Alpenparlament (4): „Irrungen und Verwirrungen rund um Scientology & Co.“


Meine öffentliche Distanzierung vom Schweizer Alpenparlament

https://guidograndt.wordpress.com/2013/08/23/offentliche-distanzierung-vom-schweizer-alpenparlament-und-alpenparlament-tv/

und meine nachfolgenden kritischen Berichterstattungen zum Alpenparlament

https://guidograndt.wordpress.com/2013/08/28/alpenparlament-2-martin-frischknecht-und-seine-wunder-zaper/

sowie zum Verlag Weltenwandel und der Agentur Schil-Consulting Group

https://guidograndt.wordpress.com/2013/08/29/alpenparlament-3-zusammenhange-zwischen-dem-verlag-weltenwandel-der-agentur-schil-consulting-group-und-dem-alpenparlament/

haben ein großes Echo ausgelöst. Jeden Tag erhalte ich neue Infos und Anfragen.

Unter anderem werde ich – das ist wohl so üblich bei (eineiigen) Zwillingen –  in der Person und in der Funktion mit meinem Bruder Michael Grandt verwechselt.

So wurde ich u.a. angefragt, warum ich für den ehemaligen Scientologen Gerhard S. (Nachname von mir abgekürzt) auf seiner Homepage http://www.krisenvorsorge.com/ Artikel schreibe.

Um weiteren Verwechslungen mit meinem Bruder vorzubeugen, stelle ich hier auf meinem Blog richtig:

Nicht ich, Guido Grandt, schreibe Artikel auf der Homepage des ehemaligen Scientologen Gerhard S. „krisenvorsorge.com“, sondern mein Bruder Michael Grandt!

Quelle: http://www.krisenvorsorge.com/dr-michael-grandt-schreibt-fuer-die-krisenvorsorge-com/   (sowie weitere diverse Artikel)

Nicht ich, Guido Grandt, habe das Buch „Europa vor dem Crash“ mit dem ehemaligen Scientologen Gerhard S. (und Udo U.) geschrieben, sondern mein Bruder Michael Grandt!

Quelle:  http://www.amazon.de/Europa-vor-dem-Crash-sch%C3%BCtzen/dp/3942016648/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1377907040&sr=1-1&keywords=michael+grandt

Jegliche weitere Fragen dazu bitte direkt an meinen Bruder Michael Grandt.

Ich, Guido Grandt  distanziere mich von jeglichen ehemaligen und noch aktiven Mitgliedern von Scientology und jeglicher Zusammenarbeit mit solchen!

Ich bin Scientology-Kritiker, siehe beispielsweise mein Buch „Erlöser – Phantasten, Verführer und Vollstrecker“ (mit Michael Grandt) S. 179-218. „Erlöser“ wurde von dem österreichischen Filmemacher Petrus van der Let verfilmt und auf Channel 4 in Kanada, im ORF in Österreich und auf 3 Sat in Deutschland ausgestrahlt.

Dass Gerhard S.  nicht nur Krisenexperte ist, sondern früher auch Mitglied bei der Scientology-Organisation war, belegen folgende Quellen:

Zum Beispiel:

http://www.derwesten.de/wr/wr-info/schulz-ist-fuer-den-schlimmsten-fall-geruestet-id6132262.html (4. Absatz)

Und hier gibt Gerhard S. seine früheren Bezüge zu Scientology selbst zu, ebenso seine Distanzierung: „Ich war über Jahre bei Scientology und habe dort Kurse und Seminare besucht. Vor Jahren bin ich dort weggegangen, weil ich mit dem aktuellen Vorgehen von Scientology nicht einverstanden bin. Scientology hat mit der Krisenvorsorge nichts zu tun und steckt auch nicht dahinter. Ich bin und war nicht Mitarbeiter bei Scientology und auch niemals, wie manchmal im Netz behauptet wird, ein „hohes Tier” bei Scientology.“

Quelle: http://feineherren.de/?tag=scientology

Frühere Kurs- und Seminarbesuche von Gerhard S. bei Scientology:

Quelle: http://www.truthaboutscientology.com/stats/source/source154.html Dort beispielsweise unter: L 11 NEW LIFE RUNDOWN [ 14 ] oder Quelle:  http://www.truthaboutscientology.com/stats/by-name/g/gerhard-spannbauer.html Hier erscheint Gerhard S. sogar in WISE-Verzeichnissen als Mitglied und zwar unter der „Kategorie Immobilien“ (2001 und 2004). WISE ist demnach eine „Dachorganisation für privatwirtschaftliche, der Scientology zuzurechnenden Firmen, anzusehen. WISE wird u.a. auch aufgeführt beim Endbericht der Enquète-Kommission des Deutschen Bundestages „Sogenannte Sekten und Psychogruppen“, 1998, S. 99.

Quelle:  <http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/13/109/1310950.pdf>

Noch ein Wort zu Scientology:

Zielsetzung der gesamten Scientology-Organisation ist „die Einführung einer scientologischen Zweiklassengesellschaft“. Zudem strebt die SO eine Gesellschaft ohne allgemeine und gleiche Wahlen an. „Wahre Demokratie“ ist nach Hubbards Lehre nur in einer Nation von „Clears“ möglich. Seine Schriften enthalten Passagen, in denen die Abschaffung von Prinzipien der freiheitlichen demokratischen Grundordnung zugunsten des Aufbaus einer neuen Zivilisation gefordert wird. Hubbard beschreibt die scientologische Zivilisation u.a. als Rechtsordnung, in der die Existenz des Einzelnen – gar das Lebensrecht selbst – vom willkürlichen Ermessen der SO abhängt. Demnach stehen Grund-und Freiheitsrechte nur den Personen zu, die nach einer Auslese aus Sicht der Organisation zu den „Ehrlichen“ gehören. Die SO lehnt das demokratische Rechtssystem ab und will es langfristig durch ihren eigenen Gesetzeskodex ersetzen. Insbesondere im Bereich der SO-Teilorganisation „World Institute of Scientology Enterprises“ (WISE).

Quelle: „Verfassungsschutzbericht 2012“ des Bundesministerium des Innern, S. 420ff.  (http://www.verfassungsschutz.de/embed/vsbericht-2012.pdf

Am 29.08.13 habe ich Gerhard S. persönlich angeschrieben, um bei ihm wegen der Scientology-Vorwürfen nachzufragen, ob er die vorangegangenen Quellen kennt und ob diese korrekt sind.

Quelle: E-Mail von mir an Gerhard S. v. 29.08.13

Gerhard S. schrieb am selben Tag zurück:

„Ihre Mail habe ich erhalten und nehme wir folgt Stellung, so wie ich es bereits vor Jahren getan habe:  Ich bin seit vielen Jahren kein Mitglied mehr von Scientology und zu dieser Organisation keinerlei Kontakt mehr. Ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben und stehe für Fragen zur Verfügung.“

Quelle: E-Mail von Gerhard S. an mich v. 29.08.13

Dem ehemaligen Scientologen Gerhard S. wurde auch im Alpenparlament.tv eine Bühne geboten, und zwar am 8. März 2011  unter dem Titel „Krisenvorsorge“. So heißt es dort beispielsweise: „Gerhard S., Experte zum Thema Krisenvorsorge, gibt im Gespräch mit Michael Vogt konkret Tips und Hilfestellungen zur Vorsorge – nicht nur eine Vielzahl theoretischer Tips, sondern auch, welche konkreten Produkte und Tricks über ein Systemcrash hinweghelfen (…)

Quelle: http://www.alpenparlament.tv/video/krisenvorsorge/

Am 13.06.12 wurde auf der Homepage des Schweizer Alpenparlament.tv folgender Text veröffentlicht (Hervorhebung durch mich), der, meines Erachtens, den Bock zum Gärtner macht. Moderator Michael Vogt interviewt den Sozialwissenschaftler Peter Schulte:

Religiöse Minderheiten im Schußfeld von Staat und Gesellschaft

Peter Schulte: «Es gibt Menschen, die sind dermaßen von der Sektenhysterie aufgebracht, daß sie sich nicht trauen, einem Mitglied einer so genannten Sekte die Hand zu geben, weil sie panische Angst davor haben, daß dadurch ihre Persönlichkeit verändert wird. Es gibt Menschen, die behaupten felsenfest, daß der Satanismus um sich greift, obwohl sie keine Beweise dafür haben, außer daß sie das von verschiedenen Menschen hörten, die es wiederum von anderen hörten. Es gibt vielfach noch Informationsunterlagen, die davon ausgehen, daß besonders Jugendliche in Krisensituation «besonders anfällig» für «Sekten» und deren «Methoden» sind. Ich habe in meiner Arbeit Menschen kennen gelernt, dessen Angehörige sich einer Neuen Religiösen Bewegung angeschlossen hatten. Gleichzeitig habe ich Sektenbeauftragte getroffen, die diesen Angehörigen stets das umstrittene Modell der Gehirnwäsche untergejubelt hatten, was zur Folge hatte, daß letztere felsenfest der Meinung waren, allein die «Sekte» wäre Schuld an der familiären Tragödie. Man könne ja nicht mehr miteinander reden, weil die Persönlichkeitsveränderung und der damit verbundene Einfluß der «Sekte» schon zu stark wären.

Wir leben in einem Medienzeitalter, wo Nachrichten und Informationen sich binnen Sekunden neu generieren und in ihrem Inhalt verändern. Allein der Rummel um den amerikanischen Schauspieler Tom Cruise als Darsteller des Oberst von Stauffenberg im Jahr 2007 in Berlin hatte eine gigantische Medienkampagne ausgelöst. Darf ein bekennender Scientologe einen Guten spielen? Darf ein Tom Cruise, der ein Anhänger der Scientology Kirche ist, einen Helden spielen, der sich Sorgen um das Deutsche Vaterland macht, weil eigentlich ist Scientology doch das Böse. Es geht in solchen Fällen nicht einfach nur um die journalistische Darstellung von Fakten. Nein, in diesem Fall wird eine Religionsgemeinschaft und dessen personale Verkörperung durch einen Prominenten einfach nur vorgeführt.

