Freimaurer und Frauen (2)


Freimaurerbruder Bodo Raschke, Mitglied der Kölner Loge „Freimut und Wahrheit zu Coeln“ verkündet sogar noch im Oktober 2004 im „Deutschlandradio“, Berlin, seine „vertrackte“ Frauenmeinung: „Wer Freimaurer ist, möchte unter Männern sein. In der Kölner Loge sind – ebenso wie in den meisten Logen der Welt – Frauen grundsätzlich nicht zugelassen…Man könnte das heute natürlich ändern…ich persönlich muss Ihnen auch ganz offen sagen: Ich bin der Meinung, dass es für Männer auch Rückzugsmöglichkeiten geben muss, wo sie sich auf sich selbst besinnen können, wo sie unter sich sein dürfen…Stellen Sie sich doch mal vor, da treffen sich also Männlein und Weiblein in einem stillen Raum. Da gibt es Ehefrauen, die mutmaßen dann, dass diese Männer ihnen dann vielleicht untreu werden könnten. Ich meine, Männer neigen natürlich in Anwesenheit von Frauen gelegentlich dazu, sich etwas gockelhaft zu benehmen, und das würde ja den ganzen Prozess der kontemplativen Beschäftigung mit sich selbst auch deutlich beeinträchtigen.“[1]

Der Freimaurer Alfried Lehner schlägt in die gleiche Kerbe: „Die Arbeitsmethode der Freimaurer, ihre Symbole und Rituale haben sich über Jahrhunderte in Männergesellschaften entwickelt. Sie sind daher zwangsläufig auf die männliche Psyche abgestimmt, aus der sie hervorgegangen sind.“ Und zudem „öffnet“ sich auch der Mann „im Bruderkreis mehr als in Gegenwart von Frauen. Man denke vielleicht auch an Eheprobleme, in denen ein Bruder Hilfe sucht. Männer verhalten sich auch in Gegenwart von Frauen auch anders. Die Gefahr des Spielens einer Rolle ist weitaus größer als im homogenen Kreis. So bringt der uralte und liebenswerte Gott Eros eine Ablenkung, welche die spezifische Arbeitsmethode stören würde.“[2]

Unglaubliche Worte, die von Freimaurern im 21. Jahrhundert verkündet werden. Mit dieser Argumentation dürfte es keinen „gemischten“ Bundestag, keine Frauen im Parlament, in den Chefetagen von Unternehmen und anderswo mehr geben, denn überall könnten sich Männer in der Gegenwart von Frauen „anders“ und „gockelhaft“ verhalten, eine Rolle „spielen“ und wohl durch sexistische Gedanken (Eros) abgelenkt werden. In der „Internetloge“, dem Informationsportal zur Freimaurerei, betrieben von der Freimaurerloge „Am Rauhen Stein“ in Hamburg, ist zu lesen, dass in der Loge das „natürliche sexuelle Spannungsfeld zwischen den Geschlechtern“ abwesend sein sollte. „Auch für homoerotische Neigungen ist daher kein Platz in der maskulinen Loge.“[3] Worte, wie aus dem tiefsten und dunkelsten Mittelalter. Damit gibt es nicht nur eine Absage an die Frauen, sondern auch an homosexuelle Männer. Wirklich sehr tolerant die „Brüder im Geiste“!

Auf der Homepage der „Großen National-Mutterloge ‚Zu den 3 Weltkugeln’“ ist noch im Juli 2007 zu lesen: „Alle diesbezüglichen Abstimmungen (in den Logen/d.A.) haben ergeben, dass in den Männerlogen keine Frauen als Mitglieder gewünscht werden.“

Diesen Satz müssen wir uns im wahrsten Sinne des Wortes „auf der Zunge zergehen“ lassen. Im aufgeklärtesten Jahrzehnt der Menschheit erklären Freimaurer-Brüder, dass sie eigentlich keine Frauen in ihren („regulären“) Logen sehen wollen. Unglaublich. Und zudem: „Weiterhin haben sich unsere Gremien (also unsere Großlogen und die Vereinigten Großlogen von Deutschland als höchste deutsche Reprräsentanz) dazu bekannt, dass wir bestimmte Regeln einhalten, um ‚regulär’ zu bleiben und mit allen anderen regulären Logen auf der Erde Kontakt haben zu können…Diese und andere Gründe haben dazu geführt, dass keine Frauen aufgenommen werden…(Frauen-)Logen werden im Sinn der männlichen Freimaurerei ‚nicht anerkannt’, andererseits aber akzeptiert….’gemischte Logen’…werden nicht anerkannt. Die brüderliche/schwesterliche Vertrautheit kann bei dem emotionalen Erlebnis der Tempelarbeit wie auch in internen Gesprächen gestört werden, wenn Männer und Frauen diese in gemischten Logen gemeinsam erleben.“[4]

Daß die „reguläre“ Freimaurerei aber nicht Frauenfeindlich ist, so steht es in der 2006 überarbeiteten und aktualisierten Auflage des „Internationalen Freimaurer Lexikon“, beweise „nicht nur die Überreichung der Frauenhandschuhe bei der Aufnahme (der männlichen Bewerbern oder Suchenden/d. Autor)“, sondern auch „der in allen Großlogen offizielle Trinkspruch auf die Schwestern, die Schwesternfeste, die Schwesternvereinigungen in vielen Logen und die verschiedenen geselligen Veranstaltungen mit Zuziehung der Frauen. Sie beharrt aber auf einem eher traditionellen Frauenbild, das im Widerspruch von der Vorstellung des reinen Männerbundes steht.“ Und weiter: „Bei einem Vergleich von freimaurerischer Arbeit durch Männer und durch Frauen kommt ein lebender Freimaurer zum Schluß, dass es kaum Unterschiede gibt. Er meint aber festhalten zu müssen, dass ‚Frauen eine andere Denkart haben. Während viele Männer versuchen rational zu klären, erfassen die Frauen mehr intuitiv.“ Und als Fazit: „Letztlich spiegeln derartig vertrackte Konstruktionen den schwierigen Umgang mit der ‚Frauenfrage’ in traditionellen Männerbünden in Zeiten der Emanzipation und Gleichberechtigung.“

Auch das nur Antworten, die den wahren Sachverhalt vernebeln. Fakt ist: in maskulinen Logen dürfen Frauen weder an den rituellen Arbeiten, noch an den internen Beratungen teilnehmen. Der Tempel öffnet sich für sie nur bei Jahresendfeiern oder dem Schwesternfest. Bei den Logenreisen, den „karitativen“ Aufgaben und bei Vorträgen sind sie willkommen. Mehr aber auch nicht. Deshalb ist die Aussage der „Internetloge“ der Freimaurerloge „Am Rauhen Stein“ in Hamburg wahr: „Die Aussage ‚Frauen sind von der Freimaurerei ausgeschlossen’ ist falsch.“[5] Ausgeschlossen sind sie von „unwichtigen“ Betätigungen (kartative Aufgaben, Vorträgen, Logenreisen und Logenfesten) sicher nicht, dafür aber von der eigentlichen freimaurerischen Betätigung wie den rituellen Arbeiten und den internen Beratungen.

