TV-Eklat von Michel Friedman: Vergleich des Pariser Terrorakts mit „verbalem Anschlag“ der PEGIDA!

 

GUIDO-KOLUMNE-MIX

♦ No.  467 (5/2015) ♦



Der Kampf gegen die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit der Politik und Mainstream-Medien geht weiter.

Im Visier – wie bereits die letzten Wochen und Monate auch – die PEGIDA-Bewegungen und die AfD.

Dabei werden die verbalen Entgleisungen immer aggressiver, immer skandalöser.

Wie etwa bei der ARD-Hart aber Fair-Sondersendung vom 07.01.2015 zum Thema:

Islamistischer Terror in Paris – Europas Freiheit in Gefahr?

Für uns war es Satire, ein Grund zum Lachen. Für die islamistischen Fanatiker war es ein Grund zum Morden: Zeigt der Terroranschlag auf das Pariser Satiremagazin, das die westliche Freiheit sogar mitten in Europa in Gefahr ist? Wer wagt noch kritische Satire über den Islam, wenn darauf der Tod steht?

Gäste der Sendung:

– Lamya Kaddor (Lehrerin für Islamischen Religionsunterricht, Publizistin)

– Prof. Peter Neumann (Politologe und Terrorexperte am Kings College in London)

– Roland Tichy (Publizist)

– Michel Friedman (Publizist und Moderator)

Quelle: http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/index.html

 

Der Jurist Michel Friedman (1983 trat er in die CDU ein; 1994 wurde er in den CDU-Parteivorstand gewählt (bis 1996)) ließ sich zu einem Eklat-Vergleich hinreißen.

So gab er zum Besten (Hervorhebungen durch mich):

Wir sitzen hier zusammen, weil es einen Anschlag auf die freie Presse gab in Frankreich. Die Demonstranten in Dresden machen ebenfalls einen verbalen Anschlag auf die Pressefreiheit in dem sie immer wieder demonstrativ skandieren, in Deutschland gebe es nur noch eine Lügenpresse…“

Hier ab Minute 39:50:

 

Geht es noch? Kann man denn wirklich den Terroranschlag in Frankreich (bei dem über ein Dutzend Menschen getötet und verletzt wurden) mit den bislang friedlichen Kundgebungen der PEGIDA vergleichen? Was soll ein solcher Vergleich?

Und: Haben eben jene“Wutbürger“ nicht auch genau das Recht, das Friedman einfordert: das Recht auf Meinungsfreiheit?

Zum Thema „Lügenpresse“, über das sich Friedman so aufregt: Dass die Mainstream-Presse manipuliert und lügt ist ja inzwischen kein Geheimnis mehr (insbesondere im Ukraine/Russland-Konflikt). Mussten sich doch schon TV-Granden öffentlich für „Fehler“ bei der Berichterstattung entschuldigen.

siehe beispielsweise hier: http://forum.publikumskonferenz.de/viewforum.php?f=30&sid=46ad74ab4093ce5d54a5a7c60ccf3ca7

Was Michel Friedman wohl nicht vergessen hat ist, dass die „Lügenpresse“ 2003 über seine Affäre um Drogen und Prostituierte berichtet hat, in deren Zuge er seine Ämter aufgab. Ihm war bei rechtkräftigen Ermittlungen nicht nur Kokain-Konsum nachgewiesen worden, sondern gegen ihn wurde  auch ein Strafbefehl in einer Gesamthöhe von 17 400 Euro erlassen.

Siehe beispielsweise hier: http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article197317/150-Tagessaetze-Warum-Friedmann-17-400-Euro-zahlt.html

Zudem hatte Friedman unter dem Decknamen „Paolo Pinkel (oder Pinkas) Prostituierte in Hotels bestellt.

 Die Menschenhändler warben laut in Berliner Boulevardzeitungen mit „naturgeilen jg. Ukrainerinnen“.

Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/15/15018/1.html

Aus diesem Grund gab es zahlreiche Proteste, u.a. auch von der gemeinnützigen Menschenrechtsorganisation für Frauen Terres de Femmes.

