HEINZ G. JAKUBA: „Die Flüchtlingsfrage und die tabuisierten Fakten!“

Der Streitkommentar

 

 

Nachfolgend stelle ich einen Streitkommentar zur Diskusssion, der von meinem Kollegen Heinz G. Jakuba verfasst wurde.

Ein Hinweis vorab: Jegliche Kommentare auf diesen Streitkommentar, die ausländerfeindlich, rassistisch, antisemitisch oder neonazistisch sind, werden von mir unverzüglich entfernt!  Konstruktive Kommentare sind jedoch jederzeit erwünscht!

 

“DIE FLÜCHTLINGSFRAGE UND DIE TABUISIERTEN FAKTEN”

 

Ein Streitkommentar von Heinz G. Jakuba (Freier Online-Journalist und Blogger, Berlin)

 

 

Sicher, wir haben hierzulande ein großes Problem mit den Flüchtlingen.

Nicht nur, dass sie skandalöser Weise in deutschen Flüchtlingsheimen geschlagen und gequält werden. Nein, auch mit den ausufernden  Flüchtlingsströmen, die sich auf dem Weg nach Europa machen. Und damit auch nach Deutschland. Denn wir sind das Land in Europa, das (zu recht) mit die größte Anzahl aufnimmt, das sollten wir nicht vergessen, bevor uns weiter ein schlechtes Gewissen eingetrichtert wird.

Doch der Bund, die Länder, die Kommunen und Landkreise sind hoffnungslos mit der wachsenden Anzahl der Flüchtlinge aus den Krisengebieten dieser Welt überfordert. Statt einer ehrlichen und faktischen Auseinandersetzung mit diesem Problem, versteifen sich Politik und Medien lediglich auf die Skandale in den Flüchtlingsheimen.

Keine Frage: Das was die Sicherheitsleute in Burbach oder auch anderswo getrieben haben, ist bar jeglicher Vernunft, jeden Anstandes, ist kriminell und zu ahnden!

Aber wie immer, hat die Medaille zwei Seiten. Über die zweite wird nicht oder nur unzulänglich aufgeklärt.

Jeder, der am Sonntag den Günther Jauch-Talk in der ARD sehen konnte, die sich ebenfalls mit der Flüchtlingsfrage beschäftigte, wurde Zeuge, wie Teile dieser Fakten ignoriert wurden. Ein Sicherheitsmann war zu Gast, der erzählte, dass es unter den Flüchtlingen auch Gewalt und Alkoholexzesse etc. gibt. Gewalt gegen das Personal (Küche etc.) in den Flüchtlingsheimen. Doch viel mehr konnte oder durfte dieser Mann, der vor Ort war, dann auch nicht mehr sagen. In der Folge wurde er von Jauch ignoriert und seine hervorgebrachten Fakten erst gar nicht in der folgenden Diskussion angesprochen.

Dabei wurde bekannt, dass in der Asylbewerberunterkunft Burbach, in dem es die „Foltervorwürfe“ gab, auch noch weitere Vorfälle zu Tage traten: Koptische Christen berichten, sie hätten am 8. September 2014 vor einem muslimischen Mob aus 50 islamistischen Angreifern fliehen müssen!

Konkret:  Emile B. flieht am 8. September mit seiner Frau und den beiden kleinen Kindern aus dem Asylbewerberheim im nordrhein-westfälischen Burbach vor 50 islamistischen Angreifern mit dem Taxi zu einem koptischen Christen nach Siegen. Die Polizei begleitete die Familie zu dem Taxi, weil ihr klar geworden war, dass die sechs Sicherheitsmitarbeiter in dem Asylerstaufnahmelager nicht mehr in der Lage waren, die koptische Familie zu schützen.

Drei Wochen nach dem Angriff hat Emile B. immer noch Schmerzen, sein Brustbein ist blau geschlagen. „Das Schlimmste sind aber die Bilder in den Köpfen meiner Kinder, die ich nun versuchen muss zu löschen“, sagt der 36-jährige Bauingenieur. Die sechs Jahre alte Marvel und der dreieinhalbjährige George mussten mit ansehen, wie ihr Vater vor dem Eingang des Asylbewerberheims zusammengeschlagen wurde.

„Gott sei Dank kam der größte und schwerste Sicherheitsmann und hat sich dazwischen geworfen“, erzählt der schlanke Ägypter. Eine halbe Minute später kamen die übrigen fünf Sicherheitsleute und führten ihn und seine Kinder in ihr Zimmer, während die etwa 50 wütenden Männer versuchten, das Security-Personal wegzustoßen, um wieder auf ihn einprügeln zu können. Von den schrecklichen Gewalttaten des Sicherheitspersonals gegenüber Asylbewerbern, die jüngst bekannt wurden, hat Emile B . nichts mitbekommen, wie er sagt … Anwohner des Flüchtlingsheims verwundert dies nicht, eine Polizeistreife pendle 24 Stunden am Tag zwischen dem Ortskern der Kleinstadt und dem Aufnahmelager, Einsätze seien an der Tagesordnung.

