EXKLUSIV: Bundesmarine-Skandal – “Leichenfledderei, Totenfotos, falsche Fährten” – Wurde der Tod der Gorch Fock-Kadettin Jenny Böken vertuscht? (2)


GUIDO-KOLUMNE-MIX♦ No.  543 (81/2015) ♦


Meine Exklusiv-Artikel um den mysteriösen Tod der 18-jährigen Seekadettin Jenny Böken, die in der Nacht vom 3. auf den 4. September 2008 bei einer Nachtwache auf dem Marine-Vorzeige- und Segelschulschiff  “Gorch Fock” über Bord ging, schlagen hohe Wellen.

Wie bereits geschrieben, verdichten sich die Indizien, dass dabei “nachgeholfen” wurde und dies nun vertuscht werden soll.

Hierzu hat mir ein Insider, der Angst um sein Leben und vor Nachstellungen durch das Verteidigungsministerium und/oder der Geheimdienste hat, ein brisantes Dossier zukommen lassen, das ich veröffentlicht habe.

Hier: https://guidograndt.wordpress.com/2015/05/28/exklusiv-bundesmarine-skandal-leichenfledderei-totenfotos-falsche-fahrten-wurde-der-tod-der-gorch-fock-kadettin-jenny-boken-vertuscht/

Nun will ein Kommentator, der sich scheinbar mit der Materie auskennt drei sachliche Fehler erkannt haben.

Diese möchte ich nachfolgend genauso aufführen wie die Antwort des anonymen „Dossier-Insiders“:

1.  In der Rechtsmedizin gibt es das Phänomen des „trockenen Ertrinkens“, bei dem sich die Luftröhre durch den Schock (z.B. des ins-Wasser-Fallens) verschließt und eben kein Wasser in die Lunge dringt. Der Tod tritt durch Ersticken ein. Dieser Hinweis fehlt überall, wenn das Nicht-Vorhandensein von Seewasser in Jennys Lunge erwähnt wird.

ANTWORT:

Das ist richtig. Kommt allerdings in den seltenen Fällen vor. Wenn es dergestalt ein Unfall war, warum wurde dann der Bordparka entfernt? Eine andere Möglichkeit wurde ebenfalls nicht genannt – beim Ausziehen und Manipulieren an der Leiche hätte gleichfalls das Wasser aus den Lungen laufen können. Eine zu ausführliche Darstellung wäre für die Lesbarkeit und den roten Handlungsfaden hinderlich gewesen. – Das Thema wurde bereits ausführlich mit einem Ordinarius für Rechtsmedizin diskutiert.

 

2. Thema Seestiefel: Die allermeisten Wasserleichen werden nach einer so langen Zeit im Wasser ohne Schuhwerk geborgen, auch jene, die sich die Schuhe nicht selber ausziehen konnten … Durch Aufweichen des Schuhwerks und die Bewegungen des Körpers im Wasser lösen sich diese.

ANTWORT:

Thema Seestiefel: Mag zutreffen, gilt jedoch wohl nicht für Schnürstiefel. Es wurde Wert darauf gelegt den Widerspruch – Verlust des Schuhwerkes und äußerst korrekter Sitz von 2 Paar Strümpfen übereinander – herauszuarbeiten. Erste Lage der Strümpfe weiß, zweite Lage Dienststrümpfe schwarz.

 

 3. Der Funkspruch „Panne Panne“ weist mit Nichten auf eine technische Panne hin. Vielmehr handelt es sich um den international üblichen Funkspruch „Pan Pan Pan“, der ebenfalls auf eine Gefahrensituation hinweist.

ANTWORT:

Der Funkspruch „Panne Panne“ wurde aus didaktischen Gründen in der Originalsprache zitiert. „Mayday, Mayday“ der internationale Funkspruch für Leben in Gefahr (franz. m’aidez – helft mir) wurde erst von dem Seenotrettungskreuzer ‚Bayreuth‘ nach Eintreffen abgesetzt. Man fragt sich, warum nicht sofort von der ‚Gorch Fock‘ ? Es gibt sicherlich hier einige Anmerkungen zu machen.


Das „Gorch Fock-Komplott“ zieht also weiter Kreise. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Gerne können mir Leser/Insider neue Infos  über die Vorkommnisse etc. zukommen lassen.

Am besten unter guidograndt@web.de

Auch anonym.


Über das „Gorch Fock-Komplott“ habe ich bereits hier berichtet:

https://guidograndt.wordpress.com/2014/10/22/das-gorch-fock-komplott-wie-und-warum-starb-seekadettin-jenny-boken-1/

https://guidograndt.wordpress.com/2014/11/21/exklusiv-das-gorch-fock-komplott-2-die-schleier-luften-sich/


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EXKLUSIV: Bundesmarine-Skandal – „Leichenfledderei, Totenfotos, falsche Fährten“ – Wurde der Tod der Gorch Fock-Kadettin Jenny Böken vertuscht?


