17 Gründe warum Sie die „offizielle“ Story des Amoklaufs von München NICHT glauben sollten!


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Die von den Behörden offiziell verlautbarte Story um den Münchner Amokläufer wird immer wirrer, immer phantastischer und damit immer unglaubwürdiger!

Am 22. Juli 2016 eröffnet der 18-jährige Deutsch-Iraner Ali David S. in einer Fastfood-Filiale und gleich darauf im Olympia Einkaufszentrum das Feuer. Er tötet 9 Menschen, darunter auch Jugendliche und Kinder und verletzt 21 weitere teilweise schwer. Zunächst wird von einer „akuten Terrorlage“ und 3 Tätern mit Langwaffen ausgegangen und der „Sonderfall“ ausgerufen. Helikopter mit Scharfschützen kreisen über der Stadt. Busse, Straßen- und U-Bahnen werden gestoppt. Der Hauptbahnhof geräumt. Insgesamt sind rund 2.300 Beamte im Einsatz.

Zunächst gehen die Behörden von drei Tätern aus. Später werden die Fahndungen auf einen Amokschützen begrenzt.

Auf einem leeren Parkdeck lädt der Deutsch-Iraner seine Waffe nach und schreit herum: „Seid ihr jetzt zufrieden? Ich bin Deutscher! Ich bin hier geboren worden!“

Beamte verfolgen den Amokschützen, verlieren jedoch den Kontakt. Nachdem er auch in einem U-Bahnhof um sich schießt rennt er in den nahen Olympiapark. Dort schießt er sich selbst in den Kopf. Als er kurz darauf gefunden wird, liegt neben ihm ein Rucksack, der jedoch keine Sprengsätze enthält.

Gesternwurden neue, unglaubliche Meldungen veröffentlicht. Dies nehme ich als Anlass, um die bisherigen Unstimmigkeiten aufzuführen.

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1. WARUM WIRKEN DIE TÄTERVIDEOS SO „INSZENIERT“?

Szenen der Videos, die vom Täter kursieren – einmal vor dem McDonald’s, dann auf dem Parkdeck – wirken zum Teil unglaubwürdig und inszeniert.

Hier:

https://guidograndt.wordpress.com/2016/07/22/eilt-eilt-eilt-video-terror-in-muenchen-ist-das-einer-der-taeter-ein-deutscher/

Und hier:

2. WARUM LEUGNEN DIE BEHÖRDEN, DASS ALI S. GEZIELT MIGRANTEN ERSCHOSS?

„Jedes der Opfer hat – wie auch der Täter – einen Migrationshintergrund. Darunter sind: Drei Opfer sind deutsch-türkischer Herkunft: Sevda D. (†45), Can L. (†14) und Selcuk K. (†15). Roberto R. (†15) stammt aus Bulgarien. Sabina S. und Armela (beide †14) haben kosovo-albanische Wurzeln. Für die Behörden ist das «Zufall», wie es heute auf der Pressekonferenz hiess. «Ich möchte klarstellen, dass der Täter sich die Opfer nicht gezielt ausgesucht hat», sagt Staatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch. Er habe nicht gezielt Ausländer erschiessen wollen. Unter den Opfern waren keine Mitschüler des Täters.

Quelle: http://www.blick.ch/news/ausland/bubi-amok-von-muenchen-veroeffentlichte-manifest-ali-sonboly-plante-tat-seit-einem-jahr-id5301083.html

3. WARUM GEHT DER FRANZÖSISCHE PRÄSIDENT SOFORT VON EINEM TERRORANSCHLAG AUS?

Anders als die deutschen Ermittlungsbehörden bezeichnet der französische Präsident Francois Hollande den Amoklauf eindeutig als Terrortat. „Der terroristische Anschlag der München getroffen und viele Menschen getötet hat, ist ein abscheulicher Akt mit dem Ziel, nach anderen Ländern auch in Deutschland Angst zu schüren“, sagt Hollande. Deutschland könne auf die Unterstützung Frankreichs zählen.

Quelle: http://www.mdr.de/nachrichten/vermischtes/muenchen-einkaufszentrum-schiesserei-100.html

Übrigens: Auch US-Präsident Barack Obama würde sich garantiert nicht so schnell zu einem „normalen“ Amoklauf äußern, wie er das gleich danach getan hat. Wahrscheinlich war den Nachrichtendiensten schon vorab bekannt, dass es in Deutschland zu einer größeren Terror-Attacke kommen wird. Deshalb standen alle parat: Politiker im In- und Ausland und die Einsatzkräfte.

4.  WARUM KOMMT WEGEN EINES „NORMALEN“ AMOKLAUFS DER BUNDESSICHERHEITSRAT IN BERLIN ZUSAMMEN?

Wegen keines anderen Amoklaufs in der deutschen Geschichte kam jemals der Bundessicherheitsrat zusammen. Dem Bundessicherheitsrat unter Vorsitz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gehören Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), Vizekanzler Sigmar Gabriel, Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Justizminister Heiko Maas (alle SPD), Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) an. Auch Innenminister Thomas de Maizière (CDU) gehört dem Gremium an.

5. WARUM WERDEN WICHTIGE ZEUGENAUSSAGEN VERSCHWIEGEN?

Deutsche Behörden und Medien verschweigen der Öffentlichkeit, was eine Augenzeugin dem US-amerikanischen Fernsehsender CNN berichtet. Demnach hat Ali S. auf arabisch gesagt: „Allahu Akbar“ oder „Gott ist groß“. Die Zeugin mit dem Namen Lauretta war mit ihrem Sohn im Restaurant, als der Todesschütze losballerte. Hier der Originaltext: Lauretta said she heard the gunman say, „Allahu Akbar,“ or „God is great“ in Arabic. „I know this because I’m Muslim. I hear this and I only cry.“

Screenshot:

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Quelle: http://edition.cnn.com/2016/07/22/europe/germany-munich-shooting/

Video:

6. WARUM WIRD VORSCHNELL BEHAUPTET, ES GEBE KEINEN BEZUG ZUM ISLAMISCHEN STATT?

Die politische Aufbereitung des blutigen Terror-Amoklaufs in München zeigt: Schnell, will sagen „vorschnell“, wurde (auch von den Ermittlungsbehörden) verlautbart, dass der 18-jährige deutsch-iranische Täter keinen Bezug zur Terrormiliz „Islamischer Staat“ habe. Vielmehr geht man davon aus, dass es sich um einen „klassischen Amoktäter“ handelt, ohne „jegliche politische Motivation“ und dazu noch „psychisch krank“. Und das, obwohl schnell ein Bekennerschreiben des IS im Internet auftaucht, in dem die Terror-Attacke von München gefeiert wird.

Screenshot:

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7. WARUM WIRD  – UNSINNIGERWEISE – ALI S. AMOK-MOTIVATION MIT DER VON ANDERS  BREIVIK VERGLICHEN?

Anscheinend wurden in Ali S. Zimmer Hinweise gefunden, dass er sich sehr intensiv mit dem Thema Amok beschäftigte. Etwa mit dem Amoklauf von Winnenden und jenem von Anders Behring Breivik in Norwegen. Außer acht gelassen wird dabei, dass Breivik sein Land gegen den Islam verteidigen wollte. Er lehnte den Multikulturalismus ab, ebenso die Sozialdemokraten, die zum „Massenimport von Moslems“ nach Norwegen beigetragen hätten. Eine Motivation, die beim deutsch-iranischen Amokläufer von München sicher nicht zutrifft. Außerdem war Breivik sieben Jahre lang Mitglied der rechtspopulistischen Fremskrittspartiet  und Mitglied der Johannisloge St. Olaus til de tre Soiler  (Meister des dritten Grades nach Schwedischem Ritus), eine Freimaurerloge des christlichen Norwegischen Freimaurerordens. Auch solche Mitgliedschaften scheiden für den Terror-Täter in München wohl aus. Alleine schon aus diesen Gründen ist dieser Vergleich der Ermittler mit Anders Behring Breivik hanebüchen. Mehr noch: An den Haaren herbeigezogen!

8. WARUM KOMMT ES KURZ NACH DEN TÖDLICHEN SCHÜSSEN IM OLYMPIA EINKAUFSZENTRUM ZU EINER MASSENPANIK ANGEBLICH WEGEN WEITEREN SCHIESSEREIEN?

Kurz nach den tödlichen Schüssen im Olympia Einkaufszentrum kommt es Kilometer weiter im Münchner Hofbräuhaus zu einer Massenpanik. Der Grund: Schüsse wurden gehört. Hunderte Menschen strömen zu den Notausgängen, manche stolpern, ziehen sich Schnittverletzungen zu. Andere kriechen unter die Tische und wiederum andere klettern oder springen voller Panik aus den Fenstern.

Hier das Video:

Auch am Isartor und am Stachus sollen Schüsse gefallen sein. U.a. berichtet Focus: „Erste Augenzeugen berichten auch von Schüssen und einem Polizeieinsatz am Münchner Karlsplatz/Stachus. Taxifahrer werden gewarnt, dass sie die Gegend nicht mehr anfahren sollen. Allerdings ist diese Meldung nicht von Einsatzkräften bestätigt.“

Quelle: Quelle: http://www.focus.de/panorama/welt/berichte-augenzeugen-berichten-von-schuessen-in-muenchener-einkaufszentrum_id_5755183.html

9. ALLES NUR MASSENHYSTERIE?

Das alles wird später als „Massenhysterie“ abgetan oder als „falsche“ Gerüchte und Meldungen, gestreut über die sozialen Netzwerke. Die Mainstream-Presse beteiligt sich eifrig daran. So heißt es unter in einem Artikel der Münchner „tz“, der die Massenpanik im Hofbräuhaus thematisiert, lapidar: Kommentare: Liebe Leserinnen und Leser, wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden. Die Redaktion

Ich frage mich, warum die Redaktion diese Kommentarfunktion einschränkt. Gerade bei diesem Thema? Würden so die Journalisten nicht doch vielleicht wichtige Zeugenaussagen bekommen und damit feststellen können, ob es sich tatsächlich nur um bloße Gerüchte und Massenhysterie handelte? Vielleicht würden Augenzeugen ihnen sogar Handyvideos zuspielen!

10.  WARUM WURDEN AUS 3 TÄTERN MIT LANGWAFFEN, 1 TÄTER MIT KURZWAFFE?

Die Ermittlungsbehörden gingen anfangs tatsächlich von 3 Tätern mit „Langwaffen“ aus. Daraus wurde 1 Täter mit einer „Kurzwaffe“. Und aus „Ali S.“ wurde weitgehend „David S.“ Es wurde also der zweite Vorname anstatt – wie zuvor – der erste thematisiert. So einfach geht das. Bevor man jedoch hunderte Menschen der Massenhysterie verdächtigt und ihnen unterstellt, Gerüchte gestreut zu haben, sollten sich die Ermittlungsbehörden an die eigene Nase fassen. Denn sie waren es, die  viele Stunden davon ausgingen, dass bis zu drei Männer für das Attentat verantwortlich waren. Hier der Liveticker der Tagesschau: „Zeugen zufolge waren die Täter mit Gewehren bewaffnet (…) Die bis zu drei Täter flohen bewaffnet vom Tatort, die Polizei warnte die Bevölkerung im gesamten Stadtgebiet vor dem Aufenthalt im Freien (…) Auch Stunden nach dem Anschlag in München sind die Täter noch auf der Flucht, die Polizei ruft die Bevölkerung auf, weiterhin wachsam zu sein und öffentliche Plätze zu meiden (…) Einer der Täter der Schießerei von München ist womöglich tot.“ 

Quelle: https://www.tagesschau.de/newsticker/newsticker-muenchen-101.html

Erklärt wurden diese Fehlmeldungen dann so: Kurz nach dem Attentat rasten zwei Männer in einem PKW ungewöhnlich schnell vom Einkaufszentrum weg. Das sagte Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä in einer Pressekonferenz am frühen Samstagmorgen. Die beiden konnten nach intensiven Ermittlungen ausfindig gemacht werden. Nun sei klar, dass beide nichts mit der Tat zu tun hätten. Doch zunächst habe man deshalb den öffentlichen Nahverkehr abgesperrt und auch die Meldungen von angeblichen Schießereien in der Innenstadt ernst nehmen müssen. Wie es zu den Gerüchten um Schüsse am Stachus und am Tollwood kam, ist bisher unklar.

Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2016/07/23/geruecht-drei-taeter_n_11150950.html

Oder aber, dass die Augenzeugen Polizisten in zivil mit Gewehren gesehen hätten. Warum aber haben diese dann nur „3“ Zivilbeamte  mit Langwaffen gesehen, wenn noch viele weiter im Einsatz waren? Völlig unlogisch, was die Behörden einem da auftischen! Ich gehe davon aus, dass es sich tatsächlich um drei Täter gehandelt hat, die neben Ali  S. auch am Stachus und in der Nähe des Hofbräuhauses das Feuer eröffnet haben. Genauso, wie es die Menschen/Augenzeugen berichtet bzw. gehört haben. Sind vielleicht zwei der Täter entkommen? Muss das kaschiert werden?

11. WER SIND DIE 3 MUTMASSLICHEN KOMPLIZEN ÜBER DIE DIE BRITISCHE PRESSE BERICHTET HAT? 

Was ist mit den drei mutmaßlichen Tätern, deren Identität nicht bestätigt wurde, die  in der Nähe des Marienplatz verhaftet wurden? Also genau da, wo es auch eine Schießerei gegeben haben soll?  Die britische Tageszeitung „The Sun“ hat darüber berichtet und auch Fotos veröffentlicht! Hier der Originaltext: „Images emerged of Police leading away three men in handcuffs near Marienplatz square in Munich, although their identities have not been confirmed.“

Quelle: https://www.thesun.co.uk/news/1488508/nine-dead-and-ten-injured-with-death-toll-expected-to-rise-after-gunman-goes-on-the-rampage-at-munich-shopping-centre/

Screenshots der Fotos der mutmaßlichen Komplizen des Terror-Schützen Ali S.:

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Quelle Screenshots: https://www.thesun.co.uk/news/1488508/nine-dead-and-ten-injured-with-death-toll-expected-to-rise-after-gunman-goes-on-the-rampage-at-munich-shopping-centre/

Übrigens: Auch die britische Daily mail hat über die  Verhaftungen berichtet.