Noch interessanter ist es, wenn Sektenbeauftragte sich nicht zu blöd sind und in Talkshows auftreten um sich in Szene zu setzen. Während das Böse schon lokalisiert wurde, nämlich die «Sekte» und das dementsprechende Schicksal, nämlich die Person, die sich aus den Fängen der «Sekte» befreien konnte, vorgestellt wurde, kann es nicht schaden, sich das Beschriebene noch einmal von einem «Sektenexperten» bescheinigen zu lassen. Das gibt der Sendung einen seriösen Touch und entlastet die meisten Beteiligten, weil ja der Sektenbeauftragte schon ähnliche Fälle «zu bearbeiten» hatte. Behaftet mit dem Stigma des Bösen werden so genannte Sekten in Geheimdienstmanier ausspioniert, diskriminiert und medial hingerichtet. Dies hat zur Folge, daß diese Gemeinschaften von unserer Gesellschaft ausgegrenzt werden oder sich aus Resignation selber zurückziehen und zu Recht das Böse, den Satan im gesellschaftlichen Verhalten ihnen gegenüber konkret verorten können.

Das Thema «Sekten» ist nicht neu, auch im Mittelalter sprach die Obrigkeit von ketzerischen Bewegungen und Häretikern, welche die Menschen angeblich verderben und ins Unglück stürzen. Bekanntestes Beispiel sind die Hexenverbrennungen, sie traf besonders Frauen, die ihrer Zeit weit voraus und gerade deshalb der amtierenden Amtskirche ein Dorn im Auge waren. Die weit verbreitete Frauenfeindlichkeit der Kirche tat sein Übriges dazu.

Was sich seit dem Mittelalter geändert hat, daß sind die Methoden der «Sektenbekämpfung». War es früher üblich, so genannte Ketzer einfach auf dem Scheiterhaufen bei lebendigen Leib öffentlich zu verbrennen um somit eine abschreckende Wirkung zu erzielen, so werden heute ihre Ideale und ihre Hingabe an das, was sie glauben, öffentlich in Frage gestellt und lächerlich gemacht. Daß hier die Amtkirchen besonders eifrig am Werke und maßgeblich an diesen Diffamierungskampagnen beteiligt sind, sollte jeden aufrechten Christen empören. Denn steht nicht in der Bibel, daß Gott alle Menschen gleich geschaffen hat? Und haben wir heutzutage nicht Menschenrechte, Religionsfreiheit, das Recht auf freie Religionsausübung oder gar das Recht, keinem Glauben anzugehören?»

Auch Mitglieder so genannter Sekten sind Träger von Grundrechten, wie ein Amtskollege aus einer deutschen Ministerialabteilung Peter Schulte einmal hinter vorgehaltener Hand erklärte. In unserer Gesellschaft haben offenbar nur die Mitglieder von Amtskirchen das Recht auf freie Religionsausübung…

Quelle: http://www.alpenparlament.tv/video/religioese-minderheiten-im-schussfeld-von-staat-und-gesellschaft/

Angesichts der Gefahren, die von vielen Sekten ausgehen, siehe beispielsweise die verschiedenen Verfassungsschutzberichte, ist dies meines Erachtens eine sehr bedenkliche Verharmlosung der Thematik. Was sich die Verantwortlichen des Alpenparlaments da wohl gedacht haben?

So ist es auch nicht verwunderlich, dass die „Scientology News“, dem „Newskanal der Scientology Kirche Deutschland (Lokale Nachrichten, News aus Deutschland, Europa und der Welt)“, eine recht positive Besprechung von Schultes Buch „Neue Religiöse Bewegungen“ machen, auf die das Alpenparlament.tv auf seiner Homepage ebenfalls hinweist!

Quelle: http://www.scientology-news.de/buchvorstellung-von-sekten-zivilcourage-und-sozialer-wirklichkeit/

Noch ein Wort zu Peter Schulte:

Am 03.02.13 veröffentlichte Wilfried Handl auf seinem „Blog gegen Scientology“, dass bei einem Prozess gegen ihn, Scientology den Religionssoziologen Peter Schulte als Zeugen „berufen“ hat!!!

Quelle:  http://www.wilfriedhandl.com/blog/2013/02/und-dann-gibts-ja-noch-den-prozess-den-scientology-gerade-gegen-mich-fuhrt/

Ein Schelm, der Böses denkt.

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Alpenparlament (3): Zusammenhänge zwischen dem Verlag Weltenwandel, der Agentur Schil Consulting Group und dem Alpenparlament


Meine Blogartikel über das Schweizer „Alpenparlament“

https://guidograndt.wordpress.com/2013/08/23/offentliche-distanzierung-vom-schweizer-alpenparlament-und-alpenparlament-tv/

https://guidograndt.wordpress.com/2013/08/28/alpenparlament-2-martin-frischknecht-und-seine-wunder-zaper/

sorgen für große Aufregung. Nicht nur Leser der verschiedenen Blogs und der Social Networks fragen bei mir an oder nach, sondern auch verschiedene Pressevertreter aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Ein Leser  schrieb beispielsweise:

„Lieber Herr Grandt, dies ist, soweit ich das übersehe, das erste mal, dass ein Hintergrundpolitik-Kritiker gegen die weit verzweigte und zugleich verschwurbelte esoterische Szene Stellung nimmt, in die schon seit Jahren immer mehr investigativer Journalismus “eingebettet” wird oder sich einbetten lässt. Wodurch er sich, wie ich schon seit langer Zeit finde, unglaubwürdig macht, bzw. – ziemlich durchsichtig – unglaubwürdig gemacht werden soll…Woher kommt das ganze Geld dafür, fragt man sich doch zunehmend mehr?“

Es kam jedoch auch zu Irritationen der Leser zwischen meiner Person und der meines Bruders Michael Grandt, d.h. wir wurden in unseren Funktionen, Auftritten etc. verwechselt etc.

Deshalb werde ich nachfolgend die Zusammenhänge und Hintergründe zwischen den einzelnen Institutionen und Personen erläutern und richtigstellen.

1. Verlag Weltenwandel und die Schil Consulting Group

Auf einen Blick:

Verlag Weltenwandel UG (haftungsbeschränkt)
Straße: Mehleck 3
Plz: 56459
Ort: Elbingen
Telefon: (06435) 408805
Fax: (06435) 408806
Internet: verlag-weltenwandel.sc-group.de 
Branche:   Verlage
Firmendaten
Handelsregister Nr.: HRB 23500           Amtsgericht: Montabaur
Gründungsjahr: 2013
Stammkapital: 300,00 €
Personalien
Geschäftsführer Günter Saur

Quelle: http://www.firmenhandbuch.de/suche_drilldown.cfm?id=192856&mode=schnell&from=firmen

Meinen Informationen nach waren die Gesellschafter des Verlages einmal Günter Saur und dann die schil Consulting group GmbH, die ja auch beim Internetauftritt angegeben ist (siehe oben). Vielleicht ist dies Saur immer noch, das entzieht sich meiner Kenntnis.

Wie kam ich zum Verlag Weltenwandel?

Zusammen mit meinem Kollegen Udo Schulze haben wir zum Thema Natascha Kampusch recherchiert und viele Hintergrundinfos, Dokumente, Polizeivideos- und Tonbandmitschnitte erhalten. Faktisch begründet auf dieses Recherchematerial schrieben wir ein Buch. Von verschiedenen Verlagen lag Interesse vor, allerdings erst für das Frühjahrs- oder gar Herbstprogramm 2014. Das war uns zu spät. Deshalb kam es uns Recht, als wir mit Oliver Schil von der schil Consulting Group in Kontakt kamen, der zu diesem Zeitpunkt einen neuen Verlag (Weltenwandel) (mit)gründen wollte, in dem das Buch Zeitnah (nämlich im Frühjahr 2013, in dem die Causa Kampusch noch hochaktuell war) herauskommen sollte.

Udo Schulze und ich schlossen somit einen Buchvertrag ab. „Staatsaffäre Natascha Kampusch“ erschien dann auch im Frühjahr im neugegründeten Weltenwandel-Verlag (es war der 1. Buch dieses Verlages). Inzwischen sind 2 weitere erschienen, u.a. auch das meines Bruders Michael Grandt (mit Theo Meier zu Evenhausen) „Die ökologische Lösung der Schuldenkrise“. Dieses Buch hat nichts mit mir zu tun.

Wegen interner Probleme mit dem Verlag (auf die ich an dieser Stelle zu einem späteren Zeitpunkt eingehen werde), möchte ich nun die Auflösung dieses Buchvertrages bzw. habe die sofortige Kündigung eingeleitet.

Aufgrund verschiedener interner kritischer Schreiben, von denen ich im Laufe der Zeit Kenntnis erlangte, sowie eigener, dringender Fragen an die Geschäftsführung, die jedoch zumeist unbeantwortet blieben, habe ich angefangen über Günter Saur zu recherchieren. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann sehr „umtriebig“ zu sein scheint.

So fand ich Eintragungen über verschiedene Firmen, an denen er als Geschäftsführer aufgeführt ist. Neben dem Verlag Weltenwandel noch bei:

– Westwood Enterprises UG (haftungsbeschränkt)

Quelle: http://www.firmenhandbuch.de/suche_drilldown.cfm?id=153133&mode=schnell&from=firmen

– Westwood Media UG (haftungsbeschränkt) (hier ist als Gesellschafter die oben genannte Westwood Enterprises UG aufgeführt!)

Quelle: http://www.firmenhandbuch.de/suche_drilldown.cfm?id=182344&druck=0

– Stonehenge GmbH

Quelle: http://www.firmenhandbuch.de/suche_drilldown.cfm?id=134488&mode=schnell&from=firmen

– Schild Verlag GmbH & Co. KG (in der als Gesellschafter die oben genannte Stonehenge GmbH aufgeführt wird!)

