Ex-Zentralbanker: „Deutschland raus aus dem Euro!“ (1+2)


UAL-Logo

♦ ♦ ♦   NEWSLETTER   No. 690 + 691  ♦ ♦ ♦


Mitten hinein in die ungelöste Flüchtlingskrise meldet sich der frühere Chef der Bank of England, Mervyn Allister King zu Wort. Und das, was er zu sagen hat, ist nicht nur überraschend, sondern auch äußerst unbequem für die Eliten in der Europäischen Union. Sprichwörtlich: Starker Tobak!

Ich verrate Ihnen, welche „schreckliche“ Wahl Deutschland hat, um die Euro-Zone zu retten! Sie werden entsetzt sein!

Mehr hier: 

Ex-Zentralbanker: Deutschland raus aus dem Euro

http://www.gevestor.de/?p=762993 

UAL-Logo

exklusiv im GEVESTOR-VERLAG.


Meine neue UNANGREIFBAR LEBEN-Studie:

Cover von Studie

Hier nähere Infos und Bestelllink:

Werbecover für Studie

https://www.gevestor-shop.de/UALEMF-Guido-Grandt-11-15-lange-LP-geve/?wkz=STU0016



Weitere Hintergrundinformationen:

Secret Press 2_CoverSecret Press Cover 1_Mai 2014CoverGuido Grandt

http://www.alaria.de/home/3356-der-crash.html
https://www.alaria.de/home/3246-eurobellion.html
http://amraverlag.de/das-asyl-drama-p-57350.html
https://www.alaria.de/home/3245-euro-schande.html

2018_Cover_3. Auflagehttp://www.amazon.de/2018-Deutschland-Politiker-erz%C3%A4hlen-trotzdem/dp/3944651367/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1458487593&sr=1-4&keywords=2018+deutschland+nach+dem+crash

 

 

Fed-Entscheidung: „Die Massenenteignung geht weiter!“ (3)


UAL-Logo

♦ ♦ ♦   NEWSLETTER   No. 596   ♦ ♦ ♦


Mein neuer UNANGREIFBAR LEBEN-Artikel zu einem brandaktuellen Thema:

 

Sie wissen, dass letzte Woche die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) bekannt gab, dass der Leitzins nicht erhöht wird.

Der Schlüsselsatz bleibt weiter bei einem Rekordtief mit einer Spanne von null bis 0,25 Prozent.

Über was normalerweise nicht gesprochen wird:

Die Fed-Zinspolitik führte dazu, dass die US-amerikanischen Sparer rund 500 Milliarden Dollar verloren haben!

Nachfolgend möchte ich Ihnen aufzeigen, welche Auswirkungen die Fed-Entscheidung auf Europa hat.

Auf Deutschland.

Auf Sie.

 

Mehr hier: http://www.gevestor.de/?p=752067

 

UAL-Logo

exklusiv im GEVESTOR-VERLAG.


Weitere Hintergrundinformationen:

 Secret Press 2_CoverSecret Press Cover 1_Mai 2014

 

 

 

 

 

 

 

Guido GrandtCover

 http://www.alaria.de/home/3356-der-crash.html

https://www.alaria.de/home/3246-eurobellion.html

https://www.alaria.de/home/3245-euro-schande.html

http://www.alaria.de/home/958-2018-deutschland-nach-dem-crash.html

Fed-Entscheidung: „Die Massenenteignung geht weiter!“ (2)


UAL-Logo

♦ ♦ ♦   NEWSLETTER   No. 595   ♦ ♦ ♦


Mein neuer UNANGREIFBAR LEBEN-Artikel zu einem brandaktuellen Thema:

 

Die Fed begründet ihre Entscheidung für ein Verschieben der Zinswende.

Verschweigt dabei aber die wahren Gründe.

Ich zeige Ihnen diese „inoffiziellen“ Gründe auf.

Seien Sie gespannt, denn diese haben auch mit Ihrem Geld zu tun!

 

Mehr hier: http://www.gevestor.de/?p=751729

 

UAL-Logo

exklusiv im GEVESTOR-VERLAG.


Weitere Hintergrundinformationen:

 Secret Press 2_CoverSecret Press Cover 1_Mai 2014

 

 

 

 

 

Guido GrandtCover

 http://www.alaria.de/home/3356-der-crash.html

https://www.alaria.de/home/3246-eurobellion.html

https://www.alaria.de/home/3245-euro-schande.html

http://www.alaria.de/home/958-2018-deutschland-nach-dem-crash.html

Fed-Entscheidung: „Die Massenenteignung geht weiter!“ (1)


UAL-Logo

♦ ♦ ♦   NEWSLETTER   No. 594   ♦ ♦ ♦


Mein neuer UNANGREIFBAR LEBEN-Artikel zu einem brandaktuellen Thema:

 

Das Rätselraten ist vorbei.

Ende letzter Woche gab die Chefin der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) Janet Yellen bekannt, dass der Leitzins nicht erhöht wird.

Ich sage Ihnen klipp und klar – auch wenn es nicht „Mainstream-Like“ ist:

Diese Entscheidung betrifft nicht nur die Amerikaner, sondern auch die Europäer.

Und damit Sie.

Denn sie zementiert das, was wir in der Eurozone schon seit langer Zeit erleben:

Eine Massenenteignung des Sparers. 

 

Mehr hier: http://www.gevestor.de/?p=751574

 

UAL-Logo

exklusiv im GEVESTOR-VERLAG.


Weitere Hintergrundinformationen:

 Secret Press 2_CoverSecret Press Cover 1_Mai 2014

 

 

 

 

 

 

 

Guido GrandtCover

 http://www.alaria.de/home/3356-der-crash.html

https://www.alaria.de/home/3246-eurobellion.html

https://www.alaria.de/home/3245-euro-schande.html

http://www.alaria.de/home/958-2018-deutschland-nach-dem-crash.html

Die „Liste der Schande“ – Politiker, Versicherungsvertreter, Journalisten und Banker!


