Großer Erfolg für meine Kino-Premiere „Hinter dem Dorf die Hölle“!


Hinter dem Dorf die Hölle
Dokumentarfilm (Deutschland 2012)
FSK ab 0 freigegeben

Großer Erfolg bei der Kino-Premiere meines Dokumentarfilms „Hinter dem Dorf die Hölle“.

Der Film wurde erstmals in einem Kino gezeigt – gestern im Bali-Kino in Balingen. Die Vorstellung war so gut besucht, dass der Film sogar ein zweites Mal gezeigt werden musste, um dem Zuschauerandrang gerecht zu werden.

Neben MdL und Landrat Günther-Martin Pauli habe auch ich vorab eine Einführung in den Film gehalten. Die Resonanz war außerordentlich positiv, die Zuschauer sehr betroffen und bewegt.

Vor allem haben wir unser Ziel eines Generationsübergreifenden Projektes erreicht: Wir haben in den Film nicht nur Zeitzeugen von damals eingebunden, sondern auch Jugendliche (Schüler) etc. Aus diesem Grund war ich auch sehr froh, dass zur Kinopremiere nicht nur ältere Interessierte, sondern auch junge Menschen kamen.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank.

Ein Interview mit SWR 2 (Radio) mit mir und dem Politiker Pauli wird heute gesendet werden.

HINTER DEM DORF DIE HÖLLE

Die vergessenen Konzentrationslager auf der Schwäbischen Alb

Ein Film von Guido Grandt

„Dein Auge sei wach, gleich hinter deinem Dorf findest du die Höllen.“

Gerhard Lempp (Initiative Gedenkstätte Eckerwald e.V.)

Auschwitz, Treblinka, Buchenwald, Dachau – unauslöschlich und für immer haben sich diese Namen als Symbole für die Terrorherrschaft und Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten in das Menschengedächtnis eingeprägt.

Weitgehend vergessen hingegen ist das „Unternehmen Wüste“, das Ölschieferprogramm der Nazis auf der Schwäbischen Alb mit den letzten Konzentrationslagern des Dritten Reiches: in Bisingen, Frommern, Erzingen, Schömberg, Schörzingen, Dormettingen, und Dautmergen. 12.000 KZ-Häftlinge mussten unter katastrophalen Zuständen in den Ölschieferwerken arbeiten, wurden in den dazu gehörenden Zwangsarbeitslagern der SS eingesperrt. Dabei starben 3500 Menschen einen grausamen, einen sinnlosen Tod.

Guido Grandt beleuchtet in seinem Film „Hinter dem Dorf die Hölle“ Hitlers letzte Hoffnung: das „Unternehmen Wüste“. Gedreht an Originalschauplätzen lässt er Zeitzeugen und die letzten Überlebenden der „Wüste-Konzentrationslager“ zu Wort kommen, vergisst dabei keineswegs die jüngere Generation, sondern bindet sie mit ein.

Eine aufwühlende Dokumentation – ein wichtiges Stück Zeitgeschichte.

„Das KZ Dautmergen war eine Hölle, eine Knochenmühle, schlimmer als Auschwitz.“

Jacek Zieliniewicz (Überlebender KZ Auschwitz-Birkenau und KZ Dautmergen)

„DAS DORF HINTER DER HÖLLE“ ist ein Film der Reihe „gugra-media History“

Sprache Bildformat Tonformat Disc-Typ Ländercode Laufzeit

Deutsch 16:9 Stereo DVD-5 0 PAL ca. 44 Min.

ISBN 978-3-9813329-5-7

EUR 12,95

(inkl. gesetzl. Mwst)

Bestellen bei: guido.grandt@wirsind.tv

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Diskussion: „Öffentliche Nennung einer ethnischen Gruppe = Diskriminierung?“


Ich möchte eine ältere Meldung über einen pakistanischen Kinderschänderring in England als Grund nehmen, um zu einer Diskussion anzuregen, ob Täter anderer Ethnien als solche in der Presse/Öffentlichkeit genannt werden dürfen oder nicht? Oder löst die Nennung der ethnischen Zugehörigkeit rassistische Vorbehalte, Dikriminierung oder Vorurteile aus? Was meinen die Leser meines Blogs dazu?

Die Präambeln des deutschen Presserats dazu:

Ziffer 12 – Diskriminierungen
Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.

