„Verschwiegenes Referendum“ im Herzen der EU – Kritische Leser zwingen Qualitätsmedien in die Knie!

Mein Blogartikel „Nachrichtensperre kurz vor der Europawahl: ‚Verschwiegenes‘ Referendum mitten im Herzen der EU!“

https://guidograndt.wordpress.com/2014/03/17/nachrichtensperre-kurz-vor-der-europawahl-verschwiegenes-referendum-mitten-im-herzen-der-eu/

hat große Wellen geschlagen. Er wurde nicht nur x-mal in anderen Foren gepostet oder auf diversen Homepages geteilt, sondern alleine auf meinem Blog rund 20.000 mal angeklickt und hat fast 550 Facebook-Follower gefunden. Das wünscht sich so manche Mainstream-Zeitung. Vielen Dank an meine Leser.

Doch noch mehr: Nachdem die meisten deutschen Medien weder am vergangenen Sonntag, noch am darauffolgenden Montag über die Venedig-Abstimmung berichteten, sondern sich weitgehend auf die Krim-Referendums-Schelte einschossen, mussten sie gestern wohl oder übel nachziehen! Zu groß war vermutlich der öffentliche Druck in den Online- und Kommentatoren-Foren der herkömmlichen Zeitungen etc.

Ein großer Erfolg für die „unabhängige“ Presse, die – man höre und staune – dieses Mal der Mainstream-Presse ein weitgehend verschwiegenes Thema vorgegeben hat. Natürlich schlägt das Medienkartell zurück. Und wie zu erwarten wird natürlich die „Verschwörungskeule“ ausgepackt. Was sonst, ist man da versucht zu sagen.

Ich möchte dahingehend auf zwei Beispiele eingehen: Zum einen auf die Berichterstattung des „Stern“ als Printmedium und von „n-tv“ als TV-Sender.

Zunächst einmal möchte ich den Lesern noch meinen folgenden Blogartikel betreff Stern und seiner journalistischen „Objektivität“ ans Herz legen:

https://guidograndt.wordpress.com/2014/02/08/medienskandal-uber-stern-kolumnist-hans-ulrich-jorges-und-unbelegte-tatsachenbehauptungen/

Und nun zur nachgeholten „Venedig-Referendum“-Berichterstattung des „Stern“

Quelle: http://www.stern.de/politik/ausland/unabhaengigkeitsreferendum-in-venetien-venedig-ist-nicht-die-krim-2097316.html

mit dem vielsagenden Titel: „Venedig ist nicht die Krim“. Nun ja, wäre hätte das gedacht, will man da zum zweiten Mal sagen. Der Artikel ist ironisch geschrieben, man merkt ihm an, wie unangenehm es für einen „Medien-Player“ doch ist, wenn andere zuerst Themen aufgreifen. Themen, die man eigentlich nicht will, sonst hätte man ja schon vorher darüber geschrieben. So einfach ist das.

Zunächst wird zugegeben: Doch nicht nur am Schwarzen Meer gibt es eine Volksbefragung über die Unabhängigkeit einer Region. Auch in der EU will eine Region frei sein. Der Ruf nach Selbstbestimmung hat Venetien erreicht. Verona, Padua, Venedig – die reichen Städte Norditaliens stimmen online und in Wahlbüros über ihre Unabhängigkeit vom Rest Italiens und dem damit verbundenen Austritt aus EU- und Nato-Mitgliedschaft ab. Bis Sonntag haben die Wähler Zeit sich zu entscheiden, ob sie für oder gegen den Kleinstaat Venetien stimmen“.

Um dann gleich festzustellen, dass diese Volksbefragung „vor allem russische Medien auf den Plan gerufen“ hätte: Diese berichten, anders als deutschsprachige Medien ausführlich über die parteiübergreifende Bewegung an der Adria. Üben Kritik an den westlichen Medien, kritisieren eine einseitige Berichterstattung, die unter anderem die beschränkte Wahlmöglichkeit der Bewohner auf der Krim beanstandet, nicht aber darüber berichtet, dass in Italien auch nur eine Frage zur Auswahl steht.“

Dem kann man natürlich voll und ganz zustimmen.