Hier: http://www.dailymail.co.uk/news/article-3703705/Major-police-investigation-way-shots-fired-shopping-centre-Munich.html?ito=email_share_mobile-masthead

Sollen das die drei Männer sein, die anscheinend von Zeugen gesehen wurden, wie sie mit einem Auto mit hoher Geschwindigkeit davon fuhren und daher als Komplizen des Amokschützen galten (später wurde verlautbart, sie hätten nichts mit der Tat zu tun)? Aber warum wurden sie dann nicht in ihrem Auto bzw. auf der Straße verhaftet? Die Fotos zeigen Männer im Innern eines Gebäudes. Gelang es ihnen ihr Fahrzeug zu verlassen und dorthin zu fliehen? Ich glaube kaum. Vielmehr könnte es sich bei diesen 3 Männern um Komplizen von Ali S. handeln, die für die (vermeintliche) Schießerei in der Nähe des Marienplatzes verantwortlich waren.

12. WARUM WURDE EINE WEITERE WICHTIGE ZEUGENAUSSAGE IGNORIERT?

Die Aussage einer weiteren Augenzeugin, scheint 3 weitere Täter zu bestätigen. Sie arbeitete im Einkaufszentrum, wie sie der „Sun“ berichtete, als ihr eine Frau erzählte, dass sie drei maskierte, schwarzgekleidete Bewaffnete gesehen hätte, die durch die Mall gerannt wären! Hier der Originaltext:  „Lynn Stein, who worked in a shop inside the mall, told CNN that a woman told her she’d seen masked gunmen, in black, running through the shopping centre.“

Quelle: https://www.thesun.co.uk/news/1488508/nine-dead-and-ten-injured-with-death-toll-expected-to-rise-after-gunman-goes-on-the-rampage-at-munich-shopping-centre/

Auch das alles nur Gerüchte und Massenhysterien?

13. WARUM TRUG DER ATTENTÄTER ZWEI VERSCHIEDENE T-SHIRTS?

Die Polizei räumte ein, dass der neunfache Mörder ein anderes T-Shirt trug als der aufgefundene Selbstmörder Ali David S. Das ist ein eindeutiges Indiz dafür, dass es sich wohl zumindest um zwei Täter gehandelt hat. Nicht so für die Ermittler, die der Öffentlichkeit eine mehr als irrsinnige Story auftischen: „Auch die Frage, warum Sonboly während der Bluttat ein anderes Shirt trug als bei seinem Tod, wurde nun geklärt. Demnach habe er sich nach seinem Amoklauf fast zwei Stunden lang in einer Tiefgarage versteckt und sich währenddessen auch umgezogen. Es sei eine Eigenart von ihm gewesen, zwei Shirts übereinander zu tragen.“

Quelle: http://www.news.de/panorama/855645654/ali-david-sonboly-das-waren-die-letzten-worte-des-amoklaeufers-von-muenchen/1/

Wie bitte: Der 18-jährige Amokläufer hatte eine Marotte zwei Shirts übereinander zu tragen und hat sich – während ihn 2.300 Polizisten suchen – „umgezogen“? Glaubt denn tatsächlich irgendjemand dieses Märchen? Ist es nicht viel logischer, dass es sich bei dem Amokläufer und dem später aufgefundenen Toten um ZWEI verschiedene Täter handelt? Zumindest ist diese Annahme weit weniger eine Verschwörungstheorie, als die, die uns hier aufgetischt wird!

14. WARUM KLAFFT EINE ZEITLÜCKE IM AMOKLAUF?

Nach Ali S. tödlichen Schüssen klafft eine Zeitlücke. Den Behörden nach hat er sich versteckt und deshalb Zeit gefunden, in aller Ruhe sein T-Shirt zu wechseln! Was aber geschah wirklich in dieser Zeitspanne?

Quelle: http://www.tz.de/muenchen/amoklauf-muenchen-ermittler-raetseln-taeter-david-zwei-stunden-lang-gemacht-hat-zr-6609759.html

Dieses Zeitloch umfasst etwa zwei Stunden. Also zwischen Alis Auftritt auf dem Parkdeck gegen 18.15 Uhr und seinem angeblichen Selbstmord gegen 20.30 Uhr. In dieser Zeit verlor die Polizei wohl seine Spur. Aber was passierte da wirklich?

15. HATTE AMOKLÄUFER ALI S. WAFFENTRAINING IM IRAN?

Um zu erklären, warum der Amokläufer so zielgerichtet schießen und eiskalt morden konnte, wurden die üblichen Gründe aus der Schublade gezogen: Ali S. sei leidenschaftlicher Ego-Shooter-Spieler gewesen, der etwa mit „Counter Strike“ virtuell an der Waffe trainiert hatte. So wie einst auch der Amokläufer von Winnenden, Tim K. Als diese Begründung wohl nicht ausreicht, legt man mit einer noch unglaublicheren nach: Ali S. soll im Vorfeld der Tat offenbar gemeinsam mit seinem Vater Masoud Schießübungen absolviert haben! Und das – halten Sie sich fest – ausgerechnet bei einem Urlaub im Dezember 2015 im Iran! Damals war Ali S. noch minderjährig. Die Staatsanwaltschaft München sagte, sie könne „zu diesem Aspekt auf Grund der andauernden Ermittlungen derzeit keine Stellung nehmen“.

Quelle: http://www.express.de/news/politik-und-wirtschaft/muenchen-amoklaeufer-ali-david-sonboly-hatte-offenbar-waffentraining-im-iran-24507402

Noch einmal: Wegen einer Schießübung im Iran konnte Ali S. also so gut schießen wie ein Scharfschütze? Blöd nur, dass Vater Masoud davon keine Ahnung gehabt hat. Weder von den Plänen seines Sohnes, noch von einer Waffe“, wie er bei einem Interview beteuert.

Quelle: http://www.express.de/news/politik-und-wirtschaft/-meine-frau-weint-nur-noch–jetzt-spricht-der-vater-des-amokkillers-von-muenchen-24479924

16. HABEN SICH DIE LETZTEN MINUTEN VOR DEM SCHEINBAREN SELBSTMORD DES AMOKLAUFS TATSÄCHLICH SO ABGESPIELT?

Als Polizisten Ali S. stellten, soll er ihnen entgegen geschrien haben: „Erschießt mich. Los, erschießt mich doch!“ Und was taten die Beamten mit dem Massenmörder, der von 2.300 Einsatzkräften gesucht wurde? Sie „zogen sich zurück“! Danach richtete sich Ali S. selbst durch einen Kopfschuss.

Quelle: Bild v. 10.08.16, S. 5

Unglaubwürdiger geht es wohl nicht mehr! Beim großen Showdown, bei dem die Beamten den Killer endlich stellen, fordert dieser sie auf, ihn zu erschießen. Aber die Polizei zieht sich zurück und überlässt ihm den Vortritt sich selbst eine Kugel in den Schädel zu jagen? Das ist so irrsinnig, dass einem dafür die Worte fehlen! Dahingehend berichtet eine andere Quelle: „Ein Polizeisprecher hatte am Tag nach der Tat bestätigt, dass eine zivile Polizeistreife Kontakt zum Amokläufer hatte und auch einen Schuss auf den Täter abgegeben habe. Getroffen wurde der 18-Jährige dabei allerdings nicht. Direkt danach hatte Ali David S. dann seine Waffe genommen und sich selbst getötet. Dieses Verhalten nennt man „Suicide by Cop“. Lebensmüde oder verwirrte Menschen wollen manchmal Polizisten zum Todesschuss zwingen. Ein derart provozierter Suizid ist eine Extremsituation, selbst für abgebrühte Polizisten.“

Quelle:  http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_78654058/amoklauf-in-muenchen-ali-david-s-wollte-sich-erschiessen-lassen.html

Was denn nun? Haben die Spezialkräfte auf den Amokläufer geschossen und ihn unverständlicherweise nicht getroffen? Oder haben sie sich zurückgezogen und ihm dem Selbstmord überlassen?

17. WARUM WURDEN ZUNÄCHST ZWEI UNTERSCHIEDLICHE LEICHENFUNDORTE DES TÄTERS GEMELDET? 

Es gibt zwei unterschiedliche Fundorte der Leiche des Mörders: Am Tatabend wurde bekanntgegeben, dass der Tote am Isarufer entdeckt wurde; später hieß es, er sei in der Henckystraße gestellt worden und habe sich erschossen. Beide Orte sind mehrere Kilometer voneinander entfernt.

Quelle: http://www.anonymousnews.ru/2016/07/28/muenchen-terror-anonymous-bietet-2-500-euro-fuer-sachdienliche-fotos-und-Videos/

Was nun? Wissen die Behörden wirklich nicht gleich von Anfang an, WO sich der Amokschütze tatsächlich umgebracht hat, obwohl ihn die Polizei stellt?


Sie sehen also: Die „offizielle“ Story von Ali S., des Amokläufers von München, stinkt geradezu zum Himmel.

Sie ist meines Erachtens nichts anderes als eine Verschwörungstheorie um den wahren Sachverhalt dieses Abends zu vertuschen!


Ausführlich habe ich mich auf meinem Blog mit dem Terror-Amok beschäftigt:

https://guidograndt.wordpress.com/2016/07/23/terror-in-muenchen-laut-augenzeugin-rief-der-attentaeter-allahu-akbar-warum-schweigen-politik-polizei-und-medien-darueber/

https://guidograndt.wordpress.com/2016/07/23/terror-in-muenchen-laut-augenzeugin-rief-der-attentaeter-allahu-akbar-warum-schweigen-politik-polizei-und-medien-darueber/

https://guidograndt.wordpress.com/2016/07/23/terror-in-muenchen-bekennt-feiert-sich-hier-der-islamische-staat-is-zur-terrorattacke/

https://guidograndt.wordpress.com/2016/07/28/muenchner-terrorattacke-1-erschreckende-parallelen-zum-amoklauf-von-winnenden-verschweigen-die-behoerden-weitere-taeter/

https://guidograndt.wordpress.com/2016/07/29/muenchner-terrorattacke-2-erschreckende-parallelen-zum-amoklauf-von-winnenden-verschweigen-die-behoerden-weitere-taeter/

https://guidograndt.wordpress.com/2016/08/01/terror-amok-muenchen-mc-donald-video-des-attentaeters-ali-s-nur-ein-fake/


DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT


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Terror-Amok München: Mc-Donald-Video des Attentäters Ali S. nur ein Fake?


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MUTMASSLICHER BEWEIS: VIDEO DES AMOKLAUFS EIN FAKE?+++WARUM UND WER FILMTE DIE TAT ÜBERHAUPT?+++

Die Ungereimtheiten im Terror-Amoklauf von München nehmen weiter zu.

Am 22. Juli 2016 tötete der 18-jährige Deutsch-Iraner Ali  S.  9 Menschen und verletzte 21 weitere, teilweise schwer.

Die ersten Bilder des Amoklaufs waren mit einem Handy gemacht worden. Sie zeigen den Todesschützen, der im McDonalds gewesen war, wie er vor dem Fast-Food-Restaurant Menschen erschießt.

Natürlich kommt die Frage auf, wer (zufällig) vor dem McDonalds steht, um zu drehen, wie ein Jugendlicher herauskommt, um zu schießen?

Der Filmer zoomt sogar noch auf den Ein-/Ausgang, so als „erwarte“ er geradezu Ali S.

Woher aber wusste der Handyfilmer, dass das geschieht? Man zoomt nur auf etwas, wenn man WEISS, dass gleich etwas passieren wird.

Er filmte nämlich nicht, wie Ali S. bereits feuert – das wäre logisch gewesen, dass er dadurch auf die Bluttat aufmerksam wurde und daher sein Handy in die Hand nahm.

Nein, er filmte, als Ali S. noch gar nichts getan hat! Noch gar nicht auf der Bildfläche war!

Warum? Welchen Anlass sieht er dazu?

War der Filmer wirklich nur zufällig da? Oder war er geradezu auf „Position“, um die Tat zu filmen, noch bevor sie überhaupt stattfand? Oder gehörte der Filmer etwa zum Täterkreis, um das Video nachher zu veröffentlichen, so wie es die Terror-Organisation Islamischer Staat in der Regel tut?

Das sind nur einige Fragen in diesem Zusammenhang. Es gibt aber auch noch weitere.

Schauen wir und das Handyvideo genau an, das im Netz kursiert. Eines, das spiegelverkehrt und in Superzeitlupe gezeigt wird. Und zwar von Anfang an, bis Minute 0:10.

Noch während des Zoomens  ist zu sehen, dass Ali irgendwie „plötzlich“ im Bild erscheint. So als ob er tatsächlich „hineinmontiert“ wurde. Dafür würde auch die schlechte Qualität des Footage-Materials sprechen. Mit Videobearbeitungsprogrammen ist die nachträgliche Montage von Sequenzen überhaupt kein Problem.

Deutlich jedenfalls ist zu erkennen, dass Ali S. NICHT aus dem McDonalds herauskommt, sondern sozusagen aus dem Nichts rechts vom Eingang (aus Richtung des Betrachters) erscheint. Er kommt „aus der Wand“. Es ist niemand durch die Glastüre zu sehen, der herauskommt – mehr noch: die Tür bleibt zu!

Hier:

In den Medien jedenfalls wurde diese Anfangssequenz, so weit ich weiß, nicht gezeigt.

Wie ist das alles zu erklären? Welchen Sinn hätte ein solcher Fake? Unzweifelhaft stand Ali S. vor dem Fastfood-Restaurant und tötete seine Opfer. Weshalb also eine Video-Montage?

Oder ist das auf YouTube verbreitete Video des (angeblichen) Fakes selbst ein solcher?

Fragen über Fragen also, die weiterer Antworten bedürfen.


DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT


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Münchner Terrorattacke (2): Erschreckende Parallelen zum Amoklauf von Winnenden – Verschweigen die Behörden weitere Täter?


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BRITISCHE PRESSE VERÖFFENTLICHTE FOTOS VON 3 VERHAFTETEN MÄNNERN IN DER NÄHE DES MARIENPLATZES+++KAM ES DORT EBENFALLS ZU EINER SCHIESSEREI?+++SIND DIES DIE MUTMASSLICHE KOMPLIZEN DES TERRORSCHÜTZEN VON MÜNCHEN?+++

Der Amoklauf von München, bei dem der 18-jährige Deutsch-Iraner Ali David S. am 22. Juli 2016  9 Menschen tötete, darunter auch Jugendliche und Kinder und 21 weitere teilweise schwer verletzte, gibt immer noch viele Rätsel auf.

