Rechtsruck in der Ukraine und die „Säuberung“ von allem Russischen!

GuidosKolumneNEU2

432 (93/2014)

 

 

Die Wahlen in der Ukraine haben das gezeigt, was Experten befürchtet haben: während sich die Mainstream-Medien damit überschlagen, dass das „prowestliche“ Bündnis gewonnen hat, triumphieren in Wirklichkeit die Rechten, die „Russlandhasser“!

Selbst wenn es der absolut rechtsmilitante „Rechte Sektor“ anscheinend nicht geschafft haben soll, haben es andere „Nationalisten“ geschafft. Allen voran Arseni Jazenjuks „Nationalistische Volksfront“ mit 21 Prozent, während der als demokratisch geltende Petro Poroschenko nur 23 Prozent erhielt.

Vergessen wir auch nicht den Rechtspopulisten Oleg Ljaschko, dessen Radikale Partei  mit laut Prognosen rund 6,4 Prozent der Stimmen erhalten hat.

Zudem hat es auch die als liberal geltende Partei Samopomoschtsch (Selbsthilfe)-Partei geschafft (13,2 Prozent), die u.a. auch aus Hardliner-Maidan-Aktivisten und Freiwilligen-Bataillone-Chefs besteht.

Auch die rechtsextreme, faschistische und antisemitische Swoboda-Partei hat es wieder ins Parlament geschafft! Unglaublich! Vielleicht hat die Rede der Swoboda-Abgeordneten Irina Farion dazu mitverholfen, die bei ihrem Wahlkampf erneut die Demokratie verteufelte und zum Mord an Opportunisten aufrief!

Nachfolgend der übersetzte Text ihrer Rede (Hervorhebungen durch mich). Dazu das Video auf ukrainisch.

Denken Sie immer daran, wenn Sie das lesen oder hören: Die EU und allen voran Deutschland, unterstützt auch diese Partei und Politik mit unseren Steuergeldern!

 

Rede von Irina Farion (Abgeordnete Swoboda-Partei):

Mann: Dreimal Ruhm der Freiwilligbataillonen!

Menge: Ruhm! Ruhm! Ruhm!

Farion: Ruhm der Ukraine!

Menge: Ruhm den Helden!

Farion: Wir haben diesen Leitspruch hierher gebracht. Er hat die ganze Ukraine erobert, obwohl es auch im Lande viele Sklaven gibt. Andächtler und Heuchler reißen ihre ungewaschenen Mäuler auf. Geht hart gegen sie vor, glaubt ihnen kein Wort, unter keinen Umständen. Entschuldigt, dass ich mit diesen Worten angefangen habe.
Ich bete zur Gottesmutter: Taufe unsere Feder und Schwerter! Weil nur die Völker, die das Wort haben, sind lebenswert (ein Zitat von ukrainischer Dichterin Lina Kostenko).

Noch eine geniale Frau unserer Politik, Olena Teliga (ukrainische Dichterin, wurde 1939 zum Mitglied der Organisation ukrainischen Nationalisten), sagte einmal: Der Ruhm einer Nation und die Stärke eines Staates gründen sich auf die Kunst und den Krieg. Dieser Krieg war absolut unvermeidbar und geschichtsmäßig. Entschuldigt, ich zitiere hier Hitler nicht gerne, er hatte aber völlig recht, als er sagte: Die Kriege werden vor dem Beginn der Kriegshandlungen gewonnen. Die Kriege werden dann verloren, wenn die Lehrer und die Priester verloren hatten. Die Lehrer und die Priester haben auf der Krim, in Luhansk und in Donezk verloren.

Ukrainische Bücher, ukrainische Wörter, ukrainische Musik, ukrainische Ideen gab es dort nicht. Darum gibt es dort heute Putin. Alles in unserem Leben hängt davon ab, wie wir denken, welche Ziele wir uns setzen und wie viel Ukrainertum wir in unseren Seelen haben. Passt vor allem auf diejenigen auf, die jetzt die Strickhemden angezogen haben, weil es unter diesen Hemden keine ukrainische Seele gibt.

Wir kämpfen nicht nur an der Außenfront gegen den Aggressor Putin, den wir niemals verändern können. Wir haben den einzigen Ausweg: Wir sollen Moskau vernichten. Dafür leben wir, dafür sind wir in diese Welt gekommen, um Moskau, dieses schwarze Loch im europäischen Sicherheitssystem, zu vernichten. Es geht vor allem um unsere Sicherheit. Der größte Feind sind nicht die Russen die an unseren Grenzen stehen. Der größte Feind ist hier, im Inneren des Landes. Sie haben typisch ukrainische Namen, die mit -enko, -tschuk und -uk enden. Sie sind aber hier, die Werwölfe und Wendehälse und Konjunkturgewinner, opportunistisch und kompromissfähig.

