5 Bundeskanzler gegen ausufernde Zuwanderung und für Achtsamkeit bei Multikulti: GERHARD SCHRÖDER (1)

GUIDO-KOLUMNE-MIX♦ No.  531 (69/2015) ♦


Kein anderes Thema bewegt Deutschland zur Zeit so sehr, wie die Flüchtlingsflut aus dem Mittleren und Nahen Osten, aus Afrika, dem Balkan und anderen Ländern.

Über 450.000 neue Einwanderer/Asylbewerber soll Deutschland alleine im Jahr 2015 aufnehmen. Die Kommunen platzen bereits aus allen Nähten. Schon gibt es zaghafte politische Vorschläge, Flüchtlinge privat unterzubringen.

So stellt sich also die Frage, was Deutschland aus der Vergangenheit mit seinen Gastarbeitern/Zu-und Einwanderern gelernt hat? Funktioniert die multikulturelle Gesellschaft überhaupt so, wie sie uns „verkauft“ wird?

Viele bezweifeln dies.

Aber nicht nur etwa nur aus nationalistischen, rechtsextremen Kreisen kommen Einwände und Warnungen vor einer unkontrollierten Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik, sondern in Zeiten von PEGIDA wissen wir auch, dass es ganz normale Bürger sind, die immer mehr Vorbehalte haben.

Damit stehen sie aber auch in einer gewissen politischen „Tradition“, in der eine Achtsamkeit bei der Multikulti-Gesellschaft gefordert oder gar ihr Scheitern prognostiziert wird.

Und zwar von keinen anderen als den Regierungschefs der Bundesrepublik – den Bundeskanzlern!

Würde man die heutige Diskussion um Flüchtlingswellen, PEGIDA etc. auf ihre Aussagen umlegen, dann hätte so manch einer von den ehemaligen Kanzlern mit seinen damaligen Aussagen ein Problem. Und sie – das versteht sich von selbst – stehen alles andere im Verdacht, ein nationalistisches oder gar rechtsextremes Klientel bedienen zu wollen.

2004 beklagte die CDU-Vorsitzende Angela Merkel, die erst ein Jahr später zur Bundeskanzlerin gewählt wurde, dass viele Ausländer noch nicht integriert seien. Konkret: „Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert“.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/integrationsdebatte-schroeder-warnt-vor-kampf-der-kulturen-1191509.html

Aber nicht nur sie fand und findet klare Worte, die gerade in der heutigen Zeit so aktuell wie damals sind. Aus diesem Grund habe ich zu dieser Thematik  jene der ehemaligen Bundeskanzler aus den Archiven gezerrt, um sie hier noch einmal ins Gedächtnis zu rufen.


Bundeskanzler (1998-2005 ) GERHARD SCHRÖDER, SPD:

 

„Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eins: Raus, und zwar schnell.“

Quelle: BILD am Sonntag, 20. Juli 1997

 

In seiner Laudatio anlässlich der Verleihung des Preises für Toleranz und Verständigung am 20. November 2004:

„Dabei dürfen die vielen Muslime, die bei uns leben und leben wollen, eben nicht teilnahmslos beiseite stehen. Sie müssen sich klar und unmissverständlich zu unserer Rechtsordnung und unseren demokratischen Spielregeln bekennen. Nicht ohne Grund bezeichnen wir die Werte der Demokratie und der Aufklärung als universelle Werte. Davon werden wir auch nicht abgehen. Werte, die auch diejenigen akzeptieren und verinnerlichen müssen, die aus einer anderen Kultur stammen. Sie sind eben die Basis unseres gemeinsamen Zusammenlebens, und zwar unabhängig von den kulturellen Unterschieden. Toleranz, davon bin ich sehr überzeugt, kann es nur innerhalb klar definierter Grenzen geben. Weder kann eine Demokratie rechtsfreie Räume noch kann sie Parallelgesellschaften dulden. Die Vielfalt der Kulturen in unseren Gesellschaften ist eine Tatsache, die sich nicht zurückdrehen lässt und die wir auch nicht zurückdrehen wollen sollten. Aber keine Kultur darf sich aus dem gesellschaftlichen Gefüge herauslösen. Wir müssen darauf bestehen, dass unserer Integrationsbereitschaft ein Integrationswille bei denen entspricht, die zu uns kommen. Dazu gehört zuallererst die Bereitschaft und Fähigkeit zur “ Verständigung “ – ganz im Sinne dieses Wortes : durch Sprachkompetenz. Ohne sie können keine Integration und kann kein Dialog gelingen.“

Quelle: http://adrien.barbaresi.eu/corpora/speeches/BR/t/734.html

 


DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT

GuidosKolumneNEU3

 

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4 Gedanken zu “5 Bundeskanzler gegen ausufernde Zuwanderung und für Achtsamkeit bei Multikulti: GERHARD SCHRÖDER (1)

  1. Da dies nur eine von vielen politischen Entwicklungen ist, die Deutschland/Europa offensichtlich massiv schädigen, kann ich nur vermuten, dass hier geopolitisch motivierte Akteure im Hintergrund die Fäden ziehen, die Deutschland/Europa langfristig schwächen und ihre eigene Dominanz bewahren wollen.

    • Die Unterwanderung Deutschlands wurde

      in den Villen an der Ostküste der USA ausbaldowert !!!

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