Vieles wird politisch und medial „unter dem Deckel“ gehalten.

Siehe hier:

https://guidograndt.wordpress.com/2016/07/23/terror-in-muenchen-laut-augenzeugin-rief-der-attentaeter-allahu-akbar-warum-schweigen-politik-polizei-und-medien-darueber/

https://guidograndt.wordpress.com/2016/07/23/terror-in-muenchen-bekennt-feiert-sich-hier-der-islamische-staat-is-zur-terrorattacke/

Im ersten Teil meiner Artikelreihe habe ich geschrieben, dass vieles dafür spricht, dass es noch weitere Täter gab.

Augenzeugen haben nicht nur im Fast-Food-Restaurant und im Olympia Einkaufszentrum – in dem Ali S. um sich feuerte – Schüsse gehört, sondern annähernd zeitgleich auch an anderen Orten: Im Münchner Hofbräuhaus, am Isartor und am Stachus. Ebenfalls in der Nähe des Marienplatzes.

Hier (mit Video der Panik vor dem Hofbräuhaus):

https://guidograndt.wordpress.com/2016/07/28/muenchner-terrorattacke-1-erschreckende-parallelen-zum-amoklauf-von-winnenden-verschweigen-die-behoerden-weitere-taeter/

Das alles wird später von den Ermittlungsbehörden als „Massenhysterie“ abgetan oder als „falsche“ Gerüchte und Meldungen, gestreut über die sozialen Netzwerke. Andere Augenzeugen hätten Polizisten in zivil mit Gewehren gesehen und nicht etwa weitere Komplizen des Terror-Schützen.

Wirklich?

Anfänglich ging die Polizei tatsächlich von 3 Tätern mit „Langwaffen“ aus. Das wurde dann dementiert.

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Mein aktueller Sicherheitsratgeber:

https://ratgeber.benefit-online.de/index.php?id=4297&shop_wkz=FUS5031&np=1

Aber was ist mit den drei mutmaßlichen Tätern, deren Identität nicht bestätigt wurde, die  in der Nähe des Marienplatz verhaftet wurden? Also genau da, wo es auch eine Schießerei gegeben haben soll?

Die britische Tageszeitung „The Sun“ hat darüber berichtet und auch Fotos veröffentlicht!

Hier der Originaltext:

Images emerged of Police leading away three men in handcuffs near Marienplatz square in Munich, although their identities have not been confirmed.

Quelle: https://www.thesun.co.uk/news/1488508/nine-dead-and-ten-injured-with-death-toll-expected-to-rise-after-gunman-goes-on-the-rampage-at-munich-shopping-centre/

Screenshots der Fotos der mutmaßlichen Komplizen des Terror-Schützen Ali S.:

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Quelle Screenshots: https://www.thesun.co.uk/news/1488508/nine-dead-and-ten-injured-with-death-toll-expected-to-rise-after-gunman-goes-on-the-rampage-at-munich-shopping-centre/

Übrigens: Auch die britische Daily mail hat über die  Verhaftungen berichtet.

Hier: http://www.dailymail.co.uk/news/article-3703705/Major-police-investigation-way-shots-fired-shopping-centre-Munich.html?ito=email_share_mobile-masthead

Sollen das die drei Männer sein, die anscheinend von Zeugen gesehen wurden, wie sie mit einem Auto mit hoher Geschwindigkeit davon fuhren und daher als Komplizen des Amokschützen galten (später wurde verlautbart, sie hätten nichts mit der Tat zu tun)?

Aber warum wurden sie dann nicht in ihrem Auto bzw. auf der Straße verhaftet? Die Fotos zeigen Männer im Innern eines Gebäudes. Gelang es ihnen ihr Fahrzeug zu verlassen und dorthin zu fliehen?

Ich glaube kaum. Vielmehr könnte es sich bei diesen 3 Männern um Komplizen von Ali S. handeln, die für die (vermeintliche) Schießerei in der Nähe des Marienplatzes verantwortlich waren.

Logo

http://www.watergate.tv/

Die Aussage einer weiteren Augenzeugin, scheint dies zu bestätigen. Sie arbeitete im Einkaufszentrum, wie sie der „Sun“ berichtete, als ihr eine Frau erzählte, dass sie drei maskierte, schwarzgekleidete Bewaffnete gesehen hätte, die durch die Mall gerannt wären!

Hier der Originaltext

Lynn Stein, who worked in a shop inside the mall, told CNN that a woman told her she’d seen masked gunmen, in black, running through the shopping centre.

Quelle: https://www.thesun.co.uk/news/1488508/nine-dead-and-ten-injured-with-death-toll-expected-to-rise-after-gunman-goes-on-the-rampage-at-munich-shopping-centre/

Auch das alles nur Gerüchte und Massenhysterien?

Sie sehen: Die offizielle Geschichte des Terror-Amoklaufs von München bröckelt immer mehr.

Es soll vertuscht werden, dass eventuell noch weitere Terroristen aktiv waren.

Auch beim Amoklauf in Winnenden am 11. März 2009, bei dem der 17-jährige Tim K. 15 Menschen und sich selbst tötete, war es genauso.

Ich selbst war an diesem Tag vor Ort, als der Täter noch unterwegs war, weil ich für ein großes deutsches TV-Magazin gedreht habe. Aufgrund der vielen Ungereimtheiten habe ich dazu eine eigene Dokumentation produziert und ein Buch geschrieben.NEUCover 11.3-Der Amoklauf von Winnenden_ebook

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Nach Monatelangen Recherchen kam ich zu dem Schluss, dass es auch in Winnenden einen weiteren Schützen gegeben hat.

Hier Auszüge aus meinem Buch:

Vergegenwärtigen wir uns noch einmal das Tatgeschehen in der Albertville-Realschule: Im Obergeschoss geht der Täter in den Raum 305, der Klasse 9c und eröffnet das Feuer Dann geht er hinaus. Die Lehrerin verschließt die Tür, etwas später wieder auf, doch der Amokläufer ist noch im Flur, schießt auf die Tür und verletzt sie. Insgesamt werden hier vier Schüler, zwei Schülerinnen sowie eine Lehrerin zum Teil schwer verletzt. Eine Lehrerin aus einem benachbarten Klassenzimmer hört die Schüsse und geht auf den Flur um nachzuschauen. Der Täter sieht die Frau, schießt sofort mehrmals auf sie, verfehlt sie aber. Dann sucht er den Raum 301 der Klasse 10d auf, indem er fünf weitere Schülerinnen und einen Schüler tötet. Ein weiterer wird durch einen Streifschuss verletzt. Drei Referendarinnen hören im Erdgeschoss „unklare Geräusche“ und sehen im Obergeschoss nach. Auch auf sie feuert der Mann, wobei zwei von ihnen tödlich getroffen werden, die Dritte kann in den unteren Stock flüchten. Der Amokläufer geht Richtung Chemiesaal, schießt zweimal auf die von außen nicht zu öffnende Klassenzimmertür und tötet eine weitere Referendarin und verletzt eine Schülerin. Dann feuert er aus dem Obergeschoss auf inzwischen eingetroffene Polizeibeamte, verfehlt sie aber, gibt noch mindestens einen weiteren Schuss ab, ohne jemanden zu treffen, und flüchtet vermutlich über die hintere Treppe und das Untergeschoss aus dem Schulgebäude.

Wie ich bereits in Kapitel 7.5. Das Märchen vom Super-Schützen dargestellt habe, kann ein Siebzehnjähriger in dieser kurzen Zeit, mit so wenig Übung, keineswegs so präzise bewegliche Ziele (die meisten mit gezielten Todesschüssen in den Kopf) treffen. Zudem soll er hier insgesamt sechzig Mal geschossen haben. Bei der Beretta mit einem 15-Schuss-Magazin, bedeutet dies auch  noch viermaliger Magazinwechsel! Die ganze Aktion, die in nicht mal zehn Minuten durchgeführt worden sein  soll, ist zeitlich unmöglich.  Nicht aber, wenn es neben Tim K. noch einen weiteren Schützen, einen zweiten Täter gegeben hat. Einen Scharfschützen, bekleidet mit einer schwarzen Kampfuniform und einer Maske, damit er nicht erkannt wird. Ein Täter, der so oft von Augenzeugen beschrieben worden ist, dass es sich bei ihm unmöglich um ein „Phantom“ handeln kann.

Eine anonyme Gruppe aus Personen, die eine fast einhundertsiebzigseitige „Analyse zum Amoklauf Winnenden und Wendlingen“ über die „Ungereimtheiten und Aufarbeitung des offiziellen Berichts“ verfasst hat, die nach eigenen Angaben auch selbst vor Ort recherchierte, erklärt: „Es gibt mehrere Zeugenaussagen, die von mehreren Tätern in der Schule sprechen. Diese Zeugenaussagen werden verheimlicht und vertuscht. Diese Zeugen werden ruhig gestellt. Es soll sogar Zeugen geben, die per Anruf gewarnt wurden und eingeschüchtert wurden…Zeugen die wir selbst befragt haben dürfen sich zum Aussehen des Täters nicht äußern. Das sei ihnen von Polizisten verboten worden.“

Da ich die Herkunft dieses „Analyseberichts“ nicht überprüfen und damit auch die Quelle nicht verifizieren kann, nehme ich sie lediglich zur Kenntnis. Der Informationsgehalt ist dennoch nicht falsch. Auch mir wurde bei Gesprächen mit jugendlichen Zeugen vereinzelt von einem solchen Sachverhalt berichtet. Ich frage einen Ermittlungsbeamten danach, der diese Vorwürfe jedoch erbost von sich weist. Niemals hätte es eine solche Einschüchterung von polizeilicher Seite aus gegeben.

Doch auch der „Stern“ berichtet darüber. Beispielsweise dass Schüler an der Geschwister-Scholl-Realschule während der ganzen Vorkommnisse ihren Eltern am Telefon nichts sagen durften und zitieren einen Augenzeugen: „Die Eltern haben angerufen. Wir durften nicht telefonieren. Aber man muss rangehen, sonst hätten die sich Schlimmeres gedacht. Sie wollten wissen, was los ist, wir durften nichts sagen, nur dass es uns gut geht.“

Auch von anderer Seite aus wird mir zugetragen, dass es Anweisungen gegeben haben soll, die Handys auszuschalten.

Wurde also nicht nur nach Tim K. gefahndet, sondern auch noch nach einem weiteren Täter, von dem man nicht wusste, wo er sich aufhielt und ergriff deshalb diese Sicherheitsmaßnahmen? Durften in Hinblick auf die Widerspruche um einen einzelnen Täter keine „Liveberichte“ von den Schülern nach draußen gelangen, die später schlecht oder gar nicht mehr dementiert werden konnten?

„Focus“ berichtet, die „Festnahmeeinheit 523“ hätte vor einem Blumenladen einen Verdächtigen überwältigt. Ein Blick der Beamten in dessen Ausweis hätte ihnen aber gezeigt, dass er der Falsche sei. Jacke und Handy des Verdächtigen seien beschädigt worden. Dafür würde er später 169 Euro Schadensersatz erhalten.

Doch es hat wohl noch eine weitere Verhaftung gegeben, wie „bbv-net“ um 11 Uhr vermeldet: „Der Täter soll in die Innenstadt geflüchtet sein. Die historische Altstadt von Winnenden beschreiben Ortskundige als dichtes Gewirr von engen Gassen. Die Polizei warnt Autofahrer davor, Anhalter mitzunehmen.“ Und um 12 Uhr: „Berichte über eine Festnahme: Ein Reporter der Schwäbischen Zeitung sagt dem Sender n-tv, der Täter sei in der historischen Altstadt von Winnenden festgenommen worden.“

Natürlich dementiert die Polizei diese Meldung, weist Berichte über die Festnahme des Täters zunächst zurück. Doch es gab tatsächlich eine Verhaftung! Der achtzehnjährige Frederik S., der 2006 seinen Abschluss und dann die Fachhochschulreife an der Albertville-Realschule gemacht hat, erfährt von seinem Vater vom Amoklauf an seiner früheren Schule. Er geht hin, will sehen, was da los ist. Bekleidet ist er mit einer olivgrünen Jacke, einer schwarzen Jogginghose und schwarzen Schuhen. Von der Wolfgang-Böhringer-Straße aus, einige hundert Meter von der weitläufig abgesperrten Albertville-Realschule entfernt, verfolgt er das Geschehen. Doch noch vor Ort verhaften ihn Sicherheitskräfte, weil er „tatverdächtig“ ist, zerren ihn in einen Polizeiwagen und fahren ihn aufs Winnender Revier. Sie sind Ortsunkundig, denn sie fragen den Verdächtigen nach dem Weg dorthin. Laut Polizeiprotokoll kommt Frederik S. um 11 Uhr dort an und wird verhört. Da das Revier in der Eugenstraße von der Wolfgang-Böhringer-Straße Luftlinie nur rund einen halben Kilometer entfernt ist, kann man davon ausgehen, dass Frederik S. Verhaftung kurz vor 11 Uhr erfolgt ist. Doch um diese Zeit ist schon längst bekannt, dass Tim K. der Täter ist, denn das Haus der Eltern wurde ja bereits gestürmt! Für den falsch verdächtigten Frederik S. kommt es sogar noch schlimmer: das Haus seiner Familie wird durchsucht. Gegen 12 Uhr erhalten die Beamten einen Funkspruch, blasen die Durchsuchung ab und erklären nur: „Wir haben den Täter.“

Warum also wurde Frederik S. überhaupt verhaftet, wenn doch scheinbar schon längst bekannt war, dass Tim K. der Amokläufer ist? Auch darauf gibt es nur eine Antwort: weil die Einsatzkräfte von einem zweiten Täter ausgegangen sind!

Die „Beweisführung“ hinsichtlich eines zweiten Schützen habe ich weiter in meinem Buch ausgeführt …


DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT


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Münchner Terrorattacke (1): Erschreckende Parallelen zum Amoklauf von Winnenden – Verschweigen die Behörden weitere Täter?