Quelle: http://www.firmenhandbuch.de/suche_drilldown.cfm?id=141006&mode=schnell&from=firmen

Zudem bin ich bei meinen Recherchen noch auf einen

– Immenhaus-Shop gestoßen, bei dem als Geschäftsführer/Vorstand ebenfalls Günter Saur angegeben wird.

Quelle: http://immenhaus.com/impressum/

Sowie auf die Saur Handel & Dienstleistungen UG (haftungsbeschränkt)

Quelle: http://firma-online.org/db/SAUR_Handel_&_Dienstleistungen_UG

Bei allen 7 Firmen ist dieselbe Adresse angegeben (bei der Straße mal die Nr. 1, mal die Nr.3).

Wirklich sehr umtriebig, der Herr Saur. Weshalb die Schil Consulting Group sich mit dem Weltenwandel-Verlag noch in dieses Firmengestrüpp miteinreihte, scheint mir bis heute ein Rätsel.

Vielleicht sollte man das Firmengestrüpp um Günter Saur mal durchleuchten, um vielleicht darauf eine oder weitere Antworten  zu erhalten.

2. Die Schil Consulting Group und das Alpenparlament

Auf einen Blick:

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schil consulting group gmbh

Geschäftsführer: Oliver Schil

Vischerstr. 47 71638 Ludwigsburg

e-mail: oliver.schil(at)sc-group.de

Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Ludwigsburg Geschäftsführer:

Oliver Schil – Amtsgericht Stuttgart – HRB 725053 UST-ID: de 257591433 – Steuer-Nr. 71352/00947

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Quelle: http://www.sc-group.de/Impressum

Geschäftsführer  Oliver Schil hat – nach eigenen Angaben – früher bei der Kreissparkasse in Ludwigsburg als „Leiter Marketing Privatkunden“ gearbeitet

Quelle: https://www.xing.com/profiles/Oliver_Schil

Der Art Director der SC-Group ist Erich Arno Husser.

https://www.xing.com/profiles/ErichArno_Husser

Und das macht die SC-Group:

Die schil consulting group ist eine auf die Schwerpunkte Marketing und Vertrieb spezialisierte Unternehmensberatung. Neben der konzeptionellen Beratung gehört zur Gruppe ein grafisches Designstudio für die Realisierung der strategischen Kommunikation und ein Adressdata-Managementbüro zur effektiven Neukundengewinnung.

Die schil consulting group kreiert Konzepte zur Neukundengewinnung und liefert exklusive Neukunden per Adressdata-Management und zielgenauer Kommunikation aus einer Hand.

Quelle: http://www.sc-group.de/unternehmen

Die Schil-Consulting Group vermittelt aber auch Referenten.  Die Referentenvermittlung macht Oliver Schils Frau, Sandra Schil.

Quelle: Vorliegender Referentenvermittlungs-Vertrag.

Auch mein Bruder Michael Grandt wird von der SC-Group an Unternehmen für Vorträge vermittelt. Da ich selbst Vorträge halte und mein Bruder Michael gut mit der SC-Group zusammenarbeitet, schloss auch ich einen Referentenvermittlungs-Vertrag mit dieser ab. Allerdings  kündigte ich diesen zwei Monate später wieder!

Quelle: Vorliegender Referentenvermittlungs-Vertrag und Kündigung

Doch Schil und Husser sind nicht nur bei der SC-Group und vermitteln Referenten an verschiedene Unternehmen oder gehen den oben genannten Geschäftsaufgaben nach, sondern bilden auch noch die

Redaktionsleitung beim Alpenparlament.tv!

Quelle: http://www.alpenparlament.tv/wp-content/uploads/Programm-AP-3.-4.8.2013.pdf

Zudem haben Schil und Husser auch die Redaktionsleitung von „Die Klarheit“ inne, dem „Magazin des Internet TV/Alpenparlament.tv“ und dem „Vereinsorgan des Alpenparlaments“!

Quelle: z.B. „Die Klarheit,“ Ausgabe Februar/März 2013, Impressum, S. 2

Aus den Gründen, die ich ausführlich in meinem Blogartikel

https://guidograndt.wordpress.com/2013/08/23/offentliche-distanzierung-vom-schweizer-alpenparlament-und-alpenparlament-tv/

beschrieben habe, distanziere ich mich öffentlich vom Alpenparlament und Alpenparlament.tv, sowie von den Personen, die dafür arbeiten.

Dies ist u.a. auch ein Grund, einer von vielen, weshalb ich die Auflösung des Buchvertrages „Staatsaffäre Kampusch“ bzw. die Kündigung initiert habe, das im Weltenwandel-Verlag erschienen ist, in dem ein (ehemaliger) Geschäftsführer/Gesellschafter (Saur)  wohl noch weitere 6 Firmen unter seinen Fittichen hat(te) und ein weiterer/neuer Geschäftsführer/Gesellschafter die SC-Group bzw. Oliver Schil ist, der wiederum die Redaktionsleitung vom umstrittenen Alpenparlament.tv innehat.

So stelle ich auch an dieser Stelle richtig:

Nicht ich, Guido Grandt, habe den Artikel „Vorsicht Lebensversicherung!“ in „Die Klarheit“, dem „Magazin des Internet TV/Alpenparlament.tv“ und dem „Vereinsorgan des Alpenparlaments“, geschrieben, sondern mein Bruder Michael Grandt!

Quelle: „Die Klarheit“, Ausgabe Dezember 2012/Januar 2013,  S. 28-32

Nicht ich, Guido Grandt, werde als Referent von der SC-Group vertreten, sondern mein Bruder Michael Grandt!

Quelle: Screenshot der Seite bevor gelöscht

Nicht ich, Guido Grandt, bin bei der KB Group in Suhl (bei Mike K.) als Referent aufgetreten, sondern mein Bruder Michael Grandt!

Quelle:http://michaelgrandt.de/40616.html (plus Screenshot der Seite)

Anfragen, die mich DAZU in den letzten Tagen von Lesern und Pressevertretern erreichten, bitte direkt an meinen Bruder Michael Grandt stellen!

Betr. KB Group und Mike K. habe ich bereits am 19.08.13 in einem Schreiben an Oliver Schil klar gemacht:

„Im Alpenparlament trat Mike K., “Goldexperte und Goldproduzent, sowie Inhaber von KB Edelmetalle und der KB-Raffinerie” im Gespräch mit Moderator Michael Vogt auf.

Die Videos dazu wurden von Ihnen auf die Homepage gestellt

am 07.02.12 “Frieden und Sicherheit durch Goldwährung” (siehe http://www.alpenparlament.tv/video/frieden-und-sicherheit-durch-goldwaehrung/)

und am 15.05.12 “Gold: Mythen und Wahrheit” (siehe http://www.alpenparlament.tv/video/gold-mythen-und-wahrheit/).

(Mike K. ist zwischenzeitlich nicht mehr Inhaber der KB-Edelmetall, wie er mir bei einem persönlichen Gespräch versicherte und auch auf der Homepage zu ersehen ist (siehe http://www.kb-edelmetall.de/de/impressum/impressum/))

Ebenso wird Mike K. bei Ihrer III. Alpenparlament-Kongress-DVD als Referent genannt (siehe http://www.schildverlag.de/video-dvd/iii-alpenparlament-kongress).

Und bei Ihrer Zeitschrift “Die Klarheit” (siehe Messeausgabe 2012, S. 36ff.).

2.a.) Warum bieten Sie Mike K. im Alpenparlament.tv überhaupt ein Forum? Und das nicht nur im Alpenparlament.tv, sondern auch in Ihrer Zeitschrift “Die Klarheit”?

Gegen Mike K. wird seit dem Jahr 2010 wegen des Verdachts des Betruges (und weiteren Personen) von der Staatsanwaltschaft München I ermittelt (siehe E-Mail von Oberstaatsanwalt Steinkraus-Koch (Abt. Politische Strafsachen) an mich v. 19.08.13).

Ebenso hat die Staatsanwaltschaft des Schweizer Kantons Luzern gegen Mike K. Untersuchungen geführt und diese an die Staatsanwaltschaft München abgegeben (siehe E-Mail vom Informationsbeauftragten der Staatsanwaltschaft Luzern Simon Kopp an mich v. 19.08.13).

Auch die Staatsanwaltschaft Wien soll Ermittlungen eingeleitet haben (siehe http://www.heute.at/news/oesterreich/art23655,860712///Antwort der Staatsanwaltschaft Wien an mich steht noch aus).

Diverse internationale Medien haben seit Jahren über Mike K.s Praktiken berichtet (siehe beispielsweise http://www.heute.at/news/oesterreich/art23655,860712/// http://www.blick.ch/news/schweiz/es-ist-nicht-alles-gold-was-glaenzt-id2280937.html///ZDF Frontal 21 (http://www.youtube.com/watch?v=MhgzkO6pxu0))

2.b.) Trotz dieser juristischen Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges etc. wurde bei Ihnen Mike K. als “Goldexperte und Goldproduzent” vorgestellt! Warum?“

Bislang wurden diese Fragen von Oliver Schil bzw. Martin Frischknecht nicht beantwortet.

Ich, Guido Grandt, distanziere mich – wie nun mehrfach öffentlich gemacht – vom Alpenparlament/Alpenparlament.tv, vom Verlag Weltenwandel, der SC-Group um Oliver Schil und Erich Husser, sowie von Mike K. und der KB Group!

Ich bitte alle Anfragen dazu, an die jeweiligen Personen zu stellen und hoffe zudem, dass es nun keine Verwechslungen mehr zwischen mir und meinem Bruder Michael Grandt  gibt! Vor allem auch betr. Vortragstätigkeiten.

