WOLF EGGERT: „Das Batman-Massaker – eine Black-Op? (1)“

Ein Wikipedia-Eintrag…

Der Anschlag von Aurora, unter anderem auch „Batman“-Amoklauf oder Kino-Massaker genannt, war ein Gewaltverbrechen, bei dem am 20. Juli 2012 in einem Kino in Aurora im US-Bundesstaat Colorado während der mitternächtlichen Premiere des Films The Dark Knight Rises zwölf Menschen erschossen und 58 weitere zum Teil schwer verletzt wurden. Der mutmaßliche Täter, der 24-jährige James Eagan Holmes, wurde unmittelbar nach der Tat festgenommen.

Um 00:05 Uhr begann die Premiere von The Dark Knight Rises im Kinosaal neun des Century 16 Movie Theatre, einem an ein Einkaufszentrum angeschlossenes Multiplex-Kino in Aurora.Etwa 20 Minuten nach Beginn der Vorstellung verließ der Täter über einen Notausgang den Saal, begab sich zu seinem in der Nähe geparkten Auto und legte dort unter anderem eine Gasmaske und eine schusssichere Weste an. Mit einer Flinte Remington 870, einem Sturmgewehr AR-15 und einer Glock-Pistole Kaliber 40 bewaffnet kehrte er gegen 00:37 Uhr ins Kino zurück, zündete eine Tränengasgranate und eröffnete das Feuer auf das Publikum.

Während sich der Täter im Kino befand, dröhnte ab Mitternacht laute Musik aus dessen Wohnung. Eine Nachbarin klopfte an die Wohnungstür, die nicht abgeschlossen war, trat aber nicht ein. Da der Täter bereits kurz nach seiner Festnahme angegeben hatte, Sprengstoff in der Wohnung deponiert zu haben, evakuierte die Polizei nach ihrem Eintreffen gegen 2 Uhr zunächst das Mietshaus sowie fünf benachbarte Gebäude. Bei der anschließenden Untersuchung der Wohnung mit Spiegeln, wurden Sprengfallen entdeckt, deren Entschärfung mehrere Tage in Anspruch nahm. Währenddessen wurde ein Roboter eingesetzt, um erste Beweisgegenstände aus der Wohnung abzutransportieren. Insgesamt befanden sich in der Wohnung 30 selbstgebaute Granaten sowie etwa 40 Liter Treibstoff, die vermutlich bei einem Betreten der Wohnung explodiert wären und das gesamte Stockwerk zerstört hätten.

…wirft offene Fragen auf

Blenden wir hier einmal für einen Moment die Tatsache aus, dass Kinopersonal,  welches nicht einmal das Mitbringen eigener Snacks erlaubt, hier einen Vollblutterroristen mit Gasmaske durchgewunken haben soll, so wirft schon die verhinderte „Wohnungsfalle“ eine Reihe von Fragen auf. Beobachter halten das bombige Arsenal für sich allein für „too much & too sophisticated“, als dass hier eine Person allein am Werk gewesen sein könnte.

Dazu hinterlassen Begleitumstände den Eindruck,  als habe die „Aufdeckung“ der heimischen Hochrüstung in erster Linie dem Zweck gedient, die „Lone Gunman“-These noch am Tatabend schlüssig erscheinen zu lassen. War das Auffinden der Räuberhöhle von langer Hand und vor allem: von dritter Seite geplant? Die offen gelassene Wohnungstüre spricht für diese Vermutung ebenso wie die „Einladung zum Vorbeischauen“ an nichtpolizeiliche Zeugen. Welchen anderen Sinn sollte das Aufdrehen von Musik in Konzertlautstärke erfüllen? Wer sorgte für diesen Lärmpegel zu einem Zeitpunkt, da der Täter – und Wohnungseigner – bereits im Kino war?

Sollten die Angaben aus „Ermittlerkreisen“ stimmen, dann wies Holmes unmittelbar nach seiner Festnahme die Polizei darauf hin, dass sich in seiner Wohnung ein Sammelsurium an Sprengsätzen befand. Die Frage ist: Warum sollte er das tun? Wenn sich der Täter zuvor mühselig auf ein Feuerwerk der Extraklasse vorbereitet hatte, warum dann dieses ohne Not „löschen“, wo der doch gerade seine Kaltblütigkeit gegenüber unschuldigen Zivilisten unter „Beweis“ gestellt hat? Um ausgerechnet die anrückenden Sonderkommandos – und damit die Staatsgewalt – zu schützen?