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TERROR-AMOK VON MÜNCHEN WIRD IMMER MYSTERIÖSER+++WAREN ES DOCH 3 TÄTER?+++ERSCHRECKENDE PARALLELEN ZUM AMOKLAUF VON WINNENDEN+++WAS VERSCHWEIGEN DIE BEHÖRDEN?+++

Der verheerende Amoklauf von München wird immer mysteriöser: 

Am 22. Juli 2016 eröffnet der 18-jährige Deutsch-Iraner Ali David S. in einer Fastfood-Filiale und gleich darauf im Olympia Einkaufszentrum das Feuer. Er tötet 9 Menschen, darunter auch Jugendliche und Kinder und verletzt 21 weitere teilweise schwer. Zunächst wird von einer „akuten Terrorlage“ ausgegangen und der „Sonderfall“ ausgerufen. Helikopter mit Scharfschützen kreisen über der Stadt. Busse, Straßen- und U-Bahnen werden gestoppt. Der Hauptbahnhof geräumt. Insgesamt sind rund 2.300 Beamte im Einsatz.

Ich habe bereits aufgezeigt, dass (zumindest) eine Augenzeugin gehört hat, wie Ali David S. „Allahu Akbar“ geschrien hat. Sogar das US-amerikanische Fernsehen CNN hat darüber berichtet.

Hier der Originaltext:

Lauretta said she heard the gunman say, „Allahu Akbar,“ or „God is great“ in Arabic.

„I know this because I’m Muslim. I hear this and I only cry.“

Quelle: http://edition.cnn.com/2016/07/22/europe/germany-munich-shooting/

Lauretta erklärt bei CNN eindeutig, dass sie weiß, was der Todesschütze gerufen hat, weil sie selbst Muslime ist.

Das Video dazu:

Warum lesen wir darüber nichts in den deutschen Medien? Warum verschweigt die Politik diesen wichtigen Sachverhalt?

Ganz einfach darum: Dann müsste die Behörden zugeben, dass es sich bei dem Amoklauf um eine Terrorattacke mit islamistischem Hintergrund gehandelt hätte. Und das darf nicht sein. So wird die Augenzeuginnen-Aussage von Lauretta inzwischen auch als „unwahr“ dargestellt.

Und das obwohl bereits der französische Präsident Francois Hollande das Attentat eindeutig als Terrortat bezeichnete. „Der terroristische Anschlag der München getroffen und viele Menschen getötet hat, ist ein abscheulicher Akt mit dem Ziel, nach anderen Ländern auch in Deutschland Angst zu schüren“, sagt Hollande. Deutschland könne auf die Unterstützung Frankreichs zählen.

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Mein aktueller Sicherheitsratgeber:

https://ratgeber.benefit-online.de/index.php?id=4297&shop_wkz=FUS5031&np=1

Doch es geht noch weiter mit den Ungereimtheiten:

Kurz nach den tödlichen Schüssen im Olympia Einkaufszentrum kommt es Kilometer weiter im Münchner Hofbräuhaus zu einer Massenpanik. Der Grund: Schüsse wurden gehört. Hunderte Menschen strömen zu den Notausgängen, manche stolpern, ziehen sich Schnittverletzungen zu. Andere kriechen unter die Tische und wiederum andere klettern oder springen voller Panik aus den Fenstern.

Hier das Video:

Auch am Isartor und am Stachus sollen Schüsse gefallen sein.

U.a. berichtet Focus:

Erste Augenzeugen berichten auch von Schüssen und einem Polizeieinsatz am Münchner Karlsplatz/Stachus. Taxifahrer werden gewarnt, dass sie die Gegend nicht mehr anfahren sollen. Allerdings ist diese Meldung nicht von Einsatzkräften bestätigt.

Quelle: http://www.focus.de/panorama/welt/berichte-augenzeugen-berichten-von-schuessen-in-muenchener-einkaufszentrum_id_5755183.html

Das alles wird später als „Massenhysterie“ abgetan oder als „falsche“ Gerüchte und Meldungen, gestreut über die sozialen Netzwerke.

Unglaublich.

Die Presse macht eifrig mit. So heißt es unter einem Artikel der Münchner „tz“, der die Massenpanik im Hofbräuhaus thematisiert, von der Redaktion lapidar:

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Quelle: http://www.tz.de/muenchen/schuesse-muenchen-panik-hofbraeuhaus-zr-6602770.html

Logo

http://www.watergate.tv/

Ich frage mich, warum die Redaktion diese Kommentarfunktion einschränkt. Gerade bei diesem Thema? Würden so die Journalisten nicht doch vielleicht wichtige Zeugenaussagen bekommen und damit feststellen können, ob es sich tatsächlich nur um bloße Gerüchte und Massenhysterie handelte? Vielleicht würden Augenzeugen ihnen sogar Handyvideos zuspielen!

Die Ermittlungsbehörden gingen anfangs tatsächlich von 3 Tätern mit „Langwaffen“ aus. Daraus wurde 1 Täter mit einer „Kurzwaffe“.

Und aus „Ali S.“ wurde weitgehend „David S.“ Es wurde also der zweite Vorname anstatt – wie zuvor – der erste thematisiert.

So einfach geht das.

Bevor man also hunderte Menschen der Massenhysterie verdächtigt und ihnen unterstellt, Gerüchte gestreut zu haben, sollten sich die Ermittlungsbehörden an die eigene Nase fassen. Denn sie waren es, die  viele Stunden davon ausgingen, dass bis zu drei Männer für das Attentat verantwortlich waren.

Hier der Liveticker der Tagesschau:

Zeugen zufolge waren die Täter mit Gewehren bewaffnet (…) Die bis zu drei Täter flohen bewaffnet vom Tatort, die Polizei warnte die Bevölkerung im gesamten Stadtgebiet vor dem Aufenthalt im Freien. 

Auch Stunden nach dem Anschlag in München sind die Täter noch auf der Flucht, die Polizei ruft die Bevölkerung auf, weiterhin wachsam zu sein und öffentliche Plätze zu meiden (…)Einer der Täter der Schießerei von München ist womöglich tot. 

Quelle: https://www.tagesschau.de/newsticker/newsticker-muenchen-101.html

Erklärt wurden diese Fehlmeldungen dann so:

Kurz nach dem Attentat rasten zwei Männer in einem PKW ungewöhnlich schnell vom Einkaufszentrum weg. Das sagte Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä in einer Pressekonferenz am frühen Samstagmorgen. Die beiden konnten nach intensiven Ermittlungen ausfindig gemacht werden. Nun sei klar, dass beide nichts mit der Tat zu tun hätten.

Doch zunächst habe man deshalb den öffentlichen Nahverkehr abgesperrt und auch die Meldungen von angeblichen Schießereien in der Innenstadt ernst nehmen müssen. Wie es zu den Gerüchten um Schüsse am Stachus und am Tollwood kam, ist bisher unklar.

Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2016/07/23/geruecht-drei-taeter_n_11150950.html

Oder aber, dass die Augenzeugen Polizisten in zivil mit Gewehren gesehen hätten.

Warum aber haben diese dann nur „3“ Zivilbeamte  mit Langwaffen gesehen, wenn noch viele weiter im Einsatz waren? Völlig unlogisch, was die Behörden einem da auftischen!

Ich gehe davon aus, dass es sich tatsächlich um drei Täter gehandelt hat, die neben Ali David S. auch am Stachus und in der Nähe des Hofbräuhauses das Feuer eröffnet haben. Genauso, wie es die Menschen/Augenzeugen berichtet bzw. gehört haben.

Sind vielleicht zwei der Täter entkommen?

Muss das kaschiert werden?

Ganz sicher kommt  wegen eines „normalen“ Amoklaufs, als der die Tat wohl dargestellt werden wird, der Bundessicherheitsrat  nicht in Berlin zusammen?

Dem Bundessicherheitsrat unter Vorsitz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gehören Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), Vizekanzler Sigmar Gabriel, Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Justizminister Heiko Maas (alle SPD), Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) an. Auch Innenminister Thomas de Maizière (CDU) gehört dem Gremium an.

Und auch US-Präsident Barack Obama würde sich garantiert nicht so schnell zu einem „normalen“ Amoklauf äußern.. Wahrscheinlich war den Nachrichtendiensten schon vorab bekannt, dass es in Deutschland zu einer größeren Terror-Attacke kommen wird. Deshalb standen alle parat: Politiker im In- und Ausland und die Einsatzkräfte.

Auch beim Amoklauf in Winnenden am 11. März 2009, bei dem der 17-jährige Tim K. 15 Menschen und sich selbst tötete, gab es ähnliche Ungereimtheiten.

Alles nur Zufälle?

Ich selbst war an diesem Tag vor Ort, als der Täter noch unterwegs war, weil ich für ein großes deutsches TV-Magazin gedreht habe. Aufgrund der vielen Ungereimtheiten habe ich dazu eine eigene Dokumentation produziert und ein Buch geschrieben.

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Auch beim Amoklauf in Winnenden ging es darum, dass Augenzeugen schon VOR der eigentlichen Tat Schüsse gehört haben (in München WÄHREND der eigentlichen Tat an anderen Stellen).

Hier ein Auszug aus meinem Buch:

Nach einhelligen Medieninformationen, hat Tim K. die Albertville-Realschule gegen 9.30 Uhr betreten (die Ermittler geben ein Zeitfenster von 9.15 bis 9.30 Uhr an). Wie kann es dann aber sein, dass bereits um 9.20 Uhr die Schülerin Maike S. aus der 13. Klasse des benachbarten Lessing-Gymnasiums, plötzlich Schüsse hörte („Süddeutsche Zeitung“)? Also rund zehn Minuten bevor Tim K. die Albertville-Realschule betreten haben soll? War er doch früher unterwegs als angenommen? Oder gab es noch jemanden anderen, der schon zehn Minuten bevor Tim K. in der Schule seinen Amoklauf begann, Schüsse abgegeben hat?

Auch ein weitere Zeugin, die an diesem Morgen einen Arzttermin hatte und deshalb den kürzesten Weg durch das Klinikgelände des „Zentrums für Psychiatrie“ genommen hat, gibt an, schon vor 9.30 Uhr eine Menschentraube an der Psychiatrischen Klinik gesehen und erfahren zu haben, dass jemand erschossen worden sei. Bei dem Opfer handelt es sich um den Gas- und Wasserinstallateur  Franz J. (siehe auch Kapitel 12.5. Tim K.s Rache? Und 12.6. Mysteriöses um Franz J.).

Warum ist über die zeitliche und chronologische Berichterstattung von den Behörden und in den Medien jeder Schritt des Amokläufers dokumentiert, aber zur genauen Uhrzeit des Mordes an Franz J. gibt es keine genauen Angaben? Warum hält die Staatsanwaltschaft diese definitive Uhrzeit geheim? Etwa aus dem Grund, weil, nach offiziellen Ermittlungen, der Klinikmitarbeiter erst gegen 9.45 Uhr getötet worden sein soll, er aber schon viel früher sein Leben verlor? Diese zeitliche Einordnung dann aber nicht mehr in das offizielle Zeitraster passt und damit klar sein muss, dass Tim K. nicht der Mörder von Franz J. gewesen sein kann? Aber wenn nicht er, wer dann?

FORTSETZUNG FOLGT…


Quellen:

http://www.tz.de/muenchen/schuesse-muenchen-panik-hofbraeuhaus-zr-6602770.html///http://www.tz.de/tv/berichterstattung-amoklauf-wenn-geruechte-fakten-werden-6605278.html///http://www.mdr.de/nachrichten/vermischtes/muenchen-einkaufszentrum-schiesserei-100.html///http://www.tz.de/muenchen/amoklauf-muenchen-kampf-gegen-fatalen-fehlmeldungen-sozialen-netzwerken-zr-6605378.html///http://www.huffingtonpost.de/2016/07/23/geruecht-drei-taeter_n_11150950.html///Guido Grandt: 11.3. – Der Amoklauf von Winnenden

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SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT


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„Arztskandal um den Amokläufer von Winnenden!“


Jetzt ist es endlich soweit, dass vor Gericht aus den Klinikberichten um Tim K., den Amokläufer von Winnenden und Wendlingen verlesen wurde. Er hatte sich vor der grausigen Bluttat in Behandlung einer psychiatrischen Klinik befunden.

Bislang war nicht bekannt, was der Inhalt dieser Berichte ist. Hatte Tim K.schon VOR dem Amoklauf von Mordabsichten gesprochen? Wenn ja, waren die Eltern darüber informiert worden? Wie reagierten die Ärzte darauf? Wurden diese Informationen weitergegeben?

Nun scheint es fast so, als ob Berichte „frisiert“ worden sind…

Die Kollegen vom „Hamburger Abendblatt“ berichten ausführlich darüber. (Quelle: http://www.abendblatt.de/vermischtes/article112871191/Amoklaeufer-Tim-K-berichtete-Aerzten-von-Toetungsgedanken.html)

Der Amokläufer von Winnenden und Wendlingen hat Ärzten einer psychiatrischen Klinik von Tötungs- und Hassgedanken erzählt. Das geht aus einem Zwischenbericht der Klinik in Weinsberg hervor, den das Stuttgarter Landgericht am Freitag im Prozess gegen den Vater des Täters erstmals verlas. In dem Bericht, der im Mai 2008 – rund einen Monat nach Beginn von Tims Behandlung – erstellt wurde, heißt es: „Die ganze Welt ist schlecht. Häufig habe er auch Gedanken, andere Menschen umzubringen, andere Menschen zu erschießen, weil er so einen Hass auf die Welt und die Menschheit habe.“

Der Vater des Amokläufers Tim K. muss sich erneut vor Gericht verantworten, weil er eine Pistole unverschlossen im Schlafzimmer aufbewahrt hatte. Mit dieser Waffe hatte der 17-jährige im März 2009 bei einem Amoklauf an seiner ehemaligen Realschule und auf seiner Flucht 15 Menschen und sich selbst getötet.

Der Vater war unter anderem wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil wegen eines Verfahrensfehlers auf. Am Freitagnachmittag sollte im neuen Prozess die Staatsanwaltschaft ihr Plädoyer halten.

Neben dem Zwischenbericht verlas das Gericht weitere Dokumente aus der Klinik. Demnach schrieb der zuständige Oberarzt in einer Mail an die Klinikleiterin einige Stunden nach am Amoklauf, die von Tim im ersten Gespräch im April 2008 geäußerten Gedanken seien im letzten Gespräch am 25. September 2008 „nicht mehr konkret vorhanden“ gewesen. Es habe eher sich „aufdrängende Gedanken beschrieben, die nicht mehr genau zu verifizieren waren“. Der Arzt schrieb weiter, es habe bei Tim zu keiner Zeit eine akute, aber eine latente Eigen- und Fremdgefährdung gegeben.

