TV-Eklat von Michel Friedman: Vergleich des Pariser Terrorakts mit „verbalem Anschlag“ der PEGIDA!


 

GUIDO-KOLUMNE-MIX

♦ No.  467 (5/2015) ♦



Der Kampf gegen die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit der Politik und Mainstream-Medien geht weiter.

Im Visier – wie bereits die letzten Wochen und Monate auch – die PEGIDA-Bewegungen und die AfD.

Dabei werden die verbalen Entgleisungen immer aggressiver, immer skandalöser.

Wie etwa bei der ARD-Hart aber Fair-Sondersendung vom 07.01.2015 zum Thema:

Islamistischer Terror in Paris – Europas Freiheit in Gefahr?

Für uns war es Satire, ein Grund zum Lachen. Für die islamistischen Fanatiker war es ein Grund zum Morden: Zeigt der Terroranschlag auf das Pariser Satiremagazin, das die westliche Freiheit sogar mitten in Europa in Gefahr ist? Wer wagt noch kritische Satire über den Islam, wenn darauf der Tod steht?

Gäste der Sendung:

– Lamya Kaddor (Lehrerin für Islamischen Religionsunterricht, Publizistin)

– Prof. Peter Neumann (Politologe und Terrorexperte am Kings College in London)

– Roland Tichy (Publizist)

– Michel Friedman (Publizist und Moderator)

Quelle: http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/index.html

 

Der Jurist Michel Friedman (1983 trat er in die CDU ein; 1994 wurde er in den CDU-Parteivorstand gewählt (bis 1996)) ließ sich zu einem Eklat-Vergleich hinreißen.

So gab er zum Besten (Hervorhebungen durch mich):

Wir sitzen hier zusammen, weil es einen Anschlag auf die freie Presse gab in Frankreich. Die Demonstranten in Dresden machen ebenfalls einen verbalen Anschlag auf die Pressefreiheit in dem sie immer wieder demonstrativ skandieren, in Deutschland gebe es nur noch eine Lügenpresse…“

Hier ab Minute 39:50:

 

Geht es noch? Kann man denn wirklich den Terroranschlag in Frankreich (bei dem über ein Dutzend Menschen getötet und verletzt wurden) mit den bislang friedlichen Kundgebungen der PEGIDA vergleichen? Was soll ein solcher Vergleich?

Und: Haben eben jene“Wutbürger“ nicht auch genau das Recht, das Friedman einfordert: das Recht auf Meinungsfreiheit?

Zum Thema „Lügenpresse“, über das sich Friedman so aufregt: Dass die Mainstream-Presse manipuliert und lügt ist ja inzwischen kein Geheimnis mehr (insbesondere im Ukraine/Russland-Konflikt). Mussten sich doch schon TV-Granden öffentlich für „Fehler“ bei der Berichterstattung entschuldigen.

siehe beispielsweise hier: http://forum.publikumskonferenz.de/viewforum.php?f=30&sid=46ad74ab4093ce5d54a5a7c60ccf3ca7

Was Michel Friedman wohl nicht vergessen hat ist, dass die „Lügenpresse“ 2003 über seine Affäre um Drogen und Prostituierte berichtet hat, in deren Zuge er seine Ämter aufgab. Ihm war bei rechtkräftigen Ermittlungen nicht nur Kokain-Konsum nachgewiesen worden, sondern gegen ihn wurde  auch ein Strafbefehl in einer Gesamthöhe von 17 400 Euro erlassen.

Siehe beispielsweise hier: http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article197317/150-Tagessaetze-Warum-Friedmann-17-400-Euro-zahlt.html

Zudem hatte Friedman unter dem Decknamen „Paolo Pinkel (oder Pinkas) Prostituierte in Hotels bestellt.

 Die Menschenhändler warben laut in Berliner Boulevardzeitungen mit „naturgeilen jg. Ukrainerinnen“.

Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/15/15018/1.html

Aus diesem Grund gab es zahlreiche Proteste, u.a. auch von der gemeinnützigen Menschenrechtsorganisation für Frauen Terres de Femmes.

Siehe hier (Hervorhebungen durch mich):

TERRE DES FEMMES begrüßte die zahlreichen Proteste gegen den öffentlichen Auftritt von Fernsehmoderator Michel Friedman beim Evangelischen Kirchentag 2003.

Auszug aus der Pressemitteilung:

„Es ist für uns nicht nachzuvollziehen, dass Michel Friedman dem Kirchentagskomitee geeignet schien, als Redner und Gast des Kirchentages eingeladen zu werden. TERRE DES FEMMES fordert, dass von der Evangelischen Kirche auch in ihrer politischen Praxis eindeutig Position bezogen und konsequent vorgegangen wird: wer Kunde von Menschenhändlern ist und hilflose und versklavte Frauen sexuell ausbeutet, begeht Unrecht.“

Vergewaltigung von ukrainischen Zwangsprostitutierten

Als bekannt wurde, dass der Fernsehmoderator Michel Friedman ukrainische Zwangsprostituierte missbraucht hat, wandte sich TERRE DES FEMMES in einem offenen Brief an ihn. Michel Friedman wurde dazu aufgefordert, Verantwortung für seine Taten zu übernehmen und sich mit den betroffenen Frauen zu solidarisieren. Er sollte sich mit Nachdruck gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel aussprechen und aktiver Unterstützer bzw. Schirmherr unserer Kampagne „Männer setzen Zeichen“ werden.

TERRE DES FEMMES – Fachfrau Juliane von Krause verdeutlicht: „Wir haben ihn aufgefordert, sich zum Sprachrohr der Betroffenen zu machen und ein Bleiberecht für Opfer von Frauenhandel zu fordern. Aber Herr Friedman hat auf diesen Brief von TERRE DES FEMMES nicht geantwortet.“ Er hat nie eindeutig zu seiner Verantwortung für seinen Missbrauch versklavter Frauen Stellung bezogen. Er hat nie aktiv einen Beitrag zur Wiedergutmachung geleistet.

Ebenso hat er bisher geleugnet, gewusst zu haben, dass die Frauen Zwangsprostituierte waren. Es erstaunt, dass gerade der für seinen kritischen Verstand bekannte Michel Friedman in dieser Situation nicht in der Lage war, logische Schlussfolgerungen zu ziehen. Die betroffenen Frauen sprachen kein Deutsch. Sie gaben vor Gericht an, sie hätten sich gewehrt und geschrieen.

Quelle: http://frauenrechte.de/online/index.php?option=com_content&view=article&id=466:terre-des-femmes-kritisiert-michel-friedman&catid=70:chronik-unserer-arbeit&Itemid=224

Zwei Jahre später, im Jahre 2005 sagte Michel Friedman wegen der Kritik an seiner Person die Teilnahme am Deutschen Evangelischen Kirchentag im Mai in Hannover ab.

