Bezness – Das kriminelle Geschäft mit der Urlaubsliebe


GuidosKolumneNeu
    377 (38/2014)

 

Bezness:

Das kriminelle Geschäft

mit derUrlaubsliebe

 

Teil 1 – 14

 

Sommer, Sonne, große Gefühle! Dieser Traum wird für immer mehr Frauen zum Albtraum. 5.000 deutsche Urlauberinnen, so Experten, fallen jedes Jahr auf Liebes-Betrüger herein.
Hier meine große Dokumentation, die ich investigativ für BILD DER FRAU in Kenia und in der Türkei gedreht habe.

 

Meine große Bezness-Reportage “Auf den Spuren der Liebesmafia” ist so aktuell wie zuvor. Fast wöchentlich bekomme ich Zuschriften von betroffenen Opfern.

Sommer, Sonne, große Gefühle –  was so traumhaft beginnt, wird für immer mehr Frauen zum Albtraum. Denn schon längst lauern im Urlaub Liebesbetrüger, denen es  langfristig nur um zwei Dinge geht: um das Geld der ahnungslosen Touristinnen oder eine Hochzeit mit ihnen, um sich so eine Aufenthaltsgenehmigung für Europa zu ergaunern. Die Gefühls-Gangster sind organisiert und arbeiten systematisch. Alleine 2012, so Experten, sind 5000 Frauen auf die Betrüger hereingefallen. Ein Millionengeschäft.

Wir wollten herausfinden, wie die Liebesmafia wirklich arbeitet und mit welchen Tricks Frauen in die Falle gelockt werden. Reporterinnen und Reporter sprachen mit Opfern, Tätern, Behörden – und recherchierten mit versteckter Kamera in Touristenzentren in der Türkei und in Kenia.

 

Hier gibt’s den Überblick über die gesamten 14 Teile:

http://www.bildderfrau.de/world/communaute/search/search.asp?kw=bezness&personalKey=-178270572

http://www.bildderfrau.de/world/communaute/search/search.asp?kw=bezness&p=2

 

Versteckt gedreht haben wir in der Türkei und in Kenia. Der Dreh hat uns allen – vom Kamera-Team bis zu unseren weiblichen Lockvögeln aus der Bild der Frau-Redaktion – alles abverlangt.

An dieser Stelle noch einmal meinen Respekt an die Reporterinnen, die wahrhaft viel ertragen mussten!

 

Nachfolgend ein Interview zum Thema, das ich „Bild der Frau“ gegeben habe (ungekürzt):

Anmerkung: Von Bezness können Frauen und Männer betroffen sein. Ich konzentriere mich bei meinen Antworten auf die Frauen.

1. Was bedeutet Bezness genau?
Bezness ist das Geschäft mit vorgespielter Liebe. Eigentlich verwende ich den Terminus „Gefühlskriminalität“, der wohl am ehesten zutrifft. Der Begriff ist zusammengesetzt aus dem deutschen Wort „Beziehung“ und dem englischen Wort „Business“. Das ist systematischer, oft auch organisierter, interkultureller Heiratsschwindel und hat nichts mit Sextourismus zu tun. Jährlich fließen Millionen Devisen in die Taschen der Betrüger. Die jeweiligen Regierungen machen nichts dagegen, stellen sich blind, taub und stumm. Übrigens auch die deutsche, obwohl das Problem schon lange im Auswärtigen Amt, den Innenministerien und den jeweiligen Botschaften bekannt ist, wie meine Recherchen ergaben. Das Geschäftsmodell Bezeness läuft aber auch über die virtuelle Welt: In Internetchats. Die dunkelste Seite dieser Gefühlskriminalität wird jedoch zumeist verschwiegen: Viele Beznesser, die durch eine Heirat mit einer Urlaubsbekanntschaft ins westliche „Schlaraffenland“ gekommen sind, fühlen sich hier nicht zu Hause. Nicht wenige entführen dann ihre eigenen Kinder in ihr Heimatland, die aus der bi-nationale Ehe hervorgegangen sind. Diese sind die eigentlichen Opfer. Die Mütter haben in diesen Ländern zumeist keine Rechte. Es ist fast unmöglich ihre Kinder wieder „legal“ zu sich zu holen.
2. In welchen Ländern kommt das besonders oft vor?
Bezness kommt überwiegend in orientalisch-islamischen und afrikanischen Ländern vor – und da vor allem in den beliebten Urlaubsländern, wie (vor der Arabellion) Ägypten, Tunesien und Marokko. Aber auch in der Türkei, in der Dominikanischen Republik und in Kenia tummeln sich die Gefühlsgangster. Also genau in den Hochburgen des Massentourismus, die auch von den deutschen Urlaubern bevorzugt werden.

