Schockierend, beschämend, unglaublich: „Das dreckige Geschäft mit unseren Kindern!“ (1)

GuidosKolumneNEU4


♦ No.  545 (83/2015) ♦


Kinder werden zum Arbeiten gezwungen, misshandelt, eingesperrt, nackt fotografiert, prostituiert, vergewaltigt, getötet.

Und – gehandelt!

Es ist das mieseste, dreckigste Geschäft, das es gibt: Der Handel mit kleinen Mädchen und Jungen. Weltweit.

Die Globalisierung macht’s möglich.

Jährlich verschwinden zigtausende Kinder spurlos, tauchen nie mehr auf.

Viele von ihnen werden in pädokriminelle Netzwerke verbracht. Und nach „Gebrauch“ ermordet. Jüngste Beispiele hierfür gibt es in Großbritannien (dazu demnächst mehr).

Maddie McCann und Natascha Kampusch sind wohl die berühmtesten Entführungsfälle der Neuzeit.

Schon vor Jahren nahm ich meine Recherchen zu diesem Thema auf, habe dazu verschiedene Bücher geschrieben, wie beispielsweise:

gg1

Und habe mich auch mit den Täter auseinandergesetzt:

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Bereits vor vier Jahren, im Februar 2011 wurde vermeldet, dass der Kinderhandel „boomt“.

Die europäische Polizeibehörde Europol warnt vor einer zunehmenden Ausbeutung von Kindern durch Menschenhändler. Nach Erkenntnissen der Behörde werden Kinder innerhalb der Europäischen Union immer häufiger von Kriminellen in andere Staaten gebracht und dort ausgebeutet. Wie ein Europol-Sprecher der Nachrichtenagentur dapd sagte, bringen Menschenhändler minderjährige Jungen und Mädchen vor allem aus Südosteuropa in andere Länder. Dieser «zunehmende Trend“ betreffe auch Deutschland.

«Kein EU-Staat ist frei von Menschenhandel, und reiche Länder wie Deutschland sind besonders attraktive Zielgebiete», sagte Europol-Sprecher Soren Pedersen. Die Opfer würden häufig gezielt für Straftaten oder im Bereich der Zwangsarbeit eingesetzt – mitunter schickten auch Eltern ihre Kinder auf die Reise, um Geld für die Familien in den Heimatländern zu verdienen. Auch diese Kinder gerieten über die Schleusung und die anschließende Arbeit in das Netz von Verbrecherbanden.“

Quelle: http://e110.de/index.cfm?event=page.detail&cid=2&fkcid=2&id=53165

Fakt ist: Jedes Jahr werden ca. 2,5 Mio. Menschen Opfer des Menschenhandels. Davon sind etwa 1,2 Mio. Kinder, die weltweit grenzüberschreitend gehandelt werden. Laut Schätzungen des FBI erwirtschaftet der Menschenhandel allg. jährlich rund 10 Mrd. Dollar. Weltweit leben ca. 12,3 Mio. Erwachsene und Kinder in Zwangsarbeit, Leibeigenschaft und Zwangsprostitution. UNICEF schätzt, dass mehr als 2 Mio. Kinder auf dem globalen Sexmarkt ausgebeutet werden. In 30% aller Länder wurden bislang mehr Kinder als Erwachsene Opfer von Menschenhandel. Die Händler sind sowohl in Netzwerken organisiert als auch Einzeltäter.

Beispielsweise gab es 2009 weltweit lediglich rund 4.000 erfolgreiche Strafverfolgungen von Menschenhändlern! 2008 wurden in Deutschland lediglich 173 Personen wegen Menschenhandels strafverfolgt, von denen nur 138 verurteilt wurden.

Der Handel mit Menschen ist die „Anwerbung, Beförderung, Verbringung, Beherbergung oder der Empfang von Personen durch die Androhung oder Anwendung von Gewalt oder anderen Formen der Nötigung, durch Entführung, Betrug, Täuschung, Missbrauch von Macht oder Ausnutzung besonderer Hilflosigkeit oder durch Gewährung oder Entgegennahme von Zahlungen oder Vorteilen zur Erlangung des Einverständnisses einer Person, die Gewalt über eine Person hat, zum Zwecke der Ausbeutung“. Dazu zählt beim Kinderhandel die „Ausbeutung durch Arbeit (inkl. Sklavenarbeit und Schuldknechtschaft), die sexuelle Ausbeutung, die Ausbeutung in illegalen Tätigkeiten wie Betteln und Drogenhandel, der Adoptionskinderhandel, die kommerzielle Heiratsvermittlung“.

Quellen: : terres des hommes/FBI/ILO/UNICEF/Global Report on Trafficking in Humans …

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Ich habe hinsichtlich der wichtigsten Transitländer für Westeuropa und vor allem für Deutschland  betr. Kinderarbeit und Kinderhandel recherchiert:

Moldawien: ist Europas Haupt-Herkunftsland betr. Kinder und Frauen im weltweiten Menschenhandel; Kinder werden in den mittleren Osten, den Balkan, nach Russland oder Westeuropa verschleppt und dort gezwungen als Prostituierte oder Bettler zu arbeiten. Moldawien ist das ärmste Land Europas. 30% der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze; 22% der Menschen leben von weniger als 1 US-Dollar am Tag. Viele Kinder wachsen ohne ihre Eltern bzw. nur mit einem Elternteil auf. 33% der der Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren arbeiten (32% der Jungen und 33% der Mädchen verrichten Kinderarbeit).