Dennoch stellt sich die Frage, weshalb die „reguläre“ Freimaurerei vehement gegen die Aufnahme von Frauen ist. Dadurch scheint sich gar eine „Zweiklassengesellschaft“ abzuzeichnen, denn eines der freimaurerischen Hauptziele, nämlich die sittliche Vervollkommnung und Vergeistigung der Menschheit betrifft so ausschließlich Männer. Der Autor und Journalist Helmut Blazek resümiert, dass sich so „die Schlussfolgerung aufdrängt, Frauen seien für Freimaurer ganz einfach keine Menschen, jedenfalls keine vollwertigen.“ In der freimaurerischen Mitgliederzeitschrift 12/86 kommt der Freimaurer Alfried Lehner, laut Blazek, zu dem Schluß, dass dem Mann (dem Freimaurer) ein süßes Leben erwartet, reich an Macht, während sich die Frau „ihrem Wesen gemäß“ auf der „Schattenseite der Existenz abzurackern“ hat. „Dazu kommt, dass sie als ‚mikroskopischer Winzling’ freilich keine tiefen Einblicke in die großen, eben ‚makrokosmischen’ Zusammenhänge erhalten kann…Unterordnung wird nicht nur von den Frauen (außerhalb der ‚Tempel’), sondern auch von den in der Hierarchie niedriger stehenden Freimaurern erwartet.“[6] Und die Germanistin und Publizistin Elke Müller-Mees kommt zu dem Schluß: „Geblieben ist auch, dass religiös-ethisch-moralische Ansprüche, hier Humanität, als Ideologie benützt werden, um handfeste Machtansprüche von Männern übereinander und über Frauen zu legimitieren und zu verbrämen.“ Oder, wie es ein Meister vom Stuhl ausdrückte, daß „…der Frauenausschluß nur als Willkürmaßnahme des Mannes in Ausübung seines Macht- und Dominanzstrebens ausgelegt, oder als reine Frauenfeindlichkeit deklariert werden“ kann.[7]

Der Politikwissenschaftler Andreas Gößling kommt in seinem Buch „Die Freimaurer – Weltverschwörer oder Menschenfreunde“ zu dem Schluß: „Eher schafft der Vatikan das Zölibat ab, als dass die orthodoxe Freimaurerei Frauen Zutritt zu ihren Tempeln gewährt.“[8]

Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland steht in Artikel 3: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt…Niemand darf wegen seines Geschlechts…benachteiligt oder bevorzugt werden.“ Dieses fundamentale Recht scheint bei den Freimaurern noch nicht angekommen zu sein. Und es erscheint mehr als befremdlich, dass männliche Politiker aller Parteien dennoch Mitglied bei den Freimaurern sind, wie ich noch aufzeigen werde, auch wenn diese gegen das fundamentale Recht der Gleichberechtigung in unserem Grundgesetz verstoßen, bewusst „Abgrenzungen“ betreiben. Einen solchen Politiker zu wählen dürfte schwer sein. Ein weiterer Grund, warum sich Politiker nicht als Freimaurer outen?


[1] vgl. Tom Goeller: „Freimaurer – Aufklärung eines Mythos“, Berlin-Brandenburg 2006, S. 175

[2] vgl. Alfried Lehner: „Die Esoterik der Freimaurer“, Gerabronn und Crailsheim, 1997 (4.Auflage), S,110, 111

[3] vgl. „Frauen und Freimaurerei“ in: „internetloge, das Informationsportal zum Thema Freimaurerei“ verantwortlich: Franz-L. Bruhns, Altstuhlmeister der Freimauerloge „Am Rauhen Stein“ in Hamburg (http.//www.internetloge.de/arst/frauenfm.htm/Zugriff: 20.07.07)

[4] vgl. „Große National-Mutterloge ‚Zu den 3 Weltkugeln’“, Antworten, in: www.3wk.org/antworten.htm (Zugriff: 20.07.07)

[5] vgl. „Frauen und Freimaurerei“ in: „internetloge, das Informationsportal zum Thema Freimaurerei“ verantwortlich: Franz-L. Bruhns, Altstuhlmeister der Freimauerloge „Am Rauhen Stein“ in Hamburg (http.//www.internetloge.de/arst/frauenfm.htm/Zugriff: 20.07.07)

[6] vgl.Helmut Blazek: „Männerbünde – Eine Geschichte von Faszination und Macht“, Berlin 1999, S. 214-216

[7] vgl. Ulrich Rausch: „Die verborgene Welt der Geheimbünde“, München 1999, S. 20

[8] vgl. Andreas Gößling: „Die Freimaurer – Weltverschwörer oder Menschenfreunde?“, München 2007, S. 19

Advertisements

Freimaurer und Frauen (1)


Mein Beitrag zur Frauenquote, die gerade jetzt aktuell in der Bundesregierung diskutiert wird:

FREIMAURER UND FRAUEN

Eines der umstrittensten Kapitel der Freimaurerei ist die Haltung Frauen gegenüber. Kritiker sehen darin eine Diskriminierung und Abwertung des weiblichen Geschlechts. Ähnlich wie in der Kirche, in der Paulus einst verkündete, „mulier taceat in ecclesia“, also „die Frau hat in der Gemeinde zu schweigen“, hat sich auch die Freimaurerei einer Frauenablehnenden Haltung bedient. Hat nicht schon der berühmte Schriftsteller, Dichter und Denker der franz. Aufklärung, der Freimaurer Francois Marie Arouet Voltaire (1694 – 1778), Mitglied der Pariser Loge „Les Neuf Soeurs“, sinngebend gesagt: „Die Frau ist ein menschliches Wesen, das sich anzieht, schwatzt und sich wieder auszieht.“  Frei nach dem Motto: Würden Frauen in die Logen aufgenommen werden, so würde es bald Streitigkeiten und Zwistigkeiten geben und das Band der Freundschaft und des Friedens zerstören. Logenbruder und Philosoph Johann Gottfried Herder ergänzt dazu: „Läuft nicht die Phantasie mit Euch fort? Ist nicht der gute Trieb bei euch immer voran? Ihr seid zu tätig, zu barmherzig, der Augenblick übernimmt Euch. Auf einmal würdet Ihr der gesamten Menschheit helfen wollen und alles verderben.“[1] Unglaubliche Worte des so hoch geschätzten Philosophen! Doch woher kommt diese geistige Haltung vieler Freimaurer dieses doch so „humanen und toleranten“ Bundes?

Zurückzuführen ist sie auf die „Alten Pflichten“ von 1723, der Großlogenverfassung also, in der es im Kapitel „III. Hauptstück – Von den Logen heißt: …Diejenigen, welche zur Mitgliedschaft einer Loge zugelassen werden, müssen gute, wahrhafte, freigeborene Männer von reifem und verständigem Alter, keine Leibeigenen, keine Frauenzimmer, keine unsittlichen oder anstößigen Menschen, sondern von gutem Rufe sein.“

Nun kann man zu gute halten, dass in jener Zeit die Emanzipation der Frau noch weit in den Sternen stand, sie aber als „Frauenzimmer“ zu titulieren und sie mit Leibeigenen und unsittlichen oder anstößigen Menschen in einen Topf zu werfen ist eine andere Sache für einen solchen „humanitären“ Bund.

Als einzige von mir zu dieser Thematik angefragten Großloge antwortet mit der Großmeister der österreichischen Großloge: „Der freimaurerische Gedanke ist kein männliches Privileg oder gar Monopol, es gibt seit den frühen Tagen der Freimaurerei Frauenlogen und gemischte Logen. Das, was Damen in Frauenlogen in freimaurerischer Hinsicht tun, entspricht oft exakt dem, was auch bei den Männern stattfindet. In den von Ihnen zitierten Basic Principals ist lediglich festgehalten, dass es in der freimaurerischen Arbeit, das betrifft also die rituelle Arbeit in den Logen, eine strikte Geschlechtertrennung geben muss. Das hat nicht nur historische Gründe, sondern ist auch Ausdruck der vor allem auch von den Frauen unterstützten Erkenntnis, dass sich Männer in Gegenwart von Frauen und umgekehrt anders verhalten und nicht in der Lage oder bereit sind, sich so zu öffnen, wie es für die Arbeit im Rahmen der Selbsterkenntnis notwendig ist. Es gibt also keine Diskreditierung und durchaus Kooperationen zwischen männlichen und weiblichen Logen, wenngleich die weiblichen Logen unter den Gesichtspunkten der von England definierten Regularität der Freimaurerei im Sinne der Basic Principals nicht zugezählt werden.“[2] Mit seiner Antwort gibt der Großmeister eigentlich auch schon selbst das Ergebnis vor: Geschlechtertrennung in den Logen muß es geben, weibliche Logen sind „irregulär“.

