Die hässliche Fratze des Sozialstaates: Flüchtlinge und Obdachlose werden gegeneinander ausgespielt!

GUIDO-KOLUMNE-MIX♦ No.  598 (16/2016) ♦


Es sind gerade die scheinbar kleinen Missstände, die den inneren Frieden in Deutschland in Bezug auf die Flüchtlingskrise gefährden. Und zwar sehr massiv.

Gestern berichtete ich über eine Mutter, die mit ihren beiden Kleinkindern von einer Gemeinde aufgrund fehlender Sozialwohnungen in einen Flüchtlingscontainer einquartiert wurde. Während die Migranten dafür natürlich nichts bezahlen, muss die Mutter über 500 Euro Miete monatlich aufbringen. Und das für gerade mal etwas mehr als 15 Quadratmeter!

Hier die ganze unglaubliche Geschichte: https://guidograndt.wordpress.com/2016/01/21/skandal-mutter-zweier-kleinkinder-von-gemeinde-in-fluechtlingscontainer-einquartiert-500-euro-miete-fuer-15-quadratmeter/

Während also im ganzen Land neue Wohnungen für die Schutzsuchenden gebaut werden, geschehen noch andere beschämende Vorfälle in deutschen Städten.

Beispielsweise in Lindenberg im Allgäu. Dort drehte die Stadt vor Kurzem in der Obdachlosenunterkunft das heiße Wasser ab! Mit der Begründung des Ordnungsamtsleiters Thomas Geiger: Die Obdachlosen würden kein Geld bezahlen. Also keine Wohngebühr.

„Weil wir so keine Einnahmen haben, beschränken wir die Ausstattung auf das Notwendigste“, gibt Geiger zum Besten. Deshalb habe die  Stadt die maximale Wassertemperatur von etwa 60 Grad Celsius auf 30 bis 35 Grad gesenkt. „Das ist immer noch weit über dem Mindeststandard“, so der Ordnungsamtsleiter weiter. Der sei Gerichtsurteilen zufolge schon mit einer Waschmöglichkeit erfüllt – egal welcher Temperatur. Nicht einmal ein Bad ist laut Geiger notwendig.

Auf gut deutsch: bei den ohnehin mittellosen Obdachlosen soll so das Sozialetat eingespart werden.  Dabei teilen sich viele von ihnen aus Platzmangel ein Zimmer.

Und das sind die Kosten für monatliche Grundgebühr und Strompauschale: Die Grundgebühr setzt sich aus 3,35 Euro je Quadratmeter und 5,55 Euro für Nebenkosten zusammen. Die Strompauschale beträgt 28 Euro.

Quelle: http://www.all-in.de/nachrichten/lokales/Obdachlose-zahlen-nicht-Stadt-Lindenberg-dreht-heisses-Wasser-ab;art26090,2169642

So sieht also der Unterschied zwischen Obdachlosen und Flüchtlingen, die hierzulande aufgenommen werden, tatsächlich aus. Das ist nicht mehr nachvollziehbar.

Bald wird es, wie beispielsweise in Österreich, auch in Deutschland zu solch erniedrigenden Szenen kommen, in denen Obdachlose ums Essen mit den Flüchtlingen kämpfen:

„Größere Probleme hatten wir hier mit den Obdachlosen“, sagt der Soldat, der erst seit wenigen Monaten beim Bundesheer ist. Schon mehrmals habe die Polizei eingreifen müssen, weil die Obdachlosen versucht haben sollen, sich in die Essensausgabe des Flüchtlingscamps zu schleichen, um Essen zu stehlen. Dabei sei es zu „Reibereien“ gekommen.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/01/22/sparguthaben-europa-steht-vor-einer-massiven-finanz-krise/

Das alles ist mehr als beschämend und damit spielt der Staat zwei bedürftige Sozialgruppen gegeneinander aus. Auch das gehört zur Wahrheit der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Doch niemand berichtet darüber.

An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass in Deutschland immer mehr Menschen auf der Straße leben müssen. Ihre Zahl explodiert geradezu. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) teilt im Oktober 2015 mit, dass diese in den letzten zwei Jahren um 50 Prozent gestiegen sei. Die Gesamtzahl der Wohnungslosen wird für 2014 auf 335.000 geschätzt. Zu ihnen gehören Obdachlose und jene, die in Wohnheimen oder Notunterkünften leben. Bis 2018 erwartet die BAGW einen weiteren Anstieg um 61 % auf 540.000 Personen. Etwa ein Drittel hat einen Migrationshintergrund. Zwei von drei Wohnungslosen sind alleinstehend, meist Männer. Etwas mehr als ein Viertel Frauen. Die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen soll 9 % betragen. Das wären für 2014 etwa 30.000 und bis 2018 50.000 Minderjährige. Ursachen sind hohe Mieten und die Verarmung unterer Einkommensgruppen. Die BAGW fordert den Bau von mindestens 150.000 preiswerten Wohnungen, um diese Menschen unterzubringen.

Hinsichtlich der Obdachlosen und der Hunderttausenden junger deutscher Familien, die seit Jahren vor allem in Großstädten einen bezahlbaren Wohnraum suchen, schreibt der Diplomvolkswirt Reinhard Crusius in den Deutschen Wirtschafts Nachrichten: „Während nebenan tausende Containerplätze für Flüchtlinge entstehen, gibt es für Obdachlose meistens nur Bettplätze in Asylheimen – und diese nur nachts! (…) Egal, wie wir jetzt Zuzug/Aufnahme/Abweisung regeln, wir brauchen für uns und für die Flüchtlinge sofort ein gigantisches Wohnungsbauprogramm. Sonst erleben wir einen bitteren und sozial grausamen Krieg um Wohnungen (…)“.

Quellen:  http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-10/deutschland-studie-obdachlosigkeit /// http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/09/18/loesungen-statt-parolen-fluechtlings-politik-braucht-vernunft-und-humanitaet/

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 Ihr und euer

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