 

3. Wie gehen die Betrüger vor? Gibt es da ein typisches Schema? (Wie umgarnen sie die Frauen)
Als erstes werden die Frauen von den Beznessern „ausgespäht“. Denn nicht jede Touristin erfüllt die Voraussetzungen als Opfer. Die Frau muss genügend Geld haben – wobei die Ansprüche, je nach Land, unterschiedlich sind – und sie muss entweder Single sein, geschieden oder verwitwet. Denn durch eine (schnelle) Heirat wollen viele Beznesser den Aufenthaltsstatus in Europa, in Deutschland bekommen. Natürlich werden auch verheiratete Frauen fixiert, die alleine Urlaub machen. Es gibt nicht wenige Fälle, in denen sich Frauen nach dem Urlaub von ihrem daheimgebliebenen Partner wegen der großen „Urlaubsliebe“ trennen. Ist eine Frau als Opfer ausgesucht, wird Kontakt mit ihr aufgenommen. Zumeist durch Komplimente, Flirts, zufällige Berührungen des Beznessers (Kellner, Animateur, Rezeptionist, Taxifahrer, Beachboy, Souvenirverkäufer etc.). Verabredungen folgen -romantische Rendezvous am Strand. Im Mond- oder Kerzenschein. Dann kommen die ersten Zärtlichkeiten mit ins Spiel: Händchenhalten, streicheln, küssen und dann der Sex. Natürlich muss alles schnell gehen: Die Urlauberin ist in den meisten Fällen höchstens drei Wochen da, manchmal sogar nur eine Woche. Die Jungs müssen also richtig Gas geben.
4. Können Sie Beispiele nennen?
Eine Betroffene – ich nenne sie Simone – fiel auf einen Animateur in Side herein: Nach einer Blitzheirat reiste er nach Deutschland. Hier musste ihn Simone finanziell aushalten. Arbeiten wollte er nicht. Es gab oft Streit, der einstige Märchenprinz verwandelte sich in einen Haustyrann. Simone wurde ungewollt schwanger aber das rettete die Ehe nicht. Im Gegenteil. Nach Handgreiflichkeiten trennte sie sich schließlich von ihm – einige tausend Euro ärmer. Eine andere Frau, Ursula (52), lernte in Kenia einen fast halb so alten Beznesser, einen Beach Boy kennen, der sie „verliebt gemacht“ hat, so erzählte sie mir. Auch hier folgte die Heirat schon nach wenigen Monaten. Er zog ins fremde Land, zu Ursula. Eine Zeitlang ging alles gut, dann stellte sich heraus, dass sie nicht die einzige Touristin war, mit der er sich eingelassen hatte. Zudem war er schon in Kenia verheiratet und hatte eine Tochter. Das Ende des Urlaubstraumes: Die beiden ließen sich scheiden und Ursula war zigtausende Euro ärmer…
5. Wieso fallen die Frauen darauf herein?
Die Opfer werden regelrecht „eingelullt“, wie vorangehend beschrieben. Das Klientel ist ja nicht die 20 – 30jährige Frau, sondern ab 40 aufwärts. Ungenierte Flirts, das Gefühl, etwas ganz Besonders zu sein, hören diese Frauen auch nicht jeden Tag. Vielleicht ist es schon Jahrzehnte her. Das macht anfällig. Sie verlieben sich – einseitig natürlich. Gefühle schalten den Verstand aus. Bei meinen Undercover-Recherchen hat mir ein türkischer Hotelangestellter verraten, dass die „Zauberformel“ folgendermaßen aussieht, um jede Frau abzuzocken: Aufmerksamkeit, Komplimente, Flirts, Gefühle und guter Sex.
6. Woran erkennt man den Betrug?
Beznesser kommen schnell zur Sache – und das in jeder Hinsicht. Sobald das Vertrauen der Frau gewonnen ist, das Netz des Verliebtseins gespannt ist, kommen die ersten Forderungen: Geld oder materielle Dinge. Die Gründe dafür sind immer dieselben: Anscheinend kann der Beznesser den Krankenhausaufenthalt eines nahen Verwandten nicht bezahlen oder eine OP steht an, es gab einen Unfall, das Moped wurde gestohlen und so weiter…Daran erkennt man sehr schnell den Betrug: an den finanziellen oder materiellen Forderungen! Dabei heißt es doch, dass bei Geld die Freundschaft aufhört, oder nicht? Wenn Urlauberinnen dies als Maßstab nehmen, dann sind sie gut beraten. Gegen bi-nationale Beziehungen, gegen Multikulti-Flirts und heiße Urlaubsnächte hat niemand etwas. Wohl aber gegen Gefühlskriminalität und Heiratsschwindel.
7. Wie kann man sich schützen?
Genau beobachten: Männer meiden, die viel jünger als man selbst ist und sich eindeutig „schnell“ an einen heranmachen: Vor allem: Sobald finanzielle oder materielle Forderungen gestellt werden, den Kontakt sofort abbrechen! Das ist wohl der beste Schutz, den es gibt, um sich nicht weiter in ein Gefühlsnetz zu verstricken, aus dem man sich später nicht mehr befreien kann.

