sterne am Nachthimmel gibt. Und Kinder. So wie fünf meiner neun Brüder.

So wie Cheja…

Immer nur die ewige Sonne. Die ewige Hitze. Der tägliche Kampf um einen Schluck Wasser. Um eine halbe Handvoll Essen. Wenn überhaupt.

Ich sitze auf dem Boden.

Apathisch. Stumm.

Um mich herum nur Trockensavanne, Staub und Hitzeflimmern.  

Mama Bambu – mit meiner toten Schwester Cheja im Brustbeutel -schlägt mit einem Ast auf etwas auf dem seit Monaten ausgetrockneten Boden ein, was ich nicht mehr sehen kann. Denn mein Augenlicht schwindet immer mehr.

Bald wird alles eins sein:

Licht und Schatten.

Himmel und Erde.

Leben und Tod.

In meinem Inneren nagt der böse Geist des Hungers. Schon unzählige Tage und Nächte lang.

Der böse Geist des Hungers lässt meinen Magen und meine Gedärme schrumpfen und mein Sehvermögen verschlechtern.

Der böse Geist des Hungers bringt mir ewigen Schwindel, Haarausfall, Blutungen und Hautentzündungen, Blindheit, Zahnausfall, und Muskelschwund.

Aber der böse Geist des Hungers bringt mir noch mehr: Abmagerung, Wachstumsstillstand, Blutergüsse, Masern, Durchfallerkrankung, Leberschwäche, Atemnot, Lungenentzündung, Herzmuskelfaserrisse…

Mein Name ist Aini. Das bedeutet Frühlingsblume.

Ich bin die Tochter von Mama Bambu und Papa Hamza.

Ich lebe in Eritrea, das unser Stamm das »Land der ewigen Sonne und des ewigen Todes« nennt.

Ich bin neun Jahre alt.

Ich bin vor Hunger bis auf die Knochen abgemagert.

Ich bin zu schwach um zu atmen. Nur der Schmerz, der mich begleitet wie Mama Bambus abendliches Nachtlied, ist da. Er ist immer da. Und überall.

Ich habe große Angst vor dem was nun kommen wird. 

Denn ich –

– sterbe auf dem trockenen, staubigen Savannenboden, aus dem ich einst geboren wurde.

Ganz alleine.

So als ob es niemand mitbekommt.

Langsam und elendig…

————

Voll geil hier! Super süße Typen und geile Mucke! Komm doch noch! BITTE! Caro.

Ich löschte die SMS noch bevor ich sie richtig gelesen hatte. Denn noch immer saß ich weinend vor meinem Laptop.

Caro, die süßen Typen, die geile Mucke, die Disco – dieser ganze Scheiß konnte mir so was von gestohlen bleiben…

Aini.

Cheja.

Bambu.

Hamza.

Jetzt weißt Du, was Hunger ist, Sarah! Was RICHTIGER Hunger ist, nicht wahr?

Gott hatte RECHT! Und wie er recht hatte!

Ich wischte mir die Tränen aus den Augen. Das Herz trommelte noch immer wild gegen meine Brust und das Blut rauschte in meinen Ohren.

Meine Hände zitterten, als ich den Laptop ausschalten wollte. Es war mehr als ich ertragen konnte.

Eritrea.

Das Land der ewigen Sonne und des ewigen Hungers.

Für heute wollte ich Schluss machen.

Aber Gott ließ nicht locker.

Ich fühlte mich bedrängt. Gott schien das irgendwie zu spüren, zu ahnen oder weiß ich was, denn er schrieb:

Wenn Du lieber in die Disco gehen möchtest, dann ist das kein Problem! Die süßen Typen und die geile Mucke warten! Und Caro!

Ich atmete tief durch. Wusste im ersten Moment nicht was ich schreiben sollte.

»Es ist nicht einfach zu verdauen…was Du gerade mit mir gemacht hast…«

Glaubst Du für Aini ist das Leben und die Wahrheit darüber leichter oder was?

»Nein, das wollte ich nicht damit sagen…«

Während du Dich gerade entschlossen hast doch noch in die Disco zu gehen, um Dich von dem anstrengenden Chat mit Gott abzulenken…

»… woher weißt du…«

… ist Aini gestorben!  

»Nein! Bitte nicht …«

Gerade eben!  

Jetzt konnte ich einfach nicht mehr! Ich heulte mir die Seele aus dem Leib.