Richtlinie 12.1 – Berichterstattung über Straftaten
In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.
Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

Quelle:
http://www.presserat.info/inhalt/der-pressekodex/pressekodex/richtlinien-zu-ziffer-12.html

Ist das tatsächlich so? Was sagen Sie dazu? Kommentieren Sie Ihre Meinung! Danke!

Nachfolgend der Bericht, der diesbezügliche Diskussionen in Großbritannien auslöste:

Novopress enthüllt: Pakistanischer Kinderschänderring in Oxford ausgehoben

13.04.2012 – OXFORD (Novopress)- Kinderschänderringe werden in Großbritannienmit schöner Regelmäßigkeit aufgedeckt. Doch die Mainstream-Medien, allen voran die BBC, machen darüber so gut wie kein Aufsehens mehr. Warum wohl? An sich ist die Erklärung sehr einfach…

Ende 2010 wagte es ein Reporter der Daily Mail, das Schweigen zu brechen, nachdem ein besonders grausiger Fall ruchbar geworden war: „Es geht hier um ein Thema, das im politisch korrekten Großbritannien von heute de facto tabu ist – ein Thema, das von der Polizei, den Gerichten und selbst von den Einrichtungen zur psychologischen Unterstützung der Opfer so gut wie nicht angesprochen wird. Die Realität ist die, dass es sich bei den Tätern fast durchwegs um „Asians“ [das „Codewort“ für Pakistanis] handelt und bei den Opfern um Angehörige der weißen Rasse.“ Ein wenig zählten die Times und der Daily Telegraph insgesamt 17 Prozesse seit dem Jahre 1997 auf, bei denen es zur Verurteilung von Gruppen von Männern wegen sexueller Ausbeutung von Mädchen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren kam: 53 der 56 Verurteilten waren pakistanischer Herkunft, 50 von ihnen Muslime. Den Einrichtungen und Verbänden, die es sich zum Ziel gemacht haben, Opfern von sexuellem Missbrauch zu helfen, wurden kritisiert, weil sie bewusst zu verbergen suchten, „welche Rolle pakistanischen Muslime in Großbritannien bei der sexuellen Ausbeutung von weißen Mädchen spielen.“ Polizisten hatten der Zeitung unter dem Siegel der Anonymität anvertraut, dass es sich bei den Schuldsprüchen nur um einen kleinen Teil der tatsächlich registrierten Verbrechen handle. „Diese Mädchen“, so berichtete ein führender Polizeibeamter zerknirscht, „gingen von Hand zu Hand und wurden behandelt wie Fleisch. Um solche Verbrechen zu stoppen, müssen wir darüber sprechen, aber niemand hier bei uns traut sich, das zugrundeliegende ethnische Problem anzusprechen.“

Auch heute, achtzehn Monate danach, hat sich daran nichts geändert. Die britische Polizei hat vor wenigen Tagen bekanntgegeben, dass eine Gruppe von [nicht näher bezeichneten!] Männern in Oxford wegen eines neuerlichen Falles von sexueller Ausbeutung von 24 Mädchen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren festgenommen wurde. „Wir sind sicher, hier eine kriminelle Gruppe aufgedeckt zu haben, die Mädchen für Zwecke der sexuellen Unzucht verkauft haben.“ Die Anklagebehörden sprechen von Prostitution von Minderjährigen, Verabreichung von Drogen zum Zwecke der Vergewaltigung, Zuhälterei und sexueller Abhängigmachung. Nach Angaben der Polizei seien die betroffenen Mädchen äußerst verletzlich gewesen und deshalb habe mach sich gezielt an sie herangemacht. Dies würde vor allem auf Kinder zutreffen, die von zu Hause weggelaufen sind. Die Polizei weigerte sich jedoch, „Informationen über die Nationalität der Verdächtigen bekanntzugeben.“

Sheila Taylor, die Direktorin der Nationalen Arbeitsgruppe für sexuell ausgebeutete Kinder und Jugendliche, beeilte sich der Presse mitzuteilen, dass man sich der Opfer angenommen habe; sie konnte aber nicht umhin, extra darauf hinzuweisen (warum wohl?), dass „die Erfahrung der Mitglieder unseres Netzes die [sei], dass sowohl die Opfer als auch die Täter aus einer Vielzahl von kulturellen und sozialen Milieus entstammen.“