Siehe hier (Hervorhebungen durch mich):

TERRE DES FEMMES begrüßte die zahlreichen Proteste gegen den öffentlichen Auftritt von Fernsehmoderator Michel Friedman beim Evangelischen Kirchentag 2003.

Auszug aus der Pressemitteilung:

„Es ist für uns nicht nachzuvollziehen, dass Michel Friedman dem Kirchentagskomitee geeignet schien, als Redner und Gast des Kirchentages eingeladen zu werden. TERRE DES FEMMES fordert, dass von der Evangelischen Kirche auch in ihrer politischen Praxis eindeutig Position bezogen und konsequent vorgegangen wird: wer Kunde von Menschenhändlern ist und hilflose und versklavte Frauen sexuell ausbeutet, begeht Unrecht.“

Vergewaltigung von ukrainischen Zwangsprostitutierten

Als bekannt wurde, dass der Fernsehmoderator Michel Friedman ukrainische Zwangsprostituierte missbraucht hat, wandte sich TERRE DES FEMMES in einem offenen Brief an ihn. Michel Friedman wurde dazu aufgefordert, Verantwortung für seine Taten zu übernehmen und sich mit den betroffenen Frauen zu solidarisieren. Er sollte sich mit Nachdruck gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel aussprechen und aktiver Unterstützer bzw. Schirmherr unserer Kampagne „Männer setzen Zeichen“ werden.

TERRE DES FEMMES – Fachfrau Juliane von Krause verdeutlicht: „Wir haben ihn aufgefordert, sich zum Sprachrohr der Betroffenen zu machen und ein Bleiberecht für Opfer von Frauenhandel zu fordern. Aber Herr Friedman hat auf diesen Brief von TERRE DES FEMMES nicht geantwortet.“ Er hat nie eindeutig zu seiner Verantwortung für seinen Missbrauch versklavter Frauen Stellung bezogen. Er hat nie aktiv einen Beitrag zur Wiedergutmachung geleistet.

Ebenso hat er bisher geleugnet, gewusst zu haben, dass die Frauen Zwangsprostituierte waren. Es erstaunt, dass gerade der für seinen kritischen Verstand bekannte Michel Friedman in dieser Situation nicht in der Lage war, logische Schlussfolgerungen zu ziehen. Die betroffenen Frauen sprachen kein Deutsch. Sie gaben vor Gericht an, sie hätten sich gewehrt und geschrieen.

Quelle: http://frauenrechte.de/online/index.php?option=com_content&view=article&id=466:terre-des-femmes-kritisiert-michel-friedman&catid=70:chronik-unserer-arbeit&Itemid=224

Zwei Jahre später, im Jahre 2005 sagte Michel Friedman wegen der Kritik an seiner Person die Teilnahme am Deutschen Evangelischen Kirchentag im Mai in Hannover ab.

Damals schrieb das Nachrichtenmagazin Focus (Hervorhebung durch mich):

(Mit dieser Absage) reagierte (er) … auf Proteste der Frauen Union der CDU Niedersachsen und der hannoverschen Landesbischöfin Margot Käßmann … Die Landesvorsitzende der Frauen Union, Eva Möllring, begrüßte den Schritt Friedmans. „Wir finden das in Ordnung, dass er Konsequenzen gezogen hat. Viele Kirchentagsbesucher werden sehr erleichtert sein“, sagte sie … Die Frauen Union hatte bereits Ende Februar gegen eine Einladung Friedmans zu einer Diskussion im Vorfeld des Kirchentags protestiert. Möllring kritisierte, Friedman könne sich nicht glaubwürdig in einer Wertediskussion äußern und solle als Redner ausgeladen werden. Sie warf ihm vor, von „ukrainischen Menschenhändlern gezwungene Prostituierte auf das Zimmer“ bestellt zu haben. Friedman habe auch nach seiner öffentlichen Entschuldigung zu diesem Thema geschwiegen …  „Ich würde mir ein Engagement von ihm gegen Zwangsprostitution wünschen“, sagte Möllring. Friedmann war früher auch Mitglied im Bundesvorstand der CDU …

Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschland/kirchentag_aid_92574.html

Mit der Friedman-Affäre habe ich mich ausführlich beschäftigt und zwar in meinem Buch:

Guido Grandt

http://www.alaria.de/home/2803-aktenzeichen-politiker.html

Sicher – Friedman erklärte, einen „Fehler gemacht zu haben“, entschuldigte sich bei den Menschen, die er enttäuscht hatte, und bat die Öffentlichkeit um „eine zweite Chance“. Die bekam er ja auch, wie hin reichlich bekannt.

