Interessantes Video zum neuen österreichischen Präsidenten: 2008 demontierte Jörg Haider einen ORF-Moderator sowie den damaligen Grünen-Chef Alexander Van der Bellen!


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Ende 2008 wurde Jörg Haider sowie der damalige Grünen-Chef und heutige österreichische Präsident Alexander van der Bellen im ORF zum Kärtner „Ortstafelstreit“ interviewt.

Dabei wies der Kärntner Landeshauptmann nicht nur den ORF-Moderator, sondern auch (Ex-)Freimaurer Van der Bellen zu Recht.

Ab Min. 03:03:

Insbesondere im 2. Teil demontiert Haider den Moderator:

(Bildquelle Haider: Creative Commons/Author: Winfried Weithofer)

Siehe auch:

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„Es ist vollbracht!“ – (Ex-)Freimaurer Alexander van der Bellen ist neuer österreichischer Präsident!“


Dazu  mein Buch (in dem alle Quellenangaben zu finden sind):

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Mediale Propagandatechniken & Verunglimpfungen am Beispiel Jörg Haider (2)


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MEDIALE GESTREUTE GERÜCHTE DISKREDITIEREN „UNLIEBSAME“ PERSONEN+++MEDIEN-LÜGEN ERZEUGEN GEWOLLTE STIMMUNGEN +++SPRACHMANIPULATIONEN KEHREN INFORMATIONEN INS GEGENTEIL UM+++


Ob Donald Trump oder Wladimir Putin – mediale Propagandatechniken werden angewandt, um bestimmte (unliebsame) Personen öffentlich zu diskreditieren und zu verunglimpfen!

So war es auch im Fall des Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider.

In Teil 1 habe ich Ihnen die Schuld- und Angsterzeugungs-Mechanismen erklärt und wie mediale Hetze funktioniert. Doch es gibt noch weitere Propagandatechniken.

Gerüchte:

Das Gerücht braucht keine Beweise. Eindrücke gelten als Fakten. Bloße Anschuldigungen reichen aus.

Psychologisch gesehen folgen Gerüchte einer menschlichen Eigenart: oftmals wirken Botschaften, die nur indirekt vernommen werden, überzeugender als direkt bekommene Informationen.

Gerüchte sind ebenfalls ein wirksames Propagandamittel, das mit inhaltlich festgelegten und gezielt ausgestreuten Halbwahrheiten über bestimmte Personen, Gruppen oder Ideen diffamieren.

Gerüchte werden sogar als Werbemittel eingesetzt, in der Politik zur eigenen Imageaufbesserung und Verleumdung der anderen benutzt (beispielsweise: Haider war schwul, Alkoholiker, Raser).


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Lügen:

Um kurzzeitige Stimmung gegen etwas oder jemanden zu erzeugen, wird die Technik der Lüge benutzt. Dazu gehört auch die unwahre Berichterstattung in den Medien.

Ab und zu gelingt es eine der Lügen aufzudecken doch bis dahin ist das Ziel der Stimmungsmache meistens schon längst erreicht.

Die Vermischung von Wahrheit und Lüge erschwert eine neutrale Beurteilung noch mehr.  Auch sie ist ein Propagandamittel, das täglich benutzt wird.

Ebenso das „Verschweigen“ eines Sachverhaltes oder Teile der Tatsachen, sowie die eigenen Beweggründe und das Behaupten eben dieser bei der Gegenseite kann eine Form von Lüge sein.

1991 dokumentiert der Project Censored Report, dass US-Behörden 7.107.017 Dokumente während des ersten Golfkrieges („niemals vorher ist in einem Krieg derart manipuliert und verfälscht worden“) mit einer Geheimhaltungsstufe versehen haben.

In Deutschland gibt es solche Zahlen nicht, dafür beispielsweise Berichte von Angehörigen der Deutschen Bundeswehr beim Bosnien-Einsatz, die aussagen, dass auch dort ein Großteil der Informationen nicht veröffentlicht werden durften.

Die deutsche Presse ist seit über einhundert Jahren ohnehin immer auf der Seite der Kriegsbefürworter. In Fachkreisen wird dies „Medien-Imperialismus“ genannt.

Zur Lüge gehören auch inszenierte Ereignisse, die als „Pseudoereignisse“ bezeichnet werden.

Auch das Provozieren von Gewalttaten und deren mediale Ausschlachtung ist eine Abart davon, ebenso die „voreilige Zuordnung von Straftaten“, die ebenfalls  eine gängige Propagandatechnik zur Verunglimpfung ist.

Die hohe Kunst der Lüge ist ein scheinbar in Bild und Ton dokumentiertes Ereignis.

Fakt ist jedoch immer: Lügen, bleiben Lügen.

Sprachmanipulation:

Ihr Sinn ist es Sachverhalte und Informationen zu verharmlosen, zu verschleiern oder umzukehren.

Beispielsweise Berthold Brechts Spruch: „Stellt euch vor, es ist Krieg, und keiner geht hin.“ In Wirklichkeit geht der Spruch aber weiter: „…dann kommt der Krieg zu euch!“ Durch das Weglassen des letzten Satzteils erhält der Spruch eine ganz andere Bedeutung!


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Alle diese medialen Propagandatechniken sind eigentlich „geistige Brandstiftung“ und gefährden das sozialverträgliche Miteinander und doch werden sie täglich angewendet.

So ist das Weltbild vieler Menschen eigentlich ein gesteuertes „Medienbild“, das lediglich einen gezielt ausgewählten Ausschnitt der Welt umfasst. Aber das ist den Medienkonsumenten meist nicht bewusst.

So kritisieren Fachleute, dass Journalisten in Deutschland dazu neigen, Meldungen als „weltanschauliche Erziehungsmaßnahme für Leser und Zuseher umzufunktionieren“. 

1986 gab es hierzu eine Umfrage britischer und deutscher Journalisten. Britische Journalisten sahen es demnach als ihre Aufgabe an, möglichst umfassend und wahrheitsgemäß zu informieren, damit der Bürger sich sein eigenes Urteil bilden kann.

Deutsche Journalisten dagegen sahen ihre Aufgabe in erster Linie darin, ihrem Weltbild entsprechende Meinungen über Ereignisse zu liefern, um den Nutzern Urteile vorzugeben.

Das ist ein eklatanter Unterschied!

Bei der Befragung gaben deutsche Journalisten zu, „dabei auch schon mal Tatsachen wegzulassen oder zu verdrehen“. Das nennt man anderswo – Manipulation oder Lügen.


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Schon 1983 auf dem „Forum für Verhaltenstherapie und Psychosoziale Praxis“ erklärte der Journalist und Publizist Eckart Spoo: „Eine Berichterstattung… der es im Grunde nur darauf ankommt, Einverständnis mit bestehender Herrschaft herzustellen, die Menschen in falsche Fronten zu zwingen…bewirkt das Gegenteil.“

Meines Erachtens haben sich die Medien im Fall von Jörg Haider dieser Propagandatechniken schuldig gemacht, in dem sie die Geschichte „Homosexuell – Betrunken – Raser – Unfall“ bewusst und zumeist ohne hinterfragen der Ermittlungsarbeit verbreitet und damit gegen jegliche journalistische Sorgfaltspflicht verstoßen haben. Gleichzeitig wurde die Person des Kärntner Landeshauptmanns verunglimpft.

Genauso wie aktuell etwa der 45. US-Präsident Donald Trump und der russische Staatschef Wladimir Putin.


(Bildquelle: Creative Commons/Author: Winfried Weithofer)


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Mediale Propagandatechniken & Verunglimpfungen am Beispiel Jörg Haider (1)


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MEDIEN MANIPULIEREN DIE BERICHTERSTATTUNG GEGEN „POLITIK-REBELLEN“+++JÖRG HAIDER, DONALD TRUMP & WLADIMIR PUTIN+++ANGST & SCHULDERZEUGUNG & HETZE+++


Ob Donald Trump oder Wladimir Putin – mediale Propagandatechniken werden angewandt, um bestimmte (unliebsame) Personen öffentlich zu diskreditieren und zu verunglimpfen!

So war es auch im Fall des Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider.

Während und nach dem 11. Oktober 2008 liefen die nationalen und internationalen Medien – Hand in Hand mit den österreichischen Ermittlungsbehörden und der Politik –  zur Höchstform auf. So jedenfalls schien es. Zeit sich etwas näher mit den medialen Propagandatechniken zu beschäftigen, die im Fall Haider angewandt wurden.

Wir alle werden tagein tagaus mit Informationen überhäuft, sozusagen übersättigt. Schon längst ist es für den normalen Medienkonsument schwer, wenn nicht gar unmöglich, sinnvolle Informationen von sinnlosen zu unterscheiden.

In dieser Informationsüberladung gibt es aber auch noch die Art der bruchstückhaft gegebenen Informationen und die der gezielten Falschinformation, wie wir sie beispielsweise aus Diktaturen kennen. Der Großteil der Medienkonsumenten ist ohnehin passiv und völlig unkritisch, glaubt alles, was von den Massenmedien vorgesetzt wird. Ihr Verhalten in Wissen und Denken kann schnell und einfach über Medien beeinflusst und gelenkt werden.


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Dazu gibt es verschiedene mediale Propagandatechniken, die ich in Bezug auf Jörg Haider (Donald Trump, Wladimir Putin etc.) nachfolgend zur Diskussion stelle:

Angsterzeugung:

Die Erzeugung von Angst in der Bevölkerung ist eine der am weitesten verbreiteten Propagandatechniken.

Ihre Methoden sind dabei immer gleich: öffentlich gestellte Fragen, die verunsichern

(beispielsweise: So etwas wie das Dritte Reich darf es nie wieder geben – führt die Politik Haiders wieder dazu?), dann wird die Gefährlichkeit eines bestimmten Verhaltens, einer Idee, einer Gruppe oder einer Einzelperson behauptet (beispielsweise: Jörg Haiders Politik ist rechtsextremistisch).

Der Wahrheitsgehalt der Behauptung spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Und die beständige Wiederholung der Angsterzeugung tut ihr übriges.

Auch Umfragen sind beliebte Angsterzeuger, wenn sie das gewünschte Ziel erreichen, prägen sie doch das öffentliche Bewusstsein, nach dem Motto: die anderen denken so, also kann man selbst auch leichter, legalisiert sozusagen, diese Position einnehmen.

R. Pratkanis und E. Aronson erklären in ihrem Buch The age of propaganda – The everyday use and abuse of persuasion, dass wenn Menschen erst einmal durch  Propaganda verunsichert und verängstigt sind, sie selten versuchen, aus eigener Kraft die Situation zu klären.

Unsicherheit und Angst bedeuten Kontrollverlust und senkt das Selbstwertgefühl.

Wenn also erst einmal diese Zustände erreicht sind, können, zum Abschluss der Kampagne, Vorschläge zur Abwehr der scheinbaren Bedrohung eingebracht werden, die von der Bevölkerung dann dankend angenommen werden. Zudem folgen sie leichter Verhaltensvorschlägen, bestimmte Dinge zu tun und andere zu lassen.

Grundlegend gilt deshalb: wenn mit Angst vor einer (Schein-)Bedrohung Stimmung für oder gegen etwas gemacht wird, ist Vorsicht geboten!


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Schulderzeugung:

… gegen Nationen, Personengruppen, Einzelpersonen und so weiter. Durch Schulderzeugung kann versucht werden, scheinbares Fehlverhalten zu beenden oder Stimmung gegen jene zu erzeugen, die sich scheinbar schuldig gemacht haben.

Das Verhalten dreht sich dann oftmals nur noch um die Wiedergutmachung einer echten oder vermeintlichen Schuld und führt zu langfristigem Verlust des Selbstwertes.

Zweifel an der Schuld wird oftmals als Leugnen der Schuld bewertet und wird auf verschiede Art und Weise geahndet.

Hetze:

… durch „Hervorrufung von Abscheu und Aufreizung zum Hass“ gegen etwas oder gegen Personengruppen oder Einzelne wird bewusst und zielgerichtet Stimmung gemacht.

Dabei „erklären“ die Guten (meistens diejenigen, die an den Schalthebeln der politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und medialen Macht sitzen) etwas.

Die Bösen hingegen – vorausgesetzt sie finden überhaupt Gehör – dürfen immer nur „behaupten“.

FORTSETZUNG FOLGT!


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Dieses Buch ist die Hölle: „SODOM SATANAS 2 – Die Politik der Perversion!“ Geheimpolitik, Pädokriminalität, Ritualmorde!


