Ukraine/Russland-Konflikt: BRISANT – Was deutsche Medien verschweigen!

GUIDO’s KOLUMNE

5/2014

 

 

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Immer wieder weise ich auf meinem Blog darauf hin, was von den westlichen Medien, allen voran den deutschen, über den Russland/Ukraine-Konflikt verschwiegen wird.

Da ich mich als Journalist – mit vielen Kontakten in die Ukraine – verpflichtet fühle, auch die andere Seite zu beleuchten, die die Mainstream-Presse ausblendet, möchte ich nachfolgend einige dieser Tatsachen aufführen.

Fakten und Informationen, die nicht nur verwundern, sondern teilweise erschreckend sind.

– Nach Angaben des ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiters Scott Rickard hat die USA die Machtübernahme in der Ukraine durch „prowestliche Kräfte“ im Laufe von 20 Jahren vorbereitet! Dazu gehört die sukzessive Ost-Erweiterung der NATO Richtung Ukraine. Rickard in dem Interview mit dem russischen TV-Sender RT weiter: „Die US-Aufklärung war unmittelbar in der Ukraine aktiv, während die Krim für sie ein weniger bequemer, ein komplizierterer Schauplatz war. Denn die meisten Krim-Bewohner sind Russen, und die Amerikaner hätten es schwerer gehabt, die Organisationen zu finanzieren, mit denen sie kooperierten. Das wäre sofort aufgefallen.“ Rickard sagte auch, dass die US-Behörden hauptsächlich mit kleineren Bevölkerungsgruppen kooperieren, die örtliche Zeitungen in geringer Auflage herausgeben. Mit den Publikationen sollten in erster Linie einfache Bürger beeinflusst werden…Gerade auf diese Weise gelang es ihnen (Amerikanern), bei Protestaktionen in Kiew bis zu 500 000 Menschen zu mobilisieren.“ Allein die US-Agentur für internationale Entwicklung (USAID) habe für diese Zwecke rund fünf Milliarden Dollar ausgegeben, sagte der Ex-Geheimdienstler.

http://de.ria.ru/society/20140328/268137136.html

– 20.000 Menschen haben erst Anfang März 2014 wieder auf dem Puschkin-Platz in Moskau gegen den so genannten „Euro-Maidan“ protestiert. Und das zur „Unterstützung des ukrainischen Volkes“, wie es heißt. Am Protestzug nahmen verschiedene Gesellschaftsorganisationen und politische Parteien teil.

http://german.ruvr.ru/news/2014_03_02/20-000-Menschen-protestieren-gegen-Euro-Maidan-in-Moskau-7896/

– Seit Anfang 2014 suchen zigtausende ukrainische Bürger Hilfe und Unterkunft in Russland. Sie trauen der Übergangsregierung mit den Faschisten an der Macht keineswegs und haben Angst vor dem sozialen Chaos, das sich durch die Abkommen mit der EU und des IWF abzeichnet. In Zahlen: 675.000 Ukrainer sind nach Russland gekommen. 143.000 haben sogar um Asyl gesucht.

http://german.ruvr.ru/news/2014_03_02/Tausende-ukrainische-Burger-suchen-Hilfe-und-Unterkunft-in-Russland-0439/

– Die Kiewer Machthaber haben – wohl in ihrem „russophoben Wahn“ – russische TV-Sender auf derm Territorium der Ukraine abgeschaltet! Dies verstößt gegen das Informationsrecht der Bürger. Da aber einige Ukrainer dieses Verbot ignorieren, drohen ihnen nun strafrechtliche Verfolgungen! Und das in einem Land, das unter anderem auch mit deutschen Steuergeldern finanziert wird! Unfassbar! Man stelle sich einmal vor, die Bundesregierung würde beschließen, österreichische, amerikanische, englische oder Schweizer Sender abzuschalten! Ein Kollege hat mir gegenüber von „nazisiösen“ Methoden gesprochen…

http://de.ria.ru/society/20140326/268120566.html

– Der russische UN-Vertreter Vitali Tschurkin rief jüngst dazu auf, dass es in der Ukraine zu einer möglichst schnellen Entwaffnung der Radikalen kommen sollte, um die  Verfassungsordnung wieder herzustellen.

http://german.ruvr.ru/news/2014_03_29/Russlands-UN-Vertreter-Prasidentschaftswahl-kann-ukrainische-Spaltung-nur-noch-vertiefen-7714/

Sehen Sie jetzt die Ukraine-Krise nicht auch etwas anders?