Die lokalen Medien gaben dann doch die Namen von sechs Männern preis, die in Untersuchungshaft genommen wurden undvor dem Gericht in Oxford erscheinen mussten:
• Akhtar Dogar wird beschuldigt, drei Vergewaltigungen, eine Kindervergewaltigung, drei Fälle von Kinderprostitution, eine Todesdrohung und Zuhälterei begangen zu haben.
• Sein Bruder Anjun Dogar wird der Vergewaltigung von Kindern, der Kinderprostitution und der Zuhältereibeschuldigt.
• Kamar Jamil werden vier Vergewaltigungen, zwei Fälle von Kinderprostitution, eine Todesdrohung, und der Besitz von Kokain mit der Absicht, jemanden Dritten damit zu beliefern, vorgeworfen.
• Zeshan Ahmedwerdenzehn Fälle von sexuellen Beziehungen mit Kindernvorgeworfen.
• Bassan Karrar wird beschuldigt, ein junges Mädchens vergewaltigt zu haben.
• Seinem Bruder Mohammed Karrar wird vorgeworfen, zwei Vergewaltigungen von Kindern begangen zu haben und einem Kind Kokain zur Verfügung gestellt zu haben.
• Sieben weitere Männer, deren Namen nicht veröffentlicht wurden, wurden gegen Kaution freigelassen.

Die Zahl der identifizierten Opfer liegt mittlerweile bei 38, alle im Alter von 11 bis 16 Jahren.

Quelle: http://fr.novopress.info/110672/un-gang-de-pedophiles-pakistanais-arrete-a-oxford/

„Deutschland einig Steuerland“ – So werden Sie vom Staat abgezockt!


In diesem Jahr stehen nicht nur verschiedene Landtagswahlen an, sondern auch die Bundestagswahl.
Eines scheint sicher: egal ob Schwarz/Gelb, Rot/Grün oder eine andere Parteienkonstellation: Nach der Bundestagswahl werden Steuererhöhungen kommen, wurden diese doch schon von den unterschiedlichsten Parteienchefs angekündigt.

Es kann auch nicht anders sein, denn durch die unglaublich hohen ESM-Haftungen für die EU-Krisenländer und die desaströse Euro-Politik ist mehr Geld nötig als jemals zuvor in der Geschichte Deutschlands.

Stellen Sie sich also schon jetzt darauf ein, dass der Staat nach den Bundestagswahlen noch viel tiefer in Ihre Tasche greifen wird.

Das beste Beispiel hierfür sind die Verhältnisse in Griechenland, Spanien und Portugal: Hier werden nicht nur die Preise erhöht und Löhne gekürzt, sondern stetig Steuern angehoben. Wie so eine Konjunktur wieder in Gang kommen soll bleibt mehr als fraglich.

Nachfolgend habe ich aufgeführt, wie der deutsche Staat Sie bislang schon abzockt.

Deutschland ist ein wahres „Steuerschlaraffenland“:

Steuern in Deutschland:

Abgeltungsteuer
Abzugsteuern bei beschränkt Steuerpflichtigen Alkopopssteuer
Agrarabgaben
Anteilseigner
Antragsveranlagung
Außergewöhnliche Belastungen
Baulandsteuer
Beförderungsteuer
Besitz- und Verkehrsteuern
Biersteuer
Börsenumsatzsteuer
Branntweinsteuer/Branntweinmonopol
Einfuhrabgabe
Einfuhrumsatzsteuer
Einkommensteuer
Energiesteuer
Erbanfallsteuer
Erbschaftsteuer/Schenkungsteuer
Ergänzungsabgabe
Essigsäuresteuer
Festzusetzende Einkommensteuer
Feuer-Betriebsunterbrechungsversicherung
Feuerschutzsteuer
Feuerversicherung
Versicherungsteuer
Gemeindesteuern
Gesellschaftsteuer
Getränkesteuer
Gewerbesteuer
Grunderwerbsteuer
Grundsteuer
Hagelversicherung
Hundesteuer
Hypothekengewinnabgabe
Investitionsteuer
Jagd- und Fischereisteuer
Kaffeesteuer
Kapitalerträge
Kapitalertragsteuer
Kernbrennstoffsteuer
Einkommensteuer
Kinosteuer
Kirchensteuer
Konjunkturzuschlag
Körperschaftsteuer
Kraftfahrzeugsteuer
Kreditgewinnabgabe
Kuponsteuer
Lastenausgleichsabgabe
Leuchtmittelsteuer
Lohnsteuer
Lohnsummensteuer
Lotteriesteuer
Luftverkehrsteuer
Luxussteuer
Kraftfahrzeugsteuer
Tabaksteuer
Mehrwertsteuer
Umsatzsteuer
Grunderwerbsteuer
Notopfer Berlin
Örtliche Steuern
Personensteuer
Realsteuer
Rechtsverkehrsteuer
Rennwett- und Lotteriesteuer
Salzsteuer*
Schankerlaubnissteuer
Schankverzehrsteuer
Schaumweinsteuer
Schenkungsteuer
Seeschiffskaskoversicherung
Solidaritätszuschlag
Sonderausgaben
Speiseeissteuer
Spielautomatensteuer/ Vergnügungsteuer
Spielbankabgabe
Spielkartensteuer
Stabilitätszuschlag
Straßengüterverkehrsteuer
Stromsteuer
Süßstoffsteuer
Tabaksteuer
Teesteuer
Umsatzsteuer
Unentgeltliche Wertabgabe
Unfallversicherung
Verbrauchsteuern
Vergnügungsteuer
Verkehrsteuer
Vermögensabgabe
Vermögensteuer
Verpackungsteuer
Versicherungsteuer
Vorsteuer
Wechselsteuer
Wertpapiersteuer
Zölle
Zuckersteuer
Zündwarensteuer
Zweitwohnungsteuer
Zwischenerzeugnissteuer

Quelle:
http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/steuern-von-a-z.pdf?__blob=publicationFile&v=11
„Steuern von A – Z, Ausgabe 2011“

„Arztskandal um den Amokläufer von Winnenden!“


Jetzt ist es endlich soweit, dass vor Gericht aus den Klinikberichten um Tim K., den Amokläufer von Winnenden und Wendlingen verlesen wurde. Er hatte sich vor der grausigen Bluttat in Behandlung einer psychiatrischen Klinik befunden.

Bislang war nicht bekannt, was der Inhalt dieser Berichte ist. Hatte Tim K.schon VOR dem Amoklauf von Mordabsichten gesprochen? Wenn ja, waren die Eltern darüber informiert worden? Wie reagierten die Ärzte darauf? Wurden diese Informationen weitergegeben?

Nun scheint es fast so, als ob Berichte „frisiert“ worden sind…

Die Kollegen vom „Hamburger Abendblatt“ berichten ausführlich darüber. (Quelle: http://www.abendblatt.de/vermischtes/article112871191/Amoklaeufer-Tim-K-berichtete-Aerzten-von-Toetungsgedanken.html)

Der Amokläufer von Winnenden und Wendlingen hat Ärzten einer psychiatrischen Klinik von Tötungs- und Hassgedanken erzählt. Das geht aus einem Zwischenbericht der Klinik in Weinsberg hervor, den das Stuttgarter Landgericht am Freitag im Prozess gegen den Vater des Täters erstmals verlas. In dem Bericht, der im Mai 2008 – rund einen Monat nach Beginn von Tims Behandlung – erstellt wurde, heißt es: „Die ganze Welt ist schlecht. Häufig habe er auch Gedanken, andere Menschen umzubringen, andere Menschen zu erschießen, weil er so einen Hass auf die Welt und die Menschheit habe.“

Der Vater des Amokläufers Tim K. muss sich erneut vor Gericht verantworten, weil er eine Pistole unverschlossen im Schlafzimmer aufbewahrt hatte. Mit dieser Waffe hatte der 17-jährige im März 2009 bei einem Amoklauf an seiner ehemaligen Realschule und auf seiner Flucht 15 Menschen und sich selbst getötet.

Der Vater war unter anderem wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil wegen eines Verfahrensfehlers auf. Am Freitagnachmittag sollte im neuen Prozess die Staatsanwaltschaft ihr Plädoyer halten.