UAL-Logo

♦ ♦ ♦         Heute in meinem Unangreifbar Leben-Newsletter   …       ♦ ♦ ♦

 ————————————————————————————————————-

Politiker, Versicherungsvertreter, Journalisten und Banker haben ihr Vertrauen verspielt. Hier ist die „Liste der Schande“!

 

Liebe Leser,

um Sie daran zu erinnern, warum es für Sie so wichtig ist, sich jenseits der Politikgesteuerten Mainstream-Medien zu informieren, möchte ich an eine globale Studie erinnern, die in 25 Ländern gemacht und im Winter 2014 veröffentlicht wurde.

siehe hier: http://www.gfk.com/Documents/Press-Releases/2014/GfK_Trust%20in%20Professions_e.pdf

Mit äußerst interessanten Ergebnissen, die ich Ihnen keineswegs vorenthalten möchte.

Politiker ignorieren die Stimmungen der Bürger

Die Ergebnisse der Untersuchungen belegen eine Stimmung – vor allem in der Eurozone – die von der Politik ignoriert wird.

Und damit das Projekt der EU und der Einheitswährung des Euro weiter zum Scheitern verurteilt.

In einer „Liste der (Vertrauens-)Schande“ habe ich für Sie die Ergebnisse zusammengetragen.

Politikern wird das geringste Vertrauen bescheinigt

In fast allen untersuchten Ländern genießen Politiker das geringste Vertrauen. Schon alleine dieser Aspekt sollte jeden gewählten Volksvertreter in höchste Alarmbereitschaft versetzen.

Denn wenn Ihnen nicht mehr vertraut wird, dann haben Sie ganz einfach versagt!

So sieht das Ergebnis in das Vertrauen der Politiker aus (in den befragten EU-Mitgliedsländern):

– Spanien:                     5 %

– Italien:                     12 %

– Frankreich:              13 %

– Deutschland:           15 %

– Polen:                      16 %

– Großbritannien:       17 %

– Österreich:               20 %

– Belgien:                   25 %

–  Niederlande:           29 %

Versagen der Politik

Im globalen Durchschnitt liegt das Vertrauen in Politiker bei gerade mal 31 Prozent. Das ist nicht mal ein Drittel.

Noch verheerender sind die 15 Prozent in das Vertrauen deutscher Politiker. Demnach traut nicht einmal jeder Siebte Merkel & Co.

Anmerkung:  Das war VOR der PEGIDA-Bewegung!

Ob sich die Abgeordneten über ihr eigenes Versagen wohl Gedanken machen? Ich glaube kaum. Denn sie haben ihre Pfründe schon längst gesichert.

„Vertrauensniederlage“ für Merkel, Sieg für Putin

Ein Wort noch zu den „Putin-Bashern“: In Russland liegt das Vertrauen in Wladimir Putin doppelt so hoch, wie in das von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Nämlich bei 30 Prozent.

Woher das wohl kommt?

Und auch das Vertrauen in US-Präsident Barack Obama liegt mit 23 Prozent höher als das in deutsche Politiker.

Kaum Vertrauen in Versicherungsvertreter

Neben den Politikern, denen die Deutschen nicht mehr vertrauen, gibt es allerdings auch noch andere Berufsgruppen, die als unglaubwürdig gelten.

Hierzu gehören Versicherungsvertreter. Nur 19 Prozent vertrauen ihnen.

Kein Wunder, denn die meisten wollen nur eines von Ihnen: Einen Vertragsabschluss und damit eine fette Provision ergattern.

Journalisten in der Vertrauenskrise

Auch Journalisten bekommen mit nur 37 Prozent Vertrauen ihr Fett weg.

Dafür müssen sie sich an die eigene Nase fassen. Aufgrund der unsäglichen, manipulierten und zum Teil verlogenen Berichterstattung im Russland-Ukraine-Konflikt haben sie gehörig an Glaubwürdigkeit verloren.

Und das völlig zu recht.

Banker im Vertrauenstief

Auch den Bankern hierzulande glauben nur 39 Prozent. Also gerade mal etwas mehr als ein Drittel.

Schuld daran ist sicher nicht nur die seit langem anhaltende Bankenkrise.

Sondern auch die mangelhaften oder falschen Beratungen und die ausufernden Boni. Sowie Ihre grenzenlose Gier bei Finanzspekulationen.

„Die Liste der Schande“ – ein Armutszeugnis

Eigentlich ist das Ergebnis dieser Studien mehr als ein Armutszeugnis.

Es belegt, dass jenen, die für unser Land Politik machen, kaum vertraut wird.

Genauso wenig jenen, die uns täglich über das Weltgeschehen informieren.

Und genauso wenig jenen, denen wir unser Geld, unser Vermögen anvertrauen.

Spätestens jetzt sollte Ihnen klar werden, was das alles eigentlich für Sie bedeutet!

Diesen Berufsgruppen wird am meisten vertraut

Sie werden sich nun fragen, welche Berufsgruppen das größte Vertrauen in den untersuchten Ländern besitzen?

Auch das kann ich Ihnen sagen: Es sind Feuerwehrmänner und Ärzte.

In Deutschland sind es Feuerwehrmänner, Rettungssanitäter, Krankenschwestern und Piloten.

Berufsgruppen-515x600

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/16/politiker-haben-weltweit-den-schlechtesten-ruf-unter-allen-berufen/

Die „Liste der Schande“ und alternative Medien

Die „Liste der Schande“ belegt aber auch noch etwas anderes: Dass die Menschen sich immer mehr mit alternativen Medien auseinandersetzen. Nachprüfen, ob das von den Mainstream-Medien vorgesetzte Lobbyverfasste, Werbeverseuchte Programm auch der Wirklichkeit entspricht.