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»Sodom Satanas ist die Hölle! Man kann dieses Buch hassen, aber man muss es gelesen haben!«

Nico A. Winter

»Geheimpolitik, okkulte Pädokriminalität und vertuschte Ritualmorde: Diese literarische Anklage konnte nur als Roman geschrieben werden. Ein Protest gegen die Perversion der Macht!«

Hermann Steppenwolf

DIE LANGERSEHNTE FORTSETZUNG VON BAND 1

Sodom Satanas 1_Cover Print

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In seiner größten persönlichen und privaten Krise wird der abgehalfterte Journalist Kevin Winter mit einem Verräter der „Sodom Satanas“ konfrontiert. In dieser einflussreichen Geheimgesellschaft leben hochrangige Mitglieder – EU-Politiker, Wirtschaftsbosse, Bankiers und prominente Künstler – nach den Maximen des Marquis de Sade eine Philosophie des Lasters, eine Politik der Perversion aus. Dazu bedienen sie sich verschiedener krimineller Netzwerke, die ihnen Kinder als Opfer zuführen. Diese werden in unvorstellbaren Ausschweifungen nicht nur psychisch, physisch und sexuell missbraucht, sondern auch gefoltert und im Namen Satanas getötet. Nur langsam kommt Kevin Winter diesem elitären und faschistischen Geheimzirkel auf die Spur. Von da an verwandelt sich nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das seiner Familie, in eine Hölle aus Wahnsinn, Angst, Gewalt und okkulten Riten; hart an der Grenze des Erträglichen.

JETZT ENDLICH BAND 2!

Noch härter.

Noch kompromissloser.

Noch abartiger.

Und doch geschieht genau das jeden Tag da draußen mit unseren KINDERN!

Wie wurde Bankier Gilles Hugo zum Kindermörder in der Geheimgesellschaft Sodom Satanas?

Wer sind – neben Jules Févre – die EU-Politiker und hochrangigen Persönlichkeiten, die durch ein Netzwerk Kinder entführen lassen, in sadistischen Orgien quälen, missbrauchen und ermorden?

Schafft es Kevin Winter, trotz seiner persönlichen und privaten Probleme, Licht ins Dunkel zu bringen?

All diese Fragen werden beantwortet. Und noch mehr:

Europaabgeordneter und Großmeister der Sodom Satanas, Jules Le Févre, kommt dem Verräter auf die Spur…

Und plötzlich befinden sich Gilles Hugo, Kevin Winter und seine Familie in Lebensgefahr!

Sodom Satanas schlägt gnadenlos zurück…


VORWORT DER AUTOREN

Seit dem Erscheinen von Sodom Satanas Band 1 sind drei Jahre vergangen. Drei Jahre, in denen der Leser warten musste, bis endlich der 2. Teil publiziert wird. Gewiss, eine viel zu lange Zeit für einen Fortsetzungsroman. Zu Recht wurden wir von Lesern kritisiert, weil wir sie sozusagen über die ganzen Monate hinweg mit einem fiesen „Cliffhanger“ zurückgelassen haben. Dafür möchten wir uns entschuldigen. Die Gründe, warum wir so lange gebraucht haben, die Fortsetzung zu schreiben, sind vielfältig. Vor allem aber wurden unsere weiteren Recherchen im religiösen Untergrund Europas von verschiedenen Seiten torpediert. Darüber wird noch an anderer Stelle zu sprechen sein.

Das Thema um Pädophilen-Netzwerke in Verbindung mit hochrangigen Kreisen, insbesondere aus der Politik, ist nach wie vor brandaktuell und hochgefährlich. Siehe dazu die nachfolgenden Ausführungen von Guido Grandt in seinem hervorragenden Artikel Pädokriminelles Netzwerk in Großbritannien – Sexueller Missbrauch, Schwarze Messen, Kindermorde. Auch wir scheuen uns keineswegs in Sodom Satanas Band 2 die schockierenden Dinge zu benennen, die wir nur als Reality (Realistic) Fiction erzählen können. Wie wir bereits im Vorwort des 1. Teils geschrieben haben: „Damit kleiden wir die Wahrheit, die Fakten und Informationen nicht nur in ein anderes Gewand als in das eines nüchternen Sachbuches, sondern bringen dem Leser auch die hilflose oder erschreckende und oft grauenhafte Emotionalität der Protagonisten so nahe wie möglich.“ Die Amerikaner sprechen in diesem Zusammenhang von der „real-to-life-fiction“.

Sodom Satanas 2 erscheint uns sogar noch unerträglicher als Band 1. Es führt nicht nur den Leser, sondern auch uns Autoren an einen Abgrund: Wir werfen einen Blick in die Hölle und sehen mit eisigem Entsetzen, mit welcher Grausamkeit, Brutalität und Skrupellosigkeit sich religiöse Fanatiker – befreit von jeder Moral und nur ihren eigenen Gesetzen verpflichtet – sich tatsächlich an unseren Kindern vergehen. Oft haben wir uns gewünscht, das alles ist reine Fiktion. Doch leider ist dem nicht so.

Ein anonymer Leser hat Sodom Satanas 1 negativ bewertet, und meint, das Thema sei „widerlich“. „Das soll angeblich eine wahre Recherche von Journalisten sein. Ich kann das nicht glauben (…) Ich habe mich geschämt, dieses Buch gekauft zu haben.“

Wir geben dem Leser recht: Das Thema ist in der Tat „widerlich“ und deshalb muss es auf den Tisch, muss endlich darüber gesprochen werden. Negative Kritik haben wir nur vereinzelt bekommen, in der überwiegenden Mehrheit handelte es sich um positive Zustimmungen. Beispielsweise schrieb Silvia Dietl-Zeiner u.a.: Wir dürfen nicht wegsehen, sondern müssen uns, um verändern zu können, diesen Tatsachen stellen. Ich bewundere den Herausgeber Guido Grandt und die Autoren Dario Zamis & Svenja Larsson, beide investigative Journalisten, die obwohl äußerst gefährlich, nicht aufgeben und an diesem Thema des schändlichen, satanisch-sadistischen Kindesmissbrauchs und Kindermordes dranbleiben.“

Frau Hipp war der Meinung: „Es ist erschreckend, was hinter den Kulissen unserer sogenannten ‚zivilisierten‘ Welt passiert. Dieses Buch wird hoffentlich noch viele Menschen wachrütteln.“

Ein anderer Amazon Customer meinte: „Ein wirklich erschütterndes Buch. Noch schockierender, wenn man weiß, wie viel Wahres drin steckt. Ich bin dankbar, dass dieses Thema bekannt wird und die Öffentlichkeit endlich davon erfährt. Vielen Dank für diesen Schritt und diesen Mut.“

Ines Cremer schloss sich der Einschätzung an: „Das, was wir alle am liebsten NICHT wissen wollen, beschreibt dieses Buch – hier bekommt der Leser einen kurz gefassten Einblick in den Abgrund unserer Gesellschaft, der schwärzer nicht sein kann. Geheimrituale – Menschenopfer – institutionalisierte rituelle Gewalt verstrickt bis in höchste EU-Politik und Hochfinanz. Gut geschrieben, sodass das Lesen der Grausamkeiten die die Opfer ertragen nicht zu detailliert ist, sodass man es wagen kann den Blick auf die Täter und Gruppierungen zu richten, die darin verwickelt sind. Zu befürchten steht, dass diese Geheimbünde große politische, wirtschaftliche und justiziable Macht inne haben. Umso mehr teile ich meinen tiefsten Respekt dem Autor und allen Menschen, die den Mut haben in diesen Abgrund zu blicken – wir müssen etwas tun – das Buch zu lesen ist ein guter Anfang!“

D. Strobel ergänzt: „Neben einer Figur zur Steigerung der Erträglichkeit, bietet dieser Roman den literaturgeschichtlichen Hintergrund und wie von den Autoren erwähnt den aktuell recherchierten aktuellen Bezug des absolut Menschen-Möglichen. Zusammengefasst in einer wunderbar passenden Sprache, das längere Lesereihen zwar nicht erübrigt, aber sehr treffend verkürzen kann. Es ist eines der wenigen genialen Bücher die etwas über den Menschen zu erzählen wissen. Die Gefahr sich selbst dabei zu verlieren um sich erneut zu finden ist garantiert. Illusionen zerplatzen wie Seifenblasen oder verwandeln sich zwangsweise in eine betonierte Form der Abschirmung. Genauso wie es die Mitglieder von Sodom Satanas für ihre Illusion der Glückseligkeit für sich beanspruchen. Ein hervorragendes Werk das dem Leser zum Glück als Herausforderung gegenüber steht. Durch die angebotenen Bezüge und Erzählweise erlaubt es Moral und Satanismus auf eine Stufe stehend zu betrachten und lässt den Leser im Dunkel stehen. Jegliches irdische Wirken ist nichts wenn man nicht weiß wie man es gemacht hat und wie es dazu gekommen ist. Wie man auf dieses Buch reagiert ist dank Inhalt und Form sehr deutlich. Vielen Dank.“

Leserin Jana resümiert: „Schon die ersten Zeilen sind fesselnd und lässt einen bis zum Schluss nicht mehr los. Man taucht in eine kranke Untergrundwelt ein die von mächtigen perversen Bestien aus Politik und Wirtschaft regiert, wird die wortwörtlich über Leichen gehen für ihre Lust. Ein gut zu lesendes und informatives Buch, das einen die Welt mit anderen Augen sehen lässt.“

Und Leserin Elena erklärt: „Dieses Buch macht wirklich Angst! Kindesmissbrauch auf höchster Ebene, verquickt mit EU-Politik, satanischen Messen und einer Geheimgesellschaft. Man merkt, dass die Autoren eine Ahnung von der Thematik haben. Es ist sehr flott geschrieben, man leidet mit dem Protagonisten mit. Ich hatte schlaflose Nächte…“

Unser Ziel war es tatsächlich, die Öffentlichkeit mit diesen schockierenden „fiktiven“ Berichten wachzurütteln. Das sind wir den vielen Opfern – vor allem auch den namenlosen Kindern, Mädchen und Jungen, überall auf der Welt – mehr als schuldig! Ihnen soll der vorliegende „Roman“ gewidmet sein.

Dario Zamis & Svenja Larsson


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Der mysteriöse Tod von Jörg Haider (10): Das „Attentat“ & die Wiederherstellung der „alten politischen Ordnung“!


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KURZ NACH JÖRG HAIDERS TOD KAM ES ERNEUT ZUR GROSSEN KOALITION+++DIE ALTE ORDNUNG WAR WIEDER HERGESTELLT+++DIE GEFAHR DES MACHTVERLUSTS WAR GEBANNT+++


„Sie sind gegen ihn, weil er für euch ist.“

Wahlkampfspruch Jörg Haider (1996)

Mit Jörg Haiders Tod war die Gefahr einer blau-orangen (FPÖ/BZÖ) parlamentarischen Zusammenarbeit vom Tisch. Weder SPÖ noch ÖVP würden mit der FPÖ koalieren, so dass es letztlich, aufgrund der Parlamentssitzverteilung, nur eine gewollte Lösung geben konnte: eine erneute Große (rot-schwarze) Koalition,

die Wiederherstellung des „alten Regimes“, der alten Ordnung also!

Und genauso kam es dann auch. Bereits am 23. November 2008 verständigten sich die Konservativen und die Sozialdemokraten auf eine Fortführung der bisherigen großen Koalition und das obwohl vor den Wahlen angekündigt worden war, sie könnten nicht mehr miteinander zusammenarbeiten!

Doch der massive Wählerverlust ließ beiderseitiges Versprechen fast panikartig sofort in die entgegengesetzte Richtung lenken, frei nach dem Motto: „Jörg Haider ist tot. Es lebe die rot-schwarze Koalition (Wisnewski)“.

So lobte schließlich am 2. Dezember 2008,  noch unter dem Schock der Öffentlichkeit betreffs Haiders Tod, Bundespräsident Heinz Fischer eine neue – eigentlich Wahlverlierer-Koalition – SPÖ/ÖVP-Regierung unter Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) an, der den glücklosen Alfred Gusenbauer ablöste. Vizekanzler wurde Josef Pröll (ÖVP), der Wilhelm Molterer folgte.

Die alten Verhältnisse, die „alte Ordnung“ waren also wieder hergestellt, die politische Gefahr des Machtverlustes somit gebannt.

Mit dem lebenden Haider wären seine Gegner und Kritiker nicht so einfach fertig geworden, wohl aber mit seinem Geist. Mit dem Geist eines verunglimpften „scheinbar rasenden, betrunkenen Homosexuellen“.