Und dann schrieb ich voller Zorn und Wut: »WARUM hast du das nicht verhindert? Warum nicht, du scheiß blöder Gott …«

Lange kam keine Antwort. Dann las ich schluchzend:

Der Tod, und dann noch der Tod eines Kindes, mag Dir sinnlos vorkommen. Ich aber sage Dir, dass Aini ihr qualvolles Leben bereits vollendet hat. Ihre Heimat – wie die aller Gläubigen – ist nicht die leidvolle Erde, sondern der barmherzige Himmel, in dem es keine Schmerzen und keine Qualen gibt. Dort ist Aini jetzt. Glücklich vereint mit ihrer Schwester Cheja. Was glaubst Du, Sarah, wo Aini jetzt lieber sein möchte? 

Ich schrieb nichts zurück, sondern dachte über Gottes Worte nach.

Dann hörte das Weinen auf. 

 


 

Sarah Young Walsch


Teil 1:

https://guidograndt.wordpress.com/2015/05/30/sarah-young-walsch-gott-facebook-ich-1/

Mehr hier:

CoverNEU

 https://www.alaria.de/home/2820-gott-facebook-und-ich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SARAH YOUNG WALSCH: „Gott, Facebook & ich!“ (1)


 CoverNEU

Ein paar Worte vorab von mir …

Sarah kenne ich seit dem Tag ihrer Geburt. Schon wenige Stunden danach habe ich sie im Krankenhaus in den Armen ihrer Mutter Elke gesehen: Ein rosiger kleiner Wurm, der selig an der Brust Elkes schlief. Nie werde ich das strahlende Gesicht ihres Vaters, Tommy Paul Walsch, vergessen, in denen Tränen vor Glück und Stolz schimmerten. Das ist jetzt neunzehn Jahre her.

Mit Tommy bin ich schon seit Urzeiten befreundet. Er ist Journalist wie ich selbst. Sein Vater war amerikanischer GI, der in Heidelberg stationiert war. So hatte Tommy das Glück nicht nur perfekt Deutsch, sondern auch Englisch zu sprechen und zu schreiben. Beide haben wir als Freelancer für eine große deutsche Zeitung gearbeitet und uns auch dort kennengelernt.

Als mir Sarah eines Tages von ihrer tiefsinnigen und tiefgreifenden »Gottes-Begegnung« erzählte, bat ich sie, diese niederzuschreiben. Tommy winkte mit einem Lächeln ab, denn das hatte er seiner Tochter schon seit längerem ans Herz gelegt. Aber wie das einmal so ist – hören Kinder lieber auf Dritte, als auf die eigenen Eltern.

So schrieb Sarah ihre unglaubliche Geschichte auf, die mich von Anfang an fesselte. Ich fragte, ob sie diese nicht einem breiten Leserkreis zur Verfügung stellen wollte. Und auch hier willigte sie ein, nicht ohne mich darum zu bitten, diese in eine Erzählform zu bringen. Dem bin ich gerne nachgekommen.

Vielleicht ist es nur ein dummer oder aber ein großartiger Zufall, dass sich Sarahs Nachname »Young Walsch« aus denen der wohl zurzeit bekanntesten christlichen Autoren zusammensetzt: Neale Donald Walsch und William Paul Young.

Walsch ist weltweit bekannt geworden mit seinen Gesprächen mit Gott (Conversations with God) und Young mit seinem Überflieger-Bestseller Die Hütte (The Shack), der nicht nur in den USA zu einem der meist verkauften Büchern wurde. So gesehen kann Sarah dankbar sein die Namen dieser beiden ungewöhnlichen Menschen vereint zu tragen. Beide – Neale und William (Bill) – kennt sie natürlich nicht persönlich, hat aber später ihre Bücher gelesen. Auch ich kann sie mit gutem Gewissen jedem wärmstens ans Herz legen, der etwas Hoffnung in dieser trist gewordenen Welt braucht.

So reiht sich auch Gott, Facebook und ich (God, Facebook and me) in ein relativ neues Genre ein: in die »Visionary Fiction«, in der übrigens auch die Bücher von Neale Donald Walsch und William Paul Young angesiedelt sind.

Im weitesten Sinne bezeichnet »Visionary Fiction« Romane, Essays, Novellen und Erzählungen, in denen der menschliche Geist mit einem stark visionären Element und deren Erfahrung die weitere Handlung bestimmt. Dies können Dialoge mit Gott oder göttlichen Wesen sein, mystische, spirituelle oder Nahtod-Erfahrungen, präkognitive Träume (Wahrträume) oder paranormale Erlebnisse oder aber ein bloßes philosophisches Konzept. Die Bandbreite hierbei ist groß.

