Es ist soweit: US-Gericht prügelt Pressefreiheit nieder!


Das Internetportal „Hintergrund“ veröffentlichte eine Story, die mehr als Angst macht! Obwohl die US-Verfassung Pressefreiheit garantiert, müssen nach einem Berufungsurteil Journalisten ihre Quellen angeben. Wenn sie das nicht tun, können sie inhaftiert werden!

Good night, America, thank you Mr. President.

Dieses Beispiel zeigt, dass demokratische Regierungen und Justizsysteme jederzeit die Grundrechte ihrer Bürger, ihres Volkes außer Kraft setzen können!

Hier der Link:

http://www.hintergrund.de/201307242713/politik/welt/us-gericht-journalisten-muessen-quellen-preisgeben.html

Und hier der „Hintergrund“-Artikel:

US-Gericht: Journalisten müssen Quellen preisgeben

Von ERIC LONDON, 24. Juli 2013 –
Am vergangenen Freitag entschied das Berufungsgericht in Richmond, Virginia, dass der New York Times-Reporter James Risen gezwungen werden kann, gegen den ehemaligen CIA-Mitarbeiter und mutmaßlichen Informanten Jeffrey Sterling auszusagen. Gegen Sterling leitete die Obama-Regierung ein Verfahren ein, da ihm vorgeworfen wird, geheime Informationen preisgegeben zu haben.
Mit diesem Schlag gegen den ersten Zusatzartikel der US-Verfassung, der die Pressefreiheit garantiert, hob das Gericht ein vorinstanzliches Urteil auf und entschied, dass die Regierung Journalisten inhaftieren darf, die sich weigern, ihre Quellen zu nennen. Zwei der drei vorsitzenden Berufungsrichter, beide von den Demokraten nominiert, stimmten für die Revision des vorherigen Gerichtsentscheides.
Das Urteil untermauert die von der US-Regierung geführten Angriffe auf demokratische Rechte. Es ist Teil einer umfassenderen Kampagne, die darauf abzielt, jeden einzuschüchtern oder zu inhaftieren – einschließlich Journalisten – der versuchen sollte, Informationen über geheime und illegale Aktivitäten der US-Regierung öffentlich zu machen.
Die Entscheidung der Obama-Administration, ein zugunsten von Risen ausgefallenes Urteil eines Bundesgerichtes vor dem Berufungsgericht anzufechten, unterstreicht ihren Antrieb, alle potentiellen Informanten und Whistleblower zum Schweigen zu bringen. Das Urteil vom Freitag erfolgt inmitten einer von Washington geführten internationalen Kampagne zur Ergreifung des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden, der wegen Spionage belangt werden soll. Snowden hatte Details der von der US-Regierung betriebenen illegalen Spionage-Operationen, die sich gegen die gesamte US-Bevölkerung sowie einen Großteil der Weltbevölkerung richten, öffentlich gemacht.
Das Urteil überschneidet sich zudem mit der letzten Phase des Schauprozesses gegen Bradley Manning vor einem Militärgericht, das dem Soldaten Spionage und „Unterstützung des Feindes“ vorwirft. Manning hatte der Enthüllungsplattform Wikileaks Dokumente zugespielt, die US-Kriegsverbrechen in Afghanistan und Irak belegen.
Der Begründer von Wikileaks, Julian Assange, verschanzt sich seit mehr als einem Jahr in der ecuadorianischen Botschaft in London, um seine Ausweisung in die Vereinigten Staaten zu verhindern, wo er ebenfalls aufgrund von Spionagevorwürfen strafrechtlich verfolgt wird
Der vorsitzende Richter des Berufungsgerichtes, William Traxler Jr., erklärte: „Der erste Verfassungszusatz enthält keinerlei Privileg in Bezug auf Aussagen, weder absolut noch eingeschränkt, das einen Journalisten von der Verpflichtung ausnimmt, gegenüber den Anklägern oder der Verteidigung in einem Strafprozess über kriminelle Handlungsweisen auszusagen, die der Journalist persönlich beobachtet oder an denen er teilgenommen hat (…), auch wenn er seiner Quelle Vertraulichkeit versprochen hatte.“
Weiter heißt es: „Der Journalist muss vor Gericht erscheinen und eine Aussage abgeben, so wie jeder andere Bürger auch. Wir haben nicht die Freiheit, anders zu entscheiden.“
Das Bundesgericht, das zuvor die von der Obama-Regierung erwirkten Zwangsmaßnahmen gegen Risen verworfen hatte, urteilte: „Eine Zwangsvorladung zu einem Strafprozess ist kein Freibrief für eine Regierung, um sich durch das Notebook eines Journalisten zu wühlen.“
Nachdem nun das Berufungsgericht einen solchen Freibrief ausgestellt hat, erklärte die Administration ihre Zustimmung: „Wir sind einverstanden mit der Entscheidung“, erklärte Peter Carr, Sprecher des Justizministeriums. „Wir untersuchen jetzt, welche Schritte wir in der Verfolgung dieses Falls als nächstes unternehmen.“
Unter Obama hat das Weiße Haus eine beispiellose Kampagne gegen mutmaßliche Informanten und Whistleblower eingeleitet. Sieben Personen werden wegen des Verstoßes gegen das Spionagegesetz von 1917 verfolgt – mehr als doppelt so viele, wie von allen vorherigen Administrationen zusammengenommen verfolgt wurden.
Gegen Sterling – einen der sieben – wird ermittelt, da er Risen mit Informationen über Spionageoperationen der CIA im Iran versorgt haben soll, die der Journalist anschließend in seinem Buch State of War: The Secret History oft he CIA and the Bush Administration veröffentlich hat.
Der Entscheid des Berufungsgerichtes wurde von Bürgerrechtsgruppen scharf verurteil. Trevor Trimm, Begründer der Freedom of the Press Foundation, erklärte: „Das ist die schlimmste Entscheidung der jüngeren Geschichte bezüglich der Privilegien eines Journalisten. Sollte sie Bestand haben, dann wird das zu erheblichen Konsequenzen für die Pressefreiheit in den USA führen.“
Diese Ansicht teilt auch Lucy Dalglish, Co-Vorsitzende des First Amendment Committee of the American Society of News Editors. „Es ist wirklich schlimm geworden, nicht nur in Bezug auf die Berichterstattung, die die nationale Sicherheit betrifft“, sagte Dalglish. „Jeder Beamte weiß nun, wenn er mit einem Reporter spricht, dass es für ihn sehr schmerzhaft werden kann.”
Die gegen Risen verhängte Zwangsmaßnahme erfolgt im Rahmen einer breiteren Attacke, die das Weiße Haus gegen die Pressefreiheit führt. Es hat sich die Telefonaufzeichnungen dutzender Reporter in einem Programm verschafft, das die Nachrichtenagentur Associated Press als „massiven und beispiellosen Eingriff“ bezeichnete. Es hat auch die Emails des Fox News-Reporter James Rosen beschlagnahmen lassen. „Trendwende“ gegen die Pressefreiheit
Am Samstag wies die New York Times (NYT) auf das Ausmaß hin, in dem die Obama-Regierung die Angriffe auf Informanten und Whistleblower ausgeweitet hat. In dem Artikel zitiert das Blatt den ehemaligen Direktor der Nationalen Nachrichtendienste (DNI), Dennis Blair, der eng mit dem Generalstaatsanwalt Eric Holder und anderen hochrangigen Beamten zusammenarbeitet, um „eine aggressivere Strategie auszuarbeiten, um jeden zu bestrafen, der Informationen der nationalen Sicherheit preisgibt, die die Arbeitsweisen und die Quellen der Geheimdienste gefährden.“
Beamte betonten gegenüber der Zeitung, dass die neue, aggressive Ausrichtung nach der Vereidigung Obamas begonnen hatte.
„2009 wurde eine Trendwende vollzogen“, so ein anonymer Berater eines Senators gegenüber der NYT. Nachdem Obama ins Weiße Haus einzog, gab es „eine offizielle Neuausrichtung“.
Auf das Justizministerium wurde von der demokratischen Senatorin Dianne Feinstein verstärkter Druck ausgeübt. Feinstein ist Vorsitzende des Geheimdienstkomitees des Senats. Sie hatte sich darüber beklagt, dass der Sicherheitsapparat „die nationalen Sicherheitsinteressen nicht angemessen schützt“.
In diesem Zusammenhang ist es bemerkenswert, dass die „Trendwende“ 2009 eingeleitet wurde, also ein Jahr bevor Wikileaks damit begann, das von Bradley Manning zugespielte Material zu veröffentlichen.
Die fortwährenden juristischen Angriffe auf Journalisten wie Risen untermauern das reaktionäre Wesen der jüngsten Verkündung neuer Richtlinien durch das Justizministerium, die es dazu berechtigen, die Herausgabe von Telefon- und Emailaufzeichnungen von Journalisten zu erzwingen.
Ein Memorandum, in dem die neuen Pläne näher erläutert werden, wurde Anfang des Monats von Generalstaatsanwalt Eric Holder veröffentlicht. Weit davon entfernt, die Überwachung von Journalisten durch die Regierung einzuschränken, bekräftigt das Memorandum in einem unverhohlenen Verstoß gegen den ersten Verfassungszusatz das vermeintliche Recht des Staates, die Presse auszuspionieren, ohne jegliche Einschränkungen oder Schutzvorrichtungen.
Risen hat erklärt, dass er nicht gegen Sterling aussagen wird, selbst wenn das bedeute, ins Gefängnis zu kommen. „Ich werde gegen diese Zwangsanordnung kämpfen“, sagte er bereits 2011. „Ich werde meine Quellen immer schützen, und ich denke dies ist ein Kampf um den ersten Verfassungszusatz und um die Freiheit der Presse.“
Risen wiederholte seine Position am vergangenen Samstag. Wahrscheinlich werden seine Anwälte gegen die Entscheidung des Berufungsgerichtes vor dem obersten Gerichtshof der USA, dem Supreme Court, Beschwerde einlegen.


Im Original erschienen der Artikel am 22. Juli 2013 unter dem Titel Court of Appeals rules Obama administration can force journalist to testify against alleged leaker bei wsws.org.
Übersetzung: Hintergrund

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Neues Interview: „Der Fall Kampusch – Spitze eines Eisbergs?“


Guido Grandt und Udo Schulze im Gespräch mit Michael Vogt über den „Entführungsfall“ Natascha Kampusch und dessen wahre Hintergründe.

Vor sechs Jahren entkam Natascha Kampusch ihrem Peiniger Wolfgang Priklopil. Der hatte sie im Alter von zehn Jahren entführt und acht Jahre lang in seinem Haus bei Wien in einem Keller gefangen gehalten.

Nach Kampuschs Flucht tötete sich der Täter 2006 selbst. Bei den anschließenden Ermittlungen der österreichischen Polizei soll es zu Fehleinschätzungen und Pannen gekommen sein. Der Fall wurde in Österreich vielfach untersucht und diskutiert, doch die Verschwörungstheorien ebbten nicht ab. Jetzt wird der Fall neu aufgerollt – von Spezialisten des FBI und BKA. Der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil hatte Natascha Kampusch 1998 entführt und in seinem Haus in Straßhof bei Wien gefangen gehalten. Sie lebte vollkommen isoliert in einem dreimal vier Meter großen Versteck, das von einer schalldichten Tresortür verschlossen wurde.

In den Folgejahren kursierten immer wieder Verschwörungstheorien, daß Priklopil Helfer oder Mitwisser hatte. In ihren Memoiren “3096 Tage” hatte Kampusch beschrieben, wie sie der Entführer hungern ließ, sie mißhandelte und sie als Sklavin mißbrauchte. 25 Politiker von fünf verschiedenen Parteien hatten zuvor geprüft, ob es rechtens war, daß im November 2011 ein Amtsmißbrauchsverfahren gegen fünf Staatsanwälte eingestellt wurde. Ihnen war zur Last gelegt worden, in der Causa Kampusch nicht korrekt ermittelt zu haben. Ungeklärt sind mehrere Punkte in dem Kriminalfall. Immer wieder wurde vermutet, Priklopil habe einen oder mehrere Komplizen gehabt.

Eine junge Zeugin, die die Entführung beobachtet hatte, sprach von zwei Tätern. In einem Telefongespräch soll der Entführer selbst einmal über “die anderen” gesprochen haben. Außerdem soll die Polizei es versäumt haben, dem Hinweis eines Polizeihundeführers auf Priklopil rechtzeitig nachzugehen. Guido Grandt und Udo Schulze haben die Hintergründe recherchiert und legt eine völlig neue Version des Falls vor.

Guido Grandt und Udo Schulze legen mit ihrer Publikation „Staatsaffäre Natascha Kam-pusch. Politskandal. Vertuschung. Opfer.“ puren Sprengstoffs vor, der Licht in einen Fall voller Lügen, Unwahrheiten und Vertuschungen bringt und höchste staatliche Stellen in Österreich und darüber hinaus involviert.

