Buchvorstellungen/Vorträge „2018 – Deutschland nach dem Crash“


Meine Vortrags- und Buchvorstellungsreisen zu meinem Wirtschafts-Enthüllungsbuch „2018 – Deutschland nach dem Crash“ gehen nun los.

Der 1. Termin ist am 27.06.13 Heimatstadt Balingen.

Beginn: 19.30 Uhr

Kostenbeitrag:  5,- EUR

Veranstaltungsort:

Daniel Buch + Papier GmbH Öffnungszeiten:
Friedrichstr. 6 Montag bis Freitag durchgehend
72336 Balingen von 9 bis 18.30 Uhr
Telefon 0 74 33 – 90 38 0 Samstag von 9 bis 14 Uhr
Telefax 0 74 33 – 20 46 3

BuchvorstellungGrandt_Buchhandlung_Daniel

Der 2. Termin folgt am 29.06.13 im bayrischen Regen:

Beginn: 19.00 Uhr

Veranstaltungort: Gasthof zur Alten Post (Saal), Hauptstr. 37, 94209 Regen / OT March

Kostenbeitrag: 10,- EUR

Vortrag_Regen

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Advertisements

THOMAS WEIS: Staatsaffäre Kampusch: Interview mit dem Buchautoren Guido Grandt


Cover-Buch

Gestern erschien auf dem Blog „Bürgerstimme.com“ http://www.buergerstimme.com/Design2/2013-06/staatsaffaere-kampusch-interview-mit-dem-buchautoren-guido-grandt/

folgendes Interview mit mir betr. „Staatsaffäre Natascha Kampusch“:

Der Fall Kampusch erhitzte jahrelang die Gemüter. Auf der einen Seite war er ein gefragtes Medienereignis, bei dem die Medien offensichtlich dazu beitrugen, eine eigene „medienkonforme“ Realität zu schaffen.

Zugleich gibt es allem Anschein nach Kreise, die den Mantel des Schweigens über den Fall ziehen möchten. Wir von Buergerstimme möchten beide Intentionen nicht unterstützen und suchten das Gespräch mit Guido Grandt, der sich intensiv mit dem Fall Kampusch und dessen Hintergründe auseinandergesetzt hat.

Buergerstimme: Herr Grandt, Sie haben mit Ihrem Kollegen Udo Schulze das Buch „Staatsaffäre Kampusch“ geschrieben, indem Sie ihnen zugespieltes Geheimmaterial verwenden. Bevor wir darüber einsteigen: Wie ist nach Ihren Erkenntnissen der derzeitige Stand der Ermittlungen im Fall Kampusch? Ist der Fall offiziell abgeschlossen oder wird weiter ermittelt?

Guido Grandt: Nachdem nun die “Cold Case”-Überprüfung der Causa Kampusch durch Ermittler des FBI, des BKA und der Evaluierungskommission im österreichischen Innenministerium beendet  ist und die internationale Kommission im April 2013 erklärte, daß zwar Ermittlungsfehler in einzelnen Stadien gemacht und es Fehleinschätzungen gegeben habe, ist der Fall Kampusch nun offiziell abgeschlossen. Dabei wurde auch die Mehrtäter-Theorie verworfen: Entführer Wolfgang P. handelte mit “hoher Wahrscheinlichkeit” alleine, auch wenn ein endgültiger Beweis nach wissenschaftlichen Kriterien nicht möglich sei, weil er nicht mehr am Leben ist. Zudem gebe es keine Verbindungen von ihm in die Pädophilen-, Sado-Maso- oder Rotlichtszene. Und: der Entführer hätte Selbstmord begangen. Es würde keine Hinweise auf ein Fremdverschulden geben.