Auch in der jüngeren Vergangenheit blieb es bei dem Frauenverbot, wie unter anderem auch die so genannten „Alten Landmarken“ belegen. Darunter verstehen Freimaurer eine „unverrückbare Einrichtung von hohem Alter und bleibendem Traditionswert“, etwas „ewig Dauerndes, keiner Veränderung Zugängliches“ oder wie es der Historiker Henry Sadler 1904 kurz ausgedrückt hat: „Landmarken sind ausschließlich jene Gesetze der Kunst, die allgemein und unwiderruflich sind.“

In den Landmarken der Großloge von New York, die in ihrem Gesetzbuch abgedruckt waren, werden beispielsweise weder „Eunuchen“ noch „Weiber“ für den Freimaurerbund zugelassen. Und der amerikanische Jurist Roscoe Pound spricht davon, dass für den Eintritt das „Erfordernis des männlichen Geschlechts“ gelten muß. Selbst in der Neuzeit wird eisern an diesem „Gesetz“ festgehalten, wie die „United Grand Lodge of England“ noch 1989 in ihrer „Neufassung der Basic Principles“ beweist, in denen steht: „Freimaurer…müssen Männer sein, und sie und ihre Logen dürfen keine maurerische Verbindung zu Logen haben, die Frauen als Mitglieder aufnehmen.“

Dieses „frauenausschließende Element“ ging sogar so weit, dass in den alten Logen dem Bewerber bei der Aufnahme die linke Brust entblößt wurde, um zu beweisen, dass er ein Mann war. Und neugierige Frauen, die die Geheimnisse der Freimaurerei früher vor Ort, sprich in der Loge selbst, betrachten wollten, mussten damit rechnen entweder vor die Tür gesetzt, polizeilich entfernt oder gar wegen Hausfriedensbruchs verurteilt zu werden, wie Beispiele belegen. Bei der Einweihung des Londoner Großlogenhauses, der „Freemasons’ Hall“), 1776 waren 160 Frauen anwesend, die vor Beginn der rituellen Arbeiten der Freimaurer aus dem Raum geleitet wurden. 1882 wagte in Frankreich die Loge „Les Libres Penseurs“ eine Frau aufzunehmen, worauf ihr das Logenpatent entzogen wurde. Daraufhin entstand die „gemischte“, also neben Männern auch Frauen aufnehmende, aber irreguläre Freimaurerei, die „Adoptionsmaurerei“, in Frankreich als „Droit Humain“ („Ordre Maconnique Mixte International“ = „Internationaler Orden der gemischten Freimaurerei“), der zwischenzeitlich praktisch weltweit aktiv ist, in England und Amerika als „Co-Masonary“ und dem jüngst (1995) gegründeten „Großorient von Deutschland – Freimaurerbund zur aufgehenden Sonne“, eine adogmatische Reformmaurerei, bei der Männer und Frauen aufgenommen werden können, sowie dem Universalen Freimaurer-Orden „Humanitas“ (gegründet 1959). Doch diese „gemischten“ Logen sind nach freimaurerischen Grundsätzen von der „regulären“ Freimaurerei nicht anerkannt! So ist zum Beispiel der „Besuchsverkehr“ zu diesen Logen und ihren Vereinigungen von der „United Grand Lodge“ für alle ihre Obedienzen untersagt.[3]

Zudem wurden auch noch spezielle Frauenlogen gegründet, die aber im Sinne der „Alten Pflichten“ ebenfalls irregulär sind, wie beispielsweise die Großloge „Zur Humanität – Bund freimaurerisch arbeitender Frauen“, die sich 2003 umbenannt hat in die „Frauen-Großloge von Deutschland – Bund freimaurerisch arbeitender Frauen“ mit Sitz in Berlin. Nach freimaurerischem Verständnis handelt es sich bei diesen Logen um sogenannte „Winkellogen“, Logen also, die nicht im „rechten Winkel“ sind, sich nicht an die Grundsätze der Freimaurer halten beziehungsweise gegen die alten, überlieferten Regeln verstoßen. Im Nachwort zu Ferdinand Runkels „Geschichte der Freimaurerei“ schreibt Peter Broers noch 2006, dass diese Frauenlogen und zum Teil auch gemischte Logen mit Frauen und Männern „keine große Rolle“ spielen und meistens im Umfeld einer „regulären“ Freimaurerloge entstehen. Beim Genfer Konvent der „Association Maconnique Internationale“ (A.M.I.), der internationalen maurerischen Vereinigung von symbolischen Großlogen, im Jahr 1921, beantragte die Großloge von Frankreich verschiedentlich Frauen aufnehmen zu lassen. Doch der Antrag wurde abgelehnt. In den Grundregeln, 1929 herausgegeben von der Großloge von England, als „Stammhalter“ der Freimaurerei, war die Aufnahme von Frauen eines der „Kardinalhindernisse für die Anerkennung“.

Noch im 18. Jahrhundert schossen die so diskreten und humanen Logenbrüder eine weitere Salve auf das Frauengeschlecht ab, denn sie unterstellten dem „Weib“, dass es von Natur aus zum „Klatschen“ neigt und ihm deshalb kein Geheimnis anvertraut werden könne. Schon gar nicht solche der Freimaurerei!

Peter Broers meint weiter, dass Frauen „offenbar nicht so sehr zu Verbindungen mit Gleichgesinnten auf der Grundlage ideeller Ziele mit festen Regeln und Formen“ tendieren, „die für eine längere Zeit gedacht sind.“ Und: „Einer dauerhaften Existenz gemischter Logen steht allgemein entgegen, dass Verhaltensweisen aus Positionen der Über- oder Unterlegenheit entstehen oder einfache Eitelkeiten bei den männlichen und weiblichen Mitgliedern das dauerhafte Gefüge der Gemeinschaft stören.“ Andere wiederum behaupteten, „gemischtgeschlechtliche“ Geheimbünde müssten vermieden werden, „um sich nicht dem…Vorwurf der sexuellen Zügellosigkeit auszusetzen“, aber das muss bezweifelt werden, „zumal ja gerade reine Männerorden fast unweigerlich den Verdacht geheimer homosexueller Praktiken auf sich ziehen,“ meint der Politikwissenschaftler Andreas Gößling dazu.[4]

Der verstorbene Friedrich-Wilhelm Haack, der als einer der renommiertesten Weltanschauungsexperten in Deutschland galt, stellte bereits 1984 den Freimaurern die „Frauenfrage“. Die Antwort gleicht dem Standpunkt von Broers: „Symbolik und Rituale der Freimaurer sind auf die männliche Psyche zugeschnitten. Es hat im Laufe der Geschichte unseres Bundes nicht an Versuchen gefehlt, Frauen zu initiieren. Diese Versuche sind alle mehr oder weniger bald gescheitert. Damit soll nicht gesagt sein, dass die Frau grundsätzlich nicht initiierbar sei – aber eben nicht mit Hilfe maskulin strukturierter Symbolik…“[5]


[1] vgl. „Frauen und Freimaurerei“ in: „internetloge, das Informationsportal zum Thema Freimaurerei“ verantwortlich: Franz-L. Bruhns, Altstuhlmeister der Freimauerloge „Am Rauhen Stein“ in Hamburg (http.//www.internetloge.de/arst/frauenfm.htm/Zugriff: 20.07.07)

[2] vgl. E-Mail von Dr. Michael Kraus (Großmeister der „Großloge von Österreich“ v. 04.07.07 an den Autor/Archiv Grandt

[3] vgl. „Frauen und Freimaurerei“ in: „internetloge, das Informationsportal zum Thema Freimaurerei“ verantwortlich: Franz-L. Bruhns, Altstuhlmeister der Freimauerloge „Am Rauhen Stein“ in Hamburg (http.//www.internetloge.de/arst/frauenfm.htm/Zugriff: 20.07.07)

[4] vgl. Andreas Gößling: „Die Freimaurer – Weltverschwörer oder Menschenfreunde?“, München 2007, S. 244, 245

