Europa-Wahlkampf-LÜGEN (2): „Der Kroatien-Skandal“

Gerade mal ein halbes Jahr ist es her, seitdem Kroatien mit großem Brimborium als 28. Mitgliedsstaat in die EU aufgenommen wurde.

Was wurde da nicht alles versprochen und medial in Gang gesetzt?

Jetzt wird uns die Rechnung präsentiert, über die sich die Qualitätsmedien zumeist lieber ausschweigen.

Die EU-Politiker natürlich gleich ganz.

Das Budgetdefizit Kroatiens liegt bei mehr als 5 Prozent der Wirtschaftsleistung. EU-Norm sind 3 Prozent. Die Verschuldungsquote beträgt 65 Prozent, bei einer erlaubten Marke von 60 Prozent.

Doch das ist noch nicht alles: Der EU-Beitritt stürzte Kroatien in eine Wirtschaftskrise.

Nun muss sich das Adrialand für sein anhaltendes Haushaltsdefizit verantworten.

Die EU-Finanzminister haben nun ein Verfahren gegen Kroatien beschlossen.

Ich wiederhole: Gerade mal ein halbes Jahr nach dem Eintritt in die EU!

In meinem Wirtschaftssachbuch-Thriller „2018 – Deutschland nach dem Crash – Was Politiker nicht erzählen“ schrieb ich bereits vor Monaten:

„Doch selbst innerhalb der CDU ist eine EU-Erweiterung strittig. So sprach sich Merkels Parteikollege und Bundestagspräsident Norbert Lammert im November 2012 gegen den geplanten Beitritt Kroatiens aus, der für den 1. Juli 2013 bereits zugesagt war. »Für die unmittelbar bevorstehende Zukunft halte ich die Europäische Union nicht für erweiterungsfähig«, legte Lammert noch einen drauf. Vielleicht war bis zu ihm durchgesickert, dass die Ratingagentur Standard & Poor’s Kroatien schon einen Monat später aufgrund schlechter Wachstumsaussichten und mangelnder Anstrengungen zur Haushaltssanierung auf »Ramsch-Status« herabstufen würde? Fakt ist, dass die Wirtschaftsleistung Kroatiens 2012 um 2 Prozent geschrumpft ist und über 21 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht sind. Lammert zog sich jedenfalls den Unwillen der EU-Förderer zu, die trotz allem das »Ramsch-Land« integrieren wollen und auch die mahnenden Worte des Wirtschaftswissenschaftlers Joseph Stiglitz ignorieren: »Europa steht an einem kritischen Punkt. Die Alternative lautet: mehr Europa oder kein Europa. Alles dazwischen ist instabil.«

Soviel also zu der EU-Ost-Erweiterung.
Neue Länder sind bereits im Gespräch, werden heftig umbuhlt.
Die schon jetzt Staatsbankrotte Ukraine. Und Georgien.
Die Lügen gehen weiter.
Das ist der eigentlich Skandal.
Aber bald ist die Europa-Wahl.

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