Skandal: „Anti-EU-Maulkorb“ für öffentlich-rechtliche Medien!


Es ist eigentlich ein Skandal. Nur keiner spricht darüber. Oder keiner weiß es; nicht einmal der größte Teil deutscher Medienvertreter:

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist angehalten, die „europäische Integration“ zu „fördern“!!! 

Das ist sogar vertraglich vereinbart! Wo steht es?

Im

Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien (Rundfunkstaatsvertrag – RStV -) vom 31. August 1991, in der Fassung des Fünfzehnten Staatsvertrages zur Änderung rundfunkrechtlicher Staatsverträge (Fünfzehnter Rundfunkänderungsstaatsvertrag) vom 15. bis 21. Dezember 2010 in Kraft seit 1. Januar 2013

heißt es u.a. (Hervorhebungen durch mich):

II. Abschnitt Vorschriften über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk § 11 Auftrag

(1) Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben in ihren Angeboten einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. Sie sollen hierdurch die internationale Verständigung, die europäische Integration und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bund und Ländern fördern

Quelle: http://www.media-perspektiven.de/fileadmin/downloads/media_perspektiven/PDF-Dateien/2-Rundfunkstaatsvertrag.pdf

Sehen wir uns diese „Anweisung“ für die öffentlich-rechtlichen Medien einmal genauer an. Was heißt eigentlich „europäische Integration“ genau?

Laut der „Bundeszentrale für politische Bildung“ (Hervorhebungen durch mich):

Europäische Integration

            Bezeichnung für die immer engere Zusammenarbeit europäischer Staaten, die Entwicklung der Gemeinschaft von der Montanunion (1952) bis zur EU von heute und den prinzipiell nicht abgeschlossenen Prozess der europäischen Einigung. Die europäische Integration ist durch eine Reihe von Erweiterungen (Aufnahme neuer Mitglieder) und Vertiefungen (Intensivierung der Zusammenarbeit) gekennzeichnet. Sie beruht auf supranationaler und intergouvernementaler Zusammenarbeit.

Quelle: http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/pocket-europa/16687/europaeische-integration

„Supranational“ wiederum bedeutet:

[lat. überstaatlich] Bezeichnung für einen Zusammenschluss von Staaten, die ihre nationalen Souveränitätsrechte teilweise auf gemeinsame Institutionen übertragen. Beispiel: Die Organe der EU entscheiden nach dem Mehrheitsprinzip in bestimmten Politikbereichen (Binnenmarkt, Agrarpolitik, Währungsunion) verbindlich für alle Mitgliedstaaten. Dagegen muss bei der intergouvernementalen Zusammenarbeit ein Konsens aller hergestellt werden.

Quelle: http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/pocket-europa/16955/supranational

Und „intergouvernemental“ heißt:

Zwischen Regierungen stattfindende Zusammenarbeit. Sie bedarf im Unterschied zur supranationalen Integration der Einstimmigkeit unter den teilnehmenden Ländern.

Quelle: http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/pocket-europa/16822/intergouvernemental

Zusammengefasst ist im Rundfunkstaatsvertrag eine „Anweisung“ verankert, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die europäische Integration (und damit einen Zusammenschluss von Staaten, die ihre nationalen Souveränitätsrechte teilweise auf gemeinsame Institutionen übertragen (haben), wie die EU), fördern sollen!

Das ist meines Erachtens „Staatsfernsehen“! Denn was ist mit jenen Medien; Journalisten etc., die aufgrund der desaströsen Entwicklung der EU-Politik der letzten Jahre, einer (weiteren) europäischen Integration nicht mehr zustimmen, ihr die rote Karte zeigen? Sich von der Aufgabe der Souveränitätsrechte der einzelnen Mitgliedsländer zugunsten einer Übertragung auf die EU abwenden? Sind diese nicht mehr „Medienkonform“, mit dem was im Rundfunkstaatsvertrag festgelegt wurde? Können diese deshalb nicht (mehr) so berichten, wie es eigentlich ihr Job sein sollte – objektiv? Wird deshalb Kritik entweder erst gar nicht zugelassen oder wenn dann doch, weichgespült?

Wo also bleibt da die hierzulande vielgelobte Pressefreiheit, wenn in einem Rundfunkstaatsvertrag schon die Richtung der politischen Berichterstattung festgeschrieben wird (nämlich die „europäische Integration“ zu fördern, statt – wo erlaubt – zu kritisieren)?

Liegt deshalb auch aufgrund solcher „verordneten Meinungsbildungen“  Deutschland in der Rangliste der Pressefreiheit 2013 (veröffentlicht von „Reporter ohne Grenzen“) nur auf Platz 17, sogar noch hinter Jamaika???

Rangliste der Pressefreiheit 2013 – Die Plätze (1-20)

Platz Land Region Veränderung (Vorjahresrang)
1 Finnland Europa/GUS 0 (1)
2 Niederlande Europa/GUS +1 (3)
3 Norwegen Europa/GUS -2 (1)
4 Luxemburg Europa/GUS +2 (6)
5 Andorra Europa/GUS
6 Dänemark Europa/GUS +4 (10)
7 Liechtenstein Europa/GUS
8 Neuseeland Ozeanien +5 (13)
9 Island Europa/GUS -3 (6)
10 Schweden Europa/GUS +2 (12)
11 Estland Europa/GUS -8 (3)
12 Österreich Europa/GUS -7 (5)
13 Jamaika Amerika +3 (16)
14 Schweiz Europa/GUS -6 (8)
15 Irland Europa/GUS 0 (15)
16 Tschechien Europa/GUS -2 (14)
17 Deutschland Europa/GUS -1 (16)
18 Costa Rica Amerika +1 (19)
19 Namibia Afrika +1 (20)
20 Kanada Amerika -10 (10)
Das alles sollte uns mehr als zu denken geben. Dieser Passus im Rundfunkstaatsvertrag sollte schnellstens korrigiert werden!
Umso mehr also ein Grund, der EU-weichgespülten Medienberichterstattung eine Absage zu erteilen und sich alternativ zu informieren.
Beispielsweise mit meinem Buch 2018 – Deutschland  nach dem Crash, Was Politiker nicht erzählen„!
Cover