Der „Stern“ weiter: „Überhaupt sind russische Medien voll mit Berichten über die Ereignisse in Italien. Findet man weder in den deutschen, noch in den italienischen Nachrichten Zahlen über die laufende Abstimmung, hat der Radiosender ‚Stimme Russlands‘ auf seiner Internetseite neben einem Interview mit dem Initiator der Referendumskampagne, Gianluca Busato, auch Umfragewerte aufgeführt, die besagen, dass sich 64 Prozent der Venezianer vom Rest des Stiefels loslösen wollen. Auch auf der kremeltreuen Internetseite „Russland.ru“ wird in der Glosse „Venedig tut es auch – Referenden sind schick“ über die Abstimmung in Italien geschrieben. In den sozialen Medien wird vor allem bemängelt, dass die großen deutschen Tageszeitungen das Thema nicht aufgreifen. Es sich um einen Boykott handelt und die Presse- und Meinungsfreiheit eingeschränkt und die Deutschen Opfer der einseitigen Kontra-Russland-Berichterstattung sind.“

Auch dem ist nichts hinzuzufügen.

Doch die „Verteidigung“ des „Sterns“, warum darüber nicht berichtet wurde, erinnert an das Trotzverhalten eines Kleinkindes:

„Über andere Referenden, wie die in Schottland oder Katalonien wurde und wird ausführlich berichtet, doch das Referendum in der Lagunenstadt hat nicht die Bedeutung, wie aktuell das Referendum auf der Krim. In Italien geht es nicht tatsächlich um die Loslösung einer Region, vielmehr um die öffentliche Darstellung von Unzufriedenheit. Seit Jahren unterstützt der reiche Norden den armen Süden. „Wir zahlen Rom 70 Milliarden Euro Steuer, 9 Milliarden sind allein die Zinsen, die wir für die gewaltige Verschuldung Italiens zurückzahlen müssen“, sagt Busato der ‚Wiener Zeitung‘. „Die Selbstbestimmung würde uns erlauben, dieses Geld auf lokaler Ebene verwalten.“ Doch dazu wird es vermutlich nicht kommen. Anders als die hohen Umfrageergebnisse, die in den russischen Medien ohne Angabe von Quellen aufgeführt werden, sind in den ersten Tagen der Abstimmung nur 11 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne gegangen. Und auch wenn sich die Zahl in den nächsten Tagen noch erhöhen wird, ist selbst bei einem Abstimmungsergebnis, dass die Loslösung Venetiens zur Folge hätte, keine Konsequenz zu befürchten. Denn wie in den Abstimmungen zuvor in Italien, die wie im aktuellen Fall auch von Privatpersonen initiiert wurden, müsste Rom dem Referendum zustimmen.“

Natürlich haben die vielen aufgebrachten User, Leser und Zuschauer nie behauptet, dass das Referendum auf der Krim dieselbe Bedeutung wie das in Venetien hat. Aber sie haben sich darüber zu Recht beschwert, dass die herkömmliche Qualitätspresse dies überhaupt verschwiegen hat! Das ist der entscheidende Punkt!

Lächerlich wird es dann, wenn suggeriert wird, bislang wären ja ohnehin nur 11 Prozent der Wahlberechtigten in Venetien zur Urne gegangen. Wusste der „Stern“ schon am Sonntag, dass es diese – bislang sicher geringe Wahlbeteiligung – geben wird und hat deshalb nicht berichtet? Nostradamus in Hamburg oder wie? Ein Argument also, das – ich wiederhole mich – lächerlich ist und den Grundsätzen einer Informationsverbreitung wiederspricht.

Dann verweist der „Stern“ auf „n-tv“, von dem der Autor des Artikels wohl abgeschrieben hat: „Doch, wie ’n-tv‘ berichtet, lässt die italienische Verfassung keine Unabhängigkeitsreferenden einzelner Regionen zu. Somit hat das Referendum an der Adria nicht die Bedeutung, die sie braucht, um die Nachrichten über die Krim vom medialen Sockel zu stoßen. So sehr sich die russischen Medien auch anstrengen mögen.“

Vor allem im letzten Satz wird der „Futterneid“ eindeutig, der gegenüber der russischen Presse herrscht, die das Venedig-Referendum in ihre Berichterstattung aufnahm!