Manches erinnert in diesem konkreten Zusammenhang an geheimdienstverdächtige Terrorfälle wie z.B. die Entführung des italienischen Staatspräsidenten Aldo Moro, 1978. Dort war das Hauptversteck des Rote-Brigaden-Führers Moretti durch einen glücklichen Zufall „entdeckt“ worden, just als Vermutungen laut wurden, dass CIA, Mossad, Gladio und die Mafia die eigentlichen Steuerungselemente hinter dem Kidnapping seien. Die Flutung der an diesem Tag verlassenen Wohnung durch eine nicht abgestellte Wannenbrause führte erst die Untermieter und dann den Staat auf die „richtige“ (und multimedial ausgeschlachtete) Fährte. Die Wohnung entpuppte sich als feuchter Traum jedes Ermittlers: Waffen und Terroristische Pamphlete lagen allenthalben verstreut herum. (Werner Raith, In höherem Auftrag. Der kalkulierte Mord an Aldo Moro,1986. Klaus Kellmann, Der Staat läßt morden. Politik und Terrorismus – heimliche Verbündete, 1999)

Auch der Fall Breivik rückt wieder ins Gedächtnis. Wie bei der Aurora-Schiesserei verband der Täter ein Shootout mit einem Bombenunternehmen. Nur durch die aufwändigen Vorbereitungen für das Letztere konnte hinterher eine personengebundene Tatvorbereitungs-Vita rekonstruiert werden, was die These eines bewusst handelnden Lone Gunman stützte. Dieser Beweis war nötig, da bekannt war, dass Breivik mit Drogen vollgestopft war und etliche Zeugen der Schiesserei auf der Insel Utoya von mehreren Schützen sprachen.

Der Tatablauf nach Zeugenaussagen

Das interessante ist nun, dass sich ebendieser Hintergrund, den Kreis schließend, nun in den USA wiederholt. Denn auch hier berichten Tatzeugen von Schützen, die das Massaker zusammen mit Holmes begangen haben sollen:

  • Possible Second Shooter in tragic Batman Denver      Shooting Eyewitness Account

http://www.youtube.com/watch?v=F24L8VFQDzM

 

·       Colorado Theater Eyewitness Describes Gunman and Possible Accomplice

http://www.youtube.com/watch?v=h4MW_qhAPAU

Die “Geheimdienstkritische Dokumentarfilmerin” Grace Powers hat in ihrem Artikel Batman Massacre: Why and How and Who die Zeugenberichte (anders als die Norwegischen Ermittler in ihrem Fall) Ernst genommen und auf eine Nachskizzierung des Tathergangs gelegt, auf den im folgenden nach der Übersetzung durch http://www.politaia.org/ dargestellt ist. Die nie gefassten und auch (wie im Fall Utoya nie gesuchten) Mittäter bezeichnet sie als „Agenten“:

Agent 1 fährt mit dem Fluchtauto zum Kino und stellt es auf dem seitlichen Parkplatz des Multiplex ab. Er kauft eine Eintrittskarte für den Film Batman The Dark Knight Rises (Batman, Die Auferstehung des Schwarzen Ritters) und setzt sich ins Auditorium 9 des Kinos. Er sitzt ganz rechts kurz hinter der ersten Reihe neben dem Notfallausgang. Er bekommt einen Handyanruf von Agent Nummer 2, woraufhin er aufsteht und zum Notfallausgang geht. Ein Zeuge Namens Corbin Datessieht, wie er in das Handy spricht und dabei die Tür mit seinem Fuß aufhält. Er drückt den Türstopper bei halb geöffneter Tür nach unten, und eröffnet so den Zugang für Agent Nummer 2 zum Auditorium.
Agent 2 stellt James Homes‘ weissen Hyundai Coupe neben dem Notausgang des Auditoriums Nummer 9 ab, mit (dem unter Drogen gesetzten, s. später) James Holmes als Passgier auf dem Beifahrersitz. Agent 2 trägt volle Nahkampfschutzmontur. Die Gewehre, Munition, Gas Kanister und Maske liegen im Kofferraum. Er ruft Agenten 1 an und bekommt seinen Einsatzruf.

Agent 2 verlässt den Hyundai und lässt James Holmes im Auto zurück, öffnet die Heckklappe und bewaffnet sich für den Einsatz. Er legt die Gasmaske an, und bewegt sich, 20 Minuten nach Beginn des Films bewehrt mit Gaskanister und Bewaffnung, durch den Notausgang in das Kino, schmeisst den geöffneten Gaskanister in die Menge, und feuert einen Schuß in die Luft ab. Dieser Schuss versetzt die Menge in tödliche Panik und lässt sie alle, die Flucht ergreifend, aus ihren Sitzen aufspringen. Damit machen sie sich zu leichten Zielscheiben.