Weitere Themen

  • Medienboykott der Pressekonferenz in Wien bei der Buchvorstellung
  • Eine Kindheit im »sozialen Brennpunkt
  • Die »Skandal-Fotos«
  • »Mitwisser« Arthur K. und die »mächtige Seilschaft«
  • Franz Kröll – Der rätselhafte Tod des Chefermittlers
  • Die »Lucona-Affäre«, ein Netzwerk in »höchsten Kreisen« und der mysteriöse Tod des Chefermittlers
  • Geheimdienstskandal Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg (Offizier aus Wien verkehrte dort zusammen mit russischem Militärattache, Offizier später tot in Deutschland, BRD hängt mit drin)
  • Psychogramm Priklopil
  • unbewohntes Verlies (die ersten Beamten vor Ort beschrieben es als eine Art Abstellkammer; es gab zahlreiche Spuren, die darauf schließen ließen, daß das Verlies längere Zeit unbewohnt war)
  • dritte DNA-Spur im Auto (im Wagen von Ernst H., der allein mit Priklopil am Tag dessen Todes durch Wien gefahren sein will, wurde die frische DNS-Spur eines Mannes gefunden. War er am Mord an Priklopil beteiligt, wer war es?)
  • Mysteriöse Todesfälle (neben Priklopil und Kröll starben weitere, die mit dem Fall zu tun hatten, darunter ein Ex-Polizist)
  • Blackwater in Österreich (dubiose Nebengeschichte: Blackwater-Chef Prince hatte Wohnsitz in Eisenstadt und suchte Kontakt zu Flugzeughersteller, bei dem ein Mann aus dem Komplex Kampusch Geschäftsführer war)

Das Interview ist hier zu sehen:

http://www.alpenparlament.tv/video/der-fall-kampusch-spitze-eines-eisbergs/

Website

www.verlag-weltenwandel.com

Lesestoff

  • Guido Grandt & Udo Schulze, Staatsaffäre Natascha Kampusch. Politskandal. Vertuschung. Opfer.
  • Guido Grandt, 2018. Deutschland nach dem Crash. Was Politiker nicht erzählen

Mein vergriffener Besteller „Schwarzbuch Freimaurerei – Geheimpolitik, Staatsterror, Politskandale“ endlich als e-Book lieferbar!


cover schwarzbuch freimaurerei

Erstmals erschien mein

»Schwarzbuch Freimaurerei – Geheimpolitik, Staatsterror, Politskandale«

im September 2007. Seit dem ist es in verschiedenen Auflagen nachgedruckt und auch auf tschechischer und polnischer Sprache übersetzt worden. Allerdings legt der ursprüngliche deutsche Verlag das Werk nun nicht mehr neu auf.

Aufgrund des weiterhin ungebrochenen Interesses werde ich nun in meinem gugra-Media-Verlag in der Reihe »gugra-Media-Nostalgie« vergriffene Bücher als E-Books veröffentlichen, um diese weiterhin einem breiten Leserkreis zur Verfügung zu stellen.

Dazu gehört auch das »Schwarzbuch Freimaurerei«. Der ursprüngliche Text wird nicht aktualisiert, sondern so publiziert, wie er bei damaligem Erscheinen war: Unzensiert und ungekürzt. Dabei versteht es sich von selbst, dass sich politische Konstellationen und/oder Mitspieler in ihren Ämtern und Funktionen zwischenzeitlich geändert haben (können).

Das »Schwarzbuch Freimaurerei« ist zu einem »Standardwerk« der Freimaurer-Kritik herangereift und hat – wie nicht anders zu erwarten -unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen: Während es von der »Diskreten Gesellschaft« zumeist »verdammt« wird, hat es bei anderen interessierten Lesern ein zumeist positives Echo auslöst.

Es wurden wohl, so wurde mir hinter vorgehaltener Hand berichtet, negative Amazon-Rezensionen geschrieben, um mich als Autor, sowie das Buch zu diskreditieren.

Es ist nicht gelungen! Denn nun gibt es das »Schwarzbuch Freimaurerei« auch als günstiges E-Book (ca. 450 Seiten für € 9,99) und wird so seinen weiteren Weg zu einer noch breiteren Leserschaft finden.

Direkt zu bestellen bei Amazon:

http://www.amazon.de/Schwarzbuch-Freimaurerei-Politskandale-gugra-Media-Nostalgie-ebook/dp/B00E0LIK0W/ref=sr_1_cc_1?s=aps&ie=UTF8&qid=1374234331&sr=1-1-catcorr&keywords=schwarzbuch+freimaurerei

Nachfolgend das Inhaltsverzeichnis und das Vorwort der Original-Ausgabe von 2007, das in seiner Brisanz nichts eingebüßt hat.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort zur E-Book-»Nostalgie-Ausgabe«

Vorwort

 

Quellenhinweis

 

1. Freimaurerei allgemein

1.1 Was ist Freimaurerei?

1.2 Freimaurer-Historie

1.2.1 Exkurs: Freimaurerlogen als »Vereine«

1.3 Weltanschauung der Freimaurer

1.4 Logensysteme und -grade

1.5 Ritual, Verschwiegenheit und Geheimnis

1.5.1 Ritual

1.5.2 Geheimnis und Verschwiegenheit

1.6 Freimaurer und Frauen

1.7 Freimaurer und Juden

1.8 Freimaurer und Behinderte

1.9 »Magische« und »okkultistische« Freimaurerei

1.9.1 Magie

1.9.2 Okkultismus und Satanismus

1.9.3 »Magische« und »okkultistische« Freimaurerei

1.10 Verschwörungstheorien:

Freimaurer, »Herrscher der Welt«?

1.10.1 Weltliche Verschwörungshetzer (I)

1.10.2 Geistliche Verschwörungshetzer (I)

1.10.3 Weltliche Verschwörungshetzer (II)

1.10.4 Geistliche Verschwörungshetzer (II)

1.10.5 »Bruderkette« oder »Weltloge«?

1.10.6 »Weltenherrscher« Rothschild

1.10.7 Weltliche Verschwörungshetzer (III)

1.11 Freimaurer und Illuminaten

1.12 Wie kritikfähig und offen ist die Diskrete Gesellschaft?

2. Prominente Freimaurer (Auswahl)

2.1 Künstler: Dichter/Schriftsteller/Philosophen,

Komponisten, Maler, Schauspieler, Sänger

2.2 Unternehmer

2.3 Wissenschaftler

2.4 Sonstige

 

3. Die Suche nach der Wahrheit – Freimaurerei und Politik

3.1 »Unter Ausschluss der Öffentlichkeit« – freimaurerische Politik

3.1.1 Freimaurerei als politische Organisation

3.1.2 Das »wahre« Geheimnis der Freimaurer

3.1.3 Freimaurer und Oppositionspolitik

3.1.4 Freimaurerischer »Demokratie-Betrug«

3.1.5 »Freimaurer-Politik«

3.2 Politische Fragen an die Freimaurer-Großlogen

3.3 Freimaurer aus Politik, Adel und Militär weltweit (Auswahl)

3.4 Freimaurer-Politik, die die Welt veränderte

3.4.1 Weltweite Freimaurer-Politik

3.4.2 Deutsche Freimaurer-Politik

3.4.3 Österreichische Freimaurer-Politik

3.4.4 Schweizer Freimaurer-Politik

3.4.5 Italienische Freimaurer-Politik

3.4.6 Französische Freimaurer-Politik

3.4.7 Englische Freimaurer-Politik

3.5 »Freimaurer-Politiker-Outing«

3.5.1 Deutsche Parteien/Bundestag

3.5.1.1 CDU (Christlich Demokratische Union Deutschlands)

3.5.1.2 CSU (Christlich-Soziale Union)

3.5.1.3 SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands)

3.5.1.4 FDP (Freie Demokratische Partei)

3.5.1.5 Bündnis 90/DIE GRÜNEN

3.5.1.6 DIE LINKE

3.5.1.7 Deutscher Bundestag

3.5.2 Österreichische Parteien

3.5.2.1 SPÖ (Sozialdemokratische Partei Österreichs)

3.5.2.2 ÖVP (Österreichische Volkspartei)

3.5.2.3 FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs)

3.5.2.4 DIE GRÜNEN – Die Grüne Alternative

3.5.3 Schweizer Parteien

3.5.3.1 SVP (Schweizerische Volkspartei)

3.5.3.2 FDP (Freisinnig-Demokratische Partei)

3.5.3.3 CVP (Christlichdemokratische Volkspartei)

3.5.3.4 SP/PS (Sozialdemokratische Partei der Schweiz)

3.5.4 Polit-Tabu »Freimaurerei«

 

4. »Licht ins Dunkel« – Freimaurer, Revolutionen und Skandale

4.1 Freimaurer und »Politaffären«

4.1.1 »Politaffäre« Amerikanische Revolution

4.1.2 »Politaffäre« Französische Revolution

4.1.3 Exkurs: Der »politische« Ritualmord

4.1.4 »Politaffäre« Propaganda Due (P2)

4.1.4.1 Drahtzieher der Freimaurerloge Propaganda Due (P2): Gelli, Sindona, Calvi und Ortolani

4.1.4.2 Freimaurerei und Mafia

4.1.4.3 Politische Kontakte der Propaganda Due (P2)

4.1.4.4 Medienkontakte der Propaganda Due (P2)

4.1.4.5 Freimauer, Tod und Terror

4.1.4.6 Propaganda Due (P2) und internationale Geheimdienst- und Terror-Verflechtungen

4.1.4.7 Politischer Ritualmord Aldo Moro?

4.1.4.8 Politischer Ritualmord Papst Paul I.?

4.1.4.9 Die »Heilige Allianz«: Papst, US-Präsident und Freimaurer-Bankier

4.1.4.10 »Teuflisches« Triumvirat: Logen-Großmeister, Mafiosi und Erzbischof

4.1.4.11 Der Zusammenbruch der Banco Ambrosiano

4.1.4.12 »Politischer« Ritualmord Roberto Calvi?

4.1.4.13 Freimaurer-Großmeister Licio Gelli auf der Flucht

4.1.4.14 Logenbruder Michaele Sindona und seine mächtigen Freunde

4.1.4.15 Die undurchsichtige Rolle des »Meisters der Geheimpolitik« Giulio Andreotti

4.1.4.16 »Politischer« Ritualmord Michele Sindona?

4.1.4.17 Der »unantastbare« Erzbischof und die schützende Hand des Papstes

4.1.4.18 Ein chancenloser Untersuchungsausschuss

4.1.4.19 Freimaurerloge Propaganda Due (P2) »regulär« oder »irregulär«?

4.1.4.20 Terror-Politik und »reguläre« Freimaurerei

4.1.4.21 Mitglieder der Propaganda Due (P2)

4.1.4.22 Mächtiger Logenbruder Silvio Berlusconi

4.1.4.22.1 Berlusconi, die Propaganda Due (P2), Michele Sindona und Roberto Calvi

4.1.4.22.2 Logenbruder Berlusconi und die Mafia

4.1.4.22.3 Logenbruder Berlusconi und das weibliche Geschlecht

4.1.4.22.4 Logenbruder Berlusconis »kriminelle« Karriere und Politskandale

4.1.4.22.5 Logenbruder Berlusconis mediale Macht

4.1.4.22.6 Logenbruder Berlusconis blamable politische Bilanz

4.1.4.22.7 Logenbruder Berlusconis diplomatische Entgleisungen

4.1.4.22.8 Logenbruder Berlusconi und die Ziele der Propaganda Due (P2)

4.1.4.23 Fazit: Freimaurerloge Propaganda Due (P2)

4.1.5 »Politaffäre« Uwe Barschel

4.1.5.1 »Waterkantgate«

4.1.5.2 Die »Schubladenaffäre«

4.1.5.3 Selbstmord oder Mord?

4.1.5.3.1 »Politischer« Ritualmord Uwe Barschel?