GUIDO-KOLUMNE-MIX

♦ No.  541 (79/2015) ♦


Der mysteriöse Tod der 18-jährigen Seekadettin Jenny Böken, die in der Nacht vom 3. auf den 4. September 2008 bei einer Nachtwache auf dem Marine-Vorzeige- und Segelschulschiff  “Gorch Fock” über Bord ging, ist bis heute nicht hinreichend geklärt.

Bei der offiziell verlautbarten Todesursache und Todesart kommen immer mehr Zweifel auf.

GF2

Es verdichten sich die Indizien, dass “nachgeholfen” wurde und dies nun vertuscht werden soll. Mit allen Mitteln.

Hierzu hat mir ein Insider, der Angst um sein Leben und vor Nachstellungen durch das Verteidigungsministerium und/oder der Geheimdienste hat, ein brisantes Dossier zukommen lassen.

Nachfolgend veröffentliche ich dies exklusiv.

Nur so viel: Durch die von meinem Informanten aufgeführten Fakten dürfte das Verteidigungsministerium/Bundesmarine unter der Leitung von Ursula von der Leyen in arge Erklärungsnot kommen.

Haben offizielle Stellen tatsächlich dazu verholfen, den Tod einer jungen Seekadettin zu vertuschen?


Mit dem im Jahr 2011 auftauchenden „Gorch Fock-Skandal“, als eine nicht borddienst-verwendungsfähige Kadettin aufgrund eines Körperfehlers aus der Takelage des weißen Schwans der Ostsee in den Tod stürzte, tauchten  bezüglich des Todes der am 03.09.2008 von Bord der „Gorch-Fock“ verschwundenen Seekadettin Jenny Böken  zeitgleich neue  Fragen auf.

Diese Ungereimtheiten riefen die Eltern der Jenny B. auf den Plan, die seitdem versuchten, diese offenen Fragen zu klären. Als Jenny B. von Bord der „Gorch-Fock“ verschwand, suchten fliegende und schwimmende Einheiten der Marine im Bereich der Nordfriesischen Inseln, der Halligen und Sylt nach dem im Wasser treibenden Körper.

Nach den damaligen Berechnungen hätte der in der Nordsee treibende Körper dort an Land gespült oder dort auftauchen müssen.  – Zum großen Erstaunen aller entdeckten Seeleute des Forschungsschiffes „Walther Herwig III“ am 15.9. gegen 18 Uhr 65 Seemeilen nordwestlich von Helgoland den Leichnam der seit elf Tagen vermissten Jenny Böken. Kurz nach 18 Uhr meldete die Besatzung des Forschungsschiffes der Leitstelle der Wasserschutzpolizei in Cuxhaven die Entdeckung. Beim Anblick der Uniform war an Bord sofort klar gewesen, dass es sich um die vermisste Soldatin der „Gorch Fock“ handelte.

Am 07.05.2015 erschien in der Aachener Zeitung eine Pressemitteilung, die in der Hauptstadtpresse jedoch keinerlei Beachtung fand. – Hier wurde erstmalig ein offizielles Driftprotokoll veröffentlicht, erstellt von einem Beauftragten des Bundesministeriums der Verteidigung, in der eine Berechnung des Driftweges des Leichnams vorgenommen wurde, der jedoch von dem  Auffindeort um 29 km differierte. Seitens des Anwaltes der Famile Böken wurde gemutmaßt, dass Jenny B. zu einem früheren Zeitpunkt von Bord gegangen sei, sowie vorher schon tot war. Denn bei der Obduktion war kein Wasser in den Lungen nachweisbar.

Ein wichtiges Detail ging in der vorerwähnten Meldung geradezu unter. Laut Zeugenaussagen war Jenny B. mit einem Bordparka bekleidet treibend in der Nordsee gefunden worden. Zumindest nach Aussagen des Bordpersonals der Walther Herwig III, die die Leiche von Jenny B. zu bergen hatten. Die Leiche wurde nur wegen des neuartigen Bordparkas gefunden, da dieser ähnlich wie die Einsatzjacken der  Polizei und der Feuerwehr über Reflexstreifen verfügte. Dieses ist ein äußerst wichtiges Detail, da die Leiche ohne Oberbekleidung in der Gerichtsmedizin in Kiel angeliefert wurde. Mit dem ausdrücklichen Vermerk, dass der Leichnam sich im Originalzustand befände, so wie sie von den Bergungskräften der Walther Herwig III aus der Nordsee gezogen worden sei.