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Meine große Bezness-Reportage: „Auf den Spuren der Liebensmafia“ – bei BILD DER FRAU


Endlich ist es soweit: Meine große Bezness-Reportage „Auf den Spuren der Liebesmafia“ ist bei den Kolleginnen von Bild der Frau online:

Sommer, Sonne, große Gefühle –  was so traumhaft beginnt, wird für immer mehr Frauen zum Albtraum. Denn schon längst lauern im Urlaub Liebesbetrüger, denen es  langfristig nur um zwei Dinge geht: um das Geld der ahnungslosen Touristinnen oder eine Hochzeit mit ihnen, um sich so eine Aufenthaltsgenehmigung für Europa zu ergaunern. Die Gefühls-Gangster sind organisiert und arbeiten systematisch. Alleine 2012, so Experten, sind 5000 Frauen auf die Betrüger hereingefallen. Ein Millionengeschäft.

Wir wollten herausfinden, wie die Liebesmafia wirklich arbeitet und mit welchen Tricks Frauen in die Falle gelockt werden. Reporterinnen und Reporter sprachen mit Opfern, Tätern, Behörden – und recherchierten mit versteckter Kamera in Touristenzentren in der Türkei und in Kenia.

Hier gibt’s den Überblick über die gesamten 12 Teile: http://www.bildderfrau.de/world/communaute/search/search.asp?kw=bezness&personalKey=-1382287600

Versteckt gedreht haben wir in der Türkei und in Kenia. Der Dreh hat uns allen – vom Kamera-Team bis zu unseren weiblichen Lockvögeln aus der Bild der Frau-Redaktion – alles abverlangt.

An dieser Stelle noch einmal meinen Respekt an die Reporterinnen, die wahrhaft viel ertragen mussten!

Bezness ist das Geschäft mit vorgespielter Liebe. Eigentlich verwende ich den Terminus „Gefühlskriminalität“, der wohl am ehesten zutrifft. Der Begriff ist zusammengesetzt aus dem deutschen Wort „Beziehung“ und dem englischen Wort „Business„.  Das ist systematischer, oft auch organisierter, interkultureller Heiratsschwindel und
hat nichts mit Sextourismus zu tun.

Der Verein „Community of interests against bezness“, kurz CiB in Bayreuth, ist die einzige Anlaufstelle für Bezness-Opfer im deutschsprachigen Raum.

http://www.cibev.de/

„Eurokrise sorgenlos!“ – Immer mehr Menschen nehmen Antidepressiva!


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Der jüngste Gesundheitsreport der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) stellt fest: In den EU-Mitgliedsstaaten nehmen immer mehr Menschen Antidepressiva! Lag die durchschnittliche Tagesdosis im Jahr 2000 noch bei rund 30 pro 1000 Einwohner, wurden bereits 2011 schon über 50 Tagesdosen festgestellt! So stieg beispielsweise der Gebrauch von Antidepressiva von 2007 bis 2011 in Portugal um 20 Prozent und in Spanien um 23 Prozent. In Deutschland sogar um 46 Prozent! Als eine der Ursachen für diesen bedenklichen Anstieg sieht die OECD – die Eurokrise!

Link: http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/oecd-immer-mehr-menschen-nehmen-antidepressiva-aid-1.3832891

»Eurokrise SORGENLOS« (gugra-Media-Verlag) bietet Ihnen eine unschätzbare Hilfe, den Herausforderungen der Eurokrise und weiteren Katastrophen und Schicksalsschlägen der Zukunft ohne Medikamente, ohne Antidepressiva zu begegnen und zu überwinden!

Die Methode des »Positiv-Crisis-Selfness (PCS)«, frei übersetzt, des »positiven persönlichen Krisenmanagements«, hilft Ihnen durch persönliche Entwicklung und Selbsthilfe Wege aus Krisen herauszufinden. Die Fähigkeit zu entwickeln, SELBST zu handeln um psychische und materielle Sorgen, Ängste, Nöte und Lasten zu überwinden. Ohne auf Glück zu vertrauen oder Unglück zu fürchten.

»Positiv-Crisis-Selfness« ist eine Methode zwischen hartnäckiger Schicksalsgläubigkeit und optimistischem religiösen Glauben und hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern mit eigener konzentrierter Lebenserfahrung des Autors Tim Carnegie Graham. Dabei unterstützt er keinesfalls blinde Hinnahme. Im Gegenteil: Die schlichte Natur seiner positiven Philosophie und des eigenen Krisenmanagements mit einfachen Gedanken spiegelt den gesunden Menschenverstand wider. Gedacht für den Durchschnittsmenschen aber auch für intellektuell höher Berufene.

Tim Carnegie Graham hat für seine positive Selfness-Philosophie verschiedene Grundsätze geschaffen, die er in leicht nachvollziehbaren Aktionsschritten unterteilt hat, damit der Leser/Anwender daraus den größtmöglichen Nutzen ziehen kann.

So zeigt »Eurokrise SORGENLOS« u.a.:

– wie Sie mental-»positiv« mit der(n) Krise(n) umgehen

– wie Sie Krisensorgen, Krisenängste und Mutlosigkeit besiegen

– wie Sie Ihr Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Ihre Selbstachtung in der Krise stählen

– wie Sie mit Selbstdisziplin und eisernem Willen der Krise trotzen

– wie Sie niemals aufgeben werden

– wie die Macht des Mutes und die Macht der starken Geduld funktionieren

– welche mentalen »Überlebensstrategien« es VOR und IN einer extremen Krisensituation gibt

 »Eurokrise SORGENLOS« erklärt Ihnen aber auch:

– welche Verhaltensmuster und Belastungsfaktoren es in der aktuellen Euro-Krise, bei anderen Krisen, Naturkatastrophen, Schicksalsschlägen und Notfallsituationen gibt

– welche psychischen Kurzschlussreaktionen und emotionale Reaktionen in der Krise hervorgerufen werden

– wie Sie in Extremsituationen anderen beistehen und helfen können

– welche Verhaltensregeln es in Krisenzeiten in einer Gruppe/Gemeinschaft/Familie gibt.