4.1.5.3.2 Mord-Theorie 1: Auftraggeber Bundesnachrichtendienst (BND)?

4.1.5.3.3 Mord-Theorie 2: Auftraggeber Ministerium für Staatssicherheit der DDR (Stasi)?

4.1.5.3.4 Mord-Theorie 4: Auftraggeber Iran?

4.1.5.3.5 Mord-Theorie 3: Auftraggeber Mossad ?

4.1.5.3.6 Mord-Theorie 4: Auftraggeber Propaganda Due (P2)?

4.1.5.3.6.1 P2-Kontakte in die Schweiz

4.1.5.3.6.2 Geheimarmee »P26«

4.1.5.3.6.3 Logenbruder Uwe Barschel (I)?

4.1.5.3.6.4 Logenbruder Gerhard Stoltenberg?

4.1.5.3.6.5 Die »deutsche« Propaganda Due (P2)?

4.1.5.3.6.6 Logenbruder Björn Engholm?

4.1.5.3.6.7 »Maurerisches« Mord-Motiv

4.1.5.3.6.8 Noch ein »Maurer-Indiz«: Die Ablage der Leiche

4.1.5.3.6.9 Logenbruder Uwe Barschel (II)

 

5. »Zwielichtige« Freimaurer

5.1 Freimaurer und Pädophiler: Logenbruder Friedrich Wilhelm II.

5.2 Freimaurer und Völkermörder: Logenbruder Talaat Pascha

5.3 Freimaurer und Nazi: Logenbruder Hjalmar Schacht

5.4 Freimaurer und Despoten: Logenbrüder Bongo und Nguesso

5.5 Freimaurer und Okkultisten: Logenbrüder Höglhammer und Schorno

5.6 Freimaurer und Judenhasser: Logenbruder Henry Ford

5.7 Freimaurer und Konzentrationslager (KZ): Logenbruder Horatio Herbert Kitchener

5.8 Freimaurer, Atombomben und Massenmord: Logenbruder Harry Spencer Truman

5.9 Fazit über Freimaurer und unehrenhafte Logenbrüder

 

Nachwort

Vorwort

 

 

»Die Freimaurer sind nur durch ein fürchterliches Geheimnis so mächtig, das so gut gehütet wird, dass es selbst die Eingeweihten des höchsten Grades nicht kennen.«

Abbé Louis Constant alias Eliphas Levi (Okkultist und Freimaurer)

»Es gibt Dinge, die sind so geheim, dass man sie nicht einmal zu sich selber sagen darf.«

Giulio Andreotti (siebenfacher Ministerpräsident Italiens)

 

»Wer mit dem Teufel essen will, muss einen langen Löffel haben.«

Volksweisheit

 

»Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das Unglaubliche glauben, und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun.«

Oscar Wilde (englischer Schriftsteller und Freimaurer)

 

»Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.«

»Sammle erst die Fakten, dann kannst du sie verdrehen, wie es dir passt.«

Mark Twain (amerikanischer Schriftsteller und Freimaurer)

Freimaurer sind »in«. Zumindest publizistisch gesehen. Denn mit Hochspannung erwarten nach weltweit über 40 Millionen verkauften Sakrileg-Büchern Verschwörungsfans den neuen Thriller des amerikanischen Bestsellerautors Dan Brown mit dem (voraussichtlichen) amerikanischen Titel The Solomon Key. Thema des Buches wird die US-Freimaurerei sein und das Geheimnis des Salomonischen Tempels, verwoben mit der geheimnisvollen Architektur der US-Bundeshauptstadt Washington.[1] Dan Brown wird in seiner unnachahmlichen Art Fakten und Fiktionen zu einem neuen Weltbestseller mixen, der das Thema Freimaurerei in einer nie gekannten Weise in den Fokus der Öffentlichkeit rücken wird.

In dem vorliegenden Buch geht es ebenfalls um Freimaurerei und auch um »Verschwörungen«, jedoch nicht um Theorien, sondern um tatsächlich geschehene und aufgedeckte Verschwörungen und Politaffären. Und vor allen Dingen nicht um Fiktionen, sondern um Fakten.

Übrigens haben mich viele gewarnt, dieses Buch überhaupt erst zu schreiben: Diverse (inoffizielle) Geheimdienst- und Ermittlerkreise (wegen meiner erstmals publizierten, völlig neuen Recherchen und Erkenntnisse zum Fall Uwe Barschel), erfahrene Kollegen (die mir den Rat gaben, mich lieber nicht mit den »mächtigen« Freimaurern »anzulegen«, die auch in Schlüsselpositionen der Medien sitzen und meinen weiteren journalistischen Weg »verbauen« könnten), Verwandte, Freunde und Bekannte (die mich fragten, ob es denn nicht noch andere, weniger »heikle« Themen geben würde) und »abtrünnige« Freimaurer selbst, die mich völlig vertraulich mit Informationen versorgten, weil sie zum Teil noch einer Loge angehören (damit endlich »Licht ins Dunkel« kommt, weil »nicht alles Gold ist, was glänzt« und mich gut gemeint warnten: »Passen Sie auf sich auf!«).

Von all dem habe ich mich aber nicht beirren lassen. Und um gleich allen Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen: Dies ist kein Verschwörungs-, sondern ein »Enthüllungs«- und »Aufklärungsbuch«! Eine journalistische Auseinandersetzung mit dem Thema Freimaurerei und ihrer politischen Betätigung also. Alles, was hier an Kritik gegen die »Brüder im Geiste« aufkommt, ist belegbar. Vieles aus eigenen, maurerischen, also authentischen Quellen bzw. seriösen Werken. Ich habe keine Quelle aus so genannter »Verschwörungs-Literatur« benutzt, die einen Sachverhalt »gegen« die Freimaurerei stützen oder belegen soll. Wo »Verschwörungsautoren« genannt werden, ist dies für den Leser ersichtlich, weil extra erwähnt. Sie erhalten durch mich auch keine Aufwertung oder Quellenlegitimation (siehe Quellenhinweise). Denn im Laufe meiner über 20-jährigen journalistischen Tätigkeit habe ich eines gelernt: Ein Karpfen, der es wagt, im Haifischbecken zu schwimmen, der muss sich mit seriösen und authentischen Quellen schützen, um nicht »gefressen« zu werden. Und dass ich in einem solchen schwamm, wurde mir spätestens dann klar, als ich feststellte, dass ich während meiner Recherchen (vermutlich) zeitweise abgehört wurde. Von wem auch immer. Schließlich ging es ja bei meinen Recherchen auch mit um den größten deutschen Politskandal der Nachkriegszeit, um den Tod des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Uwe Barschel.

Dabei bin ich nicht den »einfachen« Weg der so genannten »Verschwörungstheoretiker« gegangen, die Freimaurern und Juden ohnehin an allem Übel dieser Welt die Schuld geben (was beispielsweise anhand des früheren Antisemitismus in den Freimaurerlogen schon allein ad absurdum geführt wird; dazu später mehr), sondern habe erstmals versucht »alle« relevanten Themen um die Freimaurerei aufzuzeigen und zu entwirren. Dazu musste ich jeden einzelnen Faden dieses komplexen Gewebes »in die Hand« nehmen und ihm durch Myriaden von Mustern bis zu seinem Ursprung, seiner Quelle folgen – Fehlinformationen so von wahren Fakten trennen. Eine komplizierte, ja geradezu gigantische Aufgabe, die ich mir da gestellt hatte. Mit dem schockierenden Ergebnis, dass »Verschwörungstheoretiker« (leider) nicht immer im Unrecht waren und sind. Im Gegenteil.

Michael Kraus, Großmeister der »Großloge von Österreich« erklärte noch im August 2007, dass die Freimaurer »rein gar nichts« mit »jeglicher Art von Verschwörung zu tun« hätten, von »unlauterer Verquickung mit der Politik könne ebenfalls keine Rede sein«.[2] Mit meinem Buch, dem jahrelange Recherchen zu Grunde liegen, werde ich nachweisen, dass dies keineswegs immer zutrifft und oftmals nichts anderes als Augenwischerei ist. Eine reine Schutzbehauptung der Freimaurer.

Aber um auch dies gleich vorweg zu sagen: Freimaurer haben seit ihrer historischen Gründung 1717 weltweit viel Gutes getan, sich für Völkerverständigung, für Frieden und Gerechtigkeit eingesetzt, der europäischen Aufklärung zum Sieg verholfen und fortschrittliche Ideen und Programme begründet, von denen die meisten auch heute noch gültig sind. Viele der Logenbrüder sind sicher ehrbare und rechtschaffende Männer, die mit ihrer Zugehörigkeit zur so genannten »Diskreten Gesellschaft« für Gleichheit, Brüderlichkeit und Freiheit stehen. Und die viel Gutes tun wollen, viel Gutes getan haben und immer noch tun. Hunderte von »Pro-Freimaurer-Büchern« haben sich damit schon beschäftigt und dies eindrucksvoll belegt.

Aber es gibt auch eine Schattenseite der Freimaurerei. So wird der Leser im vorliegenden Buch neben allgemeinen, auch kritischen, Informationen zur Freimaurer-Thematik viel Neues und auch Schockierendes erfahren. Dinge, über die die Logenbrüder am liebsten schweigen: Über den bedenklichen Umgang mit Frauen, Behinderten und Juden, über okkult-magische Traditionen, über die tatsächliche Verquickung mit dem weltweit bekanntesten politischen Geheimbund, den »Illuminaten«, über die »aktive« weltweite Freimaurer-Politik, über freimaurerische »Politaffären«, wie die Amerikanische oder die Französische Revolution, über die kriminelle Freimaurerloge Propaganda Due (P2) und die Macht des Logenbruders Silvio Berlusconi bis hin zum deutschen Politskandal um den damaligen schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Uwe Barschel, der in einem Hotelzimmer in Genf »hingerichtet« wurde. Seinen Tod, dessen Jahrestag sich im Oktober 2007 zum 20. Male jährt, bringe ich erstmalig, basierend auf vielen Indizien, mit einem »politischen« Ritualmord krimineller Freimaurer in Verbindung. Ebenso erfährt der Leser über »zwielichtige« Freimaurer, die für Rassenhass und Völkermord, nukleare Katastrophen und Staatsterror, Konzentrationslager und Nazi-Herrschaft (mit)verantwortlich waren. Sie alle stehen freilich nicht im öffentlichen Rampenlicht der Diskreten Gesellschaft, weil das ihrem guten gesellschaftlichen Ruf nachhaltig schaden könnte. Auch das ist ein Tabu, von dem vielleicht viele der »Brüder im Geiste« selbst gar nichts wissen. So kann auch für sie selbst die vorliegende Publikation ein Aufklärungsbuch sein und vielleicht sogar Anstoß dazu geben, den eigenen »Tempel« einmal kritischer zu betrachten. Und ich nenne, im Gegensatz zu den meist anderen Autoren, die sich mit dem Freimaurertum befasst haben, alle Namen, außer natürlich denen meiner Informanten.

Aber ich »enthülle« noch etwas anderes, nämlich das »wahre« Geheimnis der Freimaurerei – über Jahrhunderte hinweg sorgsam in den verschwiegenen Logen und durch geheim gehaltene Mitgliederlisten gehütet –, das unter keinen Umständen nach außen, an die Öffentlichkeit, dringen darf – koste es, was es wolle. Zu viel hängt daran, zu viel steht auf dem Spiel. Meine »Enthüllungen« hinterfragen unsere parlamentarische Demokratie. Und es geht noch um vieles mehr.

So habe ich mich daran gemacht, ein neues Buch über die Freimaurerei zu schreiben, das einem anderen Ansatz folgt: dem kritischen nicht-»verschwörerischen«, journalistischen Hinterfragen bestimmter Sachverhalte, ja der Freimaurerei an sich. Schritt für Schritt habe ich mich auch jenen »dunklen Kammern« genähert, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Ich musste dabei teilweise mehr als Bedenkliches feststellen, mit dem ich am Anfang meiner Recherche nie und nimmer gerechnet hätte. Bar jeglicher Verschwörungstheorien habe ich mich faktisch diesem zumeist verschwiegenen Bereich der Freimaurerei genähert, um ewiggestrige Schatten zu verdrängen und schließlich Licht in das Dunkel verstaubter Logenwinkel zu bringen.

Mir dabei irgendwelche »Verschwörungsgedanken« zu unterstellen, ist schon allein deshalb völlig absurd, weil ich als erster deutscher Journalist alle Freimaurer-Großlogen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit der Bitte angeschrieben habe, kritische Fragen zu beantworten und Hintergründe zu erklären. Damit habe ich der Freimaurerei die publizistische Möglichkeit eingeräumt, selbst Stellung zu den Vorwürfen zu beziehen, ihre Sicht der Dinge zu erklären, um ausgewogen berichten zu können. Ganz nach dem Motto des deutschen Aphoristikers Ernst R. Hauschka: »Wer die Wahrheit hören will, den sollte man vorher fragen, ob er sie ertragen kann.«

Ebenso habe ich erstmals bei allen großen Volksparteien in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Thematik Politik und Freimaurerei nachgefragt, um einen »offenen« Dialog zu führen, ohne dass man mir später »Einseitigkeit« oder »Subjektivität« vorwerfen kann. »Freimaurer haben sich immer für Gedankenfreiheit, in jeder Form eingesetzt«, steht auf der Homepage der »Vereinigten Großlogen von Deutschland«.[3] Im Sinne dieser »Gedankenfreiheit« soll auch das vorliegende Buch verstanden werden, denn, so der römische Geschichtsschreiber Livius um 250 v. Chr.: »Die Wahrheit wird oft verdunkelt, aber sie erlischt nie.«

Guido Grandt,

im Oktober 2007


[1] Vgl. Sven Berger: „Dan Brown: US-Freimaurern auf der Spur“ in: „Mysteries 4/2006“, S. 12-17/„Die Wahrheit über die Freimaurer“ in: „PM – Welt des Wissens August 2007“, S. 31

[2] Vgl. „Die Wahrheit über die Freimaurer“ in: „PM – Welt des Wissens August 2007“, S. 26

[3] Vgl.  „Fragen und Antworten/FAQ“ in: http://freimaurer.org/faq/links.htm(Zugriff: 14.06.08) der „Vereinigten Großlogen von Deutschland

„Wann ist endlich Schluss mit dem Rapper-Schund?“ – Klartext zu Bushido’s Assi-Song!


Bushido, immer wieder Bushido!

Auf meinem Blog habe ich mich schön desöfteren mit dieser unsäglich dubiosen Gangsta-Rapper-Figur   –  schon bei dem Begriff  kann einem schlecht werden –  beschäftigt.