Neben dem Zwischenbericht verlas das Gericht weitere Dokumente aus der Klinik. Demnach schrieb der zuständige Oberarzt in einer Mail an die Klinikleiterin einige Stunden nach am Amoklauf, die von Tim im ersten Gespräch im April 2008 geäußerten Gedanken seien im letzten Gespräch am 25. September 2008 „nicht mehr konkret vorhanden“ gewesen. Es habe eher sich „aufdrängende Gedanken beschrieben, die nicht mehr genau zu verifizieren waren“. Der Arzt schrieb weiter, es habe bei Tim zu keiner Zeit eine akute, aber eine latente Eigen- und Fremdgefährdung gegeben.

Am 20. März 2009, einige Tage nach dem Amoklauf, erstellte die Klinik einen abschließenden Bericht über Tims Behandlung, die nach fünf Gesprächen im September 2008 abgeschlossen worden war. In dem Bericht heißt es, Tim habe in den Gesprächen „Gedanken mit teilweise aggressiven Inhalten, teilweise Hass und Wut auf die ganze Welt zu haben“. Von Tötungsgedanken war allerdings keine Rede mehr.

In dem Bericht steht weiter, Tim habe „bei seiner letzten Vorstellung trotz Nachfrage keine aggressiven Gedanken geäußert“. Die Ärzte hätten festgestellt, dass es keine Hinweise auf eine akute und latente Eigen- und Fremdgefährdung bei dem Jugendlichen gebe.

Ob Tims Eltern die Berichte kannten und vor allem über die geäußerten Tötungsgedanken informiert worden waren, blieb weiter unklar. Die Ärzte der Klinik verweigern mit Verweis auf die ärztliche Schweigepflicht die Aussage.

KINOPREMIERE für Grandt-Doku „Hinter dem Dorf die Hölle“


Mein Film „Hinter dem Dorf die Hölle – Die vergessenen Konzentrationslager auf der Schwäbischen Alb“ wird nun auch im Kino gespielt!

Die Kinopremiere ist am 30. Januar 2013 im „Bali-Kino“ in Balingen. Beginn: 19 Uhr

Ablauf:

1. Kurze Begrüßung durch den Landtagsabgeordneten und Landrat Günther-Martin Pauli

2. Einführung durch Guido Grandt

3. Filmvorführung

Der Eintritt ist kostenlos. Bitte dennoch an der Kinokasse melden.

„Hinter dem Dorf die Hölle“ ist auch als DVD erhältlich (bei mir) oder im Handel.

HINTER DEM DORF DIE HÖLLE

Die vergessenen Konzentrationslager auf der Schwäbischen Alb

Ein Film von Guido Grandt

„Dein Auge sei wach, gleich hinter deinem Dorf findest du die Höllen.“

Gerhard Lempp (Initiative Gedenkstätte Eckerwald e.V.)

Auschwitz, Treblinka, Buchenwald, Dachau – unauslöschlich und für immer haben sich diese Namen als Symbole für die Terrorherrschaft und Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten in das Menschengedächtnis eingeprägt.

Weitgehend vergessen hingegen ist das „Unternehmen Wüste“, das Ölschieferprogramm der Nazis auf der Schwäbischen Alb mit den letzten Konzentrationslagern des Dritten Reiches: in Bisingen, Frommern, Erzingen, Schömberg, Schörzingen, Dormettingen, und Dautmergen. 12.000 KZ-Häftlinge mussten unter katastrophalen Zuständen in den Ölschieferwerken arbeiten, wurden in den dazu gehörenden Zwangsarbeitslagern der SS eingesperrt. Dabei starben 3500 Menschen einen grausamen, einen sinnlosen Tod.

Guido Grandt beleuchtet in seinem Film „Hinter dem Dorf die Hölle“ Hitlers letzte Hoffnung: das „Unternehmen Wüste“. Gedreht an Originalschauplätzen lässt er Zeitzeugen und die letzten Überlebenden der „Wüste-Konzentrationslager“ zu Wort kommen, vergisst dabei keineswegs die jüngere Generation, sondern bindet sie mit ein.

Eine aufwühlende Dokumentation – ein wichtiges Stück Zeitgeschichte.