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Die Beute der Ministerposten teilten sich die Rot-Schwarzen wie folgt: SPÖ: Bundeskanzler, Frauen-, Gesundheits-, Sozial-, Verkehrs-, Unterrichts- und Verteidigungsministerium und je ein Staatssekretär im Kanzleramt und Finanzministerium.

ÖVP: Finanz-, Außen-, Innen-, Wirtschafts- und Familien-, Wissenschafts- und Forschung-, Justiz- und Landwirtschaftsministerium, sowie einen Staatssekretär im Finanz- und Wirtschaftsministerium.

Gerhard Wisnewski resümiert treffend in seinem Buch Jörg Haider – Unfall, Mord oder Attentat:

„Die Wahrheit ist: Ob es ihr nun passt oder nicht, wurde diese Große Koalition auf dem Tod Jörg Haiders begründet…durch Haiders Tod wurde einem abgewirtschafteten Zweiparteien-System noch eine Gnadenfrist gewährt. Österreich und die EU sind in vielerlei Hinsicht außer Kontrolle. Haider war da nur das spektakulärste Beispiel. Sein Ableben könnte der Versuch gewesen sein, diese Kontrolle wiederzugewinnen.“


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Hannes Berger, sein langjähriger Freund, drückt es so aus: „…ich hab auch Zweifel deshalb, weil kaum ein paar Stunden danach (nach Haiders Unfall/d.A.) gibt es wieder eine Große Koalition in Österreich – das hat nicht lang gedauert, das war vorher eh schon ausgemacht. Die Bankenkrise, die Finanzkrise, die weltweit stattfindet, hätte in Österreich einige Nadelstreifenbanker den Kopf gekostet. Vielleicht ist alles ein Zufall, aber wenn ich das zusammenzähle, dann muss man sagen, das war dann ein Zufall, der sehr vielen Leuten genutzt hat.“

So konnten sich nach Jörg Haiders plötzlichem, unerwarteten und mysteriösen Tod also alle gemütlich zurücklehnen, sich vielleicht sogar die Hände reiben: das Politik-Establishment im In- und Ausland, die Banker und die Freimaurer.

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https://guidograndt.wordpress.com/2016/08/20/der-mysterioese-tod-von-joerg-haider-2-die-europaeische-union-freimaurer-netzwerke/

https://guidograndt.wordpress.com/2016/08/21/der-mysterioese-tod-von-joerg-haider-3-wie-sich-der-landeshauptmann-mit-den-eu-freimaurern-anlegte/

https://guidograndt.wordpress.com/2016/08/23/der-mysterioese-tod-von-joerg-haider-4-morddrohungen-gegen-den-landeshauptmann/

https://guidograndt.wordpress.com/2016/08/25/der-mysterioese-tod-von-joerg-haider-5-wurde-der-landeshauptmann-politisch-verfolgt-weil-er-brisante-informationen-zur-finanzkrise-besass/

https://guidograndt.wordpress.com/2016/08/31/der-mysterioese-tod-von-joerg-haider-6-fuer-das-sein-leben-geopfert-wurde/

https://guidograndt.wordpress.com/2016/09/02/der-mysterioese-tod-von-joerg-haider-7-der-landeshauptmann-wollte-die-alte-politische-ordnung-abschaffen/

https://guidograndt.wordpress.com/2016/10/28/der-mysterioese-tod-von-joerg-haider-8-freund-der-feinde-des-westens/


Vertrauliche Infos zum Mord an Jörg Haider bitte an: guidograndt@web.de. Bitte nur ernsthafte und belegbare Hinweise und keine Verschwörungstheorien. Danke!


Dieser Content ist ein Auszug aus meinem Buch (in dem alle Quellenangaben zu finden sind):

Cover Logenmord Jörg Haider


Denken Sie immer daran:

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SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

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GUIDO GRANDT


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NIEMAND SCHÜTZT UNSERE KINDER VOR DIESEN BESTIEN: „Hochrangige pädokriminelle Netzwerke, Satanismus, Kannibalismus, Morde!“


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PÄDOKRIMINELLE NETZWERKE+++KINDESMISSBRAUCH+++KANNIBALISMUS+++SODOMIE+++SCHWARZE MESSEN+++RITUALMORDE+++


Noch immer behaupten viele Medien hierzulande, dass es Pädophilen-Netzwerke, in denen unfassbar Grausames mit unseren Kindern geschieht und denen auch hochrangige Politiker angehören,  so nicht gibt.

Ich weiß, von was ich spreche. Meine Jahrelangen Recherchen in den dunkelsten Abgründen der menschlichen Gosse, in denen Kinder gefoltert, gequält, in satanistischen Logen rituell missbraucht werden, Sodomie und sogar Kannibalismus verüben müssen, bis hin zum Mord, haben all das gezeigt.

Auch um den Entführungsfall Natascha Kampusch soll ein pädokriminelles Netzwerk bestehen, in dem  (zumindest) ein hochrangiger Politiker mit involviert sein soll. Diese Ermittlungen kosteten dem Sokoleiter Oberst Franz Kröll schließlich das Leben. Die Mär von seinem angeblichen Selbstmord ist meines Erachtens das gleiche, wie das vom Suizid des Entführers Wolfgang Priklopil. Dazu werde ich demnächst auf meinem Blog neue Erkenntnisse veröffentlichen.

Nun hat die norwegische Polizei mehrere Pädophilennetzwerke gesprengt – und damit vermutlich den größten Missbrauchsskandal in der Geschichte des Landes aufgedeckt. Fotos und Videos zeigen unfassbare Gräueltaten an Kindern und Babys.


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Der Stern schreibt dazu:

Es ist ein Skandal, der angesichts seiner Tragweite in die norwegische Geschichte eingehen dürfte. Ermittler des Landes haben im Internet gleich mehrere Pädophilennetzwerke aufgedeckt, deren Grausamkeit und Perversion kaum zu überbieten ist. Unzählige Fotos, Filme und Chatverläufe beweisen, wie sich die Täter an Kindern und Babys vergriffen – insgesamt 150 Terabytes an Daten beschlagnahmten die Ermittler. 20 Männer wurden bei der „Operation Dark Room“ festgenommen, teilte die Polizei mit. Gegen 31 werde ermittelt. Die Täter kämen aus verschiedenen Regionen Norwegens.

Auf einer Pressekonferenz gaben die Ermittler am Sonntag Auskunft über den schrecklichen Fall. „Das Material zeigt unter anderem die Penetration von Kindern, gefesselte Kinder; Kinder, die Sex mit Tieren haben und Kinder, die Sex mit anderen Kindern haben“, sagte Chefermittlerin Hilde Reikras laut der Zeitung„The Local Norway“.

Und weiter:

Die Täter – ausschließlich Männer – hätten sich im Dark Net getroffen, um sich ungestört und in Ruhe auszutauschen. Unter den Beschuldigten seien zahlreiche hoch gebildete Menschen mit besten Computerkenntnissen. „Sie haben verschlüsselt miteinander kommuniziert“, hieß es.

Einer der Männer habe eine schwangere Freundin gehabt und mit einem anderen Mann darüber diskutiert, wie er das Baby sexuell missbrauchen kann, sobald es auf der Welt sei, sagten die Ermittler. Andere Täter missbrauchten Kinder – zum Teil ihre eigenen – vor laufender Kamera und übertrugen die Szenen live im Netz.

Unter den mutmaßlichen Tätern sind nach Polizeiangaben ein Politiker, ein Vorschullehrer und ein Polizist. Ihnen droht laut Bericht eine Strafe von bis zu 15 Jahren Gefängnis.

Quelle


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Auch in Großbritannien gab es einen großen  Pädophilenskandal, über den ich bereits 2015 berichtete:

Der Missbrauchsskandal in Großbritannien weitet sich aus. Unter den Tätern eines elitären, pädokriminellen Netzwerks sind Prominente aus dem Showbusiness sowie einflussreiche Politiker. Jahrelang wurden die abartigsten Verbrechen gedeckt und vertuscht. Sogar Morde an Kindern. Bis heute.

Das Ausmaß des Missbrauchs-Skandals, der seit Monaten die britische Politik erschüttert, ist beispiellos im Vereinigten Königreich. Die Opfer gehen in die Tausende.

In England, Wales, Schottland und Nordirland ermittelt die Polizei gegen 1433 mutmaßliche Kinderschänder. Darunter 76 Politiker, 135 Promis aus TV, Film und Radio, 43 aus der Musikindustrie, weitere aus dem Sport sowie Mitarbeiter von Schulen, Kinderheimen, Kirchen und Sportvereinen. 216 Verdächtige sind bereits gestorben. Einige noch lebende Täter wurden zwischenzeitlich verhaftet und verurteilt. Die Ermittler rechnen bis Ende des Jahres mit 116.000 Anzeigen. Bearbeitet werden Fälle von 1977 bis 2014.

„König Jimmy“

Auslöser dafür sind die widerwärtigen Umtriebe des britischen BBC-Moderators und Discjockeys James „Jimmy“ Wilson Vincent Savile. Erst nach seinem Tod im Oktober 2011 kam die grausige Wahrheit ans Licht: Über sechs Jahrzehnte hinweg hatte sich „König Jimmy“, wie er scherzhaft genannt wurde, an circa 500 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Alter von fünf bis 75 Jahren vergangen. Seine Opfer suchte er sich regelmäßig in Krankenhäusern und Kinderkliniken, sogar in einem Hospiz. Wie der staatliche Gesundheitsdienst NHS feststellte, schreckte der prominente Anchorman nicht einmal davor zurück, Tote in Hospital-Kühlräumen oder Leichenhallen zu schänden. Savile hatte wohl auch Zugang zu einem Kinderheim auf der Insel Jersey, auf der es jahrzehntelang zu systematischen Vergewaltigungen an Hunderten von Opfern kam.

Schwarze Messen und ritueller Kindesmissbrauch

Jimmy Savile soll sogar Mitglied eines satanischen Kults gewesen sein. Das jedenfalls berichtet Valerie Sinason, Direktorin der Klinik für dissoziative Studien in London, die als Therapeutin ein ehemaliges Opfer des Entertainers betreut. Demnach feierte der Moderator 1975 in einem Raum im Untergeschoss des Stoke Mandeville Hospitals in Buckinghamshire, dessen Schirmherr er war, mit pädophilen Satanisten Schwarze Messen. Sie vergewaltigten und schlugen das damals zwölfjährige Mädchen. Um nicht erkannt zu werden, trugen sie Masken und Roben. Das Opfer konnte Savile jedoch vor allem an seiner markanten und aus Funk und Fernsehen bekannten Stimme identifizieren.

Fünf Jahre später erzählt eine andere Zeugin von einer Teufelsmesse in einer wohlhabenden Londoner Gegend, in der sie mit weiteren jungen Frauen missbraucht wurde. Jimmy Savile soll der Zeremonienmeister gewesen sein.

2013 kamen die Metropolitan Police und die Kinderschutzorganisation NSPCC zu dem Schluss, dass es zumindest im Stoke Mandeville Hospital dreißig Missbrauchsfälle gab. Das spricht für die Glaubwürdigkeit der Zeugen.

„König Jimmy“ und die Prominenz

Stellt sich die Frage, weshalb Savile seinen perversen Trieben so lange unbehelligt nachkommen konnte? Die Antwort darauf ist erschreckend und beschämend für Justiz und Politik.

Als regelmäßiger Organisator von Wohltätigkeitsveranstaltungen besaß „König Jimmy“ ein hohes gesellschaftliches Ansehen. Schon 1972 wurde er zum „Officer of the Order of the British Empire“ ernannt. Er war ein Freund der Familie von Premierministerin Margaret Thatcher und – nach eigenen Angaben – Vertrauter von Prinz Charles und Diana. 1990 schlug ihn die Queen zum Knight Bachelor, erhob ihn damit in den persönlichen Adelsstand. Im selben Jahr machte ihn Papst Johannes Paul II. zum Ritter des Gregoriusordens. Zudem war Savile Ehrendoktor der University of Leeds sowie der University of Bedfordshire. Nach ihm wurden sogar Straßen benannt. Der so hofierte Kinderschänder, der rund 50 Millionen Euro für wohltätige Zwecke sammelte, war unantastbar und über alles erhaben. Einmal bekannte er öffentlich, Kinder zu hassen. Doch später räumte er ein, dass dies nicht der Wahrheit entsprechen würde. Allerdings hätte es perfekt funktioniert, um Verdächtigungen des Kindesmissbrauchs im Keim zu ersticken. Denn Anschuldigungen gegen ihn gab es tatsächlich schon lange.