Siehe:

https://guidograndt.wordpress.com/2012/01/23/respekt-fur-spiegel-tv-journalisten-bushidoanis-mohamed-youssef-ferchichi-und-die-kriminelle-libanesische-grosfamilie-a/

https://guidograndt.wordpress.com/2012/01/24/bushido-und-okkultismus/

https://guidograndt.wordpress.com/2012/07/30/skandal-okkult-rapper-bushido-ein-cdu-bundestagsabgeordneter-und-eine-kriminelle-arabische-gang/

Nun also erneut fette Schlagzeilen um Bushido und seinen neuesten Song „Stress ohne Grund“. Bevor ich näher darauf eingehe möchte ich nachfolgend den gesamten Songtext wiedergeben, damit der Leser weiß, um was es überhaupt geht.

Stress Ohne Grund Songtext (Hervorhebung durch mich)

Strophe 1 :

Peter Pan Syndrom , Bitch
ich rauch Marlboro Bitch
du trinkst Aperol Spritz
ich bin Fahrer , ohh Bitch
Ohh , Gold everything , chill beim Geschäftsmeeting
Heartbreaker , Bartträger , steht in meinem Steckbrief
Trend , Shindy ist ’ne Rap Koryphäe
ich krieg bei deinem Dresscode , Migräne
Ich bin nicht diese Fette da aus Marzahn
nein , ich relaxe am Privatstrand und check in der Brünette ab wie Tarzan
Barbie-fetisch , Grieche so wie Archie-medes
Ich bin Assi , aber dein Gesicht ist Asy-metrich,
Bitch du sammelst Briefmarken , ich sammel Kreditkarten
Yeah , Frank Sinatra chillt mit Dean Martin

Hook :

Du Pisser sagst jetzt gar nichts wenn die Gangster auf dich kacken
Ich-ich-ich komm auf die Party und mach Stress ohne Grund
Ich bring — Ich bring den Sound ,zu dir und deiner Mutter Homes
es ist ganz normal , Männer lutschen keine Schwänze

Du Pisser sagst jetzt gar nicht wenn die Gangster auf dich kacken
Ich-ich-ich komm auf die Party und mach Stress ohne Grund
Ich bring — Ich bring den Sound ,zu dir und deiner Mutter Homes
Du Hurensohn , verpiss dich denn die Banger sind am Mic

Strophe 2.

Halt die Fresse , fick die Presse , Kay du Bastard bist jetzt Vogelfrei
du wirst in Berlin in deinen Arsch gefickt wie Wowereit
Yeah , fick die Polizei , LKA , BKA
Meine Jungs verticken Elektronik so wie Media Markt
Jeden Tag im Fadenkreuz , ich zeig dir wie der Hase läuft
Arabisch-Deutsche Sippe und ich jage euch ihr Partyboys
Du versteckst dich , doch ich finde dich wie Google Maps
ich verkloppe blonde Opfer so wie Oli Pocher
Ich mach Schlagzeilen , fick deine Partei [ Yeah ]
und ich will das Serkan Törun jetzt ins Gras beisst
Yeah Yeah ,Was für Vollmacht , du Schwuchtel wirst gefoltert
Ich schieß auf Claudia Roth und sie kriegt Löcher wie ein Golfplatz

Hook :

Du Pisser sagst jetzt garnicht wenn die Gangster auf dich kacken
Ich – ich – ich komm auf die Party und mach Stress ohne Grund
Ich bring — Ich bring den Sound ,zu dir und deiner Mutter Homes
es ist ganz normal , Männer lutschen keine Schwänze 

Du Pisser sagst jetzt gar nicht wenn die Gangster auf dich kacken
Ich-ich-ich komm auf die Party und mach Stress ohne Grund
Ich bring — Ich bring den Sound ,zu dir und deiner Mutter Homes
Du Hurensohn , verpiss dich denn die Banger sind am Mic“

Das also ist der komplette Assi-Song des Gangsta-Rappers Anis Mohamed Youssef Ferchichi alias Bushido. Der jetzt mit Schießen nicht das Schießen mit Waffen und Munition meinen will, sondern mit Worten. Nur glaubt ihm das keiner mehr. Und das zu Recht.

Unglaublich: Politiker werden mit dem Tod bedroht und Schwule diskriminiert. Und das aus der Kehle eines Mannes, der vor kurzem noch den Bambi für Integration erhalten hat. Nach dem Motto: „Er setzt sich ein gegen Gewalt und für ein respektvolles Miteinander in einer multikulturellen Gesellschaft.“

Wer spinnt da denn jetzt mehr? Bushido oder diejenigen, die ihn hofierten?

So tauchten Fotos auf, auf denen Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich  Ferchichi im Juni 2012 umarmte. Beim CDU-Abgeordneten Christian von Stetten machte der Rüpel-Rapper sogar ein Praktikum im Bundestag (!!!!). Ebenso gibt es Fotos beim Pläuschchen mit CSU-Chef Horst Seehofer und FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle.

Alle schön in Szene gesetzt mit dem „Migrations-Supermann“ Anis Mohamed Youssef Ferchichi. Soweit biedern sich die deutschen Politiker also schon an und haben nun eiskalt die Rechnung präsentiert bekommen.

Übrigens: Der Bundesinnenminister meinte jüngst auf das neue Songvideo des Deutsch-Tunesiers angesprochen: „Dieses Video überschreitet alle Grenzen. Das ist jetzt ein Fall für die Justiz!“

Wohl wahr und schließlich muss Friedrich auch an seine Stammwähler denken, von denen die meisten diesen Rapp-Schund ablehnen werden.

Das Märchen vom Migrantensohn aus problematischen Verhältnissen, der nach Irrungen und Wirrungen in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, war schon seit jeher eben nur das: Ein Märchen. Spätestens seit Ferchichis offensichtlicher Nähe zur kriminellen libanesischen Großfamilie A.

Und Reue? Reue zeigt der Mann, der neuerdings mit einer Art „Salafistenbart“ zu sehen ist keineswegs: „Ich bin vielleicht ein bisschen über das Ziel hinausgeschossen. Aber ich würde mich jetzt auf keinen Fall entschuldigen,“ sagte er dem Nachrichten-Sender N24. Im Gegenteil: In unserer Facebook-verblödeten Gesellschaft macht er sogar noch Kasse mit diesem menschenverachtenden Schund. So erklärt Anis Mohamed Youssef Ferchichi:  „Aus Geschäftsmann-Perspektive war das super. Wir sind in den Trends auf Platz eins. 1,2 Millionen Klicks in weniger als 48 Stunden. Das wird alles super, da kann sich keiner beschweren.“

Man muß sich das mal vorstellen: Der Gangsta-Rapper schreit den übelsten Mord-Schund in die Gegend hinaus und freut sich auch noch über den Geschäftserfolg. Mit Texten, die Gewaltbereitschaft, Schwulenfeindlichkeit, Frauendiskriminierung, unreflektiertem Hass auf Politiker, Presse und Polizei beinhalten. Würde dies ein anderer Sänger wagen, ohne Migrationshintergrund und deutsch (ohne jetzt nationalistisch klingen zu wollen), der wäre weg vom Fenster. Da gehe ich jede Wette ein! Denn gegen einen solche könnte man „politisch korrekt“ vorgehen. Aber was machen wir mit einem, der sich mit Migrationshintergrund hier einen Namen gemacht hat?

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und der Bundestagsabgeordnete Serkan Tören (FDP) zumindest wehren sich mit einer Strafanzeige gegen den Pöbel-Sänger. Es wäre zu wünschen, dass sich Claudia Roth und Oli Pocher ebenfalls anschließen würden.

Und einer, der noch mehr Mut besitzt, gegen diese ganze „Politisch-Korrekt-Migrations-Gangsta-Rapper-Mischpoke“ anzugehen ist kein anderer als Volksmusik-Legende Heino! Heino, gerade Heino. Der 74jährige besitzt tatsächlich mehr Mut und Ehrlichkeit als alle anderen, die seit Jahren Anis Mohamed Youssef Ferchichi protegierten! Als 2011 dem Deutsch-Tunesier der Bambi für Integration verliehen wurde, gab Heino seinen postwendend zurück. Heute sagt Heino dazu: „Spätestens jetzt sollte Bushido sein Bambi aberkannt werden. Alles andere wäre beschämend.“ Und weiter:  „Bushidos Lieder sind in meinen Ohren menschenverachtend. Wer so was von sich gibt, ist entweder psychisch krank oder kriminell. Für die einen gibt es geschlossene Einrichtungen und für die anderen Gefängnisse. Nun kann man sich aussuchen, wo Bushido hingehört…“

Bravo Heino! Danke für diesen Mut und die ehrlichen und offenen Worte, die die meisten wohl denken aber aus Angst nicht aussprechen wollen.

So ist Anis Mohamed Youssef Ferchichi alias Bushido für die Multi-Kulti-Fans zu einem wahrhaften „Migrations-Supergau“ geworden!

Apropos Bushido: Ferchichi hat den Begriff „Bushido“, mit der er sich schmückt, keinesfalls verdient. Er ist sogar eine Schande für ihn. Bedeutet doch „Bushido“ im Japanischen „Der Weg des Kriegers“, des Samurai:

„Bushidō ist also der Kodex jener moralischen Grundsätze, welche die Samurai beobachten sollten. Es ist kein in erster Linie schriftlich fixierter Kodex; er besteht aus Grundsätzen, die mündlich überliefert wurden und nur zuweilen aus der Feder wohlbekannter Samurai oder Gelehrter flossen. Es ist ein Kodex, der wahrhafte Taten heilig spricht, ein Gesetz, das im Herzen geschrieben steht. .“

Die sieben Tugenden im Bushido:

  1. Gi (義): Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit
  2. Yu (勇): Mut
  3. Jin (仁): Güte
  4. Rei (礼): Höflichkeit
  5. Makoto (誠) oder Shin (真): Wahrheit und Wahrhaftigkeit
  6. Meiyo (名誉): Ehre
  7. Chūgi (忠義): Treue oder auch Chū (忠): Pflicht und Loyalität

All das hat meines Erachtens der Gangsta-Rapper nicht! Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit, Mut, Güte, Höflichkeit, Wahrheit und Wahrhaftigkeit, Ehre und Treue – all das lassen er und seine Assi-Songs vermissen.

Quellen:

Bushidō. Die Seele Japans. Erweiterte Ausgabe. Angkor Verlag 2003. S.11

http://www.songtextemania.com/stress_ohne_grund_songtext_bushido.html

http://www.bild.de/unterhaltung/leute/klaus-wowereit/zeigt-bushido-an-31318222.bild.html

„Hass-Video: Was sagen Bushidos prominente Freunde jetzt?“ in: Bild v. 16.07.13

„Bushido gehört ins Gefängnis!“ in: Bild v. 15.07.13

„Die billige Wahrheit hinter Bushidos Hass“ in: Bild am Sonntag v. 14.07.13

EIFELPHILOSOPH: „Dirk Müller vs. Markus Lanz: peinlicher Showdown finsterer Mächte: korrupte Medien in Deutschland“


Am 12.07.13 berichtete ich ausführlich auf meinem Blog über

Markus Lanz-Skandal-Sendung: “Mr. Dax” und seine angeblichen Verschwörungstheorien

Dieser Content hat ein großes Echo ausgelöst.

Auch andere haben sich mit dieser Thematik beschäftigt, u.a. der „Eifelphilosoph“.

Nachfolgend möchte ich dessen Content wiedergeben.

Quelle: http://www.nachrichtenspiegel.de/2013/07/13/dirk-muller-vs-markus-lanz-peinlicher-showdown-finsterer-machte-korrupte-medien-in-deutschland/

Dirk Müller vs. Markus Lanz: peinlicher Showdown finsterer Mächte: korrupte Medien in Deutschland?

Samstag, 13.7.2013. Eifel. Heute morgen liegt etwas schwer Verdauliches auf dem Tisch. Offenbar hatte es vor zwei Tagen eine Fernsehsendung mit einem gewissen Herrn Lanz gegeben, den ich bislang nur als Nachrichtenlückenfüller kannte, der mit seiner Sendung “Wetten Das” Peinlichkeiten produzierte, die selbst für das öffentlich-rechtliche Fernsehen Seltenheitswert hatten. Der Spiegel hatte damals Ratschläge geben, wie dieser Herr Lanz sich zukünftig verhalten soll:

Machen Sie früher Schluss, wenn es möglich ist. Sicher haben Sie noch ein paar Überstunden abzufeiern oder Sie haben vielleicht Gleitzeit? Tun Sie etwas ganz anderes. Erlauben Sie sich eine Auszeit. Denken Sie mal an sich, und zwar ohne jedes schlechte Gewissen. Setzen Sie die Schmeichler vor die Tür. Lassen Sie sich von einer Person Ihres Vertrauens vorsichtig den Stock aus dem Hintern ziehen. Sie werden sehen: Danach geht es Ihnen besser. Wir wollen alle, dass es Ihnen bald wieder besser geht.

Er hat einen Stock im Hintern, der Herr Lanz. Was immer das heißen mag.

Der Ratschlag ist etwas älter – offensichtlich ist der Stock immer noch da – was ihn aber nicht hindert, sich weiterhin auf Kosten des Beitragszahlers ein schönes Leben zu machen. Das geht nur im deutschen Fernsehen: mit Stock im Hintern Karriere machen.

Nun gab es eine Sendung, eine der üblichen hanebüchenen Talkshows, in denen sinnfrei und ohne Hand und Fuß einfach mal so in den Raum geplappert werden darf: ein Eldorado für Leute, die von nichts eine Ahnung aber zu allem eine Meinung haben. Am 11.7. kam Dirk Müller, Autor des Buches “Showdown” zusammen mit anderen Menschen ins Studio um einfach mal ihre ahnungslose Meinung auszutauschen.

