MAIDAN-FASCHISMUS – Deutschland, der Westen und die Braune Revolution in der Ukraine

GuidosKolumneNEU2376 (37/2014)

 

Nachfolgend mein neuester Artikel für die „Stimme Russlands“. Jeder, der sich für das Thema Urkaine und den deutschen und westlichen Politskandal interessiert, sollte ihn lesen und weitermepfehlen.

 

Maidan-Faschismus - Deutschland, der Westen und die "Braune Revolution" in der Ukraine

Maidan-Faschismus – Deutschland, der Westen

und die „Braune Revolution“ in der Ukraine

 

 

STIMME RUSSLANDS Einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts, Berthold Brecht, sagte einmal: „Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.“ Ähnlich verhält es sich bei der so genannten „Maidan-Revolution“ in der Ukraine 2013/2014, bei der das als „totalitär“ geltende Regime des damaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch gestürzt wurde. CDU-Aushängeschild und Boxweltmeister Vitali Klitschko, Arseni Jazenjuk von der Vaterlands-Partei und seine Parteikollegin, die einstige Ikone der „Orangenen Revolution“, Julia Timoschenko, repräsentierten bei diesem Putsch die liberal-zentristische Opposition.

Unterstützt wurden – und werden sie noch immer – von deutschen, europäischen und US-amerikanischen Politikern und Geheimdiensten. Doch weitgehend von der westlichen Politik und den Medien verschwiegen, gingen auf dem Kiewer Maidan nicht nur demokratieliebende und friedliche Menschen auf die Barrikaden, die europäische Werte forderten, sondern auch ultranationale, faschistische, rechtsextreme, antisemitische und russophobe Kräfte, wie beispielsweise die der Freiheits-Partei (Swoboda) oder Gruppierungen des Rechten Sektors (Prawy Sektor).

Eric Aunoble, Schweizer Historiker und Ukraine-Experte, bezeichnete die Rechtsextremen sogar als „Säule der Opposition“. Selbst das deutsche Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ vermeldete, dass diese die „Speerspitze des Widerstands auf dem Maidan“ stellten und dass „ohne die straffe Organisation der Nationalisten“ die „Revolte auf dem Maidan längst in sich zusammengebrochen“ wäre. So blieb es auch nicht aus, dass in der nachfolgenden Übergangsregierung der „nationalen Einheit“ die Rechtsnationalisten und Antisemiten als hochrangige Politiker und Minister beteiligt wurden: Oleksandr Sych ( Swoboda, stellvertretender Ministerpräsident), Serhiy Kvit ( Swoboda, Bildungsminister), Andriy Mokhnyk ( Swoboda, Minister für Ökologie und natürliche Ressourcen), Ihor Shvaika ( Swoboda, Minister für Landwirtschaft und Ernährung), Oleh Machnitzkij ( Swoboda, Generalstaatsanwalt), Dmitri Jarosch ( Rechter Sektor, stellvertretender Sekretär des Komitees für nationale Sicherheit- und nationale Verteidigung der Ukraine (RNBOU) , Dmitro Bulatow (UNA-UNSO , Jugend- und Sportminister), Tetjana Tschernowol ( UNA-UNSO, Vorsitzende des Antikorruptionsausschusses).

Die Perversion der Geschichte: Während der russische Präsident Wladimir Putin nicht müde wurde, vor der Gefahr des Faschismus und Nazismus in der Ukraine zu warnen, wurde er von westlichen Politikern und Staatsoberhäuptern, die den Ultranationalismus unterstützten, mit Adolf Hitler verglichen! Verkehrte Welt.

Die Swoboda-Partei hieß einst Sozial-Nationale Partei der Ukraine , die 1991 gegründet wurde. Erst 2004 wurde der Partei-Name geändert. Ein Blick in das damalige Parteiprogramm (1995): „Im Hinblick auf die Massenentwertung der Menschheit und der ganzen Völker bleiben wir Sozial-Nationalisten die letzte Hoffnung der weißen Rasse und der Menschheit überhaupt.“ So hält Swoboda Kontakte zu neofaschistischen EU-Parteien, die sich einst zu einer „Allianz der Europäischen nationalen Bewegungen“ verbündeten (beispielsweise die British National Party , die ungarische Jobbik , die französische Front National, die italienische Fiamma Tricolore oder die deutsche NPD). Historisch gesehen steht Swoboda in der Tradition der Organisation der Ukrainischen Nationalisten (OUN-B) unter dem einstigen Führer Stepan Bandera. Diese wurde 1929 mit dem Ziel gegründet, einen unabhängigen Staat in den „ethnographischen ukrainischen Gebieten“ zu errichten.