Damals schrieb das Nachrichtenmagazin Focus (Hervorhebung durch mich):

(Mit dieser Absage) reagierte (er) … auf Proteste der Frauen Union der CDU Niedersachsen und der hannoverschen Landesbischöfin Margot Käßmann … Die Landesvorsitzende der Frauen Union, Eva Möllring, begrüßte den Schritt Friedmans. „Wir finden das in Ordnung, dass er Konsequenzen gezogen hat. Viele Kirchentagsbesucher werden sehr erleichtert sein“, sagte sie … Die Frauen Union hatte bereits Ende Februar gegen eine Einladung Friedmans zu einer Diskussion im Vorfeld des Kirchentags protestiert. Möllring kritisierte, Friedman könne sich nicht glaubwürdig in einer Wertediskussion äußern und solle als Redner ausgeladen werden. Sie warf ihm vor, von „ukrainischen Menschenhändlern gezwungene Prostituierte auf das Zimmer“ bestellt zu haben. Friedman habe auch nach seiner öffentlichen Entschuldigung zu diesem Thema geschwiegen …  „Ich würde mir ein Engagement von ihm gegen Zwangsprostitution wünschen“, sagte Möllring. Friedmann war früher auch Mitglied im Bundesvorstand der CDU …

Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschland/kirchentag_aid_92574.html

Mit der Friedman-Affäre habe ich mich ausführlich beschäftigt und zwar in meinem Buch:

Guido Grandt

http://www.alaria.de/home/2803-aktenzeichen-politiker.html

Sicher – Friedman erklärte, einen „Fehler gemacht zu haben“, entschuldigte sich bei den Menschen, die er enttäuscht hatte, und bat die Öffentlichkeit um „eine zweite Chance“. Die bekam er ja auch, wie hin reichlich bekannt.

Dennoch halte ich es mit den Worten der damaligen Landesvorsitzenden der Frauen Union, Eva Möllring: Michel Friedman kann sich nicht glaubwürdig in einer Wertediskussion äussern.

Gleich gar nicht sollte er die Proteste der PEGIDA-Bewegung mit dem barbarischen Terroranschlag in Paris vergleichen!

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 Ihr und euer

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„Schützt eure Kinder vor den GRÜNEN!“ – Der Kindersex-Skandal der kunterbunten Sonnenblumenpartei (1)


GuidosKolumneNEU4

439 (100/2014)

„Schützt eure Kinder vor den GRÜNEN!“ – Gewiss eine provokative Meinungsäußerung, aber das soll sie ganz bewusst auch sein!

Denn sie heben seit vielen Jahren den moralischen Zeigefinger zu fast allen zeitgeschichtlichen Themen, die Vertreter des linksliberalen Bürgertums: Die GRÜNEN/BÜNDNIS 90.

Doch die kunterbunte Welt der Sonnenblumen- und RAF-Anwälte-Partei hat tiefere Abgründe, als allgemein bekannt.

Vieles wurde darüber geschrieben. Vieles aber auch nicht.

Aber ist es nicht schon  Schande genug für unser Land, dass sich eine demokratisch gewählte Partei  dem Vorwurf der Legalisierung von Pädophilie – ich sage Pädokriminalität – also dem (gewaltsamen) Sex mit Kindern stellen muss? Die in ihren Anfängen Forderungen nach der Aufhebung der Strafen für Sex mit Minderjährigen publik machte? Die einst meinte, man müsse „gleichberechtigte“ Kinder nicht mehr vor Missbrauch beschützen, sie würden ja selbst ja oder nein sagen können?

Ich meine eindeutig: JA!

So haben sich die GRÜNEN bereits 1980 in ihrem ersten Grundsatzprogramm für eine weitgehende Legalisierung sexueller Beziehungen von Erwachsenen mit Kindern und Schutzbefohlenen ausgesprochen. Mehrere Landesverbände forderten, Pädophilie aus dem Sexualstrafrecht herauszunehmen! Formell aufgehoben wurde die Forderung nach Legalisierung von Pädophilie allerdings erst während des Zusammenschlusses mit dem ostdeutschen Bündnis 90 im Jahr 1993 (BILD).

Haben Sie das gewusst, als Sie bei der letzten Bundestagswahl ein Kreuzchen bei den GRÜNEN gemacht haben?

Oder, dass einst ein GRÜNER Stadtrat in Nordrhein-Westfalen das zwei Jahre alte Baby seiner Freundin anal vergewaltigt und dabei schwer verletzt hat?

In meinem Buch

Guido Grandt

habe ich auch meine diesbezüglichen Recherchen über Politiker und Kindesmissbrauch veröffentlicht.

Besser spät als nie… ist in der BILD zu lesen und meint damit die offenbar entschlossene Aufklärung der GRÜNEN, Licht ins Dunkel ihrer „finsteren Anfangsjahre“ zu bringen.

Der Göttinger Politikforscher Professor Franz Walter war von den Grünen im September 2013 mit der Durchleuchtung der Parteivergangenheit im Hinblick auf die Forderungen Pädophiler beauftragt worden. Er stellt den GRÜNEN ein miserables Zeugnis in Sachen Vergangenheitsbewältigung aus.

Die Bundesvorsitzende der GRÜNEN, Simon Peter, entschuldigte sich gestern sogar bei den Opfern sexueller Gewalt: „Wir bedauern zutiefst, dass Täter unsere Beschlüsse als Legitimation ihrer Taten empfunden haben können”. Die Entschuldigung richte sich auch an diejenigen, die sich durch die grünen Debatten „in ihrem Schmerz und ihrem Leid verhöhnt fühlen“.

Aber reicht das? So nach dem früheren und von mir bewusst überpointierten Motto: Sex mit Kindern ist geil, macht ihn legal, wir sind die sexuellen Befreier, wir sind die GRÜNEN?

Auch hier: eindeutig NEIN!

Alleine, dass dieses Gedankengut in den Köpfen von Volksvertretern wütete berechtigt eine Gesellschaft, diese vom politischen Diskurs auszuschließen. Das ist meine persönliche Meinung. Kinder sind das Beste, was eine Gesellschaft hervorzubringen hat. Und wir müssen alles dafür tun, um sie zu schützen! Mit ALLEN Mitteln und dazu gehört auch, sie vor einem politisch-verschleierten Kindersex-Wahn zu schützen!

So kommt Franz Walters Studie zum Fazit, dass es sich nicht um einzelne oder gar zufällige Beschlüsse innerhalb der GRÜNEN gehandelt hat, die die Forderung nach einer Legalisierung von Kindersex (1980) stellte, sondern, dass sich dies „quer durch die Partei“ gezogen hatte. Walter: „Pädosexualität war in den ersten Jahren der Existenz der Grünen tatsächlich mit einer gewissen Sympathie begleitet worden.“

Das ist unglaublich und ein riesiger Skandal!

