Das Griechenland-Desaster: „Leute kämpft, sie trinken euer Blut!“ (6)

GUIDO-KOLUMNE-MIX

♦ No.  504 (42/2015) ♦



Die Not der „normalen“ Menschen ist groß in Griechenland. Größer, als wir es uns vorstellen können. Die Sparpakete und Strafregulierungen, die ihnen die Troika (bestehend aus IWF, EZB und EU) auferlegt haben, hat ein ganzes Volk ausgeblutet! Erst in jüngster Zeit wagen sich auch die ansonsten so EU-gläubigen Mainstream-Medien an dieses Thema heran. In meinem unzensierten Wirtschafts-Thriller 2018 – Deutschland NACH dem Crash – Was Politiker NICHT erzählen habe ich bereits im Mai 2013 über sämtliche Hintergründe, die zu diesem beispiellosen Desaster nach Ende des Zweiten Weltkriegs geführt haben, ausführlich berichtet. Vor allem von der Not der Menschen und der korrupten Oberklasse samt Politiker. Nachfolgend Auszüge aus meinem Buch. Es ist schwerer Tobak und doch Realität. So also sieht es aus, wenn sich ein Staat dem Strafdiktat der Eurokraten beugen muss. Es ist einfach unglaublich!  Vergessen wir dabei auch nicht, dass der größte Teil der Hilfsgelder niemals beim griechischen Volk landete – sondern bei den Banken. Währenddessen ging die Verelendung der Bürger weiter. Bis heute.


Die größte griechische Gewerkschaftsverband GSEE warnte bereits im Herbst 2012 vor »katastrophalen Folgen« für die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Arbeitnehmer. Einer Umfrage[1] der EU-Kommission nach fürchten sich 80 Prozent der Griechen im Alter vor einem Leben unter unwürdigen Umständen. Ende 2014 wird die Wirtschaftsleistung gegenüber dem Beginn der Krise um mehr als 25 Prozent geschrumpft sein. Der Lebensstandard ist um über ein Drittel gesunken. Die Armut wächst rapide, die Bevölkerung »verelendet« im wahrsten Sinne des Wortes. Armenspeisungen nehmen zu. Aus Hunger sind immer mehr Menschen gezwungen, Suppenküchen aufzusuchen, um eine warme Mahlzeit zu erhalten. Inzwischen auch Mitglieder der sogenannten »Mittelschicht«. Pro Tag versorgt die orthodoxe Kirche so rund 250.000 Hungrige. Denn viele können sich nicht einmal mehr eine Mahlzeit leisten. Als im Februar 2013 Bauern in Athen gratis Gemüse und Obst an Bedürftige verteilen, liefern sich rund 5000 Menschen stundenlange Rangeleien vor den Ständen, die am Landwirtschaftsministerium aufgebaut sind. Einige von ihnen stürmten sogar einen LKW. Fotos von Kindern, die in den Abfällen des Obstmarktes in Kypseli nach Essbarem wühlen, gingen um die Welt, ebenso Berichte von unterernährten Schülern, die im Unterricht vor Entkräftung in Ohnmacht fielen. Der Staat sah sich deswegen gezwungen, Lebensmittelcoupons an die am härtesten betroffenen Schüler zu verteilen. Damit nicht genug: Vor allem in Nordgriechenland drohten im Winter 2012/2013 Schulschließungen wegen Heizölmangels. Im Zuge der Sparmaßnahmen waren die Zuschüsse für Schulen so stark gekürzt worden, dass sich viele nicht einmal mehr das Heizen leisten konnten. Das alles bedeutet einen in der EU-Geschichte beispiellosen Wohlstandsverlust.

Apropos Heizen: Im Zuge der Sparmaßnahmen erhöhte die Regierung auch die Heizölsteuer, glich sie der höheren Dieselölsteuer an. Somit stiegen die Preise für Heizöl seit 2011 um mehr als 50 Prozent! 1 Liter kostet damit rund 1,40 Euro (Stand Februar 2013). In vielen Mietshäusern wurden im Winter die Zentralheizungen gleich gar nicht mehr in Betrieb genommen. Da die meisten Menschen sich Heizöl nicht mehr leisten können, heizen sie nun mit Holz. Und das mit gravierenden Auswirkungen: Beißender Geruch und ein graubrauner Dunst verpesten nun die städtischen Ballungszentren. Der gesundheitsgefährdende Smog verursacht Brennen im Hals und tränende Augen. So warnte die griechische Ärztekammer bereits, dass dieses Phänomen »bedrohliche Dimensionen« angenommen habe und das Leben von Millionen Bürgern Gefahren aussetze. Insbesondere gelte dies für Kinder und chronisch Kranke. Hinzukommt, dass das Brennholz illegal geschlagen und verkauft wird. Den Großstädten droht damit eine Verödung der ohnehin spärlichen Grünanlagen.[2]

