Krim-Krise: „Vier mal so viel Rente oder soziales Elend?“ – Wo würden Sie lieber leben wollen?

GUIDO’s KOLUMNE

1/2014

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Es ist inzwischen nicht mehr verwunderlich, dass die deutschen Qualitätsmedien über die „positive“ Seite der so genannten Krim-Krise nicht mehr berichten.

Informationen unterdrücken, verschweigen oder manipulieren.

Siehe hierzu:

https://guidograndt.wordpress.com/2014/03/19/verschwiegenes-referendum-im-herzen-der-eu-kritische-leser-zwingen-qualitatsmedien-in-die-knie/

https://guidograndt.wordpress.com/2014/03/17/nachrichtensperre-kurz-vor-der-europawahl-verschwiegenes-referendum-mitten-im-herzen-der-eu/

https://guidograndt.wordpress.com/2014/03/18/hart-aber-fair-das-dumm-verkaufen-des-zuschauers-auf-dem-medialen-hohepunkt/

https://guidograndt.wordpress.com/2014/03/10/ewiggestriges-deutschland-die-hatz-auf-russland/

https://guidograndt.wordpress.com/2014/03/20/der-videobeweis-putin-hat-recht-in-der-ukraine-sind-die-faschisten-mit-an-der-macht/

So bekommt es die westliche Öffentlichkeit gar nicht  mit, dass Wladimir Putin – sofort nach der Wiedervereinigung Russlands mit der Krim – das Arbeitsministerium beauftragt hat, die Renten auf der Schwarzmeer-Halbinsel  faktisch zu den Altersbezügen der Ukraine zu verdoppeln! Dieser Schritt soll bis zum Ende der Übergangszeit am 1. Januar 2015 gemacht werden. Putin fordert, dass alle Russen die „gleichen Bedingungen“ haben sollen.

Siehe: http://de.ria.ru/politics/20140319/268069594.html

Eine diesbezügliche Verdopplung der bisherigen ukrainischen Bezüge entspricht etwa dem russischen Durchschnitt der Renten.

Die umstrittene ukrainische Übergangsregierung hingegen plant für ihr Volk etwas ganz anderes: Nämlich die Altersbezüge um – sage und schreibe – 50 Prozent zu kürzen! Das ist ein Vorschlag des neuen Finanzministeriums.

Siehe: http://german.ruvr.ru/news/2014_03_07/Leere-Staatskasse-Neue-Regierung-in-Kiew-will-Renten-halbieren-2487/

Dabei liegen die durchschnittlichen Renten in der Ukraine bei gerade mal 120 Euro.

Was das für die alten Menschen bedeutet, ist klar: soziales Elend!

Wenn wir oben genanntes Rechenbeispiel zu Grunde legen, dann würden die Bewohner auf der Krim (wie die Russen selbst auch) 240 Euro Rente erhalten.

In der Ukraine (wenn die Kürzung durchgesetzt wird) lediglich noch 60 Euro. Also viermal weniger!

Ich frage Sie: Wo würden Sie lieber (über)leben wollen?

Zudem sollen sämtliche staatlichen Kapitalausgaben und Steuerpräferenzen in der Ukraine gestrichen werden. Demnach sollen die Staatsausgaben um insgesamt 6,8 bis 8,4 Milliarden US-Dollar schrumpfen.

Siehe: https://guidograndt.wordpress.com/2014/03/07/soziales-elend-in-der-ukraine-vorprogrammiert-der-1-akt-der-ubergangsregierung-gegen-das-volk/

In der Ukraine muss an allen Enden und Ecken gespart werden, weil das Land vor dem Staatsbankrott steht. Die zugesagten Gelder aus der EU, des IWF und der Weltbank müssen natürlich wieder zurückbezahlt werden. Irgendwann. Und das geht nur zu Lasten der Bevölkerung, die zukünftig wohl harte Sparmaßnahmen in Kauf nehmen muss. Ein EU-Hilfspaket gibt es nicht umsonst.