 

Tim Carnegie Graham, Jahrgang 1962, ist ein deutsch-amerikanischer Journalist und Chef einer Medienredaktion in den USA. Für die Veröffentlichung seiner »Positiv-Crisis-Selfness«-Methode bedient er sich eines Pseudonyms, weil er speziell in der EU-Zone mit wirtschaftlichen Nachteilen rechnet.

Bestellbar z.B. bei:

http://www.amazon.de/Eurokrise-SORGENLOS-%C2%BBPositiv-Crisis-Selfness%C2%AB-meistern-gugra-Media-Self-Help-ebook/dp/B00GIMKDA6/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1385047675&sr=8-1&keywords=eurokrise+sorgenlos

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TIM CARNEGIE GRAHAM: „Eurokrise Sorgenlos!“


Heute möchte ich euch auf eine aktuelle Neuerscheinung in meinem gugra-Media-Verlag aufmerksam machen – ein einzigartiges Buch:               

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Und um das geht es in Tim Carnegie Grahams „Eurokrise sorgenlos!“:

»Eurokrise SORGENLOS« bietet Ihnen eine unschätzbare Hilfe, den Herausforderungen der Eurokrise und weiteren Katastrophen und Schicksalsschlägen der Zukunft zu begegnen.

Die Methode des »Positiv-Crisis-Selfness (PCS)«, frei übersetzt, des »positiven persönlichen Krisenmanagements«, hilft Ihnen durch persönliche Entwicklung und Selbsthilfe Wege aus Krisen herauszufinden. Die Fähigkeit zu entwickeln, SELBST zu handeln um psychische und materielle Sorgen, Ängste, Nöte und Lasten zu überwinden. Ohne auf Glück zu vertrauen oder Unglück zu fürchten.

»Positiv-Crisis-Selfness« ist eine Methode zwischen hartnäckiger Schicksalsgläubigkeit und optimistischem religiösen Glauben und hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern mit eigener konzentrierter Lebenserfahrung des Autors Tim Carnegie Graham. Dabei unterstützt er keinesfalls blinde Hinnahme. Im Gegenteil: Die schlichte Natur seiner positiven Philosophie und des eigenen Krisenmanagements mit einfachen Gedanken spiegelt den gesunden Menschenverstand wider. Gedacht für den Durchschnittsmenschen aber auch für intellektuell höher Berufene.

Tim Carnegie Graham hat für seine positive Selfness-Philosophie verschiedene Grundsätze geschaffen, die er in leicht nachvollziehbaren Aktionsschritten unterteilt hat, damit der Leser/Anwender daraus den größtmöglichen Nutzen ziehen kann.

So zeigt »Eurokrise SORGENLOS« u.a.:

– wie Sie mental-»positiv« mit der(n) Krise(n) umgehen

– wie Sie Krisensorgen, Krisenängste und Mutlosigkeit besiegen

– wie Sie Ihr Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Ihre Selbstachtung in der Krise stählen

– wie Sie mit Selbstdisziplin und eisernem Willen der Krise trotzen

– wie Sie niemals aufgeben werden

– wie die Macht des Mutes und die Macht der starken Geduld funktionieren

– welche mentalen »Überlebensstrategien« es VOR und IN einer extremen Krisensituation gibt

 »Eurokrise SORGENLOS« erklärt Ihnen aber auch:

– welche Verhaltensmuster und Belastungsfaktoren es in der aktuellen Euro-Krise, bei anderen Krisen, Naturkatastrophen, Schicksalsschlägen und Notfallsituationen gibt

– welche psychischen Kurzschlussreaktionen und emotionale Reaktionen in der Krise hervorgerufen werden

– wie Sie in Extremsituationen anderen beistehen und helfen können

– welche Verhaltensregeln es in Krisenzeiten in einer Gruppe/Gemeinschaft/Familie gibt

 

Tim Carnegie Graham, Jahrgang 1962, ist ein deutsch-amerikanischer Journalist und Chef einer Medienredaktion in den USA. Für die Veröffentlichung seiner »Positiv-Crisis-Selfness«-Methode bedient er sich eines Pseudonyms, weil er speziell in der EU-Zone mit wirtschaftlichen Nachteilen rechnet.

Da Guido Grandt aufgrund seiner mehrjährigen Recherchen zur Euro- und Finanzkrise unzählige Menschen kennenlernte, die stark unter dem Krisenszenario (und jenem, das noch auf uns zukommen wird) leiden, hat er Tim Carnegie Grahams Anliegen unterstützt und dessen Buch »Eurokrise SORGENLOS!« in seinem gugra-Media-Verlag herausgebracht.

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Zu bestellen u.a. bei:

http://www.amazon.de/Eurokrise-SORGENLOS-%C2%BBPositiv-Crisis-Selfness%C2%AB-meistern-gugra-Media-Self-Help-ebook/dp/B00GIMKDA6/ref=sr_1_cc_1?s=aps&ie=UTF8&qid=1383989035&sr=1-1-catcorr&keywords=eurokrise+sorgenlos 

Fall Natascha Kampusch: „Das Rätselraten geht weiter!“


Akte Natascha Kampusch - Die Geheimdokumente_NEU2

Das Rätselraten im Fall des weltweit einzigartigen und berühmtesten Entführungsfalles, Natascha Kampusch, geht weiter!