Ich möchte daran erinnern: Der Ur-GRÜNE Daniel Cohn-Bendit hatte 1975 über die Erlebnisse in einem Frankfurter Kindergarten geschrieben: „Mein ständiger Flirt mit den Kindern nahm erotische Züge an. Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln.“

Bendit rechtfertigte diese Zeilen später damit, dass es dies in „fiktiver, zugespitzter Ich-Form“ formuliert habe. Aber warum wurden dann auf seinen eigenen Wunsch hin die Akten über seine pädophilen Äußerungen bis zum Jahr 2031 im Archiv der Heinrich-Böll-Stiftung gesperrt? Und das, obwohl sie laut Archivgesetz längst zugänglich sein müssen?

Zudem gab er schon 1982 im französischen Fernsehen zum besten: „Die Sexualität eines Kindes ist etwas Fantastisches. Man muss aufrichtig sein, seriös, mit den ganz Kleinen ist es etwas anderes“, sagte Cohn-Bendit, „aber wenn ein kleines fünfjähriges Mädchen beginnt, sie auszuziehen: Es ist großartig, weil es ein Spiel ist. Ein wahnsinnig erotisches Spiel.“

An anderer Stelle: „Das stellte mich vor Probleme. Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt.“

In der Zeitschrift „Pflasterstrand“, die von Cohn-Bendit verantwortet wurde, erschien 1978 ein Text, in dem es heißt: „Letztes Jahr hat mich ein sechsjähriges Genossenmädchen verführt. Es war eines der schönsten und sprachlosesten Erlebnisse, die ich je hatte.“

Zwei Jahre später wird in dem Heft über die „Abschussquoten von Kindern“ räsoniert: „Für alle Altersstufen von Mai bis Juni (Regenerationszeit), für ein- bis dreijährige gilt die Schonzeit während der ganzen ersten Jahreshälfte…Das zulässige Höchstabschussalter wurde im Vergleich zu den Vorjahren (vor dem Jahr des Kindes) um zwei Jahre auf vierzehn Jahre gesenkt.“ Man kann das als eine Anspielung auf die damaligen Diskussionen über die Zulässigkeit von – wie pädophile Aktivisten es damals nannten – „Sex mit Kindern“ lesen (FAZ).

Mir wird schlecht.

Im März 2013 erhielt Cohn-Bendit auch noch den renommierten Theodor-Heuß-Preis! Zudem sitzt er im EU-Parlament und schwingt große Reden. Zu den Vorwürfen jüngst aber nur lapidar sagt: „Ich habe keinen Bock mehr, mich wegen dieser alten Sache immer wieder rechtfertigen zu müssen“.

Wo leben wir eigentlich?

Auch „geistige Kindersex-Brandstifter“ müssen gesellschaftlich geächtet, politisch ausgeschlossen und juristisch verfolgt werden!

Oder nehmen wir Ex-Minister Jürgen Trittin. Er war presserechtlich verantwortlich für das Göttinger Kommunalwahlprogramm vor 33 Jahren, in dem die irre Forderung enthalten war, Sex mit Kindern straffrei zu stellen. Absender: die Gruppe „Homosexuelle Aktion Göttingen“. Allerdings machte Trittin sich die Forderung nie zu eigen (BILD).

Also nochmal: Jürgen Trittin hat 1981 presserechtlich das Kommunalwahlprogramm einer Liste in Göttingen verantwortet, das Sex zwischen Kindern und Erwachsenen unter bestimmten Bedingungen straffrei stellen wollte. Trittin bestätigte die Angaben und äußerte sein Bedauern (ZEIT).

Dabei behauptete er einmal, dass die möglichen Straftaten nicht Parteistrukturen zuzuordnen seien, sondern Individuen. Diese Aussage hat sich nach der jüngsten Studie als falsch herausgestellt.

Auch Volker Beck gerät in die Kritik: In der Affäre um die pädophilen Verstrickungen der Grünen hat der Fraktionsgeschäftsführer Volker Beck die Öffentlichkeit jahrelang hinters Licht geführt…In einem 1988 erschienenen Buch schreibt Beck: „Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich…Beck räumt ein, dass seinem Beitrag der falsche Gedanke zugrunde liege, dass es theoretisch gewaltfreien und einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen und Kindern geben könne. Dafür entschuldige er sich (SPIEGEL).

„Schützt eure Kinder vor den GRÜNEN!“ – Gewiss eine provokative Meinungsäußerung, aber das soll sie ganz bewusst auch sein!

 

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Herzlichst Ihr und Euer

Guido Grandt

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Quellen:
 
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Die Afghanistan-Lüge: Bundeswehr kooperiert mit kriminellem Warlord!


GuidosKolumneNeu

423 (84/2014)

 

Lügen, Lügen, Lügen – überall werden die Bürger von Ihren Regierenden über die wahren Geschehnisse hinweggetäuscht: Ob in der Ukraine, in Syrien, im Irak, in Libyen oder anderswo.

So sind auch Jahrelang in Afghanistan deutsche Soldaten gestorben, wurden schwer verletzt oder traumatisiert. Demokratie und Freiheit sollten sie bringen. Zurückgelassen haben sie einen korrupten Scherbenhaufen aus Politikern, Militärs und Warlords, die weiterhin im großen Stil mit Drogen handeln und sich die Steuergelder der Deutschen unter den Nagel reißen.

Siehe hier:

 

Ein Kooperationspartner Deutschlands steckt hinter den nur mit Mühe abgewandten Gewaltdrohungen nach der Präsidentenwahl in Afghanistan. Dies geht aus Berichten über die wiederholten Ankündigungen hervor, Regierungsgebäude in Kabul zu stürmen, sollte der mutmaßliche Wahlverlierer Abdullah Abdullah nicht an der Regierung beteiligt werden.

Die Ankündigungen gehen demnach auf den Gouverneur der Provinz Balkh, Atta Muhammad Noor, zurück. In der Hauptstadt von Balkh, Mazar-i-Sharif, unterhält die Bundeswehr ihr Haupt-Feldlager in Afghanistan („Camp Marmal“); um dort Unruhen zu verhindern, kooperiert sie eng mit dem Warlord Atta, dem schwerste Menschenrechtsverletzungen nachgesagt werden und der darüber hinaus seine Macht nutzt, um gewaltige Reichtümer anzuhäufen.

Mittlerweile gilt er als einer der reichsten Männer Afghanistans. Atta, durch die Kooperation mit dem Westens gestärkt, will seinen Einfluss nun über die Region hinaus ausdehnen und setzt dazu auf Abdullah, der „Chief Executive Officer“ der neuen Regierung wird.