Noch mehr: Die christlichen Kopten wurden wüst als „Tiere“ beschimpft. Die rund 250 arabischen Asylbewerber (von insgesamt 750) ächten sie.

Die zuständige Bezirksregierung in Arnsberg wollte auf Anfrage der „Welt“ keine Stellung zu den Vorfällen nehmen. Der private Heimbetreiber European Homecare bestätigte die Vorfälle. Pressesprecherin Renate Walkenhorst sagte, man habe die Ausgrenzung gegenüber der koptischen Familie nicht im Einzelnen beobachten können, aber: „Anfeindungen von muslimischen gegenüber christlichen Flüchtlingen kommen immer wieder vor.“

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article132791478/Kopten-Familie-flieht-vor-muslimischen-Angreifern.html

Die Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und koptischen Christen schwelen schon lange.

Vergessen wir dabei auch nicht den Anschlag auf die koptische Kirche in Berlin-Lichtenberg, bei dem Anfang Oktober 2014 Unbekannte ein Feuer gelegt haben. Ein 27 Jahre alter Flüchtling, der dort geschlafen habe, hatte Glück und ist dabei unverletzt geblieben. 

Die koptische Kirche ist die größte christliche Gemeinschaft im Nahen und Mittleren Osten. In Ägypten hat sie bis zu 12 Millionen Anhänger. Trotz gesetzlicher Religionsfreiheit kam es dort mehrfach zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Kopten. Unter der Herrschaft der Muslimbrüder häuften sich in Ägypten die Übergriffe auf Christen.

Quelle: http://www.welt.de/regionales/berlin/article132911187/Entsetzen-ueber-Brandstiftung-an-koptischer-Kirche.html

Wenn wir also über die Flüchtlingsfrage sprechen, dann bitte schön auch über die religiösen (oder nationalistischen) „Revierkämpfe“ INNERHALB der Flüchtlingsunterkünfte etc.

Warum wird hierüber kein Wort verlautbart? Müssen die deutschen Behörden nicht auch (gerade) die Christen unter den Flüchtlingen vor gewaltbereiten und extremistischen Muslimen hierzulande schützen? Ich glaube schon!

Denn es sind KEINE Einzelfälle. Ein weiteres Beispiel aus jüngster Vergangenheit:

In einem Flüchtlingsheim in Berlin-Marienfelde schlugen sich im August 2014 60 Flüchtlinge wegen des Hasses von muslimischen Tschetschenen auf syrische Christen. Es gibt Verletzte, die Polizei muss ausrücken.

Quelle: http://www.welt.de/regionales/berlin/article132761249/Als-sich-Tschetschenen-und-Syrer-in-Berlin-pruegelten.html

Und auch das gibt es:

Gegen den Bewohner des Asylbewerberheims in Hoyerswerda (Landkreis Bautzen), der einen Wachmann der Körperverletzung beschuldigt, wird wegen des gleichen Vorwurfs ebenfalls ermittelt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, habe der 29-jährige Tunesier die Anschuldigungen gegen den 47 Jahre alten Wachmann erhoben, als er selbst am Montag im Rahmen der gegen ihn laufenden Ermittlungen wegen Körperverletzung von der Polizei befragt wurde. Jetzt müsste geklärt werden, wer wen bei dem Streit Ende Juli verletzt habe und warum, sagte Polizeisprecher Thomas Knaup: «Wir haben hier die klassische Situation von Anzeige und Gegenanzeige.»

Quelle: http://www.welt.de/regionales/sachsen/article132859558/Gegen-angeblich-angegriffenen-Asylbewerber-wird-selbst-ermittelt.html

 Eine der größten „Gefahren“ offenbart sich nun aber auch gerade durch die Flüchtlingsströme in die EU, nach Deutschland, allerdings anders, als erwartet:

Die extremistische Miliz Islamischer Staat (IS) versucht offenbar, Terrorkommandos als Flüchtlinge getarnt nach Europa zu schleusen. Aus je vier Terroristen bestehende Gruppen sollten die syrisch-türkische Grenze überqueren und mithilfe gefälschter Pässe weiter nach Westeuropa reisen, auch nach Deutschland. Dort sollten sie Anschläge verüben, berichtet die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Aus abgehörten Gesprächen hätten US-Geheimdienste auch erfahren, dass die Terroristen wegen der strengeren Kontrollen an Flughäfen keine Flugzeuge benutzen sollen. Deutschen Behörden ist das Szenario laut Zeitung bekannt, dies hätten Regierungskreise bestätigt. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte: „Deutschland steht nach wie vor im Fokus des dschihadistischen Terrorismus.“ Daraus resultiere eine abstrakt hohe Gefährdung für die innere Sicherheit. Derzeit gebe es jedoch keine Hinweise auf konkrete Anschlagsplanungen.

http://german.ruvr.ru/news/2014_10_06/IS-Terroristen-sollen-sich-als-Fluchtlinge-tarnen-4684/

Also noch einmal: Müssten wir nicht über alle diese Probleme im Zusammenhang mit den Flüchtlingen sprechen, bevor wir uns selbst (im Fall der Quälereien natürlich berechtigt) immer nur ans eigene Kreuz nageln?