Hier drängen sich einige Fragen auf: Warum wurde dieser Leichnam gefleddert?  Warum wurden Parka und Stiefel ausgezogen?  Was sollte hiermit erreicht werden?  – Warum war es so wichtig, einen Leichnam zu präsentieren, von dem man beim ersten Anblick annehmen musste, er habe, um besser schwimmen zu können, sich dieser Kleidung erledigt?

Kernaussage bleibt in jedem Fall, der Zustand der Leiche musste dergestalt sein, dass jeder Forensiker davon ausgehen konnte, die Person habe im Wasser lebend sich selbstständig der fehlenden Kleidungsstücke entledigen können. Auf diese Art und Weise konnte seitens der Forensiker auch großzügiger darüber hinweg gesehen werden, dass bei der Toten kein Wasser in der Lunge zu finden war.

In dem rechtsmedizinischen Zweitgutachten des Ordinarius für Rechtsmedizin der Universität zu Köln vom 12.12.2011  unter dem Aktenzeichen 1109473 war bereits daraufhin gewiesen worden, dass das Fehlen der Schnürstiefel an den Füßen und der korrekte Sitz der Socken gerichtsmedizinisch nicht zu erklären sei. Dieses Zweitgutachten wurde seitens der Eltern der Staatsanwaltschaft Kiel zur Verfügung gestellt, fand diesbezüglich jedoch keinerlei Beachtung.

Zweifel an dem originären Bekleidungszustand tauchten schon beim ersten Betrachten der spärlich bekleideten Leiche auf. – So wies die Oberbekleidung der Leiche, ein ehemals weißes Unterhemd, eine komplette gelblich – bräunliche Durchfärbung auf, verursacht durch Leichenwasser. So, wie sie nur entstehen kann, wenn sie von einem weiteren Kompartiment bedeckt wird, welches einen Farbaustausch mit dem umspülenden Nordseewasser verhindert.

Weiterhin hatte der Leichnam für eine Wasserleiche auffallend flache Bauchdecken. D.h. der Bauch war durch Fäulnisgase nicht ballonartig aufgebläht, so wie es nach einer Wasserliegezeit von ca. 12 Tagen häufig der Fall ist. Es hatte den Anschein, als sei der Leichnam von einem äußeren Korsett umgeben gewesen, der diese Aufblähung verhindert hatte (z.B.  dem eng anliegenden Bordparka).

Die Frage des fehlenden Bordparkas stellte sich schon sehr früh. So wurde von Eltern einer  Kadettin, die zusammen mit Jenny B. an Bord gewesen waren, kolportiert, dass Jenny B. am 15.09.2008 in der Nordsee gefunden worden sei und aufgrund ihrer Uniform, an der der Name „Böken“ stand, sofort hätte identifiziert werden können.

Ein weiterer Hinweis war die Aussage eines Mitarbeiters der Firma, die den Bordparka für die Marine produzierte, die Kadettin sei nur aufgrund des neuartigen Borparkas mit den Reflekstreifen in der Nordsee gefunden worden. Einige Zeit später, daraufhin angesprochen, herrschte bei diesem Informanten jedoch eine akute Amnesie.

Ein weiterer Hinweis waren auch die Aussagen des ehemaligen Kommandanten der „Gorch Fock“ des Freiherrn Hans von Stackelberg. Er hatte Fotos der toten Jenny B. in Marineuniform gesehen und diese Photos würden in Marinekreisen kursieren.

Die ersten Minuten in der Berichterstattung bei derartigen Ereignissen sind immer die wertvollsten, da zu diesem Zeitpunkt auch über offizielle Stellen noch teilweise die Wahrheit „durchrutscht“. Die falsche Fährte, die gelegt werden soll, braucht eine gewisse Zeit. Bis dahin ist für die Initiatoren noch nicht alles unter Kontrolle. In ähnlich gelagerten Fällen präsentieren die Protagonisten dann erstaunlich schnell eine komplette ich sich geschlossene Version der Ereignisse.

Die gesamten Ermittlungsprotokolle sind voller Fehler, so dass man sich fragt, warum der eine Lügner sich nicht besser mit dem Anderen abgesprochen hatte. Die Fledderung  der Leiche von Jenny Böken  kann nur einem Zweck gedient haben:  Es sollte unter allen Umständen demonstriert werden, dass die Kadettin lebend in die Nordsee graten war und sich im Wasser noch aktiv  ihrer Kleidung entledigen konnte.