[5] vgl. Friedrich-Wilhelm Haack: „Freimaurer“, München 1984, S. 48


Quellen:

vgl. Tom Goeller: „Freimaurer – Aufklärung eines Mythos“, Berlin-Brandenburg 2006, S. 175ff./Eugen Lennhoff/Oskar Posner/Dieter A. Binder: „Internationales Freimaurer Lexikon“, München 2006 (5. überarbeitete und aktualisierte Ausgabe), 16 ff., 25, 51, 75, 186, 193, 235, 236, 304-306, 364, 367, 478, 488, 489, 774, 967/ Ferdinand Runkel: „Geschichte der Freimaurerei“, Reprint von 1932, o.O. 2006, Nachwort von Peter Broers, S. 6/Friedrich-Wilhelm Haack: „Freimaurer“, München 1984, S. 48/Helmut Blazek: „Männerbünde – Eine Geschichte von Faszination und Macht“, Berlin 1999, S. 214-216/ Horst-Rudolf Köneke: „Freimaurerlogen – Die letzten Mysterienbünde“, Delmenhorst 1998, S. 160/Dieter A. Binder: „Die Freimaurer – Ursprung, Rituale und Ziele einer diskreten Gesellschaft“, Freiburg i. Br. 1998, S. 380/Ulrich Rausch: „Die verborgene Welt der Geheimbünde“, München 1999, S.20, 126, 377/Horst E. Miers: „Lexikon des Geheimwissens“, München 1993, S. 170 ff., 222, 302/Alfried Lehner: „Die Esoterik der Freimaurer“, Gerabronn und Crailsheim, 1997 (4.Auflage), S,110, 111/E-Mail von Dr. Michael Kraus (Großmeister der „Großloge von Österreich“ v. 04.07.07 an den Autor/Archiv Grandt/Andreas Gößling: „Die Freimaurer – Weltverschwörer oder Menschenfreunde?“, München 2007, S. 19, 244, 245/„Frauen und Freimaurerei“ in: „internetloge, das Informationsportal zum Thema Freimaurerei“ verantwortlich: Franz-L. Bruhns, Altstuhlmeister der Freimauerloge „Am Rauhen Stein“ in Hamburg (http.//www.internetloge.de/arst/frauenfm.htm/Zugriff: 20.07.07)/„Große National-Mutterloge ‚Zu den 3 Weltkugeln’“, Antworten, in: www.3wk.org/antworten.htm (Zugriff: 20.07.07)

Entlarvt: So funktioniert „Geheimpolitik“


Am vergangenen Donnerstag hat der chinesische Regierungschef Wen Jiabao auf dem EU-China-Gipfel in Brüssel gezeigt, wie „Geheimpolitik“ funktioniert!

In seiner Auftaktrede forderte Wen Jiabo die Rücknahme des Waffenembargos der EU gegen China, das 1989 nach dem Massaker auf dem Himmlischen Platz in Peking verhängt worden war und die Anerkennung als echte Marktwirtschaft. Das konnte er sich durchaus leisten, schließlich hat er den Europäern in der Eurokrise noch mehr Unterstützung zugesagt.

Doch die Forderung nach der Rücknahme des Waffenembargos sollte nicht an die Öffentlichkeit dringen: Sie gehörten schon zum „vertraulichen Teil“ der anstehenden Verhandlungen.

Sofort bat die chinesische Delegation um einen Stopp der Übertragung des von der EU-Kommission betriebenen und frei empfangbaren Fernsehkanals „Europe by Satelite“. Dem Wunsch wurde unverzüglich nachgekommen – die Übertragung brach abrupt ab!

Auch eine Pressekonferenz wurde vor dem Gipfel nicht einberufen. China wollte nur ausgewählte Journalisten zulassen.

Das zeigt wieder einmal, wie „schmutzige“ Politik funktioniert: China kauft sich sozusagen vom Waffenembargo frei und investiert dafür kräftig in die EU. Keine großen Worte mehr über Menschenrechte oder die kritische Haltung Chinas im UNO-Sicherheitsrat betreff Syrien.

Im Gegenteil: EU-Ratspräsident Herman Van Rombuy fand viel Positives in den Beziehungen zu China. Und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso attestierte dem Reich der Mitte eine beispiellose Erfolgsgeschichte als boomende Exportnation.

Geld regiert eben doch die Welt.

Übrigens: fast kein deutsches Medium hat über diese „Erpressung“ der Chinesen berichtet.

Die Schweizer allerdings fanden wieder mal den journalisten Mut dazu.

Quelle: www.tagesschau.sf.tv v. 20.09.12

Olaf Scholz (SPD) & Ole von Beust (CDU) und die Freimaurer


Einladung zur internationalen Pressekonferenz der Freimaurer in Deutschland am 24. September 2012 / Nigel Brown, Ole von Beust, Wolfgang Bahro, Rüdiger Templin

18.09.2012 | 10:25 UhrHamburg/London (ots) – Die Freimaurer in Deutschland möchten Sie und Ihre Kollegen gern persönlich einladen zur:

Internationalen Pressekonferenz der Freimaurer in Deutschland

am        Montag, 24. September 2012, um 11:00 Uhr
im        Plenarsaal der Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1,
          20457 Hamburg.

Die Pressekonferenz besteht aus zwei Teilen:

Teil 1 – Internationale Pressekonferenz – 11:00 Uhr, Handelskammer Hamburg

Mit Statements von

Nigel Brown, Grand Secretary of The United Grand Lodge of England (Videoeinspielung)

Ole von Beust, Erster Bürgermeister a. D. Freie und Hansestadt Hamburg

Wolfgang Bahro, Schauspieler und Freimaurer (Videoeinspielung)

Prof. Dr. Rüdiger Templin, Großmeister der Vereinigten Großlogen von Deutschland

Moderation: Oliver Barckhan, Pressesprecher der Freimaurer in Deutschland.

Themen:

Der Weg von „275 Jahre Freimaurer in Deutschland“ hin zu „300 Jahre Freimaurerei weltweit“ im Jahre 2017 in England.

Internationaler Großmeister-Empfang mit Delegationen aus 60 Ländern („International Get Together“), Handelskammer Hamburg (28.09.12)

Gemeinsame Schirmherrschaft der Ersten Bürgermeister Olaf Scholz und Ole von Beust (a. D.), Senatsempfang im Rathaus Hamburg mit dem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz (28.09.12, 13:00 Uhr)

Arbeits- und Wahlkonvent 2012 der Vereinigten Großlogen von Deutschland (29.09.12)

Festarbeit im Michel (Hauptkirche St. Michaelis) mit über 1300 Freimaurern aus aller Welt (29.09.12)

Im Anschluss Einzelinterviews mit Ole von Beust und Rüdiger Templin in der Ausstellung „Freimaurerei in der Karikatur“, Haus im Haus, Handelskammer Hamburg. Kurator: Michael Rother, PEGASUS – Freimaurerischer Verein für Kunst Kultur und Kommunikation e. V, Vorsitzender: Jens Oberheide. http://www.pegasuskunst.de

Terminhinweise und Akkreditierung für Presse-, Hörfunk-, Foto- und TV-Journalisten für die Ereignisse vom 28. bis 30 September 2012 bei Oliver Barckhan, Pressesprecher der Freimaurer in Deutschland.

Für das leibliche Wohl der uns besuchenden Medienvertreter ist gesorgt. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein und freuen uns auf Ihre Teilnahme und vor allem auf Ihre Fragen.

Die Vereinigten Großlogen von Deutschland – Bruderschaft der Freimaurer e.V. vertreten als Dachorganisation alle 14.000 Freimaurer in Deutschland im In- und Ausland. Prof. Dr. Rüdiger Templin ist seit 2009 der demokratisch von den Mitgliedern des Freimaurerbundes gewählte Großmeister in Deutschland. Templin ist Transplantationsmediziner im Ruhestand und lebt in Rostock. http://275.freimaurer.org

Teil 2 – Lokaler Pressetermin (Gänsemarkt) – Beginn 13:00 Uhr

Eröffnung der Freiluftausstellung auf dem Gänsemarkt „Arbeit am Rauen Stein – Steinmetze bauen den neuen Brunnen für den Michel“

Gesprächspartner der Loge „Absalom zu den drei Nesseln“: Bernd-Dieter Hessling, Meister vom Stuhl, Jürgen Schon, Stellv. Meister von Stuhl und Hans-Peter Meissner (Projektleiter Brunnenbau für den Michel)

Die Loge „Absalom zu den drei Nesseln“ r. V. ist die älteste Freimaurerloge in Deutschland und wurde 1737 in Hamburg gegründet. Bernd-Dieter Hessling ist seit 2010 der demokratisch gewählte Meister vom Stuhl (Vorsitzender) der Loge Absalom. Hessling arbeitet als selbständiger Diplom-Kaufmann in Hamburg. http://275.absalom.de

Herzliche Grüße

Oliver Barckhan Pressesprecher der Freimaurer in Deutschland

Pressekontakt:

Oliver Barckhan
Pressesprecher der Freimaurer in Deutschland
Mobil: +49 172 357 35 00
E-Mail: oliver.barckhan@Gmail.com

Das Blaue Haus
Oliver Barckhan
Elbchaussee 202
D-22605 Hamburg
Diese Meldung kann unter http://www.presseportal.de/meldung/2327399 abgerufen werden.

