5 Bundeskanzler gegen ausufernde Zuwanderung und für Achtsamkeit bei Multikulti: HELMUT KOHL (2)

GUIDO-KOLUMNE-MIX

♦ No.  532 (70/2015) ♦


 

Bundeskanzler (1982 bis 1998 )Helmut Kohl, CDU:

 

In einem ZDF-Interview vom 3. Oktober 1982:

„Aber es ist auch wahr, dass wir die jetzige vorhandene Zahl der Türken in der Bundesrepublik nicht halten können, dass das unser Sozialsystem, die allgemeine Arbeitsmarktlage, nicht hergibt. Wir müssen jetzt sehr rasch vernünftige, menschlich sozial gerechte Schritte einleiten, um hier eine Rückführung zu ermöglichen.“

Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/41/41800/2.html

Und an anderer Stelle:

„Das Problem ist, dass wir offen aussprechen müssen, dass wir mit der Zahl der türkischen Gastarbeiter bei uns, wie wir sie jetzt haben, die Zukunft nicht erreichen können. Die Zahl kann so nicht bleiben. Sie muss verringert werden.“

Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/41/41800/2.html

Im Wahlkampf 1982/1983:

„Wir werden die Arbeitslosigkeit und die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer um die Hälfte reduzieren.“ 

Quelle: taz vom 10. Juni 1998


Hintergrund dieses Artikels:

Kein anderes Thema bewegt Deutschland zur Zeit so sehr, wie die Flüchtlingsflut aus dem Mittleren und Nahen Osten, aus Afrika, dem Balkan und anderen Ländern.

Über 450.000 neue Einwanderer/Asylbewerber soll Deutschland alleine im Jahr 2015 aufnehmen. Die Kommunen platzen bereits aus allen Nähten. Schon gibt es zaghafte politische Vorschläge, Flüchtlinge privat unterzubringen.

So stellt sich also die Frage, was Deutschland aus der Vergangenheit mit seinen Gastarbeitern/Zu-und Einwanderern gelernt hat? Funktioniert die multikulturelle Gesellschaft überhaupt so, wie sie uns „verkauft“ wird?

Viele bezweifeln dies.

Aber nicht nur etwa nur aus nationalistischen, rechtsextremen Kreisen kommen Einwände und Warnungen vor einer unkontrollierten Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik, sondern in Zeiten von PEGIDA wissen wir auch, dass es ganz normale Bürger sind, die immer mehr Vorbehalte haben.

Damit stehen sie aber auch in einer gewissen politischen „Tradition“, in der eine Achtsamkeit bei der Multikulti-Gesellschaft gefordert oder gar ihr Scheitern prognostiziert wird.

Und zwar von keinen anderen als den Regierungschefs der Bundesrepublik – den Bundeskanzlern!

Würde man die heutige Diskussion um Flüchtlingswellen, PEGIDA etc. auf ihre Aussagen umlegen, dann hätte so manch einer von den ehemaligen Kanzlern mit seinen damaligen Aussagen ein Problem. Und sie – das versteht sich von selbst – stehen alles andere im Verdacht, ein nationalistisches oder gar rechtsextremes Klientel bedienen zu wollen.

2004 beklagte die CDU-Vorsitzende Angela Merkel, die erst ein Jahr später zur Bundeskanzlerin gewählt wurde, dass viele Ausländer noch nicht integriert seien. Konkret: „Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert“.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/integrationsdebatte-schroeder-warnt-vor-kampf-der-kulturen-1191509.html

Aber nicht nur sie fand und findet klare Worte, die gerade in der heutigen Zeit so aktuell wie damals sind. Aus diesem Grund habe ich zu dieser Thematik  jene der ehemaligen Bundeskanzler aus den Archiven gezerrt, um sie hier noch einmal ins Gedächtnis zu rufen.

 


DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT

GuidosKolumneNEU3

 

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2 Gedanken zu “5 Bundeskanzler gegen ausufernde Zuwanderung und für Achtsamkeit bei Multikulti: HELMUT KOHL (2)

  1. 5 Bundeskanzler gegen ausufernde Zuwanderung

    -So stellt sich also die Frage, was Deutschland aus der Vergangenheit mit seinen Gastarbeitern/Zu-und Einwanderern gelernt hat?-

    Man sollte zwischen „Gastarbeitern“, „Zu-/Einwanderern“ und Flüchtlingen unterscheiden. „Gastarbeiter“ deckten den Arbeitskräftebedarf des Aufschwungs der Nachkriegszeit. „Zu-/Einwanderer“ haben die unterschiedlichsten Gründe, ihre Herkunftsländer zu verlassen. Flüchtlinge verlassen ihre Herkunftsländer weil sie um ihr Leben fürchten.
    Mittlerweile gibt es, entgegen der veröffentlichten Meinung, keinen Arbeitskräftemangel. Jeder Neuzugang stellt deshalb eine existentielle Bedrohung für den Arbeitsplatzinhaber dar. Wegen des, Arbeitsplatzabbaus (Marktsättigung, Rationalisierungsfortschritt…) treten auch die Arbeitsplatz-inhaber untereinander in den Wettbewerb um die Existenz. Plötzlich entdecken sie die schwarze Haarfarbe des Anatoliers als Makel statt die systembedingten Zusammenhänge.
    Wenn olivgrüne Gutmenschen die Freiheit am Hindukusch verteidigen müssen, dann dürfen sie sich über Flüchtlingswellen nicht wundern; aber statt Flüchtlingsheime und Willkommenskultur zu verlangen, sollte die Botschaft lauten:
    Stop the Bomb-Keine Waffen ins Ausland-, Schutzzölle für Märkte in Drittweltländern.
    Amis raus aus Europa! Schluss mit der Unterstützung amerikanischer Droneneinsätze von deutschem
    Boden aus.

    Das sollte Deutschland aus der Vergangenheit gelernt haben.

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