Not zeigt aber auch Solidarität: So erreichte im September 2012 ein »Soli-Lkw« die erwerbslosen Stahlarbeiterfamilien in Aspropyrgos bei Athen, beladen mit 5 Tonnen Lebens- und Waschmitteln, Baby- und Hygieneartikeln. Bei der Übergabe der deutschen Hilfsgüter überwanden die Stahlarbeiter ihre Scham mit Tränen in den Augen, wie Beteiligte berichteten.[3] Losgeschickt worden war der Lkw vom 10. Frauenpolitischen Ratschlag in Ludwigsburg, einem überparteilichen Forum von Frauen- und Friedensbewegung und Montagsdemonstrationen. Die Stahlarbeiter der Firma Helliniki Halyvourgia hatten monatelang gegen Entlassungen und Lohnkürzungen von bis zu 40 Prozent gestreikt. Sondereinheiten der Polizei versuchten den Protest gewaltsam zu beenden. Schließlich wurde den Streikenden jegliche Arbeitslosenunterstützung verweigert. Die Not der Familien ist groß.

Doch nicht alle können mit Care-Paketen aus dem Ausland rechnen. Manch einer weiß sich nicht mehr anders zu helfen, als dem sozialen Elend ein Ende zu bereiten. In den letzten drei Jahren stiegen die Selbstmorde und Selbstmordversuche im Griechenland um 40 Prozent. Allein im Sommer 2012 gab es 50 Selbstmorde und 350 Suizidversuche; die meisten Opfer gehörten dem Mittelstand an. Eines von ihnen, ein Athener Apotheker, schrieb in einem Abschiedsbrief: »Die Regierung hat meine Überlebensmöglichkeit zerstört. Meine Rente, die ich selbst über 35 Jahre eingezahlt habe, ist bedroht. Bevor ich anfange, im Müll zu suchen, setze ich meinem Leben ein Ende.«[4] Wieder einmal zeigt sich, dass die Realität schlimmer als jede Fiktion ist, auch wenn diese noch so nahe an der Wirklichkeit ist: Der Krimi »Zahltag« des Autors Petros Markaris, handelt unter anderem auch von einem Gruppenselbstmord vierer Rentnerinnen, die ihre Medikamente von den zusammengestrichenen Renten nicht mehr bezahlen konnten.

Damit fällt für viele Menschen, die ein Leben lang an ihren Staat geglaubt und hart für ihn gearbeitet hatten, der Vorhang eines zuletzt einsamen Kampfes gegen den sozialen Abstieg und die Verarmung. Sie sind die ersten Opfer eines »Krieges gegen das Volk«.[5]

Ein Bürgerkrieg in Griechenland ist, neben den sozialen Unruhen und der Radikalisierung durch Links- und Rechtsextreme, alles andere als utopisch. Selbst griechische Militärs wandten sich gegen politische Vertreter: Ende Oktober 2011 wurde der damalige Verteidigungsminister Panos Beglitis in Thesssaloniki bei einer offiziellen Feierstunde von Demonstranten nicht nur beschimpft, sondern auch angegriffen. Darunter sollen auch Mitglieder der Streitkräfte gewesen sein. Im Oktober 2012 enthüllte die Athener Sonntagszeitung To Vima brisante Details zu einem geplanten Militärputsch ein Jahr zuvor.[6] Zu jener Zeit brandeten längst die Proteste des Volkes gegen die immer drastischeren Sparprogramme der Regierung auf. So sei der damalige sozialistische Ministerpräsident, Giorgos Papandreou, von Teilen der Militärführung als »Verräter« angesehen worden. Mit seiner Zustimmung zu den IWF- und EU-Sparauflagen hätte er Griechenland zu einem »Protektorat ausländischer Mächte« gemacht.[7] Ultranationalistisch-patriotische Offiziere wollten die Nation vor drohenden Unruhen im Inneren bewahren sowie die Ehre Griechenlands wieder herstellen. Im Vorfeld soll ein pensionierter Offizier einen »namentlich nicht genannten Politiker aus dem rechtsnationalistischen Spektrum« kontaktiert haben, bei einer vom Militär gebildeten Übergangsregierung mitzumachen. Als der griechische Geheimdienst von den Putschplänen erfuhr, informierte er die Regierung.