Die Historikerin Franziska Bruder nennt in ihrer Studie das Grundwesen der OUN: „Nation als höchster Wert, radikaler Antikommunismus, ethnisch exklusives Nationenverständnis, in dem Antisemitismus und Antipolonismus feste Bestandteile waren, sowie die Befürwortung des Terrors als Mittel der politischen Auseinandersetzung.“ Bereits 1929 denunzierte die OUN Juden als „feindliche Körper in unserem nationalen Bewusstsein“. Juden wurden als „Stütze des Moskauer Bolschewistenregimes“ bekämpft. 1941 wurde dazu ermuntert, „unerwünschte polnische, Moskauer und jüdische Funktionäre zu liquidieren“. Zusammen mit der deutschen Wehrmacht verübte die OUN im Zweiten Weltkrieg zahlreiche Massaker in der okkupierten Sowjetunion. Dabei wurden Zehntausende Juden, Polen und Russen ermordet. Zudem arbeitete die OUN auch eng mit der überwiegend aus ukrainischen Freiwilligen bestehenden Waffen-SS-Division „Galizien“ zusammen.

In der Westukraine gilt Stepan Bandera als Freiheits- und Unabhängigkeitskämpfer. Im Süden und Osten jedoch wird er als NS-Kollaborateur angesehen. Als Bandera sich später mit seiner Unabhängigkeitsbewegung der Ukraine gegen die Nationalsozialisten stellte, wurde er verhaftet und ins KZ Sachsenhausen verschleppt. Dort blieb er bis 1944 inhaftiert. Und das obwohl in der Unabhängigkeitserklärung eine „enge Zusammenarbeit mit dem nationalsozialistischen Großdeutschland unter dem Führer Adolf Hitler“ vorgesehen war, um so dem „ukrainischen Volk zu helfen, sich von der Moskauer Okkupation zu befreien“. Als Bandera aus dem KZ entlassen wurde, sollte er als Kopf einer ukrainischen Partisanenarmee die Rote Armee stoppen. Der Faschistenführer und seine Männer verbündeten sich in ihrem Unabhängigkeitskampf zeitweise mit sowjetischen Partisanen gegen die Deutschen. Dann wieder mit der antikommunistischen polnischen „Heimatarmee“ gegen die Russen. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Bandera nach München, lebte dort unter falschem Namen, bis er 1959 vom KGB ermordet wurde.

Bandera gehört mit zu den geistigen Vätern der ukrainischen Rechtsradikalen. Im Frühjahr 2014 veröffentlichte das russische Außenministerium zahlreiche Dokumente des damaligen Innenministeriums der UdSSR aus den Jahren 1942 bis 1945. Diese bezeugen eine Zusammenarbeit der ukrainischen Nationalisten mit Hitlers Nazis im Zweiten Weltkrieg und die Teilnahme an Massenhinrichtungen an der Zivilbevölkerung. Erst kurz vor Ausbruch der Maidan-Proteste führte Swoboda noch einen Fackelzug mit 20.000 Teilnehmern zu Ehren des ukrainischen Faschistenführers durch Kiew an. Im April 2013 gingen die Faschisten im galizischen Lwiw, dem früheren Lemberg, zu Ehren der ukrainischen Waffen-SS auf die Straße. Genauer der 14. Waffen-Grenadier-Division, der sogenannten „Galizischen Division“.