Agent 1 verlässt das Kino durch den Notausgang und begibt sich zum Fluchtauto, in dem er nun wartet.

In den folgenden 90 Sekunden leert Agent 2 die Magazine seiner Gewehre in die vor Panik kreischende und total orientierungslose Menge, wobei er 12 Menschen tötet und 58 weitere verletzt. Daraufhin rennt er durch den Notausgang zum weißen Hyundai zurück, wobei er eine Blutspur hinterlässt, und Teile der Kampfausrüstung auf dem Weg verstreut.

Der Schütze behält weiterhin seine Gasmaske auf, um sich der Identifizierung durch die Sicherheitskameras, die an den Ecken des Muliplex angebracht sind, zu entziehen.

Nachdem der Schütze unter der Kamera hindurch ist, schmeißt er die Gasmaske weg, und rennt um die Ecke zum Fluchtauto wo Agent 1 auf ihn wartet. Die zwei Agenten/Hitmen flüchten unerkannt. In dem Wagen, zu dem wie bei einer sauber ausgelegten Schnitzeljagd etliche Blut- und Waffenspuren hinführen, lassen sie James Holmes zurück.

Patsy statt Protagonist

Diese Tatortskizzierung wandelt den Einzeltäter in ein Instrument. Das mag schwer verdaulich sein, aber schwer fassbar ist es ganz und gar nicht: Zum einen sind die Angaben Zeugengestützt. Und zum anderen macht ein Komplott mit einem Schlag eine ganze Kette von „unerklärlichen“, „unlogischen“ oder „widersprüchlichen“ Abläufen höchst plausibel.

1)     Dass „sich“ Holmes vor der Tat seine Haare original US-Strafkutten-Orange färbte, war völlig kontraproduktiv: Er wurde dadurch für das Publikum identifizierbar, als er vor Beginn der Vorstellung das Kino betrat. Folgt man Powers Ausführungen, dann war das auch so gewünscht.

2)     Dass Holmes das Kino betrat, es verliess, und dann noch einmal zurück gekommen sein soll, ergibt keinen Sinn. Ausser für den Fall, dass sein erstes Aufscheinen lediglich seine Anwesenheit dokumentieren sollte. Seine Rückkehr ist unbewiesen, da der bzw. die schiessenden Täter dann maskiert war/en.

3)     Wie der/die Täter in voller Bewaffnung durch das Hauptentree gekommen sein sollen, ohne dass sogleich Alarm gegeben wurde, ist – wie bereits erwähnt – unerklärlich. Die plausible Erklärung ist dagegen der Eintritt über den Noteingang.

4)     Dass dann nicht der gewöhnlich mit dem Öffnen von Notausgängen gekoppelte Alarm ausgelöst wurde (http://de.wikipedia.org/wiki/Notausgang, siehe Schlusssatz) erscheint ebenso rätselhaft wie das Versagen sämtlicher CCTV-Überwachungskameras (Kinolobby, Parkplatz), spricht aber umso mehr für ein höher angelegtes Komplott.

5)     Die Ausübung der Tat bei Nacht und in einem dunklen Kino bedient eine grundsätzliche Erfordernis von Mittätern: Nicht gesehen zu werden. Der Einsatz von Tränengas – der zur Ausübung der Morde nicht gebraucht wurde – erfüllt den gleichen Zweck. Desorientierung der Masse, Tarnung der Täter per Gasmasken. Am Tatort wurden zwei Gasmasken gefunden, Zeugen beschreiben, dass die Gasattacken (und der Wurf eines Benzinkanisters) aus zwei Richtungen erfolgten.

Am Ende blieb nur Holmes übrig und zurück. Er wurde nach dem Massaker auf dem Parkplatz verhaftet – ohne irgendwelchen Widerstand zu leisten. Hätte Holmes selbst das Massaker verübt, so ergibt der plötzliche Sinneswechsel von „brandgefährlich“ auf „lammfromm“ natürlich keinen Sinn. Ein mit lebenslanger Einzelhaft oder Todesstrafe bedrohter Mensch nutzt jede noch so selbstmörderische Chance, um zu entkommen oder schiesst um sich. Doch lethargisch und „wie ferngesteuert“ wirkend, tat er nichts dergleichen. Auch das „passt“ schlecht ins Bild. Ebenso wenig wie die Person des „Täters“ als solche nicht zu „passen“ scheint…

Quelle: Wolf Eggert/DorianGrey.net

3 Gedanken zu “WOLF EGGERT: „Das Batman-Massaker – eine Black-Op? (1)“

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