Und zu guter Letzt:

Nicht ich, Guido Grandt, habe ein neues Buch für den Kopp-Verlag geschrieben, sondern mein Bruder Michael Grandt!

Quelle: http://www.kopp-verlag.de/Deutschland-vor-dem-Kollaps-.htm?websale8=kopp-verlag&pi=933400

Ich publiziere im Kopp-Verlag seit dem Jahr 2010 nicht mehr (es sind dort 3 Bücher von  mir erschienen, von meinem Bruder 8)…

Weitere Informationen und Hintergründe betr. Verlag Weltenwandel und des Buches „Staatsaffäre Natascha Kampusch“ folgen auf diesem Blog.

Zusammen mit meinem Rechercheteam haben ich auch weitere spannende Sachverhalte zum Thema Alpenparlament zusammengetragen. Auch dazu hier in Kürze mehr!

Alpenparlament (2): Martin Frischknecht und seine „Wunder-Zaper“


Mein Blogartikel „Öffentliche Distanzierung vom Schweizer Alpenparlament und Alpenparlament.tv“ ( https://guidograndt.wordpress.com/2013/08/23/offentliche-distanzierung-vom-schweizer-alpenparlament-und-alpenparlament-tv/
)  hat für viel Diskussionen gesorgt. Auch auf Facebook.
Noch einmal möchte ich betonen, dass die im oben genannten Blogartikel genannten Vorwürfe gegenüber dem Alpenparlament bzw. dessen Hauptverantwortlichen Martin Frischknecht nicht von mir stammen, sondern von den jeweiligen deutschen, österreichischen oder Schweizer Kollegen (siehe meine angegebenen Quellen der einzelnen Medien)!
Verschiedentlich wurde (persönlich) gefragt, ob ich den Inhaber/Präsidenten vom Alpenparlament, Martin Frischknecht, nicht auf seinen „Wunderzaper“ Quickzap angesprochen hätte, der ja so allerlei verspricht.
Beispielsweise:

„Gerne tritt Frischknecht in seinem Internet-TV aber auch selber auf, um über die Schulmedizin herzuziehen. Als Alternative propagiert er Hochfrequenz-Geräte, die er über seine private Firma vertreibt. Diese «Therapiegeräte» sollen laut Frischknecht alle möglichen Krankheiten heilen – von Hepatitis über Tuberkulose und Syphilis bis zu HIV. Gegenüber der NZZ erklärt Frischknecht, auch Malaria könne man damit heilen – innert nur 15 Minuten.“

 Quelle: http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/svp-stuetzt-sich-auf-esoteriker-truppe-1.18114508

Frischknechts „Wunderzaper“ ist ihm im wahrsten Sinne des Wortes im Traum erschienen (Hervorhebung durch mich):

„Ein Jahr später träumte er schließlich von der Power Tube, einem Therapiegerät, das tausendmal stärker ist als der ursprüngliche FriZap. ‚Die ganze Nacht über konnte ich die Power Tube in meinem Traum studieren, sie in die Hände nehmen und von allen Seiten, von innen und außen genau betrachten‘, erinnert sich Frischknecht. ‚Am nächsten Morgen setzte ich mich hin und zeichnete die Schalt- und Baupläne auf, ging zu meinem Fabrikanten und sagte, ‚Bau mir das genau so!’.
Martin Frischknecht sieht sich denn auch weniger als Erfinder dieser neuen Technologie, sondern vielmehr als das Werkzeug einer höheren Macht, welches die notwendigen Fähigkeiten besaß, um diese neue Idee hervorzubringen – und eine starke Motivation: ‚Ich wollte ein Beweismittel für die Wirksamkeit der Naturheilkunde haben‘, erklärt er (…)