Freiheit, Gleichberechtigung, Demokratie – Die Lüge von der „Arabellion“ (1)


Die ganze Welt wird Zeuge, wie die sogenannte „Arabellion“ gescheitert ist: statt Freiheit, Demokratie und Gleichberechtigung stürmen aufgebrachte fanatische Mobs in fast allen islamischen Ländern westliche Einrichtungen, zerstören und töten. Touristenhochburgen wie Tunesien, Ägypten und Marokko sind alles andere als sicher.

Vergessen dürfen wir nicht, dass die westlichen Steuerzahler für angebliche Demokratie und Freiheit Milliarden in diese Länder bezahlt haben. Jetzt bekommen sie die Früchte dafür: statt „Freiheit“ rufen die Aufständischen nun „Tod“!

Der einzige, der den Überblick behalten hat, ist der renommierte Nahost-Experte Peter Scholl-Latour.

„Was als arbischer Frühling im Januar 2011 begann, ist längst zum eisigen – und blutigen – Winter der Islamisten geworden. Der größte Irrtum des Westens war es, nach dem Sturz arabischer Despoten plötzlich westliche Demokratien mit Menschenrechten und Meinungsfreiheit in diesen Ländern zu erwarten.“ Und Scholl-Latour weiter: „Viele Menschen im Westen haben sich von der Revolution und Aufbruchstimmung auf dem Tahir-Platz von Kairo anstecken, mitreißen lassen. Das war naiv. Das war ein Fehler. Dieser sogenannte arabische Frühling hat den Nahen Osten, der ohnehin einem Pulverfass gleicht, komplett destabilisiert: Keiner der neuen Herrscher kann noch gegen die Macht der Straße, also gegen die Macht der Prediger, des Islam regieren. Die westliche Politik hat versagt, als es darum ging, die arabischen Revolutionen nüchtern zu bewerten und angemessen darauf zu reagieren…Der Flächenbrand hat längst begonnen…Wir haben auf Demokratie in der Region gehofft und dabei Chaos gesät. Der Westen sollte sich bei seiner Politik  nicht von Träumereien leiten lassen. Das führt im Nahen Osten ins Verderben.“

Quelle: Bild v. 14.09.12

Peter Scholl-Latour bewies wieder einmal viel Weitblick und lag schon in der Vergangenheit mit seinen Einschätzungen richtig. Wie kein anderer hat er die meisten Länder dieser Welt mehrmals besucht und viele politische Kontakte geknüpft. Neben ihm sieht bei Streitgesprächen und Diskussionen jeder Politiker regelrecht „alt“ aus.

Auch ich selbst warne schon seit Monaten auf diesem Blog vor dem Scheitern der „Arabellion“. Vor den Lügen, die die Politiker uns erzählen, damit die Geldsummen scheinbar gerechtfertigt werden, die regelmäßig dahin fließen. Gelder aus unseren Steuerkassen.

Nachfolgend noch einmal eine Zusammenfassung:

DER FRÜHLING DER EIN WINTER IST – DIE SCHATTENSEITE DER „ARABELLION“

Eigentlich sollte die „Arabellion“, der „Arabische Frühling“, ein Sieg für Demokratie, Freiheit und Gleichberechtigung sein. Doch das Gegenteil scheint der Fall: radikale Islamisten erfahren einen furiosen Aufschwung und vieler Orts nehmen Menschenrechtsverletzungen, Antisemitismus und Christendiskriminierung sogar zu. Ungeachtet dessen träumen westliche Politiker weiter vom „demokratischen Aufbruch“ in Nordafrika.

Ägypten: Straßenschlachten, Tränengasschwaden, dutzende Tote und mehr als 2000 Verletzte – nur elf Monate nach der Revolution und dem Ende des Despoten Mohammad Husni Mubaraks, droht das Land erneut im Chaos zu versinken. Besser geworden ist nichts: ein vor wenigen Tagen veröffentlichter Bericht von Amnesty International enthüllt eklatante Menschenrechtsverletzungen auch nach dem Volksaufstand: 12.000 Zivilisten mussten sich in unfairen Prozessen vor Militärgerichten verantworten, mindestens 13 wurden zum Tode verurteilt, Kritiker, Demonstranten, Journalisten und, Blogger werden verfolgt und die Folter ist immer noch weit verbreitet. „Die Menschenrechtslage ist in einigen Fällen sogar schlechter als früher“, meint Hennig Franzen von Amnesty International.[ Nächste Woche sollen die Parlamentswahlen beginnen. Stärkste politische Kraft könnte die Partei Freiheit und Gerechtigkeit der Muslimbruderschaft werden, die in Expertenkreisen als antisemitisch und antiisraelisch gilt und einen streng religiösen Staat anstrebt. Ihr spiritueller Führer Yussuf al-Qaradawi, wandte sich schon früher gegen die westliche Demokratie, forderte Selbstmordattentate innerhalb Israels und sprach vom Holocaust, als eine „göttliche Strafe“ für das „verkommene jüdische Volk“. Umfragen nach der Revolution ergaben, dass 85 Prozent der Ägypter für die Todesstrafe von Islamabtrünnigen sind, 82 Prozent für die zu Tode Steinigung von Ehebrechern und 77 Prozent für Auspeitschen und Handabhacken bei Diebstahl.  59 Prozent wünschen sich sogar einen streng islamischen Staat, der nicht von Reformern regiert wird. Schlechte Aussichten also, auch für die 8 Millionen koptischen Christen, die als „Bürger zweiter Klasse“ gelten. Die Gewalt gegen sie ist sogar noch schlimmer geworden. So sollen radikal-fundamentalistische Salafisten für die Brände der koptischen Kirchen verantwortlich sein. Am 9. Oktober 2011 gipfelten die religiösen Auseinandersetzungen in einem Blutbad, bei dem über zwei Dutzend Menschen starben. In den letzten Monaten haben bereits mehr als 100 000 Kopten das Land verlassen. Auch der Antisemitismus hat sich in Ägypten verschärft. Im Februar 2011 wurde die CBS-Auslandskorrespondentin Lara Logan auf dem Tahir-Platz in Kairo von einem Mob ägyptischer Männer mit „Jew, Jew, Jew“ beschimpft, angegriffen und sexuell belästigt. In der Nacht zum 10. September 2011 stürmten mit den Rufen „Gebt uns Waffen und wir werden alle Juden töten!“ hunderte fanatische Demonstranten die israelische Botschaft in Kairo. Drei Menschen starben, mehr als 1000 wurden verletzt, der Botschafter ausgeflogen. Israelische Blogger berichten von antisemitischer Hetze, an der sich auch die Medien beteiligen. So strahlte beispielsweise 2009 der ägyptische TV-Sender Al-Rahma einen Propaganda-Film aus, in dem muslimische Kinder fanatisch den Mord an Juden forderten („Kill The Jews!“). Manch einer fürchtet schon um den Friedensvertrag zwischen den beiden Ländern.

Tunesien: Eigentlich sollte alles besser werden, nachdem das Volk Mitte Januar 2011 den autoritären Präsidenten Zine Abdine Ben Ali aus dem Amt vertrieben hatte. Doch zunächst griffen fanatische Moslems in Sousse, Kairouan und Bizerte verschiedene Bars an, die Alkohol ausschenkten und verwüsteten Bordelle. Bei den Wahlen zur verfassungsgebenden Versammlung im Oktober 2011 gewann schließlich die als islamistisch eingestufte Ennahda-Partei. Ihr Führer, Rashid al Ghannouchi, soll enge Verbindungen zur ägyptischen Muslimbruderschaft und zur palästinensischen Terrororganisation Hamas pflegen. Auch in Tunesien werden Minderheiten wie Juden und Christen diskriminiert und verfolgt. In der Nacht zum 1. Februar 2011 kam es zu einem Brandanschlag auf eine jüdische Synagoge in Ghabes. In Dscherba wurden vier Autos von Juden beschädigt. Wenige Tage später fanden vor der größten Synagoge in Tunis antijüdische Proteste statt. Im gleichen Monat wurde in der katholischen Privatschule von Manouba ein polnischer Priester brutal ermordet. Das tunesische Innenministerium sprach von der Tat einer „faschistisch-terroristischen Gruppe“. Gemeint waren radikale Islamisten, die ohnehin schon 150 der 200 Moscheen in der Hauptstadt Tunis und Umgebung kontrollieren. Im September 2011 versuchten radikale Moslems in Kef eine Basilika in eine Moschee umzuwandeln.