Nun zu „n-tv“.

Quelle:http://www.n-tv.de/politik/Die-Maer-vom-Referendum-in-Venedig-article12478666.html

Der Titel ist unmissverständlich: „Die Mär vom ‚Referendum‘ in Venedig.“ Und der Untertitel „Moskaus Propaganda-Krieg in Deutschland“ macht sofort klar, wohin die Reise gehen wird“

Doch zunächst wieder das beleidigte Eingeständnis: „Die Frage taucht immer wieder auf: „Warum berichten deutsche Medien nicht über das Referendum in Venedig?“ Sie findet sich in den Kommentarspalten unter Artikeln über die Krim-Krise und in Foren. Sie erreicht Redaktionen – auch n-tv.de – per E-Mail, Leserbrief und Telefonanruf, über Facebook und Twitter. Genau genommen handelt es sich dabei nicht einmal um eine Frage, sondern um eine Unterstellung: Die deutsche Presse ist heuchlerisch, sie verheimlicht, dass sich die Lagunenstadt und mit ihr die Region Venetien von Italien abspalten will, während Journalisten in aller Breite über die Ereignisse auf der Halbinsel am Schwarzen Meer berichtet. Dahinter steht der Vorwurf, dass die deutsche Presse zu einem Instrument westlicher Propaganda verkommen ist.“

Und dann wird die Verschwörungs-Propaganda-Keule ausgepackt, wie anno dazumal im Kalten Krieg: „Tatsächlich sind wohl die Menschen, die diesen Vorwurf erheben, Propaganda zum Opfer gefallen. Die Geschichte des „Referendums“ in Venedig zeigt, wie der Kreml in der Krim-Krise die Stimmung der Bevölkerung in Deutschland und dem Rest Europas zu beeinflussen versucht.“

„Es ist von einer „historischen Entwicklung“ im „Herzen der EU“ die Rede, die völlig an den EU-Bürgern vorbeigeht.“ Dieser Satz erinnert an den Titel meines Blog-Artikels „Nachrichtensperre kurz vor der Europawahl: ‚Verschwiegenes” Referendum mitten im Herzen der EU!‘.  Ein Schelm, der Böse denkt.

„n-tv“ legt nach, dass es sich bei den „drei Medien“, die darüber berichten, „nicht um irgendwelche deutsch- und englischsprachigen Medien mit Fokus auf Russland“ handelt.  Sondern: „Stimme Russlands“ ist eine staatliche russische Rundfunkanstalt. „Russland.ru“ ist registriert beim russischen Ministerium für Presse-, Fernseh- und Radioangelegenheiten. Und „Russia Today“ ist ein staatlich finanzierter Sender mit Sitz in Moskau, dessen vornehmliche Aufgabe es ist, dem Ausland die putinsche Weltsicht zu vermitteln.“

Doch auch hier vermittelt der Autor des „n-tv“-Artikels ein völlig falsches Bild: Denn die Berichterstattung über das Venedig-Referendum erstreckte sich nicht nur auf „Russia Today & Co“, wie es der Sender lapidar und falsch ausdrückte, sondern auch auf andere europäische Medien. Nachfolgend einige Beispiele dafür, selbst wenn ich mich wiederhole:

http://www.bbc.com/news/world-europe-26604044

http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2014/03/16/venetien-stimmt-ueber-abspaltung-italiens-ab.html#.UyaCVYWebII

http://orf.at/stories/2221909/

http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/18620-Venedig-will-Unabhngigkeit-von-Italien-und-NATO.html

Schon alleine damit ist die Quintessenz der oben genannten Artikel von „n-tv“ und des „Stern“, die von einer russischen Propaganda sprechen, wohl ad absurdum geführt!

Zusammengefasst:

Blogger, User, Zuschauer und Leser – also Konsumenten der herkömmlichen „Qualitätsmedien“ – gingen erfolgreich auf die Barrikaden gegen eine tendenziöse und einseitige Berichterstattung, in der zudem wichtige Fakten verschwiegen werden!