Quelle: http://www.zeitenschrift.com/magazin/54-powerquickzap.ihtml

Natürlich habe ich beim „Werkzeug einer höheren Macht“, Martin Frischknecht, nachgefragt. Schließlich wollte ich ebenfalls an der „Beweisbarkeit für die Wirksamkeit der Naturheilkunde“ in Form seines „Wunder-Zapers“ teilhaben!
Nachfolgend möchte ich in Auszügen unsere Korrespondenz der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen (Hervorhebungen durch mich).
Darin wird schnell ersichtlich, WIE Frischknecht argumentiert. Jeder kann sich selbst davon ein Bild machen, inwiefern dies  seriösen Antworten auf berechtigte Fragen gleichkommt. Schließlich werden mit diesem „Quickzaper“ Millionen verdient!
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Am 06.08.2013 schrieb ich:
Sehr geehrter Herr Frischknecht,
aufgrund eines persönlichen Gespräches Ende letzten Jahres bei Ihnen in Forst wende ich mich heute an Sie und nicht an die Herren Schil und Husser, die als Agentur das Alpenparlament ja vertreten.
Die Berichterstattungen über Sie in Folge des Vignetten-Streits in den Schweizer Medien (z.B. NZZ, Luzerner Zeitung, Berner Zeitung) hat auch in Deutschland zur Kritik von Journalistenkollegen an Quickzap geführt. Ich plane dazu eine Story.
Bei unserem Gespräch in Forst sagten Sie mir, dass Sie Belege für die Wirksamkeit von Quickzap hätten. Es würden medizinische Berichte etc. von „Heilungen“ (…) etc. vorliegen (auch aus dem Ausland). Damit sind nicht die Studien gemeint, die auf Ihrer Homepage benannt sind, sondern Patientenberichte. Könnten Sie mir diese zur Prüfung bis zum 15.08.13 (am besten per Mail) zugänglich machen, damit wir diese überprüfen können? 
(…)
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Am 12.08.13 schrieb Martin Frischknecht an mich:
Hallo Herr Grandt,(…)
Zur QuickZap-Technik:
Ich denke, dass Sie nicht die Kompetenz haben, über diese Therapietechnik zu schreiben resp. zu referieren. Ich bin daran auch nicht interessiert, weil das Verständnis fehlt, oder ARTIKEL ZUR DIFFAMIERUNG des Produktes der Anlass sind. Denken Sie immer daran, dass meine Geräte TÜV zertifiziert sind und QuickZap wie PowerTube geschützte Marken sind. Fragen Sie an der Universität München bei Prof. Dr. Dr. Parlar nach – der hat für mich 7 Studien verfasst und auch veröffentlicht.
Bei Artikeln, die nicht der Wahrheit entsprechen und zu Misskredit führen, schalte ich unverzüglich den Patent-Anwalt ein.
Kompetent wären Sie allenfalls, wenn Sie eine biologische und physikalische Ausbildung / Abschluss besässen. Dann wären Sie auch in der Lage, die Studien im Internet zu verstehen und Ihre Fragen nach der Wirksamkeit würde sich erübrigen.
Als Interessent zu Anwendung / Kauf der Geräte stehen Ihnen meine Vertretungen in Deutschland zur Verfügung. Zudem können Sie ein Seminar für Anwender besuchen (…).
Gruss, Martin Frischknecht
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Am 12.08.2013 schrieb ich zurück:
Sehr geehrter Herr Frischknecht,
(…)Zu Quick-Zap:
Das auf den Geräten befindliche CE-Zeichen sagt nichts über seine Eignung als Medizinprodukt aus, sondern bezieht sich nur auf die Einhaltung von Vorschriften zur Produktsicherheit (z.B. elektrische Sicherheit, elektromagnetische Verträglichkeit, Ungiftigkeit). Mit dem CE-Zeichen versichert der Hersteller lediglich, dass das Produkt den geltenden europäischen Richtlinien entspricht. Ob es auch wirklich entsprechend geprüft wurde, ist daraus nicht zu erkennen. Die Erwartungshaltung des Kunden beim Einsatz macht jedoch aus einem derartigen Gerät ein medizinisches Gerät im Sinne des Gesetzes über Medizinprodukte (MPG), und als solches muss das Gerät zugelassen werden. Im Rahmen einer solchen Konformitätsbewertung wird von einer sog. Benannten Stelle in der EU eine vierstellige Nummer erteilt, die auf dem Gerät angebracht sein muss.
Auch eine derartige Nummer sagt jedoch nichts über eine therapeutische oder diagnostische Wirksamkeit des Produktes aus…Aus diesem Grunde interessiert uns die Wirksamkeit und die Nachvollziehbarkeit der „Heilungsgeschichten“, von denen Sie mir gegenüber ja gesprochen haben! Diese Unterlagen würden wir natürlich Fachleuten zur Überprüfung vorlegen.
Wir sind davon überzeugt, wenn Ihr Gerät den Erwartungen entspricht, dann ist dies ein Sensation und wenn die Überprüfungen der einzelnen Krankheitsbilder der Patienten dies bestätigen, können Sie sich nach einer objektiven Berichterstattung gar nicht mehr vor dem Abverkauf retten. Sie sehen also, dass wir nichts „böses“ im Schilde führen, aber die negativen Berichterstattungen der (Schweizer) Medien der letzten Woche über Quick Zap gereichen uns zu einer objektiven Überprüfung. Aus diesem Grund würden wir gerne Einblick in die vielen hunderte positiven Erfahrungsberichte nehmen, die ja auch propagiert werden, z.B. hier: http://www.zeitenschrift.com/magazin/54-powerquickzap.ihtmlMit freundlichen GrüßenGuido Grandt
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Martin Frischknecht schrieb am selben Tag zurück:
Hallo Her Grandt,
Was geht in Ihrem Gehirn vor? Haben Sie ein Problem? Sind Sie nicht in der Lage zu lesen?
Wenn Sie auf www.quickzap.ch gehen sehen selbst Blinde, dass neben dem CE Zeichen die Zahl CE 197, was die Nummer des TüV Rheinland-Köln bedeutet. Wenn Sie nicht zu bequem sind, dann sehen Sie auch bei TüV-Zeichen die Nummer meiner Firma FRITONEX AG mit den Zertifikaten zur Herstellung, Vertrieb etc. von Medizingeräten QuickZap und PowerTube. Meine Geräte sind seit 8 Jahren offiziell zugelassen und zertifiziert, merken Sie sich das, Sie Hobby-Polizist!
Ich denke eher, dass Ihre Absichten destruktiver Natur sind dass man sich von Ihnen fernhaften muss. Denken Sie jedoch daran: ich hetze bei Misskredit ohne Vorwarnung meinen Patentanwalt auf Sie.
Ich bin auch auf Ihre Prüfung der Geräte durch «Fachleute» absolut nicht angewiesen. Das haben sicher intelligentere Menschen vor Ihnen getan z.B. Prof. Dr. Dr. Parlar der Uni München. Sie haben mich auch vollkommen falsch eingeschätzt und somit ist Ihr Unterfangen zur Beurteilung meiner Geräte sowieso ein Blindgänger.
Und wenn Schweizer Medien über mich mit Lügen mit viel Phantasie herfallen und Sie den Mist noch glauben, ist Ihnen auch nicht zu helfen. Dann gehören auch Sie zum «gläubigen Brot und Spiele-Fussvolk». 
Ich hoffe sehr, dass Sie in Ihrem Leben noch die Zeit finden, das Positive zu fördern, als alles zu bekämpfen.
Und nun lassen Sie mich in Ruhe, Sie entwicklungsfähige Seele.
(…)Und somit ist unsere Korrespondenz definitiv zu Ende.Martin Frischknecht, Dipl. El. Ing. HTL
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Soviel also zu den „Belegen“, die es scheinbar gibt, die hunderte von Heilsgeschichten dokumentieren.  Leider werden uns diese zur Überprüfung nicht bereitgestellt. Stattdessen nur an Diffamierungen schrammende Äußerungen, juristische Drohungen, zudem ich/wir wären inkompetent (obwohl betont wurde, dass wir diese Berichte Experten vorlegen wollen) und tönende Worte, man sei auf die Prüfung (anderer) Fachleute nicht angewiesen.
Jeder kann sich nun selbst ein Bild darüber machen, ob dieses „Quick-Zap“ tatsächlich ein solches „Wundergerät“ ist, als das es angepriesen wird.  Oder doch „nur“ eine Ergänzung zu verschiedenen schulmedizinischen und naturheilkundlichen Therapien?
Denn jeder kann selbst die von Frischknecht angegebenen Studien überprüfen, ob sein Gerät tatsächlich all das erfüllt, was beispielsweise in den Medien bemängelt bzw. angegeben wird (siehe hierzu die NZZ etc.): „Diese «Therapiegeräte» sollen laut Frischknecht alle möglichen Krankheiten heilen – von Hepatitis über Tuberkulose und Syphilis bis zu HIV. Gegenüber der NZZ erklärt Frischknecht, auch Malaria könne man damit heilen – innert nur 15 Minuten.“
Schaut man sich bei der  „Swissmedic“, der Schweizerischen Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Heilmittel, um, die dafür zuständig ist, dass die zugelassenen Heilmittel qualitativ einwandfrei, wirksam und sicher sind, stößt man ebenfalls auf Frischknechts „Wunder-Zaper“.
Unter „Rückrufe Medizinprodukte 01.7. 2005 – 31.12. 2005″ findet man folgenden Eintrag (Quelle: http://www.swissmedic.ch/rueckrufe_medizinprodukte/archiv/index.html?lang=de&RlArchiv=2005-07):
19.10.2005 Fritonex AG Power Quick ZapPower Tube Quick Zap Transcutaneous nerve stimulator Deutsch sjf_20050429_01
Die „Fritonex AG“ in Forst  ist eigentlich Frischknechts Firma (in der er als Präsident fungiert),  die am 13.09. 1993 ins Handelsregister eingetragen wurde, über die nicht nur Medizingeräte entwickelt, hergestellt und vertrieben, sondern beispielsweise auch Ton- und Bildträger aller Art hergestellt  werden (http://www.moneyhouse.ch/u/fritonex_ag_CH-092.3.005.872-8.htm). Über die „Fritonex AG“ werden also die „Wunder-Zaper“ auch verkauft (http://www.quickzap.ch/).
Unter dem oben genannten Eintrag bei „Swissmedic“ ist am 19.10. 2005 u.a. ein weiterer Hinweis zu finden – mit folgendem Wortlaut:
Warnhinweis
In Zusammenhang mit der medizinischen Gerätezulassung der beiden Geräte Tens Power QuicZap und Tens PowerTube weisen wir Sie ausdrücklich daraufhin, dass diese beiden Geräte nur für die Indikation Schmerzlinderung anzuwenden sind. Für andere Indikationen sind  diese beiden Geräte nicht zugelassen.
Gezeichnet ist dieser „Warnhinweis“ nicht etwa von der „Swissmedic“, sondern von der Firma Fritonex AG selbst!
Das ist ein Ding! Das heißt wohl nichts anders, als dass Frischknecht’s Firma zugibt, dass die „Wunder-Zaper“
„nur für die Indikation Schmerzlinderung“
anzuwenden sind, weil nur dafür zugelassen? Darauf wird „ausdrücklich“ hingewiesen!
Also doch keine «Therapiegeräte», die „laut Frischknecht alle möglichen Krankheiten heilen – von Hepatitis über Tuberkulose und Syphilis bis zu HIV (sollen). Gegenüber der NZZ erklärt Frischknecht, auch Malaria könne man damit heilen…“ Das schreibt die „Neue Zürcher Zeitung“ noch am 11.07.13! ( http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/svp-stuetzt-sich-auf-esoteriker-truppe-1.18114508)
Nachdem Frischknecht nach wie vor seine scheinbaren „hunderte positive Erfahrungsberichte“ zu seinem „Wunder-Zaper“ verweigert, bitte ich an dieser Stelle  um solche ÜBERPRÜFBARE Heilsgeschichten. Nach dem Motto: vorher die und die Krankheit, dann der Einsatz des „Wunder-Quick-Zaps“ und danach die Heilung. Allerdings müssen diese auch medizinisch nachvollziehbar, belegbar, dokumentiert sein!
Interessant ist auch die Frage, ob der individuelle Einsatz des „Wunder-Zapers“ mit oder ohne Begleitung eines Arztes durchgeführt worden ist?!
Mails hierzu an: guido.grandt@wirsind.tv
Danke!
Und zum Schluss: Wohl nicht ohne Grund ist Frischknechts Buch Gesundheit als Chance bereits von den Schweizer Gesundheitsbehörden verboten worden. (Quelle: http://www.zeitenschrift.com/magazin/54-powerquickzap.ihtml)

Enthüllt: „Wahlversprechen und Wahllügen“


Der Bundestagswahlkampf ist voller Wahlversprechen. Politiker aller Parteien versprechen genau das, was die Wähler hören wollen und schließlich mit ihrem Kreuz quotieren sollen.

Dabei handelt es sich oft um nichts anderes als um Wahllügen! Vor allem bei den Themen rund um den Euro, der Eurohaftung und weiterer Hilfsgelder für Griechenland wird gelogen, dass sich die Balken biegen.

In meinem Buch

„2018 – Deutschland nach dem Crash – Was Politiker NICHT erzählen“

habe ich schon vor Monaten diese Wahllügen vorweggenommen.

Beispiele aus dem Buch:

1. Teil: 2013 – die Euro-Apokalypse

1.2. Euro-Lügen – vom Zerfall der politischen Moral

1.3. Die »EU-Titanic«: Das europäische Schiff sinkt

1.3.2. EU: Über Wertezerfall, Ungerechtigkeit und Sozialabbau

1.3.3. Gegen den Willen des Volkes? »Staatsräson« Eurorettung

1.3.5. Die »kranke« Euro-Zone

1.4. Deutschland am Abgrund

2. Teil: 2013 – Vor-Crash-Szenarien

2.1. Vor-Crash-Szenario I – Zypern: »EU-Experiment ‚Sparer-Enteignung‘ und Millionen-Gefälligkeiten an Politiker«

Exkurs 2: »Sparerenteignung als ‚Testballon‘ für die marode Euro-Zone?«

2.2. Vor-Crash-Szenario II – Spanien: »Rentner, die im Müll nach Essen suchen, und Frauen, die ihre Haare verkaufen«

2.3. Vor-Crash-Szenario III – Griechenland: »Leute kämpft, sie trinken euer Blut!«

Exkurs 3: »Grexit« und »Drachmageddon« – was wäre wenn?

3. Teil: 2013 – Crash-Countdown

3.1. Warnungen vor dem Crash

3.1.1. Der »Brandbrief« der Ökonomen

3.1.2. Über die Euro-Schuldenkrise und das »Überleben« der EU

3.1.5. Euro-Zone – globaler Krisenherd

3.1.6. Vor dem »Fall«

3.2. Gründe für den Crash

3.2.1. Fortschreitende Europäisierung und Souveränitätsverlust

3.2.2. Europäische Union versus Europa der Regionen

3.2.4. Die EU-Ruine

5.2. Die Gefahr eines neuen Krieges

Im

8. Teil: Von Berlin bis Pullach – Fragen und Antworten

habe ich im Zuge der Recherchen folgende bundesdeutsche Ministerien mit Fragen zur  Thematik angeschrieben:

–        Bundespräsidialamt (Bundespräsident Joachim Gauck)

–        Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (Bundeskanzlerin Angela Merkel)

–        Bundesministerium der Finanzen (Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble)

–        Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler)

–        Bundesministerium des Innern (Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich)

–        Bundesministerium der Verteidigung (Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière)

–        Auswärtiges Amt (Bundesaußenminister Guido Westerwelle)

 

Außerdem:

–        Bundesnachrichtendienst (BND; deutscher Auslandsnachrichtendienst)

–        European Gendarmerie Force (EGF; europäische Gendarmerietruppe)

Die Antworten der Verantwortlichen sind bezeichnend. Jeder sollte diese lesen, bevor er bei der Bundestagswahl sein Kreuzchen macht!

»Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten.

Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott!

Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,

dann richtet das Volk, dann gnade euch Gott!«

Carl Theodor Körner (dt. Dichter und Dramatiker)

 

Kostenloser Update-Newsletter zum Wirtschafts-Enthüllungsbuch „2018 – Deutschland nach dem Crash“ hier anfordern:

Das Printbuch und e-Book „2018 – Deutschland nach dem Crash“ ist zu bestellen bei:

http://www.amazon.de/2018-Deutschland-Politiker-erz%C3%A4hlen-ebook/dp/B00CRMGU1M/ref=tmm_kin_title_0?ie=UTF8&qid=1377578534&sr=8-1

http://www.amazon.de/2018-Deutschland-Crash-Politiker-erz%C3%A4hlen/dp/3944651006/ref=tmm_other_meta_binding_title_0?ie=UTF8&qid=1377578534&sr=8-1

 

ÖFFENTLICHE DISTANZIERUNG vom Schweizer Alpenparlament und Alpenparlament.tv!!!!


GEWICHTIGE GRÜNDE HABEN MICH DAZU BEWOGEN, MICH ÖFFENTLICH VOM SCHWEIZER ALPENPARLAMENT UND ALPENPARLEMT.TV

ZU DISTANZIEREN!!!!

DESHALB HABE ICH AM 16.08.13 AN DIE SCHIL CONSULTING GROUP GMBH (VERANTWORTLICH: OLIVER SCHIL), SOWIE DEN BETREIBER DES SCHWEIZER ALPENPARLAMENTS UND ALPENPARLAMENT.TV, MARTIN FRISCHKNECHT, FOLGENDE E-MAIL (PLUS EINSCHREIBEN AN DIE AGENTUR SCHIL) GESCHICKT, DIE ICH NUN NACHFOLGEND VERÖFFENTLICHE (IN AUSZÜGEN):

RECHTLICHE ANMERKUNG: DIE IN MEINEN SCHREIBEN VERÖFFENTLICHTEN NAMEN SIND ALLE BEREITS ÖFFENTLICH GENANNT WORDEN (IN DEN MEDIEN etc., SIEHE QUELLENANGABEN). ZUDEM SIND DIE JEWEILIGEN FUNKTIONSTRÄGER UND VERANTWORTLICHEN DER AGENTUR SCHIL CONSULTING UND DES ALPENPARLAMENTS/ALPENPARLAMENT.TV EBENSO ÖFFENTLICH (SIEHE IMPRESSUM/HANDELSREGISTEREINTRÄGE).

Datum:    16.08.13

Betreff:    Unterlassung

Sehr geehrter Herr Schil,

ich wende mich heute an Sie in Ihrer Eigenschaft als Redaktionsleitung von Alpenparlament.tv  (siehe: http://www.alpenparlament.tv/wp-content/uploads/Programm-AP-3.-4.8.2013.pdf). Alpenparlament-Inhaber Martin Frischknecht wird per Mail informiert.

Nach weiteren Recherchen von mir und meinen Kollegen zum Thema „Alpenparlament“

 untersage ich Ihnen hiermit mit sofortiger Wirkung:

 jegliche Werbung, jegliche Werbespots, jegliche Videos, jegliche Einspieler, jegliche Filme, jegliche Aufnahmen etc. per Internet, DVD, TV-oder Printbeiträgen mit meiner Person und/oder meinem Namen

 weiter über die Plattform Alpenparlament/Alpenparlament.tv oder Ihre Zeitschrift „Die Klarheit“ weiterzuverbreiten.

Begründung:

 1.) Die Schweizer Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) veröffentlichte in ihrer Rubrik „Chronologie Rassistischer Vorfälle in der Schweiz“ folgende Erläuterungen (Hervorhebungen durch mich):

Bern, Dezember 1997

In der Dezember-Nummer ihrer Parteizeitung «Schweizer Demokrat» bieten die Schweizer Demokraten eine Tonband-Kassette «Neue Weltordnung» ihres Mitgliedes Martin Frischknecht, Forst bei Längenbühl, an. Fünf Franken des Verkaufserlöses gehen in die Parteikasse der Schweizer Demokraten. Frischknecht, der bereits vor Jahren als Verschwörungsphantast aufgefallen ist, verbreitet auf der Kassette eine Vielzahl antisemitisch inspirierter Verschwörungsphantasien. Im Mai 1998 distanzieren sich die Schweizer Demokraten, Regionalsektion Thun-Konolfingen in einer Medienmitteilung von ihrem Mitglied und einstigem Grossratskandidaten Martin Frischknecht. Gegenüber Journalisten erklärt der SD-Pressechef und alt Nationalrat Fritz Stalder: «Parteiintern stossen uns nicht die rassistischen Äusserungen auf, sondern der Wirbel, der darum gemacht wird.» (Verbaler Rassismus)

Quelle: http://chronologie.gra.ch/index.php?p=4&y=1997&m=12#1958

2.) Der Schweizer „Beobachter“ veröffentlichte in dem Artikel „Energie: Käufer kalt erwischt“ vom 22.04.13 (Hervorhebung durch mich):

«Esoteriker der Schweizer Demokraten»:

Martin Frischknecht? Da klingelt es bei Beobachtern des rechten Randes der Politlandschaft. Der Elektroingenieur, der ein Tonstudio betreibt, fiel in den neunziger Jahren gemäss Rechtsextremen-Spezialist Jürg Frischknecht als «Esoteriker der Schweizer Demokraten» auf. Für die Rechtsaussenpartei vertrieb Martin Frischknecht damals auch Broschüren, in denen der Grossvater des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush als «Ur-Initiant» des Konzentrationslagers Auschwitz bezeichnet wurde. Heute vertreibt der Unternehmer ein Gerät zur «TENS-Frequenz-Therapie» und ist Zentralpräsident des ­Alpenparlaments Schweiz. Diese «Gruppe von Freidenkern» steht ein «für den lange überfälligen Wandel in eine gute Richtung für das Wohl aller Menschen dieser Erde». Bei näherem Hinsehen entpuppen sich die Freidenker jedoch nur allzu oft als Anhänger von Verschwörungstheorien aller Art. Auf dem von Frischknecht ins Leben gerufenen Internet-TV-Kanal Alpenparlament.tv treten regelmässig Geistheiler oder Aidsleugner auf. Moderator ist ein deutscher Filmemacher, der durch einen revi­sionistischen Film über Hitlers Stellvertreter Rudolf Hess von sich reden machte.

Zudem steht, laut diesem Artikel, hinter der Firma „Levellab AG“ Martin Frischknecht, die neuartige Heizsysteme verkaufte. Dabei soll eine Kundin 326.000 Franken in den Sand gesetzt haben, weil dieses Heizsystem dort nicht funktionierte und laut einer Expertise auch gar nicht funktionieren konnte. „Auch die anderen Levellab-Kunden, die sich mit nicht funktionierenden Heizungen herumschlagen, dürften ihr Geld nie wieder sehen. Angesichts von drohenden Schadenersatzklagen in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken deponierte Frischknecht (…) die Bilanz. Im Dezember 2012 ist die Firma offiziell in Konkurs gegangen (…)“ (Beobachter)

Quelle: http://www.beobachter.ch/konsum/konsumfallen/artikel/energie_kaeufer-kalt-erwischt/

3.) In der „Berner Zeitung“ vom 23.07.13 wurde der Artikel „Was hat der selbst ernannte Heiler vor?“ veröffentlicht, in dem es u.a. heißt (Hervorhebungen durch mich):

Der neue Besitzer des Ochsen hat eine bewegte Vergangenheit. Martin Frischknecht hat illegal mit Arzneimitteln gehandelt, angeblich heilende Gräte verkauft, und er verbreitet Verschwörungstheorien im Netz (…) Er ist der Erfinder von Geräten, denen er eine heilende Wirkung zuschreibt. Mit ihnen will er ein gesundes Gleichgewicht im Körper herstellen, sodass Krankheiten keinen Platz haben. Wie das funktionieren soll, wird auf der Website der Firma Fritonex AG allerdings nicht näher beschrieben. Und Frischknecht wollte es auf Anfrage auch nicht erklären (…) Auf der Internetplattform ‚Zeitenschrift‘ ist zu lesen, dass sich Frischknecht als Werkzeug einer höheren Macht sehe (…) Mit dem Verkauf von Heilmitteln und Medizinalprodukten bewegt sich Frischknecht an der Grenze der Legalität, in mindestens einem Fall überschritt er sie: 2008 verurteilte ihn das Regionalgericht Oberland wegen illegalen Handels mit Arzneimitteln (…) Frischknecht griff auch in die Politik ein (…) warb (…) für seine sogenannte Weltordnungskassette. Doch Kenner taxierten Aussagen auf diesem Tonträger als rassistisch und bezeichneten sie als obskure Verschwörungstheorie (…)

Quelle: http://www.bernerzeitung.ch/region/seeland-jura/Was-hat-der-selbst-ernannte-Heiler-vor/story/10595620

4.) Am 11.07. 2013 veröffentlichte die „Neue Zürcher Zeitung“ den Artikel „SVP stützt sich auf Esoteriker-Truppe“, in dem es u.a. heißt (Hervorhebung durch mich):

Gerne tritt Frischknecht in seinem Internet-TV aber auch selber auf, um über die Schulmedizin herzuziehen. Als Alternative propagiert er Hochfrequenz-Geräte, die er über seine private Firma vertreibt. Diese «Therapiegeräte» sollen laut Frischknecht alle möglichen Krankheiten heilen – von Hepatitis über Tuberkulose und Syphilis bis zu HIV. Gegenüber der NZZ erklärt Frischknecht, auch Malaria könne man damit heilen – innert nur 15 Minuten.

 Quelle: http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/svp-stuetzt-sich-auf-esoteriker-truppe-1.18114508

Aus den vorgenannten Gründen möchte ich nicht mehr, dass mein Name und meine Person, weder im Bild, noch in irgendwelchen Nennungen beim Alpenparlament/Alpenparlament.tv erscheinen.