Mit Atta herrscht im Norden des „befreiten“ Afghanistan ein Warlord, der bereits in den 1990er Jahren die Bevölkerung der Region terrorisierte. Die verbreitete Furcht vor dem Terror der Warlords ebnete damals den Taliban den Weg an der Macht.

 

mehr

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58959

 

Siehe auch:

Guido Grandt

http://www.alaria.de/home/2803-aktenzeichen-politiker.html

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Skandal: Wie die EU Öl vom Islamischen Staat kauft & das geplante Attentat auf Papst Franziskus


GuidosKolumneNeu

 420 (81/2014)

 

Der Islamische Staat (IS), der sich einst Islamischer Staat Irak Syrien (ISIS) nannte, mutiert zur größten Gefahr der westlichen Welt.

Das jedenfalls erzählen uns die Politiker und die Medien.

Während auch die Bundesregierung ihr Engagement im Kampf gegen die IS ausweiten will, wird wieder einmal gelogen, dass sich die Balken biegen. Die Lügen in der Ukraine reichen scheinbar nicht aus, um die verheerende Außenpolitik des Westens, der EU, Deutschlands zu verschleiern.

Die IS als „der“ Feind und doch werden anscheinend Geschäfte mit den Terroristen gemacht!

Denn jetzt hat Jana Hybaskova, Botschafterin der EU im Irak, bei einem Treffen des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlaments berichtet, dass – halten Sie sich fest – dass mehrere EU-Mitgliedstaaten Öl vom Islamischen Staat gekauft haben! Sie führt weiter aus, dass dieses Öl über die türkischen, irakischen und iranischen Grenzen transportiert worden sei. Die Türkei widerspricht inzwischen.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/17/eu-staaten-haben-billiges-erdoel-vom-islamischen-staat-gekauft/

Deutsche Wirtschaftsnachrichten:

Die IS produziert in Syrien und dem Irak zwischen 25.000 und 40.000 Barrel Erdöl täglich. Der größte Anteil wird durch das von der IS kontrolliertes Gebiet in Syrien und dem kurdischen Gebiet der Türkei geschmuggelt. Jeder Lkw könne rund 2.000 Barrel Öl transportieren, berichtet die Washington Post.

Normalerweise kostet Öl aus den kurdischen Regionen 50 bis 55 Dollar pro Barrel. Die IS könnte von den Schmuggler rund 40 US-Dollar pro Barrel verlangen, schätzen Öl-Analysten. Manche schätzen den Preis sogar noch tiefer.

Und weiter:

„Es ist sehr schwer, dass Öl von den Märkten zu nehmen, da die Margen so lukrativ sind, zitiert die Washington Post einen Experten.

Westliche Geheimdienste sind auf die Öl-Lieferungen durch den Irak und der Türkei aufmerksam geworden. Die IS kontrolliert mittlerweile elf Ölfelder im Nordirak und in der syrischen Raqqa-Provinz. Der US-Geheimdienst schätzt, dass die IS mehr als drei Millionen US-Dollar pro Tag einnimmt – unter anderem durch Ölverkäufe, Raub und Menschenhandel, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Farsnews

Geld geht also wieder einmal vor Menschenrechten. Die fast Tränenreichen Statements verschiedener westlicher Staatsoberhäupter wegen der Enthauptungen von Geiseln durch die IS-Terroristen, müssen wohl jetzt mit einem anderen Blick gesehen werden.

Dabei soll der Terror der IS weiter gehen, sich sogar auf den amtierenden Papst ausweiten.

So berichtet Die Stimme Russlands, dass der IS einen Anschlag auf Papst Franziskus vorbereite. Dies jedenfalls erklärte der Botschafter des Irak im Vatikan, Habeeb Al Sadr.

Demnach soll bei einem Besuch am Sonntag in Albanien das Leben des Pontifex in Gefahr sein. Im November könnte die IS den Pontifex während seiner Türkeireise angreifen.

In den Fokus der Terroristen rückte Franziskus, nachdem er sich gegen die Verletzung der Menschenrechte von Christen in Syrien und im Irak äußerte.

Quelle:  http://german.ruvr.ru/news/2014_09_17/Islamischer-Staat-bereitet-Attentat-auf-Papst-vor-6550/

 

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Wenn Sie mehr wissen wollen über falsche Versprechungen, Lügen und Verbrechen von Politikern, dann lesen Sie hier:

 

Guido Grandt

http://www.alaria.de/home/3245-euro-schande.html

Guido Grandt

http://www.alaria.de/home/2803-aktenzeichen-politiker.html

 

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Kinderpornografie-Debatte (3): Der „Kinderfreund“ der Grünen


Schon seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Kinderpornographie, Pädophilie, Päderastie und Politik. Dazu habe ich in meinem Buch Aktenzeichen Politiker – Die kriminellen Machenschaften deutscher Volksvertreter, das erstmals 2009 erschienen ist (Print) und 2013 als E-Book aufgelegt wurde, ausführlich geschrieben. Nachfolgend möchte ich  daraus die betreffenden Kapitel wiedergeben.

Guido Grandt

Anonym: „Kinderpornos und Beweisbeseitigung“[i]

 

Rund 300.00 Kinder werden in Deutschland sexuell missbraucht und weltweit etwa 1,8 Millionen zur Prostitution und Pornografie gezwungen. Das schätzt die GRÜNEN-Bundestagsabgeordnete und kinderpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Bundestagsfraktion Ekin Deligöz im November 2008 und beruft sich auf Schätzungen der UN, anlässlich des bevorstehenden Weltkongresses gegen sexuell Ausbeutung von Kindern und Heranwachsenden im brasilianischen Rio de Janeiro. Man müsse, so Deligöz, das Thema Kindesmissbrauch „präventiv“ angehen.

Gleichzeitig wirft sie der damaligen CDU-Familienministerin Ursula von der Leyen vor, dass sie in den letzten drei Jahren beim Kampf gegen die sexuelle Ausbeutung und den Missbrauch von Kindern untätig gewesen sei. Und ihre Parteikollegin, die Schleswig-Holsteinische Justizministerin Anne Lütkes fordert bereits im Dezember 2002 härtere Strafen für die Verbreitung von Kinderpornografie, denn der „abschreckende Charakter der Strafe“ müsse deutlich werden.

Dabei ist das Jahr 2002 in diesem Zusammenhang nicht gerade das beste Jahr für DIE GRÜNEN. Denn im März wird bekannt, dass auf dem Dienstcomputer des Geschäftsführers der Landtagsfraktion in Schleswig Holstein Kinderpornos entdeckt wurden und die Staatsanwaltschaft ermittelt!