Dadurch werden oftmals die Lügen von Politikern, Journalisten und Bankern entlarvt. Und das führt zu einem eklatanten Vertrauensverlust, wie die „Liste der Schande“ belegt.

Unverzichtbare Zusatzinformationen

Auch mit meinem Newsletter Unangreifbar Leben oder auf meinem Blog gebe ich Ihnen ein Instrument mit an die Hand, mit dem Sie hinter die Kulissen blicken können.

Ohne länger auf die manipulierten Einheitsmedien angewiesen zu sein. Und somit einen ungeahnten Informationsvorsprung und zusätzliches Wissen erhalten.

Herzlichst Ihr

Guido Grandt

 

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Hier können Sie meinen täglichen und kostenlosen Unangreifbar Leben-Newsletter direkt bestellen:

http://www.unangreifbar-2014.de/nss-widget.html

______________________________________________________________________________________________________

Brisante Hintergrundinfos, die Sie sonst nirgends lesen, finden Sie hier:

 

Cover

http://www.alaria.de/home/958-2018-deutschland-nach-dem-crash.html

 

oder:

 

Secret Press 2_Cover

 

 

 

 

 

 

 

 

 

http://www.alaria.de/home/3356-der-crash.html

 

oder:

Secret Press Cover 1_Mai 2014

http://www.alaria.de/home/3246-eurobellion.html

 

——————————————————————————————————————————-

 

Vor der Europawahl: Lügen, vertuschen, verschweigen!


Nachfolgend mein erster Kommentar für „DIE STIMME RUSSLANDS“:

Vor der Europawahl: Lügen, vertuschen, verschweigen!

STIMME RUSSLANDS Die Europawahl steht vor der Tür und die Angst der etablierten Parteien vor der immer stärker wachsenden EU- und Euro-Verdrossenheit der Wähler hat ihren Höhepunkt erreicht. Oder – je nachdem, ob man das Glas halbvoll oder halbleer sehen will: der Glaube der Bevölkerung an das politische System ist auf einem historischen Tiefpunkt angelangt.

Zu den Ängsten der Eurokraten gehört ebenso das Kippen der Drei-Prozent-Sperrklausel im Europawahlrecht in Deutschland. Ende Februar 2014 stellte das Bundesverfassungsgericht nämlich fest, dass diese Sperrklausel verfassungswidrig ist, gegen die Wahlrechtsgleichheit und Chancengleichheit der Parteien verstößt. Durch den Wegfall dieser Hürde können nun bei der Europawahl am 25. Mai 2014 auch kleinere Parteien ins Europäische Parlament einziehen. Da Deutschland insgesamt jedoch nur 99 Sitze (nach der Wahl im Mai noch 96) von 766 (751) innehat, würde dies ein Machtverlust der bisherigen Parteien aus CDU/CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken bedeuten. Konkret: wenn europakritische Parteien mit ins Parlament gewählt werden, dann wird es schwieriger, die bisherige Politik weiterzuführen. Zudem kann es für alteingesessene Volksvertreter den Verlust der lukrativen Posten in Straßburg bedeuten, die doch so begehrt sind.

Es geht also um alles – und nicht nur um die Wurst, wie die Deutschen sagen. Gerade deshalb werden wichtige Fakten zur bisherigen Europapolitik verschwiegen, den Bürgern bewusst vorenthalten. So etwa, dass trotz aller Bemühungen der Eurokraten die Schulden in Südeuropa weiter ansteigen. Beispiele hierfür gibt es genug: Spanien kämpft mit einer Rekord-Staatsverschuldung. Jene von Italien, Frankreich, Portugal und Griechenland klettert ebenfalls unaufhaltsam nach oben. „EU-Superstar“ Norwegen weist zwischenzeitlich eine höhere Privatverschuldung als die USA auf. Die Bonität der einstigen „Musterschüler“ Finnland und Belgien ist gefährdet. Eine Studie des renommierten Wirtschaftsforschungsinstituts Capital Economics kommt zu dem Schluss, dass die Niederlande deutlich reicher wäre, wenn sie die EU verlassen würde. Und zu allem Überfluss wird Europa noch von einer Deflation bedroht…

Lesen Sie hier weiter: http://german.ruvr.ru/2014_03_03/Vor-der-Europawahl-Lugen-vertuschen-verschweigen-2772/

Europa-Wahlkampf-LÜGEN (2): „Der Kroatien-Skandal“


Gerade mal ein halbes Jahr ist es her, seitdem Kroatien mit großem Brimborium als 28. Mitgliedsstaat in die EU aufgenommen wurde.

Was wurde da nicht alles versprochen und medial in Gang gesetzt?

Jetzt wird uns die Rechnung präsentiert, über die sich die Qualitätsmedien zumeist lieber ausschweigen.

Die EU-Politiker natürlich gleich ganz.

Das Budgetdefizit Kroatiens liegt bei mehr als 5 Prozent der Wirtschaftsleistung. EU-Norm sind 3 Prozent. Die Verschuldungsquote beträgt 65 Prozent, bei einer erlaubten Marke von 60 Prozent.

Doch das ist noch nicht alles: Der EU-Beitritt stürzte Kroatien in eine Wirtschaftskrise.

Nun muss sich das Adrialand für sein anhaltendes Haushaltsdefizit verantworten.

Die EU-Finanzminister haben nun ein Verfahren gegen Kroatien beschlossen.

Ich wiederhole: Gerade mal ein halbes Jahr nach dem Eintritt in die EU!