Möge dieser Fall Beispiel dafür sein dass sich der Großteil der Bürger nicht mehr an der Nase herumführen lässt.

Gott sei Dank stirbt die Wahrheit nämlich nicht immer!

Nachtrag: Am 3.Tag der Wahlabstimmung in Venetien lag die Wählerbeteiligung schon bei über 1 Million Stimmen und damit bei über 28 %.

Quelle: http://blog.plebiscito.eu/news/plebiscito-eu-oltre-un-milione-veneti-ha-votato-a-meta-dello-svolgimento-del-referendum-di-indipendenza-del-veneto/

33 Gedanken zu “„Verschwiegenes Referendum“ im Herzen der EU – Kritische Leser zwingen Qualitätsmedien in die Knie!

  1. Nun ja der Vergleich mit der Titanic ist gut. Die Musik spielt.(EU Sanktionen) Die Besatzung noch zufrieden. (EU Gipfel) Wie lange noch? (Am Vorabend von Pandora) Der Kapitän gerade beim Dinner.(Nachtessen beim Gipfel) Alles scheint seinen normalen Gang zu nehmen. (weitere Sanktionen beschließen gegen Russland) Auf einmal ein Ruck ein ätzendes Geräusch. (Wahlresultat von Venedig wird veröffentlicht absolute Informationssperre) Ueber das Sprachrohr kommt die Meldung Kapitän bitte sofort auf Brücke. (EU ist über Resultat erschüttert, aber ist ja eh nicht Völkerrechtlich und zudem Verfassungswidrig was die das in Venedig machen) Zuerst wird nicht informiert, die Titanic ist ja unsinkbar. (EU Sanktionen gegen Venetien sofort vorbereiten) Meldung von der Brücke alle Mann / Frau von Bord. (Der Untergang der EU rette sich wer kann) Währenddessen die Musik weiter spielt und die Rettungsboote zu Wasser gelassen werden. (Kann doch nicht sein, dass wir wegen einem so kleinen aufmüpfigen neuen Staat aufgeben müssen) Der Notruf SOS wird abgesetzt. (Not EU Gipfel zur Kriese in Venedig, wie konnte das soweit kommen) Die Leute sitzen geschockt in den Rettungsbooten. (EU Staats und Regierungschefs haben keine Länder mehr und wenn, nur kleine unbedeutende Enklaven) Die geretteten in kleinen Holzbooten sind froh gerettet worden zu sein. (ehemalige EU Führungsmitglieder versuchen sich abzusetzen, ja nicht zeigen um allenfalls zur Rechenschaft gezogen zu werden) Es gibt viele Tote die Titanic ist untergegangen. (Flächen Brände verteilt über die ganze ehemalige EU Zone)

    • Wenn die Venetier durchhalten, Schottland und Katalonien nachziehen und sich nicht mit EU Luftgeld veräppeln lassen dürfte das beschriebene Szenario ziemlich realistisch sein.

  2. Natürlich haben die vielen aufgebrachten User, Leser und Zuschauer nie behauptet, dass das Referendum auf der KRIM dieselbe Bedeutung wie das auf der KRIM hat?

  3. Interessant, dass sich wohl auch Friaul Julisch-Venetien anschließen will. Das wären dann etwa 6 Mio Menschen, mehr als die Finnen, nicht viel weniger als die Österreicher.
    Das ist die wohl Wirtschafts-kräftigste Region Italiens mit zwei großen Seehäfen und viel Industrie. Da muss sich Rom wohl warm anziehen.
    Auf das Ergebnis der Europa-Wahl und die Abstimmungen in Schottland und Katalonien in diesem Herbst darf man gespannt sein.
    Je nach deren Ausgang wird das weite Abspaltungen beflügeln.
    Hoffen wir’s!
    Da werden die Zentralisten in Brüssel, Berlin usw. in heftige Erklärungsnöte geraten.
    Und in Washington wird man noch viel weniger „amused“ sein …