 

8. Was kann man tun, wenn man Opfer von Bezness wird?
Der Gang zu den Behörden ist nicht nur schwer, sondern zumeist auch hoffnungslos. Da sich Bezness in zumindest zwei Ländern (Heimat- und Urlaubsland) abspielt, sind die Zuständigkeiten nur unzureichend geklärt. In den Heimatländern der Beznesser haben die Frauen zumeist keine Rechte. Selbst wenn der Beznesser beispielsweise wegen Kindesentzug mit einem internationalen Haftbefehl gesucht wird, hat er in seinem Land nicht viel zu befürchten. Dennoch muss eine Kindesentführung, Gewalt oder Betrug angezeigt werden. Wegen einer allgemeinen Beratung können sich Betroffene an die einzige Anlaufstelle für Beznessopfer wenden: http://www.CiBeV.de. Erwähnen möchte ich noch: Bezness hat nicht nur große finanzielle Auswirkungen auf die Opfer, sondern auch psychische (Erkenntnis, dass die Ehe/Beziehung auf einer Lüge aufgebaut war, Verlust des Selbstwertgefühls, Ängste um sich und die eigenen Kinder, Depressionen, man gibt sich die Schuld an allem, man schämt sich etc.) und soziale (man grenzt sich von der Gemeinschaft aus oder aber wird von ihr isoliert, als Sextouristin stigmatisiert, die selbst Schuld an ihrer Misere hat). Oftmals gehen Bezness-Beziehungen auch mit körperlicher Gewalt einher.