In meinem Wirtschaftssachbuch-Thriller „2018 – Deutschland nach dem Crash – Was Politiker nicht erzählen“ schrieb ich bereits vor Monaten:

„Doch selbst innerhalb der CDU ist eine EU-Erweiterung strittig. So sprach sich Merkels Parteikollege und Bundestagspräsident Norbert Lammert im November 2012 gegen den geplanten Beitritt Kroatiens aus, der für den 1. Juli 2013 bereits zugesagt war. »Für die unmittelbar bevorstehende Zukunft halte ich die Europäische Union nicht für erweiterungsfähig«, legte Lammert noch einen drauf. Vielleicht war bis zu ihm durchgesickert, dass die Ratingagentur Standard & Poor’s Kroatien schon einen Monat später aufgrund schlechter Wachstumsaussichten und mangelnder Anstrengungen zur Haushaltssanierung auf »Ramsch-Status« herabstufen würde? Fakt ist, dass die Wirtschaftsleistung Kroatiens 2012 um 2 Prozent geschrumpft ist und über 21 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht sind. Lammert zog sich jedenfalls den Unwillen der EU-Förderer zu, die trotz allem das »Ramsch-Land« integrieren wollen und auch die mahnenden Worte des Wirtschaftswissenschaftlers Joseph Stiglitz ignorieren: »Europa steht an einem kritischen Punkt. Die Alternative lautet: mehr Europa oder kein Europa. Alles dazwischen ist instabil.«

Soviel also zu der EU-Ost-Erweiterung.
Neue Länder sind bereits im Gespräch, werden heftig umbuhlt.
Die schon jetzt Staatsbankrotte Ukraine. Und Georgien.
Die Lügen gehen weiter.
Das ist der eigentlich Skandal.
Aber bald ist die Europa-Wahl.

Europa-Wahlkampf-LÜGEN (1)


Die Europawahl steht vor der Tür. Immer mehr Menschen sprechen sich gegen diese EU aus, wie sie sich in den letzten Jahren gezeigt hat. Die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten nimmt zu, ebenso die Arbeitslosigkeit.

Die Einheitswährung Euro steht unmittelbar vor dem Crash.

Die Ersparnisse der Bürger werden durch falsche Wirtschaftspolitik und Bankenrettungsprogramme immer weniger.

Die staatliche Überwachung nimmt exorbitant zu.

Deshalb sind Euro- und EU-kritische Parteien  im Aufwind.

Das muss mit allen Mitteln von denen verhindert werden, die die Suppe eingebrockt haben und die EU dahingeführt haben, wo sie jetzt steht: am Abgrund!

Deshalb lügen die EU-Getreuen, dass sich die Balken biegen und verbreiten Halbwahrheiten.

Denn, dass die Eurokrise immer noch nicht überstanden ist, scheint jedem klar, der noch alle Sinne beisammen hat.

Nur Politikern und vielen Qualitäts-und Mainstream-Medien nicht, die teilweise was ganz anderes verkünden, als andere.

Ein typisches Beispiel hierfür ist der EU-Zankapfel Griechenland.

Nachfolgend zwei grundverschiedene Meldungen von heute.

Die BILD v. 05.02.14 titelt:

GRIECHEN REICHER ALS WIR!

In diesem Text erfährt der unbedarfte Leser, dass die Griechen „doppelt so reich“ wie die Deutschen seien. Und, dass der griechische Rentner 110 % des jährlichen Durchschnittslohns erhält, während es in Deutschland nur 58 % sind.

Kein Wort zu dem, was andere Medien berichten, wie folgt…

Die DEUTSCHEN WIRTSCHAFTS-NACHRICHTEN berichten:

FOLGE DER EURO-RETTUNG: GRIECHISCHE RENTNER VERARMEN

Weil die Renten in Griechenland so niedrig sind, müssen 56 Prozent der alten Leute hungern. Mehr als ein Drittel von ihnen erhält weniger als 500 Euro Rente pro Monat. Eine wachsende Zahl bettelt um Essen.:Das wahre Gesicht Griechenlands nach der Rettung.

Mehr als die Hälfte der griechischen Rentner muss hungern. Sie haben nicht genug Geld, um sich ausreichend zu ernähren.

Von den griechischen Rentnern sind 56 Prozent ernsthaft von Hunger bedroht, zitiert keeptalkinggreece.com eine Umfrage unter Teilnehmern eines Hilfsprogramms der Organisation Life Line. 27 Prozent geben an, dass Mangelernährung ihre Gesundheit bedroht. 17 Prozent leiden wegen der schlechten Ernährung unter Depressionen und Panik-Attacken im Hinblick auf ihre Zukunft.

Jeden Tag seien mehr alte Leute aus finanziellen Gründen nicht in der Lage, sich Essen zu kaufen, so Life Line. Eine wachsende Zahl von ihnen bettelt um Essen und Milch.

Nach Angaben des griechischen Arbeitsministeriums erhielten im Januar 36 Prozent der Rentner weniger als 500 Euro pro Monat. Das sind mehr als eine Million alte Leute. Mit so wenig Geld müssen die Alten diesen Winter vermutlich auch frieren.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/02/05/folge-der-euro-rettung-griechische-rentner-verarmen/

Die Lügen und Halbwahrheiten im Europa-Wahlkampf werden zunehmen.

Die Verblödung der Bürger wird voranschreiten.

Deshalb: Wehret den Anfängen mit objektiven Informationen.

Siehe hierzu auch:

http://www.amazon.de/2018-Deutschland-Crash-Politiker-erz%C3%A4hlen/dp/3944651006/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1391627520&sr=8-1&keywords=2018

http://www.amazon.de/2018-Deutschland-Crash-Politiker-erz%C3%A4hlen-ebook/dp/B00CRMGU1M/ref=tmm_kin_title_0?ie=UTF8&qid=1391627520&sr=8-1

2018 kommt! – Bundesbank spricht Klartext über die Eurokrise (3)


Cover

In meinem Wirtschafts-Thriller „2018 – Deutschland NACH dem Crash – Was Politiker NICHT erzählen“ habe ich erstmals ein fundiert belegbares Szenario bis und vor allem NACH einem Eurocrash aufgezeichnet!