„Spiegel Online“ berichtete gestern:

Fall Natascha Kampusch: Der rätselhafte Tod des Oberst Kröll

Franz Kröll, Chefermittler im Entführungsfall Natascha Kampusch, starb sechs Monate nach der Aufklärung des Verbrechens. Laut Polizei soll sich der 59-Jährige selbst getötet haben. Ein Gutachter widerspricht nun der Suizid-Theorie.

Hier der Link zum ganzen Artikel: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fall-kampusch-der-suizid-des-ermittlers-kroell-a-932107.html

In diesem Zusammenhang möchte ich auf das kürzlich in meinem  gugra-Media-Verlag erschienene, hochbrisante Buch „Akte Natascha Kampusch – Die Geheimdokumente“ von Malko Hellmark hinweisen:

Der weltweit einzigartige Entführungsfall Natascha Kampusch beschäftigt seit vielen Jahren die internationale Öffentlichkeit. 

Doch in der Vergangenheit kamen Zweifel an der offiziellen Version auf, die allerdings oftmals und vorschnell als „Verschwörungstheorien“ abgetan wurden. 

Der Publizist Malko Hellmark beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Ungereimtheiten, Widersprüchen und Vertuschungen dieses Falles und hat erstmals für dieses Buch eine Auswahl der streng unter Verschluss gehaltenen Geheimdokumente zusammengetragen. 

Jeder, der diese Dokumente liest wird schnell erkennen, dass die offizielle Version der Causa Kampusch so nicht haltbar ist, auch wenn sie seit Frühjahr 2013 als geklärt gilt.

Ein investigativer Blick hinter die Kulissen des berühmtesten Entführungsfalles der letzten Jahre!

Zu bestellen bei: http://www.amazon.de/Natascha-Kampusch-gugra-Media-Investigativ-Malko-Hellmark-ebook/dp/B00FFAZDEI/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1383825884&sr=8-1&keywords=malko+hellmarkAkte Natascha Kampusch - Die Geheimdokumente_NEU2

Weitere Neuerscheinungen zum Fall „Natascha Kampusch“ werden im gugra-Media-Verlag in Kürze herausgebracht. Weitere Infos folgen…

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch auf die neue Facebook-Seite des gugra-Media-Verlags hinweisen: https://www.facebook.com/gugramedia

„Nostradamus“-Buch 2018!


Mein Wirtschaftssachbuch-Thriller „2018 – Deutschland nach dem Crash“ wird immer mehr zu einem „Nostradamus“-Buch! Denn es weist wahrlich „prophetische“ Kapitel auf!

Bereits im Mai 2013 geschrieben, entpuppt sich nun die Gegenwart und die anstehende Zukunft genauso, wie von mir schon vor Monaten aufgezeigt.

Nachfolgend einige Beispiele der jüngsten Pressemeldungen und meiner entsprechenden Kapitel aus „2018“:

Statistisches Bundesamt v. 25.10.13: „Fast jede sechste Person war 2011 armutsgefährdet“

siehe 2018-Kapitel: 1.4. Deutschland am Abgrund (S. 82)

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Neue Osnabrücker Zeitung v. 05.11.13: „Euro-Krise zerstört Vertrauen in Regierungen“

siehe 2018-Kapitel: 3.2.1. Fortschreitende Europäisierung und Souveränitätsverlust (S. 175)

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– (Schweizer) Handelszeitung v. 05.11.13: „Keine Entwarnung bei Euro-Krise“

siehe 2018-Kapitel: 3.2.4. Die EU-Ruine (S. 187)

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-Wallstreet Online v. 05.11.13: „Der Euro ist unrettbar verloren – Währungsreform wahrscheinlich“

siehe 2018-Kapitel: 4.1.2. Euro – aus und vorbei! /// 4.3. Crash-Szenario – Stufe 3: Währungsreform (S. 297)

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– RP-Online v. 06.11.13: „Eurokrise vertieft die Spaltung Europas“

siehe 2018-Kapitel: 3.2.2. Europäische Union versus Europa der Regionen (S. 182)

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– Deutsche Wirtschaftsnachrichten v. 06.11.13: „IWF-Zwangsabgabe: Der Plan zur großen Enteignung geht auf“

siehe 2018-Kapitel: Exkurs 2: „Sparerenteignung als ‚Testballon‘ für die marode Euro-Zone?“ (S. 110)///4.2.18. Zwangshypothek oder Enteignung (S. 259)

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–  Deutsche Mittelstands-Nachrichten v. 18.09.13: „Schulden steigen: Finnland im Strudel der Eurokrise“

– Focus Money v. 30.10.13: „Jetzt wackelt sogar Finnland – die Schuldenkrise zieht nach Norden“

siehe 2018-Kapitel: 3.1.3. EU-Musterland Finnland: Das Ende der Erfolgsstory (S. 169)

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– Offenbach Post Online (op online) v. 11.10.13: „Viele Europäer von Hunger bedroht“

siehe 2018-Kapitel: 4.2.8. Die große Hungersnot (S. 232)

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– RP-Online v. 22.10.13: „Griechen sind heute 40 Prozent ärmer“

siehe 2018-Kapitel: 2.3. Vor-Crash-Szenario III – Griechenland: „Leute kämpft, sie trinken euer Blut!“ (S. 126)

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– Frankfurter Neue Presse v. 31.10.13: „Eurozone kämpft weiter mit Arbeitslosenproblem“

siehe 2018-Kapitel: 1.3. Die „EU-Titanic“: Das europäische Schiff sinkt (S. 54)

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– Frankfurter Allgemeine (faz.net) v. 17.10.13: „Spaniens Schuldenberg übersteigt die Wirtschaftsleistung“

siehe 2018-Kapitel: 2.2. Vor-Crash-Szenario II – Spanien: „Rentner, die im Müll nach Essen suchen, und Frauen, die ihre Haare verkaufen“ (S. 115)

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– N-TV v. 29.10.13: „Mittelständische Unternehmen schwer von Eurokrise getroffen“

siehe 2018-Kapitel: 1.4. Deutschland am Abgrund (S. 82)

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Dies sind nur einige Beispiele, wie die Wirklichkeit das Buch „2018-Deutschland nach dem Crash“ – im wahrsten Sinne des Wortes – „einholt“.