„Das KZ Dautmergen war eine Hölle, eine Knochenmühle, schlimmer als Auschwitz.“

Jacek Zieliniewicz (Überlebender KZ Auschwitz-Birkenau und KZ Dautmergen)

„DAS DORF HINTER DER HÖLLE“ ist ein Film der Reihe „gugra-media History“

Sprache Bildformat Tonformat Disc-Typ Ländercode Laufzeit

Deutsch 16:9 Stereo DVD-5 0 PAL ca. 44 Min.

ISBN 978-3-9813329-5-7

EUR 12,95

(inkl. gesetzl. Mwst)

Amoklauf Winnenden: „Der Vater schlägt zurück“


18 Millionen Euro – soviel „kostete“ also der Amoklauf, wie Bürokraten ausgerechnet haben. Die Summe setzt sich aus Schadensersatzforderungen der Hinterbliebenen, sowie der Stadt Winnenden zusammen. Und die soll der Vater des Amokläufers berappen. Doch der wehrt sich nun!

Er will das Klinikum in Weinsberg, das seinen Sohn Tim K. vor dem Amoklauf behandelt hat, ebenfalls auf Schadensersatz verklagen. Die Ärzte hätten die Gefährlichkeit seines Sohnes erkennen und die Eltern darüber informieren müssen. So wäre die Tat möglicherweise verhindert worden. Deshalb soll deren Haftpflichtversicherung rund 8,8 Millionen Euro Schadensersatz an ihn bezahlen, die er dann an die Geschädigten weiterreichen will.

Sofort hagelt es Kritik: Das „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ kritisiert diesen Schritt des Vaters scharf. Er sei „juristisch legitim“ aber aus „moralischer Sicht völlig daneben“. Er würde einen Schuldigen suchen, der die Kosten zahlt.

Die Zivilklage des Vaters hat jedoch auch noch einen anderen Hintergrund: Während die Therapeuten der Klinik im Strafverfahren gegen den Vater auf ihre ärztliche Schweigepflicht verweisen konnten und ihre Aussage verweigerten, werden sie in einem Zivilverfahren wohl eine Aussage machen. Denn sonst besteht die Gefahr, dass die Klage durchgeht. Das werden sie wohl kaum wollen.

Kommt so also endlich die Wahrheit ans Licht WELCHE Therapie der Amokläufer Tim K. tatsächlich erhalten hat? Wurden ihm Antidepressiva verschrieben, die letztlich (Mit-)Auslöser der schrecklichen Bluttat waren?

Man mag gespannt sein. Zeit für diese Wahrheit wird es allemal!

Kinderarbeit in Indien


Nachfolgend möchte ich einen Aufruf gegen Kinderarbeit in Indien der Organisation Avaaz wiedergeben.

„Avaaz.org ist ein 16 Millionen Menschen umfassendes, weltweites Kampagnennetzwerk, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen, auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. („Avaaz“ bedeutet „Stimme“ oder „Lied“ in vielen Sprachen.) Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land der Erde; unser Team verteilt sich über 13 Länder und 4 Kontinente und arbeitet in 14 verschiedenen Sprachen.“

„Liebe Freundinnen und Freunde,

das indische Parlament schließt zum Jahresende ohne das schärfste Gesetz gegen Kinderarbeit seiner Geschichte zu verabschieden. Schlimmer noch: Das Gesetz wird von der Mehrheit der Parlamentarier unterstützt, doch es liegt seit Wochen auf Eis, weil das Parlament der Ansicht ist, dass es keine ‚Priorität‘ hat!

Indien ist das Weltzentrum der Kinderarbeit – fünfjährige Kinder werden an Menschenhändler verkauft, zur Arbeit gezwungen, missbraucht und geschlagen. Das historische neue Gesetz würde jede Arbeit von Kindern unter 14 Jahren verbieten und Stipendien für arme Familien bereitstellen, damit deren Kinder weiterhin zur Schule gehen können. Doch die Parlamentsmitglieder haben es von der Tagesordnung genommen, und indische Kinderrechtsgruppen sagen, dass sie dringend unsere Hilfe benötigen, um öffentlichen Druck aufzubauen – und zwar genau jetzt.