Zeit meines Lebens habe ich mich mit meiner journalistischen Arbeit (Bücher, Filme, Artikel, Contents, Vorträge etc.) gegen Rassismus, Antisemitismus, Heilsversprechen etc. ausgesprochen. Daher kann ich mit der Plattform Alpenparlament/Alpenparlament.tv in keinster Weise konform gehen!

Dahingehend behalte ich es mir auch vor, weitere Schritte gegen Sie in Ihrer Eigenschaft als Gesellschafter des Weltenwandel-Verlages einzuleiten, in dem das Buch „Staatsaffäre Natascha Kampusch“, das ich mit Udo Schulze geschrieben habe erschienen ist, weil Sie gleichzeitig auch als Redaktionsleitung für das Alpenparlament.tv tätig sind. Dies kann ich betreff vorangegangener Begründung so nicht mehr unterstützen.

ANMERKUNG UND EINFÜGUNG FÜR DIE LESER MEINES BLOGS: HINSICHTLICH DES KAMPUSCH-BUCHES GIBT ES EBENFALLS EINIGE SACHVERHALTE VON VERLAGSSEITE, HINTER DENEN ICH ALS AUTOR SO NICHT MEHR STEHEN KANN. IN KÜRZE MEHR DAZU!!!

Ich erwarte Ihre Bestätigung der Unterlassung, jegliche Werbung, jegliche Werbespots, jegliche Videos, jegliche Einspieler, jegliche Filme, jegliche Aufnahmen etc. per Internet, DVD, TV-oder Printbeiträgen mit meiner Person und/oder meinem Namen weiter über die Plattform Alpenparlament/Alpenparlament.tv oder Ihre Zeitschrift „Die Klarheit“ weiterzuverbreiten,

bis spätestens zum 23.08.13.

Zudem habe ich nie eine Einverständniserklärung für irgendeine Ausstrahlung unterschrieben!

Danach behalte ich es mir vor rechtliche Schritte einzuleiten.

Ebenso behalte ich es mir vor sämtliche Vorgänge, Sachverhalte, Schreiben etc. zu dieser Thematik öffentlich zu machen. Dahingehend bin ich bereits mit Kollegen in Deutschland und der Schweiz in Verbindung.

Mit freundlichen Grüßen

Guido Grandt

AM 19.08.13 ERGÄNZTE ICH MEIN VORANGEGANGENES SCHREIBEN MIT FOLGENDEN SACHVERHALTEN (IN AUSZÜGEN):

Datum:    19.08.13

Betreff:    Ergänzung zum Einschreiben v. 16.08.13

Sehr geehrter Herr Schil,

erneut wende ich mich an Sie in Ihrer Eigenschaft  als Geschäftsführer/Gesellschafter des Verlages Weltenwandel und als Redaktionsleitung von Alpenparlament.tv  (siehe: http://www.alpenparlament.tv/wp-content/uploads/Programm-AP-3.-4.8.2013.pdf).

Alpenparlament-Inhaber Martin Frischknecht wird per Mail informiert.

(…)

Im Alpenparlament trat Mike K., „Goldexperte und Goldproduzent, sowie Inhaber von KB Edelmetalle und der KB-Raffinerie“ im Gespräch mit Moderator Michael Vogt auf.

Die Videos dazu wurden von Ihnen auf die Homepage gestellt

am 07.02.12 „Frieden und Sicherheit durch Goldwährung“ (siehe http://www.alpenparlament.tv/video/frieden-und-sicherheit-durch-goldwaehrung/)

und am 15.05.12 „Gold: Mythen und Wahrheit“ (siehe http://www.alpenparlament.tv/video/gold-mythen-und-wahrheit/).

(Mike K. ist zwischenzeitlich nicht mehr Inhaber der KB-Edelmetall, wie er mir bei einem persönlichen Gespräch versicherte und auch auf der Homepage zu ersehen ist (siehe http://www.kb-edelmetall.de/de/impressum/impressum/))

Ebenso wird Mike K. bei Ihrer III. Alpenparlament-Kongress-DVD als Referent genannt (siehe http://www.schildverlag.de/video-dvd/iii-alpenparlament-kongress).

Und bei Ihrer Zeitschrift „Die Klarheit“ (siehe Messeausgabe 2012, S. 36ff.).

2.a.) Warum bieten Sie Mike K. im Alpenparlament.tv überhaupt ein Forum? Und das nicht nur im Alpenparlament.tv, sondern auch in Ihrer Zeitschrift „Die Klarheit“?

Gegen Mike K. wird seit dem Jahr 2010 wegen des Verdachts des Betruges (und weiteren Personen) von der Staatsanwaltschaft München I ermittelt (siehe E-Mail von Oberstaatsanwalt Steinkraus-Koch (Abt. Politische Strafsachen) an mich v. 19.08.13).

Ebenso hat die Staatsanwaltschaft des Schweizer Kantons Luzern gegen Mike K. Untersuchungen geführt und diese an die Staatsanwaltschaft München abgegeben (siehe E-Mail vom Informationsbeauftragten der Staatsanwaltschaft Luzern Simon Kopp an mich v. 19.08.13).

Auch die Staatsanwaltschaft Wien soll Ermittlungen eingeleitet haben (siehe http://www.heute.at/news/oesterreich/art23655,860712///Antwort der Staatsanwaltschaft Wien an mich steht noch aus).

Diverse internationale Medien haben seit Jahren über Mike K.s Praktiken berichtet (siehe beispielsweise http://www.heute.at/news/oesterreich/art23655,860712/// http://www.blick.ch/news/schweiz/es-ist-nicht-alles-gold-was-glaenzt-id2280937.html///ZDF Frontal 21 (http://www.youtube.com/watch?v=MhgzkO6pxu0))

2.b.) Trotz dieser juristischen Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges etc. wurde bei Ihnen Mike K. als „Goldexperte und Goldproduzent“ vorgestellt! Warum?

Ihre Antwort erwarte ich ebenfalls  bis spätestens zum 23.08.13.

 (…)

Mit freundlichen Grüßen

Guido Grandt

ANTWORTEN AUF MEINE  FRAGEN HABE ICH BISLANG KEINE ERHALTEN!!!! EBENSO SIND BIS HEUTE DIE BEITRÄGE MIT MEINER PERSON AUF ALPENPARLAMENT ZU SEHEN.

AUS DIESEM GRUNDE WERDE ICH NUN WEITERE SCHRITTE EINLEITEN.

COMPACT-Artikel: „Natascha Kampusch – Der rätselhafte Tod des Chefermittlers“


Im neuen COMPACT-Heft 8/2013 erhältlich bei www.compact-magazin.com

Cover_Compact

erschien folgender Artikel:

„Der rätselhafte Tod des Chefermittlers“

Wurde Natascha Kampusch von einem Einzeltäter entführt und eingekerkert? Polizeioberst Franz Kröll ging von einem Pädophilen- und Porno-Netzwerk aus.

 

Von Guido Grandt/Udo Schulze

2. März 1998: Die zehnjährige Natascha Kampusch verlässt gegen 7.45 Uhr die Wohnung am Rennbahnweg im Wiener Heimatbezirk Donaustadt und macht sich auf den Schulweg. Dabei wird sie von dem 44-jährigen Wolfgang Priklopil in einen weißen Kleintransporter gezerrt und ins niederösterreichische Strasshof entführt. Er versteckt das Mädchen in seinem Haus in einem Kellerverlies, das durch eine Tresortür gesichert ist.

23. August 2006: Nach achteinhalb Jahren oder 3096 Tagen gelingt Natascha Kampusch die Flucht. Als Priklopil ihr Verschwinden bemerkt, fährt er er mit seinem roten BMW nach Wien, wirft sich vor einen Zug und stirbt sofort.

10. Februar 2008: Polizeioberst Franz Kröll, damals Leiter des Landeskriminalamtes Steiermark, wird zum Chefermittler bei der Aufklärung des Verbrechens bestimmt.

Einem Journalisten gegenüber äußerte Kröll zwei Jahre später: »Der Fall hat eine Dimension wie Lucona. Ich bin knapp davor, ihn zu lösen und die Kriminellen zu entlarven.« Er spielt dabei auf die so genannte »Lucona-Affäre« an, die bis in die frühen 1990er Jahren ganz Österreich in Atem hielt, ein gigantischer Versicherungsbetruges in Millionenhöhe, der am Ende aber nicht gelang. Am 23. Januar 1977 war der Frachter »Lucona« durch eine Explosion im Indischen Ozean versenkt worden. Dabei starben sechs Besatzungsmitglieder. Als Drahtzieher des Anschlags gilt Udo Proksch, der Kontakte in die höchsten politischen Kreise und sogar bis in die österreichische Regierung hatte.

Proksch selbst wird im März 1991 zu 20 Jahren Haft verurteilt, im Januar 1992 im Berufungsverfahren sogar zu lebenslanger Haft. 2001 stirbt der »Politik-Networker« nach einer Herzoperation. Im Zuge der »Lucona«-Affäre werden insgesamt sechzehn hochrangige Politiker und Beamte von ihren Posten entfernt, angeklagt oder verurteilt.

Der ebenfalls in den Skandal verwobene damalige Verteidigungsminister Karl Lütgendorf, der vermutlich Munition für die Sprengung der »Lucona« beschafft hatte (obwohl der Nachweis im Gerichtsverfahren nicht gelang), begeht später Selbstmord. So jedenfalls die offizielle Version. Dabei hatte er sich mit einer Waffe in den Mund geschossen, die er in der linken Hand hielt. Und das, obwohl er Rechtshänder war. Dennoch wurden die Akten geschlossen.