Wer sich also über die weitere Entwicklung Deutschlands, der EU und was NACH EINEM CRASH AUF JEDEN EINZELNEN ZUKOMMT informieren möchte, dem lege ich mein Buch ans Herz!

Weitere Infos – u.a. Buchtrailer“ – zu „2018-Deutschland nach dem Crash“ finden Sie auf: http://2018crash.wordpress.com/

Printbuch bestellbar, beispielsweise bei: http://www.amazon.de/2018-Deutschland-Crash-Politiker-erz%C3%A4hlen/dp/3944651006/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1380568476&sr=8-1&keywords=2018

E-Book bestellbar, beispielweise bei: http://www.amazon.de/2018-Deutschland-Politiker-erz%C3%A4hlen-ebook/dp/B00CRMGU1M/ref=tmm_kin_title_0?ie=UTF8&qid=1380568476&sr=8-1

Cover

2018 kommt! – Bundesbank spricht Klartext über die Eurokrise (3)


Cover

In meinem Wirtschafts-Thriller „2018 – Deutschland NACH dem Crash – Was Politiker NICHT erzählen“ habe ich erstmals ein fundiert belegbares Szenario bis und vor allem NACH einem Eurocrash aufgezeichnet!

Nun zeigt es sich, dass meine entsprechenden Recherchen mehr als realistisch sind!

So erklärte die Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank, Sabine Lautenschläger, jüngst beim Jungen Wirtschaftstag der CDU u.a.:

„Die Krise geht mit erheblichen Belastungen für die Bevölkerungen, insbesondere in den Krisenländern, einher. Hiervon ist gerade auch die junge Generation betroffen. Tiefgreifende Reformen sind essentiell, um die Krise dauerhaft zu überwinden…“

Vor allem also die Jugend muss die Zeche für eine desaströse Politik zahlen!

Auszüge aus der og. Rede werde ich nachfolgend wiedergeben, die nicht nur „2018 – Deutschland NACH dem Crash“ bestätigt, sondern jeden EU-Bürger mehr als hellhörig machen sollte! Hier nun der 3. Teil.

Sabine Lautenschläger (Vizepräsidentin Deutsche Bundesbank):

Reformbaustelle öffentliche Finanzen

Als Folge der Finanzkrise und des anschließenden Wirtschaftseinbruchs stiegen die Haushaltsdefizite in vielen Euro-Ländern deutlich an. So lagen sie im Jahr 2010 in 14 der 17 Länder über dem Grenzwert von 3% des Bruttoinlandsprodukts.

In Irland verursachten Rettungsmaßnahmen für das heimische Bankensystem im Jahr 2010 sogar einen Anstieg des Defizits auf knapp 31% des BIP. Der damit einhergehende Anstieg der Schuldenquote und Zweifel an der Schuldentragfähigkeit führten dazu, dass die Kapitalmärkte für die Finanzierung von Griechenland, Irland und Portugal sehr hohe Zinsen verlangten.

Die Länder entschieden sich, Hilfe bei den übrigen Euro-Ländern zu suchen – freilich um den Preis strikter Sparauflagen. Was in den Ländern mitunter als Zumutung empfunden wird, ist letztlich aber im Interesse der Krisenländer selbst.

Denn ein Verschieben der notwendigen Konsolidierung in die Zukunft trifft die junge Generation. Diese muss zum Beispiel in Form von höheren Steuern die öffentlichen Schulden bedienen.

Auch wenn John F. Kennedy zu Recht sagte, „Es ist das Schicksal jeder Generation, in einer Welt unter Bedingungen leben zu müssen, die sie nicht geschaffen hat“, sollte es doch Ansporn sein, möglichst gute Bedingungen für die nächste Generation zu schaffen. Das umfasst zum Beispiel solide Staatshaushalte – aber natürlich auch gesunde Wirtschaftsstrukturen. Deshalb müssen bereits heute Haushaltsdefizite und Staatsverschuldung zurückgeführt werden.

Die verschärften europäischen Fiskalregeln sowie ländereigene Regelungen wie die deutsche Schuldenbremse sind daher ein Schritt in die richtige Richtung. Sie nützen aber natürlich nur, wenn sie tatsächlich auch eingehalten werden und nicht nur auf dem Papier stehen. Auch mir ist bewusst, dass es immer wieder Stimmen gibt, die das vermeintliche „Austeritätsdogma“ kritisieren und ein „Kaputtsparen“ in der Rezession fürchten.  Aus meiner Sicht gibt es zu einer nachhaltigen Konsolidierung der öffentlichen Haushalte keine Alternative. Ein finanzpolitisches „Weiter-so“ würde an den Finanzmärkten Zweifel an der Tragfähigkeit der Staatsfinanzen in einigen Krisenstaaten säen und somit die Vertrauenskrise nur verschärfen. Konsolidierung und Wachstum schließen sich mittelfristig nicht aus, sondern bedingen einander. So wie ein stärkeres Wachstum den öffentlichen Finanzen zu Gute kommt, ist ohne gesunde Staatsfinanzen kein nachhaltiges kräftiges Wachstum möglich. Nach der sehr kurzen Andeutung, dass Haushaltskonsolidierung und Strukturreformen für mich der einzig richtige Weg sind, nun noch einige Anmerkungen zum Ordnungsrahmen im Euro-Raum.

Reformbaustelle Ordnungsrahmen

Die Krise hat den Euro-Raum tief erschüttert und der Ordnungsrahmen der Währungsunion hat Risse bekommen. Diese Schwachstellen müssen behoben werden. Entscheidend dabei ist, dass nicht nur Schönheitsreparaturen durchgeführt werden.