Premier Samaras und auch das Verteidigungsministerium dementierten den To-Vima-Bericht schnell, allerdings klang das nicht sehr glaubwürdig. Tatsächlich hatte Verteidigungsminister Beglitis am 1. November 2011 überraschend die führenden Oberkommandierenden der drei Waffengattungen entlassen. Für diese Ablösungen gab es damals keine einleuchtende Erklärung. So soll, laut der französischen Zeitung Libération, der Sozialist Papendreou im selben Monat bei einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem damaligen französischen Staatspräsidenten Nikolas Sarkozy in Cannes die von ihm vorgeschlagene Volksabstimmung über das Sparprogramm mit der Gefahr eines drohenden Militärputsches abgelehnt haben. Am Rande sei erwähnt, dass im Jahr 1967 schon einmal das Militär geputscht hatte, um den zu erwartenden Wahlsieg des Linkssozialisten Andreas Papandreou zu verhindern. Die Militärdiktatur dauerte anschließend sieben Jahre.

Auch so kracht es in der aktuellen griechischen Regierung ein ums andere Mal: Oppositionsführer Alexis Tsipras von der radikalen Linken Syriza forderte bereits Ende 2012 für das Frühjahr 2013 vorgezogene Parlamentswahlen. Nach Umfragen lag seine Partei in der Wählergunst vorn. Wie bereits erwähnt will Tsipras die Kreditverträge Griechenlands mit der EU und dem IWF aufkündigen und den Schuldendienst »einseitig einstellen«.[8]

Ministerpräsident Samaras bekannte: »Ich kann es nicht bestreiten und will es auch nicht: Die griechische Demokratie steht vor ihrer vielleicht größten Herausforderung. Es geht um den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft (…) Es gibt keinen Weg zurück.«[9]

Der Athener Politikprofessor Dimitris Charalambis sieht Griechenlands Zukunft sogar noch düsterer. »Ich befürchte ein langsames Zusammenbrechen des Staates und eine Fäulnis des sozialen Systems«, sagte er. So hätte der Kampf Arm gegen Reich schon längst begonnen. Es wäre eine »Ghettobildung« zu beobachten. »Ganze Straßenzüge verarmen (…) Unsere Gesellschaft verroht. Wir hatten 3000 Selbstmorde in den vergangenen drei Jahren. Raubüberfälle und Messerstechereien sind den Zeitungen nur noch kleine Meldungen wert.« Und weiter: »Ich kann mir etwas noch Schlimmeres vorstellen. Die Bildung einer Terrororganisation, wie wir sie schon einmal hatten. Diese Terroristen genossen in der Bevölkerung viel Sympathie. Ich sage: Wenn hier der erste Molotow-Cocktail in einen Porsche Cayenne fliegt, dann wird es richtig gefährlich.«[10]

Gefährlich ist es schon längst – in Griechenland zu leben. Nicht nur aus vorangegangenen Gründen. Im Februar 2013 wird eine Studie des Marktforschungsinstituts Marc im Auftrag des griechischen Verbandes des Groß- und Einzelhandels veröffentlicht. Die nackten Zahlen schockieren nicht nur die Hellenen: Neun von zehn griechischen Privathaushalten erlitten seit Beginn der Krise 2010 rund 38 Prozent Einkommenseinbußen. In vier von zehn Haushalten ist mindestens ein Mitglied ohne Arbeit. 83 Prozent sparen bei den Heizkosten. Neun von zehn Familien geben weniger Geld für Kleidung, Schuhe, Reisen und Geschenke aus. 90 Prozent reduzieren Cafe-, Tavernen- und Kinobesuche. 40 Prozent der Haushalte sind mit dem Ausgleich ihrer Steuern, Strom-, Wasser- und Gasrechnungen im Rückstand. Für 2014 sehen 54 Prozent nicht mehr, wie sie ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können. Viele können sich nicht einmal mehr eine Mahlzeit leisten. Fast ein Viertel der Griechen leben inzwischen unter der Armutsschwelle![11]