Es war  wichtig diesen Umstand  zu beweisen, weil das Gegenteil der Fall war. Jenny B. war schon tot als sie in die Nordsee eintauchte und Jenny B. konnte auch nicht an dem errechneten Ort in der Nordsee gefunden werden, weil sie bereits zu einem früheren Zeitpunkt tot über Bord ging. Das Manöver MOB am 03.09.2008 um 23:43 war ein inziniertes Theaterstück, bestimmt für die Bordmannschaft und  die Öffentlichkeit. In Vorfreude auf den 50. Geburtstag der „Gorch Fock“ dürfte es bereits einige Vorfeiern gegeben haben, in deren Rahmen eine Gruppe von Kadettinnen den Entschluss gefasst hatte, der dienstunfähigen Jenny B. einen Streich zu spielen.

Nach dem Tode von Jenny B. kursierten in Bundeswehrkreisen Gerüchte, die das ständige Einschlafen von Jenny B. als Narkolepsie interpretierten. Einige von den Seekadettinnen wollten später Humanmedizin studieren und identifizierten sich bereits deutlich mit dem kurativen ärztlichen Impetus.  – – 4-Hydroxybutansäure oder γ-Hydroxybuttersäure, wurde 2002 in den USA und 2005 in der EU als Medikament zur symptomatischen Behandlung der Narkolepsie zuge-lassen. Dazu wird es in gelöster Form eingenommen. Seit Ende der 1990er Jahre wird die Substanz verstärkt als Partydroge („Liquid Ecstasy“) genutzt.

Dieser Umstand der Therapiemöglichkeit dürfte den jungen angehenden Medizinerinnen nicht verborgen geblieben sein. – Eine Tasse heißen Tees gefüllt mit dieser Party – Droge dürfte leicht gereicht sein, um die ewig müde Jenny B. doch lebhafter ihren Dienst  verrichten  zu lassen.

Die therapeutische Breite dieser Droge ist äußerst gering. Bruchteile von ml können bereits tödlich sein. – So dürfte es gewesen sein, bei Überdosierung  kam  der Tod innerhalb von Minuten.  Jenny B. verstarb noch auf ihrem Posten Back und wurde, nachdem sie von ihren Kameradinnen tot aufgefunden wurde, ins Meer entsorgt.

Das Verbrechen blieb den Vorgesetzten nicht verborgen. Aufgrund der fehlenden Meldungen von der Back wurde von den Decksoffizieren nachgesehen und die Gruppe entdeckt, die gerade Jenny B. ins Jenseits befördert hatte. Da unter den Tätern viele Kinder hochbegabter Eltern aus hohen Bundeswehrkreisen waren, gestaltete sich das weitere Unterfangen äußerst schwierig. – Um keine weiteren Schiffe und Menschenleben zu gefährden, wurde bei dem Manöver MOB nicht der international übliche Notruf „Mayday, Mayday“ verwandt, sondern „Panne, Panne“. Man täuschte eine technische Panne vor!

Anschließend wurden die Aussagen der einzelnen Bordmitglieder, die Zeugenaussagen in Zusammensicht mit der Entwicklung der Unfallversion durch die Vorgesetzten stimmig abgerundet. Glücklicherweise konnte die Marine auf die Zusammenarbeit mit der weisungsgebundenen Kieler Staatsanwaltschaft zählen. Wie der ehemalige Marinerichter Filbinger hegte auch hier die Kieler Staatsanwaltschaft keine Skrupel, sich als Büttel des jeweiligen politischen Systems zu generieren und gewünschte und eingängige Untersuchungsergebnisse zu schaffen.

 


So stellt sich die Frage, in wie weit sich auch die Bundesmarine, das Bundesverteidigungsministerium mit Ursula von der Leyen als Dienstherrin mit diesem „Komplott“ gemein gemacht hat? Denn trotz aller gegenteiliger Fakten und Belege wird noch immer die „Mär“ der offiziellen Todesursache verbreitet.

Die Öffentlichkeit muss auf Aufklärung drängen!

Das sind wir alle der toten Seekadettin Jenny Böken und ihren Eltern schuldig!


Über das „Gorch Fock-Komplott“ habe ich bereits hier berichtet:

https://guidograndt.wordpress.com/2014/10/22/das-gorch-fock-komplott-wie-und-warum-starb-seekadettin-jenny-boken-1/

https://guidograndt.wordpress.com/2014/11/21/exklusiv-das-gorch-fock-komplott-2-die-schleier-luften-sich/

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EXKLUSIV: Das „Gorch Fock-Komplott“ (2): Die Schleier lüften sich!


GuidosKolumneNeu

442 (103/2014)

Der mysteriöse Tod der 18-jährigen Seekadettin Jenny Böken, die in der Nacht vom 3. auf den 4. September 2008 bei einer Nachtwache auf dem Marine-Vorzeige- und Segelschulschiff  „Gorch Fock“ über Bord ging, ist bis heute nicht geklärt. Als zwölf Tage später ihre Leiche aus der Nordsee gezogen wurde, befand sich offenbar kein Wasser in ihren Lungen.  Auch eine Erklärung dafür, warum sie keine Stiefel anhatte, wird nicht gefunden.