Libyen: Nachdem Diktator Muammar Gaddafi mit Hilfe der NATO-Luftstreitkräfte gestürzt wurde übernahm ein Nationaler Übergangsrat die Kontrolle über das Land. Doch offenbar genießt auch das Netzwerk Al-Quaida, gegen das der Westen seit 10 Jahren den „Krieg gegen den Terror“ führt, Sympathie unter den libyschen Rebellen. So wehte nach der offiziellen Beendigung des NATO-Kampfeinsatzes über dem Gebäude der provisorischen Nationalen Übergangsregierung in Benghazi nicht nur die Rebellenflagge, sondern auch die von Al-Quaida. Abdul Jalil, Chef des Übergangsrates, kündigte an, dass die Scharia die Rechtsgrundlage Libyens werde. Im Oktober 2011 kehrte der im Exil lebende libysche Jude David Gerbi ins Land zurück, um den Übergangsrat zu unterstützen. Als er eine Synagoge neu eröffnen wollte versammelten sich hunderte von wütenden Demonstranten vor seinem Hotel in Tripolis und skandierten: „In Libyen gibt es keinen Platz für Juden!“ Politiker der Übergangsregierung verhinderten, dass der Mob das Hotel stürmte, um Gerbi gewaltsam aus dem Land zu vertreiben. Auch in Benghazi demonstrierten Radikale gegen ihn.

DER SONNTAG hat bei der deutschen Bundesregierung nachgefragt, was sie gegen diese massiven Menschenrechtsverletzungen in Tunesien, Ägypten und Libyen unternimmt? Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes weicht aus, bekräftigt aber den Schutz religiöser Minderheiten und erklärt weiter: „Die Bundesregierung unterstützt … diejenigen Länder, in denen ein demokratischer Aufbruch begonnen hat.“ Schwerpunkt sei unter anderem auch die „Förderung der Menschenrechte“. Aber genau da fehlt Handlungsbedarf und politischer Druck aus dem Westen. Denn immerhin zahlen beispielsweise deutsche Steuerzahler immense Finanzhilfen (2012/13 rund 100 Millionen Euro für Tunesien und Ägypten; Libyen erhielt einen Kredit in gleicher Höhe). Gerade jenen Ländern Aufbauhilfen zu gewähren, in denen Antisemitismus, Christendiskriminierung, Menschenrechtsverletzungen, antidemokratische Strömungen und Sympathien für Terrornetzwerke vorherrschen, ist angesichts der Vergangenheit des Dritten Reichs ein politischer Skandal, der als solcher noch gar nicht erkannt wurde.

Veröffentlicht in DER SONNTAG 27.11.11
Anfrage und Antwort betr. Arabellion beim Bundesminister des Auswärtigen

Betreffs der sogenannten “Arabellion”, in der Menschrechtsverletzungen, Antisemitismus, Christendiskriminierung- und Verfolgung, sowie Sympathie für Al Qaida zugenommen haben, veröffentliche ich nachfolgend meine Anfrage an den Bundesminister des Auswärtigen, sowie die Antwort von ihm bzw. des Auswärtigen Amtes:

——- Original-Nachricht ——– Betreff: Anfrage Bundesaussenminister Datum: Fri, 18 Nov 2011 16:10:53 +0100 (MET) Von: Guido Grandt <guido.grandt@wirsind.tv> An: poststelle@auswaertiges-amt.de

Sehr geehrter Herr Bundesminister des Auswärtigen, sehr geehrte Damen und Herren, ich bin Filmproduzent, TV-Redakteur und Buchautor und schreibe einen Artikel für die Schweizer Wochenzeitung “Der Sonntag” über den sogenannten “Arabischen Frühling”. Mein Schwerpunkt liegt auf dem verschärften Antisemitismus und Christenhass in den Ländern Ägypten, Tunesien und Libyen, nach den “Revolutionen”. Dazu habe ich folgende Fragen: – Was unternimmt der Bundesminister gegen die Verfolgung, Diskriminierung und Tötung von Christen (beispielsweise die Kopten in Ägypten) und was gegen den ohnehin schon latent vorhandenen Antisemitismus, der immer mehr zunimmt? Vor allem amerikanische und israelische Medien berichten darüber… – Warum interveniert der Bundesminister nicht, wenn in Libyen – nach Gaddafis Tod – u.a. auch die Flagge der Terrorgruppe Al-Qaida gehisst wurde, nachdem sich auch die Bundesregierung dem Kampf gegen den Terror verschrieben hat? Darüber haben amerikanische und kanadische Medien berichtet. – Warum unterstützt der Bundesminister überhaupt diese Länder, nachdem nicht demokratische, sondern vor allem radikale politische Kräfte auf dem Vormarsch sind (siehe Ausgang der Wahlen etc.)? – Mit welchen Summen von Finanzhilfen unterstützt das Auswärtige Amt Ägypten, Tunesien und Libyen? Da ich eine Deadline für Abgabe meines Artikels habe bitte ich um Beantwortung dieser Fragen bis zum 23.11.11. Vielen Dank im Voraus. Mit freundlichen Grüßen

– wirsind.tv GUIDO GRANDT Filmproduzent/TV-Redakteur/Buchautor/Fachzeitschriftenredakteur/Dozent

ANTWORT:

Sehr geehrter Herr Grandt,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Anbei die Antworten des Auswärtigen Amtes (Quelle: Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes):

Frage 1: – Was unternimmt der Bundesminister gegen die Verfolgung, Diskriminierung und Tötung von Christen (beispielsweise die Kopten in Ägypten) und was gegen den ohnehin schon latent vorhandenen Antisemitismus, der immer mehr zunimmt? Vor allem amerikanische und israelische Medien berichten darüber…

Antwort: Die Bundesregierung hat in Gesprächen mit der ägyptischen Übergangsregierung immer wieder bekräftigt, dass der Schutz religiöser Minderheiten und das Gebot religiöser Toleranz maßgeblich für den Erfolg des demokratischen Wandels in Ägypten sind.

Frage 2 und 3: – Warum interveniert der Bundesminister nicht, wenn in Libyen – nach Gaddafis Tod – u.a. auch die Flagge der Terrorgruppe Al-Qaida gehisst wurde, nachdem sich auch die Bundesregierung dem Kampf gegen den Terror verschrieben hat? Darüber haben amerikanische und kanadische Medien berichtet.

– Warum unterstützt der Bundesminister überhaupt diese Länder, nachdem nicht demokratische, sondern vor allem radikale politische Kräfte auf dem Vormarsch sind (siehe Ausgang der Wahlen etc.)?

Antwort: Die Bundesregierung hat ein elementares Interesse daran, dass der demokratische Aufbruch in Nordafrika gelingt. Deshalb unterstützt sie im Rahmen der Transformationspartnerschaft für Nordafrika diejenigen Länder, in denen ein demokratischer Aufbruch begonnen hat. Schwerpunkte der Transformationspartnerschaft sind die Stabilisierung des demokratischen politischen Prozesses, die Stärkung der Zivilgesellschaft und freier Medien, die Unterstützung guter Regierungsführung, die Förderung der Menschenrechte und der Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit, wirtschaftliche und soziale Stabilisierung des Transformationsprozesses, insbesondere durch qualifizierte Beschäftgungsförderung, sowie Kooperation im Bildungs- und Wissenschaftsbereich.

Frage 4: – Mit welchen Summen von Finanzhilfen unterstützt das Auswärtige Amt Ägypten, Tunesien und Libyen?

Antwort: Für die Transformationsstaaten in Nordafrika – Tunesien und Ägypten – wurden 2011 bis zu 50 Mio. Euro zur Verfügung gestellt, in 2012/13 sind 100 Mio. Euro an Hilfen vorgesehen.

Die Bundesregierung hat dem Nationalen Übergangsrat in Libyen einen Kredit in Höhe von 100 Mio. Euro zur Verfügung gestellt, der durch in Deutschland eingefrorene libysche Gelder abgesichert ist.