Doch der GRÜNEN-Politiker versucht die Beweise von Kinderpornografie gegen sich zu beseitigen. Daraufhin wird er festgenommen. Der Haftbefehl wird jedoch unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wird. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt ihn Kinderpornografie nicht nur besessen, sondern auch zugänglich gemacht zu haben. Nach Durchsuchung der Fraktionsräume der Kieler GRÜNEN besteht weiterhin der Verdacht, dass ein Rechner aus dem Netzwerk der Landesregierung Dateien mit Kinderpornografie enthält.

DIE GRÜNEN selbst haben den Fall bekannt gemacht; nach Entdeckung sofort die Polizei verständigt. Die Fraktion ist schockiert darüber. Der Fraktionsvorstand leitet wegen des offensichtlich unbestrittenen Sachverhaltes alle rechtlichen Schritte für eine fristlose Kündigung ein.

Am 5. Dezember 2002 wird der ehemalige Geschäftsführer der Landtagsfraktion der GRÜNEN in Schleswig-Holstein wegen Besitz von Kinderpornografie zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten auf zwei Jahre Bewährung verurteilt.

Ich frage bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Kiel nach dem genauen Sachverhalt der Verurteilung nach:

„Was genau wurde bei dem GRÜNEN-Politiker gefunden? Handelte es sich dabei ‚nur’ um Besitz oder auch um Verbreitung bzw. Handel mit Kinderpornos? Was haben die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergeben? Gab es einen Strafbefehl gegen den GRÜNEN-Politiker? Wenn ja, wegen was und in welcher Höhe und wurde er akzeptiert? Wenn nein, gab es eine Hauptverhandlung? Welches Urteil erging? Wenn nein, wurde das Verfahren eingestellt? Wenn ja, warum?“

Wegen datenschutzrechtlichen Gründen erhalte ich von Oberstaatsanwalt Wick nur magere Auskünfte: „…teile ich Ihnen mit, dass es sich um den ehemaligen Geschäftsführer der Landtagsfraktion der Grünen in Schleswig-Holstein handelt. Er ist mit Strafbefehl vom 05.12. 2002 zu einer Freiheitsstrafe von 3 Monaten verurteilt worden, die auf 2 Jahre zur Bewährung ausgesetzt worden ist. Es handelt sich bei dem Delikt um den Besitz von Kinderpornografie. Weitere Auskünfte kann ich nicht erteilen.“

 

 

 

 

 

 


[i] „Kampf gegen Kinderpornografie: Zugang blockieren“ in: „sueddeutsche.de“ v. 20.11.08 (www.sueddeutsche.de/politik/564/348400/text/print.html)/Zugriff: 28.11.08/“Kinderpornografie: „Website-Sperrungen weniger sinnvoll“ in: „focus-online“ v. 21.11.08 (www.focus.de/digital/internet/kinderpornografie-website-sperrungen-wenig-sinnvol_aid_…)/Zugriff: 28.11.08/“Ministerin will härtere Strafen“ in: „Hamburger Abendblatt“ v. 06.12.02/“Kinderpornos auf dem Dienstcomputer“ in: „Spiegel-Online“ v. 26.03.02 (www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-189153,00.html)/Zugriff: 28.11.08/E-Mail-Anfrage des Autors an die Kieler Staatsanwaltschaft v. 02.12.08/Archiv Grandt/E-Mail von Oberstaatsanwalt Wick (Vorzimmer Ana Kaske), der Staatsanwaltschaft Kiel an den Autor v. 02.12.08/Archiv Grandt

 

Kinderpornografie-Debatte (2): Der “Kinderfreund-”Politiker der SPD


Schon seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Kinderpornographie, Pädophilie, Päderastie und Politik. Dazu habe ich in meinem Buch Aktenzeichen Politiker – Die kriminellen Machenschaften deutscher Volksvertreter, das erstmals 2009 erschienen ist (Print) und 2013 als E-Book aufgelegt wurde, ausführlich geschrieben. Nachfolgend möchte ich  daraus die betreffenden Kapitel wiedergeben.

Guido Grandt

Michael E: „Kinderpornos und Flucht“


Eigentlich gilt der SPD-Politiker Michael E., seit 1990 Mitglied bei den Sozialdemokraten, als fleißig, beliebt und couragiert. Schließlich ist er zu jener Zeit der einzige, der sich in seiner Heimatstadt Bremen zur eigenen Homosexualität bekennt. Geoutet hat er sich lange vor dem SPD-„bekannteren“ Schwulen Wowereit. Seit Jahren setzt E. sich bundesweit für die Rechte von Schwulen und Lesben ein. Und das ist gewiss nicht immer leicht. Doch im Oktober 2003 bröckelt langsam diese Fassade. Es beginnt mit seinem überraschenden Rücktritt – per SMS. Ohne weiteren Kommentar teilt er dem Vorstand des „Bundesverbands der Schwulen und Lesben in der SPD (Schwusos)“ mit, dessen Vorsitz er inne hat, dass er sofort von allen Ämtern zurücktrete. Es sind Vorwürfe aufgetaucht, schlimme Vorwürfe, die mit Kinderpornografie zu tun haben. Aber ob die wahr sind oder nicht, lässt er zu diesem Zeitpunkt offen. Möglicherweise soll er auch erpresst worden sein.

Gegen eine Zahlung von 2000 Euro an einen ominösen, nicht existierenden Kinderschutz-Verein, würde dieser auf eine Anzeige gegen E. verzichten. Ob der Politiker bezahlt hat oder nicht bleibt zunächst unklar.

Die Bremer Staatsanwaltschaft, die zwischenzeitlich wegen Besitzes und Verbreitung kinderpornografischer Schriften gegen E. ermittelt, durchsucht seine Wohnung, bei der sie auch den Erpresserbrief findet. Verschiedenen Medienberichten zufolge soll er auch mit Kinderpornos gehandelt haben. Seine Computer-Festplatte wird beschlagnahmt auf der tausende „eindeutige“ Fotos und Videosequenzen, sowie, laut „Bild“, auch Snuff-Videos gefunden worden sein sollen, also Filme auf denen Menschen vor laufender Kamera gefoltert und ermordet werden.

Doch wie reagiert E. darauf? Der SPD-Politiker packt hastig seine Koffer und taucht mit unbekanntem Ziel unter. Seine Homepage, auf der er sich offen zu seiner Liebe zu seinem Freund Andy bekennt, ist vorerst gesperrt. Auf dem Festnetz meldet sich nur der Anrufbeantworter. Das Handy wird von der Polizei beschlagnahmt. Internet-Päderasten drohen bis zu fünf Jahren Haft, wer gewerbsmäßig mit Kinderpornografie handelt oder gar Mitglied einer Porno-Bande ist sogar bis zu zehn Jahren.