Dabei sorgen diese Sparprogramme bereits in den südlichen EU-Mitgliedsländern für eine zunehmende Verarmung der Bevölkerung, zu Verelendung und sozialen Spannungen. Die EU-Troika-Reformen verstoßen nicht nur gegen grundlegende Menschenrechte, sondern gefährden auch europaweit die soziale Stabilität!

Siehe: https://guidograndt.wordpress.com/2014/03/03/vor-der-europawahl-lugen-vertuschen-verschweigen/

Das ist der bittere „EU-Annäherungs-Preis“ für das ukrainische Volk. Danken können sie es Obama, Merkel, Barosso & Co. Und natürlich der eigenen Übergangsregierung.

Versteht sich von selbst, dass der Osten und der Süden der Ukraine eine Eingliederung in die Russische Föderation wünscht. Denn (ver-)hungern will kein Mensch.

Herzlichst Ihr und Euer

Guido Grandt

Siehe hierzu auch:

http://www.amazon.de/2018-Deutschland-Crash-Politiker-erz%C3%A4hlen/dp/3944651006/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1395261739&sr=8-1&keywords=2018

8 Gedanken zu “Krim-Krise: „Vier mal so viel Rente oder soziales Elend?“ – Wo würden Sie lieber leben wollen?

  1. Mit Speck fängt Putin Mäuse, höre ich im Web murmeln. Wenn es den Mäusen nutzt, ist dagegen nichts einzuwenden. Oder glaubt hier Irgendjemand der böse Tartarenherrscher wolle die Ukraine versklaven, die Menschen quälen und in die Grosstartarie holen ? Ein bisschen schizophren ist auch Schizophrenie. Das Web ist voll von Bloggern, die vor dem großen bösen Wolf warnen, als wenn wir nicht längst in dessen Verdauungstrakt stecken. Es ist doch mehr als offensichtlich, warum der Putsch in der Ukraine just vor den Europawahlen erfolgte.
    Schäuble hat doch die Krise als eine Vorbedingung für europäische Geschlossenheit beschworen und die ist nach Meinung der Eurokraten- die irreführend als EUDSSR bezeichnet werden- aufs Höchste gefährdet. Die Autonomiebestrebungen der Schotten, Basken, Bretonen und jetzt der Veneter zeigen das überdeutlich. Und natürlich will nicht Schäuble oder seine Hassgeliebte diese EU führen, nur verwalten wollen sie diese, im Auftrag der jüdischen Finanzwelt. Im Web finden Planspiele statt, wie wir uns vom Ochsenjoch befreien können. Jeder niedergeschriebene Furz wird auf Relevanz untersucht, tote und lebende Dichter werden für die eigenen Truppen rekrutiert und jeder hütet eifersüchtig seinen Plan. Dabei macht Putin doch vor, wie es zu gehen hat. Ich bin für Reverenden überall in Europa und auch in Deutschland. Die Bayern könnte den Anfang machen, dafür würde ich sogar meinen Wohnsitz wechseln.

  2. Putin ist eben doch ein „lupenreiner Demokrat“, was man von Frau Merkel nicht behaupten kann. Unter ihr werden die Menschen in Deutschland immer ärmer.
    Sie rettet lieber Banken und deren Großkunden mit Steuergeldern. Von einer US-Marionette ist auch nichts anderes zu erwarten.

  3. Vielen Dank für Ihren Beitrag Herr Grandt. Es wird nicht nur die älteren Menschen treffen, denn auch viele junge Menschen im arbeitsfähigen Alter leben stellenweise auf Kosten der Pensionen der Eltern. Das ist quasi deren Sozialamt, wenn Sie so wollen. Denn eine soziale Ansicherung nach unten gibt es nicht wirklich. Putin hat jetzt Zeit. Die Politik von EU, IMF etc. wird die ostukrainischen Gebiete in die Arme Russlands treiben.

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