Die Ermittlungen verlaufen alles andere als zufriedenstellend für die Eltern.  Denn schnell wurde der Deckel zugemacht: Ein tragisches Unglück, so die Staatsanwaltschaft Kiel. Im Obduktionsbericht, der mir vorliegt, heißt es:

GF2

Wichtigen Ermittlungsspuren jedenfalls wurden nicht nachgegangen. Beispielsweise, dass Jenny immer wieder im Dienst eingeschlafen ist. Dennoch ist die junge Sanitätsanwärterin in der Unglücksnacht für den Posten „Ausguck“ eingeteilt worden, also ganz vorne, genau da, wo es am heftigsten schaukelt! Ohne jegliche Sicherung und ohne, dass sie eine Schwimmweste getragen haben soll. Und das bei ihren erheblichen Schlafproblemen! Warum? Die Verantwortlichen reden sich damit heraus, nichts von Jennys „Schlafkrankheit“ gewusst zu haben. Scheinbar…

Doch vor kurzem hat sich eine ehemalige Sanitäterin – Sabine S. – gemeldet, die zu dem Unglückszeitpunkt ebenfalls auf der „Gorch Fock“ war. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen den Schiffsarzt, der einst erklärte, er habe erst nach dem tragischen Vorfall erfahren, dass Jenny mehrmals im Dienst auf dem Schiff eingeschlafen sei. Sabine S. behauptet das Gegenteil: Die Schlafkrankheit sei sogar in Jennys Personalakte eingetragen gewesen. Auch dazu liegen mir entsprechende Unterlagen vor.

Bei dieser Erkrankung hätte Jenny Böken niemals auf die „Gorch Fock“ ihren Dienst antreten dürfen! Deshalb war für uns schnell klar: entscheidend ist zunächst nicht, wie Jenny VON Bord kam, sondern warum sie überhaupt AUF das Schiff kam.

Nach monatelangen Recherchen zum mysteriösen Tod Jenny Bökens auf der „Gorch Fock haben sich „Insider“ mit uns in Verbindung gesetzt. Darunter auch ein Reservisten-Stabsoffizier, der Näheres zu dem Fall weiß.

Nachfolgend die Einschätzungen und Beobachtungen meiner Informanten, die  miteinander ein Gespräch führten, aus dem die Auszüge stammen. Die Namen habe ich aus rechtlichen Gründen anonymisiert (Hervorhebungen durch mich):

———————————————————————————————————–

Die Zusammenstellung der Bordbesatzung  für die ‚SSS Gorch Fock‘ wurde zeitlich schon lange vorher geregelt. Alles wurde schriftlich veranlasst und nahm seinen üblichen Dienstweg unter Beteiligung aller zuständigen Dienststellen.  Es sollten gewisse Quoten berücksichtigt werden, die einen Querschnitt der Bevölkerung  und des politischen Willens abbilden sollten.

(So brauchte man unbedingt einen ‚Quotenneger‘, den man in dem ‚Prinz von B.‘ dann auch fand, man schmückte sich mit Seekadettinnen befreundeter europäischer Nationen, z.B Julie C. (Name liegt mir vor). Zitat – über den Flur gebrüllt: „Erwin, Du musst nicht mehr suchen, wir haben unseren Neger gefunden.“)

Auch hatte man mit dem Einfluss von altgedienten Mariniers / Admirälen zu kämpfen, die während dieser Ausbildungsfahrt gerne ihren Nachwuchs / Protégés an Bord der ‚Gorch  Fock‘ sehen wollten. Die Besatzungsliste des ‚SSS Gorch Fock‘ musste oft geändert werden und war nie endgültig fertiggestellt.

Keine Feierlichkeiten oder größeres Ereignisse bei der Bundeswehr fanden statt, ohne dass diese nicht über den Schreibtisch einer Person, die in Augenhöhe mit den Staatsekretären des Verteidigungsministeriums war & agierte,  gegangen wären. Es ist davon auszugehen, dass dieser  einflussreiche  Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums aktiv an der Personalauswahl für die ‚SSS Gorch Fock‘ beteiligt gewesen ist.  Diese Person  im Bendlerblock in Berlin dürfte nach Angaben des Reservisten bezüglich der Auswahlentscheidungen massiv an der Stellschraube gedreht haben.

Anlässlich des Empfangs zur 50. Jahrfeier der ‚Gorch Fock‘ waren bereits umfangreiche Film-Dokumentationen  geplant gewesen. Nach den Feierlichkeiten zum Geburtstag sollte im Nachgang  ein Werbefilm über die Marine und die Bundeswehr gedreht werden mit Ausbildungs-fahrten auf der Kieler Förde.  Hierfür durfte es nur handverlesene fotogene Gesichter geben. 