Bulgarien: ist Durchgangsland für Kinderhandel. Die Armutsrate liegt bei 16% (ist bei Minderheiten wie Roma aber ungleich höher). 6,4% der Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren müssen arbeiten. Kinderhandel wird mit Gefängnis von 2 bis 10 Jahren bestraft.

Rumänien: ist Ausgangs- und Durchgangsland für Kinderhandel. Frauen und Mädchen werden nach Westeeuropa verschleppt, um sie dort kommerziell sexuell auszubeuten. In Rumänien herrscht große Armut, viele Kinder werden von ihren Eltern verlassen und sind auf sich allein gestellt. Von rund 22 Mio. Einwohnern arbeiten etwa 1% der Kinder zwischen 5 und 14 Jahren. Bei Kinderhandel werden Gefängnisstrafen von 3 bis 15 Jahren verhängt.

Albanien: gehört zu den ärmsten Ländern Europas. Schwierigkeiten bei der Umstellung von Plan- auf Marktwirtschaft führten zu vermehrter Kinderarbeit (Landwirtschaft, Bau- und Straßenarbeiten etc.) aber auch Bettlerei und Drogenkurierdienste. Z.Zt. leben rund 15.000 verschleppte Kinder aus Albanien in Westeuropa. 9,8% der Kinder zwischen 6 und 14 arbeiten (offiziell); inoffiziell: 36,6%!

Slowakei: Kinder aus der Ukraine, dem Irak, Libanon und der Türkei werden durch die Slowakei nach Westeuropa (vor allem Deutschland, Österreich und Italien) geschmuggelt, zudem Mädchen und junge Frauen für Prostitutionsdienste. Statistiken zu Kinderarbeit gibt es nicht. Für Kinderhandel können bis zu 12 Jahre Gefängnis verhängt werden.

Serbien: ist Verteilerzentrum für Schmuggel und Menschenhandel. Es gibt keine Statistiken zur Kinderarbeit. Tätigkeiten: Müllsammler, Feldarbeit, Prostitution, Bettler. 30% aller Kinder leben in Armut. 1,5 Mio. Kinder leben in Kinderheimen, weil die Eltern sie nicht versorgen können. Es gibt eine große Anzahl an Straßenkindern.

Tschechische Republik: ist Ausgangs-, Durchgangs- und Zielland für Kinderhandel und gilt als eines der Hauptanlaufzentren für Pädophile in Europa. Statistiken zur Kinderarbeit sind nicht bekannt. Prostitution ist weit verbreitet.

Slowenien: ist Durchgangs- und teilweise auch Ausgangs- und Zielland für Kinderhandel (hauptsächlich von Ost- nach Südosteuropa nach Westeuropa zum Zweck der kommerziellen sexuellen Ausbeutung).

Weißrussland: ist Durchgangs- und Ausgangsland für den Handel mit Frauen und Mädchen, die nach West- und Zentralreuropa verschleppt werden um dort als Prostituierte zu arbeiten. Betteln gehört ebenfalls dazu. 6,1% der Kinder zwischen 5 und 14 Jahren sind in unbezahlter Kinderarbeit außer Haus. Es gibt hohe instabile Familienverhältnisse wegen Alkohol, Armut und Gewalt.

Quellen: CIA: The World Factbook/US Department of State/UNICEF/Global March against child labour/Aktiv gegen Kinderarbeit/UN-Kinderrechtskonvention/Amnesty International/ILO Konvention/Auswärtiges Amt

Fortsetzung folgt …

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 Ihr und euer

GUIDO GRANDT

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 Weitere Hintergrundinformationen zu dieser Thematik:Sodom Satanas 1_Cover Printhttp://www.alaria.de/home/2605-sodom-satanas.html

 

 

 

 

5 Gedanken zu “Schockierend, beschämend, unglaublich: „Das dreckige Geschäft mit unseren Kindern!“ (1)

  1. es ist menschlich nicht zu fassen, dass es Menschen gibt die so abgrundtief verdorben und bestialisch sind. Die Bezeichnung Mensch ist falsch. Das sind Bestien, die sich von dämonischen Kräften leiten lassen. Und das ganze ist nur möglich weil aus allen Schichten der Bevölkerung solche Widerlinge und Finsterlinge miteinander verbunden sind.
    Wir müssen die Hilfe des Höchsten herbeibeten für diese unschuldigen Kinderopfer. Wie lange schaut Gott noch zu?
    Die Perversität ist grenzenlos. Und schuld ist natürlich auch die Pornobilderflut womit diese Scheusale sich aufgeilen.
    Solche Verbrechen müssten mit Todesstrafe geahndet werden.

  2. Ich frage mich, was eine finanzielle Beteiligung an Kinderorganhandel ermöglichen kann… Ist aber nur Verschwörungshypothese.

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