„Fast schon süchtig“, hat sich E. in Punkto Internet einmal geäußert. Er trifft sich häufig mit Fremden in Chaträumen oder surft durchs Netz. Aber er wird kriminell, bietet in diesen Chatrooms pornografische Bilder mit Kindern an und versucht eben solche auch zu erwerben. „In solchen Kreisen wird reger Handel mit Fotos und Filmen betrieben“, wird dazu später ein Ermittler erklären.

E. setzt auch sich für das Bremer Homosexuellen-Zentrum „Rat und Tat“ ein. Dann stellt sich heraus, dass sich bis 1997 der Bremer Ableger der bekennenden Pädophilengruppe „Arbeitsgemeinschaft Pädophilie Norddeutschland“ in den Räumen von „Rat und Tat“ versammelt hat. Diese „AG Pädo“ gehört zur „Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität (AHS)“, die sich dafür einsetzt, das Schutzalter für Sex mit Kindern auf zwölf Jahren herunterzustufen! Pädophilie sei jedoch nicht mit Kindesmissbrauch gleichzusetzen, heißt es. Ihre Beziehungen zu Kindern beruhe auf „Freiwilligkeit und echter Zuneigung“. Dennoch sollen, Zeitungsberichten nach, viele der Mitglieder wegen sexuellen Missbrauchs vorbestraft sein. Doch das Propagieren von Sexualität mit Kindern wird auch „Rat und Tat“ zu viel, die die Pädophilen-AG nach einigem hin und her schließlich aus ihren Räumen verbannt.

Die „Schwusos“ der SPD reagieren unterdessen ungehalten über die Vorwürfe gegen ihren Partei-Kollegen Michael E. und befürchten, dass dadurch ein schlechtes Licht auf ihre Arbeit fällt. Sie wollen ihn nicht verurteilen, sondern erstmals abwarten. Die Bremer SPD hingegen erwägt einen Parteiausschluss.

Schließlich wird E., inzwischen wieder aufgetaucht, juristisch zur Verantwortung gezogen. Im Juni 2004 wird das Verfahren gegen ihn eingestellt, weil er einen Strafbefehl über 8.000 Euro wegen des Besitzes und Verbreitens von Kinderpornografie akzeptiert. Er wird zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Zudem muss er sich einer Psychoanalyse unterziehen.

Quellen:[i]

 

[i] „Bremer Abgeordneter taucht ab“ in: „Spiegel-Online“ v. 10.10.03 (www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-269134,00.html)/Zugriff: 05.10.08/“Beratungszentrum im Zwielicht“ in: „Spiegel-Online“ v. 15.10.03 (www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-269919,00.html)/Zugriff: 05.10.08/“Kinderporno: So wurde der Politiker geschnappt“ in: „Hamburger Abendblatt“ v. 13.10.03/“Wir kriegen sie alle“ in: „Der Spiegel 14/2005“, S. 46/“Ex-Politiker erhält Bewährungsstrafe“ in: „Weser Kurier“ v. 26.06.04/“Kinderporno-Verdacht: SPD-Politiker wurde erpresst“ in: „Hamburger Abendblatt“ v. 14.10.03/“E.: 8000 Geldbuße“ in: http://www.gegen-missbrauch.de/new.php?link=news/index.php&&action=&do=&counter=0&number=230/“Politiker handelte mit Kinderpornos“ in: „Faz.net“ v. 11.10.03

 

Guido Grandt

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Kinderpornografie-Debatte (1): Die „Kinderfreunde-„Politiker der CDU


Schon seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Kinderpornographie, Pädophilie, Päderastie und Politik. Dazu habe ich in meinem Buch Aktenzeichen Politiker – Die kriminellen Machenschaften deutscher Volksvertreter, das erstmals 2009 erschienen ist (Print) und 2013 als E-Book aufgelegt wurde, ausführlich geschrieben. Nachfolgend möchte ich  daraus die betreffenden Kapitel wiedergeben.

Guido Grandt

 

CDU: Clemens N.: „Kinderpornos und Patenkinder“

 

„Was gibt es Wertvolleres als ein Menschenleben?“ fragt bei einer Rede zur Flutkatastrophe 2005 der Hamburger CDU-Bürgschaftsabgeordnete und Mitglied im Familien-, Kinder- und Jugendausschuss, sowie des Europaausschusses, Clemens N. (Name bekannt). „Aber ein Kind. Eine so junge, so unschuldige Seele.“ Man könnte fast gerührt sein bei und von diesen Worten. Aber es sind Worte eines Politikers mit Doppelmoral. Mit einer schwarzen Seele. Mit sexueller Abartigkeit. Mit krimineller Energie.

Denn im Zuge der Ermittlungen gegen einen Kinderpornoring in Süddeutschland taucht durch eine Kreditkartennummer Clemens N.s Name auf! Bei der Durchsuchung seiner Wohnung und nach Sicherstellung seines Computers, Laptops, Disketten und CD-Roms auf denen kinderpornografisches Material gefunden wird, leitet die Hamburger Staatsanwaltschaft im März 2005 wegen Besitzes und Verbreitung von Kinderpornografie ein Ermittlungsverfahren gegen den Junggesellen ein, der enge Beziehungen nach Thailand besitzt.

Sogar die deutsche Zeitschrift „Der Farang“ in Thailand berichtet in seiner Aprilausgabe mit der Schlagzeile „Skandal erreicht den Jomtien“ davon. In dem Artikel heißt es: „Mit seinem engsten politischen Weggefährten Klaus-Peter H., ebenfalls Mitglied der Hamburger Bürgschaft, hatte N. sich vor fünf Jahren in Thailand eine Eigentumswohnung gekauft. Ergänzend schreibt der 40-jährige im Hamburger Abendblatt: ‚Es handelt sich um eine Anlage im ruhigen Ort Jomtien, östlich von Bangkok. Diese Wohnung ist nicht nur von mir, sondern auch von meinen Bürgschaftskollegen gemeinsam mit seiner Freundin, aber auch von weiteren Personen, genutzt worden.’“ „Der Farang“ weiter: „Die Verwaltung des ‚Jomtien Beach Condominium“ könnte sicherlich Auskunft ‚über mein Urlaubsverhalten geben.’ Hierzu zählt N. Strand- und Poolbesuche, Essen und Einkaufen sowie hin und wieder ein Diskothekenbesuch. N.: ‚Das ist es dann aber auch. Andere Unterstellungen wären ebenso falsch wie absurd.’“