Kultur der Vertuschung

Saviles Neffe, Guy Marsden offenbarte der Presse, dass sein Onkel seit Ende der 60er-Jahre Lieferant eines Pädophilenrings gewesen sei, der die Londoner Promiszene versorgte. Obwohl es bereits zu dessen Lebzeiten ein halbes Dutzend Ermittlungen gegen ihn gab, verliefen alle im Sande. Vielmehr wurden die missbrauchten und traumatisierten Opfer von der Polizei als Verrückte beschimpft, bedroht und eingeschüchtert, Aussagen ignoriert und Beweise vernichtet. Im Nachhinein warf Staatsanwältin Alison Levitt den offiziellen Stellen vor, Anschuldigungen gegen Savile nicht energisch genug nachgegangen zu sein. Gesundheitsminister Hunt entschuldigte sich im Namen der britischen Regierung.

Einflussreiches Pädophilennetzwerk

Die Opfer belasteten auch Mitglieder der Regierungspartei, in eine Missbrauchsserie in Wales in den 1970/80er Jahren verstrickt zu sein. 2012 sprach Tom Watson, stellvertretender Vorsitzender der Labour Partei, von einem organisierten und einflussreichen Pädophilennetzwerk mit möglichen Verbindungen in eine einstige Regierung. Die Medien spekulierten, dass es sich dabei um jene von Edward Heath handeln musste. Heath war Anfang der Siebziger Jahre konservativer Premier, bis ihm 1974 Margaret Thatcher folgte. Ein „Spezi“ Saviles, wie es hieß.

Im Juli 2012 berichtete der Telegraph, dass unter den weiteren Verdächtigen im Missbrauchsskandal ehemalige, teils noch aktive Politiker sein sollen, die entweder selbst Kinder missbrauchten oder die Verbrechen durch ihr Schweigen deckten. Darunter Parlamentsmitglieder aller großen Parteien. Sogar Ex-Minister. Namentlich bekannt wurden die Abgeordneten Cyril Smith und Sir Peter Morrison. Beide waren jedoch längst verstorben.

Verschwundene Akten und ein Pädophilen-Bordell

Der Kinderschutzaktivist Peter McKelvie sammelte Namen und Beweise in einem Dossier, das gegenwärtige und ehemalige Politiker belastete. Der Missbrauchsskandal weitete sich zu einer wahren Staatsaffäre aus. Allerdings verschwanden Akten auf mysteriöse Weise im Innenministerium. Bis heute bleiben sie unauffindbar. McKelvies gab jedoch eine Namensliste an die Medien weiter, sodass sich Premier David Cameron Mitte 2014 gezwungen sah, eine Wiederaufnahme der Untersuchungen anzuordnen.

Bereits früher schon gingen hochbrisante Unterlagen scheinbar verloren. Etwa jene, die der konservative Abgeordnete Geoffrey Dickens 1983 dem damaligen Innenminister Leon Brittan aushändigte. Darin war wohl auch Cyril Smith aufgeführt, ein enger Freund von Jimmy Savile.

Im „Elm Guest House“ im Südwesten Londons soll der Abgeordnete Ende der siebziger Jahre bis 1982 mit perversen Gleichgesinnten Jungen aus einem benachbarten Heim missbraucht haben. Die Betreiberin des als Pension getarnten Pädophilen-Bordells wurde festgenommen, kurz darauf jedoch tot aufgefunden. Die prominenten Gäste hingegen kamen offenbar ohne Verhör davon. Vishambar Mehrotra, der Vater eines mutmaßlichen Opfers, glaubt, dass sein 8-jähriger Sohn Vishal im Guest House ermordet wurde. Er wirft der Polizei Vertuschung vor. Dieser Verdacht ist keinesfalls abwegig, denn Cyril Smiths Akte war nicht, wie von den Behörden behauptet, verloren gegangen. Es stellte sich heraus, dass sie vom Inlandsgeheimdienst MI5 beschlagnahmt worden war.


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Ende 2014 gab Scotland Yard bekannt, dass Mitglieder des Pädophilen-Rings nicht nur Kinder gefoltert und missbraucht, sondern zudem getötet haben sollen.

„Nick“ will in den achtziger Jahren Augenzeuge gewesen sein, wie ein Tory-Abgeordneter einen 12-jährigen Jungen während einer Sex-Orgie erwürgte. Monate darauf kam es scheinbar im Beisein von „mächtigen Männern“ zu einem weiteren Mord an einem Jungen. Ein Dritter wurde offenbar absichtlich überfahren. „Nicks“ Aussagen werden von der Polizei als glaubwürdig und wahr eingestuft. Er selbst behauptet, jahrelang von elitären Personen, darunter einem ehemaligen Minister des Thatcherkabinetts, missbraucht worden zu sein. „Nick“ identifizierte auch den früheren Botschafter Sir Peter Hayman, der zu jener Zeit leitender Beamter des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 war. Tatsächlich wurde bei diesem in den achtziger Jahren kinderpornografisches Material sichergestellt. Zudem betätigte er sich im „Paedophile Information Exchange“, einer Kontaktbörse für Kinderschänder. Trotz allem wurde Hayman nie angeklagt und starb 1992 unangetastet von der Justiz. Der Abgeordnete Geoffrey Dickens stellte zuvor im Unterhaus die Frage, warum der pädophile Politiker nicht strafverfolgt wurde. Nach eigener Aussage wurde er dafür mit dem Tode bedroht.

Damals wie heute setzt das elitäre, pädokriminelle Netzwerk alle Hebel in Bewegung, um weitere Ermittlungen im Keim zu ersticken. Allerdings gelingt es nicht immer. Inwieweit die Verhaftung von Patrick Rock im Februar 2014, im Zusammenhang mit Kinderpornogafie-Vorwürfen damit zu tun hat, bleibt unklar. Rock diente der konservativen Regierung seit drei Jahrzehnten als Berater. Unter anderem arbeitete er an Richtlinien für Internetfilter zur Abwehr pornografischer Inhalte. Ein Schelm, wer Böses denkt.

Im Mai 2015 wird ein neuer Name im Pädophilenskandal öffentlich: Lord Greville Janner, Mitglied der Labour Party. Von der Staatsanwaltschaft wird er einige der „schlimmsten vorstellbaren Sexualverbrechen“ beschuldigt. Konkret des schweren sexuellen Kindesmissbrauchs in 22 Fällen in einem Kinderheim in Leicestershire zwischen 1970 und 1980. Angeblich ist Janner an Alzheimer erkrankt, was wohl keinen Prozess zulässt, der vielleicht neue Querverbindungen des pädokriminellen Netzwerkes an die Öffentlichkeit gebracht hätte. Allerdings soll der Lord noch sechs Tage, bevor er wegen seiner Erkrankung begutachtet wurde, als Geschäftsführer seiner eigenen Firma aktiv gewesen sein. Die Opfer sind empört. Seit 1991 ist bekannt, dass Janner sich an kleinen Jungen vergangen hatte. Unternommen wurde jedoch nichts. Es scheint geradeso, als funktioniere die Kultur der Vertuschung weiter.

„Das Establishment  muss geschützt werden!“

Der ehemalige konservative Minister Norman Tebbit brachte die Spekulationen hinsichtlich einer staatlichen Geheimhaltung im Jahr 2014 auf einen Nenner: „Damals dachten die meisten Leute, dass das Establishment, das System geschützt werden müssen, und dass es, wenn mal ein paar Sachen schieflaufen, wichtiger ist, das System zu schützen als zu tief in die Sachen einzusteigen.“

Das System zu schützen heißt wohl bis heute, das elitäre pädokriminelle Netzwerk zu decken. Die „schiefgelaufenen Sachen“, von denen Tebbit sprach, sind abartigster sexueller Kindesmissbrauch bis hin zu Kapitalverbrechen. Viele Täter sind bis heute weder bekannt, noch dafür bestraft worden.

Verurteilte Prominente wegen Kindesmissbrauchs:

2013:

BBC-Moderator Stuart Hall: 15 Monate Haft.

2014:

PR-Guru Max Clifford: 8 Jahren Haft (sexuelle Nötigung)

TV-Moderator Rolf Harris:  5 Jahre, 9 Monate Haft

2015:

Glam-Rockstar Gary Glitter: 16 Jahre Haft

TV-Moderator Fred Talbot: 5 Jahre Haft

Doch Anfang 2016 stellt Scotland Yard die Mordfälle an drei Jungen, die sich zwischen 1975 und 1985 ereignet haben sollen und damit zu dem prominenten Pädophilenring ein.

„Operation Midland“ sei beendet. Alle Vernehmungen und Hinweise seien ins Leere gelaufen.

Der Stern:

 Insgesamt waren 31 Ermittler mit dem Fall befasst, die Untersuchung verschlang umgerechnet rund 2,2 Millionen Euro. Ihr Leiter Steve Rodhouse verteidigte die Entscheidung, den Vorwürfen nachzugehen. Es sei richtig gewesen, sie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, sondern sie sorgfältig zu prüfen. Jedoch sei es ausgesprochen schwierig, Jahrzehnte-alte Vorwürfe zu überprüfen.

Die Vorwürfe kamen nach dem Skandal um den bekannten BBC-Moderator Jimmy Savile ans Licht. Nach Saviles Tod im Jahr 2011 wurde bekannt, dass er zu Lebzeiten hunderte Kinder, junge und auch sterbenskranke Menschen sexuell missbraucht hatte. Im Sommer 2014 wurde zudem bekannt, dass die Akten zu 114 Fällen von mutmaßlichem Kindesmissbrauch zwischen 1979 und 1999 aus den Archiven der zuständigen Ministerien verschwunden waren.

Quelle


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Sie sehen also: Hochrangige Politiker und Prominente  können nach wie vor walten und schalten wie sie wollen. Akten verschwinden, die Geheimdienste haben auch noch ihre Finger im Spiel, um das „Pädo-Establishment“ zu verteidigen.

Unsere Kleinsten, unsere Kinder, können vor ihm nicht geschützt werden. Viele Fälle haben das gezeigt, u.a. auch der Fall Marc Dutroux. Ganz im Gegenteil: Für perverse, abartige, satanisch-okkulte Rituale werden sie weiter als Opfer dienen – das Heer der verschwundenen Kinder, das täglich größer wird.

Von wegen Verschwörungstheorien! Ich sage Ihnen: Die stellen jene auf, die diese unglaublich grausamen Verbrechen an den Kindern vertuschen, um sich selbst zu schützen!

Gewiss, nicht alle Verschwundenen landen in den Händen von Perversen. Viele aber doch. Und noch immer scheuen sich Medien, Ermittler und Politiker diese Tatsache anzuerkennen.

Warum?

Ganz einfach: Weil einige von ihnen mit zu diesen Kreisen zählen.



