Staatsaffäre Natascha Kampusch: „Der Mord, der keiner sein darf!“

GUIDO-KOLUMNE-MIX♦ No.  623 (41/2016) ♦


Die Staatsaffäre Natascha Kampusch ruht nicht. Genauso wenig, wie die Wahrheit, die dahintersteckt, die noch immer verdunkelt und vertuscht wird. Doch irgendwann kommt alles einmal ans Licht. Die „offizielle“ Geschichte, die „offizielle“ Wahrheit bröckelt immer mehr.

Der damalige Soko-Leiter Franz Kröll hatte damit begonnen ein Pädo-Netzwerk aufzudecken, in dem sich auch hochrangige Leute befinden sollen. Aus genau diesem Grund musste meines Erachtens der Oberst  sterben – getarnt als Selbstmord.

Ebenso wie der Kampusch-Entführer Wolfgang Priklopil. Am Abend der Flucht von Natascha soll er sich auf die Gleise gelegt haben, auf denen er schließlich von einem Zug überrollt wurde. So steht es geschrieben. Aber so muss es nicht stimmen!

Schon immer wurde von Insidern dieser Selbstmord bezweifelt. Doch man muss verstehen: Wenn die offizielle Suizid-These nicht mehr haltbar ist, heißt das im Umkehrschluss, dass es Täter gegeben haben muss, die Priklopil getötet haben. Genau jene nämlich, die alles andere als ein Interesse daran haben, dass die wahre Geschichte um den Entführungsfall Kampusch bekannt wird, der sich zur Staatsaffäre entwickelt hat.Und damit nimmt er genau jene Dimensionen an, die ich selbst in meinen Büchern recherchierte und mit den Ermittlungen Oberst Krölls konform gehen.

Die zentrale Frage lautet also, ob sich Priklopil tatsächlich (freiwillig) auf die Gleise gelegt hat oder bereits tot war und andere seine Leiche dahingeschafft haben? Wer also sind dann seine Mörder?

Dementsprechend ist nun auf Spiegel online zu lesen:

Der Entführer von Natascha Kampusch wurde von einem Zug überrollt. Starb Wolfgang Priklopil dadurch? Oder war er tot auf die Gleise gelegt worden? Ein neues Gutachten schließt Fremdverschulden nicht aus.

Und weiter:

Die Ermittler kamen schnell zu dem Schluss: Durch die Befreiung seines Opfers und seine darauf folgende Enttarnung hatte sich der Entführer in Suizidabsicht vor den Zug geworfen. Ein entsprechend vorinformierter Rechtsmediziner bestätigte diesen Geschehensablauf. Die Akte in diesem Kriminalfall wurde vorerst geschlossen.

Doch starb Wolfgang Priklopil tatsächlich durch die Kollision? Oder war er bereits davor tot und wurde er von einem oder mehreren Unbekannten auf die Gleise gelegt?

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/natascha-kampusch-zweifel-an-suizid-des-entfuehrers-wolfgang-priklopil-a-1087957.html

Karl Kröll, der Bruder des Soko-Leiters Franz Kröll, lässt seit Jahren nicht locker. Er präsentierte nun zwei neue Gerichtsgutachten, die dem offiziellen hinsichtlich des Todes von Priklopil widersprechen.

Spiegel Online:

Der Gerichtsmediziner im Fall Priklopil sei nicht nach den „üblichen rechtsmedizinischen Standards und üblichen Vorgangsweisen, nicht einmal (nach) denen eines durchschnittlich sorgfältigen Facharztes der Rechtsmedizin“ vorgegangen, wichtige Untersuchungen seien unterblieben. „Das Gutachten enthält einen Zirkelschluss, nämlich dass ‚unter Bedachtnahme auf die aktenkundige Vorgeschichte‘ ein Suizid vorgelegen haben soll“, urteilen die österreichischen Rechtsmediziner Johann Missliwetz und Martin Grassberger. Das rechtsmedizinische Gutachten zum Tod von Wolfgang Priklopil aus dem Jahr 2006 sei „somit wertlos“.

Das Fazit scheint klar: Die „mangelhafte Fallbearbeitung“ zum Tod des Entführers könne als „gerichtsmedizinischer Kunstfehler“ bezeichnet werden. Es bestehe die „nicht unerhebliche Gefahr“, dass wesentliche Befunde vernichtet worden seien und damit „die Aufklärung in Richtung Verbrechen konkret für immer vereitelt wurde“…

Nach Ansicht von Missliwetz und Grassberger wurden insgesamt sieben Punkte missachtet, die für eine begründete, umfassende und sorgfältige Expertise notwendig gewesen wären. Auch wurde kein technisches Gutachten verfasst, um eine Korrelation der Verletzungen mit der Fahrzeugfront abzugleichen.

Über die „zweifelhafte“ Bahnleiche habe ich in meinem Blogcontent

https://guidograndt.wordpress.com/2016/02/26/staatsaffaere-natascha-kampusch-wurde-der-entfuehrer-doch-ermordet/

geschrieben:

Ich habe Einblick in die Obduktionsberichte von Wolfgang Priklopil bekommen, die Tatort- und Leichenfotos gesehen, die “streng geheim” verwahrt werden.

