„Haben Sie auch schon einen Flüchtling aufgenommen, Herr Özdemir?“ – Über die Scheinheiligkeit der GRÜNEN

GUIDO-KOLUMNE-MIX♦ No.  570 (108/2015) ♦


„Wir schaffen das!“

Markige Worte von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die an Obamas „Yes, we can!“ erinnern, angesichts der Tatsache, dass in diesem Jahr  über eine Million Flüchtlinge erwartet werden. Damit ist die Prognose schon wieder nach oben korrigiert worden. Sicher nicht das letzte Mal.

Doch wohin mit all diesen Menschen, die in unserem Land Schutz suchen?

Die GRÜNEN haben dazu bestimmte Vorstellungen.

So fordert der GRÜNEN-Bundestagsabgeordnete Dieter Janecek unlängst eine Prämie für alle Privatpersonen, die Flüchtlinge bei sich zu Hause aufnehmen. Und schlägt vor: „Ich bin dafür, dass Menschen motiviert werden, Gutes zu tun. Finanzielle Anreize für die private Aufnahme von Flüchtlingen wären wünschenswert. Dies würde insbesondere überforderte Kommunen schnell und wirksam entlasten.“

Dafür sollen diejenigen, die Flüchtlinge in ihrer privaten Wohnung unterbringen 20 Euro pro Tag und Flüchtling bekommen. Also eine Art „Kopfprämie“. Unglaublich!

Aber maximal nur drei Monate soll dieser Zuschuss ausgezahlt werden. GRÜNEN-Janecek weiter: „Wenn Flüchtlinge darüber hinaus in einer Privatunterkunft bleiben, sollten danach 100 Euro im Monat an die Vermieter gezahlt werden. Und sinnvoll wäre auch die Übernahme von Risiken bei der Wohnungsvermietung beziehungsweise -abgabe“.

Quelle: http://www.bild.de/politik/inland/dieter-janecek/will-fluechtlinge-privat-unterbringen-42102586.bild.html

Bürgerschaftliches Engagement fordert auch Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. Auf die Frage der MORGENPOST hin: „Sind die Bürger aufgerufen, Flüchtlinge bei sich zu Hause aufzunehmen?“, antwortet sie:

Absolut. Ich kenne auch viele Leute, die bereit sind, Flüchtlinge aufzunehmen. Wenn Menschen, die aus Syrien kommen, in Privathäusern aufgenommen werden, ist das Gold wert für die Integration. Wir sollten dieses Potenzial viel mehr nutzen als bisher – und dafür die nötigen Organisationsstrukturen schaffen. Viele Menschen haben Einliegerwohnungen, in die einmal die Kinder einziehen sollen, die aber noch irgendwo in der Welt unterwegs sind. Warum sollten sie keine Flüchtlinge aufnehmen? Es gibt Wohngemeinschaften, die noch Zimmer frei haben. Auch Ferienwohnungen, die bisher über AirBnB vermietet werden, könnten Flüchtlingen überlassen werden. Ich bin froh, dass die Hilfsbereitschaft der Deutschen so groß ist.“

Quelle: http://www.morgenpost.de/politik/article205641755/Gruene-will-Fluechtlinge-in-Privathaeusern-unterbringen.html

Bürger, die privat Flüchtlinge aufnehmen sollen, in Einliegerwohnungen, Wohngemeinschaften und Ferienhäuser …

Plus „Flüchtlings-Kopfpauschale“ nicht zu vergessen.

Das sind die Vorschläge der GRÜNEN zur Lösung der Flüchtlingsfrage.

Wie es selbst mit ihrem verordnetem „bürgerschaftlichem Engagement“ aussieht, verrät  GRÜNEN-Vorsitzender Cem Özdemir vorgestern.

Auf die Frage der WELT AM SONNTAG: „Herr Özdemir, haben Sie auch schon einen Flüchtling aufgenommen?“, entgegnet der GRÜNEN-Chef lapidar:

„Nein. Aber ich unterstütze Flüchtlinge durch Spenden, Besuche vor Ort – und durch die Politik, die ich mache. Es ist bewundernswert, dass Menschen ihre eigenen Wohnungen öffnen…“

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article146353977/Wir-brauchen-einen-Islam-auf-Basis-der-Verfassung.html

Also nochmal: Die GRÜNEN fordern, dass Bürger ihre Privathäuser für Flüchtlinge öffnen und machen selbst nur Lippenbekenntnisse?

Özdemir unterstützt Flüchtlinge durch Spenden und Besuche vor Ort – na wenn das nicht toll ist!

Aber Menschenliebe zeigen und das umsetzen, was seine eigene Partei will, nämlich Flüchtlinge privat einzuquartieren, das tut er nicht.

Ob die „Flüchtlings-Kopfpauschale“ wohl zu niedrig ist?

Dieses Beispiel zeigt wieder einmal, die „Scheinheiligkeit“ der GRÜNEN auf, die von den Bürgern fordern und fordern aber selbst den Kopf einziehen!


DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT

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„Für Deutschlands Zukunft, für unsere Demokratie und Kultur ist heute nichts wichtiger als ein Klima offener und breiter Meinungsfreiheit. Sie ist das Fundament der Demokratie. Wir müssen uns vor einer Bedrückung durch die allzu mächtige Political Correctness schützen (…) Nur in offener Meinungsfreiheit, die auch extreme Abweichungen toleriert und dann im politischen Streit austrägt, erwachsen Mut und Kreativität.“
Klaus von Dohnanyi (SPD)

In eigener Sache: 

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