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Ihr und euer

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Weitere Quellen:

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/bbc-missbrauchsskandal-savile-soll-auch-leichen-geschaendet-haben-13012543.html///“Jimmy Savile was Part of satanic ring“ in: „Express“ v. 13.01.13 (http://www.express.co.uk/news/uk/370439/Jimmy-Savile-was-part-of-satanic-ring)/Zugriff: 28.01.14///»Britischer TV-Star Savile: Ermittlungsbericht listet 214 Sexualverbrechen auf« in: Spiegelonline v. 11.01.13 (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/jimmy-savile-ermittlungsbericht-zu-missbrauchsskandal-a-876980.html)/Zugriff: 16.02.13///»König Jimmy« in: Der Spiegel 45/2012, S. 101/// »Britischer TV-Star Savile: Ermittlungsbericht listet 214 Sexualverbrechen auf« in: Spiegelonline v. 11.01.13 (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/jimmy-savile-ermittlungsbericht-zu-missbrauchsskandal-a-876980.html)/Zugriff: 16.02.13///»Polizei nimmt PR-Guru Max Clifford fest« in: Spiegelonline v. 06.12.12 (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/savile-missbrauchsskandal-max-clifford-festgenommen-a-871481.html)/Zugriff: 16.02.13///Zum Savile-Skandal siehe u.a.: »König Jimmy« in: Der Spiegel 45/2012, S. 100ff.///»Suche nach Pädophilen« in: Der Spiegel 46/2012///»Neuer Skandal erschüttert Fundament der BBC« in: Financial Times Deutschland v. 12.11.12///»BBC findet neuen Chef in der Oper« in: Financial Times Deutschland v. 23.11.12///»450.000 Pfund für 54 Tage Arbeit« in: Financial Times Deutschland v. 13.11.12///»Systematischer Kindesmissbrauch« in: heise.de v. 14.11.12 (http://www.heise.de/tp/artikel/37/37997/1.html)/Zugriff: 14.11.12///»Top of the Pops – Top of the Iceberg – Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen« in: doriangrey.net v. 03.11.12 (http://doriangrey.net/top-of-the-pops-top-of-the-iceberg/)/Zugriff: 15.02.13///»Britischer TV-Star Savile: Ermittlungsbericht listet 214 Sexualverbrechen auf« in: Spiegelonline v. 11.01.13 (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/jimmy-savile-ermittlungsbericht-zu-missbrauchsskandal-a-876980.html) Zugriff: 16.02.13///»Polizei nimmt PR-Guru Max Clifford fest« in: Spiegelonline v. 06.12.12 (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/savile-missbrauchsskandal-max-clifford-festgenommen-a-871481.html)/Zugriff: 16.02.13///“Jimmy Savile“ in „Wikipedia“/Zugriff: 25.05.15///“Missbrauchsskandal um Jimmy Saville“ v. 12.03.13 (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/missbrauchsskandal-um-jimmy-savile-bericht-wirft-polizei-versagen-vor-a-888418.html)/Zugriff: 25.05.15/// http://www.welt.de/print/welt_kompakt/vermischtes/article126457902/Guter-ehrlicher-Schmutz.html/// http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/kinderpornografie-vorwuerfe-berater-des-britischen-premiers-festgenommen-12830585.html/// http://www.bild.de/politik/ausland/kindesmissbrauch/40-politiker-in-kindesmissbrauch-skandal-in-grossbritannien-involviert-36687440.bild.html/// http://www.focus.de/politik/ausland/cameron-ordnet-ermittlungen-an-paedophilie-skandal-erschuettert-britische-politik_id_3969011.html/// http://www.tagesschau.de/ausland/kindesmissbrauch-102.html/// http://www.spiegel.de/panorama/justiz/grossbritannien-neue-vorwuerfe-gegen-bbc-ikone-jimmy-savile-a-1020714.html/// http://www.neopresse.com/gesellschaft/uk-261-prominente-in-paedophilen-skandal-verwickelt///http://www.blick.ch/news/ausland/grossbritannien-unter-schock-261-promis-in-paedo-skandal-verwickelt-id3779191.html/// http://www.bild.de/news/ausland/kindesmissbrauch/stuart-hall-15-monate-haft-fuer-bbc-kinderschaender-30883642.bild.html/// http://www.spiegel.de/panorama/justiz/pr-guru-max-clifford-zu-acht-jahren-haft-verurteilt-a-967301.html///http://www.spiegel.de/panorama/justiz/rolf-harris-ehemaliger-bbc-moderator-wegen-kindesmissbrauchs-zu-haft-verurteilt-a-979288.html///http://doriangrey.net/top-of-the-pops-top-of-the-iceberg/// http://www.welt.de/vermischtes/article134755777/Sex-Luegen-MI5-und-200-vermisste-Kinder.html///http://www.pravda-tv.com/2014/12/neue-details-im-paedophilie-skandal-die-unglaubliche-verschwoerung-des-grauens///http://www.neopresse.com/politik/uk-paedophilen-ring-politiker-kindesmissbrauch-und-morde-verwickelt///http://www.welt.de/vermischtes/article140629002/Die-perversen-Umtriebe-des-feinen-Lord-Janner.html


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Nach der Trump-Wahl aktuell wie nie: Der mysteriöse Tod von Jörg Haider (9) – „Feindbild“ Establishment & Banken!


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+++HAIDER LEGTE SICH MIT DEM ESTABLISHMENT & DEN BANKEN AN+++ER WUSSTE VIELE HINTERGRÜNDE ÜBER DIE FINANZKRISE & MACHTE SICH MÄCHTIGE FEINDE+++


Der ewige Kampf gegen das Establishment hatte Haider groß gemacht – so jedenfalls drückte es der Spiegel einmal aus. Vielleicht meinte das deutsche Nachrichtenmagazin damit nicht nur das inländische, sondern auch das ausländische, sprich amerikanische Ostküsten-Establishment? In Bezug auf Wiedergutmachung für die Heimatvertriebenen sagte Haider beispielsweise im Februar 2001: „Wir brauchen keine Zurufe von der Ostküste. Jetzt ist es einmal genug. Jetzt geht es um einen anderen Teil der Geschichte…“

Haider war es wohl auch, der als erster westliche Politiker den damaligen amerikanischen Präsidenten George W. Bush als „Kriegsverbrecher“ beschimpfte: „Bush ist ein Kriegsverbrecher! Er hat den Irak-Krieg bewusst mit Unwahrheiten und Lügen herbeigeführt. Außenpolitisch hat er den ganzen Nahen Osten in einen Hexenkessel verwandelt (Juni 2006)“.

Und schon zwei Jahre zuvor: „Die USA haben in Irak und in Afghanistan ein Zentrum für die Vermehrung des Terrorismus geschaffen. Daraus könnte ein Flächenbrand entstehen. Österreich als neutrales Land kann die Initiative ergreifen und einen sofortigen Rückzug der europäischen Partner aus dem Irak verlangen (Mai 2004).“

Mit diesen Äußerungen machte sich Jörg Haider wohl weder beim „Ostküsten-Establishment“ noch beim damaligen amerikanischen Präsidenten beliebt.


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In einer Talkrunde mit anderen Politikern kurz vor seinem Tod wandte Haider sich massiv gegen die Banken. Damit sprach er in Zeiten von Misswirtschaft und Provisionsritterei sicher vielen Bürgern aus der Seele:

 „Was wir brauchen ist der Schutz vor ruinösen Produkten, denn in Wirklichkeit sind die Banken eine riesige Mafia, die die ganze Welt vergiftet haben, mit diesen Produkten. In dem man von Amerika weg sozusagen alles transportiert hat und heute will keiner verantwortlich sein. Ausgetragen wird es wieder auf dem kleinen Mann, der wird Arbeitsplätze verlieren, der wird sein Einkommen verlieren. Die großen Herren sind sicherlich nicht gestraft. Das ist der Punkt…Alle sind dabei. Wenn ich mir anschaue die Deutsche Bank und die Landebanken…In Österreich ist es die große Raiffeisen-Bank, die dabei ist…dann ist es die Bank Austria…“

Noch zwei Wochen vor seiner Ermordung erklärte Haider in der Online-Ausgabe der Tageszeitung Die Presse, dass die Raiffeisen-Bank-Gruppe  schon bald in größere Schwierigkeiten kommen könnte. Ihm würden gesicherte Informationen vorliegen, wonach in Niederösterreich „lukrierte Gelder“ aus dem Verkauf von Wohnbauforderungen „hochspekulativ“ angelegt worden seien und in der derzeitigen Bankenkrise „krachen“ könnten. Dabei spielte er offenbar auf einen Schaden von rund 300 Millionen Euro durch ÖVP/SPÖ-Spekulationsgeschäfte an. Gleichzeitig warf der dem Raiffeisen-Konzern vor eine Große Koalition (SPÖ/ÖVP) zu forcieren, damit diese im Falle der Rettung der Bank eine „Notaktion“ durchführen könnte.

Raiffeisen hingegen wies Haiders Vorwürfe aufs Schärfste zurück. Der Kärntner Landeshauptmann forderte dennoch eine Prüfung durch die Finanzmarktaufsicht und „volle Aufklärung“.

Damit schaffte er sich gewiss mächtige Gegner. So ist Christian Konrad, der Raiffeisen-Generalanwalt, der „mächtigste“ Mann in der österreichischen Wirtschaft, geradezu die „Verkörperung der Macht“ (Trend v. 7. Juli 2009). Der Aufsichtsratsvorsitzende  kontrolliert eine der größten Unternehmensgruppen des Landes, darunter auch Medienbeteiligungen an Trend, Format oder Profil. Einem Gerücht zufolge soll Konrad die frühere Staatsanwältin Claudia Bandion-Ortner bei einem Essen gefragt haben, ob sie nicht das Amt der Justizministerin reizen würde. „Konrad kann mir keinen Posten anbieten“, rechtfertigte sich die Juristin darauf.

Doch Fakt ist, von 2009 bis 2011 war sie als Justizministerin im Amt. Zudem wünschte der Raiffeisen-Generalanwalt eine Änderung des neuen Antikorruptionsgesetzes, das Unternehmen beispielsweise in ihrer „Einladungspolitik“ bei Events behinderte. Durch Bandion-Ortner wurde später  eine Entschärfung gerade dieses Gesetzes  erreicht. So ticken die Uhren nun mal im Alpenland, scheint man da versucht zu sagen…


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Christian Konrad ist Ehrenmitglied des Cartellverbandes Rheto-Danubia, der direkt an den Schalthebeln der Macht in Wien sitzt, zu dem Herbert Stepic (Raiffeisen-International-Chef), Walter Rothensteiner (Vorstandsvorsitzender Raiffeisen Zentralbank Österreich AG) und Niederösterreichs ÖVP-Landeshauptmann Erwin Pröll gehören. Auch Raiffeisen-Manager wie Oberösterreichs Ludwig Scharinger (Vorstandsvorsitzender Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG), genannt „Luigi Moneti“, der eine eingeschworene Truppe einflussreicher Leute um sich scharrte, die der Der Standard einmal despektierlich als „oberösterreichische Mafia“ bezeichnete (5.09.2008), mit dem auch der frühere SPÖ-Finanzminister Hannes Androsch (der lange Zeit als Ratgeber Bundeskanzlers Werner Faymann galt) mit seinem Unternehmensimperium wirtschaftlich verbandelt ist, sind ein gewichtiger Machtfaktor in der Alpenrepublik, ebenso der Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, Erwin Hameseder (Vorstandsvorsitzender Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG), Hannes Schmid (Vorstand Raiffeisenlandesbank Tirol AG), Karl Donabauer (Vorstandsmitglied Österreichischer Raiffeisenverband) und Julius Marthold (Vorstandsvorsitzender Raiffeisenlandesbank Burgenland).

Sie alle gehören zu den „hundert Mächtigsten“ in der österreichischen Wirtschaft, mit denen sich Haider nun anlegte.

Aber nicht nur mit ihnen, sondern auch mit Raiffeisen-Managern, die zu seinen politischen Gegnern gehörten, ins Lager der „Schwarzen“, wie Jakob Auer der gleichzeitig Vorstandsmitglied des Raiffeisenverbands und ÖVP-Nationalratsabgeordneter ist oder Ferdinand Maier, Generalsekretär des Österreichischen Raiffeisenverbandes und ÖVP-Abgeordneter zum Nationalrat. Auch den „Raiffeisen-Rotariern“ wie beispielsweise Raiffeisen-Generalsekretär Ferry Maier (Rotary-Club Wien-Hofburg) dürften Haiders Äußerungen mehr als sauer aufgestoßen sein. Genauso dem Kärntner Bautycoon Hans Peter Haselsteiner, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE, dem, unter anderem, einst auch der Chef der Raiffeisenbank Niederösterreich-Wien, Erwin Hameseder geholfen hatte, die Beteiligung des Russen Oleg Deripaska einzufädeln. Haselsteiner ist zudem bekennender Freimaurer.


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Das was Jörg Haider unter anderem im Oktober 2008 forderte war gut für die Bürger und schlecht für die Banken: auf europäischer Ebene eine Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank (EZB) zu erreichen sowie die Einführung einer europaweiten Spekulationssteuer auf Finanztransaktionen, die fünfundzwanzig Milliarden Euro Einnahmen für eine Konjunkturbelebung bringen würde.

Doch alles kam anders. Drei Tage nach Haiders Tod wurde bekannt, dass die österreichische Regierung Haftungen für die Banken von bis zu 85 Milliarden Euro bereitstellte (15 Milliarden Euro für Beteiligungen)! Das wäre allerdings kein „Rettungsplan““ für die Banken, erklärte ÖVP-Finanzminister Wilhelm Molterer schnell, „den brauchen sie nicht.“ Aber was war es dann? Hatte Jörg Haider also doch Recht gehabt?