 

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Siehe hierzu auch:

 

https://guidograndt.wordpress.com/2014/02/27/akte-klitschko-boxen-mafia-politik-grandt-secret-press-12014/

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7 Gedanken zu “Ukraine/Russland-Konflikt: BRISANT – Was deutsche Medien verschweigen!

  1. Nach dem „investigativen“ Zitieren sämtlicher russischen Staatsmedien auf dem Blogg könnte eine Abwechslung vielleicht mal das Denken anregen:

    1. Montag, 24. Februar 2014 20:11 Uhr
    „Gestern schien es noch unsere kleine Schwester zu sein“, sagt der Moskauer Politologe Stanislaw Belkowskij.
    „Und jetzt zeigt sie uns, wie man für sich selbst kämpfen muss. Das reizt meine Seele als russischer Mensch.“
    Russland wird die Ukraine nicht einfach aufgeben
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-02/ukraine-russland-putin-timoschenko

    Hierzu wiederhole ich meine Frage:
    Warum gibt es in der RF „nur“ ein Komitee der SoldatenMÜTTER?
    Paast doch gut zur Aussage des o.a. Politologen (ich schmeiss’ mich weg. Politologe! Bravo)

    2. Dienstag, 25. Februar 2014 12:58 Russland HEUTE
    Das Außenministerium Russlands trat mit einer heftigen Äußerung auf, in der es die Besorgnis Mos-kaus über die Entwicklungen in der Ukraine ausdrückte, über Versuche, die Rechte der Russen und der anderen Minderheiten zu beschränken
    Russland beschuldigt Länder des Westens, die Ukraine erobert zu haben
    http://russland-heu-te.de/in_brief/2014/02/25/russland_beschuldigt_laender_des_westens_die_ukraine_erobert_zu_habe_28273.html

    3. Mittwoch, 26.02.2014 – 22:23 Uhr
    Während die neue Führung in Kiew noch damit beschäftigt ist, eine stabile Regierung auf die Beine zu stellen, wittern Separatisten auf der Krim ihre Chance. „Eine solch gute Gelegenheit gab es noch nie“, sagt Tatjana Jermakow, Chefin der Russischen Gemeinde in Sewastopol. Sie hat sich schon an Russlands Präsident Putin gewandt, mit der Bitte um Beistand gegen die Revolution und „die Zerstörung der russischen Welt“, wie sie es sieht.
    …..Am Mittwoch schreckte das Parlament noch vor dem Bruch mit Kiew zurück. Die Frage einer Ab-spaltung stehe nicht zur Debatte, erklärte Wladimir Konstantinow, der Sprecher des Parlaments.
    Konflikt in der Ukraine: Zündeln am Pulverfass Krim
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/konflikt-in-der-ukraine-russen-und-tataren-streiten-auf-der-krim-a-955869.html#ref=rss

    4. Donnerstag, 27.02.2014 – 13:04 Uhr
    Angriff auf Regionalregierung: Mittwochnacht stürmten Dutzende Bewaffnete Regierungsgebäude und das Parlament in der Regionalhauptstadt Simferopol, sie zerschossen das Glas der Eingangstüren und halten die Bauten seither besetzt. Die Besetzer bezeichnen sich angeblich als Selbstverteidiger der russischsprachigen Bevölkerung
    Nachrichten kurz und knapp: Der Ukraine-Konflikt im Überblick
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-konflikt-im-ueberblick-nachrichten-kurz-und-knapp-a-956001.html#ref=rss

    5. Freitag, 28. Februar 2014
    Beobachter der konservativen Zeitung „Wsgljad“ Pjotr Akopow beschrieben: „Wenn in Sewastopol Blut fließt, wird Moskau – nicht nur aus außenpolitischen, sondern auch aus innenpolitischen Interes-sen – nicht distanzierter Beobachter bleiben können.“ Er betonte aber, dass Russland nicht daran in-teressiert sei, die Ukraine zu zerschlagen: „Ausgehend von den langfristigen Interessen des russischen Volkes und Staates sind wir daran interessiert, die gesamte Republik in Unionsverhältnisse zurück-zubringen. Wir wollen uns während der Tumulte nicht die Halbinsel oder die Grenzregionen einver-leiben, obwohl es immer noch Chancen dafür gibt.“
    http://russland-heute.de/politik/2014/02/28/russland_fordert_eine_neutrale_ukraine_28333.html

    Man könnte es bei dieser kleinen Auflistung eigentlich belassen. Sie sprich ein klein wenig für sich selbst, wenn man denn darüber etwas nachdenken will (oder kann. Auch das halte ich inzwischen für möglich, dass man’s einfach nicht mehr kann. Also nicht mehr können wollen. Oder können dürfen).