Was nun als harmloses “Talk-Event” geplant war, uferte schnell aus, denn Markus Lanz hatte Angst – und zwar vor Dirk Müller. Sagte er jedenfalls. Der hatte ja so ein Buch geschrieben, in dem er Informationen präsentierte, die der Zweite Deutsche Beruhigungsfunk so nie bringen würde. Der Spiegel hatte seine Leser schon einmal angewiesen, was davon zu halten sei:

Müller überhöht die Euro-Krise in seinem neuen Buch zum Schlachtfeld geopolitischer Interessen. Dabei legt er dem Leser eine, nun ja, originelle Interpretation nahe: Die Krise in Griechenland sei womöglich bewusst durch die USA ausgelöst worden. Die Amerikaner wollten das Land vom Rest der EU abspalten und sich die angeblich riesigen Öl- und Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer sichern. Ach ja, und außerdem wollten sie die Euro-Zone destabilisieren, um den Aufstieg des Euro zur weltweiten Leitwährung zu verhindern.

Klingt verrückt? Steht aber so in Müllers Buch.

Nö, klingt nicht verrückt. Klingt sogar deutlich weniger verrückt als Meldungen über den Militärgeheimdienst NSA, der europäische Botschaften verwanzt, Deutschland neben China, Saudi-Arabien und dem Irak zum Hauptangriffsziel auf der Welt deklariert oder die Geschichten über einen US-Präsidenten, der persönlich mit dem russischen “Zar Putin” über die Auslieferung des Informanten verhandelt, der die freie Welt erstmal darüber aufklärte, dass es mehrere Klassen von US-Verbündeten gibt – und wir allenfalls dritte Wahl sind … wenn nicht sogar Feindesland.

Bekannt ist das schon lange, ein Blick in die Süddeutsche Zeitung vom Jahre 2010 reicht aus, um das zu erkennen:

Der vom Europaparlament in Auftrag gegebenen STOA-Studie zufolge (STOA steht für die Abteilung für Technikfolgenabschätzung des EU-Parlaments) unterhält die NSA aufgrund eines Abkommens aus dem Jahre 1948 (Ukusa-Vertrag) gemeinsam mit Partnerdiensten aus Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland das weltumspannende Abhörsystem Echelon.

Während es zu Zeiten des Kalten Kriegs ausschließlich der Kontrolle militärischer Aktivitäten des Ostblocks gedient habe, werde es heute gezielt auch zur Überwachung der multimedialen Kommunikation westeuropäischer Unternehmen eingesetzt, heißt es darin.

Alter Tobak, oder? Eigentlich nicht, weil aktuell wieder ein amerikafreundlicher Innenminister in den USA weilt, um über die NSA-Verbrechen zu sprechen – und wieder geht es … wie in den Jahren zuvor – um Abwiegelung, siehe Süddeutsche:

Bemüht, bemüht zu wirken: Die Washington-Reise von Innenminister Friedrich illustriert die gefährliche Haltung der Bundesregierung im NSA-Skandal. Weil sie die Tragweite der Snowden-Enthüllungen nicht begreift, lässt die Kanzlerin ihren Minister politische Aktivität simulieren. Das ist fatal – denn es geht nicht um eine kleine Krise, sondern um den Lehman-Moment der Bürgerrechte.

Ja, Menschen mit Bildung kriegen jetzt Angst. Nicht nur vor dem Abhören als solchem (und vor den Konsequenzen hinsichtlich erpressbarer Wirtschaftsführer, Regierungsmitglieder und Parlamentarier) sondern auch wegen der Positionierung Deutschlands als “Schurkenstaat” – oder wegen den Milliardenaufträgen, die unserer Wirtschaft so durch die Lappen gehen.

Auch Markus Lanz hat Angst – aber nicht vor der NSA, sondern vor Dirk Müller. Lanz (nach eigener in der Sendung geäußerter Meinung ein “schlichtes Gemüt”) hat Angst vor Dirk Müller, bzw. vor den “finsteren Mächten”, den “Schlapphüten”, den angeblichen Weltuntergangsszenarien, die er in Dirk Müllers Buch “fühlt”. Da hilft es auch nicht, dass Herr Müller beständig versucht, den Unterstellungen zu entkommen.

Doch Herr Lanz, seines Zeichens Tiroler Funker der italienischen Alpini und Kommunikationswirt, läßt nicht locker. Ein spannender Moment im Fernsehen – denn Herr Müller wird ganz offen auf seine Verantwortung angesprochen. Es hätte Folgen, wenn er behaupten würde, dass da Typen herumlaufen, die Griechenland destabilisieren wollen – die Menschen könnten ihm das glauben.

Ja – aus dem gleichen Grund möchte Obama jetzt Edward Snowden hinrichten lassen (wenn ich der Argumentation russischer Politiker folge): die Leute glauben ihm.

Dirk Müller wehrt sich fleißig:

“Es muß doch erlaubt sein, über solche Dinge zu berichten, wenn man belegbare Quellen hat.”

Nein, ist es nicht. Noch während Daniel Bahr, der Gesundheitsminister, die Existenz der Rohstoffe im Mittelmeer zugegeben hat (lediglich die Besitzrechte seien noch umstritten) schlägt die Geheimwaffe des Beruhigungsfunkes wieder zu.

“Was heißt hier nachweisbare Fakten – waren Sie unten und haben gebohrt und geguckt, ob da Gas ist?”

Das ist echte journalistische Hochleistung eines Kommunikationswirts und Alpini. Wahrscheinlich zweifelt er auch die Existenz der Sonne an, weil noch niemand auf ihr gelandet ist und geguckt hat, ob sie wirklich heiß ist. Auch die Existenz Neuseelands ließe sich so anzweifeln – falls man nicht wirklich schon mal selbst da war: wir sind mitten im Kasperletheater gelandet … und der Kasper schlägt noch weitere Kapriolen:

“Müßte man jetzt sehr tief eindringen ich nenne ihnen nur ein anderes Beispiel und damit wollen wir das Thema auch beenden”

So tief wie der Stock im Hintern? Liefert Herr Müller Beweise, wird das Herrn Lanz zu anstrengend. Aber offensichtlich will er noch selber eine finstere Geschichte bringen – anhand von angeblichen Rohstofffunden auf Grönland.

“Es gibt ein großes politisches Interesse, diese Legende aufrecht zu erhalten” – sagt der Herr Lanz einfach so und setzt damit eine “gute Verschwörungstheorie” in die Welt. Das ist erlaubt. Währenddessen greift auch die Redaktion ein und diskreditiert Herrn Müller, neben dessen Name eine Erläuterung erscheint:

“steht aktuell wegen seines neuen Buches heftig in der Kritik”

Da weiß der Zuschauer gleich, was Sache ist. Hilft aber nicht, es kommt zu weiteren Peinlichkeiten. Dirk Müller versucht sich, gegen die Kritik zur Wehr zu setzen – immerhin hat er echte belastbare Quellen für seine Aussagen und nicht nur Legenden; er wehrt sich gegen Journalisten, die die Quellen nie gesehen haben und trotzdem sagen “Alles Quatsch“.

Sofort kontert Herr Lanz:

“Das ist mein Job als Journalist”.

Tja – da bleibt man im ersten Moment fassungslos. Gut – Journalist kann sich jeder nennen – aber so offen bekennen sich selbst die übelsten Gurken nicht zu ihrer antidemokratischen Stabilisierungsfunktion für Regierungsmythen.

“Hinstellen und sagen: alles Quatsch – das ist mein Job als Journalist”.

Hängt das mit dem Stock im Hintern zusammen?

“Die Erde ist eine Kugel”

“Alles Quatsch” – Hauptsache, die Quote stimmt.

“NSA spioniert in Deutschland”

“Alles Quatsch” – das sind unsere Freunde.

“Der Mond hat keine Atmosphäre”

“Alles Quatsch – waren Sie da?”

Da fehlen einem die Worte, oder? Wahrheitsfindung a´ la Lanz ignoriert elementare Bestandteile und Funktionsweisen der westlichen Wissensgesellschaft zugunsten einer Selfmademan-Comedyshow: Volksverblödung put.

Über die Bohrarbeit des US-Konzerns Noble Energy, die Ende 2011 stattfanden und die Erdgasvorkommen im Mittelmeer berichtete das Handelsblatt im März 2013 – wahrscheinlich auch “alles Quatsch” wie die vielfältigen von Dirk Müller auf Cashkurs gesammelten Quellen, die in der Tat ein beängstigendes Bild unserer politischen Wirklichkeit  zeigen:

In 2008/2009 gab es gezielte Versuche eines westlichen Geheimdienstes Griechenland zu destabilisieren und den Sturz des amtierenden Präsidenten Karamanlis zu betreiben. Die Hintergründe und Zusammenhänge sind im Buch ausführlich geschildert und beziehen sich unter anderem auf einen Bericht des russischen Geheimdienstes FSB über diese Aktivitäten. Die dort dargestellten Abläufe klingen so unglaublich, dass ich lange gezögert habe darüber zu berichten, da mir der russische Geheimdienstbericht als Quelle nicht genügte. Ich behaupte bis heute NICHT, dass es so gewesen ist, aber nachdem ich darauf gestoßen bin, dass die griechische Staatsanwaltschaft 2012 nach umfangreichen Voruntersuchungen genügend Anhaltspunkte gesehen hatte, um in diesem Zusammenhang Anklage wegen Hochverrat, versuchtem Staatsstreich und Mordversuch an Karamanlis zu erheben, war mir das Beweis genug um ZUMINDEST im Buch über diese Dinge zu berichten.

Klingt so unglaublich wie die Abhöraktionen der NSA. Manchmal sind allerdings auch unglaubliche Dinge wahr, weil die Wahrheit sich nicht nach unserem Glauben richtet sondern lieber ihre eigenen Wege geht.

Nichtsdestotrotz haben wir hier einen Showdown finsterer Mächte erlebt – einen Showdown zwischen der Arroganz der politisch indoktrinierten Medienmacht und aufklärerisch arbeitenden Börsenspezialisten.

Folge ich Transparency International, so haben “Talkshows” dieser Art inzwischen einen deutlichen Eindruck auf die deutsche Bevölkerung hinterlassen:

Berlin, 09.07.2013 – Die Antikorruptionsorganisation Transparency International hat heute die Ergebnisse des Globalen Korruptionsbarometer 2013 vorgestellt. Die Bevölkerungsumfrage in 107 Ländern untersucht, wie korrupt einzelne Sektoren wahrgenommen werden. In Deutschland schneiden auf einer Skala von eins (überhaupt nicht korrupt) bis fünf (höchst korrupt) Justiz (2,6), Polizei (2,7), aber auch das Bildungswesen (2,7) besonders gut ab.

 Spitzenreiter – im negativen Sinne – sind die politischen Parteien (3,8) und die Privatwirtschaft (3,7). Auch weltweit werden die politischen Parteien am häufigsten als die korruptesten Institutionen wahrgenommen. Auffällig ist das vergleichsweise schlechte Abschneiden der Medien (3,6) in Deutschland

Deutsche Medien gelten als korrupt.

Warum überrascht mich das nach dem Genuss dieser Sendung nicht.

Was ich aber verstehe ist, wieso man für diese unseriösen Machwerke staatlicherseits Zwangsabgaben einführt: freiwillig würde für dieses Kasperletheater wohl niemand Geld ausgeben.

 

Markus Lanz-Skandal-Sendung: „Mr. Dax“ und seine angeblichen Verschwörungstheorien


ZDF-Talkmaster Markus Lanz gilt  wohl als eine der „schärfsten Zungen“ im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Er diskutiert nicht nur mit seinen Gästen, sondern fragt knallhart nach. Mitunter hat das schon „Verhörmethoden“ und gerade dies zeichnet Lanz aus – so scharf sollten Journalisten auch nachfragen.

Doch das, was sich der beliebte Moderator bei seiner gestrigen Sendung geleistet hat, ist geradezu enttäuschend: Er hat einen Kollegen regelrecht vorgeführt!

Dirk Müller, Börsen- und Wirtschaftsexperte, auch „Mister Dax“ genannt, war bei Lanz wegen seines neuen Buches „Showdown – Der Kampf um Europa und unser Geld“ zu Gast, das vor kurzem erschienen ist.

Dass Müller ebenfalls für seine Euro-kritische Haltung bekannt ist, ist sicher kein Geheimnis. Doch von Anfang an wurden ihm Verschwörungstheorien unterstellt. Und zwar auf eine Art und Weise, die eines Markus Lanz‘ nicht würdig ist.

Auch Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr mischte dabei noch munter und ahnungslos  mit.

Doch Dirk Müller hat sich hervorragend zur Wehr gesetzt!

Aber sehen Sie selbst (ab Minute 36:27):

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1941008/Markus-Lanz-vom-11.-Juli-2013?setTime=1890.461#/beitrag/video/1941008/Markus-Lanz-vom-11.-Juli-2013

So also wird mit Euro-Kritikern umgegangen: Entweder man versucht sie medial als Verschwörer abzustempeln oder in die rechte Ecke zu drängen.