Etwa ein Jahr später erklärte Stefan Petzner, dass der Landeshauptmann von Kärnten über „hochbrisante“ Fakten zur Finanzkrise verfügt hätte. „Er wusste, das ist gefährlich, was er da besitzt“ und hätte als „erster und einziger Politiker Österreichs schon im September (2008/d.A.) detaillierte Informationen über das Ausmaß der Banken- und Finanzkrise gehabt…Haider hat vor allen anderen gewusst, was da passieren wird. Und er hat gewusst, wie hochbrisant und explosiv diese Informationen sind.“

Petzner weiter: „Das sind Informationen, die im Zusammenhang mit riesigen international vernetzten Banken- und Finanzsystemen stehen. Da geht es um viele Milliarden und die wahren Mächtigen in der Welt, die an der Ostküste und sonst wo sitzen.“

Haider hatte demnach genau gewusst, „welche nationalen und internationalen Banken betroffen sind, welche Manager, welche Bosse – und vor allem auch welche Politiker – und wie viele Milliarden Steuergeld die verspekuliert hatten. Er kannte als einziger Politiker alle Details, die der Öffentlichkeit bis heute verschwiegen werden. Er wusste welche Sprengkraft diese Informationen haben – das betrifft die mächtigsten Lobbies, die mächtigsten Finanzjongleure. Er hatte Informationen aus Kreisen der Hochfinanz.“

Petzner hatte scheinbar die betreffenden Unterlagen gesehen und Haider wusste, „das ist gefährlich, was er da besitzt…Die Banken sind nacheinander zusammengekracht, die Börsenkurse abgestürzt und die Welt ist in die größte Wirtschaftskrise seit den Dreißigerjahren gestürzt. Haider kannte die Verantwortlichen dafür, ihre Machenschaften und ihre Hintergründe.“ Petzner nannte unter anderem die „Volksbank“ und die „Kommunalkredit“.


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Vor seinem Tod kündigte Jörg Haider den Banken und ihren Managern sogar offen den Krieg an – und zwar in einem Maße, wie es wohl vor ihm noch kein anderer Politiker ausgesprochen und vor allem gewagt hatte:

„Wer mit anvertrautem Geld leichtfertig umgeht, muss die Folgen spüren“, sagte er. „Wir brauchen eine stärkere Managementhaftung, eine Änderung des Strafrechts und einen Sondergerichtshof für Wirtschaftsdelikte. Manager, die über die Grenzen gehen, müssen mit ihrem Vermögen haften. Die sind ja nicht arm, die haben gigantisch verdient.“ Und ergänzend: „Auch ist die strafrechtliche Verantwortung klarzustellen, dann müssen sie eingesperrt werden. Bei verdorbenen Lebensmitteln wird eingegriffen, bei Finanzprodukten gibt es aber keine Hilfe. Der bestehende Konsumentenschutz ist ein Sozialpartnerverein, wo keiner dem anderen weh tut. Das gehört geändert.“

Haider forderte also etwas, was bis dahin undenkbar war, aber während der Finanzkrise wohl vielen Menschen aus dem Herzen sprach: Kriminelle Banker, „Großzocker“ (und auch andere Manager), die mit dem Geld der Bürger fahrlässig und unzumutbar hantiert, also auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden verspekuliert hatten, sollten sich vor einem Sondergerichtshof für Wirtschaftsdelikte verantworten und bei einer strafrechtlichen Verantwortung auch hinter Gitter gebracht werden!

Damit legte sich Jörg Haider mit der mächtigsten Klientel Österreichs an, die wohl alles tun musste, um zu verhindern, dass dieser Mann, der wohl einige von ihnen tatsächlich hinter Gitter bringen konnte, an die Macht kam.

FORTSETZUNG FOLGT!


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Der mysteriöse Tod von Jörg Haider (8): „Freund der Feinde des Westens!“


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HAIDER BESUCHTE SADDAM HUSSEIN & GHADAFFI+++ER KRITISIERTE US-PRÄSIDENT GEORGE W. BUSH+++HIELT DEM WESTEN „DOPPELMORAL“ VOR+++


Im Februar 2002 leistete sich Jörg Haider etwas, was ihn zum „Paria“ der nationalen und prowestlichen Politik machte:

Im Rahmen einer Irakreise, einer „humanitären Mission“, wie er sich ausdrückte, besuchte er Diktator Saddam Hussein und überreichte ihm „die Grüße des österreichischen Volkes“!

Danach schrieb er das Buch Zu Gast bei Saddam – Im Reich des Bösen. Das Cover zeigt Haider und Saddam, wie sie sich die Hand reichen.

In der Kurzbeschreibung des Buches, das im März 2003 im Ibera-Verlag erschien, heißt es:

„Für seine Reisen in das Reich des Bösen erntete Dr. Jörg Haider vom pro amerikanischen Establishment heftige Kritik.

Doch wie kein anderer westlicher Politiker vor ihm fand der Kärntner Landeshauptmann in vielen Gesprächen direkten Zugang zur irakischen Staatsführung, allen voran Saddam Hussein. Haider beschreibt ohne falsches Pathos, spannend, informativ und mit viel Einfühlungsvermögen für die prekäre Lage der arabischen Welt nach dem 11. September 2001 seine Erlebnisse und Erfahrungen im Morgenland.

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 war Jörg Haider der erste österreichische Politiker, der den Ground Zero in New York besuchte. Gemeinsam mit Regierungskollegen aus Italien rief er daraufhin eine Hilfsaktion für Kinder von Opfern des Anschlags ins Leben.


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Ab Februar 2002 reiste Jörg Haider insgesamt drei Mal zur Umsetzung humanitärer, wirtschaftlicher und politischer Anliegen in den Irak und traf sich u.a. mit Saddam Hussein.

In seinen Berichten und Stellungnahmen zu den Reisen verurteilt er die unmenschlichen Folgen der UN-Sanktionspolitik für die irakische Zivilbevölkerung und hält der politisch-ökonomischen Doppelmoral der USA und ihrer Verbündeten den Spiegel vor.

Als einer von ganz wenigen europäischen Politikern bekam Jörg Haider im Sommer 2002 vom arabischen TV-Sender Al-Jazeera die Gelegenheit zu einem Live-Interview. Über 100 Millionen Menschen weltweit verfolgten das Gespräch.“

Bei diesem Interview begrüßte Haider die Zuschauer auf Arabisch und äußerte Kritik an der Nahost-Politik von US-Präsident George W. Busch.

„Spätestens seit dem Auftritt in meiner Sendung hat ihn wirklich jeder politisch Interessierte in der arabischen Welt gekannt“, meinte Al-Jazeera-Moderator Ahmed Mansour nach Haiders Tod. „Haider war beliebt, man hat ihn bewundert. Auch über den Erfolg des BZÖ bei den letzten Nationalratswahlen in Österreich ist sehr viel berichtet worden und über eine mögliche erneute Regierungsbeteiligung seiner Partei.“

Bei Haiders Besuch im Irak soll ihm Saddam Hussein etwas anvertraut haben, „worüber ich zu schweigen verpflichtet bin. Aber es festigte die Einstellung, die ich zum Irak und zu den handelnden Personen gewonnen hatte.“ Was der Diktator Haider anvertraute ist wohl bis heute nicht bekannt.


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So ist es nicht verwunderlich, wenn das amerikanische Außenministerium nach Haiders Besuch von einem „Schlag ins Gesicht der westlichen Welt“ sprach. Die USA war schließlich nach 2001 gerade dabei den irakischen Diktator neben Bin Laden zum Staatsfeind Nummer eins zu erklären.

Selbst in Kärnten gab es in Form eines Untersuchungsausschusses des Landtages ein „politisches Erdbeben“. Haider, immer noch Mitglied des Koalitionsauschusses, zog sich nach der massiven Kritik aus der Bundespolitik zurück.

Im Dezember 2003 erregte der Landeshauptmann erneut die Gemüter, als er in Bezug auf den 3. Golfkrieg erklärte, die Verhaftung des irakischen Diktators Saddam Hussein sei ein „ziemliches Betrugsmanöver“ beziehungsweise eine „Schmierenkomödie der Amerikaner“.

Auf den Unterschied zwischen den Regimes in den USA, Israel und dem Irak meinte er: „…muss ich schon sagen, es fällt mir schwer, hier graduelle Unterschiede zu erkennen.“

Natürlich wurde Haider auch dafür massiv politisch kritisiert, erneut ans mediale Kreuz geschlagen. Doch erst einige Jahre später sollte sich herausstellen, dass die amerikanische Regierung tatsächlich ihr eigenes Volk, ja die ganze Welt belogen hatte, um gegen Saddam Hussein vorzugehen, der keineswegs Massenvernichtungs- oder Bio-Waffen besessen hatte.

Ungeachtet dessen machte sich Haider weitere „Feinde“; dieses Mal  bei jenen, die eine gewisse Dominanz der USA-Israelischen Politik befürworteten. 2002 besuchte Haider Libyens Präsident Muammar al-Ghaddafi, einem einst auserkorenen Feind der USA und gründete noch im selben Jahr die „Österreich-Libysche Gesellschaft“, deren Präsident er bis zu seinem Tod war (danach wurde es seine Frau Claudia).

Haider nahm dabei Bezug auf die ersten „Beziehungen freundschaftlicher Art“ zwischen Österreich und Libyen und somit zwischen dem verstorbenen Bundeskanzler Bruno Kreisky und dem libyschen Revolutionsführer. Die Initiatoren der „Österreich-Libyschen Gesellschaft“ sahen sich zudem als „Brücke zwischen der EU und den arabischen Staaten.“ Haider war auch mit Ghaddafis Sohn Saif al-Islam befreundet.


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Dass dies – im Duett mit Haiders Israel-Politik-Kritik – vielen sauer aufstoßen sollte, schien schon fast vorprogrammiert. So kommentierte der (Ex-)Freimaurer Alexander van der Bellen von den Grünen die Entsendung einer österreichischen Militärkapelle zum 40. Jahrestag der Machtergreifung Ghaddafis nach Libyen im September 2009 (also fast ein Jahr nach Haiders Tod) mit den Worten, dass dies „nicht richtig“ wäre und „deplatziert“ sei.

Wegen der immer größer werdenden Gefahr der Bedrohung durch radikale Islamisten forderte das BZÖ ein Minarettbauverbot, ein Verschleierungsverbot und Kontrollrechte des Staates bei der Auswahl von Religionslehrern, ein härteres Vorgehen gegen Hassprediger und Islamisten.


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Im Juli 2007 tauchte eine Liste mit potentiellen Terrorzielen in Österreich auf. Auch Jörg Haider gehörte demnach zu den gefährdeten Personen…

Ungeachtet dessen hatte sich der Kärntner Landeshauptmann eine gewisse Sympathie in einigen arabischen Ländern gesichert.

So behauptete nach seinem tragischen Tod der Vorstandsvorsitzende der „Islamischen Förderation (IWFVIF)“ in Wien, Muhammed Turhan:

„Am 11. Oktober 2008 wurde Jörg Haider bei einem Autounfall in Klagenfurt verunglückt.“

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OKKULTMORD? – Der mysteriöse Tod eines „Verschwörungstheoretikers!“


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+++MYSTERIÖSER TOD EINES „VERSCHWÖRUNGSTHEORETIKERS“+++ER WAR AUF DER SPUR VON RITUELLEM KINDESMISSBRAUCH & STAATSVERTUSCHUNGEN++++++WURDE ER  VON SATANISTEN ODER DEM ESTABLISHMENT ERMORDET?+++


Der 39-jährige Max Spiers, Vater von zwei Kindern, war ein britischer Ufo-Experte. So jedenfalls berichtete es die Sun. Manch einer bezeichnete ihn auch als „Verschwörungstheoretiker“.

Spiers wurde schon im Juli, wie erst jetzt bekannt wurde, tot aufgefunden, nachdem er in Warschau eine Konferenz aufsuchte, um dort zu sprechen. Doch kurz vor seiner Rede entdeckte ihn lt. Merkur seine Freundin Sarah Adams auf dem Sofa in seiner Unterkunft.

Zuvor noch hatte er seine Mutter Vanessa Bates folgende SMS zukommen lassen:

„Dein Junge ist in Gefahr. Wenn mir etwas passieren sollte, musst du Untersuchungen anstellen.“


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Vanesse Bates ist davon überzeugt, dass ihr Sohn „dunkle Sachen“ ausgegraben hat und dass ihn dafür jemand tot sehen wollte!

Denn Spiers beschäftigte sich nicht nur mit UFO-Sichtungen, sondern auch mit „Staatsvertuschungen“. Konkret: Erst vor Kurzem soll er damit beauftragt worden sein, das Leben und Verschwinden bekannter Personen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu untersuchen.

So bohrte er wohl auch im Leben von berühmten Menschen aus der Politik, Wirtschaft und dem Unterhaltungsgeschäft.

Und noch mehr, wie die Daily Mail berichtet: Max Spiers soll gerade über eine Einrichtung der US-Armee recherchiert haben, wo vor rund 30 Jahren Pädophilie an der Tagesordnung gestanden haben soll. 