Schon von Anbeginn der Zeiten prägten solche – überwiegend religiösen – Erfahrungen die Texte der Menschheit. Bezogen auf die Bibel fallen im Alten Testament die visionären Erfahrungen Moses und im Neuen Testament die Jesus ein. Dasselbe gilt im Islam für Mohammeds Geschichte, im Hinduismus für deren Propheten und im Buddhismus natürlich für Buddhas Leben und Wirken.

»Visionary Fiction« soll also ein Weg sein, um das »neue, das erweiterte Bewusstsein« zu verstehen. Um klar zu machen, wie groß und grenzenlos die zunehmende Macht des menschlichen Geistes ist.

So entführt Gott, Facebook und ich den Leser über die Grenzen der psychischen und emotionalen Erfahrungen hinaus. Das Lesen wird damit zu einem befreienden Sinn- und Werteverständnis.

Und genau das ist die eigentliche Stärke von Sarahs Erzählung, von der ich mir wünsche, dass sie so viele Menschen wie nur möglich erreicht. Vor allem auch die junge Generation. Denn die Welt braucht hoffnungsvolle Fackelträger, um die Finsternis zu vertreiben. Und wenn das Licht auch noch so klein ist.

Sarahs Geschichte hilft Werte wieder auszugraben, die in der heutigen Zeit vielfach unter dem Schutt elektronischen Mülls und TV-Einheitsschrott vergraben liegen. Eingeäschert und oft von der »Facebook-Jugend« vergessen.

Letztlich ist es auch unerheblich, ob man daran glaubt, Sarah hätte nun eine Gottes-Erfahrung gemacht oder nicht. Denn das wichtigste an »Gott, Facebook und ich« ist die Vermittlung von Werten. Mit ihnen ist es wie mit dem Glauben:

Man kann sie nicht verkünden, man muss sie leben.

Erst dann wird die Welt besser, als sie ist.

Und jetzt lasse ich Sarah sprechen …


Sarah Young Walsch

Ich bin alles andere als gläubig oder gar eine Kirchgängerin. Ganz und gar nicht. Auch meine Eltern sind das nicht. Eigentlich bin ich ein 19-jähriges Partygirl, das sich gerne in diversen Discos, Clubs und Bars die Nächte um die Ohren schlägt – beim Feiern, Abtanzen, Trinken und Flirten. So wie die meisten meiner jugendlichen ZeitgenossInnen. »Facebook-Kids« eben. LOL.

Über Gott habe ich mir eigentlich vorher nie so richtig Gedanken gemacht. Nun ja, sicherlich gibt es da etwas zwischen Himmel und Erde. Etwas, das wir uns noch nicht erklären können. Irgendeine Macht. Aber schließlich hätten sich die Neandertaler damals auch kein Internet oder Fernsehen erklären können und doch haben diese technischen Errungenschaften des Menschen nichts aber auch gar nichts mit Gott zu tun. Oder etwa doch?

Vor meiner Erfahrung glaubte ich, dass auch Gott irgendwann einmal erklärbar sein würde. Dessen war ich mir ganz sicher.

Und doch wurde ich eines Besseren belehrt. Gott wird für uns nie erklärbar sein können, nicht im metaphysischen, nicht im psychologischen, gleich gar nicht im biologischen, chemischen oder physikalischen und nur annähernd im religiösen Sinne. Gott ist kein Übervater, der uns mit himmlischen Strafen belegt. Nein, Gott ist nichts anderes und damit alles und viel mehr als alles andere: er ist unser ständiger Begleiter. Unser Freund! Genau das habe ich selbst erfahren. Auf eine höchst merkwürdige und eigentlich unglaubliche Art und Weise, die bei einigen, denen ich davon erzählte, auf Skepsis stieß, bei anderen wiederum auf große Freude und Bewunderung.

Seit meiner »Gottes-Begegnung« – oder wie auch immer man so etwas auch nennen mag – veränderte sich mein Leben schlagartig und in einer Weise, mit der ich niemals gerechnet hätte! Ich lernte eine Welt kennen, die für mich bis dahin nicht existiert hatte, obwohl sie älter ist als alles andere was wir Menschen kennen. Eine Welt für die es sich lohnt zu leben und manchmal auch zu leiden. Denn diese Welt verheißt unendliches Glück, Vertrauen und Liebe.

Nehmt meine Hand und ich führe euch dort hin. Entdeckt mit mir diese inneren Orte, die leider für viele verschlossen bleiben, die viele immer noch nicht kennen, weil sie (an) nichts glauben. Genauso wie ich damals. Macht mit mir die größte Entdeckungsreise eures Lebens. Eine Reise, die auf die höchsten Gipfel und die schönsten Inseln eures eigenen Seins führen wird.