Wenn die Avaaz-Gemeinschaft aufsteht, können wir die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Gesetzesvorlage lenken, und die Abstimmung darüber vorantreiben. Bitte unterzeichnen Sie diese dringend Petition und leiten Sie sie so viel wie möglich weiter — sobald wir 1 Million Unterschriften erreicht haben, überbringen wir die Botschaft dem indischen Parlament, zusammen mit ehemaligen Kinderarbeitern:

http://www.avaaz.org/de/india_child_labour_g1/?bCwHtdb&v=20563

Schwindelerregende 215 Millionen Kinder arbeiten in Minen, Steinbrüchen und Fabriken in aller Welt. Alle Nationen haben ein Abkommen unterschrieben, das die Beendigung der Kinderarbeit in den Mittelpunkt des jeweiligen nationalen Bildungsplans stellt — dabei hat Indien weltweit die meisten Kinderarbeiter. Das neue Gesetz würde jede Arbeit von Kindern unter 14 Jahren verbieten und gefährliche Arbeit für Unter-18-Jährige. Das Gesetz enthält sogar Bestimmungen, die sicherstellen, dass die ärmsten Familien nicht geschädigt werden — es verankert das Recht auf freie Bildung und Stipendien, um alle Verluste auszugleichen.

Kritiker sagen, das eigentliche Problem ist nicht das Gesetz, sondern seine schlechte Umsetzung. Und es ist zutreffend, dass in den letzten drei Jahren in Indien unter dem bestehenden schwachen Gesetz weniger als 10% der 450.000 bekannten Fälle von Kinderarbeit verfolgt wurden. Doch das neue Gesetz würde entschieden mehr durchgreifen. Die Polizei müsste nicht mehr auf einen Gerichtsbeschluss warten, um eingreifen zu können. Jede Form der kommerziellen Arbeit von Kindern unter 14 Jahren wäre dann kriminell, und anstelle von bedeutungslosen Geld- und kurzen Gefängnisstrafen, würden die Kriminellen dann extrem hart bestraft.

Obwohl die Mehrheit der Parlamentarier sagt, dass sie das Gesetz unterstützen, besteht keine politische Dringlichkeit für die Abstimmung. Doch mit jedem Tag der Verzögerung werden weitere Kinder in ein Leben der Ausbeutung gezwungen. Es liegt an uns, die Sache voranzutreiben. Bitte unterzeichnen Sie jetzt die Petition an die indischen Parlamentsmitglieder und leiten Sie sie an alle weiter, die Sie kennen:

http://www.avaaz.org/de/india_child_labour_g1/?bCwHtdb&v=20563

Die Avaaz-Gemeinschaft hat schon öfters Kampagnen zum Schutz von Kindern und schutzbedürftigen Personen durchgeführt. Erst vor ein paar Wochen sind 1,2 Millionen von uns zusammengekommen, um dabei zu helfen, den bislang umfassendsten Bildungsplan für Pakistan zu verabschieden. Wie wir unsere Kinder behandeln, spiegelt unsere Moral wider – und es ist an der Zeit, entschlossene Schritte gegen deren Missbrauch zu unternehmen. Schließen wir uns zusammen, und sprechen wir uns für eine bessere Zukunft für Indiens leidende Kinder aus.

Voller Hoffnung und Entschlossenheit,

Jamie, Alice, Alex, Alaphia, Lisa, Jeremy, Ricken, Dalia, Rewan, Michelle und das gesamte Avaaz-Team“

WEITERE INFORMATIONEN:

Kinderarbeit in Indien (Spiegel)
http://www.spiegel.de/karriere/ausland/kinderarbeit-in-indien-a-823290.html

Armut, Schläge und Tränen (Tagesschau)
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/kinderarbeit104.html

Große Nachfrage nach Kinderarbeit (Frankfurter Rundschau)
http://www.fr-online.de/wirtschaft/kinderarbeit-in-indien–grosse-nachfrage-nach-kinderarbeit-,1472780,16353590.html

Indien schlägt einen Bann für Kinderarbeit for (Washington Post – englisch)
http://www.washingtonpost.com/world/india-proposes-ban-on-child-labor/2012/08/29/ef9d802a-f1f2-11e1-a612-3cfc842a6d89_story.html

Machen Sie sich bereit für die neuen Gesetze gegen Kinderarbeit (The Hindu – englisch)
http://www.thehindu.com/opinion/op-ed/article3878212.ece

Über 60 Millionen Kinderarbeiter in Indien (India Tribune – englisch)
http://www.indiatribune.com/index.php?option=com_content&view=article&id=2884:over-60-million-child-laborers-in-india