Doch die Regierung hat einiges dagegen, dass ein »schlechtes« Bild nach außen dringt. So wird immer mehr Zensur als Mittel der Politik eingesetzt. Beispielsweise werden seit Anfang des Jahres 2013 gegen Androhung von Strafe verboten, im Fernsehen Bilder von »verwahrlosten Griechen zu zeigen. Der Medienaufsicht gemäß sollen es die Sender unterlassen, die Krisenfolgen anhand personifizierter Beispiele zu präsentieren. Dass dadurch für Medienkonsumenten ein real nicht existierendes Paralleluniversum, in dem lediglich die Parolen der Regierung vom angeblich nahenden Wirtschaftswachstum geschaffen wird, scheint dem Rundfunkrat nicht nur egal zu sein, sondern das dürfte eher beabsichtigt sein«.[12] So bekommt auch der englische Guardian Schwierigkeiten, als er ein Bild mit zahlreichen, um eine Tüte Orangen bettelnder, verarmter Griechen, zeigt. Damit würde die britische Zeitung zusammen mit anderen ausländischen Medien »das Bild des Landes im Ausland verzerren und somit dem Land Schaden zufügen«.[13] So werden den Griechen wohl auch zukünftig Berichte ihres eigenen Elends in den heimischen Medien vorenthalten. Wie zum Beispiel des Todes eines unversicherten Kindes in einem Krankenhaus, das nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung hatte.[14]

Die hellenische Regierung (gemeint ist die damalige Regierung 2013) zeigt sich fast wie in einer Diktatur: mit eisernen Reformen und Zensur. Kurz und bündig: Das griechische Volk wird von Sparreformen ans Kreuz des sozialen Elends genagelt. Eine Nation vor dem Chaos. Vor dem Crash. Vor dem endgültigen Aus.

 ENDE

 

Quellen:

[1] Im August 2012

[2] Vgl. »Griechische Ärzte schlagen Alarm wegen Brennholz-Smog« in: spiegel.de v. 02.01.13 (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/euro-krise-griechische-aerzte-schlagen-alarm-wegen-luftverschmutzung-a-875429.html)/Zugriff: 05.02.13

[3] Vgl. »Was für ein bewegender Moment« in: Frauenpolitischer Ratschlag (http://frauenpolitischerratschlag.de/index.php?option=com_content&task=view&id=282&Itemid=1)/Zugriff: 11.10.12

[4] Vgl. »Der letzte Vorhang« in: Der Spiegel 33/2012, S. 78, 79

[5] So wetterten bereits 2010 griechische Oppositionsparteien.

[6] Vgl. »Wollte Griechenlands Militär putschen?« in: tagesspiegel.de v. 01.10.12 (http://www.tagesspiegel.de/politik/eurokrise-wollte-griechenlands-militaer-putschen/7200170.html)/Zugriff: 01.10.12/»Griffen griechische Generäle nach der Macht?« in: handelsblatt.com v. 30.09.12 (http://www.handelsblatt.com/politik/international/putschplaene-griffen-griechische-generaele-nach-der-macht/7199508.html)/Zugriff: 11.12.12

[7] Vgl. »Griffen griechische Generäle nach der Macht?« in: handelsblatt.com v. 30.09.12 (http://www.handelsblatt.com/politik/international/putschplaene-griffen-griechische-generaele-nach-der-macht/7199508.html)/Zugriff: 11.12.12

[8] Vgl. »Radikal-Linker Tsipras greift nach der Macht« in: Handelsblatt v. 04.12.12

[9] Vgl. »Antonis Samaras: ‚Wenn wir scheitern, wartet das Chaos’« in: Handelsblatt v. 05.-07.10.12

[10] Vgl. »Ich befürchte ein langsames Zusammenbrechen des Staates« in: stern.de v. 17.11.12 (http://www.stern.de/politik/deutschland/eurokrise-und-folgen-ich-befuerchte-ein-langsames-zusammenbrechen-des-staates-1927441.html)/Zugriff: 21.11.12