Das ist ein Skandal: Damit widerspricht die internationale Kommission dem einstigen Endbericht des Ständigen Unterausschusses des Ausschusses für innere Angelegenheiten in wesentlichen Teilen. Hatten damit damals vernommene Zeugen gelogen? Wie ist es möglich, dass zwei hochrangige Ausschüsse/Kommissionen zu so verschiedenen Ergebnissen kommen? Und warum soll die internationale Kommission letztlich Recht gehabt und der Ständige Unterausschuss des Ausschusses für innere Angelegenheiten sich getäuscht haben? Ich möchte zwei Beispiele anführen:

Laut  dem Ständigen Unterausschuss des Ausschusses für innere Angelegenheiten  erklärte der Gerichtsmediziner bei Einvernahme  die offizielle Selbstmordleiche des Kampusch-Entführers Wolfgang Priklopil: Priklopils Leiche wurde bei seinem Eintreffen in “unüblicher Weise” nicht mehr in der Ausgangslage vorgefunden.

Die internationale Expertenkommission resümierte: Der erneut befragte Gerichtsmediziner will eine solche Aussage niemals gemacht haben.

Und nun? Warum hat der Gerichtsmediziner zwei verschiedene Aussagen gemacht? Und welche stimmt nun? Das wird nicht mehr hinterfragt!

Ein weiteres Beispiel: Die internationale Kommission kam zu dem Schluß, daß die Türe des Verlieses, in dem Natascha Kampusch eingesperrt war, sich ohne die Hilfe einer zweiten Person öffnen ließ. Doch in einem uns vorliegenden Aktenvermerk der Polizei heißt es dazu:

“Zuletzt soll noch darauf hingewiesen werden, dass auf dem Video vom Verlies deutlich zu sehen ist, dass ein Polizeibeamter die hinter dem Tresor befindliche Verliestüre mit Druck schließen mußte – was von außen (Tresorseite) mangels Griff aber nicht möglich wäre. Damit hätte aber auch der Versperrmechanismus (Gewindestange) nicht gegriffen, wenn nicht von innen (von Verliesseite) jemand die Türe geschlossen hätte.”

Dieser Aktenvermerk sagt also genau das Gegenteil, was nun die internationale Kommission feststellte. Zudem liegt uns ein Polizeivideo vor, das zeigt, daß das Verlies nur mit Hilfe von innen auch zu schließen und zu öffnen war. Das ist ein Skandal, der ebenfalls nicht weiter hinterfragt wird!

Buergerstimme: Das Ihnen vorliegende Material benennt – wie Sie und Ihr Kollege beim Alpenparlament Kongreß am 1.2 2013 gesagt haben – Personen des öffentlichen Lebens beim Namen, die in den Fall verstrickt sein könnten und/oder etwas zu verbergen haben. Damit gehen Sie selbst Risiken für Ihr Leib und Leben ein. Wie gehen Sie damit um und wie schützen Sie sich?

Guido Grandt: Im Buch haben wir diese Namen natürlich nicht genannt, sondern anonymisiert. Schon seit über 25 Jahren bewege ich mich als investigativer Journalist auf dem Hochseil von oftmals sehr prekärem und geheimen Wissen und seiner Veröffentlichung. Der beste Schutz ist die Öffentlichkeit, will heißen: Sollte es zu “Auffälligkeiten” von Dritten gegen uns oder unser Umfeld kommen, werden die Dateien, Dokumente, Fotos, Tonband- und Filmaufnahmen, die vertraulich bei Anwälten und Journalistenkollegen in Deutschland und im Ausland hinterlegt sind, in den Medien dieser Länder veröffentlicht und die Behörden eingeschaltet.

Buergerstimme: Nachträglich hat Frau Kampusch ein Teil ihrer Aussagen, die sie den Polizeibeamten gegenüber gemacht hat, verändert. Über die sexuellen Details wollte sie öffentlich schweigen. Nun werden im Film „3096 Tage“ genau solche Details gezeigt. Sind diese Details, etwa die Szene, bei der sie mit Kabelbinder gefesselt aggressiv sexuell mißbraucht wird, nach den Ihnen vorliegenden Materialien realitätsgetreu, und wo weicht der Film von der Realität ab?