Genauer: 1987 wurde bekannt, dass auf einem kalifornischen Militärstützpunkt (Presido) 60 Kinder sexuell missbraucht wurden. Vier von ihnen zogen sich sogar sexuell übertragbare Krankheiten zu. In Verdacht geriet ein satanischer Kult. Daran teilgenommen haben soll auch der US-Offizier Michael Aquino, dem Begründer des Temple of Set, einer Abspaltung der Church of Satan. Trotz polizeilicher Untersuchung konnte ihm jedoch nichts nachgewiesen werden.

Max Spiers recherchierte über diese sogenannte „Presido-Affäre“, weil er glaubte, dass Aquino Teil einer größeren Untergrundbewegung war, die in den späten 1980er-Jahren rituellen Missbrauch an Kindern durchführte.


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Ritueller Kindesmissbrauch, Geheimpolitik & Ritualmorde


Kurz vor seinem Tod verriet er dem polnischen YouTube-Kanal PorozmawiajmyTV, dass sein Leben in Gefahr sein könnte, weil er in dieser Story grub. wie die Daily Mail berichtet.

Die Verlobte des 39-Jährigen, Sarah Adams (31), meint, dass Spiers Kontakt zu einer „Schwarzen Magie“-Sekte in Polen hatte und aus dieser austreten wollte. Beim letzten Telefongespräch mit ihr erzählte Max demnach, dass er Angst habe und Polen verlassen wolle. 

In der Tat: Aus eigenen Recherchen weiß ich, dass Michael Aquino eine der wichtigsten Personen in der Satanismusszene ist. Er war sogar in Deutschland und hielt auf der Wewelsburg in der Nähe von Paderborn ein Ritual ab. Die Unterlagen dazu liegen mir vor.

Siehe dazu auch die Dokumenation „Höllenleben“, die ich recherchiert habe und in der ich zu Wort komme:


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Bild:Kenner der Szene behaupten, Menschen würden häufig aus dem Weg geräumt werden, weil sie unangenehme Wahrheiten ans Licht bringen. Und nun gehöre wohl auch Spiers zu den Menschen, die „verschwinden“ mussten.“

Doch das ist noch längst nicht alles an Merkwürdigkeiten.

Mutter Vanessa Bates wartet schon seit über zwei Monaten auf den Obduktionsbericht ihres Sohnes. Immer wieder wird sie damit vertröstet, dass er eines „natürlichen Todes“ gestorben sei. Es gebe keinerlei Anzeichen für eine äußere Einwirkung.

Gerade deshalb wären die Ergebnisse der toxikologischen Tests so wichtig, um festzustellen, ob Max vielleicht vergiftet worden ist.

Denn Mrs. Bates weiß genau, dass ihr Junge fit und gesund war. Und nun soll er einfach so auf natürliche Weise auf einem Sofa gestorben sein? Außerdem berichten seine Freunde, dass er eine „schwarze Flüssigkeit“ erbrochen hätte.

Übrigens: Die polnischen Behörden haben nicht einmal eine Untersuchung durchgeführt, wie die Mutter weiß. Sie hat lediglich eine Sterbeurkunde bekommen. „Sie weigern sich auch alle Unterlagen zu veröffentlichen“, sagt sie im Mirror.


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Max Spiers war ein ehemaliger Mitschüler des Hollywood-Stars Orlando Blum, wie die Sun berichtet. Inzwischen wurde er auf dem Friedhof in Canterbury begraben.

Blogger sind empört. Auch für sie sind die gesamten Umstände verdächtig und deshalb fordern sie die Veröffentlichung aller Details der Autopsie und über das, was wirklich passiert ist.

Andere glauben, dass das was Max herausgefunden hat, der Wahrheit entspricht, sonst hätte man ihn nicht umgebracht (vergiftet).

Auch seine Familie will alle Antworten und dafür kämpfen, dass die Wahrheit ans Licht kommt!

So liegen auch drei Monate nach seinem mysteriösen Tod die genauen Umstände völlig im Dunkeln.


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Der mysteriöse Tod von Jörg Haider (7): Der Landeshauptmann wollte die „alte politische Ordnung“ abschaffen!


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HAIDER WOLLTE ÖSTERREICHS  POLITIK RADIKAL UMKREMPELN+++ER WOLLTE DIE GROSSE KOALITION VERHINDERN+++“ZEIT DER ABRECHNUNG“ +++VIELE SAHEN IHN SCHON ALS NEUEN BUNDESKANZLER+++MUSSTE ER DESHALB STERBEN?+++

„Das letzte Wort hat das Volk und das letzte Wort hat der Wähler in einer Demokratie.“

Jörg Haider

Ich habe Themen aufgebracht, die die Mächtigen irritiert haben, Missstände aufgedeckt. Sie hatten Angst davor, Wähler zu verlieren – zu Recht.“

Jörg Haider

„Haider ist vogelfrei.“

Anonym

Schon immer war es Jörg Haiders Anliegen gewesen, den verkrusteten rot-schwarzen „Koalitions-Proporz“ aus SPÖ und ÖVP zu brechen, der die politischen Wahrheiten über so viele Jahre hinweg gepachtet zu haben schien und Österreich als ihr „Beutestück“ ansah.

Deshalb wollte Haider die Politik in der Alpenrepublik gründlich und radikal ändern,

nach dem Motto: „Soviel Freiheit wie möglich, so wenig Staat wie notwendig.“

„Denn die Bürger wollen heraus aus diesem System westlicher Mandarine, die sich … noch immer in der Sänfte durchs Land tragen lassen und für diese Art der politischen Apartheid vom Volk auch noch Dankbarkeit erwarten.“

Österreich, so Haider weiter, würde von „Parteien beherrscht, deren Repräsentanten ihre politische Erfolglosigkeit durch Missbrauch der Macht und subtile wie brutale Unterdrückung auszugleichen versuchen.“

Jedes seiner Worte war wie ein Schlag in die erhabenen Gesichter der verwöhnten Altparteien, die sich die politische Macht im Lande aufgeteilt hatten.

Haider war es schließlich auch, der ihre Privilegien aufdeckte und anprangerte und – vor allem – ihnen durch Wahlsiege Mandate in Gemeinden, Kammern, Land und Bund wegnahm.

„Konkret hat er (Haider/d.A.) vor allem in den achtziger und neunziger Jahren darauf hingewiesen, dass wir in einem rot-schwarzen Kartell lebten. Das war für mich die allerwichtigste Geschichte. Dass einer da war und gesagt hat, dass 150 Prozent dieser Republik aufgeteilt sind in einem Kartell“, sagte Gerhard Hirschmann, ehemaliger ÖVP-Landesrat in der Steiermark. „Es ist ja alles nach wie vor, ja mehr denn je, diesem rot-schwarzen Kartell zu- und untergeordnet. Man kann sagen: Ja, er (Haider/d.A.) hat das nicht nachhaltig geändert, aber er sorgte dafür, dass dieses System erschüttert und durchgerüttelt wurde. Dass diverse Schamlosigkeiten nicht total ausgelebt wurden.“

Deshalb hatten die Parteieminenzen am 28. September 2008 vor, während und vor allem nach der Nationalratswahl in gewisser Weise Angst vor Jörg Haider. Angst vor dem schon Totgesagten, dem wohl einzigen Politiker auf der Austro-Bühne mit Charisma, der alle anderen wie farblose Schablonen neben sich aussehen ließ, der plötzlich, wie ein Phönix aus der Asche, wieder auf der bundesweiten Politikbühne aufgestiegen war und dessen BZÖ-Stern hell über der Nationalratswahl leuchtete. „Nach jener von Lazarus ist meine Auferstehung die eklatanteste der Geschichte, glaube ich“, sagte er in seiner ihm eigenen Art.

Und für wahr: Fast aus dem Stand konnte er mit dem „Bündnis Zukunft Österreich“ das Ergebnis von 2006 fast verdreifachen (2006: 4,1 Prozent, 2008: 10,7 Prozent). Ebenso bei der Sitzverteilung (2006: 7 Sitze, 2008: 21 Sitze).

Damit war Jörg Haider wieder hoffähig, war, seit seinem Abgang 2005 bei der FPÖ, sozusagen wieder da. Erneut hatte er bewiesen, dass er Wählerpotentiale fast gar magisch summieren konnte. Diese Zauberkunst hatte er schon einmal bewiesen, als er die Freiheitliche Partei (FPÖ) von fünf Prozent auf sage und schreibe 27 Prozent geführt hatte und diese (1999) zur drittstärksten Partei in der Alpenrepublik geworden war. Und nun war ihm mit dem jungen BZÖ erneut ein solcher „Husarenstreich“ gelungen.

Haider war nun bereit es allen seinen Kritikern zu zeigen, darauf lauernd die Fehler der Konkurrenten, wie er es bereits im Wahlkampf gemacht hatte, nicht nur auszuschlachten, sprich die politischen Gegner klipp und klar zu benennen, sondern sie auch für die Missstände verantwortlich zu machen.

Sie alle erinnerten sich sicher an seine Worte, als er von der „Überwindung der freiheitsfeindlichen Elemente eines ständestaatlichen Systems und die Entmachtung der herrschenden politischen Klasse durch Beseitigung ihrer Pfründe, Privilegien und demokratisch nicht legitimierten Machtinstrumente“ sprach, von einer „Kulturrevolution mit demokratischen Mitteln“, davon, dass „wir…die herrschende politische Klasse und die intellektuelle Kaste stürzen“ wollen.

Nach der Nationalratswahl 2008 blieb die SPÖ mit 29,3 % die stärkste Partei (2006: 35,3 %); es folgte die ÖVP mit 26 % (34,3 %), die FPÖ mit 17,5 % (11,04 %), das BZÖ mit 10,7 % (4,1 %) und dann die Grünen mit 10,4 % (11,4 %).

Die FPÖ und das BZÖ waren eindeutig die Sieger dieser Wahl. SPÖ, ÖVP und die Grünen hatten teilweise horrende Verluste zu beklagen. Damit war klar, dass das österreichische Volk gegen die bislang regierende Große Koalition (SPÖ/ÖVP) gestimmt hatte.

„Es ist noch immer eine große Anzahl von Wählern, die wir zurückgewinnen müssen“, bekannte Werner Faymann (SPÖ) deshalb bitter am Wahlabend. Und genau so war es: allein die Sozialdemokraten hatten rund 78.000 Wähler an das BZÖ verloren (und 181.000 an die FPÖ).

„Es ist das schlechteste Ergebnis in der Geschichte der österreichischen Volkspartei“, musste auch Wilhelm Molterer (ÖVP) zugeben. Schließlich blieb ihm auch gar nichts anderes übrig. „Das ist eine schmerzliche Niederlage. Beide Regierungsparteien haben verloren.“ Die Volkspartei hatte gleich 152.000 Wähler an das „Bündnis Zukunft Österreich“ abgeben müssen (88.000 an die FPÖ).

(Ex-)Freimaurer Alexander van der Bellen von den Grünen, der sich heuer gar zum Bundespräsidenten der Alpenrepublik aufschwingen will, sofern er bei der dementsprechenden Wahlwiederholung im Oktober 2016 gewählt wird,  räumte ein: „Vielleicht ist das Potential für eine gesellschaftspolitische liberale grüne Partei in Österreich nicht größer, als es eben ist.“

Heinz-Christian Strache von der FPÖ erklärte: „Wir haben nicht nur alle Wahlziele klar erreicht, sondern bei weitem übersprungen.“

Und Jörg Haider vom BZÖ sagte unmissverständlich: „Rot-Schwarz ist abgewählt. Wir müssen jetzt die Bereitschaft haben, Verantwortung zu tragen, uns bemühen, mit anderen Parteien ins Gespräch zu kommen, um dauerhafte, stabile Verhältnisse für Österreich zu ermöglichen.“

Ein Foto am Abend nach der Wahl zeigt die vier Parteichefs nebeneinander stehend: die geschlagenen Werner Faymann und Wilhelm Molterer mit betretenen Gesichtern; die siegreichen Haider und Strache, lächelnd und mit erhobenem Daumen.

Die Große Koalition wurde also genauso „gebrochen“ wie die Verfassungsmehrheit von SPÖ und ÖVP im Parlament, die bei zwei Drittel der Mandate lag.

Haider hatte schon im Vorfeld der Großen Koalition angekündigt, dass diese Nationalratswahl eine „Zeit der Abrechnung“ werden würde, wollte die Österreicher gar von dieser „erlösen“, denn „Wahltag ist Zahltag“.