Der Reservist erzählte kryptisch, er, für seine Person, hätte in einem solchen Fall sich die Personalakten der Offiziersbewerber aus der OPZ (Früher Offizierbewerberprüfzentrale jetzt Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr) kommen lassen und hätte anhand der vorgegebenen Daten, wie Photo, sozialer Hintergrund etc.  dann seine Auswahlentscheidungen getroffen. (Die Erzählform war Konjunktiv, die Suggestion Indikativ).

Man wollte ein rauschendes Fest feiern und hierzu sollten alle Beteiligten vor der Kamera einen möglichst günstigen Eindruck für die Marine hinterlassen. Quertreiber und allzu kritikfreudige Personen waren bei diesem Ereignis unerwünscht. Die Frauen sollten hübsch und keine allzu große &  kräftige Schränke sein. Das „SSS Gorch Fock“ sollte hierbei, weil militärisch unbelastet und mit einer Aura des Besonderen umgeben,  als Botschafterin eines ‚Neuen Deutschlands‘ agieren.

Der Film zum 50. Geburtstag der „SSS Gorch Fock“ war als Großprojekt und als Anschub-Werbung für die Marine gedacht gewesen. Die Marine hatte ein Imageproblem und Nachwuchssorgen. Es sollte ein besonders positiv besetztes Motiv gewählt werden, das auch unbelastet und nicht als Kriegsschiff wahrgenommen im Ausland gezeigt werden konnte.

Bei Auslaufen der ‚SSS Gorch Fock‘ aus dem Kieler Hafen waren an Bord des Segelschulschiffes weit mehr Personen untergebracht, als normalerweise hierfür vorgesehen waren. Auf der Besatzungsliste tauchten z.B. Heeressoldaten auf, für die dieser Segeltörn als Belohnung für dienstliche Leistungen offiziell im Ermittlungsprotokoll angegeben wurde.

Selbst wenn es bei einer Personalkonferenz Zweifel an der Einsatzfähigkeit einer Jenny Böken gegeben hätte, so wären diese wohl nach Aussage des Reservisten auf Weisung aus dem Bendler- Block in Berlin (Bundesverteidigungsministerium) rechtzeitig beiseite gewischt worden.

Diese Person und Entscheidungsträger aus dem Bendler-Block in Berlin (Bundesverteidigungsministerium) wurde mir als sehr mächtig beschrieben, jemand, den ich tunlichst nicht zum Feind haben sollte. Der Name der  genannten  Person  wurde mir zunächst kryptisch angeboten „ Ich gebe Ihnen nicht den Namen, ich gebe Ihnen aber auch nicht die Taube, sondern den X (Name mir bekannt).“ Bei gezieltem Nachfragen aufgrund meiner naiven Ahnungslosigkeit wurde der Name Dr. X (Name liegt mir vor) genannt.

Dieser spielte übrigens wohl auch bei der ‚Kunduz-Affäre‘  und der Entlassung von  Verteidigungsminister / Arbeitsminister Dr. Jung eine sehr undurchsichtige und tragende Rolle.  Aktuell ist er nicht mehr im Verteidigungsministerium beschäftigt,  sondern als Geschäftsführer und Pressesprecher des X (Name mir bekannt) tätig.

Der später verantwortliche Verteidigungsminister zu Guttenberg wusste wohl im Voraus als Eingeweihter von den Ereignissen und reagierte daher beim Tode von Sarah Lena Seele (am 7. November 2010 stürzte während eines Hafenaufenthalts  im brasilianischen Salvador da Bahia die 25jährige Offiziersanwärterin bei Kletterübungen aus der Takelage der Dreimastbark und verstarb. So hätte Sarah Seele überhaupt nicht zum Dienst auf dem Dreimaster zugelassen werden dürfen, weil sie mit ihren 158 Zentimetern Körpergröße zu klein und damit nicht borddienstverwendungsfähig war/GG) in den Augen der Öffentlichkeit und des Militärs überzogen, nach dem Vorhergesagten jedoch zwangsgesteuert.

Meine Bemerkungen bezüglich der Nichterwähnung der Anwesenheit von Kapitän S. an Deck der „SSS Gorch Fock“ während der Ereignisse folgend den  Zeugenaussagen und den Vernehmungen durch die Kripo / STA wurde ohne jegliche Überraschungen quittiert.

Meine Einlassungen, dass die Führungsmannschaft wahrscheinlich in Erwartung der Feiern zum 50. Jahrestag der “SSS Gorch Fock“ etwas vorgefeiert haben könnte, wurde durch den Reservisten mit der Bemerkung kommentiert  „Nicht nur an diesem Tag!“.