Guido Grandt: Der Film weicht in vielen Sequenzen von der Geschichte ab, wie wir sie recherchiert und belegt haben. Es wäre zu umfangreich, an dieser Stelle darauf einzugehen, weil sich über 300 Seiten unseres Buches damit befassen. So haben wir es auch in die “offizielle” und die “inoffizielle” Geschichte des Falles Natascha Kampusch unterteilt. Aber ein Beispiel möchte ich nennen: Medien berichten darüber, daß Natascha Kampusch von ihrem Entführer sexuell mißbraucht, also vergewaltigt wurde. In ihrer Autobiographie spricht sie von “kuscheln”. Uns liegt das Protokoll ihrer Polizeivernehmung kurz nach ihrer Flucht vor. Auf die Frage einer Polizeibeamtin, ob sie mit dem Entführer Geschlechtsverkehr hatte, antwortet sie, daß sie Geschlechtsverkehr hatte und sie diesen freiwillig mit ihm vollzog. In einem anderen Polizeiprotokoll, das uns vorliegt, heißt es: “Zu einem sexuellen Kontakt mit P. (also dem Entführer) befragt gab sie an: “Es hat die ganze Zeit keine Vergewaltigung gegeben.”

Wir haben nun also drei Versionen: Einmal nur kuscheln, dann Vergewaltigungen und schließlich doch freiwilligen Geschlechtsverkehr. Ich gehe davon aus, daß Natascha Kampusch bei ihren Vernehmungen dahingehend die Wahrheit gesagt hat.

Buergerstimme: Zwischenzeitlich hat sich auch der Vater von Kampusch in Form eines Buches zu Wort gemeldet und liefert eine eigene, andere Sicht der Dinge. Er sieht – wie die Merkur am 26.2.2013 schreibt – das Martyrium seiner Tochter als Mysterium. So erscheint ihm die Beziehung zwischen Natascha und Priklopil verschleiert, etwa der Sachverhalt, daß sie in seinem Bett schlief. Konkret bezweifelt er, daß Frau Kampusch überhaupt jahrelang im Kellerverlies leben mußte. Und bezogen auf den Zeitpunkt der Flucht mutmaßte er, daß seine Tochter mit ihrer Flucht wartete, bis sie 18 Jahre alt war, weil sie mit 18 weder in ein Heim noch zu ihren Eltern zurück mußte. Frau Kampusch soll über die Aussagen ihres Vaters erschüttert gewesen sein. Gibt es Belege, die nahelegen, daß etwas an den Vermutungen ihres Vaters dran ist?

Guido Grandt: Ja, dazu gibt es auch Zeugenaussagen, die uns schriftlich vorliegen, sowie andere Belege. Wir gehen explizit auf diese Thematik ein: Natascha Kampusch und ihr Aufwachsen im sozialen Brennpunkt. Natascha hat noch kurz vor ihrer Entführung ihr Leben so gehasst, daß sie sich sogar vor ein Auto werfen wollte. Sie ist vernachlässigt und regelmäßig geschlagen worden.

Buergerstimme: Nach den Ihnen vorliegenden Informationen gibt es starke Zweifel über den Selbstmord von Herrn Priklopil wie an dem des Ermittlers Oberst Kröll. Beides stützt die These, daß es in dem Fall um mehr geht als um den Einzeltäter Herrn Priklopil. Können Sie ein zwei Beispiele nennen, die es rechtfertigen, von einer Staatsaffäre Kampusch zu sprechen?

Guido Grandt: Die Entführung Natascha Kampuschs ist nur ein Rädchen in einem größeren Zusammenhang: Der einstige Chefermittler Franz Kröll vermutete ein elitäres Netzwerk, das dahinter steckt. Unseres Erachtens nach hatte er Recht und musste sterben, weil er gewissen Leuten zu nahe kam!  Der Fall Kampusch führt in die dunklen Abgründe von Kinderpornographie und Kinderprostitution. Er zeigt auf, wie ein ganzer Staat erschüttert werden kann. Wie kriminelle Vertuschungen, Manipulationen und Vetternwirtschaften auf Ebenen der Politik und Justiz, von Geheimdiensten und Medien, sein Gefüge wie Krebszellen zerfressen können und wie scheinbar unzusammenhängende Sachverhalte und hochrangige Protagonisten in einem weitgefächerten Netzwerk zusammenhängen. Aus diesem Grund ist der Fall Kampusch ein staatsgefährdender Skandal. Eine Staatsaffäre, die uns drastisch die Schattenseite eines Rechtsstaates vor Augen führt.