  4. Ich bin überrascht, daß in der Verfassung Italiens das Recht auf ein Referendum für eine Abspaltung nicht vorgesehen ist. Ich nehme an, daß es in anderen Ländern ähnlich ist? Dann frage ich mich doch: Was ist eigentlich Demokratie, wenn die Bevölkerung eines Landstriches oder einer Region nicht einmal selbst bestimmen darf, ob es dazugehören will, sich via Abspaltung einem anderen Land zuwenden möchte bzw. selbständig werden möchte? Ich kann mich erinnern, daß die Südtiroler lange Jahre erfolglos versucht haben, den Anschluß an Österreich zu erhalten.
    Demokratie ist wohl immer nur das, was die derzeit herrschende Klasse gerade darunter versteht!
    Insofern scheint mir Rußland im Hinblick auf die Krim momentan demokratischer zu sein, als die Länder der bescheuerten EU.

    • Ich denke Venetien kann es schaffen, was will Rom tun wenn die keine Steuern mehr abführen? Die Leute mit Eurogendfor niederknüppeln? Die Region militärisch besetzen?

  5. Berichtigung: “ … dass der Ararat auch eine russische Seite hat. “ Sorry, es muß heißen: „… auch eine nach Rußland weisende Seite hat.“ Sorry, sorry, sorry. ;-(

  6. Unsere sogenannten Qualitätsmedien haben ein noch viel tiefergehendes Problem: Uns wird suggeriert, EU und NATO stünden wie „ein Mann“ hinter der Ukraine und den USA. Tatsächlich brodelt es überall. Den Polen wird allmählich klar, dass sie im Falle eines Krieges mit Rußland zum atomaren Schlachtfeld werden, denn wo sonst will die NATO die russischen Panzer auf dem Weg zum Rhein stoppen? Im Baltikum fragt man sich, ob eine Neutralität mit internationalen Garantien nicht der bessere Weg wäre, als ständig Pfahl im Fleische Rußlands mit Doomsday Garantie zu sein? Selbst auf dem Euro-Majdan sagen schon Leute, dass man die Konfrontation mit Rußland nicht wolle, weil dies der Untergang der Ukraine wäre. Rumänen und Bulgaren denken ähnlich. Selbst die Türken realisieren allmählich, dass der Ararat auch eine russische Seite hat. Überall in Europa und daneben fragt man sich also, ob es wirklich so gut ist, den Amis ins Grab zu folgen? Die werden am Allerwenigsten zu sorgen haben, wenn es hier, meinetwegen nur wirtschaftlich, kracht. Unsere Qualitätsmedien dürfen das aber nicht schreiben oder senden, denn wenn es Zweifel am Zusammenhalt der NATO oder der Einigkeit der EU gäbe, würde das ganze schöne Lügengebäude flatternd wie ein Kartenhaus zusammenfallen. Ciao ESM, ciao Kommissionsvorsitz für Empress Merkel, Adieu vereintes Europa der Eliten. Was unsere Qualitätsmedien aber nicht wissen: Auch in Deutschland knirscht es bereits gewaltig. Ich hoffe daher nicht mehr grundlos, dass sich EU und NATO in naher Zukunft auflösen werden, und dass das „alte Europa“ endlich die Freiheit erlangt, auf die seine Völker einen profunden Anspruch haben. Eines kann man sich mit Geld und korrupten Journalisten nämlich nicht kaufen: Die Wahrheit!

  7. Deutsch sog: „Qualitaetspresse“ auch Rundfunk und Fernsehn sind bis auf „Selbststudienzwecken“meinerseits,- ansonsten was den Wahrheitsgehalts angeht… nicht relevant.! Sollnse sich selber in die Tasche lügen – mich interessiert nur und lediglich das noch halbwegsfreie Internet auf den richtigen Seiten.. wo ich mit Teil des Ganzen sein kann.!!