Nun zeigt es sich, dass meine entsprechenden Recherchen mehr als realistisch sind!

So erklärte die Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank, Sabine Lautenschläger, jüngst beim Jungen Wirtschaftstag der CDU u.a.:

„Die Krise geht mit erheblichen Belastungen für die Bevölkerungen, insbesondere in den Krisenländern, einher. Hiervon ist gerade auch die junge Generation betroffen. Tiefgreifende Reformen sind essentiell, um die Krise dauerhaft zu überwinden…“

Vor allem also die Jugend muss die Zeche für eine desaströse Politik zahlen!

Auszüge aus der og. Rede werde ich nachfolgend wiedergeben, die nicht nur „2018 – Deutschland NACH dem Crash“ bestätigt, sondern jeden EU-Bürger mehr als hellhörig machen sollte! Hier nun der 3. Teil.

Sabine Lautenschläger (Vizepräsidentin Deutsche Bundesbank):

Reformbaustelle öffentliche Finanzen

Als Folge der Finanzkrise und des anschließenden Wirtschaftseinbruchs stiegen die Haushaltsdefizite in vielen Euro-Ländern deutlich an. So lagen sie im Jahr 2010 in 14 der 17 Länder über dem Grenzwert von 3% des Bruttoinlandsprodukts.

In Irland verursachten Rettungsmaßnahmen für das heimische Bankensystem im Jahr 2010 sogar einen Anstieg des Defizits auf knapp 31% des BIP. Der damit einhergehende Anstieg der Schuldenquote und Zweifel an der Schuldentragfähigkeit führten dazu, dass die Kapitalmärkte für die Finanzierung von Griechenland, Irland und Portugal sehr hohe Zinsen verlangten.

Die Länder entschieden sich, Hilfe bei den übrigen Euro-Ländern zu suchen – freilich um den Preis strikter Sparauflagen. Was in den Ländern mitunter als Zumutung empfunden wird, ist letztlich aber im Interesse der Krisenländer selbst.

Denn ein Verschieben der notwendigen Konsolidierung in die Zukunft trifft die junge Generation. Diese muss zum Beispiel in Form von höheren Steuern die öffentlichen Schulden bedienen.

Auch wenn John F. Kennedy zu Recht sagte, „Es ist das Schicksal jeder Generation, in einer Welt unter Bedingungen leben zu müssen, die sie nicht geschaffen hat“, sollte es doch Ansporn sein, möglichst gute Bedingungen für die nächste Generation zu schaffen. Das umfasst zum Beispiel solide Staatshaushalte – aber natürlich auch gesunde Wirtschaftsstrukturen. Deshalb müssen bereits heute Haushaltsdefizite und Staatsverschuldung zurückgeführt werden.

Die verschärften europäischen Fiskalregeln sowie ländereigene Regelungen wie die deutsche Schuldenbremse sind daher ein Schritt in die richtige Richtung. Sie nützen aber natürlich nur, wenn sie tatsächlich auch eingehalten werden und nicht nur auf dem Papier stehen. Auch mir ist bewusst, dass es immer wieder Stimmen gibt, die das vermeintliche „Austeritätsdogma“ kritisieren und ein „Kaputtsparen“ in der Rezession fürchten.  Aus meiner Sicht gibt es zu einer nachhaltigen Konsolidierung der öffentlichen Haushalte keine Alternative. Ein finanzpolitisches „Weiter-so“ würde an den Finanzmärkten Zweifel an der Tragfähigkeit der Staatsfinanzen in einigen Krisenstaaten säen und somit die Vertrauenskrise nur verschärfen. Konsolidierung und Wachstum schließen sich mittelfristig nicht aus, sondern bedingen einander. So wie ein stärkeres Wachstum den öffentlichen Finanzen zu Gute kommt, ist ohne gesunde Staatsfinanzen kein nachhaltiges kräftiges Wachstum möglich. Nach der sehr kurzen Andeutung, dass Haushaltskonsolidierung und Strukturreformen für mich der einzig richtige Weg sind, nun noch einige Anmerkungen zum Ordnungsrahmen im Euro-Raum.

Reformbaustelle Ordnungsrahmen

Die Krise hat den Euro-Raum tief erschüttert und der Ordnungsrahmen der Währungsunion hat Risse bekommen. Diese Schwachstellen müssen behoben werden. Entscheidend dabei ist, dass nicht nur Schönheitsreparaturen durchgeführt werden.

Die Währungsunion muss auf einem soliden Fundament stehen, damit sie langfristig stabil sein und gedeihen kann. Dabei ist zentral, dass dem allen menschlichen Verhalten zugrundeliegenden Anreizsystem angemessen Rechnung getragen wird: Wer die Verantwortung trägt, muss auch dafür geradestehen. Ökonomen und Juristen nennen diesen Grundsatz das Haftungsprinzip.

Anders ausgedrückt: Das richtige Verhältnis von Kontrolle der getroffenen Entscheidungen und der anschließenden Haftung für die eintretenden Konsequenzen ist nicht nur ein konstituierendes Element jeder marktwirtschaftlichen Ordnung.

Es ist darüber hinaus auch für die Statik der Europäischen Währungsunion essentiell. In Kurzform geht es um Folgendes: Wer den Nutzen hat, muss auch den Schaden tragen. Ein einfaches Prinzip, das jedoch die Grundlage für vorsichtiges und verantwortungsvolles individuelles Handeln ist.

Entscheidungsfreiheit und Haftung gehören als Begriffspaar zusammen, sie sind die zwei Seiten derselben Medaille. Das Verhältnis von Kontrolle und Haftung ist in der Währungsunion aus dem Gleichgewicht geraten. Mit den Krisenmaßnahmen der zurückliegenden dreieinhalb Jahre wurde die gemeinschaftliche Haftung aller Mitgliedstaaten für finanz- und wirtschaftspolitische Fehlentwicklungen in einzelnen Mitgliedsländern ausgeweitet.