 

Der Streitkommentar

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Anmerkung: Der Inhalt dieses Streitkommentars gibt ausschließlich die Meinung von Heinz G. Jakuba wieder.

 

Mitdiskutieren, mitstreiten erlaubt. Kommentare erwünscht.

 

 

 

8 Gedanken zu “HEINZ G. JAKUBA: „Die Flüchtlingsfrage und die tabuisierten Fakten!“

  1. Ich bringe dem ganzen Multi-Kulti-Wahn Null Verständnis entgegen. Wenn das Rassismus ist, dann muss das wohl so sein. Wir haben in Europa ganz andere Probleme als Menschen aus aller Herren Länder aufzunehmen. Viele von uns fanden es gut, dass die Schotten ihr Selbstbestimmungsrecht einforderten. Auch wir Deutschen sollten das tun. Grenzen und Nationalstaaten und Völker sind GUT – und nicht schlecht. So schlicht kann man das manchmal formulieren. „Deutschland schafft sich ab“ – viele sehen das ganz genauso wie Thilo Sarrazin – aber echter Widerstand regt sich nirgendwo.

    Bevor Menschen aus aller Herren Länder Zuflucht in Deutschland finden, hätte ICH es besser gefunden, wenn es eine ausgezeichnete Willkommenskultur gegeben hätte für die zehntausende von Tschetschenen, die vor dem Völkermörder Putin und seinen Mörderscharen in Tschetschenien nach Deutschland geflohen sind und hier sehr oft ganz unsäglich behandelt worden sind.

    Schon Tolstoi und Alexander Solschenitzyn haben diesem kleinen, tapferen, verwegenden Bergvolk größte Sympathien entgegengebracht.

    Auch im Privatleben helfe ich nicht wahllos, sondern helfe vor allem jenen, die mir sympathisch sind. Im Völkerleben ist es nicht anders.

    Wir wollen gerne allen Völkern der Welt helfen. Das darf aber niemals auf Kosten unserer Substanz gehen. Denn wenn es uns nicht mehr gibt, wird es ein Volk weniger in der Welt geben, das so altruistisch ist wie wir.

    • Oh, das wusste ich nicht.

      Stimmt, sie waren ja auch auf russischer Seite in der Ukraine zugange, wenn ich mich nicht irre.

      Nach all dem, was diesem Volk zugestoßen ist, muss man sich nicht wundern, wenn es da starke Radikalisierungstendenzen und Polarisierungen gibt.

      Es ist das wohl ein wenig wie mit den Kurden: Gestern waren sie doch allen noch ein wenig anrüchig, niemand wollte (und will?) ihnen einen Staat geben. Heute sind sie die tollsten Verbündeten des Westens.

      Es gruselt einen, wohin man blickt.

  2. Ich finde es traurig genug, daß Menschen aus ihrer Heimat flüchten müssen, und die Politik anstatt zu helfen, daß diese Menschen in ihrer Heimat ein besseres Leben führen können, fördern, daß sie ins Ungewisse ziehen. Noch trauriger ist aber die Tatsache, daß sich diese Vertriebenen und Flüchtlinge gegenseitig das Leben noch schwerer machen.
    Erst heute Morgen mußte ich Zeuge eines Streitgespräches an der UBahn- Haltestelle zwischen einer Polin, die einen Fahrgast mit Mitnahmeberechtigungsfahrschein suchte, und einer Türkin, die sagte, ein ticket kostet nur 1,69 Euro, sein, die nicht nur bei wüsten Beschimpfungen, wie ausländerfeindliche Hu*e gegen die Türkin, sondern auch in Handgreiflichkeiten ausartete.
    Die Welt hat bereits den Zenit der Geistesgestörtheit erreicht.

  3. „Nicht nur, dass sie skandalöser Weise in deutschen Flüchtlingsheimen geschlagen und gequält werden“

    …Wer berichtet denn so was, …ach ja unsere Medien! Ich finde, man sollte doch bitte sehr beide Seiten zu worte kommen lassen. Flüchtlinge und Sicherheit`s und Wach-personal.
    Da wird mal wieder nur einseitig berichtet !!

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