Am 20. März 2009, einige Tage nach dem Amoklauf, erstellte die Klinik einen abschließenden Bericht über Tims Behandlung, die nach fünf Gesprächen im September 2008 abgeschlossen worden war. In dem Bericht heißt es, Tim habe in den Gesprächen „Gedanken mit teilweise aggressiven Inhalten, teilweise Hass und Wut auf die ganze Welt zu haben“. Von Tötungsgedanken war allerdings keine Rede mehr.

In dem Bericht steht weiter, Tim habe „bei seiner letzten Vorstellung trotz Nachfrage keine aggressiven Gedanken geäußert“. Die Ärzte hätten festgestellt, dass es keine Hinweise auf eine akute und latente Eigen- und Fremdgefährdung bei dem Jugendlichen gebe.

Ob Tims Eltern die Berichte kannten und vor allem über die geäußerten Tötungsgedanken informiert worden waren, blieb weiter unklar. Die Ärzte der Klinik verweigern mit Verweis auf die ärztliche Schweigepflicht die Aussage.

Amoklauf Winnenden: „Der Vater schlägt zurück“


18 Millionen Euro – soviel „kostete“ also der Amoklauf, wie Bürokraten ausgerechnet haben. Die Summe setzt sich aus Schadensersatzforderungen der Hinterbliebenen, sowie der Stadt Winnenden zusammen. Und die soll der Vater des Amokläufers berappen. Doch der wehrt sich nun!

Er will das Klinikum in Weinsberg, das seinen Sohn Tim K. vor dem Amoklauf behandelt hat, ebenfalls auf Schadensersatz verklagen. Die Ärzte hätten die Gefährlichkeit seines Sohnes erkennen und die Eltern darüber informieren müssen. So wäre die Tat möglicherweise verhindert worden. Deshalb soll deren Haftpflichtversicherung rund 8,8 Millionen Euro Schadensersatz an ihn bezahlen, die er dann an die Geschädigten weiterreichen will.

Sofort hagelt es Kritik: Das „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ kritisiert diesen Schritt des Vaters scharf. Er sei „juristisch legitim“ aber aus „moralischer Sicht völlig daneben“. Er würde einen Schuldigen suchen, der die Kosten zahlt.

Die Zivilklage des Vaters hat jedoch auch noch einen anderen Hintergrund: Während die Therapeuten der Klinik im Strafverfahren gegen den Vater auf ihre ärztliche Schweigepflicht verweisen konnten und ihre Aussage verweigerten, werden sie in einem Zivilverfahren wohl eine Aussage machen. Denn sonst besteht die Gefahr, dass die Klage durchgeht. Das werden sie wohl kaum wollen.

Kommt so also endlich die Wahrheit ans Licht WELCHE Therapie der Amokläufer Tim K. tatsächlich erhalten hat? Wurden ihm Antidepressiva verschrieben, die letztlich (Mit-)Auslöser der schrecklichen Bluttat waren?

Man mag gespannt sein. Zeit für diese Wahrheit wird es allemal!

Amoklauf in Newtown


Eine fleißige Blogleserin hat einige Aspekte des Amoklaufs in Newtown zusammengestellt. Sie hat mir erlaubt diese zu veröffentlichen.

Vielen Dank, Suna Katrin!

Hallo! Ich fürchte, es haben schon über 100 Leute ähnliche Infos geschickt, ich schicke sie mal trotzdem..

Connecticut: Die ersten Nachrichten sind immer die Interessantesten.. Gestern ein Schüler vor Ort, live im TV: „Ich sah einen Mann, der mit dem Kopf auf den Boden gedrückt wurde, mit Handschellen.“

>>CNN berichtete, dass ein zweiter Mann in Handschellen abgeführt worden sei und zurzeit von der Polizei befragt werde. Ob es sich dabei um einen weiteren Verdächtigen handelt, war zunächst aber unklar.<< http://www.spiegel.de/panorama/justiz/schiesserei-an-grundschule-in-connecticut-mit-vielen-toten-a-873054.html

>>Die Polizei geht nach eigenen Angaben davon aus, dass es nur einen Schützen gegeben habe. Zuvor gab es Berichte, denen zufolge eine zweite Person festgenommen wurde. Sie soll in Handschellen aus einem nahen Waldstück geführt worden sein.<< http://www.focus.de/panorama/welt/bluttat-mit-27-toten-an-grundschule-in-connecticut-amoklaeufer-erschoss-auch-seine-mutter_aid_882339.html

>>Augen- und Ohrenzeugen berichteten, dass ein Mann gegen 9.40 Uhr Ortszeit begonnen habe, aus einer halbautomatischen Handfeuerwaffe auf die Grundschüler zu schießen. Es habe sich angehört, als seien mindestens 100 Schüsse gefallen, sagte eine Ohrenzeugin im US-Fernsehen.<< http://www.fr-online.de/panorama/amoklauf-in-newtown–connecticut-28-tote-bei-schiesserei-an-us-grundschule,1472782,21119660.html

Heute von all dem keine Rede mehr: >>“Die Schießerei beschränkte sich auf einen Teil der Schule, auf zwei Klassenräume“, betonte Vance. Zeugen berichteten von insgesamt rund hundert Schüssen, der Schütze sei nicht durch die Flure gelaufen. Am Ende hat sich der Täter nach bisherigen Erkenntnissen selbst gerichtet. „Der Täter wurde tot aufgefunden“, sagte Vance. Die Polizei soll keinen Schuss abgegeben haben. Auf die Frage eines Journalisten, welche Schlüsse es zulässt, dass der Schütze bei seinem Massaker in der Schule 26 Menschen töten konnte und nur einen verletzte, weicht Vance aus. Es liegt nahe, dass der Schütze extrem gut mit einer Waffe umgehen konnte und eine hohe Trefferquote hatte.<< http://www.spiegel.de/panorama/justiz/junger-mann-toetet-schueler-und-lehrer-in-grundschule-in-connecticut-a-873077.html

Das erinnert unter anderem sehr an Winnenden, finde ich …

>>CNN meldet, dass die Polizei am Tatort mindestens drei Waffen gefunden hat. Dabei soll es sich um zwei Pistolen der Marken Glock und Sig Sauer und ein Sturmgewehr der Marke Bushmaster handeln. Die US-Streitkräfte sind mit Waffen dieses Kalibers ausgestattet. Solche Waffen können aber auch Zivilisten im freien Handel kaufen.<< … >>Der Schütze, der schwarz gekleidet sei, wurde tot in einem Klassenzimmer gefunden. Ein zweiter Mann wird derzeit von den Behörden vernommen. CNN meldet, dass der Mann aber nicht als Verdächtiger gilt.<< … >>Lebinski berichtete von einem Gespräch mit einer Bekannten, die während der Schießerei in der Schule war. Sie habe von einem „maskierten Mann“ gesprochen, der ins Büro der Schuldirektorin eingedrungen sei und auf diese möglicherweise geschossen habe. … >>Reuters berichtete, ein weiterer Verdächtiger sei in Gewahrsam.<<

http://www.sueddeutsche.de/panorama/schiesserei-in-newtown-connecticut-mann-erschiesst-menschen-in-grundschule-1.1551463Ich schicke Ihnen hier noch 2 Links, darin heißt es allerdings noch, Täter „Ryan“, aber es war ja sein Bruder „Adam“:http://recentr.com/2012/12/krankes-massaker-in-conneticut-soll-endlich-dem-serienkiller-namens-regierung-waffenmonopol-verschaffen/

http://recentr.com/2012/12/wer-wurde-gerufen-um-killer-zu-stoppen-bewaffnete-zivilisten/

Hier noch die Aussage des Jungen ab min 6:40, Nachtjournal vom Samstag, ist allerdings nur ein paar Tage abrufbar, gibt aber sicher noch andere Quellen.. Einen schönen Sonntag wünsche ich.

http://rtl-now.rtl.de/rtl-nachtjournal/rtl-nachtjournal.php?film_id=95175&player=1&season=0

haben Sie wahrscheinlich schon gelesen:
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/zeitgeschichte/gerhard-wisnewski/massaker-in-newton-anti-waffenkampagne-geht-in-die-heisse-phase.html

Amokläufe: Parallelen Newtown, Winnenden und andere?


Der grauenhafte Amoklauf an der Sandy Hook Grundschule in Newtown im US-amerikanischen Bundesstaat Connecticut von gestern schockt die ganze Welt: 18 kleine Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren, und 6 Erwachsene, erschossen von einem brutalen Amokläufer, dem 20-jährigen Adam L.. Zwei weitere Kinder starben später im Krankenhaus an ihren Verletzungen. Das schlimmste Massaker in der Geschichte der USA. Präsident Barack Obama zeigte sich tief bewegt, hatte bei einer TV-Ansprache Tränen in den Augen.

Der Amokläufer war ganz in schwarz gekleidet, trug eine kugesichere Weste. Über sein Motiv weiß man wenig. Polizeiauffällig soll er nie gewesen sein.

Allerdings wacht niemand eines Morgens einfach so auf, schnappt sich eine Waffe und bringt über zwei Dutzend Menschen um.

CNN sprach von möglichen psychischen Problemen von Adam L., nannte aber keine Einzelheiten.

Und schon scheinen wir die Parallelen zu fast allen anderen Amokläufen zu finden: bei psychischen Problemen der Täter. Stand Adam L., wie die meisten School Shooter, ebenfalls unter dem Einfluss von Antidepressiva? So wie vielleicht auch Tim K., der Amokläufer von Winnenden? Ist dies der wahre Grund, weshalb unbescholtene Menschen zu brutalen Bestien werden?

Dazu und über viele andere Ungereimtheiten und Widersprüche habe ich ein Studiogespräch geführt.

Guido Grandt im Gespräch mit Michael Vogt über Ungereimtheiten am Amoklauf von

Winnenden:

http://www.alpenparlament.tv/playlist/692-winnenden-ein-widerspruch

Die «offizielle» Geschichte des Amoklaufs von Winnenden und Wendlingen – Tim K., einsam,

gemobbt, gefrustet, depressiv, Versager und Waffennarr, tickt wegen Killerspiele und sozialen

Problemen aus, Einzeltäer, Selbstmord, Vater mitschuldig wegen «Waffenbereitstellung» –ist

eine Farce.

Auch beim Amoklauf von Winnenden gibt es zwei extreme Positionen: Entweder ist er auf eine

ausschließiche Verschwöung zurükzufüren oder tatsächlich eine zufälige Tat eines

«psychischkranken» Jugendlichen. Verschwöung in diesem Sinne ist jedoch kein Komplott,

das von Regierungen, Geheimdiensten und Polizei geschmiedet wurde wie es

Verschwöungstheoretiker, landauf und landab, immer wieder herunterbeten. Nein, ganz

bestimmt nicht. Es gab sicher keinen Tim K., der für ein solches Schul-Massaker von

Hintermänern mit Schlips oder Schlapphüten oder gar der Polizei selbst ausgesucht und mit

Bewußseins-Kontroll-Techniken umkonditioniert wurde. Keine Regierung und kein

Sicherheitsdienst haben den Amoklauf inszeniert. Das alles ist krude und unbelegbare

Verschwöungsphantasie.

Keine wilde Spekulation hingegen ist, daß auch Polizei Kriminelle in eigenen Reihen schüzt,

die Justiz versagt und Ermittlungspannen vertuscht werden. Ebenso, daß sich Politiker für die

Durchsetzung ihrer Ziele und der Erhaltung ihres Machtsanspruches vor keinem Mittel scheuen

und selbst, wie die Vergangenheit zeigt, die eigene Bevökerung mit Staatsterror üerziehen.

Tatsache ist auch, daßeine jahrelange Politik gegen die Interessen und zu Lasten des Bügers

zu Wut, Protesten und Krawallen führt, aber auch hierzulande die Bereitschaft zu «sozialen

Unruhen» steigt und damit die Angst der Regierung mit einem Bügersturm, aus dem Amt

gefegt zu werden. Auch unsere Geschichte hat gezeigt, daß dies mölich ist. So hat gerade in

der heutigen Zeit der härtesten Wirtschafts- und Finanzkrise, die die deutsche Republik seit

dem Ende des Zweiten Weltkriegs erfaßt hat, die Polit-Elite großes Interesse daran, die

Zivilbevölkerung zu «entwaffnen» beziehungsweise die Waffenbesitzer noch mehr zu knebeln,

sprich zu kontrollieren. Unter dem Deckmantel verstäkter Sicherheit wurden die

Kontrollgesetze noch mehr verschäft, die Rechte des einzelnen Bügers, darunter auch

Grundrechte, noch mehr eingeschräkt. Das ist keine Verschwöung. Das ist eine belegbare

Tatsache.

So ergibt sich eine gut dokumentierte und mit vielen Fakten und Indizien belegbare

«Vertuschung» von drei bedeutenden Sachverhalten:

1. Tim K. war kein Einzeltäter. Es gab noch einen weiteren Schüzen. Zeugenaussagen,

Handlungsablauf, sowie die Vernichtung der Beweise lassen keinen anderen Schluß zu. Wer

dieser zweite Täter war und weshalb er in das Geschehen eingegriffen hat, ist bis heute unklar.

Wahrscheinlich wurde er nie ermittelt und gefaßt und befindet sich demnach immer noch auf

freiem Fuß. Und genau das muß mit allen Mitteln vertuscht werden, darf niemals an die

Öfentlichkeit. Zu viel steht auf dem Spiel. Ein Spiel, das einige Protagonisten in der

baden-wüttembergischen Innenpolitik und der Polizei in der Vergangenheit schon des öfteren

verloren haben, denken wir an die unsäglichen Ermittlungspannen wie beispielsweise im Fall

des «Wügers von Mannheim» oder des «Phantoms von Heilbronn». Hier schließt sich ein

Kreis, der die Widersprüche der Ermittlungsergebnisse beim Amoklauf von Winnenden und

Wendlingen erklärbarer machen könnten.