Armes Deutschland, arme Presse. Kein Wunder also, dass die etablierten Medien immer mehr an Boden verlieren und sich Zuschauer zunehmend im Internet nach Alternativen umschauen.

Die Zeiten der breiten „Volksverdummung“ sind einfach vorbei!

krisenfrei.de – „2018-Deutschland nach dem Crash“-Interview


Vor wenigen Tagen wurde ich von Dieter Sordon von „krisenfrei.de“ zu meinem Wirtschafts-Enthüllungsbuch „2018 – Deutschland nach dem Crash“ interviewt, das ich nachfolgend wiedergeben möchte:

Quelle: http://krisenfrei.wordpress.com/2013/07/09/interview-mit-guido-grandt-journalist-und-buchautor/

krisenfrei.de Sehr geehrter Herr Grandt, neulich haben Sie das Buch „2018 – Deutschland nach dem Crash“ veröffentlicht. Ich habe Ihre Leseprobe gelesen. Einerseits ist dort zu lesen, dass der Euro spätestens im Februar 2014 crashen könnte und andererseits beziehen Sie sich auf den Diplom-Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler Bernd-Thomas Ramb, wonach eine Währungsreform 2018 wahrscheinlich wäre. Sorry, aber eine Währungsreform ist kein mathematisches Konstrukt, oder ist damit gemeint, dass die Exponentialfunktion der Schuldenexzesse in 2018 ein Ende finden wird?

Guido Grandt “Focus Money” hat im August 2012 die Titelstory geschrieben “In 18 Monaten ist der Euro kaputt”. Demnach würde der Euro im Februar 2014 crashen. Die Kollegen nehmen darin Bezug auf ein prominentes Mitglied der Regierungspartei, das in Sachen Euro auspackte. Auch die Jahreszahl 2018 ist natürlich spekulativ und ebenfalls nicht von mir “erfunden”. Den Diplom-Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler Bernd-Thomas Ramp habe ich aus zwei Gründen in meinem Buch angeführt: erstens weil ich seine Wahrscheinlichkeitsberechnungen interessant fand und zweitens, um einen Wissenschaftler den unzähligen spirituellen und esoterischen Crash-Propheten gegenüberzustellen. Natürlich bin auch ich selbst davon überzeugt, dass die Zeit des Euros gezählt ist.

krisenfrei.de Das “Drehbuch” einer Welt nach dem großen Crash wird vielen Menschen Angst machen. Welche Erfahrungen machen Sie in Ihrem Umfeld, wenn Sie derartige, durchaus nachvollziehbare, Szenarien ansprechen?

Guido Grandt Natürlich machen solche Szenarien Angst. Aber sollte man sie aus diesem Grund verschweigen, während Politiker, Unternehmer, Banker, Geheimdienste, Militär etc. schon längst darauf vorbereitet sind? Nein! Deshalb habe ich dieses Buch geschrieben. Bei meinen Vorträgen und auch durch Zuschriften erfahre ich dafür große Zustimmung und keineswegs Ablehnung! Die Menschen möchten informiert werden und informiert sein über das was kommen könnte.

krisenfrei.de Sie erwähnen, dass Sie sich auf Erkenntnisse, Pläne, Dokumente, Statistiken und ähnliches beziehen, die Ihr Zukunftsbild untermauern. Diese Unterlagen und Fakten sind höchst brisant. Nun werden Sie mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit mit “Verschwörungstheorien” konfrontiert werden, die den Zweck verfolgen, Ihre Aussage zu diskreditieren. Sie sprechen dies in Ihrer Einleitung selbst an. Wie werden Sie mit diesen Unterstellungen umgehen, die trotz Ihrer Quellenverzeichnisse in Umlauf gebracht werden?

Guido Grandt Gebetsmühlenartig wiederhole ich bei all meinen Büchern und Filmen, dass Kritiker und Zweifler nicht mich, sondern den von mir dargestellten und dokumentierten Sachverhalt angreifen, prüfen, wiederlegen sollen. Inzwischen gehe ich straf- und zivilrechtlich gegen all jene vor, die mir unterstellen “Verschwörungstheoretiker” zu sein: das diskrediert und verunglimpft mich und ist geschäfts- und rufschädigend. Ich bin Journalist und muß mich an Fakten halten. Anders arbeite ich nicht. Das Totschlag-Argument des Verschwörungstheoretikers stammt von jenen, die selbst Verschwörungstheorien verbreiten. Eine uralte Waffe im Kampf der Meinungsmanipulation.

krisenfrei.de Die Hochwasserkatastrophe in einigen Teilen Deutschlands, Polens und Tschechiens zeigt auf, wie schnell zum Beispiel Wasservorräte knapp werden können und mit welchen schlimmen Zuständen man rechnen muss, wenn einem keine Hilfe von anderen mehr zuteil wird, weil dort gleiche Verhältnisse herrschen. Wie macht man den Menschen begreiflich, dass es wichtig ist, für den “Super-Gau” vorzusorgen ohne sich dem Vorwurf der Lächerlichkeit preiszugeben?

Guido Grandt Durch Fakten! Nehmen Sie beispielsweise meine Kapitel “Die große Hungersnot” oder “Blackout – Wenn die Energieversorgung kollabiert”. Hier habe ich gut belegt Szenerarien dokumentiert, die über uns hereinbrechen könnten. Auch wenn sie noch so unrealistisch erscheinen mögen: Eine Hungersnot in Deutschland? – Nie im Leben, mag manch einer denken. Und doch ist gerade dies nicht unwahrscheinlich, wenn man die Fakten kennt! Keiner meiner Leser oder Zuhörer hat darüber gelacht, sondern ist sich sehr schnell über den Ernst der Lage bewusst geworden. Damit habe ich genau das erreicht, was ich mit meinem Buch wollte: Dass die Menschen darüber nachdenken, was NACH einem Crash auf sie zukommen könnte.

krisenfrei.de Haben Sie eine Erklärung dafür, warum viele Menschen gerade in Deutschland immer noch an die Unerschütterlichkeit Deutschlands glauben? Sind wir besonders naiv oder ignorant oder ist es eher dem Umstand zuzurechnen, dass in weiten Teilen von der Krise noch nichts zu spüren ist?

Guido Grandt Unbewusst spüren die Menschen schon längst, dass irgendwas nicht stimmt. Aber wir Deutschen sind Verdrängungsweltmeister!  Nicht nur die Politik, sondern vor allem auch weite Teile der Medien tun ihr übriges dazu, uns in einer Art “Scheinsicherheit” zu wiegen. Es darf einfach nicht bekannt werden – sowieso nicht vor den Bundestagswahlen – wie es tatsächlich um Deutschland und Europa steht. Auch dazu können Sie jede Menge Fakten in meinem Buch nachlesen.

krisenfrei.de Sie beschreiben in Ihrem Buch z.B. die Auswirkungen der Argentinienkrise 2001, der Hyperinflation in der Ukraine 1991 und der Hyperinflation in Deutschland 1923. Einige werden nun entweder einwenden, dass Argentinien und die Ukraine nun so gar nichts mit Deutschland zu tun haben und die Hyperinflation 1923 lange her ist und man aus den Fehlern ja wohl gelernt hat. Wie gehen Sie damit um?

Guido Grandt Das ist falsch! Die Mechanismen und Auswirkungen einer Hyperinflation sind immer diesselben. Egal ob in Argentinien oder in der Ukraine etc. Aus diesem Grund haben die vergangenen Krisen sehr wohl etwas mit uns zu tun. Es sind Beispiele dafür, welche Mechanismen greifen und wie der Staat teilweise (für sich) “erfolgreich” vorgegangen ist, um das beste für sich herauszuholen. Laienhaft gesprochen. Und gerade die jüngste Vergangenheit mit der weltumfassenden Krise, die 2008 in den USA begonnen hat, zeigt, dass wir eben nichts, aber auch gar nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben! Auch das ist wieder ein “Totschlag-Argument”, das in keinster Weise zutrifft.

krisenfrei.de Wie ist Ihre Aussage, „nicht umsonst wurde im Oktober 2012 der Europäischen Union eiligst der Friedensnobelpreis verliehen, um das negative Image aufzupolieren“, zu interpretieren? Die EU-Bürokraten und viele Polit-Darsteller waren von dieser Auszeichnung geradezu begeistert. Kritiker waren allerdings anderer Meinung. Meinen Sie damit, dass das Nobelpreiskomitee bei der Preisverleihung von der EU beeinflusst wurde?

Guido Grandt Eigentlich ist die Nobelstiftung politisch neutral. Aber dennoch ist bekannt, dass auch hier beständig Lobbyarbeit betrieben wird. Vor allem von den Amerikanern. Eine solche Institution kann meines Erachtens eben nicht völlig neutral sein. Deshalb wage ich die Vermutung – und ich betone dies explizit, dass es dabei um eine Vermutung geht – dass die EU-Kommission das Komitee – wie auch immer – beeinflusst hat. Man muss sich das mal vorstellen: Die EU erhält im Oktober 2012 den Friedensnobelpreis. Einem Zeitraum, in dem die Euro-Stimmung überall auf den Nullpunkt sinkt. Und plötzlich sehen wir im Fernsehen und in Zeitungen EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz mit Blumen und lächelnden Gesichtern, das uns sagen soll: Alles ist in Ordnung. Alles ist super. Sonst wären wir doch nicht vom Nobelpreiskommitee ausgezeichnet worden. Also beruhigt euch. Alles wird gut. Dabei sieht die Lage innerhalb der EU absolut desaströs aus. Nur ein paar Beispiele: Als Schuldenstand für 2013 ist der Höchststand von 94,5 % des BIP vorhergesagt.  Wachstumsprognosen für 2013 als schlecht prognostiziert. Die Konjuktur soll laut EZB um ca. 0,6 % schrumpfen. Bereits 2011 waren EU-weit 116 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht, das entspricht 25% der EU-Bevölkerung. Davon leben 40 Millionen in gravierender materieller Armut, haben also keinen Zugang zu Nahrungsmitteln in ausreichender Menge und Qualität.  25,4 Millionen Kinder sind darunter. 20,5 % Menschen über 65 Jahren sind ebenfalls  von Armutsrisiko betroffen. Es gibt über 4 Millionen Obdachlose, Tendenz steigend. In der EU sind über 26 Millionen Menschen ohne Job. Die Jugendarbeitslosigkeit explodiert. Liegt Teilweise bei 64% (Griechenland). In Südeuropa gibt es die höchste nachgewiesene Arbeitslosenrate der Welt! Selbst im Nahen Osten und den von der »Arabellion« heimgesuchten nordafrikanischen Ländern ist es besser (beispielsweise liegt die Arbeitsosenquote in Palästina bei 50%)!In Europa herrscht das größte Armutsriskio seit 1945, verursacht und verschärft durch die Schuldenkrise und durch falsche Politik. Das Wachstum der EU-27 sieht so aus: 70er: 3,13 %; 80er: 2,46 %; 90er: 2,14 %; 2001 – 2010: 1,38 Prozent. Die Tendenz  fällt seit 40 Jahren. 500 Millionen EU-Bürger fallen zurück – im Wachstum wie im Anteil am Weltwirtschaftsprodukt. Vergessen wir auch nicht die dem normalen Bürger unbekannte Gefahr der “faulen Kredite” in der Euro-Währungszone: Banken in Spanien, Italien und Frankreich sind mit Schrott-Anleihen aufgepumpt, mit sogenannten “faulen Krediten” im Wert von insgesamt 720 Mrd. €. Wenn diese Blase platzt, dann Gute Nacht. Das alles sind “Errungenschaften” der EU über die kein Politiker spricht. Das ist nichts anderes, als eine Schande! EU-Energiekommissar Günther Oettinger hatte im Mai 2013 recht: Europa ist ein Sanierungsfall! Und dafür erhält die EU auch noch den Friedensnobelpreis, während in den südlichen EU-Ländern bürgerkriegsähnliche Zustände (ge)herrsch(t)en (haben) und die politisch Verantwortlichen mit äußerster Härte und Brutalität die eigenen Völker niederknüppeln ließen. Nein, danke, EU!

krisenfrei.de Vor etwa zwei Jahren sagte Frau Merkel: „Scheitert der Euro, scheitert Europa“. Prof. Wilhelm Hankel hingegen ist da ganz anderer Meinung und meint: „Europa scheitert am Euro“. Welche Aussage halten Sie für wahrscheinlicher und warum?

Guido Grandt Ich glaube, dass beide Recht haben! Allerdings spielt sich Hankels Aussage durch die Verschärfung der Eurokrise immer mehr in den Vordergrund. Wie ich vorangegangen erläutert habe, ist das Experiment Euro gescheitert und die Politik der EU gleich mit.

krisenfrei.de Sie weisen auf Carl Friedrich von Weizsäcker hin, der in seinem Werk, „Der bedrohte Frieden – heute“, betont, dass die ergebenen Handlanger des »Geld-Adels« korrupte Politiker sind. Inzwischen müssten die meisten Menschen dies doch erkannt haben.

Haben Sie vielleicht eine Erklärung dafür, warum aber die meisten Menschen den Politikern und Parteien immer wieder ihre Stimme geben?