Überraschenderweise wurde von dem Reservisten auf den besonders schlechten Ruf der „SSS Gorch Fock“ hingewiesen, der bereits lange vor den zu diskutierenden Ereignissen existent war.

So wurde u. a. daraufhin gewiesen, dass schon lange vor den Ereignissen mit den Mädchen auf der „SSS Gorch Fock“ etablierte Kreise der arrivierten Kieler Gesellschaftdarauf geachtet hätten, dass ihr Nachwuchs den Wehrdienst auf Fregatten, Tendern oder Schnellbooten absolvieren, jedoch auf keinem Fall an Bord der „SSS Gorch Fock“.

Der Ruf der „SSS Gorch Fock“ an der Kieler Förde war bereits dermaßen etabliert schlecht, dass die Meldungen in der Bild-Zeitung nach dem Tode von Sarah Lena Seele keine Überraschungen mehr für eingeweihte Kreise der Bundeswehr darstellten.

Der Kapitän der „SSS Gorch Fock“ war in der Wahrnehmung von Eingeweihten nicht mehr als ein „Grüßaugust“ der für den erfolgreichen Ablauf der „Party- und Empfangszeremonie“ verantwortlich war. Das Schiff wurde auf Ebene der Porteépée – Unteroffiziere gesegelt.

Die Verschiebung der Kommando- und Hierarchiestrukturen mehr in den subalternen Bereich war schon seit Jahren bekannt und stellte für eingeweihte Kenner keine Überraschung mehr dar.

Von einem besonderen Geschehen wurde ebenfalls berichtet. Bei einem Besuch der „SSS Gorch-Fock“ berichtete der Vorgänger des Kapitän Norbert S. davon, dass er jetzt nach Lieferung einer Zusatzeinrichtung in der Lage sei, das Segelschiff mit max. 7 Mann zu segeln. Die Frage des Reservisten, warum es mit einer derart großen Besatzungsstärke wichtig sei, das Schiff mit nur 7 Personen bedienen zu  können – blieb unbeantwortet.

Es wurde weiterhin das Phänomen einer „Überbetreuung „  von betroffenen Familienangehörigen angesprochen. Hiermit wird das Phänomen bezeichnet, dass bei nahen Familienangehörigen  eine besonders intensive Betreuung durch Bundeswehrbeauftrage aus den verschiedensten Diensträngen betrieben wird. Als Beispiel wurde X (Name liegt mir vor), die Ehefrau des ehemaligen Verteidigungsministers X (Name liegt mir vor) angeführt. Sie hatte ein Alkohol- und Tablettenproblem. Nach stattgehabtem Entzug wurde diese Ehefrau mit Verpflichtungen im Wohltätigkeitsbereich überhäuft, so dass sie ihrem Ehemann aufgrund von möglichen Fehlreaktionen  nicht mehr in die Parade fahren konnte.

Auf die Frage hin, welche Gerüchte innerhalb der eingeweihten Journalistenschar über die mögliche Todesursache der Jenny Böken kursieren, gab es die Antwort, dass der Tod offensichtlich kein Unfall war. Die These, dass es ein Mord gewesen sein könnte, wird  erwogen, aber nicht vehement diskutiert.  Vielmehr gibt es zwei bevorzugte Versionen, die in diesem Fall wohl eher favorisiert werden:

 

  1. Nötigung – dass Jenny Böken an Bord des Schiffes bedrängt wurde und auf diese Art du Weise zu Tode gekommen war.
  2. Theorie der Vergiftung. Dass ihr von unbekannter Seite Drogen oder K.O. – Tropfen („Liquid Ecstasy„) verabreicht wurden und dass dieses dann tödlich endete.                                             

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So stellt sich weiterhin die Frage, WIE Jenny Böken gestorben ist! Bei der offiziell verlautbarten Todesursache und Todesart kommen immer mehr Zweifel auf.

Es verdichten sich die Indizien, dass „nachgeholfen“ wurde und dies nun vertuscht werden soll. Mit allen Mitteln.

 

Fortsetzung folgt…

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Das „Gorch Fock-Komplott“: Wie und warum starb Seekadettin Jenny Böken? (1)


GuidosKolumneNeu

 

430 (91/2014)

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen wird dem heutigen Tag wohl mit gemischten Gefühlen entgegensehen. Nach der internationalen Blamage und Medienschelte der letzten Wochen über den maroden Zustand der Bundeswehr und seinem Gerät wird heute vor dem Verwaltungsgericht in Aachen ein Fall verhandelt, der seit sechs Jahren die Öffentlichkeit in Atem hält: Der mysteriöse Tod der „Gorch Fock“-Kadettin Jenny Böken.