2. Auch die Beweggründe, das Motiv, des Amoktäters nach dem so fieberhaft gesucht

wurde, glaubt Guido Grandt gefunden zu haben: Tim K. stand vor und während der Tat unter

dem Einfluß (Wirkung, Nebenwirkung oder Absatzerscheinung) von Antidepressiva, die er wohl

im Rahmen seiner Depressionsbehandlung verordnet bekommen hatte. Auch das wird

vertuscht, wahrscheinlich von den psychiatrischen und psychologischen Verantwortlichen. Und

zwar aus einem ganz einfachen Grund: Psychiater und Psychologen müßen wohl (ähnlich wie

Vater Jörg K. für die unsachgemäß Aufbewahrung der Tatwaffe) die Verantwortung für die

Medikamentenbehandlung übernehmen. Die Verantwortung für die Vergabe von

Medikamenten, deren Nebenwirkungen und Absatzerscheinungen zu einer erhöhten

Suizidgefahr, zu Feindseligkeit und Aggression führen könen. Diese medikamentöse

Behandlung könnte letztlich also ein erklärbarer Auslöser fü den Amoklauf gewesen sein.

3. Tim K. hat sich nicht selbst mit der Waffe gerichtet, sondern wurde von den

Einsatzkräften erschossen. All die von mir ins Feld geführten Argumente scheinen dies zu

belegen.

Die meisten Indizien dieser drei Sachverhalte sind gut belegbar und kommen vielleicht der

Wahrheit noch am nächsten. Nun liegt es an den Verantwortlichen von Politik,

Staatsanwaltschaft, Polizei, Geheimdiensten, Psychiatrie und Gerichtsmedizin diese offenen

Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten.

Lesestoff/Doku:

– Guido Grandt, 11.3. Der Amoklauf von Winnenden. Hintergründe, Widersprüche und

Vertuschungen

– Guido Grandt,11.3. Der Amoklauf von Winnenden. Hintergründe, Widersprüche und

Vertuschungen, DVD

siehe unter „Meine Bücher“ und „Meine Filmdokumentationen (DVD)“

Amokläufe: Die dreiste Lüge vom „Sinn“ des verschärften Waffenrechts


Seit dem Amoklauf in Aurora wird auch in den USA über das liberale Waffenrecht diskutiert.

Vor allem aber europäische Medien und Politiker, allen voran wieder einmal die Deutschen, verurteilen das US-amerikanische Recht, wonach jeder Bürger grundsätzlich Pistolen, Gewehre und Munition besitzen und tragen darf. In 44 von 50 Bundesstaaten ist dies ausdrücklich in den Landesverfassungen so geregelt.

Doch gerade hierzulande wird in Hinblick auf die Amokläufe in Erfurt und Winnenden dieses US-Verfassungsrecht geradezu „dämonisiert“. Politiker aller Parteien schwärmen aus um über die bösen „Cowboys“ über dem großen Teich zu schwadronieren beziehungsweise sie vorzuverurteilen, denn ohne Waffen keine Amokläufe. Das klingt logisch, ist aber falsch!

Alleine in Deutschland gibt es zirka zehn Millionen legale, registrierte und rund zwanzig bis dreißig Millionen illegale, also „unregistrierte“ Waffen. Will sich also jemand auch „illegal“ bewaffnen kann er dies trotz verschärftem Waffenrecht relativ leicht. Das wissen auch die staatlichen Behörden, deshalb haben sie verschiedene Maßnahmen eingeleitet, um die Bevölkerung nicht nur zwangsweise zu kontrollieren, sondern auch privat zu „entwaffnen“.

Zudem wird verschwiegen, dass Waffen in den Händen der „Guten“, der mutmaßlichen Opfer also, die „Bösen“, die Kriminellen, abschrecken. Dass es einen „Abschreckungseffekt durch privaten Waffenbesitz“ gibt, ist kein Geheimnis. Zumindest in anderen Ländern nicht. So erklärt der US-amerikanische Waffenrechtler John Lott, solange eine begründete Unsicherheit über eine Bewaffnung der Opfer herrsche, wie beispielsweise in amerikanischen Gegenden mit liberalem Waffenrecht, hielten sich Kriminelle grundsätzlich eher zurück als dort, wo sie sich über die „zivile Entwaffnung“ sicher sein könnten“. Beispiel Washington D.C.: hier war der private Besitz von Schusswaffen dreißig Jahre lang verboten, doch führte dies keineswegs zu einem Rückgang der Mordrate, sondern zu deren Anstieg.

Ein anderes Beispiel: Das Jahr 1982 macht die US-Gemeinde von Kennesaw im US-Bundesstaat Georgia weltberühmt: ein Erlass verpflichtet jeden Bürger dazu eine Waffe zu besitzen. So heißt es im örtlichen Gsetzbuch, dass „mit dem Ziel, die Sicherheit und allgemeine Wohlfahrt der Stadt und ihrer Einwohner aufrecht zu erhalten, jeder Vorstand eines Haushaltes (…) eine Schusswaffe besitzen muss.“

Ein in den Augen unserer Regierung wohl ungeheurer Vorgang, der hierzulande wohl niemals zustande kommen wird. Dabei legt der Erlass von Kennesaw lediglich die amerikanische Verfassung aus!

Kritische Stimmen reden (über)schnell von einem „Revolver-Erlass“ und von der „Gun Town“. Doch die Fakten sprechen gegen sie. So liegt die Verbrechensrate in Kennesaw etwa zwei Prozent unter dem amerikanischen Durchschnitt.  Genauer: in den absoluten Zahlen ist in den letzten  fünfundzwanzig Jahren die Kriminalität in Kennesaw kaum angestiegen und das, obwohl die Einwohnerzahl von 5000 (1982) auf mehr als 30.000 angewachsen ist! Diese niedrige Verbrechensrate lockt vor allem Familien und Unternehmer in die beschauliche Gemeinde, in der jüngst eine State University geöffnet wurde. Immobilienmakler nutzen die niedrige Kriminalitätsrate sogar als Verkaufsargument.

Die Verbrechensabschreckung mit der „zwangsverpflichteten“ Bevölkerung zur Bewaffnung (!) funktioniert also! Bürger in der Stadt meinen, sie wollen nicht länger Opfer von Gewaltkriminalität sein. Zudem würden nicht die Waffen Menschen töten, sondern die Menschen seien es, die töten!

Das Beispiel der kleinen US-Gemeinde zeigt deutlich, die Forderungen aus Politik und Medien hierzulande sind nichts weiter als Augenwischerei. Und wie wir letztlich angelogen werden.

Ein weiteres Beispiel: Auf der Homepage des „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ steht folgender Artikel, der auch von der Politik gern angeführt wird: „Vorbild England – Entwaffnung ist möglich.1996 erschoss ein Amokläufer im schottischen Dunblane sechzehn Erstklässler und ihre Lehrerin. Daraufhin verbot die britische Regierung private Schusswaffen und ließ Millionen davon gegen Entschädigung einziehen – trotz des gewaltigen Protests von Schützenvereinen und Waffenlobby. Beherzte Bürger und die Zeitung ‚Sunday Mail’ hatten mehr als eine Million Unterschriften für das sofortige Verbot von privaten Waffenbesitz gesammelt… Ann Pearson, eine Freundin mehrerer Opfer-Familien, startet nach dem Massaker eine Initiative, die später als ‚Snowdrop-Kampagne’ bekannt wird. Sie fordert das sofortige Verbot von privatem Waffenbesitz. 750.000 Menschen unterzeichnen den Aufruf binnen vier Monaten. Als die Gruppe um Ann Pearson ihren Appell samt Unterschriften im Juli überreicht, ist das bereits die zweite Petition. Die Zeitung Sunday Mail hatte schon 400.000 Unterschriften für ein Verbot von privatem Waffenbesitz gesammelt. Die Snowdrop-Gruppe berät sich außerdem mit dem Chef der Labout-Partei, Tony Blair, Prinzessin Diana u. a. Die konservative Regierung reagiert und verbietet im Firearms (Amendment) Act 1997 den Kauf und Besitz großkalibriger Schusswaffen für Privatpersonen – trotz des gewaltigen Protests von Schützenvereinen und der Waffenlobby. Nach dem Regierungswechsel im Mai 1997 verabschiedet die Labour-Regierung den Firearms (Amendment) (No. 2) Act 1997: Auch alle kleinkalibrigen Feuerwaffen sind fortan für Privatpersonen verboten… Verbunden mit der Verabschiedung des Gesetzes war eine Amnestie bei freiwilliger Übergabe. 160.000 Waffen wurden abgegeben. 2003 wurde nach dem Mord an zwei jungen Frauen mit einer Handfeuerwaffe die Amnestie für freiwillige Abgabe erneuert, woraufhin noch einmal 40.000 Waffen überreicht wurden. Bis 2006 sollten alle Waffenbesitzer in einer zentralen Datei erfasst sein.“

Dieser Sachverhalt suggeriert dem Betrachter, eine „entwaffnete“ Bevölkerung würde zu mehr Sicherheit und zu weniger Gewaltkriminalität führen. Doch das Gegenteil ist der Fall.

Statt einen Rückgang der Kriminalität zu verzeichnen, „explodierte“ die Anzahl der Gewaltverbrechen geradezu! Dazu ein Kritiker: „Nach der Kriminalstatistik des British Home Office zählte man 1995, zwei Jahre vor der Gesetzesverschärfung noch 36 Fälle von Gewaltkriminalität pro 100.000 Einwohner in England und Wales. 1999, zwei Jahre nach dem Bewaffnungsverbot für die potentiellen Opfer, wurden 51 Fälle pro 100.000 Einwohner gezählt. Ein Anstieg um 42 Prozent!“

Helmut Thome, vom Institut für Soziologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg“ führt bei einem Vortrag zur Tagung „Gewalt begegnen“ in der Evangelischen Akademie Tutzing im Oktober 2009 ebenfalls an, dass die vollendeten Tötungsdelikte in England und Wales von 1953 bis 2004 „ziemlich kontinuierlich“ angestiegen sind.

Eine „Privatentwaffnung“ hat also keineswegs für mehr Sicherheit und weniger Kriminalität geführt, sondern zu mehr Gewaltverbrechen! Kriminelle werden demnach nicht mehr abgeschreckt, sondern sehen sich unbewaffneten und damit wehrlosen Opfern entgegen.

Bleiben wir in den USA: die Diskussion dort rankt sich um einen wichtigen Aspekt, der hierzulande komplett ausgeblendet wird: Das liberale US-Waffenrecht geht auf den Zweiten Verfassungszusatz, der sogenannten „Bill of Rights“ 1791 zurück. Die „Bewaffnung“ der Bevölkerung sollte vor allem eines garantieren: dass sich die Bürger notfalls auch gewaltsam gegen ihre Regierung zur Wehr setzen können, wenn diese sich nicht mehr an die Verfassung gebunden fühlt.

Auf einmal wird das „Cowboy-Waffenrecht“, wie es vor allem deutsche Kritiker formulieren, so zu einer wichtigen verfassungsrechtlich abgesicherten Tragsäule der Demokratie! Zu einer – im wahrsten Sinne des Wortes – „Waffe“ gegen eine undemokratische Regierung! Das verteufelte liberale Waffenrecht ist somit etwas ganz anderes: ein in der Verfassung festgeschriebenes Freiheitsrecht, damit sich der Bürger im Ernstfall gegen die Regierung zur Wehr setzen kann! Und ein solches Freiheitsrecht darf von der Politik weder abgeschafft noch ausgehöhlt werden. Es ist also ein fundamentales Recht, ein Grundrecht der Amerikaner auf Freiheit, das auch durch Massaker wie in Aurora nicht beschnitten werden darf! Das wissen auch US-Präsident Barack Obama und sein Konkurrent Mitt Romney.

Ohnehin hinkt die Argumentation der Kritiker der Realität hinterher, die von jährlich mehreren tausend Morden sprechen, die mit Schusswaffen verübt werden. „Auch im Straßenverkehr kommen jährlich Tausende Amerikaner ums Leben, und der Konsum von Alkohol und Tabak fordert noch deutlich mehr Opfer“ (FTD v. 08.08.12).

Dass in Deutschland dies alles abgelehnt wird, liegt auf der Hand: gerade in Zeiten der sich verschärfenden Eurokrise, der zu erwartenden sozialen Unruhen werden Merkel & Co. und auch jene Regierung, die nach der Bundestagswahl 2013 zusammentritt, den „Teufel tun“, dem Volk davon zu erzählen, welch hohes Rechtsgut der Besitz von Waffen (in den USA) tatsächlich ist. Nein, hierzulande will man aus Angst vor dem sozialen Absturz die Bevölkerung entwaffnen. Das ist der große Unterschied!

Für die Amerikaner ist die „Waffe im eigenen Haus ihr letzter, handfester Beweis für ihre Freiheit. Die Constitution von 1791 ist ihre Verfassung, und Amerika ist ihr Land“ (FTD v. 08.08.12).

Eine Freiheit, ein Grundrecht, das es für die deutschen Bürger nicht gibt. Hier will keiner dass sich die Bevölkerung im Ernstfall (mit Waffen) gegen die Regierung erhebt. Hier wird das Thema völlig falsch dargestellt und gelogen, dass sich die Balken biegen, eine regelrechte „Waffenhysterie“ ausgelöst.

So unterschiedlich sind die Auffassungen von Demokratie. Fragt sich nur, welche die bessere ist!

Quellen:

Financial Times Deutschland v. 08.08.12

Guido Grandt: „11.3. Der Amoklauf von Winnenden – Hintergründe, Widersprüche und Vertuschungen“, Berlin 2010, S. 228ff.

Unheimliche Paralellen: Amoklauf Aurora und Amoklauf Winnenden


12 Tote, 59 Verletzte – das ist die schockierende Bilanz des gestrigen Amoklaufs in Aurora, Colorado bei der Vorführung des Batman-Films «The Dark Knight Rises» kurz nach Mitternacht.

Der Täter ist schnell ausgemacht: es handelt sich offenbar um den 24-jährigen James Holmes, Student der Neurowissenschaften. Was ihn zu dieser grausigen Tat veranlasste ist noch völlig unklar.

Auffällig sind in mancher Hinsicht die Paralellen  zum Amoklauf in Winnenden am 11.3. 2009, bei dem der 17-jährige Tim K. in der Albertville-Realschule in Winnenden und in einem Autohaus in Wendlingen 11 Menschen verletzt, 15 tötet und schließlich auch sich selbst. Hierzu habe ich ein Buch geschrieben (11.3. Der Amoklauf von Winnenden – Hintergründe, Widersprüche und Vertuschungen, Kai-Homilius-Verlag) und einen gleichnamigen Film produziert  (gugra-media-Verlag).