Dennoch halte ich es mit den Worten der damaligen Landesvorsitzenden der Frauen Union, Eva Möllring: Michel Friedman kann sich nicht glaubwürdig in einer Wertediskussion äussern.

Gleich gar nicht sollte er die Proteste der PEGIDA-Bewegung mit dem barbarischen Terroranschlag in Paris vergleichen!

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DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT

GUIDOs  KOLUMNE6docx

 

 

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10 Gedanken zu “TV-Eklat von Michel Friedman: Vergleich des Pariser Terrorakts mit „verbalem Anschlag“ der PEGIDA!

  1. Wenn dieser widerliche M. Friedman im nazionistischen BRDeutschland tatsächlich zu einer Strafe verurteilt worden ist, dann müssen seine Vergehen wirklich außerordentlich kriminell und unwiderlegbar gewesen sein, so dass das Privilex „Freibrief für Juden“ (insbesondere für systemrelevante Juden) nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte.

  2. Dass Friedman immer noch zu Diskussionen eingeladen wird, ist ein weiterer Grund, den ARD achtkantig herauszuwerfen! GEZ- Gebühren für so etwas gibts von mir nicht!!

  3. Hier schlägt wieder die Unkritisierbarkeit von Juden in Deutschland durch. Jedem Pommes- Budenbesitzer oder Gaststättenbesitzer wird, wenn er rechtskräftig wegen Drogenmissbrauch verurteilt wurde, die Konzession (wegen Unzuverlässigkeit) entzogen.
    Rechtsanwälte werden aus der Rechtsanwaltskammer geworfen und Journalisten sind dann für den Sender nicht mehr tragbar. Bei Juden ist das aber anders, da gelten in Deutschland Sonderrechte und so kann Herr Friedmann (als Vorbild der Jugend) munter weiter als Rechtsanwalt arbeiten und seine Schreidiskussionen weiter moderieren.
    Und da wundert sich unsere Regierung, wenn Jugendliche, die mit ein paar Gramm Haschisch an der Grenze erwischt werden, dadurch ihren Führerschein verlieren, antisemitische Gedankengänge bekommen.
    Vor dem Gesetz sind in Deutschland eben nicht alle gleich, manche sind jüdischer.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

    • Der sog. „Antisemitismus“ dient den (zionistischen) Juden der Stärkung ihres Charakters – so geäußert vom Erfinder des Zionismus, Theodor Herzl.
      Es ist also nicht verwunderlich, warum Zionisten wie Friedman immer wieder jenen „Antisemitismus“ heraufbeschwören, den sie selbst erzeugen. Eigentlich müsste es „Judenhass“ heißen (und selbst das wäre schwammig, wenn man seine Abneigung nur gegen jüdische Zionisten wie Friedman richtet), da Antisemitismus sich gegen Semiten richtet – Juden stellen von denen aber nur den geringsten Teil dar. Wer Antisemit ist, ist vielmehr ein Gegner der Palästinenser und Araber.

  4. Schlimm ist doch nur, daß solche Typen immer wieder eine Plattform zur Äußerung ihrer kruden Auffassungen bekommen!

    • In der Firma BRiD bekommen immer nur Verbrecher eine Plattform in den Medien.
      Immer dran denken was die uns für schlecht verkaufen wollen ist gut, und was gut ist ist schlecht !
      Sieht man doch bei Merkel auch :

  5. Man sollte immer im Hinterkopf behalten,daß Friedmann ein verurteilter Verbrecher ist.Damit relativieren sich seine „intellektuellen Ergüsse“

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