[11] Vgl. »23 Prozent der Griechen sind arm« in: tagesspiegel.de v. 11.02.13 (http://www.tagesspiegel.de/politik/euro-krise-23-prozent-der-griechen-sind-arm/7762414.html)/Zugriff: 11.02.13

[12] Vgl. »Die ‚verbotene‘ Nachricht« in: heise.de v. 11.02.13 (http://www.heise.de/tp/artikel/38/38543/1.html)/Zugriff: 31.03.13

[13] Vgl. »Die ‚verbotene‘ Nachricht« in: heise.de v. 11.02.13 (http://www.heise.de/tp/artikel/38/38543/1.html)/Zugriff: 31.03.13

[14] Vgl. »Die ‚verbotene‘ Nachricht« in: heise.de v. 11.02.13 (http://www.heise.de/tp/artikel/38/38543/1.html)/Zugriff: 31.03.13

[i] »There will not be a Staatsbankrott« in: Financial Times Deutschland v. 15.10.12/»Europa – Das blutende Herz« in: Der Spiegel 37/2012, S. 22-25/»Sonderwirtschaftszone für Griechenland« in: Frankfurter Rundschau Online v. 03.09.12 (http://www.fr-online.de/wirtschaft/eurokrise-sonderwirtschaftszone-fuer-griechenland,1472780,17031470.html)/Zugriff: 04.09.12/»US-Firmen planen griechischen Euro-Austritt« in: ZeitOnline v. 03.09.12 (http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-09/US-Unternehmen-Griechenland-Austritt)/Zugriff: 04.09.12/»Banken bauen Grexit vor« in: Handelsblatt v. 27.08.12/»Umfrage zur Euro-Krise: Manager schreiben Griechenland ab« in: Süddeutsche.de v. 03.09.12 (http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/umfrage-zur-euro-krise-manager-schreiben-griechenland-ab-1.1457251)/Zugriff: 03.09.12/»Der schwierige Spagat zwischen Drachme und Euro« in: Handelsblatt v. 30.07.12/»Angela Merkel: Griechenland soll im Euro-Raum bleiben« in: Focus.de v. 17.09.12 (http://www.focus.de/politik/deutschland/trotz-anhaltender-euro-krise-angela-merkel-griechenland-soll-im-euro-raum-bleiben_aid_821064.html)/Zugriff: 18.09.12/»Merkel versucht ein Machtwort« in: Financial Times Deutschland v. 27.08.12/»Verkraftet der Euro Griechenlands Austritt?« in: Financial Times Deutschland v. 17.08.12/»Irrationales Verhältnis« in: Wirtschaftswoche 38/2012, S. 36/»Griechenland bekommt mehr Zeit« in: RP-Online v. 18.09.12 (http://nachrichten.rp-online.de/wirtschaft/griechenland-bekommt-mehr-zeit-1.2997950)/Zugriff: 20.09.12/»‚Die Jugend wird auf dem Altar des Euros geopfert’« in: Focus Money v. 26.09.12 (http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/ifo-chef-sinn-zur-euro-krise-die-jugend-wird-auf-dem-altar-des-euros-geopfert_aid_827423.html)/Zugriff: 27.09.12/»Richard Sulik über die perverse Eurorettung« in: tagesanzeiger.ch v. 27.09.11 (http://de.ibtimes.com/articles/24689/20110927/richard-sulik-ber-die-perverse-eurorettung.htm)/Zugriff: 02.10.12/»Minister warnt vor Flüchtlingswelle aus Griechenland« in: Bild v. 21.09.12/»EU wappnet sich gegen Euro-Crash« in: sueddeutsche.de v. 18.08.12 (http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/2.220/schuldenkrise-in-europa-eu-wappnet-sich-gegen-euro-crash-1.1444201)/Zugriff: 02.10.12/»Griechenland: Ein Austritt ist vom Tisch« in: Handelsblatt v. 30.08.12/»Antonis Samaras: ‚Wenn wir scheitern, wartet das Chaos’« in: Handelsblatt v. 05.-07.10.12/»‚Die Inflation wird kommen’« in: Financial Times Deutschland v. 26.09.12/»Griechenland und die Euro-Zone: Austritt: Eine teure Option« in: Handelsblatt v. 21.08.12/»Sinn hält Austritt der Griechen für unvermeidbar« in: Die Welt v. 06.10.12 (http://www.welt.de/wirtschaft/article109665255/Sinn-haelt-Austritt-der-Griechen-fuer-unvermeidbar.html)/Zugriff: 07.101.12/»Streit um den ‚Grexit’« in: Financial Times Deutschland v. 24.07.12/»Die Euro-Krise frisst sich weiter durch Europa« in: Focus Money v. 20.09.12 (http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-27417/beunruhigende-zahlen-die-euro-krise-frisst-sich-weiter-durch-europa_aid_823847.html)/Zugriff: 21.09.12/»Ökonomen warnen vor Eskalation« in: handelsblatt.com v. 20.10.12 (http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/euro-krise-oekonomen-warnen-vor-eskalation-/7278544.html)/Zugriff: 23.10.12/»In einer Sackgasse« in: Der Spiegel 47/2012, S. 97/»Was kostet das Aus der Griechen?« in: abendzeitung-muenchen.de v. 17.10.12 (http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.euro-krise-was-kostet-ein-aus-der-griechen.4b41d57c-a0f5-46dd-8539-c8bb9d87d9de.html)/Zugriff: 18.10.12/»Positiver Troika-Bericht: Geldgeber lassen Griechen warten« in: SpiegelOnline v. 12.11.12 (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/schuldenkrise-euro-gruppe-laesst-griechenland-zappeln-a-866773-druck.html)/Zugriff: 23.11.12/»Heilung durch Flucht« in: Wirtschaftswoche 47/2012, S. 3