Jenny Bökens Eltern, Marlies und Uwe Böken, haben die Bundesrepublik Deutschland auf Entschädigung nach dem Soldatenversorgungsgesetz in Höhe von 40.000 Euro verklagt. Nach diesem Gesetz steht den Eltern eines Soldaten eine Entschädigung zu, wenn dieser bei der Dienstausübung unter besonderer Lebensgefahr stirbt.

Die Eltern hoffen aber auch, Klarheit über die genauen Todesumstände ihrer Tochter zu bekommen. Schon seit Jahren führen die Bökens verschiedene juristische Verfahren.

Hintergründe:

In der Nacht vom 3. auf den 4. September 2008 stirbt die 18-jährige Jenny Böken, Kadettin auf dem Vorzeige-Segelschulschiff „Gorch Fock“. Die Umstände ihres Todes sind bis heute unklar. Fakt ist, sie ging bei der Nachtwache über Bord. Warum und wieso ist nicht geklärt. Zwölf Tage später wurde ihre Leiche aus der Nordsee gezogen.  Offenbar befand sich kein Wasser in ihren Lungen. Auch eine Erklärung dafür, warum sie keine Stiefel anhatte, wird nicht gefunden.

Die Ermittlungen verlaufen alles andere als zufriedenstellend für die Eltern.  Denn schnell wurde der Deckel zugemacht: Ein tragisches Unglück, so die Staatsanwaltschaft Kiel.

So heißt es da u.a.: „Es wird – trotz umfänglicher Untersuchungen – im Detail unklar bleiben, warum Jenny Böken in der Nacht zum 04.09. 2008 über Bord gegangen ist.“

Im mir vorliegenden Obduktionsbericht von Jenny Böken heißt es zur Todesursache:

GF2

Manch einer munkelte in den letzten Jahren auch, dass Jenny vielleicht Selbstmord begangen hätte. Wie abwegig dieser Verdacht ist, zeigt Jennys Bordtagebuch, in dem es in der letzten Eintragung kurz vor ihrem Tod heißt:

„…  Mal sehen, wie die Wache wird – dazu im nächsten Eintrag mehr …“

GF

Wichtigen Ermittlungsspuren jedenfalls wurden nicht nachgegangen. Beispielsweise, dass Jenny immer wieder im Dienst eingeschlafen ist. Dennoch ist die junge Sanitätsanwärterin in der Unglücksnacht für den Posten „Ausguck“ eingeteilt worden, also ganz vorne, genau da, wo es am heftigsten schaukelt! Ohne jegliche Sicherung und ohne, dass sie eine Schwimmweste getragen haben soll. Und das bei ihren erheblichen Schlafproblemen! Warum?

Die Verantwortlichen reden sich damit heraus, nichts von Jennys „Schlafkrankheit“ gewusst zu haben. Scheinbar…

Doch vor kurzem hat sich eine ehemalige Sanitäterin – Sabine S. – gemeldet, die zu dem Unglückszeitpunkt ebenfalls auf der „Gorch Fock“ war. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen den Schiffsarzt, der einst erklärte, er habe erst nach dem tragischen Vorfall erfahren, dass Jenny mehrmals im Dienst auf dem Schiff eingeschlafen sei. Sabine S. behauptet das Gegenteil: Die Schlafkrankheit sei sogar in Jennys Personalakte eingetragen gewesen.

Auch dazu liegen mir entsprechende Unterlagen vor.

Denn seit vielen Monaten recherchiere ich mit meinem Team zu diesem Fall. Für uns war ebenfalls schnell klar: entscheidend ist zunächst nicht, wie Jenny VON Bord kam, sondern warum sie überhaupt AUF das Schiff kam.

Bei der Erkrankung, die sie aufweist, hätte sie niemals auf die „Gorch Fock“ ihren Dienst antreten dürfen!

Die Eltern wollen endlich wissen, wie ihre Tochter starb und vor allem, wer dafür verantwortlich ist. Deshalb wollen sie auch vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe erreichen, dass gegen den Schiffsarzt und den ehemaligen Kommandanten wegen fahrlässiger Tötung ermittelt wird.

Forstsetzung folgt…

Wer etwas zu den Vorkommnissen um oder auf der „Gorch Fock“ sagen kann, der melde sich bitte: guidograndt@web.de

 

 

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DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 

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Quellen:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/segelschulschiff-gorch-fock-neue-zeugin-im-fall-jenny-boeken-a-997903.html

http://www.bild.de/regional/koeln/koeln/gorch-fock-neue-zeugin-38210836.bild.html

http://www1.wdr.de/studio/aachen/nrwinfos/nachrichten/studios76346.html

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/gorch-fock-schiffsarzt-soll-von-problemen-der-kadettin-gewusst-haben-aid-1.4604746

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