Ähnlich zweifelhaft war der Selbstmord von Oberst Kröll selbst. Am 27. Juni 2010 tötete er sich mit seiner Dienstwaffe, einer Walther PKK, Kaliber 7,65 mm, angeblich wegen Depressionen. Auch er schoss mit links, war aber Rechtshänder. Vor allem sein Bruder Karl bezweifelt die Selbstmordversion. Bis zuletzt hatte er nach eigener Aussage ein gutes Verhältnis zu Franz und sah keinerlei Vorzeichen einer Suizidabsicht. In einem Interview mit dem österreichischen Kurier äußerst sich Karl Kröll zu dem mutmaßlichen Selbstmord seines Bruders: »Franz hat noch knapp vor seinem Tod zu mir und einem seiner Kollegen gesagt: ‚Diese Verbrecher hole ich mir noch. Den Fall löse ich, dann geh ich in Pension!‘«

Wir machten uns auf Spurensuche, um selbst zu recherchieren. Zunächst erfuhren wir von Karl Kröll, dass sein Bruder, nachdem die Akte Kampusch geschlossen worden war, auf eigene Faust weiter ermittelt habe. »Und ich glaube«, so Kröll, »dass er noch mehr wusste. Er führte immer ein Heft mit sich, worin er seine laufenden Ermittlungsergebnisse und -vorhaben notierte. Das Heft ist seit seinem Tod jedoch verschwunden.«

Der Kurier vermeldete im September 2011: »(Franz) Kröll hatte schon im Zuge der offiziellen Ermittlungen 2009 in einem Telefonat festgehalten, dass er hinter dem Entführungsfall ein Pädophilen- und Porno-Netzwerk vermute.« Auszüge eines Tonbandmitschnitts dieses Telefongespräches, das der Oberst mit einem Journalisten führte, wurden im Kurier zitiert. Dieses Tonband liegt auch uns vor. Nachfolgend geben wir umfassende Details daraus wieder:

Journalist: „In X, wenn ich da hingehen würde, da kommt ein weißer Lieferwagen, der bringt Kinder.“

Kröll: „Ein weißer Lieferwagen soll Kinder bringen?“

Journalist: „Der bringt Kinder, ja. Der liefert Kinder an. Da geht es um Waisenhäuser und Kinderheime, die liefern auch Kinder, die werden auch zur Adoption gegeben in diese Kreise.“ (…)

Kröll: „Uns allen geht es um die Aufdeckung schlimmster Verbrechen. Da geht es um die größten Schweine. Da kann man nur zusammenarbeiten. Diese Namen, die Sie uns genannt haben, haben wir alle überprüft, das sind sensible Personen. Wenn wir den kleinsten Fehler machen wird dieses Netzwerk tätig, verstehen Sie mich?“ (…)

Journalist: „Ich bin in den nächsten Tagen in Wien und dann könnten wir uns treffen…“

Kröll: „Ich bin da, wir sind da, Tag und Nacht, wenn es um so eine Sache geht. (…) Wir lassen da nicht zu, dass diese Leute hinausschlüpfen, nur weil sie es sich wieder richten. Das sind Kreise, das sind Leute, die Verbindungen bis in die höchsten Kreise haben. Um Gottes Willen, wenn die nur den geringsten Wind bekommen, da können Sie sich vorstellen, was sich da abspielt. Wir laufen auf, und die ganze Geschichte ist ein Flop. Dann wird der Spieß umgedreht (…).“

Wer sind die »sensiblen« Personen, die Verbindungen bis in die »höchsten Kreise« haben sollen, über die der Journalist und Oberst Franz Kröll sprachen? Stammen sie aus Politik- und oder Justizkreisen? Ähnlich wie in der „Lucona“-Affäre?

Herbert Szlezak, Sprecher des Vereins Opferinitiative, erzählte uns diesbezüglich in einem Interview: »Wir haben Kontakt gehabt mit Oberst Franz Kröll. Und Oberst Franz Kröll ist im Zuge seiner Recherchen ebenfalls zu der Erkenntnis gekommen, dass es ein hochkarätiges Netzwerk gibt, das diesen Fall vertuscht. (…) Es gibt keine Verschwörungstheorie in diesem Fall, nur eine Verschwörungspraxis.“

Gleich nach dem angeblichen Freitod des Chefermittlers ging sein Bruder Karl in dessen Wohnung und nahm einen USB-Stick, der er in einer Kaffee-Tasse fand, Dokumente, versteckt unter einer Matratze, sowie dessen Laptop an sich. Alle diesbezüglich gespeicherten Daten und Unterlagen betreffen den Fall Kampusch und sind hochbrisant und geheim. Franz Kröll hatte sie zu Hause »versteckt«, um den Ermittlungen auch in der Freizeit nachzugehen. Bruder Karl wusste davon. Später wurde bekannt, dass der Oberst seinem Bruder bereits im Juni 2010 einen USB-Stick, Aktenstücke und private Aufzeichnungen übergeben und gesagt haben soll: »Nur für den Fall, dass mir etwas passiert.«

Die Illustrierte die aktuelle gibt im Oktober 2010 das letzte Gespräch zwischen Oberst Franz Kröll und seinem Bruder wieder – wenige Wochen vor dessen Tod. Nachfolgend zitieren wir es in Auszügen:

Oberst Kröll: „Es wird immer gefährlicher. Ich muss mit allem rechnen. Mit dem Schlimmsten. Die Leute schrecken vor nichts zurück.“

Karl Kröll: „Wer?“

Oberst Kröll: „Die, die mit aller Macht verhindern wollen, dass der Fall Kampusch aufgeklärt wird. Die, die bis zum Hals da drin stecken in der Kindersex-Szene (…) Zum Bespiel ein Politiker aus Niederösterreich zum Beispiel, eine Beamtin aus dem Innenministerium, ein Richter, Kollegen, einer aus dem 15. Wiener Bezirk (…) Die Spitze vom Eisberg. Du weißt ja, schon einmal hing ein Strick an meiner Bürotür. Erinnerst du dich?“

Karl Kröll: „Hast du auch Namen von denen?“

Oberst Kröll: „Das macht ja die Sache so gefährlich. Ich muss gegen einflussreiche und mächtige Personen ermitteln und bin auf mich allein gestellt. Ich stehe vor einer riesigen stinkenden Blase aus Lügen, Abartigkeiten, Sex und Erpressung. Wenn ich in die Blase steche, wird es ein Beben in Österreich geben. Aber die werden das zu verhindern wissen. So wie sie in den letzten Jahren zu verhindern wussten, dass es im Fall Kampusch Ergebnisse gab. Dieses Mal haben sie es nicht so leicht wie bei meinen Vorgängern. Ich lass’ mich nicht einschüchtern (…) Karl, ich weiß, dass ich überwacht werde. Ich bin nicht einmal mehr in meinem Büro sicher. Es gibt mindestens einen Maulwurf. Da verschwinden Akten. Ich weiß nicht wem ich noch trauen kann.“

In der Folge wird Karl Kröll wegen der mitgenommenen Unterlagen aus der Wohnung seines Bruders verhaftet. Ihm wird unterstellt, den Toten böswillig bestohlen zu haben, um sich selbst zu bereichern. Anfang März 2011 wird Karl Kröll vom Straflandesgericht Graz wegen schweren Diebstahls, Urkundenunterdrückung und der Exekutionsvereitelung  schuldig gesprochen und zu acht Monaten bedingter Haft verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig – Kröll kämpft dagegen an.

Im September 2012 schlägt Karl Kröll zurück und stellt drei Anzeigen gegen Behörden und Staatsanwälte. Sie richten sich gegen die Innsbrucker Staatsanwältin Brigitte Loderbauer, der Amtsmissbrauch vorgeworfen wird. Genauso gegen die Tatortgruppe im LKA Steiermark, die bei der Aufklärung des Mordes an seinem Bruder nachlässig gehandelt haben soll. Und auch gegen die Zeugin Martina Kröll, Ex-Frau des toten Oberst, die widersprüchliche Aussagen getätigt habe. Zudem sei ein Fremdverschulden beim Tod Franz Krölls nicht auszuschließen. Eine Obduktion, die nie stattgefunden hat, wäre von Nöten.

Karl Kröll ist und bleibt also ein wahrhaftig »gesuchter« Mann, wie es der Kurier ausdrückte, seit bekannt geworden ist, dass er hochbrisantes Material seines Bruders besitzt. Im November 2012 übergibt er Kopien der US-Botschaft und schickt sie auf dem Postweg direkt nach Deutschland ins Bundeskriminalamt (BKA) nach Wiesbaden, wie es ihm die deutsche Botschaft geraten hat. Im Februar 2013 schreibt der Kurier: »Aber so lange nicht alle Papiere auf dem Tisch liegen, können die Aktendeckel nicht geschlossen werden. Der Abschluss wird durch ein seltsames Versteckspiel hinaus gezögert. Denn immer wieder landen auf dem Postweg Aktenauszüge von Kröll beim FBI und beim BKA, mit dem Vermerk, dass er noch mehr habe. Warum legt Kröll nicht alles auf den Tisch?« Und weiter: »Karl-Heinz Grundböck vom Innenministerium: ‚Die Kommunikation ist sehr schwierig‘. Kröll misstraut den Behörden und fühlt sich verfolgt. Die Polizei würde sein Telefon abhören und ihn observieren (…).«

Der Kampf des Bruders für den Bruder geht also weiter. Und jeder, der Karl Kröll kennt weiß, dass er diesen notfalls bis zum bitteren Ende durch ficht.

Guido Grandt ist freier TV-Produzent und hat 20 Bücher geschrieben. Udo Schulze ist Buchautor und arbeitete unter anderem für Bild und RTL als Gerichtsreporter. Das Duo hat gerade das Buch Staatsaffäre Natascha Kampusch. Politskandal – Vertuschung – Opfer mit vielen neuen Dokumenten zum Thema veröffentlicht (368 Seiten, 22,90 Euro, http://verlag-weltenwandel.sc-group.de)