Medien-Experte kritisiert: „Der Journalismus hat versagt! Wir müssen das Vertrauen entfremdeter Bevölkerungsteile wieder zurückgewinnen!“

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Schon längst kritisieren weite Teile der Bevölkerung, dass die Medien „unehrlich“ mit ihren Sorgen und Nöten umgehen und dass sie stattdessen von ihnen beschimpft werden.

Mit aus diesem Grund stellen sich immer mehr sogenannte „Wutbürger“ gegen die sogenannte „Lügenpresse“ .

Es braucht wohl einen US-amerikanischen Experten, der dahingehend endlich mal Tacheles redet. In Deutschland findet sich wohl keiner, der dazu den nötige Mumm hat.

So sind es harte Worte, die der US-Amerikaner Jeff Jarvis, Medienvisionär & Journalismusprofessor an der New Yorker City University, findet. Vor allem hinsichtlich des eskalierenden Präsidentschaftswahlkampfes zwischen der Demokratin Hillary Clinton und ihrem republikanischen Widersacher Donald Trump.

Denn gerade dieser steht sinnbildlich für das  Versagen der Presse.


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Jeff Jarvis: „Die (…) Präsidentschaftswahl hat den Journalismus in eine tiefe existentielle Krise gestürzt. Ich mache mir große Sorgen, wo der US-amerikanische Journalismus heute steht. Was ist seine Kernfunktion? Natürlich die Öffentlichkeit zu informieren. Doch der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump ist der beste Beweis dafür, dass der Journalismus genau in dieser Rolle versagt hat.“

Genauso versagt hat auch der deutsche Mainstream-Journalismus! Wenn Sie weiterlesen werden Sie verstehen, dass die Kritik an den US-amerikanischen Medien eins zu eins auf die Zustände hierzulande übertragen werden kann.

Jeff Jarvis: Wir haben es nicht geschafft, die Sichtweisen, Bedürfnisse, Ziele und Probleme der Trump-Wähler in der Berichterstattung angemessen zu reflektieren. Sie vertrauen den Nachrichtenmedien nicht, weil sie in der Berichterstattung nicht vorkommen oder nicht für voll genommen werden (…) Wenn wir uns aber die Petrischale genauer anschauen, in der Trump gezüchtet wurde, steht hinter seinem Erfolg vor allem der Zorn dieser Enttäuschten. Solche Verärgerung hat natürlich ihre Berechtigung, sie wird aber auch von Populisten wir Trump ausgenutzt und zeugt letztlich von einer Unterversorgung mit Informationen.“

Selbstkritisch und ehrlich erklärt der New Yorker Journalismusprofessor weiter: Wir müssen uns eingestehen, dass wir Fehler gemacht haben und deshalb Teile der Gesellschaft nicht mehr erreichen. Extremisten sind für uns verloren: Wer sich jahrelang darauf versteift, dass den etablierten Nachrichtenmedien nicht zu trauen ist und laut „Lügenpresse“ skandiert, der ist nicht mehr empfänglich für Fakten. Aber was ist mit den 10 bis 20 Prozent, die auf der Kippe stehen und noch offen sind für rationale Argumente und faktenbasierte Diskussionen? Nur wenn wir diese Menschen noch erreichen, können wir eine weitere Radikalisierung verhindern.“

Das gilt insbesondere auch für jene „Wutbürger“ in Deutschland, die von der Politik und den Medien gleich alle als Nazis, Rassisten und Ausländerfeinde gebrandmarkt werden – anstatt sie sich mit ihren Problemen auseinandersetzen.


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Jeff Jarvis: Wir müssen einen Weg finden, die Perspektive der konservativen oder auch der rechtsgesinnten Bevölkerungsteile besser zu verstehen. Journalisten müssen lernen, mit Minderheiten zu sprechen, die nicht so denken wie sie selbst. Sie müssen ihnen Empathie entgegenbringen. Das ist ein großes Versäumnis (…) Am wichtigsten dabei ist, dass wir Journalismus nicht mehr als Produkt verstehen, sondern als Dienstleistung an der Öffentlichkeit. Natürlich produzieren wir Journalisten Inhalte, doch müssen wir noch viel radikaler denken, um in Zukunft zu bestehen (…) Unterm Strich geht es für Journalisten immer wieder darum, das Vertrauen entfremdeter Bevölkerungsteile zurückzugewinnen.“

Und dann fordert Jarvis das, was sich auch die Mainstream-Medien hierzulande zu Herzen nehmen sollten: „Um wieder an Relevanz zu gewinnen, müssen wir vertrauensvolle Beziehungen zu den Menschen aufbauen (…) Wir müssen lernen, den Menschen besser zuzuhören.“

Quelle

Das sind wahrlich die „Zauberworte“, um Journalismus wieder „ehrlicher“ zu machen:

Vertrauen zu den Menschen aufzubauen und ihren Sorgen und Nöten besser zuzuhören, um darüber zu berichten, anstatt sie zu beschimpfen und zu verunglimpfen.


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SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

Ihr und euer

GUIDO GRANDT


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4 Gedanken zu “Medien-Experte kritisiert: „Der Journalismus hat versagt! Wir müssen das Vertrauen entfremdeter Bevölkerungsteile wieder zurückgewinnen!“

  1. Sie bräuchten nur die Warheit schreiben, dann wären sie wieder in.
    Nur die Warheit ermöglicht es den Menschen, sich richtig zu entscheiden. Jeder Lügner sollte bestraft werden. Vielleicht gäbe es dann weniger von ihnen.

  2. Irgend einen (neuerlichen) US-Import brauchen wir nicht, da damit viel eher an die unselige Atlantik-Brücke erinnert werden würde. Nein, es würde mehr als genügen, wenn sich die deutschen Journalisten nicht durch US-amerikanische und/oder deutsche Regierungsstellen briefen lassen würden. Und sie sich der Worte H.-J. Friedrichs erinnern täten: „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache – auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört.“

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