Mit freundlichem Gruß

Pressereferat Auswärtiges Amt

Flying proudly over the birthplace of Libya’s revolution, the flag of Al Qaeda

By Sam Greenhill

Last updated at 11:24 PM on 2nd November 2011

    • Flying high: The Al Qaeda flag, with Arabic writing and a moon design, can be seen flying alongside a Libyan national flag above Benghazi's courthouseFlying high: The Al Qaeda flag, with Arabic writing and a moon design, can be seen flying alongside a Libyan national flag above Benghazi's courthouse

The black flag of Al Qaeda was hoisted in Libya yesterday as Nato formally ended its military campaign.

The standard fluttered from the roof of the courthouse in Benghazi, where the country’s new rulers have imposed sharia law since seizing power.

Seen as the seat of the revolution, the judicial building was used by rebel forces to establish their provisional government and media centre.

Change of regime? A trademark Al Qaeda flag was seen flying over Benghazi's courthouse last weekChange of regime? A trademark Al Qaeda flag was seen flying over Benghazi’s courthouse last week

Flying high: The Al Qaeda flag, with Arabic writing and a moon design, can be seen flying alongside a Libyan national flag above Benghazi's courthouse
Flying high: The Al Qaeda flag, with Arabic writing and a moon design, can be seen flying alongside a Libyan national flag above Benghazi's courthouse

Flying high: The Al Qaeda flag, with Arabic writing and a moon design, can be seen flying alongside a Libyan national flag above Benghazi’s courthouse

The flag has been spotted on the courthouse several times, prompting denials from the National Transitional Council that it was responsible.

Complete with Arabic script declaring ‘there is no God but Allah’ and a full moon underneath, it was hoisted alongside the Libyan national flag.

Extremists have been seen on Benghazi’s streets at night, waving the Al Qaeda flag and shouting ‘Islamiya, Islamiya! No East, nor West, VICE reported.

NATO’S LIBYA CAMPAIGN

Mar 17: U.N Security Council passes a resolution to impose a no-fly zone in Libyan airspace. Mar 19: French and Italian aircraft enter Libyan airspace to begin reconnaissance and surveillance. British and U.S. ships and submarines fire Tomahawk cruise missiles at Libyan air and ground defences. Naval blockade also enforced. May 11: Nato aircraft fires four rockets at Gaddafi’s compound in Tripoli, killing two people. May 12: 52 NATO strikes are carried out against loyalist targets across the country. May 26: In the strongest attack of the operation so far, Nato planes bomb 20 targets in Tripoli under 30 minutes. June 13: Nato carries out 62 airstrikes against targets in Tripoli and four other cities. June 20: Nato is accused of killing 19 civilians in Sorman, west Tripoli, following another attack July 16: Another Nato strike kills 10 rebels and wounds 172 during an advance on Brega. Aug 9: Nato bombs a warship in Tripoli harbour. Aug 20: Nato-supported rebels in Tripoli launch an uprising in the city, as Nato launch bombing raids over government targets. Oct 20: Rebel forces take Sirte, with Gaddafi captured and eventually killed as Nato planes attack his convoy. Oct 23: Gaddafi’s family are forced to flee as rebels claim his compound in Bab al-Azizia. Oct 31: Nato ends operations in Libya

A sudden lurch toward extremism will alarm many in the West who supported the ousting of Colonel Gaddafi.

It also threatens to embarrass David Cameron who staked his personal reputation on the campaign to free Libya from the tyrant. Nato stuck to its decision to end its seven-month operation despite calls from the National Transitional Council for it to stay longer.

Allies of Nato have been keen to see a quick conclusion to a costly effort that has involved 26,000 air sorties and round-the-clock naval patrols.

The UN Security Council authorised the mission in March to protect civilians in the civil war.

Nato staff temporarily seconded to the headquarters in Naples for the Libyan operation are being reassigned to their regular duties, officials said.

Last week, the country’s interim leader, Mustafa Abdul-Jalil, declared that sharia will be the ‘basic source’ of legislation.

The chairman of the National Transitional Council has also declared the country’s future parliament will have an ‘Islamist tint’.

Sharia law is a form of hardline Islamic rule favoured by fundamentalist groups such as the Taliban in Afghanistan.

Mr Abdul-Jalil has been at pains to insist ‘that we as Libyans are moderate Muslims’, and has said the proposed constitution is ‘temporary’ and will be put to a referendum.

But he has given a speech in which he said any law that ‘violates sharia’ is ‘null and void’.

This means Libyan men will be free to take more than one wife, a policy branded a ‘disaster for women’ by Adelrahman al-Shatr, a founder of the newly-formed centre-right Party of National Solidarity.

He said: ‘By abolishing the marriage law, women lose the right to keep the family home if they divorce. It is a disaster for Libyan women.

The Al-Qaeda flag was seen above Benghazi's courthouse just days after Libyan rebels imposed Sharia law on parts of the country (file picture)The Al-Qaeda flag was seen above Benghazi’s courthouse just days after Libyan rebels imposed Sharia law on parts of the country (file picture)‘It is a subject that should be discussed with the different political groups and with the Libyan people. These declarations create feelings of pain and bitterness among women.’A spokesman for a group called Women Living Under Muslim Laws said: ‘Women are directly targeted by this change in laws and will lose many acquired rights in the process.’

The Benghazi courthouse was the epicentre of the revolution and on its forecourt in February running battles were fought with Gaddafi’s  mercenaries in the first few days of the uprising.

After Benghazi fell to the rebels, the courthouse became the headquarters of the fledgling leadership. They barricaded the main doors with wooden logs and set up a rudimentary government on the first floor, from where they worked tirelessly to organise the rest of the eight-month revolution.

To this day, captured tanks parked outside the courthouse are a playground for children and a symbol of the people’s defeat of the tyrant.

Success: Nato has destroyed around 5,900 military targets since it began operations in Libya seven months agoSuccess: Nato has destroyed around 5,900 military targets since it began operations in Libya seven months ago

Read more: http://www.dailymail.co.uk/news/article-2055630/Flying-proudly-birthplace-Libyas-revolution-flag-Al-Qaeda.html#ixzz1jbPMSOau

„Gedanken zu 9/11“ (3)


„Wir waren außerordentlich frustriert über die Falschaussagen, die uns gegenüber gemacht wurden.“

Tim Roemer, 9/11-Commissionsmitglied

„Es gibt vielerlei Gründe anzunehmen, dass es eine Alternative zu den Darstellungen in unserer Version geben könnte … Wir hatten keinen Zugang …“

Bob Kerrey, 9/11-Commissionsmitglied

„Ich glaube nicht auch nur eine Minute daran, dass wir alles richtig verstanden haben.“

Lee Hamilton, stellvertretender Leiter der 9/11-Commission

„Sie haben gelogen, sie haben alle gelogen.“

Patty Casazza, 9/11-Witwe

„Ich habe besonders als Wissenschaftlerin Probleme mit der offiziellen Verschwörungstheorie der Regierung, eben weil sie den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit ebenso wenig entspricht wie denen der Physik.“

Dr. Lt. Col. Karen U. Kwiatkowski, US-Air-Force

„Ich habe meinen Mann verloren, aber ich habe auch mein Land verloren.“

Kristen Breitweiser, 9/11-Witwe

Quelle:

Mathias Bröckers/Christian C. Walther: “11.9. – Zehn Jahre danach – Der Einsturz eines Lügengebäudes”,

„Gedanken zu 9/11“ (2)


„Die Regierungs-Story, die man uns über 9/11 serviert hat, ist kompletter Bullshit, schlicht und einfach.“

Capt. Russ Wittenberg, früherer US Air-Force-Kampfflieger

„Die Idee eines solchen Angriffs war sattsam bekannt und vor dem 11. September als Möglichkeit im Rahmen von Militärübungen simuliert worden.“

Prof. John Arquilla, Naval Postgraduate School, Monterey, Kalifornien

„Terroristen hätten diese Operation mit vier entführten Flugzeugen nicht ausführen können, wenn sie nicht die Unterstützung eines Geheimdienstes gehabt hätten.“

Horst Ehmke, Ex-Bundesminister der Justiz, Ex-Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes, Ex-Bundesminister für Forschung und Technologie, zeitweilig Koordinator für die Zusammenarbeit der Geheimdienste

„Wir werden bald die ganze Geschichte des 11. September erfahren müssen, weil dieses Thema so wichtig für Amerika ist. Aber dieses Weiße Haus will den Fall vertuschen.“

Senator Max Cleland, vormaliges Mitglied der 9/11-Commission, nach seinem Rücktritt im Dezember 2003