 

9. Haben Sie Zahlen für einen Infokasten? Fallzahlen, Geldsummen oder Ähnliches?
Alles spielt sich in einem Grau- und Dunkelbereich ab. Deshalb sind Zahlen schwer zu beziffern. Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass jährlich rund 5000 deutsche Urlauberinnen auf Gefühlsgangster hereinfallen. So schätzt CiB e.V., dass jährlich ein Schaden für das deutsche Sozialsystem von rund 1,5 Milliarden Euro durch die Bezness-Mafia verursacht wird.

 

 

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DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

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GuidosKolumneNEU3

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Meine große Bezness-Reportage: „Auf den Spuren der Liebensmafia“ – bei BILD DER FRAU


Endlich ist es soweit: Meine große Bezness-Reportage „Auf den Spuren der Liebesmafia“ ist bei den Kolleginnen von Bild der Frau online:

Sommer, Sonne, große Gefühle –  was so traumhaft beginnt, wird für immer mehr Frauen zum Albtraum. Denn schon längst lauern im Urlaub Liebesbetrüger, denen es  langfristig nur um zwei Dinge geht: um das Geld der ahnungslosen Touristinnen oder eine Hochzeit mit ihnen, um sich so eine Aufenthaltsgenehmigung für Europa zu ergaunern. Die Gefühls-Gangster sind organisiert und arbeiten systematisch. Alleine 2012, so Experten, sind 5000 Frauen auf die Betrüger hereingefallen. Ein Millionengeschäft.

Wir wollten herausfinden, wie die Liebesmafia wirklich arbeitet und mit welchen Tricks Frauen in die Falle gelockt werden. Reporterinnen und Reporter sprachen mit Opfern, Tätern, Behörden – und recherchierten mit versteckter Kamera in Touristenzentren in der Türkei und in Kenia.

Hier gibt’s den Überblick über die gesamten 12 Teile: http://www.bildderfrau.de/world/communaute/search/search.asp?kw=bezness&personalKey=-1382287600

Versteckt gedreht haben wir in der Türkei und in Kenia. Der Dreh hat uns allen – vom Kamera-Team bis zu unseren weiblichen Lockvögeln aus der Bild der Frau-Redaktion – alles abverlangt.

An dieser Stelle noch einmal meinen Respekt an die Reporterinnen, die wahrhaft viel ertragen mussten!

Bezness ist das Geschäft mit vorgespielter Liebe. Eigentlich verwende ich den Terminus „Gefühlskriminalität“, der wohl am ehesten zutrifft. Der Begriff ist zusammengesetzt aus dem deutschen Wort „Beziehung“ und dem englischen Wort „Business„.  Das ist systematischer, oft auch organisierter, interkultureller Heiratsschwindel und
hat nichts mit Sextourismus zu tun.

Der Verein „Community of interests against bezness“, kurz CiB in Bayreuth, ist die einzige Anlaufstelle für Bezness-Opfer im deutschsprachigen Raum.

http://www.cibev.de/

Politisches Tabu-Thema Bezness: Prügel, Abzocke, Rassismus und Sexismus


Das Bezness-Forum „1001 Geschichte“ feiert sein 10jähriges Jubiläum!

Aufgrund meiner journalistischen Arbeit bin ich mit diesem Thema sehr verbandelt (siehe die Berichterstattung auf diesem Blog unter „Bezness“) und habe tiefen Respekt vor der Leistung von Evelnye Kern und ihrem Team. Aufgrund eigener Recherchen kann ich ihre Ergebnisse bestätigen.

Von meiner Seite aus wünsche ich 1001.Geschichte weiterhin viel Glück und Kraft, diese Arbeit gegen den „Mainstream“ und gegen jede Anfeindungen durchzustehen. Gerade in Zeiten der Sexismus-Debatten sollte wir alle uns näher mit Bezness und seinen Frauenfeindlichen und sexisistischen Auswirkungen beschäftigen. Hier handelt es sich in der Regel um einen latenten Sexismus und Rassismus, der aber vom (Macho-)Mann auf die ausländische Frau reflektiert. Auch das kann ich durch eigene Recherchen und Undercover-Gespräche mit Beznesser für TV-Dokumentationen und Print-Artikel bestätigen.