Bereits im Juni 2013, also vor fast drei Jahren, schrieben Udo Schulze und ich dazu (Hervorhebungen durch mich):

Wolfgang P. – »Zweifelhafte« Bahnleiche:

 Nach offizieller Darstellung hat sich Wolfgang Priklopil vor eine herannahende Wiener S-Bahn auf die Gleise geworfen. Die stählernen Räder des Zuges trennten dabei seinen Kopf vom Rumpf, der Entführer war auf der Stelle tot. Doch inzwischen werden die Fragen immer lauter, ob der Kampusch-Entführer nicht doch ermordet wurde. Demnach werde jetzt ein neues Gutachten vorgelegt, in dem anhand der Auffindesituation des Leichnams Zweifel zulässig seien. Besonders auffällig: Kopf und Körper sind »sauber« voneinander getrennt. Für eine Bahnleiche ist das untypisch, was schon dem verstorbenen Ermittler Franz Kröll aufgefallen war. Der Selbstmord, so der Kriminale, habe inszeniert gewirkt. Das Gutachten soll von einem Sachverständigen stammen. In die gleiche Richtung zielt auch ein Brief des BZÖ-Parlamentariers Ewald Stadler an die österreichische Innenministerin, in dem davon die Rede ist, der Zugbegleiter sei nie zu dem, was er gesehen hat, vernommen worden. Insbesondere sei wichtig, ob es aus dem Hals des Toten heftigen Blutaustritt gegeben habe. Das Ministerium allerdings gab sich in einer ersten Stellungnahme bedeckt und verwies auf die Staatsanwaltschaft. Demnach sei der Selbstmord nicht anzuzweifeln.

Doch den Fotos der Leiche von Wolfgang Priklopil nach ist dies wohl nicht mehr aufrechtzuhalten. Ende Oktober 2012 bekommen wir diese “Top Secret” Aufnahmen zu Gesicht. Darauf ist wenig Blut zu erkennen. Und das hätte schließlich austreten müssen, wenn, wie offiziell verbreitet, Priklopil durch einen Zug der Kopf vom Hals getrennt worden sein soll. Aus gut informierten politischen Kreisen wird uns zugetragen, dass das Herz des Entführers wohl noch einige Schläge getan haben müsste, wie Pathologen meinten. So müsste noch für kurze Zeit Blut aus der Halswunde gepumpt worden sein, die eine große Blutlache hinterlassen hätte. Doch das ist auf den Fotos für uns nicht zu erkennen. Gleichzeitig gibt man uns zu bedenken, dass, wenn Priklopil bereits vorher getötet und erst dann auf die Gleise verbracht worden wäre, durch das Überfahren Spuren beseitigt worden seien: Eventuelle Würgemale. Auch könnte man so nicht mehr feststellen, ob ihm vielleicht vorher der Kehlkopf abgedrückt worden war und er so zu Tode kam.

Ich bleibe dabei:

Die Entführung Natascha Kampuschs ist nur ein Rädchen in einem größeren Zusammenhang: Der einstige Chefermittler Franz Kröll vermutete ein elitäres Netzwerk, das dahinter steckt. Meines Erachtens nach hatte er Recht und musste sterben, weil er gewissen Leuten zu nahe kam!

Der Fall Kampusch führt in die dunklen Abgründe von Kinderpornographie und Kinderprostitution. Er zeigt auf, wie ein ganzer Staat erschüttert werden kann. Wie kriminelle Vertuschungen, Manipulationen und Vetternwirtschaften auf Ebenen der Politik und Justiz, von Geheimdiensten und Medien, sein Gefüge wie Krebszellen zerfressen können und wie scheinbar unzusammenhängende Sachverhalte und hochrangige Protagonisten in einem weitgefächerten Netzwerk zusammenhängen. Aus diesem Grund ist der Fall Kampusch ein staatsgefährdender Skandal. Eine Staatsaffäre, die uns drastisch die Schattenseite eines Rechtsstaates vor Augen führt.

Die Huffington Post resümiert: Bisher wurden diejenigen, die Zweifel am Ausgang der Ermittlungen des Kampusch-Falles äußerten, als Verschwörungstheoretiker verschrien. Das könnte sich bald ändern.

Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2016/04/19/natascha-kampusch-entfuhr_n_9729038.html

DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT

shutterstock_133773500

„Für Deutschlands Zukunft, für unsere Demokratie und Kultur ist heute nichts wichtiger als ein Klima offener und breiter Meinungsfreiheit. Sie ist das Fundament der Demokratie. Wir müssen uns vor einer Bedrückung durch die allzu mächtige Political Correctness schützen (…) Nur in offener Meinungsfreiheit, die auch extreme Abweichungen toleriert und dann im politischen Streit austrägt, erwachsen Mut und Kreativität.“
Klaus von Dohnanyi (SPD)

In eigener Sache: 
Es würde mich sehr freuen, wenn Sie auf Facebook meinen kleinen gugra-media-Verlag mit „Gefällt mir“ markieren würden und zwar hier: https://www.facebook.com/gugramedia?fref=ts
Herzlichen Dank!


Weitere Hintergrundinformationen zum Fall Natascha Kampusch hier:

COVER Band 1
http://www.alaria.de/home/2830-fall-natascha-kampusch-die-inoffizielle-story.html
Cover2https://www.alaria.de/home/2831-fall-natascha-kampusch-die-inoffizielle-story.html
Cover3
http://www.alaria.de/home/2832-fall-natascha-kampusch-die-inoffizielle-story.html
Akte Natascha Kampusch - Die Geheimdokumente_NEU2
http://www.alaria.de/home/2674-akte-natascha-kampusch.html

Ein Gedanke zu “Staatsaffäre Natascha Kampusch: „Der Mord, der keiner sein darf!“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s