Trotz zunehmend gemeinschaftlicher Haftung wurden jedoch die gemeinschaftlichen Kontrollmöglichkeiten nicht in gleichem Maße verstärkt. Um die Balance von Kontrolle und Haftung wieder herzustellen, sind grundsätzlich zwei Wege möglich:

–         Entweder man geht den Schritt hin zu einer vertieften fiskalischen Integration, oder …

–         … man entwickelt den bisherigen Ordnungsrahmen weiter und stärkt die Eigenverantwortung der einzelnen Länder.

Eine vertiefte fiskalische Union darf aber nicht einfach nur die Gemeinschaftshaftung ausweiten. Eine solche Transferunion ohne gemeinschaftliche Kontrollrechte hätte nicht die notwendige disziplinierende Wirkung auf die einzelnen Länder.

Eine ernst gemeinte Vertiefung der Union impliziert vielmehr, dass die Mitgliedstaaten nationale Souveränität auf die Gemeinschaftsebene übertragen; dies sollte zumindest dann gelten, wenn einzelne Länder die Hilfe der Gemeinschaft in Anspruch nehmen.

Konkret bedeutet das zum Beispiel, dass die Gemeinschaft die nötigen Durchgriffsrechte erhält. Solch eine Kompetenzübertragung würde aber sowohl Änderungen der nationalen Verfassungen als auch des EU-Vertrages voraussetzen.

Hierfür sehe ich derzeit keine breite politische Unterstützung in den Mitgliedstaaten. Solange die Bereitschaft zu einem weitreichenden Souveränitätsverzicht in finanzpolitischen Fragen nicht vorhanden ist, muss das im Maastricht-Rahmen bereits angelegte Prinzip der Eigenverantwortung der Staaten gestärkt werden.

Der im vergangenen Jahr gehärtete Fiskalpakt stellt diesbezüglich einen Schritt in die richtige Richtung dar. Hier kommt es nun darauf an, die gehärteten Regeln auch um- und durchzusetzen.

Der Europäischen Kommission fällt die Rolle zu, die Einhaltung der Regeln wirksam zu kontrollieren.

Das Prinzip der Eigenverantwortung zu stärken wird jedoch nicht nur durch die neuen Fiskalregeln, sondern auch mit dem institutionellen Großprojekt „Europäische Bankenunion“ angestrebt. Die Bankenunion beinhaltet für mich eine gemeinsame Europäische Bankenaufsicht und einen gemeinsamen Europäischen Restrukturierungs- und Abwicklungsmechanismus. Eine gemeinsame Einlagensicherung halte ich bestenfalls für verfrüht.  Auch die Bankenunion ist für mich ein Schritt in die richtige Richtung. Und auch hier geht es darum, das Konzept nun umzusetzen. Die Bankenunion wird, wenn richtig konzipiert, die Aufsicht erheblich stärken und effizienter machen; und sie wird zu einer Erleichterung bei der Abwicklung von Banken beitragen.

Sollte sich eine Bankinsolvenz also nicht vermeiden lassen – keine Aufsicht der Welt sollte dafür sorgen, dass es keine Marktaustritte gibt –, soll mit Hilfe des europäischen Restrukturierungs- und Abwicklungsmechanismus eine Abwicklung ohne größere Gefahren für die Finanzstabilität ermöglicht werden. Bei einer solchen „europäischen Abwicklung“ sollen die Eigentümer und Gläubiger der Banken hinreichend an den Verlusten beteiligt werden. Der europäische Steuerzahler darf nicht mehr die erste Verteidigungslinie darstellen, sondern nur noch die letzte.

Fazit

Die Krise geht mit erheblichen Belastungen für die Bevölkerungen, insbesondere in den Krisenländern, einher. Hiervon ist gerade auch die junge Generation betroffen. Tiefgreifende Reformen sind essentiell, um die Krise dauerhaft zu überwinden.

–            Die Reformen müssen vor allem auf den Arbeitsmärkten ansetzen. Erste Erfolge zeichnen sich ab, aber der Reformelan darf nicht nachlassen.

–            Zusätzlich müssen die Staaten ihre Finanzen sanieren.

–            Und schließlich gilt es, den Rahmen der Währungsunion zu stärken, um besser mit zukünftigen Krisen umgehen zu können.

Zugegeben, das alles ist keine leichte Aufgabe, die innerhalb kürzester Zeit zu bewältigen wäre. Die Probleme haben sich über viele Jahre aufgebaut, entsprechend lang und steinig ist der vor uns liegende Reformweg. Das Werk von Adam Smith, aus dem ich eingangs zitiert hatte, heißt „Der Wohlstand der Nationen“. Damit die europäische Währungsintegration den Wohlstand Europas dauerhaft erhöht, bedarf es einer Währungsunion als Stabilitätsunion. Dafür setzt sich die Bundesbank – auch im Interesse der jungen Generation – mit aller Kraft ein.

Quelle: http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Reden/2013/2013_10_26_lautenschlaeger.html

Weitere Infos – u.a. Buchtrailer“ – zu „2018-Deutschland nach dem Crash“ finden Sie auf: http://2018crash.wordpress.com/

Printbuch bestellbar, beispielsweise bei: http://www.amazon.de/2018-Deutschland-Crash-Politiker-erz%C3%A4hlen/dp/3944651006/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1380568476&sr=8-1&keywords=2018

E-Book bestellbar, beispielweise bei: http://www.amazon.de/2018-Deutschland-Politiker-erz%C3%A4hlen-ebook/dp/B00CRMGU1M/ref=tmm_kin_title_0?ie=UTF8&qid=1380568476&sr=8-1

Cover

2018 kommt! – Bundesbank spricht Klartext über die Eurokrise (2)


Cover

In meinem Wirtschafts-Thriller „2018 – Deutschland NACH dem Crash – Was Politiker NICHT erzählen“ habe ich erstmals ein fundiert belegbares Szenario bis und vor allem NACH einem Eurocrash aufgezeichnet!