2010 wurde im Lwiwer Verlag „Jewroswit“ das Handbuch zur Unterrichtung des Sozial-Nationalismus „Das Feuer. Version 1.0“ gedruckt, das von Jurij Michaltschyschyn herausgegeben wurde, dem Chefpropagandist und einem der wichtigsten Mitglieder der Swoboda-Partei. Darin erfährt man mehr über die Swoboda-Ideologie. In diesem Handbuch für Parteigänger ist unter anderem „Das kleine ABC des Nationalsozialisten“ von Joseph Goebbels, Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda und einer der engsten Vertrauten Adolf Hitlers, zu finden, das eigentlich eine gekürzte Fassung des Parteiprogramms der NSDAP darstellt. So unter anderem: Wer ist der Hauptfeind dieser kulturellen Erneuerung Deutschlands? Das Judentum, das den deutschen Geist systematisch vergiftet, indem es Kultureinrichtungen wie Presse, Theater, Wissenschaft, Literatur mit lügenhaftem Geist erfüllt.

Jurij Michaltschyschyn gründete sogar einen Think Tank namens Joesph Goebbels Political Research Center (Joseph Goebbels-Forschungszentrum für Politik) , der als „Hommage“ an den berüchtigten Nazi-Propagandaminister so benannt wurde. Per Anders Rudling, ein führender Experte für europäischen Neo-Faschismus, bezeichnet Michaltschyschyn als die Hauptschnittstelle zwischen dem offiziellen Flügel der Partei und militanten Neo-Nazis wie dem Rechten Sektor. Zudem bezeichnete Michaltschischin vor seinen Anhängern öffentlich den Holocaust als „Lichtblick in der europäischen Geschichte“.

Im Mai 2013 reiste eine parlamentarische Swoboda-Delegation zur NPD-Fraktion im sächsischen Landtag. Dabei wurde einmütig der Wille zur Intensivierung der Kontakte und der Zusammenarbeit bekundet, wie die NPD anschließend auf ihrer Homepage verlauten ließ. Der NDP-Fraktionsvorsitzende Holger Apfel würdigte Swoboda sogar als „eine der bedeutendsten europäischen Rechtsparteien“ und „bekundete seinen Willen zu einer Intensivierung der Zusammenarbeit beider Parteien und ihrer parlamentarischen Vertretungen auf allen Ebenen“.

Swoboda-Chef Oleh Tjahnybok sprach von einer „moskowitisch-jüdischen Mafia“, von der man sich durch die Anbindung an die EU befreien müsse. Noch 2005 unterzeichnete er einen offenen Brief an die ukrainische Regierung, der ein Ende der „kriminellen Aktivitäten“ des „organisierten Judentums“ forderte, das einen „Völkermord“ an der ukrainischen Bevölkerung zu verüben versuche.

Laut dem Simon-Wiesenthal-Center gehört der Führer der Swoboda-Partei, Oleh Tjahnybok, zur Liste der weltweit schlimmsten Antisemiten (2012, Platz 5). Er soll „Säuberungsaktionen“ gegen Jüdinnen und Juden in der Ukraine gefordert haben. Anfang 2013 wollte er nach Israel reisen, um sein Image aufzupolieren, wurde jedoch vom Jerusalemer Außenministerium daran gehindert. Der Jüdische Weltkongress hatte sogar ein Verbot der Swoboda-Partei gefordert – als Antwort auf ihre „antisemitische Rhetorik“. Laut einem Bericht der Universität Tel Aviv von 1999, ist die Swoboda-Partei eine „extremistische, rechte, nationalistische Organisation, die ihre Identifikation mit der Ideologie des deutschen Nationalsozialismus betont“.

Doch Swoboda ist nicht nur faschistisch und antisemitisch, sondern auch höchst russenfeindlich. Ihre dahingehende Hass-Rhetorik gipfelte Anfang April 2014 in einem Statement der Freiheits-Abgeordneten Irina Farion, die dazu aufrief, die ukrainischen Russen und prorussischen „Kreaturen-Demonstranten“ im Osten des Landes zu ermorden! Im Wortlaut: „Ich würde diese Leute einfach abknallen. Der Feind haust auf unserem Boden. Man hätte den Feind (die Russen/d. A.) noch 1654 von hier verjagen sollen. Die heutige Reaktion ist absolut angemessen, aber die Gegenmaßnahmen müssen viel radikaler sein. Unsere Leute haben ihr Leben hingegeben, aus diesem Grunde verdienen diese Kreaturen (die ukrainischen Russen/d. A.) nur eins – den Tod.“

Mit diesen Leuten also trafen und treffen sich westliche Politiker und schmieden Allianzen. Darunter der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der deutsche Botschafter in der Ukraine, Christof Weil, Helga Schmid, Stellvertreterin der EU-Außenbeauftragten und Leiterin des Europäischen Auswärtigen Dienstes, Ashton, die stellvertretende Außenministerin der USA, Victoria Nuland oder US-Senator John McCain. Jan Tombinski, EU-Botschafter in Kiew, erklärte, dass man Swoboda für einen „gleichwertigen Partner“ für Gespräche mit der EU halte.

