Auch hierfür blecht der Steuerzahler: Die Ex-Bundeskanzler und ihre Autoflotten

Sie sind schon längst als „Hauptakteure“ weg von der politischen Bildfläche – und dennoch kommt der Steuerzahler auf für sie: Die Rede ist von den Ex-Bundeskanzlern.

Jetzt wurde bekannt, dass ehemalige Kanzler und Minister noch immer über einen außerordentlich großen Fuhrpark besitzen können, für den der durch die horrenden Benzinpreise geschröpfte Steuerzahler auch noch blechen darf.

Im Einzelnen:

Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD):

Ihm stehen sieben Fahrzeuge zur Verfügung: Mehrere Mercedes-Limousinen und zwei VW-Transporter T5.

Altbundeskanzler Helmut Schmidt (SPD):

Er besitzt vier Autos, darunter zwei teure Mercedes 420cdi (Kosten je Fahrzeug: 94.275,55 €)

Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU):

Besitzt drei (ältere) Mercedes 600 SEL, sowie drei kleinere Mercedes-Modelle.

Der Bund und damit der Steuerzahler kommt für die Instandsetzung, Reparatur, Unterhaltung und Betrieb etc. dieser Fahrzeuge auf.

Gerechtfertigt wird diese Autoflotte pro Ex-Kanzler mit „Personenschutzmaßnahmen“.

Quelle: Der Spiegel 46/2012, S. 15

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