Ein Thema also, an das hierzulande kein Politiker aufgrund der political correctness ran will. Und genau das ist ein weiterer Skandal. Umso wichtiger ist die Aufklärungsarbeit von Evelyne Kern.

Pressemitteilung

„10 JAHRE BEZNESS-PRÄVENTION“

http://www.1001Geschichte.de

Es ist Zeit, ein Resümee zu ziehen.
Bitte hier klicken: http://www.1001geschichte.de/1001-chronik/

Bezness ist kein Sextourismus

Der skrupellose Betrug in orientalischen Urlaubsländern hat einen Namen: Bezness.

Bezness, so nennen viele junge Männer ihre Einnahmequelle – seit Jahren funktioniert es. Jährlich fließen Millionen Euros ungerechtfertigt in arabische, afrikanische und türkische Taschen – und die jeweiligen Regierungen lassen dies zu. Tausende Frauen verlieren auf diese Weise ihr gesamtes Hab und Gut, und das nur, weil sie sich verlieben. Dazu kommen Vorurteile aus dem deutschen Familien- und Freundeskreis, der der Meinung ist, das alles sei der Dummheit des Opfers zuzuschreiben. „Liebe macht eben blind“, das ist leider die traurige Wahrheit und nicht nur ein dummer Spruch.

Doch in den meisten Fällen waren die Frauen vorsichtig. Sie haben sich vor der Eheschließung über das Land und seine Gesetze informiert, haben Belege und entsprechende Eheverträge. Klagen vor der dortigen Justiz sind dennoch meist sinnlos. Keine deutsche Frau hat jemals Gerechtigkeit erfahren, selbst dann nicht, wenn sie alle finanziellen Transaktionen belegen kann. Ausgenommen, geprügelt, mittellos und traumatisiert kehren sie nach Deutschland zurück.

Die Deutschen Botschaften in diesen Ländern können ein Lied davon singen. Die „Abzocke im Urlaub“ nimmt von Jahr zu Jahr zu. Tausende von Frauen bitten in den Vertretungen ihres Landes um Hilfe. Sie alle haben sich im Urlaub in einen Einheimischen verliebt, ihm alles gegeben und am Ende nicht nur ihre große Liebe verloren. In der Regel handelt es sich um Hunderttausende, die dort buchstäblich in den Sand gesetzt werden. Viele Frauen werden zudem misshandelt, eingesperrt und psychisch gebrochen. Der Kampf um ihre Kinder ist eine seelische Grausamkeit ohne Gleichen.

Zurück in Deutschland beginnen jedoch die größten Sorgen. Der Mann, dem sie vertraut hatten, der sie aber einzig wegen des Aufenthaltsstatus und finanziellen Vorteilen geheiratet hat, und damit interkulturellen Heiratsbetrug vollzog, wird nun zu Tyrannen. Skrupellos nutzt er jede Gesetzeslücke aus, um der Frau und der Gesellschaft zu schaden. Gemeinsame Kinder werden benutzt, um den Aufenthaltsstaus zu sichern. Das in Deutschland etablierte Umgangsrecht ermöglicht es ihm, seine Vorteile ohne Rücksicht auf die Angst von Frau und Kindern durchzusetzen. Nicht selten werden die Kinder von Amts wegen dem Mann zugeführt, obwohl Entführungsgefahr besteht und sogar dann, wenn die Kinder schon einmal von ihm entführt wurden.