Mit der letzten Bemerkung nimmt der CDU-Politiker wohl auf etwas Bezug, was er verschweigt, ob absichtlich oder nicht: Jomtien liegt nur ein Steinwurf von Pattaya, der wohl größten Sex-Metropole der Welt entfernt, die auch als „Pädophilen- und Päderasten-Paradies“ gilt. Tausende Kinderschänder pilgern jedes Jahr dort hin, um für wenig Geld „Frischfleisch“, wie es im Jargon heißt, zu erkaufen. Ich selbst habe ich November 2008 zwei Reportagen für einen großen Privatsender in Pattaya gedreht und konnte vor laufender, versteckter, Kamera dokumentieren, dass hier in Straßenverkaufsständen neben Klamottenimitaten ganz offen Kinderpornos verkauft werden! Brutale, sadistische Schundfilme, zumeist Raubkopien mit Kindern aus Europa, Asien und den USA, in denen kleine Mädchen sogar entjungfert werden! Und das alles für umgerechnet nicht einmal 3 Euro pro Film. Zehn Stück gibt’s sogar zum Angebotspreis von gerade mal 20 Euro. Und direkt gegenüber, an der Beach-Road, der Strandpromenade, kann sich der Sextourist auch gleich noch „reale“ Mädchen kaufen, deren Alter oft gar nicht bestimmt werden kann. Für 10 bis 20 Euro die ganze Nacht, oder solange, bis der Freier eben „fertig“ ist. Und die thailändische Polizei schaut tatenlos zu.

Wie auch immer, nach Bekannt werden der Kinderporno-Vorwürfe legt der CDU-Politiker Clemens N. kurz darauf sein Abgeordnetenmandat nieder, um „die Fraktion und die Partei von Belastungen eines möglicherweise monatelangen Ermittlungsverfahren freizuhalten.“ Aber offiziell hat er dies erst zum Monatsersten getan und hat dadurch noch Anspruch auf die vollen Diäten des Monats, rund 2250 Euro! Auch der Hamburger CDU-Fraktionsvorsitzende Bernd R., der tief erschüttert ist, legt ihm dies nahe. Ansonsten aber will sich die Union in der Hansestadt nicht zu den Ermittlungen äußern. Dennoch beurlaubt der Hamburger Parteivorstand ihren, in schweren Misskredit gefallenen Kollegen, in seiner Funktion als Organisationsreferent in der Parteizentrale.

Die Schlinge zieht sich immer weiter um N. Hals zu, der aber weiterhin seine Hände in Unschuld wäscht, den Druck nach eigenen Aussagen, kaum mehr ertragen kann. Er will von dem Kinderporno-Material – die Ermittler sprechen inzwischen von mehr als 20 Dateien mit kinderpornografischem Inhalt – auf seinen Disketten nichts gewusst haben. Die seien Jahre alt und das Passwort seines E-Mail-Accounts sei möglicherweise von anderen missbraucht worden. „Ich habe vor mehreren Jahren als Vorbereitung für eine politische Initiative im Internet recherchiert“, versucht er sich heraus zu winden. Dabei sei er in einem Chatroom gelandet und wäre dann mit Material „bombardiert“ worden, von dem er ein Teil auf Diskette gespeichert habe, um diese Dateien nicht auf dem Rechner zu haben. „Seitdem habe ich immer wieder kinderpornographisches Mails erhalten, diese aber sofort wieder gelöscht“, sagt er weiter. „Ich habe keine pädophilen Neigungen.“ Natürlich stellt sich unmittelbar die Frage, weshalb er teilweise dieses Schmutz-Material überhaupt auf Diskette gespeichert und nicht einfach von seinem Rechner gelöscht hat? Aus Ermittlerkreisen heißt es bereits, dass er mit dieser Version wohl nicht durchkommen wird. Und während N. noch von seinem eigenen zu „sorglosen Umgang mit dem Internet und eine gewisse Blauäugigkeit“ spricht, steht noch etwas fest: Der CDU-Politiker hat nicht nur mehrere Besuche in Chat-Rooms getätigt, sondern auch noch verschiedene „Nicknames“, also Pseudonyme, dafür verwendet. Alles nur Zufall ist also ausgeschlossen. Zudem finden die Fahnder darauf auch noch Kinderporno-Material auf der Festplatte eines erst 2004 gekauften Computers, das sogar in „Verzeichnissen geordnet“ gespeichert ist! Später stellt sich heraus, dass er zumindest in drei Fällen selbst kinderpornografisches Material verbreitet hat.

In einem Brief an seine „engsten politischen Freunde“ bedankt er sich dann noch bei den „vielen, vielen Anrufern und Versendern von SMS, die mir mit ihren Worten und Angeboten einer Unterstützung sehr geholfen haben.“ So lässt sich der CDU-Politiker beurlauben und nimmt erst mal seinen Jahresurlaub, um aus der Schusslinie zu geraten. Doch er hat keine Chance mit seinen Ausreden, zu erdrückend ist die Beweislast der Fahnder.

Im Juli 2005 akzeptiert Clemens N., der immer noch beurlaubt, offiziell noch immer Angestellter der Hamburger CDU ist, einen Strafbefehl vom Hamburger Amtsgericht, der damit rechtskräftig wird: wegen Besitzes und Verbreitung kinderpornografischer Schriften wird er mit einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten auf Bewährung und einer Geldbuße von 2500 Euro bestraft. Der CDU-Politiker hat damit einen peinlichen Gerichtsprozess vermieden, redet aber davon, sich und seiner Familie ein langes Verfahren ersparen zu wollen und Schaden von seiner Partei abzuwenden. Doch die CDU trennt sich Mitte August 2005 nun, für Kritiker, „endlich, von ihrem langjährigen Mitarbeiter. Aber nur im „gegenseitigen Einvernehmen“. Dennoch kann er Mitglied der Partei bleiben, wie CDU-Landeschef Dirk F. erklärt, denn ein „Ausschluss“ wäre kein Thema gewesen.

Das Kapitel N. ist damit für mich jedoch noch nicht beendet. Denn bei meinen Recherchen stoße ich auf einen weiteren Sachverhalt, der, angesichts der Ermittlungen, mehr als skandalös für mich erscheint: Clemens N. taucht auch auf der Homepage eines „Patenkinder-Vereins“ auf! „Wir helfen Kindern und Familien auf Sri Lanka und geben Ihnen eine Zukunft“, heißt es da beispielsweise. Unter einer Fotomontage „Ein Herz für Sri Lanka“ finde ich neben einem Pastor, einem Verleger, einem Betriebswirt und Tourismusfachwirt auch „Clemens N. (ehemaliger Bürgschaftsabgeordneter)“, die um Spenden bitten! Nach Bekannt werden der Kinderpornovorwürfe oder gar nach seiner Bestrafung wegen Besitzes und Verbreitens von Kinderpornografie, taucht er also wieder bei diesem „Patenkinder-Verein“ auf! Aber keiner scheint sich darum zu kümmern.