Buergerstimme: Sie sagten in dem Interview beim Alpenparlament Kongreß, daß es ihnen unmöglich war, mit Frau Kampusch in Kontakt zu treten, weil sie abgeschirmt wird. Welche Rolle spielen Ihrer Meinung nach die Personen, die Frau Kampusch betreuen oder abschirmen? Konkret: Besteht der Verdacht, daß diese Personen mehr als nur Frau Kampusch vor der Öffentlichkeit schützen?

Guido Grandt: Das Kampusch-Berater-Team spielt sicher eine große Rolle bei der “Vermarktung” des Falles. Aus diesem Grund haben wir gerade diesem ein großes Kapitel gewidmet. Ein Beispiel: Uns liegt ein Polizei-Aktenvermerk vor, der besagt, daß die Anwaltskanzlei L., die Kampusch vertritt, nur wenige Tage nach ihrer Flucht plante, sie von ihrem Unterbringungsort – dem Allgemeinen Krankenhaus in Wien – wegzubringen, da sie Verträge mit verschiedenen Medien in Österreich und Deutschland hatte. Nur mit körperlicher Gewalt konnte dieses Wegschaffen des Opfers verhindert werden. Das ist doch ein Skandal und zeigt, wie rücksichtslos mit dem Opfer von Anfang an umgegangen wurde.

Buergerstimme: Angeblich sollen Gerüchte über Ihr Buch, das im Weltenwandel-Verlag erschienen ist, gestreut worden sein, um den Verkauf zu behindern. Können Sie etwas dazu sagen? Und können Sie etwas über die Resonanz sagen, die Sie von verschiedener Seite auf Ihr Buch hin erhalten haben? Gab es Zuspruch? Gab es Drohungen?

Guido Grandt: Interessanterweise tauchten noch vor der Auslieferung des Buches im Internet in verschiedenen Foren Gerüchte auf, daß es das Buch nicht geben, es bei dem Weltenwandel-Verlag sich um einen Betrug handeln würde. Es wurde Stimmung gemacht, die Finger von dem Buch zu lassen. Dahingehend glaube ich nicht an einen Zufall, sondern um das bewußte Lancieren von Falschinformationen, um den Abverkauf zu be- oder zu verhindern. Bislang haben wir nur eine äußerst positive Resonanz auf das Buch bekommen. Und viel Lob für unsere journalistische Hartnäckigkeit.

Das Interview für Buergerstimme führte Thomas Weis.

Weitere Informationen zum Buch und Fall unter: http://www.verlag-weltenwandel.com/

Buch „Staatsaffäre Natascha Kampusch“: Stellungnahme Verlag Weltenwandel


Auf Grund eines Satzfehlers, der sich beim Umbruch in der Druckereidatei einschlich, ist ein kleiner Teil der Fußnoten leider nicht gedruckt worden.

Wir werden zukünftig jedem Buch ein entsprechendes Beiblatt mitgeben, damit die Leser die vollständigen Informationen bekommen.

Der VERLAG WELTENWANDEL entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten.

Die Leser der bereits ausgelieferten Bücher mögen sich zwecks Anforderung eines solchen Beiblattes bitte direkt mit dem Verlag (info@verlag-weltenwandel.com) in Verbindung setzen.

VERLAG WELTENWANDEL UG (haftungsbeschränkt)
In der Mehleck 1 – D-56459 Elbingen
Tel.: +49 (0)6435 408805
Fax.: +49 (0) 6435 408806
info@Verlag-Weltenwandel.com
AG Montabaur HRB 23500
Geschäftsführer: Günter Saur

Peter Jamin: „Die Scheinheiligkeit der SPD“


Mein Kollege Peter  Jamin hat auf seiner  Kolumne „Auf einen Cappuccino“ auf dem Internet-Wirtschaftsportal „business-on.de/duesseldorf“ einen interessanten Beitrag verfasst, den ich nachfolgend wiedergeben möchte:

Pressemitteilung vom 13. Juni 2013

Peer Steinbrück kassierte von Geldspielautomaten-Betreibern

15.000 Euro für simple Tischrede zu seinem Buch „Unterm Strich“

Kolumnist Peter Jamin wirft dem Kanzlerkandidaten und der SDP-Bundestagsfrak-tion im Umgang mit der Spielsucht von 250.000 Glücksspielern Scheinheiligkeit vor

Für eine Tischrede über sein neues Buch „Unterm Strich“ hat der damalige SPD-Bundestagsabgeordnete und gegenwärtige Kanzlerkandidat Peer Steinbrück am 24. November 2010 von den im Berliner „Forum für Automatenunternehmer in Europa e.V.“ organisierten Geldspielautomaten-Betreibern 15.000 Euro Honorar erhalten.

Das schreibt der Düsseldorfer Schriftsteller Peter Jamin heute in seiner Kolumne „Auf einen Cappuccino“ auf dem Internet-Wirtschaftsportal „business-on.de/duesseldorf“ unter dem Titel „Peer Steinbrück, ein Vortrag und 250.000 Spielsüchtige“.

Die Geldspielautomaten-Betreiber stehen seit Jahren in der Kritik, weil u.a. nach Meinung von Suchtexperten wie der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, das Risiko für Pathologisches Glückspiel – im Volksmund Spielsucht genannt – „am höchsten an Geldspielautomaten ist. Gerade der Markt der Geldspielautomaten verzeichnete in den letzten Jahren ein deutliches Umsatzplus. Die Anzahl der aufgestellten Automaten in Gaststätten und Spielhallen ist im Jahr 2010 auf 235.000 Geräte (2009: 227.000 Geräte) angewachsen“ (Drogenbericht 2013).

Erst einen Monat vor Steinbrücks Vortragstermin, am 22. Oktober 2010, hatte die SPD-Bundestagsfraktion, der Steinbrück schon damals angehörte,  über die zuständige Berichterstatterin, der Bundestagsabgeordneten Angela Graf, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, in einer Pressemitteilung  als „Marionette der Wirtschaft“ bezeichnet und ihr „fragwürdiges Engagement in der Suchtprävention“ vorgeworfen.

Peter Jamin kritisiert in seiner Kolumne die Scheinheiligkeit der SPD-Politik: „Da nimmt ein SPD-Bundestagsabgeordneter in alle Stille unverschämt viel Geld für eine simple Buchvorstellung von den Geldspielautomaten-Betreibern und zur gleichen Zeit schießen seine SPD-Bundestagskollegen wegen dieser Berufsgruppe lauthals gegen die Bundesregierung und deren Drogenbeauftragte.“

Rund sechs Wochen nach Steinbrücks Vortrag warf die SPD-Bundestagsfraktion der Bundesregierung in einer Pressemitteilung vom 12. Januar 2011 vor, die Bekämpfung von Glückspielsucht sei für sie „von geringem Interesse“, die wachsende Spielsucht im Bereich der Geldspielautomaten „nehme sie offensichtlich gerne in Kauf“: „Die Lobbys haben Schwarz-Gelb weiterhin fest im Griff.“

Für Kolumnist Jamin „stellt sich angesichts eines 15.000-Euro-Honorars für eine einfache Tischrede natürlich die Frage, wer denn wohl eher eine Marionette ist und wen die Lobbyisten besser im Griff haben?!“

Der Journalist und Schriftsteller Peter Jamin hat sich in Büchern und Fernsehfilmen immer wieder mit den Opfern in der Gesellschaft befasst, u.a. in seinem, vom „Weißen Ring“ unterstützten Sachbuch „Opfer – das Leben nach dem Überleben“ und zuletzt in dem Sachbuch „Abgeknallt – Gewalt gegen Polizisten“, für das er von der Gewerkschaft der Polizei erst vor wenigen Monaten für „herausragende journalistische Leistung“ mit dem „GdP-Stern“ ausgezeichnet wurde. Als Experte für Vermisstenfälle und Autor des Buches „Vermisst – und manchmal Mord“ weiß Jamin, dass immer wieder auch Spielsüchtige, die mit ihren Problemen nicht mehr fertig werden, letztlich ein Vermisstenschicksal erleiden.