  8. Hallo Leute,
    Ich habe am Montag bei Stern über Facebook nachgefragt warum man über das Referendum in Italien nichts Berichtet, das nahm Stern zum anlas mein Facebook Post in einen Artikel zu zerren und mich quasi als Russischen Propagandisten dar stehen zu lassen
    http://www.stern.de/politik/ausland/unabhaengigkeitsreferendum-in-venetien-venedig-ist-nicht-die-krim-2097316.html
    Ich danke allen die Sich nicht veräppeln lassen uns sich mit Kommentaren daran beteiligen das diese Lügner entlarvt werden
    Gruß Markus Wegner

  9. Bravo!
    Endlich Klartext über die Qualität unserer gleichgeschalteten Medien. Hier liegt der Gedanke nahe das Brüssel in Befürchtung eines Dominoeffektes gedeckelt hat. Das ntv Statement ist an Jämmerlichkeit kaum zu überbieten, hier zeigt sich deren verachtende Einstellung gegenüber den Menschen die in Venetien demokratisch nach Unabhängigkeit streben.

  10. Man fürchtet sicher nicht den dominoeffekt aber, um sicher zu gehen, will man gar nicht erst Werbung machen für Volksreferenden.

  11. Warum handelt die MSM bei uns so? Eine Erklärung könnte sein, dass sich bei den berüchtigten Bilderbergertreffen z.B. ein Hr. Döpfner wiederfindet, Vorstand der Springer AG. Oder ein Herr Grillo, BDI-Präsident. Politiker, Industrie und MSM-Medien haben anscheinend beschlossen, Deutschland unter sich aufzuteilen. Die Frage ist nur: Wer gibt diesen Leuten die Befehle?

  12. Laut der Internetseite haben die wohl 1 Mio. Stimmen zusammen und damit > 28 % der Wahlberechtigten, siehe http://blog.plebiscito.eu/news/plebiscito-eu-oltre-un-milione-veneti-ha-votato-a-meta-dello-svolgimento-del-referendum-di-indipendenza-del-veneto/

    So klein scheint das also nicht zu sein. Übrigens im Text sind ein paar Fehlerchen drin (wäre statt wer, Krim statt Venetien, usw.), aber ist ja auch noch früh. Glückwunsch zu 550 neuen Followern 🙂

  13. Wir sind ein besetztes Land !!!!!!!!!!! Wen wundert das ????????

    Eine Staatsgewalt hat die BRD niemals besessen. Die fehlende Staatsgewalt der BRD ist oben unter Grundgesetz bereits klar festgestellt und wird im immer noch geltenden Besatzungsstatut vom 10.April 1949 von den drei Westalliierten Mächten bestätigt. Darin heißt es klar und unmissverständlich im Art. IV :

    “Die deutsche Bundesregierung und die Regierung der Länder werden befugt sein, nach ordnungsmäßiger Benachrichtigung der Besatzungsbehörden den auf diesen Behörden vorbehaltenen Gebieten Gesetze zu veranlassen und Maßnahmen zu treffen, es sei denn, dass die Besatzungsbehörden etwas anderes besonders anordnen.“ Im Art. V lautet es “Jede Änderung des Grundgesetzes bedarf vor Inkrafttreten der ausdrücklichen Genehmigung der Besatzungsbehörden. “

    Damit sollte bewiesen sein, dass die BRD von Anfang an kein Staat, sondern ein Besatzungsrechtliches Mittel zu Selbstverwaltung eines besetzten Gebietes war. Dieses Selbstverwaltungsmittel hat nunmehr am 17.Juni 1990 den Art. 23 des Grundgesetzes gestrichen bekommen und war somit mit Wirkung vom
    Juni 1990 handlungsunfähig untergegangen,
    denn wenn kein Geltungsbereich für ein Grundgesetz vorhanden ist, kann es ( GG ) nirgends gelten. Jetzt sind aber wichtige völkerrechtliche Protokolle für 30 Jahre unter Verschluss und man könnte diese Tatsache nicht nachweisen. Es bleibt ein Verweis auf das Urteil des Sozialgerichts Berlin auf die Negationsklage ( Az. S 72 Kr433/93 ) vom 19.Mai 1992.

    In diesem wurde festgestellt, “das man nicht zu etwas beitreten kann, was bereits am 17.Juni 1990 aufgelöst worden ist.”

    Und in diesem Kontext sieht die Sache ganz anders aus, die da oben tun das was Ihnen gesagt wird. Und die machen doch Ihre Arbeit gut, oder ?

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