Ich nehme Kontakt mit dem Betreiber des „Patenkinder-Vereins“ auf, um ihn zu fragen, ob er über die Verurteilung N.s etwas weiß und ob er mir eine schriftliche Antwort (per Mail) dazu senden kann. Das möchte O.D.[ii] leider nicht. Er meint, dass das Foto älter wäre und er von einer Verurteilung des Politikers nichts gewusst hätte, sonst hätte er mit ihm nicht zusammengearbeitet. Zudem würde er von Spendern keinen Lebenslauf verlangen. O.D. sagt mir aber auch, egal was einer macht, dadurch würde er nicht automatisch zu einem schlechten Menschen werden. Zudem wäre die Spendenaktion auf seiner Homepage so gut wie eingestellt, weil der Tsunami längst vorbei sei.[iii]

CDU: Alexander-Martin S.: „Fotos, Minderjährige und Handschellen“

Nachfolger N.s in der Hamburger CDU wird Alexander-Martin S.. Doch auch er ist umstritten. Medienberichten zufolge sollen 1997 in seiner Wohnung Fotos von einer Minderjährigen in Handschellen gemacht worden sein. S. bestätigt dies, rechtfertigt sich aber, dass es sich dabei lediglich um einen „Dumme-Jungen-Streich“ gehandelt habe! Bei einem Treffen mit zwei Mitgliedern der Jungen Union hätten sie aus „Spaß“ das Mädchen nach deren Einwilligung an einen Stuhl gefesselt. Dann seien die Fotos mit seiner Kamera gemacht worden.

Noch einmal zum Mitschreiben: Mitglieder der Jungen Union sowie der damals stellvertretende Landesvorsitzende der JU, Alexander-Martin S., fesseln so mal aus Spaß eine Minderjährige mit Handschellen an einen Stuhl und machen Fotos davon! Politiker also! Haben diese denn keinen anderen Zeitvertreib? Allein dies ist ein handfester Skandal!

Weiter spricht S. von einer Rufmordkampagne aus der eigenen Partei und droht mit Klagen. CDU-Fraktionschef Bernd R. stellt sich zunächst vor ihn. „Das Vorkommnis liegt acht Jahre zurück“, erklärt er. „Es war geschmacklos und vermutlich eine Dummheit. Mehr nicht.“ Dadurch sei die „politische Integrität“ S. „nicht beeinträchtigt“.

Mehr also nicht: Ein Politiker hat einst Fotos von einer Minderjährigen mit Handschellen in seiner Wohnung gemacht und das soll „vermutlich“ nur eine „Dummheit“ gewesen sein? „Mehr nicht!“ Und dann ist auch noch dessen „politische Integrität nicht beeinträchtigt“! Worte aus dem Mund eines Fraktionschefs der zweitgrößten Volkspartei in Deutschland. Und genau das ist ein weiterer Skandal!

Im März 2008 tritt S. selbst wegen einer „Kultur des Gegeneinanders“ von allen Parteiämtern zurück. Er soll auch Mitglied des Kuratoriums der Senatsstiftung „Asienbrücke“ sein, die entwicklungspolitische Akzente in Asien (hauptsächlich Sri Lanka) setzen soll. Nur ein Zufall, dass auch sein früherer Parteikollege und Amtsvorgänger Clemens N. „irgendwie“ mit Sri Lanka – über „Patenkinder.com“ verbandelt ist?

 

 

Guido Grandt

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Quellen: [i]

[i] „Kinderpornos entdeckt: CDU-Politiker gibt Mandat ab“ in: „n-tv.de“ v. 31.05.05 (www.n-tv.de/353627.html?pl=druck)/Zugriff: 16.10.08/„Kinderpornographie: Hamburger Abgeordneter legt Mandat nieder“ in: „Faz.net“ v. 31.05.05/„Hamburg: Kinderpornos auf dem Rechner“ in: „Zeit.de“ (http://images.zeit.de/text/2005/14/kinderporno_hamburg)/Zugriff: 16.10.08/“Hamburger CDU-Politiker beurlaubt“ in: „Spiegel-Online“ (www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-349237,00.html)/Zugriff: 17.10.08/“Kinderpornos: Ermittlungen gegen CDU-Abgeordneten“ in: „Hamburger Abendblatt“ v. 01.04.05/“Ich möchte nicht, dass die Partei beschädigt wird“ in: „Hamburger Abendblatt“ v. 02.05.08/“Durchsuchung“ in: „Hamburger Abendblatt“ v. 02.04.05/“N.: Beweise verdichten sich“ in: „Hamburger Abendblatt“ v. 06.04.05/“Fall N. (anonymisiert von mir): Neues belastendes Material sichergestellt“ in. „Hamburger Abendblatt“ v. 09.04.05/“Bestätigter Verdacht“ in: „taz.de“ v. 20.07.05 (www.taz.de/nc/1/archiv/archiv-start/?dig=2005%2FO7%2F20%2Fa0243&type=98)/Zugriff: 17.10.08/“Kinderpornos – Bewährung für CDU-Politiker“ in: „Hamburger Abendblatt“ v. 20.07.05/“Bewährungsstrafe für Abgeordneten wegen Kinderporno-Verbreitung“ in: „123recht.net“ v. 19.07.05 (www.123recht.net/article.asp?a=13884&p=1&css=99)/Zugriff: 05.12.08/“CDU trennt sich von Clemens N. (anonymisiert von mir)“ in: „Hamburger Abendblatt“ v. 13.08.05/“Skandal erreicht den Jomtien – CDU-Mann Clemens N. bestreitet pädophile Neigungen“ in: „Der Farang“, Ausgabe 8/April 2005 (www.der-farang.com/?article=2005/08/kurzmeldungen)/Zugriff: 17.10.08/“Wir helfen Kindern und Familien auf Sri Lanka und geben Ihnen eine Zukunft“ in … (www.paten…) Von mir anonymisiert/Zugriff: 17.10.08/“Alexander-Martin S. “ aus: „wikipedia, der freien Enzyklopädie“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Sardina)/Zugriff: 18.10.08/“CDU-Landeschef Dirk F. wehrt sich gegen parteiinterne Kritiker“ in: „Hamburger Abendblatt“ v. 06.04.05/“Abgeordneter S. schmeißt hin“ in: „Hamburger Abendblatt“ v. 06.03.08/“Zweite-Reihe-Problem bei CDU?“ in: „Hamburger Abendblatt“ v. 05.04.05/Film-Rohmaterial/Archiv Grandt

 [ii] Name bekannt

 [iii] Gesprächsprotokoll Grandt/O.D. v. 20.10.08