Nehmt also meine Hand. Vertraut mir. Habt keine Angst und kommt mit.

Jetzt…

————-

Wenn mir jemand noch vor kurzem gesagt hätte, dass ich Gott auf Facebook begegnen würde, dann hätte ich ihn für komplett verrückt erklärt. Ihr sicherlich auch.

Gott und Facebook – da lagen nicht nur – im wahrsten Sinne des Wortes – eine Welt, sondern das ganze Universum dazwischen! Das eine hatte mit dem anderen nichts zu tun. Gott war eben Gott: in der Vorstellung der meisten Christen ein alter Mann mit grauem Bart, der im Himmel auf einer Wolke sitzt und vergrämt oder rachsüchtig, manchmal auch gütig die Menschen betrachtet. Und Facebook war mit über einer Milliarde Nutzern das größte, erfolgreichste und bekannteste soziale Netzwerk der Erde, eine eigene machtvolle virtuelle Welt. Nein, Gott und Facebook passten genauso wenig zusammen wie Paris Hilton und das Arbeitsamt. Oder Angela Merkel und Brad Pitt.

Gott und Facebook – never ever!

Ich kann mich noch ganz genau an den Tag erinnern, an dem ich mich an mein Laptop setzte. Es war einem Samstagnachmittag Anfang November. Draußen war es regnerisch, windig und kalt. Der Himmel dunkel bewölkt.

Abends wollte ich mit meinen besten Freundinnen, meinen Mädels, in die größte Disco der Stadt gehen. Wie jeden Freitag- und Samstagabend. Zuvor jedoch surfte ich noch wahllos im World Wide Web herum, klickte Online-Versandhäuser an um mich über die neusten Schuh- und Handtaschentrends zu informieren, sah mich bei Billig-Reiseveranstaltern um, wohin der nächste Partyurlaub gehen könnte. Schließlich loggte ich mich auf mein Facebook-Profil ein, stöberte meine Nachrichten durch und übersah dabei zunächst großzügig die Freundschaftsanträge.

Eigentlich war ich ein hübsches Mädchen – das jedenfalls sagte man über mich: Schlank, mittelgroß, blonde lange Haare, das seit dem 15. Lebensjahr keinen Push-Up mehr brauchte. Die Typen flogen geradezu auf mich. Das war Segen aber auch Fluch zugleich!

Zwar hatte ich durch mein Aussehen keine Probleme Jungs kennenzulernen, musste nicht einmal etwas dafür tun, aber dafür waren fünfundneunzig Prozent davon Angeber, Machos oder Selbstverliebte. Und das war ein No go für mich! So lernte ich also am allerwenigsten die Netten, sondern meist die Idioten kennen. Leider aber sahen genau diese gut aus und passten in mein »Beuteschema«. Dies war wohl auch der Grund warum ich nach zwei längeren Beziehungen – jeweils drei Jahre – gerade Single war. Weil ich auf die gutaussehenden »Vollspacken« einfach keine Lust mehr hatte und insgeheim hoffte, dass auch mal ein angenehmer Netter bei mir anklopfte.

Nachdem ich ein bisschen auf meiner Facebook-Seite gelesen hatte, was meine virtuellen und richtigen Freunde alles so trieben, welchen Vorlieben sie gerade nachgingen oder welches Problemchen sie hatten, ging ich zurück auf die Freundschaftsanträge, schaute sie kurz durch und bestätigte den einen oder anderen.

Wieder einmal sahen die Jungs, die mich geaddet hatten, umwerfend aus aber die meisten von ihnen waren bestimmt hohl in der Birne. Sicher ein Vorurteil, aber in dieser Hinsicht war ich ein gebranntes Kind – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Es schadete aber nichts meine inzwischen über neunhundert Mitglieder zählende »Freunde-Liste« weiter aufzupeppen. Das war gut für den Ruf, besser gesagt für meine »Beliebtheitsskala«.

Danach wechselte ich zu meiner »Pinnwand« und sah sie durch. Die Beiträge waren auch für andere Nutzer auf Facebook ersichtlich. Doch eine Nachricht hob sich mehr als deutlich von allen anderen ab. Nicht wegen ihrer grafischen Gestaltung, die war gleich wie alle anderen, sondern wegen ihrer unglaublichen Aussage:

Möchtest DU mit mir in Kontakt treten? Dann klicke auf mein Profil. Absender: GOTT.