Beim jüngsten Amoklauf in Aurora, wie auch bei dem in Winnenden, pressen die Medienden Täter sofort  in das Korsett eines“Irren“. Ob dies bei einem hochintelligenten Studenten der Neurowissenschaften tatsächlich zutrifft, der sogar für ein Doktorandenprogramm eingeschrieben war? Oder gab es andere Gründe?

Interessant ist, dass James Holmes wie auch Tim K., sich offenbar auf das Massaker vorbereitet hat. Nachfolgend zitiere ich aus der Basler Zeitung v. 20.07.12 (http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Verletzte-bei-Schiesserei-in-Denver/story/16971294) u.a die Aussagen einer Augenzeugin von gestern:
Eine junge Frau (Bild) berichtet, wie sie die Ereignisse im Kinosaal erlebte. Der Täter sei in den Raum gekommen und habe aus einem grünen Kanister Gas verströmt. «Ich dachte, das gehöre zur Show», sagt die Frau, die von 9 News als Jennifer identifiziert wird. Der Mann selber habe eine Gasmaske getragen. «Er sah aus, als gehöre er zu einem Swat-Team» (Antiterrorpolizei), berichtet Jennifer.
Dann habe der Mann mit seinem Gewehr in die Decke gefeuert. «Jetzt realisierte ich, dass er richtig schoss.» Der Mann habe dann sein Gewehr gesenkt und angefangen auf die Kinobesucher zu schiessen.
Die Augenzeugin sagt, sie habe sich auf den Boden geworfen. Der Täter sei mehrmals die Stufen im Kinosaal hinauf und wieder herab gegangen und habe um sich geschossen. «Es war nur dann ruhig, wenn er sein Gewehr nachlud.»…Funksprüche von Polizisten, die der Sender 9 News abspielt, legen nahe, dass Gas ein Hindernis für die ausgerückten Beamten war. Der Täter hatte nach Betreten des Kinosaals Gas verströmen lassen (mehrere Augenzeugen sprechen von Tränengas)…Der Mann habe sich von der Tür um sich schiessend die Treppe nach oben gearbeitet. Er sei ganz in Schwarz gekleidet gewesen…“

In Aurora, wie auch in Winnenden, trägt der Täter offenbar eine Maske (Zeugenaussagen der Albertville-Realschule gibt es dahingehend, die von den Medien und den Ermittlungsbehörden später „korrigiert“ wurden).

In Aurora, wie auch in Winnenden, sieht der Täter aus, als würde er zu einer „Spezialeinheit“ gehören.

In Aurora, wie auch in Winnenden, ist der Täter in „schwarz“ gekleidet (tatsächlich hatte Tim K. eine andere Kleidung an, was wiederum nahelegt, dass noch ein zweiter Täter gesehen wurde, siehe nachfolgende Erläuterungen).

Und auch in Aurora wie auch in Winnnenden wurde zunächst von einem „zweiten Täter“ ausgegangen!

Basler Zeitung: „Anfänglich wurde von einem möglichen zweiten Täter gesprochen. Dennoch fahndet die Polizei nach möglichen Gehilfen des Schützen. Zurzeit hat sie in der Stadt Strassensperren errichtet und durchsucht die Umgebung.“

Später wird dann nur noch von einem „irren“ Einzeltäter ausgegangen.

Bei meinen Recherchen zum Amoklauf in Winnenden habe ich eindeutige Indizien und Hinweise vorgelegt, die auf einen zweiten Täter schließen lassen! Auch das Motiv scheint für mich klar: Tim K. stand wahrscheinlich unter dem destruktiven Einfluss von Antidepressiva.

Interessant wäre nun zu erfahren, wie dies im Fall James Holmes war: hat dieser auch aufgrund seiner erfolglosen Jobsuche Antidepressiva genommen, die ihn „enthemmt“ haben? War dies wieder einmal der Auslöser, wie für viele andere Amokläufe auch?

Nachfolgend dazu einige Auszüge aus meinem Buch „11.3. Der Amoklauf von Winnenden“:

11.3. Unheimliche Parallelen: Psychopillen – Die „Medikamentenwaffe“

Experten scheinen sich in einem Punkt einig zu sein: Amokläufe sind keine „Spontanhandlungen“. Oftmals – aber nicht immer – gehen viele Komponenten Hand in Hand: eine zerbrochene soziale Lebenswelt mit sozialer Einsamkeit und Entwurzelung, eine Tatwaffe und eine psychische Krankheit. Aber ist es nicht einfach eben zu „einfach“ nur  starke psychische Störungen wie, psychopathische, psychotische und traumatische, dafür verantwortlich zu machen, Schizophrenie und Persönlichkeitsstörungen? Menschen würden zu Tätern, weil sie sich selbst und ihre soziale Umwelt nicht mehr ertragen könnten, meint der Psychologe und Psychotherapeut Peter Langmann in seinem Buch „Amok im Kopf. Warum Schüler töten“. Das zerstörte Innen suche sein Ventil, „seinen eigenartigen Frieden“, in der Zerstörung nach Außen. Er spricht weiter von einer „Epidemie der Schulmassaker“. Und obwohl es viele Überschneidungen gebe, beispielsweise kämen die meisten Amokläufer aus soliden Mittelschichtsfamilien, bedürfe es individueller Betrachtung.

In Kapitel 9. „Motiv-Karussell“ um Tim K. habe ich aufgezeigt, welche zusätzlichen Beweggründe für Amokläufe Experten noch anführen: Hass auf Frauen und damit auf Schülerinnen und Lehrerinnen, Nachahmungswünsche, Killerspiele und Horrorfilme, eigenes Versagen, pubertärer Frust oder ausländerfeindliche und rechtsextremistische Motive.

Doch eine „Etikettierung“ von Amokläufern lehnen Experten des „United States Secret Service“ und des „United States Departements of Education“ in einer Analyse aus dem Jahr 2002 ab. Bei den in siebenundzwanzig Jahren untersuchten siebenunddreißig „School Shootings“ würden die Täter kein einheitliches Persönlichkeitsprofil aufweisen. Wohl aber werden drei Gruppen unterschieden: die depressiven, die schizophren-paranoiden und die kontaktscheuen, völlig unauffälligen Typen. Doch sind das wirklich alle Erklärungen, die wir angesichts solcher Schulmassaker zu bieten haben? Kann es wirklich sein, dass es sonst keine anderen Beweggründe gibt? Kann diese so wahnhaft dargestellte Gewalt nicht auch noch von etwas anderem kommen? Aber wenn ja von was?

11.3.1. „School Shooting“ und Medikamente

Bei meinen Recherchen in Deutschland und den USA bin ich auf einen Sachverhalt gestoßen, der genau diese Frage beantworten kann und auch die Verbindung der Amokläufe hierzulande und in den Vereinigten Staaten (und sonst wo) herstellt. Die Amokläufer waren alle nicht nur jung und haben in den meisten Fällen Selbstmord begangen, sondern wiesen noch ein anders „verbindendes“ Element auf.

Aus US-amerikanischen Quellen wurden mir Unterlagen zugespielt, in denen beispielsweise nicht nur die Amokläufe, Morde, Selbstmorde Geiselnahmen und andere Gewalttaten der letzten Jahre weltweit aufgelistet sind (mit Schwerpunkt USA), sondern noch weitaus mehr: nämlich welche der diesbezüglichen Täter während oder vor der Tatausführung mit Medikamenten behandelt worden waren, unter Medikamenteneinflüssen  standen oder kurze Zeit vorher ein Medikament abgesetzt hatten.

Wenn man sich nur die auflisteten „School Shootings“ (USA) vornimmt, bei denen Menschen zu Schaden gekommen sind, bleiben von 1998 bis 2009 acht übrig und zwar in: Illinois, Minnesota, South Carolina, Colorado, Oregon, Virginia und North Carolina. Dabei gab es insgesamt neunzig Tote und neunundsiebzig Verletzte. In zwei Fällen ist nicht klar, ob die Täter unter Medikamenteneinfluss standen, bei den sechs weiteren werden folgende Medikamente angegeben: Prozac (Fluctin), Paxil (Seroxat), Luvox, Zoloft (Sertralin) und Celexa. Bei den restlichen vierzig aufgeführten Gewalttaten an amerikanischen Schulen (Geiselnahmen, Selbstmorde, Schießereien, Messerattacken, Bombenlegungen etc.), standen, neben den bereits genannten, offenbar alle aufgeführten Täter unter dem Einfluss eines Medikaments: Anafranil, Cymbalta, Lexapro, Efexor (Venlafaxin), Wellbutrin).

Alle diese Medikamente haben eines gemeinsam: es sind Antidepressiva!

Natürlich wird all dies nicht an die große Glocke gehängt! Keine Gesundheitsbehörde der Welt könnte es sich eigentlich erlauben von diesen Missständen zu wissen, aber nicht reagiert zu haben und doch haben es fast alle getan, wie ich noch aufzeigen werde. Doch bevor wir uns näher ihnen befassen möchte ich zum besseren Verständnis des Lesers einige Worte zur Krankheit Depression und ihrer medikamentösen Behandlung verlieren.

11.3.2. Depressionen und Antidepressiva

Depressionen sind Erkrankungen, die mit Niedergeschlagenheit sowie körperlichen und psychischen Störungen einhergehen, wie beispielsweise Schlafstörungen und Antriebslosigkeit. Sie zählen heute zu den häufigsten Erkrankungen. Frauen sind doppelt so häufig davon betroffen wie Männer. Schätzungsweise fünf bis fünfzehn Prozent der Patienten eines Allgemeinmediziners – die Angaben gehen hier auseinander – leiden an behandlungsbedürftigen Depressionen. Antidepressiva sind die von ihnen am meisten verordneten Psychopharmaka. Sie sollen stimmungsaufhellend und antriebsnormalisierend wirken und – je nach Wirkstoff – auch noch beruhigend und angstlösend.

Die Ursachen von Depressionen sind noch nicht restlos geklärt. Im menschlichen Körper befindet sich ein Netz von Milliarden Nervenzellen, die Handeln, Denken und Fühlen erst möglich machen. Diese Informationen werden in Form von elektrischen Strömen weitergeleitet, die, salopp gesagt, mit Höchstgeschwindigkeit durch die Nervenbahnen rasen. Zwischen den einzelnen Nervenzellen klaffen so genannte „synaptische Spalten“, mikroskopisch kleine Lücken, die von den elektrischen Impulsen nicht übersprungen werden können. Deshalb schütten Nervenzellen spezielle Botenstoffe, Neurotransmitter aus, die zur nächsten Zelle wandern und dort elektrische Ladungen auslösen, um danach wieder von der Zellwand aufgenommen zu werden. Es gibt Hinweise darauf, dass während eine Depression die Hirntätigkeit verändert, beziehungsweise der Hirnstoffwechsel gestört ist, weil Neurotransmitter (beispielsweise Serotonin, Noradrenalin und andere), aus der Balance geraten sind. Hier greifen Antidepressiva in den Hirnstoffwechsel ein. Die meisten modernen Antidepressiva sind so genannte „Wiederaufnahme-Hemmer“, die verhindern, dass der jeweilige Botenstoff nach dem Überbringen der Nachricht sofort wieder in den Speicher der Absender-Zelle zurücktransportiert wird und daher den erwünschten Reiz über einen längeren Zeitraum auslösen. Die volle Wirkung der Präparate entfaltet sich erst nach drei bis sechs Wochen, weil sie die „Blut-Hirn-Schranke“ erst einmal überwinden müssen, eine Sicherheitsschranke, die das Gehirn gegen das Eindringen gefährlicher Stoffe abriegelt, um nur bestimmte Moleküle passieren zu lassen. Antidepressiva müssen über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen werden. Wirkungen und Nebenwirkungen ändern sich je nachdem, welche und wie viele Neurotransmitter beeinflusst werden.

„Trizyklische“ Antidepressiva sind die Klassiker, sie wirken breitgefächert, greifen gleich in mehrere Botenstoffsysteme ein, sind gut wirksam, aber dafür nicht so gut verträglich. Deshalb werden sie hauptsächlich bei schweren Depressionen eingesetzt. Gerade Überdosierungen mit diesen Medikamenten können gefährlich werden.

„Tetrazyklische“ Antidepressiva  wirken ähnlich umfassend, sind aber weniger stark. Damit sind sie zwar besser verträglich, aber weniger wirksam.

Das Enzym „Mono-Amino-Oxidase (MAO)“ baut Botenstoffe wie Noradrenalin und Serotin ab. Werden diese Enzyme gehemmt, steigt die Konzentration der oben genannten Botenstoffe im Hirnstoffwechsel an.

„Selektive Serotonin Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI)“ blockieren das Transportmolekül, das den Botenstoff Serotonin wieder in seine Speicher zurück befördert. Sie sind geeignet bei leichten und mittelschweren Depressionen.

„Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI)“ hemmen gezielt die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin durch die Nervenzellen.

„Atypische Antidepressiva“ erhöhen ebenfalls die Konzentration von Serotonin und Noradrenalin, blockieren jedoch im Gegensatz zu den SNRI nicht die Wiederaufnahme in die Speicher, sondern maximieren deren Ausschüttung.

11.3.3. „Tödlich-aggressive“ Nebenwirkungen

Schauen wir uns, in alphabetischer Reihenfolge, einen Teil der möglichen Nebenwirkungen dieser Antidepressiva einmal genauer an, die für mögliche Amokläufe verantwortlich sein könnten, wie in Kapitel 11.4.1. „School Shooting“ und Medikamente aufgeführt. Dabei beziehe ich mich auf die jeweiligen Medikamentenbeschreibungen und Packungsbeilagen, die meist den Zusatz aufweisen, diese Auflistungen würden nicht alle möglichen Nebenwirkungen enthalten.

Anafranil: Konzentrationsstörungen, Alptraum, Erregung, Angst, Gedächtnisstörungen, verstärkte Depression, Desorientiertheit, Verwirrtheitszustand, Halluzinationen und  Depersonalisation.

Celexa:  Suizidgefahr, Angstgefühle, Hyperaktivität,  Irritation, Halluzinationen, Realitätsverlust, Aggressivität, Feindseligkeit.