„Ich war schockiert, wie stark die Wahrheit von ihrer Beschreibung abwich…Die (NORAD-)Bänder erzählen eine komplett andere Geschichte, als das, was uns und der Öffentlichkeit erzählt worden ist…Das ist keine Meinungsmache. Das ist die Unwahrheit.“

John Farmer, Rechtsberater der 9/11-Commission

Quelle:

Mathias Bröckers/Christian C. Walther: “11.9. – Zehn Jahre danach – Der Einsturz eines Lügengebäudes”,

„Gedanken zu 9/11“ (1)


„Wir sind der Überzeugung, dass die Wahrheit über ‚9/11‘ jetzt offengelegt werden sollte – nicht in 50 Jahren als Fußnote in den Geschichtsbüchern -, damit die Politik, die auf der Interpretation der 9/11-Angriffe durch die Regierung Bush-Cheney basiert, geändert werden kann. Wir fordern daher eine neue, unabhängige Untersuchung des 11. September, die die von unabhängigen Forschern dokumentierten und bislang von Regierungen wie Massenmedien ignorierten Beweise berücksichtig.“

Yukihisa Fujita, Abgeordneter im Oberhaus des japanischen Parlaments, von 2007 bis 2009 Vorsitzender des Sangiin-Ausschusses für Außenpolitik und Verteidigung

Bis heute … hat keine unabhängige Stelle, kein unabhängiges Gericht, die zur Verfügung stehenden angeblichen oder tatsächlichen Beweise überprüft und nachprüfbar in einem rechtsstaatlichen Anforderungen genügenden Verfahren festgestellt, wer für die Anschläge von 9/11 verantwortlich war … Es sollte deshalb in jedem Falle schleunigst auf strikt rechtsstaatlicher Basis überprüft werden, ob die offizielle Verschwörungs-Version, wie sie … gegenüber der Öffentlichkeit als Wahrheit ausgegeben wird, auch tatsächlich der Wahrheit entspricht.“

Dieter Deiseroth, seit 2001 Richter am Bundesverwaltungsgericht und Experte für Völker-, Verwaltungs- und Verfassungsrecht

„Tatsächlich hält die offizielle Version einer genauen Überprüfung nicht stand.“

Roland Dumas, französischer Außenminister von 1984 bis 1986 und 1988 bis 1993

„Es ist Zeit, dass wir die erfahren, so oder so, und dies werden wir auf dem Weg einer unabhängigen Untersuchung erreichen. Kennen wir nicht die Wahrheit über unsere Geschichte, wird dies unsere Zukunft gefährden.“

Jeanette Fitzsimons, seit 1996 Abgeordnete im neuseeländischen Parlament und Mitbegründerin der Green Party

„Was wohl noch beunruhigender ist als die offensichtliche Vertuschung, ist das gespenstische Schweigen der Massenmedien, deren offenkundige Weigerung anzuerkennen, dass gut belegte Zweifel an der offiziellen Version bestehen: einer Al-Qaida-Operation ohne Vorwissen von Regierungsvertretern.“

Prof. Richard Falk, Princeton University, Sondergesandter des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen

„Ich war überrascht, dass niemand außer uns die Fragen stellte, die Medien inbegriffen.“

Monica Gabrielle, 9/11-Witwe

Quelle:

Mathias Bröckers/Christian C. Walther: „11.9. – Zehn Jahre danach – Der Einsturz eines Lügengebäudes“,

Mitten im US-Wahlkampf: Neue Lügen des Weißen Hauses?


Kurz bevor sich die Lügen und Vertuschungen von 9/11 zum elften Mal jähren und mitten im heißen US-Wahlkampf zwischen Barack Obama und Mitt Romney, dringen weitere Lügen des Weißen Hauses an die Öffentlichkeit. Und die haben es in sich!

Die ganze Welt blickt mit Sorge nach Syrien und dem Iran. Der syrische Präsident Baschar al-Assad und der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad sollen weg. Das jedenfalls hat, mit Ausnahme der Politikschwergewichte wie China und Russland, die Internationale Staatengemeinschaft so beschlossen.

Schon seit mehreren Monaten droht das Weiße Haus dem Iran nicht nur mit weiteren Sanktionen sondern auch mit einer militärischen Intervention, wenn die Islamische Republik ihr umstrittenes Atomprogramm weiterverfolgt, bei dem Uran angereichert und mutmaßlich Nuklearwaffen gebaut werden sollen. Israel versteht dies als eine unmittelbare Bedrohung.

Die israelische Zeitung „Jediot Achronot“ hat das Weiße Haus nun der Lügen überführt, vorausgesetzt ihr Medienbericht entspricht der Wahrheit.

Die Zeitung berichtete, dass die USA Teheran ein „Stillhalteabkommen“ für den Fall angeboten hätte, dass Israel die iranischen Atomanlagen angreifen sollte! Solange jedenfalls der Iran keine US-Einrichtungen angreife.

Ein „unmoralisches“ Angebot, das dem amerikanischen Verbündeten Israel geradezu ein Messer in den Rücken rammt.

Die Amerikaner bestreiten diese Geheimverhandlungen mit Teheran.

Die israelische Regierung unter Ministerpräsident Ehud Barak schweigt. Er hat schon früher klar gemacht, dass er  einen Militärschlag gegen den Iran auch ohne Einverständnis der USA durchführen würde. Davor allerdings haben US-Regierungsvertreter gewarnt.

Was also ist Lüge, was Wahrheit? Sollte es tatsächlich zu einer militärischen Intervention durch Israel gegen den Iran kommen, wird es schnell klar werden.

GZSZ-Star und Freimaurer macht Werbung für die Loge


GZSZ-Star Bahro will die Freimaurer bekannter machen

Der Bund ist in der Tradition mittelalterlicher Steinmetze organisiert

Hamburg (dapd-nrd). „Gute Zeiten Schlechte Zeiten“-Star Wolfgang Bahro will das neue prominente Gesicht der Freimaurer sein. „Ich habe gemerkt dass ich mit meinem Outing, Freimaurer zu sein, eine kleine Lawine ausgelöst habe“, sagte Bahro, der in GZSZ den Dr. Jo Gerner spielt, der Nachrichtenagentur dapd in Hamburg. „Es gibt immer noch viele Menschen, die Freimaurer als Satansprediger sehen, die kleine Kinder fressen. Vielleicht sagen jetzt einige: ‚Was, der ist auch einer? Womit beschäftigen sich Freimaurer eigentlich?'“

Der 51-Jährige betonte, dass er im echten Leben nicht mit seiner Rolle des intriganten Gerner aus der Serie verwechselt werden möchte, auch wenn er diesen seit 20 Jahren spielt. „Wenn ich das Jackett ausziehe, bin ich nicht mehr Gerner“, sagte er. Sein Amulett mit Freimaurer-Symbolik nehme er niemals vom Hals. „Ich habe das Amulett seit 30 Jahren, damals wusste ich nicht, dass darauf Freimaurer-Symbole sind, aber es hat mir Glück gebracht“, sagte er.

Bahro ist seit drei Jahren Mitglied einer Freimaurer-Loge in Berlin und derzeit im Grad eines Gesellen. Der Bund ist in der Tradition mittelalterlicher Steinmetze in den Graden Lehrling, Geselle und Meister organisiert. Er sei wegen Freimaurer-Ideale wie Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität beigetreten, sagte er.

Bahro ist als einziger des aktuellen GZSZ-Ensembles von Anfang dabei – die Seifenoper feierte kürzlich die 5.000. Folge. „Falls Jo Gerner je abtritt, dann bitte wie ein Schurke bei Sherlock Holmes oder James Bond: Das Schiff explodiert, aber in letzter Sekunde entkommt ein Rettungsboot“, sagte er. Dieser Moment sei aber nicht in Sicht.

Bahro will in Hamburg auch an dem feierlichen Ritual zum 275-jährigen Bestehen der deutschen Freimaurer in der Hauptkirche St. Michaelis teilnehmen. Zum Auftakt dieses Jubiläums wollen sich die Freimaurer am 8. September ab 15.00 Uhr im Logenhaus Welckerstraße 8 in Hamburg den Fragen der Bürger stellen.

Quelle:

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/PANORAMA/GZSZ-Star-Bahro-will-die-Freimaurer-bekannter-machen-artikel8086869.php