Die Währungsunion muss auf einem soliden Fundament stehen, damit sie langfristig stabil sein und gedeihen kann. Dabei ist zentral, dass dem allen menschlichen Verhalten zugrundeliegenden Anreizsystem angemessen Rechnung getragen wird: Wer die Verantwortung trägt, muss auch dafür geradestehen. Ökonomen und Juristen nennen diesen Grundsatz das Haftungsprinzip.

Anders ausgedrückt: Das richtige Verhältnis von Kontrolle der getroffenen Entscheidungen und der anschließenden Haftung für die eintretenden Konsequenzen ist nicht nur ein konstituierendes Element jeder marktwirtschaftlichen Ordnung.

Es ist darüber hinaus auch für die Statik der Europäischen Währungsunion essentiell. In Kurzform geht es um Folgendes: Wer den Nutzen hat, muss auch den Schaden tragen. Ein einfaches Prinzip, das jedoch die Grundlage für vorsichtiges und verantwortungsvolles individuelles Handeln ist.

Entscheidungsfreiheit und Haftung gehören als Begriffspaar zusammen, sie sind die zwei Seiten derselben Medaille. Das Verhältnis von Kontrolle und Haftung ist in der Währungsunion aus dem Gleichgewicht geraten. Mit den Krisenmaßnahmen der zurückliegenden dreieinhalb Jahre wurde die gemeinschaftliche Haftung aller Mitgliedstaaten für finanz- und wirtschaftspolitische Fehlentwicklungen in einzelnen Mitgliedsländern ausgeweitet.

Trotz zunehmend gemeinschaftlicher Haftung wurden jedoch die gemeinschaftlichen Kontrollmöglichkeiten nicht in gleichem Maße verstärkt. Um die Balance von Kontrolle und Haftung wieder herzustellen, sind grundsätzlich zwei Wege möglich:

–         Entweder man geht den Schritt hin zu einer vertieften fiskalischen Integration, oder …

–         … man entwickelt den bisherigen Ordnungsrahmen weiter und stärkt die Eigenverantwortung der einzelnen Länder.

Eine vertiefte fiskalische Union darf aber nicht einfach nur die Gemeinschaftshaftung ausweiten. Eine solche Transferunion ohne gemeinschaftliche Kontrollrechte hätte nicht die notwendige disziplinierende Wirkung auf die einzelnen Länder.

Eine ernst gemeinte Vertiefung der Union impliziert vielmehr, dass die Mitgliedstaaten nationale Souveränität auf die Gemeinschaftsebene übertragen; dies sollte zumindest dann gelten, wenn einzelne Länder die Hilfe der Gemeinschaft in Anspruch nehmen.

Konkret bedeutet das zum Beispiel, dass die Gemeinschaft die nötigen Durchgriffsrechte erhält. Solch eine Kompetenzübertragung würde aber sowohl Änderungen der nationalen Verfassungen als auch des EU-Vertrages voraussetzen.

Hierfür sehe ich derzeit keine breite politische Unterstützung in den Mitgliedstaaten. Solange die Bereitschaft zu einem weitreichenden Souveränitätsverzicht in finanzpolitischen Fragen nicht vorhanden ist, muss das im Maastricht-Rahmen bereits angelegte Prinzip der Eigenverantwortung der Staaten gestärkt werden.

Der im vergangenen Jahr gehärtete Fiskalpakt stellt diesbezüglich einen Schritt in die richtige Richtung dar. Hier kommt es nun darauf an, die gehärteten Regeln auch um- und durchzusetzen.

Der Europäischen Kommission fällt die Rolle zu, die Einhaltung der Regeln wirksam zu kontrollieren.

Das Prinzip der Eigenverantwortung zu stärken wird jedoch nicht nur durch die neuen Fiskalregeln, sondern auch mit dem institutionellen Großprojekt „Europäische Bankenunion“ angestrebt. Die Bankenunion beinhaltet für mich eine gemeinsame Europäische Bankenaufsicht und einen gemeinsamen Europäischen Restrukturierungs- und Abwicklungsmechanismus. Eine gemeinsame Einlagensicherung halte ich bestenfalls für verfrüht.  Auch die Bankenunion ist für mich ein Schritt in die richtige Richtung. Und auch hier geht es darum, das Konzept nun umzusetzen. Die Bankenunion wird, wenn richtig konzipiert, die Aufsicht erheblich stärken und effizienter machen; und sie wird zu einer Erleichterung bei der Abwicklung von Banken beitragen.

Sollte sich eine Bankinsolvenz also nicht vermeiden lassen – keine Aufsicht der Welt sollte dafür sorgen, dass es keine Marktaustritte gibt –, soll mit Hilfe des europäischen Restrukturierungs- und Abwicklungsmechanismus eine Abwicklung ohne größere Gefahren für die Finanzstabilität ermöglicht werden. Bei einer solchen „europäischen Abwicklung“ sollen die Eigentümer und Gläubiger der Banken hinreichend an den Verlusten beteiligt werden. Der europäische Steuerzahler darf nicht mehr die erste Verteidigungslinie darstellen, sondern nur noch die letzte.

Fazit

Die Krise geht mit erheblichen Belastungen für die Bevölkerungen, insbesondere in den Krisenländern, einher. Hiervon ist gerade auch die junge Generation betroffen. Tiefgreifende Reformen sind essentiell, um die Krise dauerhaft zu überwinden.

–            Die Reformen müssen vor allem auf den Arbeitsmärkten ansetzen. Erste Erfolge zeichnen sich ab, aber der Reformelan darf nicht nachlassen.

–            Zusätzlich müssen die Staaten ihre Finanzen sanieren.

–            Und schließlich gilt es, den Rahmen der Währungsunion zu stärken, um besser mit zukünftigen Krisen umgehen zu können.