SPÖ und ÖVP hätten zwei Jahre lang nichts gegen die Teuerung getan. „Das ist die schlechteste Regierung, die wir seit 1945 je gehabt haben. Wer kein Gefühl für das eigene Volk hat, der darf sich nicht wundern, wenn die Wählerinnen und Wähler die eigene Regierung in die Wüste schicken.“

Das BZÖ, deren Parteifarbe orange ist, wurde einst mit Bienen verglichen und so hätten die Bienen die Fähigkeit, „den Staat so zu gestalten, dass sie immer dann, wenn zu viele Drohnen da sind, sich der Drohnen entledigen“, drohte Haider dem bisherigen Regierungsestablishment offen.

Das war eindeutig und verstand nicht nur der Wähler, der dies schließlich honorierte, sondern auch der politische Gegner. Schon vor den Wahlen wusste der, dass dies nichts Gutes bedeuten und nur Unheil bringen würde, wenn Haider in der Wählergunst dazu gewinnen konnte. Dass er schließlich einen solchen Erfolg verzeichnete, hätte wohl keiner von ihnen in seinen schrecklichsten Alpträumen erwartet.

Nun aber war es soweit: nach den Wahlen war Haider ein stärkerer Widersacher als je zuvor, der alles daran setzen würde, den „verstaubten“ Parteienstall der Großen Koalition „auszumisten“ und die BZÖ-Ansprüche zusammen mit FPÖ-Strache geltend zu machen.

Nicht nur dass mit der Nationalratswahl 2008 die Große Koalition offenbar ein Ende hatte, es bestand zudem die Möglichkeit einer „Verbrüderung“ zwischen der FPÖ und dem BZÖ. Beide Parteien wären dann mit insgesamt 55 Parlamentssitzen fast gleich stark wie die SPÖ (57 Sitze) und stärker als die ÖVP (51 Sitze) und könnten die Grünen (20 Sitze) ins fast unbedeutende Aus schmettern. Kritiker sprachen von einem „Rechtsblock“ von fast 30 Prozent. Aus Sicht der herkömmlichen Parteien gewiss eine Katastrophe.

Dann wurde über eine eventuelle Koalition mit der ÖVP, dem BZÖ und der FPÖ gemunkelt. Schließlich soll der einstige ÖVP-Kanzler, Wolfgang Schüssel, der 2000 mit Haider in eine Koalition ging, auch bei der Gründung des BZÖ mitgewirkt haben, beziehungsweise eingebunden worden sein. Haider war nicht dagegen. Auch wenn er und Strache sich im Wahlkampf als Konkurrenten gegeben hatten und der FPÖ-Chef dem Kärntner Landeshauptmann vorwarf, die Freiheitlichen (durch die Gründung des BZÖ) „verraten und verkauft“ zu haben. Strache schloss eine Zusammenarbeit nach der Wahl aus, während Haider meinte, das würde sich in nächster Zeit geben. „Die Presse“ berichtete: „Er (Haider/d.A.) hat nun Strache umstimmen können, mit dem BZÖ gemeinsame Politik zu machen. Zwei Parteien, aber ‚eine verbesserte Gemeinsamkeit im Parlament’…“

Am 2. Oktober 2008, neun Tage vor seinem Tod, gab Haider Nina Horaczek und Claudia Reiterer für ihr Buch HC Strache – Sein Aufstieg, seine Hintermänner, seine Feinde ein Interview, in dem er – angesprochen auf eine Kooperation zwischen FPÖ und BZÖ –  klar und deutlich sagte: „Auf der Ebene einer Koalition gibt es halt zwei Parteien, die sich leichter auf ein Regierungsprogramm einigen, weil sie in vielen Bereichen identere Vorstellungen haben. Auf der parlamentarischen Ebene natürlich auch, dass es ein schrittweises Annähern gibt oder es Kooperationsvereinbarungen gegen kann. Dass man gemeinsam die Stärke, die man hat, auch zum Ausdruck bringt, um leichter Mehrheiten zu ermöglichen…“

So also wurde auf politischer Ebene den beiden siegreichen Parteiführern wohl alles zugetraut, um die Macht der Rot-Schwarzen Dominanz endgültig zu brechen.

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Als Strache und Haider sich dann noch zwei Tage vor seinem Tod zu einer „Aussprache“ trafen, dürften wohl auch die letzten Alarmsirenen geschrillt haben. Auch wenn der FPÖ-Chef nach Haiders plötzlichem Tod meinte, es wäre lediglich um eine Aussöhnung und um „getrennte Wege“ gegangen. In einer BZÖ-Pressemitteilung hieß es jedoch: „’Es war eine Zusammenkunft der Sieger,’ so Haider. Während die beiden Noch-Regierungsparteien untätig sind wollen BZÖ und FPÖ gemeinsam ein Programm für Wirtschaft und Arbeit in Österreich erstellen.“ Und weiter: „Ganz klar wurde auch festgelegt, dass eine Minderheitsregierung auf keinen Fall gestützt werde…Haider ortet einen massiven Handlungsbedarf, weil ‚eine Unzufriedenheit der Bevölkerung zu spüren ist.’ Deshalb soll das Land im Sinne der gemeinsamen Vorstellungen verändert werden…Künftig werden BZÖ und FPÖ die Zusammenarbeit im Parlament verbessern.“

Das erklärte auch Haiders engster Vertrauter und BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner. Bei diesem Treffen wäre die Tür für eine Dreier-Koalition ÖVP-FPÖ-BZÖ ein „kleines Stück aufgegangen.

Und Faktum ist, dass er kurz davor stand, die politische Landschaft in Österreich völlig über den Haufen zu werfen und die große Koalition zu verhindern.“

Haider meinte schließlich: „Wir lehnen eine Mitverantwortung und Bildung einer neuen Regierung nicht ab.“ Ein Motto, das bereits im Wahlkampf angedeutet wurde. Da war es also endlich heraus, das Schreckgespenst, das seit der verheerenden Niederlage wie ein Damoklesschwert über den Häuptern der Konservativen und Sozialdemokraten schwebte:

Haider und Co. hatten nicht nur die Wahl gewonnen, sondern dazu auch noch Regierungsambitionen!

Nicht wenige (immerhin fast 40 Prozent der eigenen Wähler) sahen in jener turbulenten Zeit den BZÖ-Chef schon als neuen Bundeskanzler.

Auszuschließen war nichts mehr, denn schließlich hatte Jörg Haider schon längst angekündigt nicht ins Parlament gehen, sondern lediglich als „Kanzlerkandidat“ antreten zu wollen; auf gut deutsch: nur als Bundeskanzler nach Wien zu wechseln.

Selbstbewusst erklärte er noch zwei Wochen vor der Wahl dem deutschen Nachrichtenmagazin Focus: „Wenn wir stark genug sind, bin ich bereit, Bundeskanzler zu werden.“ Und in der ORF-Sendung Konfrontationen antwortete Haider auf die Frage der Moderatorin „Herr Haider, Sie wollen Kanzlern werden?“ mit einem Lachen: „Wenn es sich nicht verhindern lässt.“

Schon einmal war für ihn der Kanzlersessel in greifbarer Nähe gewesen: Nach der Nationalratswahl 1999, als die FPÖ mit 26,91 Prozent an zweiter Stelle hinter der SPÖ (33,15 Prozent) landete. Zwar lagen die Freiheitlichen „prozentual“ in gleicher Höhe wie die ÖVP, hatten aber 415 Stimmen mehr. Freilich war dies nicht mal ein Hauch eines Hauches von Mehrheit, reichte aber dazu aus, die FPÖ zur zweitstärksten politischen Kraft zu erklären. Nachdem Koalitionsverhandlungen der ÖVP mit der SPÖ gescheitert waren, kam es schließlich zu einer schwarz-blauen Wenderegierung aus ÖVP und FPÖ. Haider hatte schon vorab durchblicken lassen, Wolfgang Schüssel (ÖVP) den Kanzlersessel  zu überlassen, wie es dann auch kam.

Der Kärntner Landeshauptmann ließ nun auch den SPÖ-Bundesparteivorsitzenden Werner Faymann nicht ungeschoren, der nach Haiders Tod im Dezember 2008 zum Bundeskanzler vereidigt werden sollte.

„Faymann ist als Wohnbaureferent in Wien nie im Sturm gestanden, weil er sich in Wirklichkeit seine Klientel erkauft hat, durch die berühmten Medienpakete, die er mit allen abgeschlossen hat, die er für seinen Aufstieg gebraucht hat.“

Und Haider schimpfte weiter, dass in Österreich eine „Handvoll mächtiger rot-schwarzer Funktionäre“ regieren würde und nicht das Volk!

Ein klarer Affront gegen die bestehende Politik-Elite. So wäre für ihn auch eine Krisenregierung denkbar gewesen.

„Man könnte die Koalitionsverhandlungen aussetzen und für zwei Jahre eine Regierung der Stärke bilden“, sagte er dazu. „Die Opposition soll mit eingebunden sein, je nachdem, wie weit sie das will. Jede Partei wäre verpflichtet geeignete Persönlichkeiten zu nominieren und ein Programm gegen die Krise mitzutragen. Es soll ohne Streit gearbeitet werden, danach kann man neue Koalitionüberlegungen anstellen.“

Zudem forderte der Kärntner Landeshauptmann in einem seiner letzten Interviews etwas, was den meisten Politikern in den harten Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise überhaupt nicht ins Konzept passte: Einkommensstärkende Maßnahmen durch eine Steuersenkung! Haiders Intentionen gingen also auch, Parteiunabhängig, soweit, das Beste für die Bürger während dieser harten Krisenzeiten zu erreichen.

Stefan Petzner erklärte Ende Juni 2009, für ein Attentat auf Haider könnte sprechen, dass er es geschafft hatte, die Große Koalition zu verhindern.

Hämisch fragte Die Presse nach: „Was soll das heißen? Dass Werner Faymann oder Josef Pröll ihre Schergen losgeschickt haben, um Haider aus dem Weg zu räumen, eher dieser gemeinsam mit den Grünen oder der FPÖ an einer Koalition bastelt? Dass die Staatsanwaltschaft eingebunden ist und das jetzt aktiv vertuscht?“ Und weiter: „Realistischer ist wohl ein anderes Szenario: Der Mythos Haider, immerhin das einzige Kapital des von ihm gegründeten BZÖ, droht – siehe EU-Wahl – langsam zu verblassen. Schon das Vorbild Lady Diana zeigt, wie man mit Verschwörungstheorien einen Mythos jahrelang am Leben erhalten kann. Die Zweifel an der Unfalltheorie sind in Wirklichkeit die Überlebensstrategie einer politischen Partei.“

Petzner ließ sich davon nicht beirren, sondern wurde noch konkreter:

„Jörg Haider hat zwei Wochen vor dem Unfall mit seinem Sieg für das BZÖ und 11 % die innenpolitische Landschaft völlig über den Haufen geworfen und die Karten ganz neu gemischt. Haider war plötzlich wieder ein entscheidender innenpolitischer Faktor und für die Mächtigen gefährlich. Er hätte es geschafft, die Große Koalition zu verhindern.“

Und weiter: „Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass mit einem Jörg Haider die politische Landschaft heute völlig anders aussehen würde. Haider hatte alle Optionen. Diese Chance war ihm bewusst und er wollte in der folgenden Woche Nägel mit Köpfen machen – er hätte definitiv eine Dreier-Koalition statt der Großen Koalition zusammengebracht.“

Doch nach dem mysteriösen Unfall des Kärntner Landeshauptmanns kam alles anders. „Genau einen Tag nach dem Tod Jörg Haiders ist von den Zirkeln der Mächtigen die Große Koalition besiegelt worden“, führte Petzner weiter aus. „Das heißt: Der Tod Jörg Haiders war die Geburtsstunde der Großen Koalition.“

Petzner hatte sicher nicht vergessen, dass Bundespräsident Heinz Fischer nach den Nationalratswahlen im Oktober 2008 die Spitzenkandidaten des BZÖ und der FPÖ, Jörg Haider und Heinz-Christian Strache, zu Gesprächen in der Hofburg empfangen hatte. Wenn die schwarz-roten Politiker noch ein Zeichen für das neue Erwachen einer orangen-blauen Macht benötigten, dann hatten sie es wohl an diesem Tag bekommen.

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FORTSETZUNG FOLGT!

Vertrauliche Infos zum Mord an Jörg Haider bitte an: guidograndt@web.de. Bitte nur ernsthafte und belegbare Hinweise und keine Verschwörungstheorien. Danke!


Dieser Content ist ein aktualisierter Auszug aus meinem Buch (in dem alle Quellenangaben zu finden sind):

Cover Logenmord Jörg Haider

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 Ihr und euer

GUIDO GRANDT


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