Und das, obwohl bereits vor vier Jahren die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung in ihrem Wahlhandbuch Ukraine 2010 betreff Swoboda und ihrem Führer zu dem Schluss kam: „Tjahnybok mobilisiert antisemitische Ressentiments, Fremdenfeindlichkeit und ukrainischen Isolationismus. Er äußert sich dezidiert antirussisch und gleichzeitig antiwestlich und trifft damit Stimmungen, die in einigen Regionen der Westukraine prävalent sind.“ Zudem geht aus einer Studie von 2013 über Rechtsextremismus in Europa der SPD-nahen Friedrich-Ebert Stiftung hervor, dass Swoboda sich antisemitischer, antirussischer, fremdenfeindlicher und rassistischer Rhetorik bedient. Die Bundesregierung weiß also seit Jahren sehr genau, mit wem sie sich einlässt: Mit Faschisten und Antisemiten, die mit der NPD klüngeln, die in Deutschland – zu Recht – politisch bekämpft wird. Ein Politik-Skandal, der als solcher noch immer medial verschwiegen wird. Aber wie sagte nicht schon der irische Dramatiker, Politiker und Pazifist George Bernard Shaw: „Für einen Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen.“

Quelle: http://german.ruvr.ru/2014_05_29/Maidan-Faschismus-Deutschland-der-Westen-und-die-Braune-Revolution-in-der-Ukraine-4908/

 

Dies skandalöse und hochbrisante Thematik behandle ich hier ausführlich:

 

http://www.alaria.de/home/3240-maidan-faschismus.html

 

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DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

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GuidosKolumneNEU3

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6 Gedanken zu “MAIDAN-FASCHISMUS – Deutschland, der Westen und die Braune Revolution in der Ukraine

  1. Hallo Nikita.

    Offenbar haben Sie ein erhebliches Informationsdefizit, denn Sie wissen mit Sicherheit nicht wie viele Nationalisten an der „gewählten Regierung“ beteiligt sind.
    Die Prozentzahl des Wahlergebnisses ist nicht entscheidend aber wenn 50% der Regierung einer nationalisten oder gar faschistischen Basis entstammen, das ist das schon bedeutend.

    Friedenspräsident Poroschenko spricht von Waffenruhe, die seine Schergen ständig missachten.
    Hier regt man sich darüber auf, wenn trotz „Waffenruhe“ ein Kampfhubschrauber der „Regierungsarmee“ durch die Separatisten abgeschossen wird.
    Was der Kampfhubschrauber dort gemacht hat, ist für unsere Journalisten und die westlichen Friedenspolitiker uninteressant.

    Falls es Sie interessiert, trotz erklärter Waffenruhe, werden Flüchtlingstransporte, Grenzübergänge nach Russland bis hin zu den nächsten russischen Ortschaften mit Granatwerfern und anderen Geschützen beschossen.
    Auch Hubschrauber und Kampfflugzeuge sind dabei im Einsatz.

    Davon redet hier aber niemand, weil es nicht ins gewünschte Bild unserer Medienlandschaft und unserer Regierung passt.
    Unsere Regierung kann auch schon gar nicht mehr zurückrudern, da sie sich schon so weit aus dem Fenster gelehnt hat mit der Freundschaft zu den Putschisten und falscher Investition in Form von Spendengeldern an den „Präsidentschaftskandidaten“ Klitschko.

    Ihre Behauptung, dass das Putin-Regiem durch europäische, rechtsextreme Parteien unterstützt wird, reiht sich ein in das Bild, was man hier im Westen gerne von Russland zeichnet.