Ich wünsche uns allen, dass wir sie vorerst bei den kommenden Wahlen mit unseren Wahlzetteln erschießen. Vorerst mit den Wahlzetteln. Weil diese Opportunisten 1917 die ukrainische Unabhängigkeit kaputt gemacht haben. Sie haben ukrainische Gesellschaft demilitarisiert. Sie haben auf starke ukrainische Armee verzichtet. Sie sprachen über die sogenannte „Demokratie“.

Der geniale Kotschubinsky sagte einmal: „Demokratie ist ein Wort zum Lachen, ein komisches romantisches Wort.“ Unser Staat braucht in der Wirklichkeit ein starkes militantes Selbstbewusstsein. Wir sind der wahre Kern der ukrainischen Politik, im Unterschied zu diesen Pseudoliberalen und Pseudodemokraten. Um uns soll der ukrainische Staat vereinigen.

Noch eine hervorragende Nationalistin, Olena Bdschilka, sagte: „Wie schön die Wiedergeburt eines Staates auch ist, so traurig sind seine Ruinen.“

Um die Ruinen zu vermeiden, sollte man 1917, 1946, 1991, 2004 und heute, 2014, gnadenlos gegen die Feinde vorgehen. Wir müssen aufpassen, weil wir nicht nur die Außen-, sondern auch die Heimatfront haben. Keine Vernunft ohne Willen und Gemüt. Eine neue Generation von Bandera-Anhängern wurde vom genialen Donzow (Ideologe des ukrainischen Nationalismus) ins Leben gerufen. Deshalb sollte heute jeder von uns sein Buch „Nationalismus“ fest in der Hand halten. Nur Militärgewalt kann unsere Feinde im Aus- und Inland niederschlagen. Seid ihr bereit dazu? Das schlimmste Gift ist der Liberalismus. Deshalb müssen wir sie (die Liberalen) bei den kommenden Wahlen aus der Geschichte streichen.

Ich wünsche uns allen die Liebe zu sich selbst und den Hass zu den Feinden. Ruhm der Ukraine!

Quelle: http://www.contra-magazin.com/2014/10/ukraine-swoboda-funktionaerin-hetzt-gegen-demokratie-und-ruft-zum-mord-auf/

 

Noch einmal: Die Ukraine hat mit den gestrigen Parlamentswahlen einen bedenklichen Rechtsruck erlebt!

Inzwischen bereiten sich die Rechten offenbar darauf vor, noch „russlandfreundliche“ ukrainische Städte zu „säubern“.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/26/wahlbeobachter-rechter-sektor-will-odessa-nach-parlaments-wahl-saeubern/

Im Osten versuchen sie es bereits mit Streubomben auf Zivilisten. Der Bürgerkrieg wird weitergehen. Alles „russische“ soll ausgemerzt werden. Das ist das „Endziel“ der ukrainischen Nationalisten.

 

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DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 

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Mehr Hintergrundinformationen betreff der Medienmanipulation, der Unterstützung der ukrainischen (teil)faschistischen Regierung durch Deutschland und den Westen:

Maidan-Faschismus-Cover

http://www.alaria.de/home/3240-maidan-faschismus.html

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5 Gedanken zu “Rechtsruck in der Ukraine und die „Säuberung“ von allem Russischen!

  1. Noch einmal: Die Ukraine hat mit den gestrigen Parlamentswahlen einen bedenklichen Rechtsruck erlebt!
    Das sehe ich auch so. Nur ARD. ZDF und die „Qualitäts“Zeitungen sehen das anders.
    Als ich heute Morgen die Nachrichten von ARD-ZDF vernahm, war vom Drang nach Europa die Rede.
    Auch „Jats“ wurde zum Gewinner der europäischen Sache erklärt.
    Ich dachte immer, Jats sei eine Marionette der USA. Hat sich Frau Nuland nicht sehr erfolgreich für die inthronisation Jatseniuks in das Putschistenregime eingesetzt?
    Wissen die Ansager eigentlich, wie dünn die Suppe ist, die sie uns anbieten?
    Da könnte man mal bei Telepolis nachschauen
    „Die Dimension der Lüge“
    _Die Vereinigten Staaten unterstützen die Wahl des ukrainischen Volkes für Europa. Wir sind eure Freunde in dieser Unternehmung. Eine souveräne, demokratische und europäische Ukraine war immer unsere Hoffnung. Es ist eure Entscheidung – und niemand sonst hat ein Recht euch davon abzubringen. Niemand.
    Dieses „es ist eure Entscheidung“ ist offenkundig die große Lüge.
    http://www.heise.de/tp/artikel/40/40972/1.html
    Es fällt schwer, nicht in die Mattscheibe zu treten.

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