5 Bundeskanzler gegen ausufernde Zuwanderung und für Achtsamkeit bei Multikulti: WILLY BRANDT und LUDWIG ERHARD (4)

GUIDO-KOLUMNE-MIX♦ No.  534 (72/2015) ♦


 

FAZ:  „Anfang der siebziger Jahre mehrten sich die Stimmen derer, die der ungestümen Fortsetzung der Anwerbepolitik (von Gastarbeitern/GG) skeptisch gegenüberstanden. Angesichts der sozialen Folgeerscheinungen drangen sie auf eine deutliche Reduzierung der Arbeitsmigration. Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) griff diese Stimmen in seiner Regierungserklärung vom 18. Januar 1973 auf.“

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/zuwanderung-dort-lasst-euch-ruhig-nieder-12759087-p3.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3

 

Bundeskanzler (1969 bis 1974) WILLY BRANDT, SPD in einer Regierungserklärung 1973:

 

„Es ist aber . . . notwendig geworden, dass wir sehr sorgsam überlegen, wo die Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft erschöpft ist und wo soziale Vernunft und Verantwortung Halt gebieten. Wir dürfen das Problem nicht dem Gesetz des augenblicklichen Vorteils allein überlassen. Also wird es auch gelten, diese Dinge im Zusammenhang darzustellen und Lösungsvorschläge daraus abzuleiten.“

 

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/zuwanderung-dort-lasst-euch-ruhig-nieder-12759087-p3.html

 

Bundeskanzler (1963-1966) LUDWIG ERHARD, CDU in einer Regierungserklärung 1965:

 

„Die Heranziehung von noch mehr ausländischen Arbeitskräften stößt auf Grenzen. Nicht zuletzt führt sie zu weiteren Kostensteigerungen und zusätzlicher Belastung unserer Zahlungsbilanz.“

 

Quelle: http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/05/05004.pdf

 


Hintergrund dieses Artikels:

Kein anderes Thema bewegt Deutschland zur Zeit so sehr, wie die Flüchtlingsflut aus dem Mittleren und Nahen Osten, aus Afrika, dem Balkan und anderen Ländern.

Über 450.000 neue Einwanderer/Asylbewerber soll Deutschland alleine im Jahr 2015 aufnehmen. Die Kommunen platzen bereits aus allen Nähten. Schon gibt es zaghafte politische Vorschläge, Flüchtlinge privat unterzubringen.

So stellt sich also die Frage, was Deutschland aus der Vergangenheit mit seinen Gastarbeitern/Zu-und Einwanderern gelernt hat? Funktioniert die multikulturelle Gesellschaft überhaupt so, wie sie uns „verkauft“ wird?

Viele bezweifeln dies.

Aber nicht nur etwa nur aus nationalistischen, rechtsextremen Kreisen kommen Einwände und Warnungen vor einer unkontrollierten Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik, sondern in Zeiten von PEGIDA wissen wir auch, dass es ganz normale Bürger sind, die immer mehr Vorbehalte haben.

Damit stehen sie aber auch in einer gewissen politischen „Tradition“, in der eine Achtsamkeit bei der Multikulti-Gesellschaft gefordert oder gar ihr Scheitern prognostiziert wird.

Und zwar von keinen anderen als den Regierungschefs der Bundesrepublik – den Bundeskanzlern!

Würde man die heutige Diskussion um Flüchtlingswellen, PEGIDA etc. auf ihre Aussagen umlegen, dann hätte so manch einer von den ehemaligen Kanzlern mit seinen damaligen Aussagen ein Problem. Und sie – das versteht sich von selbst – stehen alles andere im Verdacht, ein nationalistisches oder gar rechtsextremes Klientel bedienen zu wollen.

2004 beklagte die CDU-Vorsitzende Angela Merkel, die erst ein Jahr später zur Bundeskanzlerin gewählt wurde, dass viele Ausländer noch nicht integriert seien. Konkret: „Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert“.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/integrationsdebatte-schroeder-warnt-vor-kampf-der-kulturen-1191509.html

Aber nicht nur sie fand und findet klare Worte, die gerade in der heutigen Zeit so aktuell wie damals sind. Aus diesem Grund habe ich zu dieser Thematik  jene der ehemaligen Bundeskanzler aus den Archiven gezerrt, um sie hier noch einmal ins Gedächtnis zu rufen.

 


DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT

GuidosKolumneNEU3

 

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4 Gedanken zu “5 Bundeskanzler gegen ausufernde Zuwanderung und für Achtsamkeit bei Multikulti: WILLY BRANDT und LUDWIG ERHARD (4)

  1. Kann es eventuell sein, dass die ganzen Appelle der genannten Kanzler nicht nur deswegen nicht fruchteten, weil Politiker eben gern populistische Phrasen dreschen, sondern auch – und möglicherweise vor allem – weil deutsche Bundeskanzler an us-amerikanische Weisungen gebunden sind, wie Egon Bahr hier in der Zeit belegte?
    http://www.zeit.de/2009/21/D-Souveraenitaet

    Und die Agenda der USA scheint ja durchaus seit Jahrzehnten zu sein, die nationale Identität und auch die Wirtschaftskraft der europäischen Länder durch gezielte Immigration zu schwächen, oder?
    http://www.unzensuriert.at/content/002553-T-rkische-Gastarbeiter-kamen-auf-Druck-der-USA

    • Die Unterwanderung wird in den Villen an der OSTKÜSTE der USA beschlossen, nachdem Deutschland nach dem 2. Wk. ziemlich „rasserein“ war.

      Außerdem wollte man die Wut auf die Türken usw. lenken, wenn es wieder hart auf hart kommt.

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