Dieses Thema hat sich die Journalistin Evelyne Kern zur Lebensaufgabe gemacht und vor 10 Jahren die Website http://www.1001Geschichte.de gegründet, die heute auf rund 4 Mio. Besucher (gezählt seit 2008) verweisen kann und mittlerweile Europas größte Plattform zu diesem Thema ist. Trotz vieler Rückschläge, bösen Anfeindungen und Vorwürfen von Menschen, die Bezness mit Sextourismus verwechseln und sich auch nicht die Mühe machen, genauer hinzusehen, um zu differenzieren, haben Evelyne Kern und ihr Team nie aufgegeben. Die Ignoranz vieler Politiker und Journalisten, die das Thema für politisch nicht korrekt halten, weil es gegen (wohlgemerkt kriminelle) Ausländer geht, ist unerträglich. Völlig außer Acht wird dabei gelassen, dass Bezness dem Staat jedes Jahr viele Millionen kostet (Zahlen und Fakten im Buch 1001 Lüge). Alleine durch die Präventionsmaßnahmen von CiB e.V. und 1001Geschichte werden der Gesellschaft enorme Summen erspart.

Kern und ihre Mitstreiterinnen blieben jedoch stets beharrlich auf ihrer Schiene und konnten so hunderten von betroffenen Frauen und auch Männern helfen, wieder ein normales und glückliches Leben zu führen.

Die Fakten zu 1001Geschichte und CiB e.V. in Kürze

Um Außenstehenden einen besseren Einblick in die Arbeit des Vereins zu geben, hier noch einmal die Fakten kurz zusammengefasst.

Im Februar 2003 gründete die selbst betroffene Journalistin und Autorin Evelyne Kern die Internetseite 1001Geschichte.de, nachdem sie nach der Veröffentlichung ihres Buches „Sand in der Seele“ (ein Bestseller), in dem sie ihre eigene spannende Bezness-Geschichte erzählt, hunderte Briefe ebenfalls betroffener Frauen erhalten hatte. Sie steckte die Tantiemen aus diesem Buch in das Projekt 1001Geschichte.de und gründete die Interessengemeinschaft CiB. Sie wollte damit ein Zeichen setzen und anderen Betroffenen helfen. Das ist ihr gelungen. Inzwischen ist 1001Geschichte.de zur Institution geworden, CiB e.V. zum eingetragenen Verein und “Bezness” zu einem Begriff, der von zahlreichen anderen Foren und der Presse übernommen wurde. 1001Geschichte.de hat den Begriff „Bezness“ im deutschen Sprachgebrauch geprägt.

1001Geschichte.de kann bereits auf fast 4 Million Besucher verweisen. Das Forum hat seit 2008 mehr als 4.500 registrierte User und wird monatlich rund 90.000 Mal gelesen. Hier veröffentlichen betroffene Frauen ihre Geschichten (bisher 267 wahre Geschichten) und diskutieren im inzwischen größten Forum Europas zum Thema Bezness mit Gleichgesinnten und Interessierten. 1001Geschichte ist weltweit über 250.000 Mal verlinkt und zur Anlaufstelle aller Betroffener geworden.

Vielen Frauen und Männern konnte 1001Geschichte und CiB e.V. helfen und vor dem Schlimmsten bewahren. Entführte Kinder sind dank CiB e.V. wieder bei ihren Müttern. http://forum.1001geschichte.de/viewforum.php?f=24

Viele Betrogene haben sich bei CiB e.V.- Community of interests against Bezness (ebenfalls auf 1001Geschichte.de) zusammengeschlossen und den Kampf gegen Bezness aufgenommen. Hier: http://www.cibev.de

Zum 10-Jährigen Bestehen erscheint das begleitende Buch zur Webseite mit dem Titel 1001 Lüge. http://www.verlag-kern.de/unsere-bucher/1001-tausendundeine-luge/.
Die Tantiemen dieses Buches gehen an CiB e.V. und kommen somit Bezness-Opfern zugute.