    Und für die hardcore-fans der geistigen Beweglichkeit noch eine kleine Asuflistung aus glorreichen Zeiten, also als der Januk + sein Hofhund Pschonka noch an der Macht waren, sie noch ihre Finger in allen Medien hatten:

    Freitag, 20 Dezember 2013
    11:04 UNN
    Die Ermittler der Staatsanwaltschaft haben jeden Augenblick der Ereignisse wieder hergestellt, die auf Majdan der Unabhängigkeit am 30. November etwa 4:00 Uhr vorhanden waren. Darüber informierte der Generalstaatsanwalt der Ukraine Wiktor Pschonka, berichtet der UNN-Korrespondent.
    12:25 Ukrinform
    Generalstaatsanwaltschaft weiß noch nicht, wer die Auflösung einer Protestaktion auf dem Maidan befahl. Die Person, die die Auflösung einer Protestaktion auf dem Maidan der Unabhängigkeit in Kiew befohlen hat, ist derzeit den Ermittlern unbekannt.
    12:52 Ukrinform
    Generalstaatsanwalt der Ukraine Wiktor Pschonka hat eingeräumt, dass die Polizeigewalt auf dem Maidan in der Nacht zum 30. November übermäßig war. Pschonka erklärte darüber im ukrainischen Parlament am Freitag
    18:22 UNN
    In der Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine wird hervorgehoben, dass radikale Gruppierungen in die systematische Gesetzverstöße ab dem 24. November verwickelt werden, berichtet UNN. Nach den Worten des Generalstaatsanwaltes Wiktor Pschonka, wurden diese Informationen bestä-tigt. Diese Erscheinungen seien nach Worten von Pschonka nichts Neues für die Ukraine. Sogar die Kirchenvertreter riefen einst zu Blutvergießen und Staatsstreich auf, was sich auch in den heutigen Verhältnissen in der Ukraine widerspiegelte.

    Offizielle Aussagen eines „Regime-Repräsentanten“, alle im Verlaufe von etwa 6 Stunden von sich gegeben.
    Häppchenweise von Agenturen mit „praktikablen“ Zeitversprüngen gestreut, wie es einem halt so „in den Kram passt“ (oder „dienlich ist“). Die Wederauferstehung des „Sowjet-Kompromates“ als Selbstverständlichkeit, als wohlfeiles Werkzeug der „Beflissenen“, der vor einem (nebulösen) „Historischem Hintergrund Einknickenden (weil kein Rückgrat, nur Kompromat, klingt so nach „Form-Schinken“).

    Nein, ich sehe die Krise in der Ukraine noch immer mit meinen Augen, meinem Hirn und vor dem Hintergrund meiner Erfahrungen in diesem Land mit den alten Claqueuren der alten Macht.
    Ich denke noch selbst und lasse nicht denken.

    Nix für ungut!

    • Ich verstehe und teile ihre Kritik, denn auch mir wird immer mehr mulmig, weil ich gerne beide Seiten der Medaille wahrhaft aufgedeckt sehen möchte, aber bitte zitieren Sie lieber nicht den Spiegel, das Springerhetzblatt für Intelektuelle.
      G+J Russland sowie Die Welt gehören offiziell zum Springer-Verlag, aber es ist auch bekannt daß Vorstände und Schreiber in anderen Verlagen sich mit denen der Springer-Presse die Klinke gegenseitig in die Hand drücken.

  2. ..in Italien ist das selber, die Medien sind total auf anti Russisch gestellt, natùrlich unsere widerstand gegen diese Kriminelle die sich al Medien bezeichne ist sehr hoch in Internet und durch mund propaganda-

    grùsse aus Sizilien

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