Die komplette Jamin-Kolumne „Auf einen Cappuccino“ finden Sie unter:

http://www.business-on.de/duesseldorf/

http://www.business-on.de/duesseldorf/die-jamin-kolumne-auf-einen-cappuccino-peer-steinbrueck-ein-vortrag-und-250-000-spielsuechtige-_id29114.html

 

Weitere Informationen: Peter Jamin, www.jamin.de, Telefon 0211-4920566

peterjamin@mac.com

———————————————————————————————————-Beachten Sie auch:

Kostenloser Update-Newsletter zu meinem Wirtschafts-Enthüllungsbuch „2018 – Deutschland nach dem Crash“ hier anfordern:

Enthüllungsbuch „Staatsaffäre Natascha Kampusch“: Schlägt die „Gegenseite“ zurück?


Mein – auf diesem Blog schon öfters angekündigte – Buch „Staatsaffäre Natascha Kampusch – Politskandal, Vertuschung, Opfer“ (zusammen mit Udo Schulze) sorgt schon vor der eigentlichen Auslieferung für Furore: In diversen Blogs wird darüber diskutiert, ob es sich bei dem Werk (und dem Vertrieb) um „Betrug“ handelt oder nicht.

Leser sollen  von ihren Bestellungen zurücktreten sein oder Abstand davon genommen haben, weil es ihnen „nicht ganz geheuer“ vorkommt.  Und es wird ernsthaft gefragt, ob das Buch „Staatsaffäre Natascha Kampusch“ nicht etwa ein „Fake“ ist!

Dazu folgendes:

Der Druck und die Auslieferung des Buches haben sich  verzögert! Seit Ende letzter Woche ist „Staatsaffäre Natascha Kampusch“ nun aus der Druckerei und wird jetzt ausgeliefert!

Der Verlag hat das Buch bedauerlicherweise erst vor kurzem beim „Verlag lieferbarer Bücher (VLB)“ gemeldet, so dass es Buchhändler auch nicht finden konnten, weil es dort offiziell noch nicht gelistet war.

Das Buch ist also weder ein Fake, noch handelt es sich um Betrug!

Ich gehe davon aus, dass diese Gerüchte von der „Gegenseite“ bewusst gestreut werden, um den Abverkauf des Buches zu ver- oder zu be-hindern.

Also: bestellt das Buch, es ist da und kann nun geliefert werden!

Egal wie, die Wahrheit wird sich auch in diesem Fall verbreiten: „Staatsaffäre Natascha Kampusch – Politskandal, Vertuschung, Opfer“. Tatsachen und Fakten.

Enthüllt: So sieht das „Euro-Crash-Szenario“ aus!!!!


Auf dem Onlineportal „Neopresse“ ist mein Artikel „2018 – Was geschieht nach einem Euro-Crash mit Deutschland?“ erschienen:

http://www.neopresse.com/politik/dach/2018-was-geschieht-nach-einem-euro-crash-mit-deutschland/

Dort anklicken und kommentieren oder hier weiterlesen:

Was geschieht nach einem Euro-Crash mit Deutschland? Mit unseren Familien, unserem Vermögen, mit jedem von uns? Was verschweigt die Politik?

»Merkel: Kein rasches Ende der Schuldenkrise«.

»Schäuble: Erhebliche Fortschritte bei Bekämpfung der Finanzkrise«.

Zwei Meldungen am selben Tag. Gerademal drei Stunden auseinander. Geäußert von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundefinanzminister Wolfgang Schäuble. Aber wer von beiden hat recht? Wem soll man glauben?

Fragen, die sich angesichts der kommenden Bundestagswahl und Landtagswahlen auch die Bürger stellen. Und das nicht erst seit gestern. Letztlich zeigen diese beiden Meldungen wie chaotisch die Informationspolitik der Bundesregierung ist. Manchmal weiß der eine nicht, was der andere sagt. Vor allem in und über die Eurokrise wird der Durchschnittswähler für dumm »verkauft«. Kommen Euro-Crash und Staatsbankrott wirklich nicht, wie landauf und landab gepredigt wird? Und wenn doch – wann?