Guido Grandt Es gibt doch keine Alternative der Parteien, die im Bundestag vertreten sind! Obwohl sich die Politiker diverser Parteien vor Fernsehkameras zerfleischen, halten alle am Euro und der EU fest. Auf gut deutsch: Wenn du nur die wählen kannst, die alle dasselbe wollen, dann kannst du nichts anderes kriegen und erreichen.

krisenfrei.de Dann wäre nicht auszuschließen, dass nach dem von Ihnen prognostizierten Crash, der bis 2018 erfolgen wird, die jetzigen etablierten Parteien ausgedient haben?

Guido Grandt Noch einmal: Den Crash 2018 habe nicht ich prognostiziert, sondern ein Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler kam zu dem Schluß, dass in diesem Jahr die Wahrscheinlichkeit mehr als 50 Prozent ist. Nein, nach einem Crash wird es mangels Alternativen wohl eine große Koalition geben, eine “Koalition zur Nationalen Rettung”, wie ich sie genannt habe.

krisenfrei.de Herr Grandt, eine letzte Frage noch. Der große Crash wird kommen, davon bin ich auch überzeugt, zumal die hochverschuldeten Staaten kaum noch in der Lage sind, die Zinsen für die Schulden zu bedienen. Was raten Sie den Menschen und wie sollen sie sich auf den bevorstehenden Crash vorbereiten?

Guido Grandt Ich möchte an dieser Stelle (auch aus rechtlichen Gründen) keine Ratschläge geben. Allerdings würde ich für meinen Teil versuchen das Risiko des Vermögensverlustes, der zweifelsfrei auf uns zukommen wird, zu minimieren, also verschiedene “Sicherheitsstandbeine” schaffen: Edelmetalle (Gold und Silber) kaufen, in stabilie ausländische Währungen investieren, Immobilien(anteile) erwerben und sich mit Aktien “krisensicherer” Unternehmen beschäftigen. Natürlich sollte man sich auch auf den Crash mit weiterer Vorsorge vorbereiten, wie er beispielsweise auch auf Ihrer Seite empfohlen wird. Zum Schluss möchte ich noch ein Zitat von Nouriel Roubini von der Stern School of Business, New York University anführen: “Erst die Zukunft wird zeigen, ob die Entscheidung, das Haus aufs Spiel zu setzen, um die Garage zu retten, richtig war.” Ich glaube das trifft es plakativ und im wesentlichen. Danke für das Interview.

krisenfrei.de Sehr geehrter Herr Grandt, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen und meine Fragen umfangreich beantwortet haben.

08. Juli 2013

Dieter Sordon (www.krisenfrei.de)

Jens Blecker: „EUPOLY“ – Dokumentation hinter den Kulissen des Euro


europoly

Diese neue Dokumentation sollte jeder gesehen haben, der sich für das Thema Euro und Eurokrise interessiert:

Seit 2002 ist der Euro auch in Deutschland das offizielle Zahlungsmittel. Nun – mehr als 10 Jahre danach – versinkt die Eurozone im Chaos. Die Wirtschaft lahmt, ein Staat nach dem anderen rutscht in die Pleite und muss gerettet werden. Besonders im Süden explodiert die Arbeitslosigkeit, die Jugend ist besonders stark betroffen.

Diese Doku wirft einen Blick hinter den Vorhang und versucht zu ergründen, wer die eigentlichen Profiteure sind und waren. Wo wird die Reise hingehen und was werden die Folgen sein? Kann man den Crash noch verhindern und welche Alternativen gibt es?

In einer packenden Zeitlinie wird aufgezeigt wie die Dinge sich entwickelt haben und der zunehmenden Dynamik Rechnung getragen. Nicht nur Experten und Zeitzeugen kommen zu Wort, auch verschüttet geglaubte Originalaufnahmen helfen Aussagen von damals wieder in das Bewußtsein zu rücken.

Viele einzelne Details sind noch im Gedächtnis, aber in einer so geballten Form ergibt sich ein eigenes Bild und man gerät durchaus ins Grübeln. Ein kleiner Blick auf den Trailer schafft Appetit auf mehr, aber urteilen Sie selbst:

Es ist nicht einfach, ein Unterfangen solchen Ausmaßes in eine Doku zu verpacken, ohne diese in einen 6-Teiler zu verwandeln. Trotz allem versucht Jens Blecker mit seinem Film, die wichtigsten Zusammenhänge zu zeigen und Interviewte einige der bekanntesten Ökonomen zu diesem Zweck.

U.a. kommen diese Experten zu Wort:

Marc Friedrich: Ökonom, Querdenker und Bestsellerautor:

Marc Friedrich studierte den renommierten Studiengang „Internationale Betriebswirtschaftslehre”. Während des Studiums beschäftige er sich intensiv mit der Wirtschaft und den Finanzmärkten. Durch seine Tätigkeit bei einer schweizerischen Venture Capital Firma hatte er frühzeitig Kontakt zu den Themen Risikokapital, Kapitalanlage und Vermögensberatung. Mit Stationen in Argentinien, Großbritannien, Schweiz und den USA sammelte er zahlreiche und wertvolle Arbeitserfahrungen. Während eines Aufenthalts in Argentinien hat er 2001 einen Staatsbankrott und dessen verheerende Folgen selbst miterlebt.

Matthias Weik: Ökonom, Querdenker und Bestsellerautor:

Matthias Weik befasst sich seit über einem Jahrzehnt eingehend mit der globalen Wirtschaft und ihren Finanzmärkten. Jahrelange Arbeits- und Studienaufenthalte in Deutschland, Südamerika, Asien und Australien sowie die Absolvierung seines  „International Business“ Studiums in Australien ermöglichten ihm tiefe Einblicke in das Wirtschaftsleben fremder Nationen. In Deutschland absolvierte er einen berufsbegleitenden Masterstudiengang (MBA). 2009 gründete er gemeinsam mit Marc Friedrich die Friedrich & Weik Vermögenssicherung. Gemeinsam mit Marc Friedrich hält Matthias Weik seit mehreren Jahren Seminare und Fachvorträge an Universitäten, Fach- und Volkshochschulen sowie bei Unternehmen.

Rohstofflegende: Jim Rogers:

Jim Rogers wuchs in Demopolis, Alabama auf. Nach dem Collegebesuch in Alabama studierte er an der Yale University und an der Oxford University Geschichte, Philosophie und Wirtschaft. Anschließend arbeitete er bei mehreren internationalen Konzernen an der Wallstreet. Nach seiner Rückkehr aus Oxford trat er in die Armee ein. Danach kehrte er an die Wall Street zur Firma Dominick and Dominick zurück, bei der er nach dem College bereits einmal beschäftigt war. Bei der Firma Arnhold & S. Bleichroeder lernte er schließlich George Soros kennen und gründete mit ihm 1970 Quantum Funds (Hedgefonds).

Im Jahr 1980 zog sich Rogers aus dem Management des Fonds zurück. Danach wurde er Gastprofessor an der Columbia University, umrundete zweimal die Welt und schrieb Bücher. Eine dieser Weltumrundungen führte er mit dem Motorrad durch. Dabei durchquerte er im tiefsten Kalten Krieg die Sowjetunion und China.

Im Jahr 1998 lancierte er den Rogers International Commodity Index (RICI). Bei der Gewichtung der Indexmitglieder finden die Rohstoffpreise im Alltag der Menschen Berücksichtigung.

Im Jahr 2008 verkaufte Rogers sein Wohneigentum in New York City und zog nach Singapur.[2] Er vergleicht das Wachstumsklima in China mit New York City zum Zeitpunkt von 1908. Die Wirtschaft- und Dollarkrise im Jahr 2008 lastet er der verfehlten US-Notenbankpolitik an. Greenspan und Ben Bernanke bezeichnet er als die schlechtesten Notenbanker aller Zeiten.[1]

Er ist verheiratet und Vater zweier Töchter.

„Jim Rogers legte den Grundstein für seinen Ruf und seinen Reichtum in den siebziger Jahren. Damals führte er gemeinsam mit dem Spekulanten George Soros einen Fonds, der in dieser Zeit eine Rendite von 4200 Prozent abwarf, während der Standard&Poors-500-Index nicht mal 50 Prozent schaffte. 1980 ließ Rogers sich auszahlen und ging fortan seinen eigenen Weg. Im Sommer 1998, als die meisten an der Wall Street dem Internethype erlagen, legte er einen Rohstoff-Fonds auf – genau zum richtigen Zeitpunkt, wie man heute weiß.[3]“

„Die Welt wird überleben. Sie hat bisher alle Dummheiten der Menschen überlebt und wird es auch diesmal tun.

Hans Olaf Henkel:

Seit 1962 war er bei IBM Deutschland in verschiedenen Managementfunktionen tätig, 1987 wurde er dort zum Vorsitzenden der Geschäftsführung berufen. Von September 1993 bis Dezember 1994 war er Chef der IBM Europa, Mittlerer Osten und Afrika mit Dienstsitz in Paris. 1995 bis 2000 war er (im Ehrenamt) Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und wurde durch seine Direktheit und kontroversen Standpunkte bekannt.

Von 2001 bis 2005 war Henkel Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, einer Wissenschaftsorganisation. Im November 2005 wurde der Chemiker Ernst Theodor Rietschel zu seinem Nachfolger gewählt. Zur Verabschiedung wurde eine neue Schmetterlingsart nach Henkel benannt, die „Bracca olafhenkeli“ und der „Hans-Olaf-Henkel-Preis – Preis für Wissenschaftspolitik“ ausgelobt, der in zweijährigem Turnus vergeben wird. Erster Träger des Preises wurde 2007 Benno Parthier, ehemaliger Präsident der Leopoldina.

Seit 2006 berät Henkel die Bank of America als „Senior Advisor“ für den deutschsprachigen Raum, um ihre Marktposition im Investment Banking in Deutschland auszubauen.

Henkel ist Mitglied der Aufsichtsräte von Bayer AG (Leverkusen), Continental AG (Hannover), Daimler Luft- und Raumfahrt AG (München), SMS GmbH (Düsseldorf), Ringier AG (Zofingen/Schweiz) und Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA (Frankfurt/Zürich).

Seit November 2000 lehrt er als Honorarprofessor am Lehrstuhl Internationales Management der Universität Mannheim und hält dort die Vorlesung „Management in einer globalisierten Welt“.

Richard Sulík:

(* 12. Januar 1968 in Bratislava, Tschechoslowakei, heute Slowakei) ist ein slowakischer Ökonom, Unternehmer und Politiker. Seit 2009 ist er Vorsitzender der liberalen Partei Sloboda a Solidarita (Freiheit und Solidarität). Vom Juli 2010 bis Oktober 2011 war er Vorsitzender des slowakischen Parlaments.

Seine Familie emigrierte 1980, zwölf Jahre nach seiner Geburt, nach München, Gelsenkirchen und schließlich Pforzheim. Sulík studierte von 1987 bis 1989 Allgemeine Physik an der Technischen Universität München und ab 1989 Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München, brach aber nach dem Vordiplom im Jahr 1992 sein Studium ab. Nach dem Ende des Kalten Krieges kehrte er 1991 in die Tschechoslowakei zurück, gründete die Firma FaxCOPY und war für die nächsten zehn Jahre deren Leiter. 1998 begann er an der Wirtschaftsuniversität Bratislava zu studieren und promovierte dort im Jahr 2003.

Nach dem Studienabschluss arbeitete er als Berater für das slowakische Finanzministerium unter Leitung von Minister Ivan Mikloš, das 2004 die von Sulík entworfene 19-Prozent-Einheitssteuer einführte. Danach war er von 2004 bis 2006 Vorsitzender des Bratislavaer Abfallwirtschaftsbetriebs und von Juli 2006 bis April 2007 noch einmal Berater für das Finanzministerium unter Leitung von Minister Ján Počiatek.

Anfang 2009 gründete er die liberale Partei Sloboda a Solidarita (SaS, Freiheit und Solidarität) und wurde auch deren Vorsitzender. Bei den Parlamentswahlen am 12. Juni 2010 erreichte die SaS 12,42 % der Stimmen und stellt mit 22 Mandaten die drittstärkste Fraktion im Nationalrat der Slowakischen Republik. Am 8. Juli 2010 wurde er zum Parlamentspräsidenten gewählt. Am 11. Oktober 2011 stimmten Sulik und die Mitglieder seiner Partei gegen die Aufstockung des Euro-Rettungsschirms und lösten damit eine Regierungskrise aus.

Dr. Doom: Marc Faber:

Dr. Faber veröffentlicht monatlich einen weit verbreiteten Newsletter “The Gloom Boom & Doom Report”, welcher das Augenmerk auf ungewöhnliche Anlagemöglichkeiten legt. Zusätzlich ist er Autor mehrerer Bücher, darunter “TOMORROW’S GOLD – Asia’s Age of Discovery”, dessen Ersterscheinung 2002 Aufsehen erregte. “TOMORROW’S GOLD” war für mehrere Wochen auf Amazon’s Bestsellerliste und wurde ins Japanische, Chinesische, Koreanische, Thailändische und Deutsche übersetzt. Dr. Faber ist Referent für mehrere führende Finanzunternehmen rund um die ganze Welt.

Nury Vittachi veröffentlichte 1998 das Buch “RIDING THE MILLENNIAL STORM” über Dr. Marc Faber.