Zugegeben, das alles ist keine leichte Aufgabe, die innerhalb kürzester Zeit zu bewältigen wäre. Die Probleme haben sich über viele Jahre aufgebaut, entsprechend lang und steinig ist der vor uns liegende Reformweg. Das Werk von Adam Smith, aus dem ich eingangs zitiert hatte, heißt „Der Wohlstand der Nationen“. Damit die europäische Währungsintegration den Wohlstand Europas dauerhaft erhöht, bedarf es einer Währungsunion als Stabilitätsunion. Dafür setzt sich die Bundesbank – auch im Interesse der jungen Generation – mit aller Kraft ein.

Quelle: http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Reden/2013/2013_10_26_lautenschlaeger.html

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2018 kommt! – Bundesbank spricht Klartext über die Eurokrise (2)


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In meinem Wirtschafts-Thriller „2018 – Deutschland NACH dem Crash – Was Politiker NICHT erzählen“ habe ich erstmals ein fundiert belegbares Szenario bis und vor allem NACH einem Eurocrash aufgezeichnet!

Nun zeigt es sich, dass meine entsprechenden Recherchen mehr als realistisch sind!

So erklärte die Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank, Sabine Lautenschläger, jüngst beim Jungen Wirtschaftstag der CDU u.a.:

„Die Krise geht mit erheblichen Belastungen für die Bevölkerungen, insbesondere in den Krisenländern, einher. Hiervon ist gerade auch die junge Generation betroffen. Tiefgreifende Reformen sind essentiell, um die Krise dauerhaft zu überwinden…“

Vor allem also die Jugend muss die Zeche für eine desaströse Politik zahlen!

Auszüge aus der og. Rede werde ich nachfolgend wiedergeben, die nicht nur „2018 – Deutschland NACH dem Crash“ bestätigt, sondern jeden EU-Bürger mehr als hellhörig machen sollte! Hier nun der 2. Teil.

Sabine Lautenschläger (Vizepräsidentin Deutsche Bundesbank):

Reformbaustelle Arbeitsmarkt

Aber nun zunächst zum Arbeitsmarkt in manchen Krisenländern. In den Jahren vor der Krise haben die heutigen Krisenländer schleichend, aber doch kontinuierlich an preislicher Wettbewerbsfähigkeit verloren. Diese Entwicklung war hausgemacht, denn die Löhne stiegen viele Jahre lang erheblich stärker als die Produktivität, was im Ergebnis die Lohnstückkosten deutlich nach oben trieb.

Welche Brisanz diese Entwicklung hatte, wurde jedoch erst spät – letztlich zu spät – erkannt. Denn in den Jahren nach der Einführung des Euro wuchsen die Volkswirtschaften in den Krisenländern zunächst kräftig. Die boomende Wirtschaft in vielen der heutigen Krisenstaaten überdeckte so deren sinkende Wettbewerbsfähigkeit.

Deutschland dagegen galt noch vor zehn Jahren als „kranker Mann Europas“. Und es gab gute Gründe für eine solche Bezeichnung: Gerade in den Jahren 2001 bis 2005 verzeichnete Deutschland ein so schwaches Wirtschaftswachstum wie kaum ein anderes Land im Euro-Raum. Wir, die Bundesbank, schrieben im Jahr 2003 in unseren wirtschaftspolitischen Denkanstößen unter dem Titel „Wege aus der Krise“: „Bei zentralen Daten wie BIP-Wachstum, Beschäftigung und Staatsdefizit ist Deutschland gegenüber europäischen Partnerländern weit zurückgefallen.“ Als Reaktion auf diese strukturelle Schwächephase wurden in Deutschland tiefgreifende Reformen in Angriff genommen, zu denen auch die damals umstrittene „Agenda 2010“ mit ihrer „Hartz IV“-Gesetzgebung zählte. Hinzu kam eine zehnjährige Lohnzurückhaltung zwischen 1997 und 2007, die den Standortproblemen wichtiger Branchen und dem damals hohen Sockel an verfestigter Arbeitslosigkeit Rechnung trug.

Wegen der damals eingeleiteten Reformen und der moderaten Lohnanstiege hat sich inzwischen die Situation am deutschen Arbeitsmarkt erheblich verbessert.

–        Die Zahl der Erwerbstätigen ist seit 2005 um 3 Millionen gestiegen und markiert nun einen historischen Höchststand.

–        Die Zahl der registrierten Arbeitslosen ist inzwischen von fast 5 Millionen  im Jahr 2005 auf unter 3 Millionen gesunken.

–        Und die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit ist stark zurückgegangen.

Deutschland hat in den vergangenen zehn Jahren deutlich an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen und wird deshalb nun oft als Vorbild für Reformen in den Krisenländern genannt. Trotzdem möchte ich die damalige deutsche Reformagenda nicht als schlichte „Gebrauchsanweisung“ für andere Länder anpreisen und unkritisch eine 1:1-Übertragung empfehlen.

Die Ausgangsbedingungen sind schließlich in jedem Land unterschiedlich. Und für die länderspezifischen Probleme müssen auch maßgeschneiderte, länderspezifische Lösungsansätze gefunden werden. Trotzdem lassen sich aus den deutschen Erfahrungen durchaus einige grundsätzliche Empfehlungen für die Krisenländer ableiten.

Einige Länder werden sich fragen, wie die in den Jahren vor der Krise übermäßig stark gestiegenen Lohnstückkosten in den Krisenländern gesenkt werden können – und wo dies bereits geschehen ist: Welche Wege es gibt, die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden; das bedeutet: einen übermäßigen Anstieg der Löhne und Gehälter auch in der Zukunft zu vermeiden. Nur so wird es möglich sein, die preisliche Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen und zu erhalten.

Außerdem müssen in manchen Ländern verkrustete Arbeitsmärkte reformiert werden. Gerade die erschreckend hohe Jugendarbeitslosigkeit in den Krisenländern zeigt, dass auf diesem Feld Reformen überaus dringlich sind. Jungen Menschen würden andernfalls die so dringend benötigten Perspektiven nach dem Schul- oder Studienabschluss verwehrt; das erste Fußfassen auf dem Arbeitsmarkt muss erleichtert werden.