Infos zum Thema

Die Fakten: http://www.cibev.de/ihre-aufmerksamkeit/

Spendenkonto: http://www.cibev.de/spendenkonto/

Rechtliches: http://www.cibev.de/impressumkontakt/

Größtes Forum für Betroffene und 267 Wahre Geschichten: http://www.1001Geschichte.de Hier finden Betrogene Ansprache und Hilfe – und das seit 10 Jahren.
Presseartikel: http://www.1001geschichte.de/presse/

Hilfe in Bezness-und Betrugsfällen finden Betroffene bei CiB e.V. – http://www.cibev.de , einem gemeinnützigen Verein, der sich seit acht Jahren ausschließlich mit diesem Thema beschäftigt.

CiB e.V. – SPENDENKONTO:
BLZ: 77340076 – Konto: 13487880

In Europas größtem Forum zum Thema http://www.1001Geschichte.de finden Betrogene Ansprache und Hilfe – und das seit 10 Jahren.

Literaturtipps zum Thema: Beide Bücher kommen den Verein CiB e.V. zugute.
1001 Tausend und eine Lüge
von Evelyne Kern
im Buchhandel und bei http://www.verlag-kern.de

Sand in der Seele
von Evelyne Kern
im Buchhandel und bei http://www.verlag-kern.de

© Verlag-Redaktionsbüro Kern – Abdruck bei Literaturhinweis kostenfrei.
Kontakt: Evelyne Kern, presse@1001Geschichte.de, Telefon 09209 919245

„1001 Tausendundeine Lüge – Bezness – Das Geschäft mit den Gefühlen europäischer Frauen und Männer“


BUCHTIPP

Umschlagtext:

Schon der Titel verrät, dass dieses Buch etwas mit dem Orient zu tun hat und sich auf 1001Geschichten bezieht. Geschichten, die auf Lüge und Betrug basieren. Viele junge Menschen, die keine Möglichkeit haben ihr Land zu verlassen, sehen die europäische Heirat als Mittel zum Zweck. Ein angenehmes Leben durch Geld und schließlich eine Aufenthaltserlaubnis für das Land, in dem die Geldscheine auf den Bäumen zu wachsen scheinen, ist für sie das erstrebenswerteste aller Ziele. Da dieses Ziel am leichtesten durch die Vortäuschung von Liebe zu erzielen ist, werden europäische Frauen und Männer im Urlaub zu Opfern eines interkulturellen Betruges, der sich Bezness nennt.

Bezness findet aber nicht nur in Tunesien statt. Mittlerweile findet man diesen Geschäftszweig, der im Grunde mafiöse Strukturen aufweist in allen Urlaubsländern, in denen Armut und Korruption vorherrschen.

Durch die 10jährige intensive Arbeit der Autorin und ihrer Mitstreiterinnen, die unaufhaltsame Verbreitung der “Wahren Geschichten” auf 1001Geschichte.de und zehntausenden von Verlinkungen im Internet verbreitete sich der Begriff Bezness relativ schnell. Heute ist er im Sprachgebrauch vieler Medien und einschlägiger Foren.

Im Verlauf dieses Buches werden neben allen Fakten zum Thema und dem enormen Schaden, den Bezness für Betroffene und die Gesellschaft verursacht, auch einige wahre Geschichten veröffentlicht, die dem Leser die Augen öffnen werden. Nein, es sind keine Märchen aus 1001 Nacht, sondern wahre Schicksale, wie sie das Leben manchmal schreibt.

1001Lüge ist ein Buch, das geschrieben werden musste um aufzuklären, Prävention zu schaffen und das eine Ergänzung zu der von Evelyne Kern gegründeten Internetseite 1001Geschichte.de ist.

1001 Tausendundeine Lüge
Bezness- das Geschäft mit den Gefühlen europäischer Frauen
und Männer
Autorin: Evelyne Kern
ISBN Buch:9783939478-805
ISBN eBook:9783939478-911
Verlag Kern,Bayreuth
1.Auflage September 2012
Softcover, 264 Seiten

Buch: € 14,90

eBook: € 11,18

Bestellung:

www.verlag-kern.de