 

 

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5 Gedanken zu “Das Griechenland-Desaster: „Leute kämpft, sie trinken euer Blut!“ (6)

  1. DER Grieche hat nichts zu tun mit Troika, Mißwirtschaft oder Finanznot. Er wählt Politiker, die ihm ein anständiges Leben ermöglichen und ihm die Sorgen vom Leib halten. Genauso wie alle Wähler sonst wo auf der Welt. Allerdings sind seine Vorstellungen vom Leben nicht kompatibel zu unseren Vorstellungen. Wer einmal Griechenland bereiste, weiß das. Die Europäer – wiederum nicht DIE Europäer ) haben griechische Regierungen geködert, zu tricksen, zu manipulieren und zu fälschen. Das ist doch alles dokumentiert und hinlänglich bekannt. Grund war die Ideologie der sozialistischen Einheit Europas. Wozu man sich kapitalistischer Methoden und Instrumente bediente. Die Kredite ( Schuldverschreibungen ) sind immer an die Banken gegangen, der Schuldschnitt ist nur diesen zugute gekommen. DER Grieche -ausgenommen einige Großkreditnehmer- wurde in keiner Weise berührt, nur seine angesparten wenigen Sozialguthaben wurden dabei eliminiert. Und die EU-Politik hat ihn seiner Verdienstmöglichkeiten beraubt. Landwirtschafts-, Fischerei- und Tourismus-Auflagen haben die Existenz der kleine Leute vernichtet. Ein Ersatz durch Industriealisierung ist nicht möglich ( Kohle-,Stahl-, chemische Industrie ) , Rohstoffförderung ( Öl, Gas) aus strategischen Gründen verhindert. Die internationale Finanzwelt ( Israel/USA/England) hat Griechenland im Würgegriff. Griechenland ist das europäische Versuchslabor für alle kleinen Grausamkeiten. Heute gibt es Griechen nur dort, morgen ist ganz Europa Griechenland.

  2. Nur ein MILTÄRPUTSCH kann Griechenland retten,
    obwohl dann die Amerikaner maulen. 8von wegen Menschenrechte und so).
    In THAILAND hat das mit dem Militärputsch vom Mai 2014 sehr gut geklappt. Argumente hierfür werden gerne geliefert !!!!!!!!!

  3. Die europäischen Banken haben die griech. Regierungen nicht mit vorgehaltener Pistole gezwungen Kredite zu nehmen, sondern das waren die Griechen selber. Jetzt muss die Bevölkerung auslöffeln, was sie sich eingebrockt hat.
    Nach einem Wahlsieg haben PASOK und Nea Demokratia ihre größten Anhänger mit einem Posten beim Staat belohnt. Da war die ganze Verwandtschaft glücklich. Jetzt kann man die Schuld an der Misere nicht der TROIKA anhängen. Mitgefangen – Mitgehangen !!!!

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