    Sie akzeptieren sicher auch, dass die ukrainischen Machthaber weiterhin ihre Gasrechnung an Russland nicht bezahlt, die EU diese Schulden noch übernimmt und im nächsten Winter, wenn die Ukraine ihr Gas von unserm abzweigt, die Gaspreise steigen, weil man uns vorgaukelt, der böse Russe würde nicht genug liefern oder hätte die Preise erhöht.

    Wie bekloppt wir als deutsche Regierung Europas sind, sieht man schon daran, dass wir Österreich, Italien und einige andere Staaten dazu zwingen wollen den Bau der Southstream-Pipeline zu stoppen, nur um Russland zu schädigen.
    Diese Staaten haben Verträge unterschrieben und uns kann es ja egal sein was dort passiert, weil wir der Southstream-Pipeline nicht angeschlossen sind und somit nicht brauchen.
    Hauptsache, Russland kommt seinen Lieferverpflichtungungen an uns nach.
    Da kann man ruhig mal gegen andere EU-Mitgliedstaaten stänkern, oder?
    Hauptsache, dem Amerikaner gefallen mit all seinen Machtgelüsten.

    Wenn Sie, Nikita, also glauben sich mit Guido Grandt messen zu können, dann sage ich Ihnen:
    Niemals, da Sie einseitig informert sind.

  2. Herr Grandt, die Wahrheit verschweigen Sie gerade, in dem Sie sich einen Hinweis auf die Unterstützung von Putin-Regime durch die gleichen europäischen rechtsextremen Parteien ersparen. Nach der Präsidentenwahl in der Ukraine, bei der alle Nationalisten zusammen auf nicht mal 10% gekommen sind, entpuppen sich Ihre Analysen sowieso als abwegig.

    • Hallo Nikita: Der Kommentar von eubeobachter sagt alles – es ist genau die Propaganda, der Sie erliegen: Natürlich haben die Rechten bei der Präsidentschaftswahl nichts gerissen. Aber das ist unerheblich, wenn frührende Minister, darunter auch der stellvertretende Ministerpärsident etc. Rechte sind. Also:Wenn die Ukraine KEINE Präsidentschaftswahlen, sondern PARLAMENTSWAHLEN abgehalten hätte, dann wären die Rechten weg! Go on!

  3. Sehr geehrter Herr Grandt.

    Ich stimme Ihren Darstellungen in vollem Umfang zu und bewundere jeden, der so detailiert und penibel genau Fakten aufzählt und niederschreibt.
    Leider fehlt mir die Zeit dazu, da ich hauptberuflich in einer vollkommen anderen Branche tätig bin und das Sammeln und Niederschreiben doch recht zeitaufwendig ist.

    Jedoch nehme ich mir oft die Zeit unseren Politikern und Medienmachern kritische Emails zu schreiben, in denen ich ebenso knallharte Fakten aufzeige und sie recht scharf anfasse.
    Jedoch bleiben entsprechende Reaktionen der Gegenseite aus, was man von gestressten Politikern nicht anders erwarten kann.

    Langsam glaube ich, dass alle Bürgermails seitens der Regierung abgeblockt werden und im Allgemeinen eine viel zu geringes Interesse der Bevölkerung an solch intelligenten Blogs, wie dem Ihren, besteht.

    Wirklich schade, dass der gemeine Deutsche sich so wenig einmischt so demonstrationsfaul ist und alle Nachrichten kritiklos nur konsumiert.
    Wahrscheinlich fehlt es uns allen an dem nötigen Wissen, wie man unsere Kriegstreiber vor einem Gericht anklagen kann.
    Ich vermisse so etwas wie eine Petition gegen politische Verantwortliche wie Merkel, Steinmeier, von der Leyen oder gegen unseren Vertreter bei der NATO Herrn Martin Erdmann.

    Trotz alle dem, nochmals großes Kompliment an Sie für den sehr guten Beitrag.

    MfG
    Rolf Schmidt

    • Lieber Herr Schmidt, recht herzlichen Dank für Ihre Worte. Ich gebe Ihnen recht: leider mischen sich die deutschen Bürger viel zu wenig aktiv in die Politik in dem von Ihnen beschriebenen Sinne ein!

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