Diplom-Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler Bernd-Thomas Ramb hat eine »Wahrscheinlichkeitskurve« für eine Währungsreform entworfen, die auf der demografischen Entwicklung Deutschlands basiert. Demnach würde eine solche im Jahr 2017 50 Prozent Wahrscheinlichkeit erreichen. Und 2018 wäre diese größer, als dass sie nicht käme.

Inzwischen wird der Crash der europäischen Einheitswährung nicht nur mehr unter vorgehaltener Hand diskutiert. Auch wenn es immer noch »EU-Gutmenschen« wie EZB-Chef Draghi gibt, der postuliert, die Märkte hätten »volles Vertrauen, dass der Euro eine starke und stabile Währung« bleibe.

Doch was, wenn die Euro-Währungszone tatsächlich zusammenbricht? Was würde das für jeden einzelnen und sein Vermögen bedeuten? Das fragen sich inzwischen auch immer mehr Menschen und zwar nicht nur in den so genannten Krisenländern, sondern auch im vermeintlich »stabilen« Deutschland und Österreich.

Natürlich liegen die Pläne für ein solches Szenario schon längst in den Schubladen: Bei großen Wirtschaftsunternehmen, Versicherungen, Banken, Militär, Geheimdiensten und natürlich den Regierungen. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits, sind grundgesetzlich abgesegnet. Nur der »normale« Bürger weiß nichts darüber. Bis jetzt.

Das »Crash-Szenario«:

An den Börsen herrscht die nackte Panik – die Kurse stürzen fast senkrecht ab. Die meisten Banken crashen. Das Schreckgespenst der Hyperinflation – als Verkettung wirtschaftlicher, sozialer und politischer Umstände – sucht Europa und auch Deutschland heim. Ganz plötzlich, aus dem Nichts und ohne Vorwarnung. Die Bürger haben keine Möglichkeit sich darauf vorzubereiten oder irgendwelche (Sach-)Werte in Sicherheit zu bringen.

Die Bundesregierung verkündet die bereits 1968 erlassenen Notstandsgesetze. Eine Notstandsverfassung regelt und sichert von nun an die Handlungsfähigkeit des Staates. Dabei muss das Parlament gegenüber der Regierung Rechte aufgeben. Während des Staatsnotstands wird auch tief in die persönliche Freiheit der Bürger eingegriffen und deren Grundrechte eingeschränkt: Beispielsweise wird das Briefgeheimnis und das Post- und Fernmeldegeheimnis zum »Schutz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung« beschränkt. Ebenso das Recht auf Freizügigkeit. Ab sofort haben die Bürger nicht mehr das Recht jeden Ort ihrer Wahl zu betreten, zu verbleiben oder diesen zu verlassen. Mit »Betretensverboten« will die Regierung Unruhegebiete verhindern, um Aufständen entgegenzuwirken. Auch politische Demonstrationszüge und das Bürgerrecht der Reisefreiheit werden eingeschränkt.

Im ersten Jahr nach dem Crash schrumpft die deutsche Wirtschaft um 10 Prozent. Der internationale Handel bricht ein. Preise für Lebensmittel, Kleidung, Medikamente und dringend benötigten Gebrauchsgegenständen erhöhen sich dramatisch. Autofahren wird aufgrund der hohen Spritpreise zum Luxus. Wegen der durch die inflationäre Finanzpolitik erzwungenen Konsumzurückhaltung kommt es in den Industrie- und Wirtschaftsbetrieben zu Unterauslastungen der Produktionskapazitäten. Die Arbeitslosigkeit steigt auf annähernd 10 Millionen. Und diejenigen, die noch Arbeit haben, müssen mit drastischen Lohnkürzungen auskommen. Gleichzeitig steigen die Beiträge zur Sozialversicherung. Die Renten werden um bis zu 40 Prozent gekürzt, zudem auch noch besteuert. Die Einlagen der privaten Rentenkassen werden beschlagnahmt und in das gesetzliche Rentensystem zwangsüberführt.