Ich musste laut lachen. Was für ein ausgemachter Schwachsinn! Jetzt wurde man schon auf diese Art und Weise hereingelegt. Naja, Facebook macht’s möglich. Oder war das lediglich ein außergewöhnlicher Werbegag einer Marketingfirma? Jetzt war meine Neugierde doch geweckt, also klickte ich das Profil an.

Das Foto war leer. Ich war enttäuscht, denn ich hätte Gott gerne mal gesehen. So auf einer Wolke mit langem Bart und strengem Blick. Vielleicht aber sah er auch aus wie Justin Bieber?

Ganz oben auf dem Profil stand der Name: GOTT.

Geboren am: Anfang der Zeit.

Wohnt in: Universum.

Spricht: Alle Sprachen der Welt. 

Ich klickte links auf die »Pinnwand« und Fotos, doch die waren leer. Nur bei Freunde wurde ich fündig: 2,26 Milliarden!

Ich musste nochmal genauer hinsehen. Doch die Zahl blieb. 2,26 Milliarden!

Wohl ein schlechter Scherz, so wie eigentlich das ganze Profil! Ich wusste, dass die Facebook-Administratoren höchstens 5000 Freunde zuließen.

So klickte ich also auf den »Freunde-Reiter«, der sich sogleich öffnete. Vor Überraschung stockte mir der Atem! Unzählige Fotos öffneten sich nacheinander. Ich scrollte mich durch Bilder von Menschen aller Nationen, Hautfarben und Alter. Ich wusste nicht wie lange, aber es kam mir wie Stunden vor. Dann hörte ich auf. Meine rechte Hand und meine Finger mit denen ich die Maus bediente, taten höllisch weh.

Wie konnte das sein? Wie konnte jemand so viele Fotos auf seiner Freundesseite haben? Das war unmöglich! Völlig unmöglich. 2,26 Milliarden! Verdammt, ich glaubte langsam, dass ich irre geworden war. Doch das ließ mir keine Ruhe. Bei Wikipedia wurde ich schließlich fündig: Die Zahl beruhte auf der Anzahl der Christen. Weltweit gab es 2,26 Milliarden Anhänger des Mannes aus Nazareth.

Minutenlang saß ich einfach nur da, völlig in Gedanken versunken und wartete darauf, dass sich meine Muskeln und Sehnen an meiner rechten Hand wieder erholten. Dann griff ich erneut zur Maus und scrollte weiter die Fotogalerie hinunter. Immer weiter. Die Bilder hörten nicht auf.

Schließlich gab ich es auf. Ich war wütend! Unglaublich wütend. Wer erlaubte sich einen solchen Scherz? Und vor allen Dingen – wie war das überhaupt technisch möglich?

Noch einmal blickte ich auf das »Gott«-Profil und plötzlich sah ich ein Foto, das vorher noch nicht dagewesen war. Es war die Nahaufnahme eines alten Mannes, eines Greises mit schlohweißem Haar und Vollbart, einem faltenzerfurchten Gesicht mit einer leicht gebogenen Nase und einem sanften Mund. Das Gravierendste aber waren die Augen des Alten: stahlblau und stechend und doch voller Barmherzigkeit und Güte.

Diese Eindrücke schwappten wie eine riesige Welle in mein Bewusstsein. Für einen Augenblick drohte ich darin zu ertrinken, konnte mich aber wieder fassen. Unbewusst aktivierte ich die Facebook-Chatfunktion. Augenblicklich erschien folgender Text meines Chatpartners auf dem Bildschirm:

Stellst Du Dir so Gott vor, Sarah Paul Walsch?

Von dieser Eröffnung war ich so überrascht, dass ich zunächst einfach nur reglos vor dem Laptop saß. Schweiß perlte auf meiner Stirn. Ich zitterte am ganzen Leib. Wer um Himmelswillen führte mich hier so vor?

Hat es Dir die Sprache verschlagen, Sarah?

Dann fasste ich mir ein Herz und schlug wie wild in die Tasten.

»Wer bist Du?«

Du weißt doch wer ich bin! Du hast mein Profil angeklickt – ich bin GOTT!

Eine eisige Faust legte sich um mein Herz, schien es zusammenzudrücken. Wieder stieg die Wut in mir hoch, ließ mich mit dem unbekannten Hochstapler weiterchatten. Fast rasend.

»Du bist nicht Gott! Du bist irgendein kranker Spinner, der sich hier einen schlechten Scherz erlaubt! Einen verdammt schlechten Scherz!«

Das glaubst Du also wirklich, Sarah? Und wie erklärst Du Dir dann meine 2,26 Milliarden bestätigten Freunde auf Facebook?

Meine Wut wuchs weiter.

»Wie du das mit den Freunden gemacht hast weiß ich nicht. Das ist tatsächlich beeindruckend. Aber sicher nur irgendein Trick.«

Du bist eine Ungläubige, Sarah. Die Facebook-Administratoren würden dies nie zulassen. Und das weißt du!

Tatsächlich wusste ich gerade gar nichts mehr, nicht die Bohne! Obwohl ich ansonsten wahrlich nicht auf den Mund gefallen war. Natürlich hatte der Typ recht: Facebook würde und konnte niemals eine solche Zahl an Freunden bei einem einzelnen Profil aufnehmen. Was ging hier ab?

Als ich gerade überlegte, was ich als nächstes Schreiben sollte, klingelte mein Handy, das neben mir auf dem Tisch lag. Es war Caro, meine beste Freundin.

»Na, du, schon fit für heute Abend?«, fragte sie fröhlich statt einer Begrüßung. Und ohne meine Antwort abzuwarten fuhr sie fort: »Also ich werde heute Abend meine neuen rosa High-Heels anziehen und meinen Pink-Mini. Und du?«

Caros Frage schien mir auf einmal von weit her zu kommen. Sie war so oberflächlich und so unwichtig, dass ich einfach schwieg.

»He, Sarah, was ist los?«

»Ich…ich…chatte gerade in Facebook…«

»Mit wem? Kenne ich ihn?«

»Irgendwie schon und irgendwie nicht.«

»Was soll das denn heißen? Ist er wenigstens süß?«

Gedankenversunken drückte ich Caro einfach weg.

Ist er wenigstens süß?, echote es in meinem Gehirn.

Oh, mein Gott…

Gott… 

Warum hast du Caro nicht gesagt, dass du mit Gott chattest? Und Gott tatsächlich SÜSS ist?

Ich traute meinen Augen nicht, als ich das las. Woher wusste der Kerl, wer gerade bei mir angerufen und was Caro gesagt hatte? Wie war das nur möglich?

Für Gott ist alles möglich, Sarah! Ich habe das Universum erschaffen, glaubst du wirklich mir bleibt verborgen, WER dich gerade angerufen hat?

Ich war immer noch fassungslos, perplex. Zitterte noch immer am ganzen Körper. Wieder klingelte mein Handy.

Caro.

Ich ignorierte sie.

Geh ruhig ran, Sarah. Ich kann warten bis wir unseren Chatdialog weiterführen. Im Warten habe ich Jahrtausendlange Übung. LOL.

Das war zu viel für mich. Völlig fertig beendete ich den Facebook-Chat, klinkte mich ganz aus dem Internet aus und blieb fassungslos sitzen. Minutenlang.

LOL…

Mein Gott…

Gott!

Das war meine erste Kommunikation mit Gott. Und damit begann das Abenteuer meines Lebens …

Sarah Young Walsch


Mehr hier:

CoverNEU

 https://www.alaria.de/home/2820-gott-facebook-und-ich.html

Streitkommentar: „Facebook, Superstar, Komasaufen“ – Die verblödete Jugend


Der Streitkommentar

 

Nachfolgend stelle ich einen Streitkommentar zur Diskusssion, der von meinem Kollegen Heinz G. Jakuba verfasst wurde.

 

„FACEBOOK, SUPERSTAR, KOMASAUFEN“ – DIE VERBLÖDETE JUGEND

 

Ein Streitkommentar von Heinz G. Jakuba (Freier Online-Journalist und Blogger, Berlin)

 

Wollen Sie wissen, wie blöd die Jugend heutzutage wirklich ist? Dann schauen Sie doch mal bei Facebook nach. Dem „Gotteswerkzeug“ der Drei- bis 30-Jährigen. Dem Heiligen Gral aller Vor-, während- und Nachpubertierenden.
Gepostet wird der größte Schwachsinn aller Zeiten!
Fotos von Typen, die sich gerade mit ner Buddel Wodka wegballern und den Daumen hoch halten. Nicht checkend, dass der zukünftige oder (bereits-)Arbeitgeber das ja auch sehen könnte. Und sicher hoch erfreut ist.
Andere Intelligenzbestien sind noch viel besser. So habe ich beispielsweise gestern gefunden: „Nach dem Sommer kommt der Herbst!“
Ja wirklich? Das Schlimmste daran ist nicht die super doofe Aussage, die eigentlich selbstverständlich sein müsste, sondern die 355 Likes der Facebook-Hirnverblödeten darunter!
„Nach dem Sommer kommt der Herbst!“ Und die finden’s auch noch gut, als wäre das eine neue Erkenntnis!
Gott, ich fass es nicht, wie blöd die sind!

Zudem haben amerikanische Forscher laut dem „International Journal of Eating Disorders“ festgestellt, dass bei mindestens zwei Stunden Facebook Magenbeschwerden bei Frauen auftreten.

Merken Sie was?!

Fast vergessen habe ich noch die Facebook-Partys. Wow! Lädt also Ihr Rotzlöffel über Facebook zur großen Sause bei sich/Ihnen, dann kann das schnell ausufern. Hunderte oder gar Tausende andere Kleinspinner können herantraben, weil es ja offensichtlich Alk umsonst gibt!

 

So hat ein Jugendlicher in einer Stadt am Bodensee zu einer Facebook-Party aufgerufen, der auch 12.000 erreicht hat. Die Party endete in Sachbeschädigung, Körperverletzung und Übergriffen auf Polizeibeamte. Gesamtschaden: 227.052 Euro! Die sollte der FB-Hirni dann blechen. Oder  Mama und Papa? Na jedenfalls, viel Spaß damit und bedanken Sie sich bei Ihrem Nachwuchs!
Superstar: Jeder kennt ja die Sendung, wo die ganzen Komplett-Idi… auftreten. Singen müssen sie nicht können, sich nur so doof wie möglich verhalten. In Interviews habe ich gesehen, dass diese Typen und Gören die „Vorbilder“ für viele Jugendliche sind. Das darf doch wohl nicht wahr sein, oder doch? Als gefragt wurde, ob die Jugendlichen lieber eine Sendung anschauen, bei der es um ihre berufliche und politische Zukunft geht oder eben Superstar, war die Antwort klar. Ich muss sie nicht extra erwähnen, aber das zeigt die Hirnlosigkeit der Jugend. Ein Barometer, ein Gradmesser des Schwachsinns…
Ach ja – die neueste Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sagt bereits alles: Die Zahl der Teenies, die sich regelmäßig ins Koma saufen bleibt mehr als erschreckend! Sogar jeder Zweite zwischen 18 und 25 Jahren haut sich einmal im Monat komplett die Birne weg. Und von 12 bis 17 sogar jeder Sechste! Das kann doch wohl nicht wahr sein, die tragen ja noch (volle) Windeln!
Alleine im letzten Jahr wurden 26.000 Jugendliche im Alter von 10 (!!!!) bis 19, mit Alkoholvergiftungen im Krankenhaus behandelt. Und wie hoch ist die Dunkelziffer?

Und auch die Zahl der Rotzgören mit Alkoholkonsum stieg gehörig an. Viel Spaß für eure Babys später ihr Vollpfosten-Girlies!
Rauschtrinken für alle – vom 12jährigen Kind bis zum Teenie-Erwachsenen. Wo sind wir bloß gelandet? Ausreden dafür gibt es genügend: Der Leistungsdruck in den Schulen, beim Studium oder Arbeit steigt stetig an, deshalb vermeinen die Dreikäsehochs ihr Heil im Alkohol und den Drogen zu finden. Oder: Es wäre einfach „cool“. Andere wiederum wollen sich durch Komasaufen „Entspannung“ verschaffen, Druck abbauen. Und: Trinken würde dem „Zeitgeist“ entsprechen.
Raaaaatttttsssscccchhhhh hätte es da früher bei mir zu Hause gemacht!
Zusätzlich, um die verweichlichte, durch Superstar, Facebook und Parties verdummte Jugend, Leistungsfähiger zu machen, greifen die auch noch zu leistungssteigernden Medikamenten.
Ja, wo leben wir denn? Die sind nicht mehr gewohnt zu lernen, zu arbeiten, vor lauter Party-Stress, Komasaufen und Facebook-Shit!!!!
Und um die ganze Blödheit noch zu unterstreichen, kommt es so wie vor kurzem in den USA: Eine Semesterferien-Fete mit reichlich Alkohol, dem „Spring Break“ im kalifornischen Santa Barbara, ist in massive Gewalt umgeschlagen. Die jungen Facebook-Party-Terroristen haben Verkehrsschilder herausgerissen, Feuer angezündet und Polizeiautos angegriffen. Die Beamten haben daraufhin Tränengas und Gummigeschosse eingesetzt. Es gab 44 Verletzte und hunderte Festnahmen. Letztes Jahr sogar eine tote Frau!
Für was? Nicht etwa für mehr Meinungsfreiheit. Nicht etwa für mehr Berufschancen. Nicht etwa für die eigene Zukunft, sondern weil die Möchtegern-Studenten komplett besoffen und dadurch aggressiv waren, ging die Post ab. Und wer bezahlt den Schaden? Na wir, die Steuerzahler!
Nein, liebe Freunde. Ihr wisst doch gar nicht, was Stress ist! Ein bisschen Büffeln fürs Semester, paar Lesungen in der Woche, die ohnehin geschwänzt werden und dann ab zur nächsten Party. Einen Joint, einen Wodka, bisschen Spaß und Sex am besten ohne Kondom…