Dr. Marc Faber ist regelmässig Gastredner bei verschiedenen Investment-Seminaren, er ist bekannt für seine eigenwilligen Anlagevorschläge. Zudem ist er Berater diverser Fonds und Aufsichtsratsmitglied mehrerer Unternehmen, unter anderem fungiert er als “Senior Advisor” der Löwengruppe (Holding) AG, Zürich.

MR Dax: Dirk Müller:

Dirk Müller, besser bekannt als „MisterDax“, ist seit Jahren das Gesicht der Frankfurter Börse. Durch seinen Arbeitsplatz unterhalb der Anzeigentafel des Deutschen Aktienindex (DAX) geriet der ehemalige Aktienmakler verstärkt auf die Wirtschaftsseiten vieler Zeitungen im In- und Ausland. Das Medieninteresse hat seit 1999 nicht nachgelassen, obwohl er mittlerweile an einem anderen Platz auf dem Parkett arbeitet. Im Gegenteil. Es ist weiterhin rasant gewachsen.

Der Börsianer gibt seit November 2009 gemeinsam mit Zukunftsforscher Dr. Eike Wenzel und Godmodetrader.com den monatlich erscheinenden Börsenbrief Cashkurs*Trends heraus. Ende 2011 wird Dirk Müller außerdem mit seiner Fernsehsendung “Cashkurs – der Wirtschaftstalk mit Dirk Müller” zu sehen sein.

Wie kein anderer bringt Dirk Müller die Geschehnisse an der Börse durch Mimik und Gestik zum Ausdruck. Seine Fachkompetenz, gebündelt mit der Leidenschaft für seinen Beruf, verleiht den abstrakten Finanzvorgängen eine menschliche Komponente und soll vor allem diejenigen interessieren, die sich bisher vor dem Thema Finanzen gescheut haben.

Der Regisseur: Jens Blecker:

Ich bin ein unter Anderem freier Journalist aus Helmstedt. Geboren wurde ich 1974 als Sohn eines Kaufmanns. Bereits sehr früh begann ich damit, mich mit der Wirtschaft auseinanderzusetzen. Die wichtigsten Grundlagen bekam ich durch meinen Wirtschaftsabschluss mit auf den Weg, da es nie schaden kann, etwas von Betriebswirtschaftslehre oder auch Rechnungswesen zu verstehen. Zum Beginn der Krise Ende 2007 war ich noch fest davon überzeugt, dass es spätestens Ende 2008 zum finalen Showdown kommen würde, ich wurde eines besseren belehrt. Aus einer Subprimekrise wurde eine Bankenkrise, aus einer Bankenkrise eine Staatsschuldenkrise. Eigentlich ist es genau genommen eine Systemkrise. Nachdem alle Regeln gebrochen wurden und jedes Gesetz den Rettungen wich, entschloss ich mich darüber einen Dokumentarfilm zu machen, um diese Vorgänge zu dokumentieren und auch für einfache Bürger Verständlich zu machen.

Und hier der Link zur „Eupoly“-Homepage mit weiteren Informationen, Trailer etc:

http://www.eupoly.de/

 

„Armut: Der Zerfall Südeuropas!“


                                     

EZB-Chef Mario Draghi ist sich für keine Lüge zu schade. Vor kurzem noch behauptete er allen Ernstes: „Wir können (…) mit Sicherheit sagen, dass unsere Währungsunion heute wesentlich stabiler ist als noch vor einem Jahr.“ Ein Kollaps der Eurozone sei bei den Anlegern kaum noch ein Thema und die Märkte hätten „volles Vertrauen, dass der Euro eine starke und stabile Währung“ sei. Die Reformen in den Krisenländern würden erste Früchte tragen, dennoch bliebe die Situation „herausfordernd“.[1]

Worte vom obersten Währungshüter, die angesichts der sich stetig verschlechternden Lage – vor allem in Südeuropa – wie Hohn klingen. Denn die Lage vielen Orts scheint langsam zu eskalieren.

Das sind die Fakten, die gegen Draghi’s Lügen sprechen:

Griechenland:

In manchen Gebieten liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei 75 Prozent![2] Immer mehr Menschen zwischen 30 und 45 Jahren werden obdachlos. Darunter auch Akademiker und Freiberufler wie Journalisten und Designer. Es handelt sich um normale bodenständige Menschen, die durch die rigide Sparpolitik ihrer Regierung ins Abseits gerutscht sind. So ist keiner in Hellas mehr vor Obdachlosigkeit sicher. Und auch die Ausgrenzung der Armen nimmt zu. Selbst Familienangehörige wenden sich von den Besitzlosen ab, weil sie fürchten die nächsten zu sein. Griechenlands neue Obdachlose müssen mit gerade mal 20 Euro im Monat auskommen.[3] Und das obwohl die Preise für Frischobst- und Gemüse, frischen Kartoffeln, Fischen und Fleisch weiterhin steigen. Genauso wie die für Heizöl und Elektrizität.[4] Zudem wird eine weitere Rentenkürzung Richtung 360 Euro erwartet. Bereits 20 Prozent der Verzweifelten haben einen Selbstmordversuch hinter sich.

Siehe hierzu in „2018 – Deutschland nach dem Crash“ Kapitel 2.3. Vor-Crash-Szenario III – Griechenland: „Leute kämpft, sie trinken euer Blut!“

Spanien:

Die Anarchie nimmt zu: Organisierte Diebesbanden rauben Bauern aus. Nicht nur Obst und Gemüse, wie früher, sondern auch Traktoren, Agrarmaschinen, Bewässerungsanlagen und Kupferdrähte. Statistisch finden drei Überfälle pro Stunde statt. Die Jugendarbeitslosigkeit klettert auf über 55 Prozent. Auch hier nimmt die Armut zu. Währenddessen gab die spanische Regierung 500 Millionen Euro für ein U-Boot aus, das aufgrund eines Konstruktionsfehlers (es ist 100 Tonnen zu schwer) nicht schwimmen kann!

Siehe hierzu in „2018 – Deutschland nach dem Crash“ Kapitel 2.2. Vor-Crash-Szenario II – Spanien: „Rentner, die im Müll nach Essen suchen, und Frauen, die ihre Haare verkaufen“

Italien:

Im „Bunga-Bunga-Land“ sind mittlerweile 15 Millionen Italiener von akuter Armut bedroht. In den letzten beiden Jahren hat sich die Anzahl der Armen mehr als verdoppelt. Annähernd zwei Drittel der Bevölkerung reduzierten bereits ihre Lebensmittelausgaben. Fleisch ist zu einem „Luxusgut“ geworden. Jeder Fünfte kann es sich nicht mehr leisten die Wohnung ausreichend zu heizen. Viele können ihre Kredite schon längst nicht mehr bedienen. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei rund 40 Prozent.[5]

Allgemein gesehen wächst die Jugendarbeitslosigkeit in Europa mit am stärksten, neben der in Nordafrika und dem Nahen Osten.

Doch auch die so genannten Kernländer sind längst zu Krisenländern geworden. Beispiel Frankreich: Die Wirtschaft befindet in den letzten beiden Quartalen auf einem Sinkflug. Und auch Deutschland hat mit 0,1 Prozent eigentlich kein Wachstum mehr.[6]

Siehe hierzu in „2018 – Deutschland nach dem Crash“ Kapitel 1.3. Die „EU-Titanic“: Das europäische Schiff sinkt

Kapitel 1.4. Deutschland am Abgrund

So ist es nicht verwunderlich, dass einer aktuellen Umfrage des EUobservers im Mai 2013 nach, vor allem in Südeuropa die Menschen zukünftig mit weniger Arbeitsplatzsicherheit, geringeren Löhnen, längeren Arbeitszeiten und unsicheren Renten rechnen. Außerdem gehen sie davon aus, dass sie weniger komfortabel und weniger Zeit mit der Familie verbringen können, als noch eine Generation zuvor.[7]

In Wahrheit also braut sich in der EU etwas zusammen, das bald nicht mehr politisch kontrollierbar ist: Massenproteste und sich entfaltende Jugendrebellionen.[8]

Siehe hierzu in „2018 – Deutschland nach dem Crash“ Kapitel 4.2. „Eurobellion (1-7)

Das also ist die Stabilität der Euro-Zone, mit der EZB-Chef Draghi durch die Welt tingelt. Dabei sind es nur Lügen. Und diese werden weitergehen. Bis zum bitteren Ende.

Auf der „2018“-Homepage finden Sie alle Informationen zu meinem Wirtschafts-Enthüllungsbuch:

http://2018crash.wordpress.com/

Zu bestellen in jeder Buchhandlung als Print- oder E-Book oder direkt beim Verlag:

http://www.gugra-media-verlag.de/Home.htm


[1] „Draghi: Märkte haben wieder ‚volles Vertrauen‘ in den Euro“ in: stern.de v. 23.05.13

[2] „Eurokrise: Südeuropa im eskalierenden Verfall“ in: investor-verlag.de v. 23.05.13

[3] „Athens neue Obdachlose“ in: Wienerzeitung v. 23.05.13

[4] „Griechenland: Der Tote wird geschminkt“ in: griechenland-blog.gr v. 18.05.13

[5] „Eurokrise: Südeuropa im eskalierenden Verfall“ in: investor-verlag.de v. 23.05.13///Euro-Krise stürzt Millionen Italiener in die Armut“ in: aargauerzeitung.ch v. 23.05.13

[6] „Grenzenlose Krise“ in: neues-deutschland.de v. 16.05.13

[7] „Südeuropäer: Die nächste Generation wird ein viel schlechteres Leben haben“ in: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de v. 18.05.12

[8] „Jugendarbeitslosigkeit in Europa auf Rekordniveau“ in: randzone-online.de v. 17.05.13

 

UNZENSIERT AT: „Streng vertraulich – Staatsaffäre Natascha Kampusch“


Die Internetplattform „unzensiert.at“ berichtet folgendes über mein Buch „Staatsaffäre Natascha Kampusch“ (zusammen geschrieben mit Udo Schulze):

http://www.unzensuriert.at/content/0013281-Streng-vertraulich-Staatsaff-re-Natascha-Kampusch

„Neue Nahrung erhalten die Zweifel über Tathergang und Aufklärung des Falles Natascha Kampusch. Nach Sonderkommissionen, Evaluierungsgremien und einem geheimen Unterausschuss im Parlament haben zwei engagierte Journalisten, die auf die politisch eingefärbte Medienlandschaft in Österreich nicht Rücksicht nehmen müssen, Hand an die Causa Kampusch gelegt.

Die beiden bundesdeutschen Autoren Guido Grandt und Udo Schulze widmen sich in ihrem neuen Faktenbuch „Staatsaffäre Natascha Kampusch“ nicht nur dem seinerzeitigen Entführungsfall und der jahrelangen Gefangenschaft des Opfers, sondern durchleuchten auf der Grundlage bisher geheimer Informationen und eigener Recherchen Umfeld und Netzwerke rund um die Tat, ihre vermeintliche Aufklärung und ihre Vermarktung. Dass der Kriminalfall Natascha Kampusch bzw. Wolfgang Priklopil gelöst sei, erscheint nach der Lektüre dieses Buches mehr als zweifelhaft. Der Untertitel: „Politskandal – Vertuschung – Opfer“ umschreibt den Inhalt in drei Worten.

So ist bis heute nicht geklärt, warum man die einzige Tatzeugin, die zwei Täter gesehen hat, für unglaubwürdig erklärt – gleichzeitig ist auch der Selbstmord des vermeintlichen „Einzeltäters“ Priklopil bis heute ein Mysterium. Dazu kommen das vom seinerzeitigen Soko-Leiter Franz Kröll angedeutete Handwerk eines „Netzwerkes höchster Kreise“ und die Begleitung von Kampusch durch ein Beraternetzwerk aus dem Umfeld der SPÖ nach ihrer Selbstbefreiung.

Natascha Kampusch ist für die Autoren ein dreifaches Opfer

Für die Autoren Grandt und Schulze ist Natascha Kampusch unabhängig von ihrer möglichen Mitwisserschaft über verschiedene Vorgänge und den tatsächlichen Verlauf ihrer Gefangenschaft in dreifacher Hinsicht ein Opfer. Dies formuliert das Autorenduo im Nachwort ihres Buches, das als offener Brief an Natascha Kampusch ausgeführt ist:

Es sind die vielen Details aus Ihrem Leben, die ein ganzes Bild ergeben. Das Bild eines gequälten Menschen, dessen Sehnsucht nach Normalität ob der von Ihnen gemachten Erlebnisse nie wieder gestillt werden kann. […] In diesen ersten Lebensjahren waren Sie zum ersten Mal Opfer, ein Opfer der Lebensumstände und der Gesellschaft, in der Sie aufwuchsen. […] Dann kam der 2. März 1998, der Morgen an dem Sie entführt, in ein Verlies gesperrt und anschließend wie eine Sklavin gehalten wurden. […] Erst als der Tag Ihrer Selbstbefreiung erreicht war, konnten Sie aufatmen, sich frei fühlen, wieder in die Sonne blinzeln und ein neues Leben beginnen. Doch schon kurz darauf wurden Sie zum dritten Mal Opfer. Opfer eines Stabes aus Beratern unterschiedlichster Ausprägung.

Staatsaffäre Natascha Kampusch ist im Verlag Weltenwandel erschienen…