Nun zeigt es sich, dass meine entsprechenden Recherchen mehr als realistisch sind!

So erklärte die Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank, Sabine Lautenschläger, jüngst beim Jungen Wirtschaftstag der CDU u.a.:

„Die Krise geht mit erheblichen Belastungen für die Bevölkerungen, insbesondere in den Krisenländern, einher. Hiervon ist gerade auch die junge Generation betroffen. Tiefgreifende Reformen sind essentiell, um die Krise dauerhaft zu überwinden…“

Vor allem also die Jugend muss die Zeche für eine desaströse Politik zahlen!

Auszüge aus der og. Rede werde ich nachfolgend wiedergeben, die nicht nur „2018 – Deutschland NACH dem Crash“ bestätigt, sondern jeden EU-Bürger mehr als hellhörig machen sollte! Hier nun der 2. Teil.

Sabine Lautenschläger (Vizepräsidentin Deutsche Bundesbank):

Reformbaustelle Arbeitsmarkt

Aber nun zunächst zum Arbeitsmarkt in manchen Krisenländern. In den Jahren vor der Krise haben die heutigen Krisenländer schleichend, aber doch kontinuierlich an preislicher Wettbewerbsfähigkeit verloren. Diese Entwicklung war hausgemacht, denn die Löhne stiegen viele Jahre lang erheblich stärker als die Produktivität, was im Ergebnis die Lohnstückkosten deutlich nach oben trieb.

Welche Brisanz diese Entwicklung hatte, wurde jedoch erst spät – letztlich zu spät – erkannt. Denn in den Jahren nach der Einführung des Euro wuchsen die Volkswirtschaften in den Krisenländern zunächst kräftig. Die boomende Wirtschaft in vielen der heutigen Krisenstaaten überdeckte so deren sinkende Wettbewerbsfähigkeit.

Deutschland dagegen galt noch vor zehn Jahren als „kranker Mann Europas“. Und es gab gute Gründe für eine solche Bezeichnung: Gerade in den Jahren 2001 bis 2005 verzeichnete Deutschland ein so schwaches Wirtschaftswachstum wie kaum ein anderes Land im Euro-Raum. Wir, die Bundesbank, schrieben im Jahr 2003 in unseren wirtschaftspolitischen Denkanstößen unter dem Titel „Wege aus der Krise“: „Bei zentralen Daten wie BIP-Wachstum, Beschäftigung und Staatsdefizit ist Deutschland gegenüber europäischen Partnerländern weit zurückgefallen.“ Als Reaktion auf diese strukturelle Schwächephase wurden in Deutschland tiefgreifende Reformen in Angriff genommen, zu denen auch die damals umstrittene „Agenda 2010“ mit ihrer „Hartz IV“-Gesetzgebung zählte. Hinzu kam eine zehnjährige Lohnzurückhaltung zwischen 1997 und 2007, die den Standortproblemen wichtiger Branchen und dem damals hohen Sockel an verfestigter Arbeitslosigkeit Rechnung trug.

Wegen der damals eingeleiteten Reformen und der moderaten Lohnanstiege hat sich inzwischen die Situation am deutschen Arbeitsmarkt erheblich verbessert.

–        Die Zahl der Erwerbstätigen ist seit 2005 um 3 Millionen gestiegen und markiert nun einen historischen Höchststand.

–        Die Zahl der registrierten Arbeitslosen ist inzwischen von fast 5 Millionen  im Jahr 2005 auf unter 3 Millionen gesunken.

–        Und die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit ist stark zurückgegangen.

Deutschland hat in den vergangenen zehn Jahren deutlich an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen und wird deshalb nun oft als Vorbild für Reformen in den Krisenländern genannt. Trotzdem möchte ich die damalige deutsche Reformagenda nicht als schlichte „Gebrauchsanweisung“ für andere Länder anpreisen und unkritisch eine 1:1-Übertragung empfehlen.

Die Ausgangsbedingungen sind schließlich in jedem Land unterschiedlich. Und für die länderspezifischen Probleme müssen auch maßgeschneiderte, länderspezifische Lösungsansätze gefunden werden. Trotzdem lassen sich aus den deutschen Erfahrungen durchaus einige grundsätzliche Empfehlungen für die Krisenländer ableiten.

Einige Länder werden sich fragen, wie die in den Jahren vor der Krise übermäßig stark gestiegenen Lohnstückkosten in den Krisenländern gesenkt werden können – und wo dies bereits geschehen ist: Welche Wege es gibt, die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden; das bedeutet: einen übermäßigen Anstieg der Löhne und Gehälter auch in der Zukunft zu vermeiden. Nur so wird es möglich sein, die preisliche Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen und zu erhalten.

Außerdem müssen in manchen Ländern verkrustete Arbeitsmärkte reformiert werden. Gerade die erschreckend hohe Jugendarbeitslosigkeit in den Krisenländern zeigt, dass auf diesem Feld Reformen überaus dringlich sind. Jungen Menschen würden andernfalls die so dringend benötigten Perspektiven nach dem Schul- oder Studienabschluss verwehrt; das erste Fußfassen auf dem Arbeitsmarkt muss erleichtert werden.

Denn je länger der Übergang von Schule oder Studium auf den Arbeitsmarkt dauert, desto schwieriger wird er. Zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit haben die Politiker in Europa die sogenannte „Jugendgarantie“ beschlossen, eine Art Beschäftigungsversprechen.