 

So ist es nicht verwunderlich, dss die aktuelleste Studie der OECD zu dem Ergebnis kommt, dass deutsche Schüler nur Mittelmaß sind. Die können nicht mal einen Fahrkartenautomaten bedienen oder auf einer Karte den kürzesten Weg von A nach B finden! Verblödung pur.

Fragen Sie jetzt wirklich noch, warum?
Gott, ich wollte ich wäre einer von euch alkoholisierten, partyverwöhnten, Facebook-Dumpfbacken!

 

 

Der Streitkommentar

 

——————————————————————————————————————————————————-

Anmerkung: Der Inhalt dieses Streitkommentars gibt ausschließlich die Meinung von Heinz G. Jakuba wieder.

 

Mitdiskutieren, mitstreiten erlaubt. Kommentare erwünscht.

 

——————————————————————————————————————————————————

 

_______________________________________________________

Nachfolgend können Sie meinen kostenlosen GRAND(T)s NEWSLETTER  bestellen (und jederzeit wieder abbestellen):

———————————————————————————————

Reality-Soaps, Facebook und Party-Mentalität: Verblödet unsere Jugend?


Machen Facebook, Twitter & Co., Reality-Soaps, Koma-Saufen- und „Party-Party-Mentalität“ die Jugend doof? Interessieren sich die Jugendlichen hierzulande mehr für Soziale Netzwerke und Feste feiern als für Zeitgeschichte, für die deutsche Vergangenheit?

Zieht man eine neue Studie heran, müssen diese Fragen leider mit „Ja“ beantwortet werden.

Dazu am Rande: Unlängst war zu lesen, dass  Heidi Klums vier Finalistinnen ihrer Show „Germanys next Topmodel“ nicht wussten, wie der amtierende Bundespräsident heißt!

Der Forschungsverbund SED-Staat und Klaus Schroeder, Professor an der Freien Universität Berlin, haben 5000 Schüler in fünf Bundesländern über die deutsche Geschichte zwischen 1933, der Zeit der Wiedervereinigung und danach befragt.  Das Ergebnis war katastrophal.

Knapp 50 % der Schüler wussten nicht, ob Nationalsozialismus eine Diktatur war oder nicht! Und fast die ganze andere Hälfte ging davon aus, dass die „alte“ BRD, also die Republik vor der Wiedervereinigung, eine Demokratie war, die andere Hälfte nicht!

Jeder 10. Schüler zeichnete ein „positives“ Bild von Hitlers Diktatur, jeder 4. hatte eine „neutrale“ Einschätzung.

Von den Migrantenkindern mit türkischen und kurdischen Wurzeln hatten 12,7 % bzw. 15,6 % sogar ein „positives Bild“ vom Nationalsozialismus!

Aber die Bildungs-Katastrophe geht noch weiter: Rund 40 % der Schüler war nicht in der Lage charakteristische Merkmale von Diktaturen und Demokratien auseinanderzuhalten. Und jeder Vierte von ihnen ging davon aus, dass Hitlers Machtapparat durch die demokratischen Wahlen legitimiert war.

Schüler im Westen hielten die ehemalige DDR sogar vermehrt für eine Demokratie und nur 13,5 % wussten über den „Deutschen Herbst“, dass damit eine Auseinandersetzung zwischen dem BRD-Staat und dem Terror der „Roten Armee Fraktion (RAF)“ gemeint ist.

Die Schwachstellen des deutschen Bildungssystems kristallisierten sich erneut heraus: Migrantenkinder wissen im Durchschnitt besonders wenig, so die Studie.

Ein gefährliches Ergebnis: denn historisches Wissen könne Jugendliche vor totalitären Systemen bewahren, so Professor Klaus Schroeder.

Vielleicht sollten wir alle einmal darüber nachdenken, ob Reality-Soaps, Facebook- und Party-Mentalität wirklich der zeigemäße „Umgang“ einer kritischen Jugend ist, die unsere Demokratie stärken und unsere politische Zukunft ist! Das vorliegende Ergebnis jedenfalls ist eine Katastrophe.

Quelle: „Financial Times Deutschland“ v. 28.06.12