Denn je länger der Übergang von Schule oder Studium auf den Arbeitsmarkt dauert, desto schwieriger wird er. Zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit haben die Politiker in Europa die sogenannte „Jugendgarantie“ beschlossen, eine Art Beschäftigungsversprechen.

Solche Maßnahmen mögen zwar kurzfristig Linderung verschaffen, aber sie werden keine dauerhaft rentablen Arbeitsplätze schaffen. Die ernüchternde Wahrheit ist: Die hohe Jugendarbeitslosigkeit in den Krisenländern lässt sich nur mit grundlegenden Reformen eindämmen. Ein Blick zurück zeigt nämlich, dass z.B. auch schon vor zehn Jahren die Jugendarbeitslosigkeit in vielen südeuropäischen Ländern höher war als deren Gesamtarbeitslosigkeit. In Deutschland hingegen war es schon damals – also in einer Phase schwachen Wachstums und erheblicher struktureller Probleme – genau umgekehrt. Als Deutschland also im Jahr 2003 als der „kranke Mann Europas“ galt, war die deutsche Jugendarbeitslosigkeit geringer als die allgemeine Arbeitslosigkeit in Deutschland. Gerade dieser Umstand unterstreicht, dass Jugendarbeitslosigkeit viel mit strukturellen, aber nur wenig mit konjunkturellen Ursachen zu tun hat.

Was bedeutet der Hinweis auf strukturelle Ursachen konkret? Wo liegen die größten Probleme?

Die drei wichtigsten Problemfelder der südeuropäischen Arbeitsmärkte lassen sich wie folgt skizzieren:

1.           Die Arbeitsmärkte sind stark segmentiert mit einem hohen Kündigungsschutz für etablierte, ältere Arbeitnehmer.

Was aus deren Sicht zweifellos von Vorteil ist, erweist sich jedoch für jüngere Arbeitsuchende als ein erhebliches Hindernis bei der Suche nach einer festen Anstellung. Jungen Arbeitsuchenden werden als Folge häufig nur befristete Arbeitsverhältnisse angeboten, die in wirtschaftlichen Schwächephasen leicht wieder gelöst werden können.

2.           Die gesetzlichen oder tariflichen Mindest- oder Einstiegslöhne sind für Berufsanfänger oftmals relativ hoch. Das kann ein Einstellungshindernis darstellen. In Deutschland ist hingegen eine stärkere Entgeltabstufung für Auszubildende üblich.

3.           Die überwiegend schulische Berufsausbildung ist in vielen Krisenländern häufig zu wenig auf den Arbeitskräfte- und Qualifikationsbedarf der Unternehmen abgestimmt. In Ländern mit dualen Ausbildungssystemen – wie z.B. in Österreich, der Schweiz und Deutschland – ist die Jugendarbeitslosigkeit im internationalen Vergleich hingegen sehr niedrig.

Es spricht also einiges für ein duales Ausbildungssystem: Ein Systemwechsel in den betroffenen Staaten lässt sich aber nicht von heute auf morgen bewerkstelligen. Die Beschäftigungsaussichten für Jugendliche würden sich durch einen Solchen deshalb nur auf längere Sicht verbessern.

Was aber ist mit Deutschland? Was gibt es bei uns zu tun?

Das Naheliegende zuerst: Wir sollten junge, gut ausgebildete arbeitsuchende Menschen aus den Krisenländern mit offenen Armen empfangen. Dies wäre eine Win-Win-Situation: Die Menschen aus den Krisenländern finden bei uns Arbeit, gegebenenfalls kehren sie nach einiger Zeit mit Wissen und Erfahrung in ihre Heimatländer zurück. Und unsere Arbeitgeber finden geeignete Mitarbeiter;

Aber es geht auch in Deutschland um mehr: Wir müssen uns in Deutschland unverändert den anhaltenden Herausforderungen der Globalisierung, aber auch verstärkt denen des demographischen Wandels stellen. Auch hierzulande dürfen wir nicht untätig sein.

Deshalb können wir uns nun keinesfalls auf unseren Lorbeeren ausruhen. Wir müssen uns auch weiterhin Gedanken machen, wie wir sicherstellen können, dass unsere Unternehmen genügend qualifizierte, motivierte Mitarbeiter finden, weil das Arbeitskräftepotenzial in Deutschland demografisch bedingt stetig sinkt.

–        Zum einen sollten wir daher versuchen, die Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren zu erhöhen …

–        … und zum anderen die Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte erleichtern.

Es geht aber nicht nur darum, den Rückgang der Erwerbstätigen abzubremsen, sondern es sind auch Maßnahmen notwendig, um die Arbeitsproduktivität zu erhöhen. Hier denke ich insbesondere an Ausgaben in Bildung. Dabei geht es aber weniger um das Niveau der Bildungsausgaben, sondern vielmehr um einen zielgerichteten Einsatz der Mittel vor allem auf dem Gebiet der vorschulischen Förderung.

Eine besondere Herausforderung liegt darüber hinaus darin, Geringqualifizierte oder Langzeitarbeitslose in das Erwerbsleben zu integrieren. Perspektivisch wird man auch diskutieren müssen, wie die Fähigkeit der deutschen Wirtschaft erhöht werden kann, mit dauerhaften Strukturverschiebungen umzugehen. Um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, wird es also auch darauf ankommen, dass Arbeitnehmer aus schrumpfenden Branchen möglichst reibungslos in neue, aufstrebende Branchen wechseln können. Das erfordert einen Arbeitsmarkt, der nicht nur am Rand flexibel ist. Nach diesem Blick auf die Reformbaustelle Arbeitsmarkt muss ich natürlich die öffentlichen Finanzen ansprechen.

Fortsetzung folgt…

Quelle: http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Reden/2013/2013_10_26_lautenschlaeger.html

Weitere Infos – u.a. Buchtrailer“ – zu „2018-Deutschland nach dem Crash“ finden Sie auf: http://2018crash.wordpress.com/

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