Solche Maßnahmen mögen zwar kurzfristig Linderung verschaffen, aber sie werden keine dauerhaft rentablen Arbeitsplätze schaffen. Die ernüchternde Wahrheit ist: Die hohe Jugendarbeitslosigkeit in den Krisenländern lässt sich nur mit grundlegenden Reformen eindämmen. Ein Blick zurück zeigt nämlich, dass z.B. auch schon vor zehn Jahren die Jugendarbeitslosigkeit in vielen südeuropäischen Ländern höher war als deren Gesamtarbeitslosigkeit. In Deutschland hingegen war es schon damals – also in einer Phase schwachen Wachstums und erheblicher struktureller Probleme – genau umgekehrt. Als Deutschland also im Jahr 2003 als der „kranke Mann Europas“ galt, war die deutsche Jugendarbeitslosigkeit geringer als die allgemeine Arbeitslosigkeit in Deutschland. Gerade dieser Umstand unterstreicht, dass Jugendarbeitslosigkeit viel mit strukturellen, aber nur wenig mit konjunkturellen Ursachen zu tun hat.

Was bedeutet der Hinweis auf strukturelle Ursachen konkret? Wo liegen die größten Probleme?

Die drei wichtigsten Problemfelder der südeuropäischen Arbeitsmärkte lassen sich wie folgt skizzieren:

1.           Die Arbeitsmärkte sind stark segmentiert mit einem hohen Kündigungsschutz für etablierte, ältere Arbeitnehmer.

Was aus deren Sicht zweifellos von Vorteil ist, erweist sich jedoch für jüngere Arbeitsuchende als ein erhebliches Hindernis bei der Suche nach einer festen Anstellung. Jungen Arbeitsuchenden werden als Folge häufig nur befristete Arbeitsverhältnisse angeboten, die in wirtschaftlichen Schwächephasen leicht wieder gelöst werden können.

2.           Die gesetzlichen oder tariflichen Mindest- oder Einstiegslöhne sind für Berufsanfänger oftmals relativ hoch. Das kann ein Einstellungshindernis darstellen. In Deutschland ist hingegen eine stärkere Entgeltabstufung für Auszubildende üblich.

3.           Die überwiegend schulische Berufsausbildung ist in vielen Krisenländern häufig zu wenig auf den Arbeitskräfte- und Qualifikationsbedarf der Unternehmen abgestimmt. In Ländern mit dualen Ausbildungssystemen – wie z.B. in Österreich, der Schweiz und Deutschland – ist die Jugendarbeitslosigkeit im internationalen Vergleich hingegen sehr niedrig.

Es spricht also einiges für ein duales Ausbildungssystem: Ein Systemwechsel in den betroffenen Staaten lässt sich aber nicht von heute auf morgen bewerkstelligen. Die Beschäftigungsaussichten für Jugendliche würden sich durch einen Solchen deshalb nur auf längere Sicht verbessern.

Was aber ist mit Deutschland? Was gibt es bei uns zu tun?

Das Naheliegende zuerst: Wir sollten junge, gut ausgebildete arbeitsuchende Menschen aus den Krisenländern mit offenen Armen empfangen. Dies wäre eine Win-Win-Situation: Die Menschen aus den Krisenländern finden bei uns Arbeit, gegebenenfalls kehren sie nach einiger Zeit mit Wissen und Erfahrung in ihre Heimatländer zurück. Und unsere Arbeitgeber finden geeignete Mitarbeiter;

Aber es geht auch in Deutschland um mehr: Wir müssen uns in Deutschland unverändert den anhaltenden Herausforderungen der Globalisierung, aber auch verstärkt denen des demographischen Wandels stellen. Auch hierzulande dürfen wir nicht untätig sein.

Deshalb können wir uns nun keinesfalls auf unseren Lorbeeren ausruhen. Wir müssen uns auch weiterhin Gedanken machen, wie wir sicherstellen können, dass unsere Unternehmen genügend qualifizierte, motivierte Mitarbeiter finden, weil das Arbeitskräftepotenzial in Deutschland demografisch bedingt stetig sinkt.

–        Zum einen sollten wir daher versuchen, die Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren zu erhöhen …

–        … und zum anderen die Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte erleichtern.

Es geht aber nicht nur darum, den Rückgang der Erwerbstätigen abzubremsen, sondern es sind auch Maßnahmen notwendig, um die Arbeitsproduktivität zu erhöhen. Hier denke ich insbesondere an Ausgaben in Bildung. Dabei geht es aber weniger um das Niveau der Bildungsausgaben, sondern vielmehr um einen zielgerichteten Einsatz der Mittel vor allem auf dem Gebiet der vorschulischen Förderung.

Eine besondere Herausforderung liegt darüber hinaus darin, Geringqualifizierte oder Langzeitarbeitslose in das Erwerbsleben zu integrieren. Perspektivisch wird man auch diskutieren müssen, wie die Fähigkeit der deutschen Wirtschaft erhöht werden kann, mit dauerhaften Strukturverschiebungen umzugehen. Um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, wird es also auch darauf ankommen, dass Arbeitnehmer aus schrumpfenden Branchen möglichst reibungslos in neue, aufstrebende Branchen wechseln können. Das erfordert einen Arbeitsmarkt, der nicht nur am Rand flexibel ist. Nach diesem Blick auf die Reformbaustelle Arbeitsmarkt muss ich natürlich die öffentlichen Finanzen ansprechen.

Fortsetzung folgt…

Quelle: http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Reden/2013/2013_10_26_lautenschlaeger.html

Weitere Infos – u.a. Buchtrailer“ – zu „2018-Deutschland nach dem Crash“ finden Sie auf: http://2018crash.wordpress.com/

Printbuch bestellbar, beispielsweise bei: http://www.amazon.de/2018-Deutschland-Crash-Politiker-erz%C3%A4hlen/dp/3944651006/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1380568476&sr=8-1&keywords=2018

E-Book bestellbar, beispielweise bei: http://www.amazon.de/2018-Deutschland-Politiker-erz%C3%A4hlen-ebook/dp/B00CRMGU1M/ref=tmm_kin_title_0?ie=UTF8&qid=1380568476&sr=8-1

Cover