Cymbalta: Angst, Suizidgedanken.

Efexor: ungewöhnliche Trauminhalte, Angst, Hypomanie, Verwirrtheit, Aphatie, Halluzinationen, Suizidgefährdung, Feindseligkeit.

Lexapro: Ohnmachtsgefühl, Suizidgefahr, Angstgefühle, Hyperaktivität, Irritation, Realitätsverlust, Aggressivität, Feindseligkeit

Luvox: Angstgefühle, Hyperaktivität, Suizidgefahr, Halluzinationen, Realitätsverlust, Aggressivität, Feindseligkeit.

Paxil: Angstgefühle, Hyperaktivität, Irritation, Unruhe, Halluzinationen, Realitätsverlust, Selbstmordgedanken, Aggressivität, Feindseligkeit.

Prozac: Unruhe, Angstgefühle, Benommenheit, Alpträume, Denkstörungen, Verwirrtheit, Hypomanie, Manie, Suizidgedanken, aggressive Verhaltensweisen.

Wellbutrin: Suizidgefahr, Angstgefühle, Hyperaktivität,  Irritation, Halluzinationen, Aggressivität, Feindseligkeit.

Zoloft: Alpträume, depressive Symptome, Manie, Hypomanie, Verwirrung, Halluzinationen, aggressive Reaktionen.

An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass der Begriff „Nebenwirkungen“ vielleicht irreführend ist und wir eher von „Wirkungen“ sprechen sollten. Jeder von uns weiß,  herkömmliche Straßendrogen sind gefährlich, aber wenige, dass Antidepressiva eigentlich chemisches Gift sind. Dem (Laien-)Patienten wird oftmals von den Verantwortlichen der Pharma-Industrie suggeriert, die Nebenwirkungen wären Teil der psychischen Störung. Dabei wird ausgeblendet, dass diese längerfristig gesehen meist schlimmer als die eigentliche Ursache sind.

So scheinen Antidepressiva (fast) alle eines gemeinsam zu haben: eine ausgeprägte Suizidgefahr. Studien der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA ergaben schon vor einigen Jahren, dass Antidepressiva bei Kindern und Jugendlichen Selbstmordgedanken verstärken und auch bei Erwachsenen die Tendenz zum Selbstmord erhöhen. In vielen anderen Untersuchungen sind diese Selbstmordrisiken jedoch nicht angemessen berücksichtigt worden. Auch Forschungen des Ottawa Health Research in Zusammenarbeit mit der McGill University in Montreal und der University of Wales zeigen Anfang 2005, dass SSRI wie Prozac, Zoloft oder Paxil die Gefahr der Selbsttötung um ein zweifaches erhöhen. Es gibt jedoch keine Studien ohne Gegenstudien. So wollen Forschungen der Gesundheitsorganisation „Group Health“ und der University of Illinois  wieder genau das Gegenteil belegen.

Doch auch der „wissenschaftlichen Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP)“ der „Europäischen Arzneimittelbehörde (EMEA)“ kommt zum Ergebnis der erhöhten Suzidgefahr. Und nicht nur zu dem: bei mit Antidepressiva behandelten Kindern und Jugendlichen tritt häufiger auch „Feindseligkeit“ und „Aggressivität“ auf, als bei denen, die mit unwirksamen Placebos behandelt worden sind!

Daraufhin reagiert die Europäische Kommission umgehend. Das belegt ein Schreiben des „Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)“ vom 8. September 2005, das, aufgrund der „Abwehr von Gefahren durch Arzneimittelrisiken, hier: Entscheidung der EU-Kommission vom 19. August 2005 betreffend: Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRI) und Serotonin-und-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SNRI)“, anordnet: ab 1. Dezember 2005 müssen die Produktinformationen und Packungsbeilagen für oben genannte Antidepressiva geändert werden. So muss es bei den Produktinformationen „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendungen“ unter anderem heißen: „Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren: (Arzneimittelname)…sollte nicht zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren mit Ausnahme von Patienten mit (genehmigtes Anwendungsgebiet) angewendet werden. Suizidale Verhaltensweisen (Suizidversuch und Suizidgedanken) sowie Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivität, oppositionelles Verhalten und Wut) wurden in klinischen Studien häufiger bei mit Antidepressiva behandelten Kindern und Jugendlichen beobachtet als bei Kindern und Jugendlichen, die mit Placebo behandelt wurden. Sollte aufgrund klinischer Notwendigkeit dennoch die Entscheidung für eine Behandlung getroffen werden, ist der Patient im Hinblick auf das Auftreten suizidaler Symptome sorgfältig zu überwachen. Darüber hinaus fehlen Langzeitdaten zur Sicherheit bei Kindern und Jugendlichen in Bezug auf Wachstum, Reifung, sowie kognitive Entwicklung und Verhaltensentwicklung.“

Derselbe Wortlaut, nur nicht medizinisch gestelzt, sondern umgangssprachlicher, muss auch auf die Packungsbeilage der betreffenden Antidepressiva aufgedruckt werden.

Im Oktober 2009 wird eine britische Studie veröffentlicht, die belegt, dass Männer, die mit Antidepressiva (mit dem Wirkstoff Nortriptylin) behandelt wurden, zehnmal häufiger an Selbstmord denken, als mit einem anderen Wirkstoff Behandelte! Nortriptylin steckt in Deutschland auch im Medikament „Nortrilen“.

Doch nicht nur während der Einnahme sind die meisten Antidepressiva eine Gefahr für Leib und Leben, sondern auch, wenn sie abgesetzt, Therapien also unterbrochen werden. Deshalb wird eine schrittweise Verringerung der Dosis unter Überwachung eines Arztes dringend empfohlen. Offiziell werden diese Symptome als „Absetzerscheinungen (withdrawal syndroms)“ bezeichnet, wobei die Öffentlichkeit diesen Begriff kritisiert und den Pharmakonzernen vorwirft, ihn aus marktdynamischen Gründen eingeführt zu haben, statt von „Entzugserscheinungen“ zu sprechen. Ich werde nachfolgend bei dem zuletzt genannten Begriff bleiben. Die SSRI- und SNRI-Entzugserscheinungen („SSRI Discontinuation Syndrome“) treten in der Regel in den ersten vierundzwanzig Stunden bis eine Woche oder sogar noch nach Monaten nach Absetzen dieser Antidepressiva ein. Das hängt jedoch auch von der Dosis der Medikation und der Halbwertszeit der Wirksubstanz ab.

Beispielsweise beim SSRI-Antidepressiva Paroxetin, das natürlich auch in Deutschland erhältlich ist, heißt es in der Gebrauchsinformation betreffs „Absatzreaktionen bei Beendigung einer Behandlung mit einem SSRI“: „Wenn Sie die Behandlung mit Paroxetin…beenden, besonders wenn das plötzlich geschieht, können Absatzsymptome bei Ihnen auftreten…Diese sind häufig, wenn die Behandlung beendet wird. Die Gefahr ist höher, wenn Paroxetin…über einen längeren Zeitraum oder in hohen Dosen eingenommen worden ist, oder wenn die Dosis zu schnell reduziert wird. Die meisten Menschen finden, dass die Symptome leicht sind und sich innerhalb von zwei Wochen von selbst zurückbilden. Bei einigen Patienten können sie jedoch schwerwiegend oder länger anhaltend sein (2 – 3 Monate oder länger).“

Ein plötzliches Absetzen von Antidepressiva kann körperliche und psychische Entzugserscheinungen hervorrufen, wie beispielsweise: Kreislaufbeschwerden, Gleichgewichtsstörungen, Empfindungsstörungen, „Brain zaps“, Empfindungen, die an leichte Stromschläge erinnern, motorische Störungen, Schlafstörungen, Reizbarkeit. Das scheinen nur die harmlosen Entzugserscheinungen zu sein, die jedoch in Aggressionen enden können. So berichtet beispielsweise Donald Grady, der Polizeichef der Northern Illionois Universität, in die im Februar 2008 der Ex-Student Steven K. stürmte, fünf Menschen tötete, fünfzehn Studenten verletzte und sich dann selbst erschoss, dass der Amokläufer „launisch“ geworden sei, nachdem er seine Medikamente – vermutlich Antidepressiva abgesetzt hatte! Später stellte sich heraus, dass es sich um Prozac gehandelt hatte (siehe auch Kapitel 12.2. „Medienmaulkorb“ und Vertuschungen). K.s beste Freundin Jessica B. sagte dem Sender CNN in einem Interview, dass sich Steven durch Prozac „wie ein Zombie“ fühlte.

Auch beim bislang blutigsten Schulmassaker in der Geschichte USA – als am 16. April 2007 in Blacksburg der Student Cho Seung-Hui in die Virgina High Tech University stürmt und zweiunddreißig Menschen tötet, neunundzwanzig verletzt und sich dann selbst erschießt –  heißt es aus Ermittlerkreisen, der Amokläufer hätte Antidepressiva genommen.

Georg R., der achtzehnjährige Amokläufer von Ansbach, der am 17. September 2009 acht Jugendliche und zwei Lehrer zum Teil schwer verletzte, befand sich ebenfalls in psychotherapeutischer Behandlung, wie sich herausstellte.

11.3.4. Amokläufer und Antidepressiva

Die Antidepressiva mit denen zuvor die „School Shooter“ behandelt beziehungsweise die unter dem Einfluss von solchen standen oder bei denen sie zuvor abgesetzt wurden, wie Prozac, Paxil (Seroxat), Luvox, Zoloft, Celexa, Lexapro, gehören zur Kategorie der „Selektiven Serotonin Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI)“. Anafranil zu den „Tryziklischen“ Antidepressiva,  Cymbalta, Efexor zu den „Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmern (SNRI)“ und Wellbutrin zu den „Atypischen“ Antidepressiva.

Doch, wie bereits erläutert, haben sie alle ähnliche, wenn nicht gar dieselben Nebenwirkungen, wie Suizidgefahr, Halluzinationen, Realitätsverlust, Aggressivität und Feindseligkeit. Aber auch, wie bei Anafranil, eine Depersonalisation, einem Gefühl der Entpersönlichung, einer Störung des Ich-Lebens, des Ich-Empfindens, der Wahrnehmung, des Körperempfinden, des Fühlens und des Denkens. Als Symptome fühlt sich der Betroffene als ob er in einem Film leben würde, sozusagen als außenstehender Beobachter seines Geistes und seines Körpers mit Mangel an emotionalen Reaktionen.

Antidepressiva können also aufgrund ihrer Nebenwirkungen nicht nur gefährlich sein, sondern greifen auch ganz entscheidend in die Psyche eines Menschen und sogar in die körperliche Motorik eininsbesondere bei Kindern und Jugendlichen! Diese können mit der Steuerung von derartigen Medikamenten in einen Zustand versetzt werden, in dem sie gar nichts mehr fühlen – weder Mitleid noch Barmherzigkeit mit anderen. Es ist ihnen einfach alles egal.

Entscheidend bei dieser Betrachtung ist auch, dass die Nebenwirkungen im Gegensatz zur Wirkung meistens sofort einsetzen! Die Patienten werden zu „Robotern“, entfremdet von der Realität, die die schwersten Gewaltverbrechen begehen können, auch Amokläufe, die ihre Mitmenschen und Klassenkameraden nur noch als Objekte und Ziele sehen und am Schluss ohne Skrupel die Waffe gegen sich selbst richten und abdrücken. Die Täter sind also medikamentös enthemmt.

Antidepressiva und alle Wirkungen und Nebenwirkungen sind somit entscheidende Auslöser für Amokläufe, Morde, Geiselnahmen und andere Gewaltverbrechen, vorausgesetzt die Täter wurden oder werden damit behandelt beziehungsweise das Medikament wurde vorher abgesetzt.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch auf einen weiteren interessanten Sachverhalt hinweisen. Im Rahmen der Hirnforschung und der biologischen Psychiatrie haben pathophysiologische Befunde (Pathophysiologie ist die Lehre von „krankhaften Lebensvorgängen“) einen möglichen Erklärungsansatz bei Gewalt gegen andere und sich selbst bei Mördern und Selbstmördern gefunden: die so genannte „Explosible Störung“, eine Impulssteuerungs-Störung im Gehirn. Sie soll episodisch auftreten, in denen der Betroffene nicht in der Lage ist seinen aggressiven Impulsen zu widerstehen. Ursache dafür soll das „Serotoninmangelsyndrom“ sein, eine verminderte Aktivität des serotonergen Systems, das eine Art Puffer für die Steuerung verschiedener Affekte ist. Serotonin ist ein Botenstoff im Gehirn, der Kontakt zwischen den Nervenzellen herstellt und über den verschiedenartige Informationen ausgetauscht werden. Außerdem  sorgt er dafür, dass der Mensch seine aggressiven Impulse unter Kontrolle halten kann und ihnen nicht blind folgt. Wenn dieser wohl wichtigste Botenstoff im Gehirn nicht mehr ausreichend vorhanden ist, kann der Betroffene seine Aggressionen nicht mehr kontrollieren oder unterdrücken. Amokläufer erleiden letztlich den totalen Kontrollverlust und setzten das in die Tat um, was in ihren hassverzerrten Gefühlen herrscht. Das heißt aber nicht, dass jeder Mensch mit Serotoninmangel zum potentiellen Amokläufer wird.  Interessanterweise lässt sich der Serotoninspiegel im Gehirn pharmakologisch verändern! Beispielsweise durch Zuführung von Antidepressiva, die ihn erhöhen und somit unter anderem Depressionen und bipolare Störungen lindern.

Aber auch noch etwas anderes ist möglich: durch eine Dosiserhöhung der Antidepressiva oder durch eine Kombination mit einem weiteren Medikament einer anderen Substanzklasse (wie beispielsweise bestimmte Schmerz- oder Migränemittel) kann eine äußerst problematische Wechselwirkung entstehen und ein so genanntes „Serotonin-Syndrom“ auslösen! Dieses äußert sich beispielsweise in Suizidgedanken, paradoxen Unruhe- oder Angstzuständen, Depressionen, Panikattacken und Aggressivität.

So stellt sich zwangsläufig die Frage, ob Tim K., der Amokläufer von Winnenden und Wendlingen, ebenfalls unter dem Einfluss von Antidepressiva gestanden oder unter einer Serotoninstörung gelitten haben könnte. Machen wir uns also auf die Spurensuche…