Doch all diese Maßnahmen nützen nichts: Der einstige Wohlfahrts- und Sozialstaat kann nur noch schleppend, dann gar nicht mehr finanziert werden. Die Sozialtransfers brechen zusammen. Es können keinerlei öffentliche Leistungen mehr erbracht werden. So gehen auch über 7 Millionen Hartz-IV-Empfänger leer aus, ebenso jene, die bislang Arbeitslosenunterstützung erhalten haben.

Auch der Mittelstand ist von den Einsparungen und Kürzungen betroffen und verarmt zusehends. Viele können ihre Hypothekenkredite oder Mieten nicht mehr bezahlen. Zwangsenteignungen und Zwangsräumungen sind an der Tagesordnung. In den Städten entstehen neue »Armenviertel«.

Die Preise für Fleisch, Milch, Gemüse und Brot steigen um über 60 Prozent. Und das ist erst der Anfang. Schließlich werden sie so teuer, dass die Mehrheit der Haushalte ihre täglichen Mahlzeiten drastisch reduzieren müssen.

Die Kriminalität ufert aus. Vor allem Mord, Totschlag, Raub, Vergewaltigungen, Prostitution, Jugend- und Drogenkriminalität. Auch der Links- und Rechtsterrorismus nimmt zu.

Zudem können sich die meisten Menschen teure Medikamente oder medizinische Behandlungen nicht mehr leisten, weil Apotheker und Ärzte nur noch Bargeld annehmen. So entsteht eine »Reichen- und Armen-Medizin«.

Die Verelendung breiter Gesellschaftsschichten führt zwangsläufig zu Massendemonstrationen, Unruhen und Aufständen, die schließlich in eine »Eurobellion«, in einen Bürgerkrieg führen. Vor einiger Zeit erst sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble:

Gesellschaften können schnell in Panik geraten, wenn sie keine Zukunftsperspektiven sehen.

Genauso wird es kommen.

Der Staat schlägt mit aller Härte zu: nicht nur die Bundeswehr, sondern auch verschiedene Spezialeinheiten wie die »Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSUKr)«, die »Division Spezielle Operationen (DSO«, die multinationale und paramilitärische »European Gendarmerie Force (EUROGENDFOR)« und das »Kommando Spezialkräfte (KSK)« beteiligen sich an der Aufstandsbekämpfung im Inland. Und dies völlig legal.

Auf dem Höhepunkt der Hyperinflation kommt es schließlich zur Währungsreform: Nur so kann sich der Staat von seinem enormen Schuldenberg befreien und geordnete Verhältnisse schaffen. Die Neue Mark wird – im wahrsten Sinne des Wortes – »bei Nacht und Nebel« als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Doch die Währungsreform bringt eine erneute Vermögensenteignung der Bürger mit sich, genauso wie massive Steuererhöhungen. Erst danach kann überhaupt wieder an den wirtschaftlichen und sozialen Aufbau Deutschlands gedacht werden.

Das ist ein Teil des Szenarios das die Bürger nach einem Euro-Crash erwartet. Allerdings hat dies nichts mit Verschwörungstheorien oder Science Fiction zu tun, sondern ist wohl belegt. Gerade deswegen wagt es kein etablierter Volksvertreter, offen darüber zu sprechen. Es zeigt die ungeschminkte Wahrheit über den Ver- und Zerfall des gewohnten Sozial- und Wohlstandsstaates. Den »Sturz aus ehemaliger Herrlichkeit«, wie es Professor Jorgen Randers von der Norwegian Business School einmal in einem anderen Zusammenhang ausdrückte. Denn in jeder Krise »müssen Menschen auf ganz existentielle Weise den Preis für den Verlust der Glaubwürdigkeit des Geldes zahlen« (Christina von Braun, Professorin für Kulturtheorie).

Natürlich gibt es Alternativen, um diese Katastrophe noch abzuwenden. Allerdings zu Lasten der größten EU-Geberländer und der Steuerzahler. Doch die Zeit läuft davon. Es ist nicht mehr »fünf vor zwölf«: Es ist bereits »Zwölf«!

Kostenloser Update-Newsletter zum Wirtschafts-Enthüllungsbuch „2018 – Deutschland nach dem Crash“ hier anfordern: