Manipuliert und vertuscht: Der Mord an Uwe Barschel


Am 11. Oktober 1987 wird der 9 Tage zuvor zurückgetretene schlesiwig-holsteinische Ministerpräsident Uwe Barschel tot in der Badewanne des Genfer Hotels „Beau Rivage“ aufgefunden. Die Ermittler sind sich schnell einig: Selbstmord! Die Ermittlungen werden 1998 eingestellt.

In meinem „Schwarzbuch Freimaurerei“ (jetzt auch in tschechischer und polnischer Sprache erschienen) habe ich mich ausführlich mit dem Fall beschäftigt und erstmals Fakten und Infos zusammengetragen, die eindeutig darauf hinweisen, dass Barschel ermordet wurde! Er wußte zuviel von politischen Machenschaften im Hintergrund, von Waffendeals und Waffentransporten und unheilvollen Verquickungen mit verschiedenen aus- und inländischen Geheimdiensten (und der Freimaurerloge Propaganda Due (P2)).

Die neuesten Entwicklungen geben mir und anderen Selbstmord-Kritikern recht: 25 Jahre nach Barschels Tod haben nun Experten des LKA Kiel DNA-Rückstände einer „unbekannten Person“ an der Kleidung des Politikers gefunden, die er in seiner Todesnacht trug, bevor er in die Badewanne stieg, sowie an Hotelhandtüchern! Dies erhärtet die Mordtheorie. Um wen handelt es sich bei dem Unbekannten? War er der Mörder?

Bild v. 30.07.12:

Der frühere schleswig-holsteinische CDU-Landtagsabgeordnete Werner Kalinka, auf dessen Anregung die DNA-Untersuchung durchgeführt wurde, forderte jetzt, die Ermittlungen wieder aufzunehmen. Kalinka zu ‚Welt am Sonntag‘: ‚In den vergangenen Jahrzehnten war die Arbeit der Staatsanwaltschaft Lübeck alles andere als ruhmvoll. Es drängt sich geradezu die Frage auf, ob an bestimmten Ermittlungen kein oder nur wenig Interesse besteht.

Schon einmal wurde ein fremdes Haar im Genfer Hotelbett gefunden, in dem Barschel nächtigte, das später bei der Staatsanwaltschaft Lübeck – einfach so  und spurlos – „verschwand“!

Jetzt gibt es neue Ausreden der Ermittler: Bei der Person, deren DNA-Spuren festgestellt wurden, soll es sich um einen „Sterbehelfer“ Barschels gehandelt haben. Das ist erneut ein Skandal, denn der Politiker war in keiner Weise lebensmüde, sondern wollte auspacken und den politischen Kampf um die Rettung seiner Ehre wieder aufnehmen!

Auch Barschels Frau Freya bestätigt dies: „Mein Mann war fest entschlossen, die Umstände des Komplotts gegen ihn aufzuklären. Er hoffte, Unterlagen zu erhalten, die ihm dabei halfen.“ Deshalb sei er nach Genf gereist. „Wenn ich auspacke, wackelt Bonn,“ hat Barschel mit Blick auf Helmut Kohl seiner Frau gesagt, der mit seinem Rücktritt zur Gefahr geworden ist.

Heute lassen die Behörden verlauten, dass die Ermittlungen im Fall Barschel nicht neu aufgenommen werden sollen! Ein Polit-Skandal, der so sicher noch nicht beendet ist!

Quellen:

Bild v. 30.07.12

Focus v. 30.07.12

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Skandal: „Okkult-Rapper Bushido, ein CDU-Bundestagsabgeordneter und eine kriminelle arabische Gang“


Auf meinem Blog habe ich bereits in zwei Artikeln über den ehemaligen Drogen-Dealer (Spiegel-TV v. 23.07.12) und Skandal-Rapper Anis Mohamed Youssef Ferchichi, besser bekannt unter seinem Pseudonym Bushido, berichtet (Respekt für Spiegel-TV-Journalisten: Bushido/Anis Mohamed Youssef Ferchichi und die kriminelle libanesische Großfamilie A. und Bushido und Okkultismus).

Bushido muss sich von Kritikern nicht nur gefallen lassen frauen- und schwulenfeindliche, antisemitische, rassistische, antiamerikanische und islamistische Texte in seinen Songs zu verarbeiten, sondern auch okkulte. Vor allem seine außergewöhnlich guten Kontakte und Verbandelungen zu dem libanesischen Clan A. sorgt für Furore, die nicht nur Polizei bekannt ist, sondern auch in Schutzgelderpressungen, Drogengeschäfte und andere kriminelle Aktivitäten verstrickt ist.

Nach Anis Mohamed Youssef Ferchichi’s Heirat im Mai 2012 mit Anna-Maria Connors, Schwester der Pop-Ikone Sarah Connors, wurde ihnen nun ein Töchterchen geboren. In welche Zukunft das Kind hineinwächst scheint wohl ungewiss.

Ferchichi/Bushido jedenfalls  distanziert sich keineswegs von dem mächtigen arabischen Clan; im Gegenteil: „Wir sind die besten Freunde. Das geht sogar über den Freundschaftsstatus hinaus.“ (Quelle: Bild v. 25.07.12) Mitlgieder des „Berliner-Stadtteil-Paten“ Arafat A. tanzten sogar ausgelassen auf Ferchichi/Bushidos Hochzeit!

Die Bild-Zeitung hat aufgeführt, welche Straftaten dieser Gang zur Last gelegt werden und auch, dass einige von ihnen vom Landeskriminalamt beobachtet werden. Nachfolgend ein Vorgeschmack (Namen wurden geändert):

– Nadim (30): 2010 zwei Jahre und zehn Monate Haft wegen Zuhälterei, versuchter räuberischer Erpressung und Freiheitsberaubung.

– Marwan (29): zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, weil er eine Prostituierte in seiner Wohnung gefangen hielt.

– Mustafa (30): zu sieben Jahren Haft verurteilt, weil er Drahtzieher des Berliner Poker-Überfalls war. Vorher war er Sicherheitsmann und begleitete Bushido auf seinen Tourneen.

Offiziell kann man Anis Mohamed Youssef Ferchichi/Bushido keine „großen“ kriminellen Machenschaften nachsagen. Laut Bild finden sich in seiner Polizeiakte zwar mehr als 40 Einträge,allerdings wegen „geringerer“ Delikte wie z.B. wegen Beleidigung oder Wildfischerei. Die meisten Ermittlungsverfahren wurden eingestellt.

Meines Erachtens skandalös ist, dass Ferchichi/Bushido, der nach eigener Aussage mit Bundeskanzlerin Angela Merkel schlafen will (Spiegel-TV v. 23.07.12), nun eine eigene Partei gründen will! Um sich darauf vorzubereiten  biedert er sich u.a. auch der CDU an, machte gar im Juni 2012 ein „Praktikum“ beim CDU-Abgeordneten Christian Freiherr von Stetten, der ihn begeistert aufnimmt.

Wieder sind es die Kollegen von Spiegel-TV die mit mutigem Engagement den Skandal aufdeckten. Und dieser hat es in sich:

Auszüge aus dem Spiegel-TV-Beitrag v. 23.07.12:

„Ein Skandal-Musiker im Zentrum der Macht! Sein adliger Mentor aus Baden-Württemberg führt Bushido an die wichtigsten Menschen in diesem Land heran.“

Aber das ist noch längst nicht alles:

„Bei einem CDU-Sommerfest kuschelt sogar Innenminister Hans-Peter Friedrich, immerhin höchster Ordnungsrichter der Republik, mit dem selbsternannten Repräsentanten des rechtsfreien Raumes.“

Das ist, gelinde gesagt, mehr als eine „Dreigroschen-Oper“: der Bundesinnenminister persönlich legt Ferchichi/Bushido den Arm um die Schultern und verleiht ihm mit dieser Geste eine Art symbolische Legitimität, obwohl er sich im Umfeld der kriminellen arabisch-libanesischen Clans A. aus Berlin-Neuköln bewegt, die teilweise von Friedrichs LKA beobachtet wird!

Und es kommt noch dicker:

„Bushido besingt nicht nur ein kriminelles Umfeld, er bewegt sich auch in einem…Bushido steht zu seinen Freunden. Ihre kriminellen Verstrickungen seien ihm – Zitat – scheißegal.“

Nach Recherchen von Spiegel-TV macht der CDU-Abgeordnete Freiherr von Stetten Geschäfte mit dem Milieu! Vor drei Jahren hat er ca. 40.000 Euro an einen Berliner Geschäftsmann (Adnan C.) gezahlt, der sich sehr nah im Umfeld der arabischen Großfamilie bewegt! Die Polizei ermittelte gegen ihn bereits wegen Geldwäsche, Betruges und Falschaussage. Das Ganze kam nur heraus, weil Adnan C.s Konto wegen Geldwäsche von der Staatsanwaltschaft beobachtet wurde. So fiel die Überweisung von Stettens auf.

Aber welcher Hintergrund hatte dieses „Geschäft“ zwischen dem Abgeordneten und dem Kriminellen?

Auf Nachfragen von Reportern geht CDU-Mann von Stetten zunächst nicht ein, verhält sich absolut arrogant und völlig unwürdig eines Parlamentariers.

Anzuschauen auf dem Video von Spiegel-TV. Hier der Link:

http://www.spiegel.de/sptv/magazin/

Später bestätigt Freiherr von Stetten die Zahlung, lässt aber auch über seinen Anwalt verlauten, dass er die arabische Großfamilie gar nicht kenne und ihm deshalb die „möglichen Verbindungen“ Bushidos mit dieser nicht bekannt gewesen sei.

„Bleibt die Frage: was für Geschäfte machte der Bundestagsabgeordnete mit Adnan C.? Von Stettens Anwalt teilt dazu mit: Die 37.000 Euro seien – Zitat – die Bezahlung einer im Rahmen eines üblichen Geschäftsvorganges erfolgten Getränkelieferung. Erstaunlich: Beschäftigen sich doch Adnan C.s Firmen laut Handelsregister alle mit Immobilien und nicht mit Getränken!“

Darauf erneut von Reportern angesprochen gibt der gewählte Volksrepräsentant wieder Fersengeld und tut so, als ob er telefoniere! Unglaublich!

„Fest steht: der mutmaßliche Vieltelefonierer hat finanzielle Kontakte in ein Milieu, zu dem ein Bundestagsmitglied besser keinen Kontakt haben sollte! Sicherheitsexperten sind höchst alarmiert, wenn hohe Staatsvertreter die falschen Freunde haben…“

„Letzte Meldung von Freiherr von Stetten via Facebook: Er sieht keinen Anlaß zur Kritik an dem Bushido-Praktikum und würde den Skandal-Rapper wieder einladen. Fragt sich nur – warum?“

Das ist die richtige Frage: wurde der Bundestagsabgeordnete von dem arabischen Clan erpresst, damit er diese Geldzahlung leistete? Warum gehen die Ermittlungsbehörden dem nicht nach? Und weshalb wirft sich der oberste Ordnungsrichter und Dienstherr der Polizei dieses Landes so an Ferchichi/Bushido heran?

„Offensichtlich hat der arabische Clan jetzt einen direkten Draht in den Bundestag.“ Und zwar über Ferchichi/Bushido!

All dies ist einer Demokratie unwürdig, in der die „kleinen“ Leute für Falschparken richtig zur Kasse gebeten werden.

Aber ein Mittel gibt es ja noch: die Abrechnung mit diese sogenannten Volksrepräsentanten bei der nächsten Bundestagswahl.

Quellen:

Bild v. 25.07.12

Spiegel-TV v. 23.07.12 (http://www.spiegel.de/sptv/magazin/)

Das deutsche „Wut-Barometer“!


Über was regen sich die Deutschen in Zeiten von Eurokrise, einer desolaten Innen- wie Außenpolitik und vielen weiteren Problemen eigentlich am meisten auf?

Tatsächlich über die große Welt- oder Europapolitik oder vielmehr über die „kleinen“ individuellen Themen und Mißverhältnisse? Über Dinge, die sie tagtäglich unmittelbar und direkt betreffen?

Eine aktuelle repräsentative Onlinebefragung unter 1000 Deutschen ab 18 Jahren gibt Ausschluß darüber.

Für Überraschungen ist gesorgt.

Das deutsche „Wut-Barometer“:

Auf Platz 1 liegt mit 85 % die Praxisgebühr

Platz 2         mit 81 % die Managerboni

Platz 3         mit 79 % die Stärkung der EU zulasten Deutschlands

Platz 4         mit 77 % die Politikerdiäten

Platz 5         mit 76 % der Solidaritätszuschlag

Platz 6         mit 73 % die Rente mit 67

Platz 7         mit 73 % die Schuldenunion in der EU

Platz 8         mit 72 % Tierversuche zu Forschungszwecken

Platz 9         mit 70 % die Atomkraft

Platz 10       mit 69 % Personalisierte Werbung im Internet

Ich bin sicher, dass Sie mit diesem Ergebnis so nicht gerechnet haben.

Quelle: Wirtschaftswoche Nr. 30/23.07.2012

Sündenpfuhl Olympia: „Schmutziger Sex, Rassismus und wilde Partys“


Von heute an bis zum 12. August 2012 finden die XXX. Olympischen Sommerspiele in London statt – zum dritten Mal nach 1908 und 1948 . 302 Wettbewerbe werden in 26 Sportarten ausgetragen. Die Sportwelt freut sich darauf.

Diese Freude ist der griechischen Dreispringerin Voula Papachristou allerdings gründlich vergangen. Denn vor zwei Tagen ist sie von den Olympischen Spielen in London ausgeschlossen worden, nachdem sie twitterte: „Mit so vielen Afrikanern in Griechenland werden die Mücken aus dem West-Nil zumindest Essen von zu Hause bekommen.“ Hintergrund dieses rassistischen Satz ist, dass in den letzten Monaten mehrere Menschen in Griechenland nach Mückenstichen an West-Nil-Fieber erkrankt sind.

So bekommt sie auch nichts vom olympischen „Sündenpfuhl“ mit, abseits der Spielfelder, Pisten und Rennbahnen, im olympischen Dorf, in dem rund 10.000 Athleten mit gut gebauten Körpern weit abseits ihrer Heimatländer und ohne geschlechtliche Trennung wohnen.

Der amerikanische Rückenschwimmer Ryan Lochte, der 2008 in Peking drei Goldmedaillen geholt hat, packt nun aus, wenn er über die Vergangenheit resümiert: Im olympischen Dorf gebe es sehr viel Sex. Er  schätzt, dass 70 bis 75 Prozent der Sportler ihren Trieben freien Lauf lassen.

Die amerikanische Fußballtorhüterin Hope Solo spricht in Bezug auf Olympia (in China) von einem „modernen Sodom und Gomorrha“, von einem „Sündenpfuhl“. Sie habe „Leute gesehen, die draußen Sex hatten. Auf dem Gras, zwischen den Gebäuden, die Leute waren schmutzig und verdorben.“

Von wilden Partys ist die Rede und von Saufgelagen mit anschließendem „Abschleppen“.

Greg Louganis, einer der berühmtsten Wasserspringer der Sportgeschichte und Idol der US-Schwulenbewegung, weiß von sexuell freien, auch gleichgeschlechtlichen Partys der sowjetischen Springer bei Kaviar, Wodka und Champagner 1976 in Montreal. Er selbst war damals erst 16.

Unter den Sportlern herrscht wohl auch ein „Sexy-Body-Ranking“: Blonde Skandinavierinnen, Beachvolleyballerinnen, Wasserballer und Kunstspringer liegen auf den vorderen Plätzen.

So werden wohl nicht nur die unbedarften Olympia-Fans auf ihre Kosten kommen, sondern auch die Sportler abseits der Stadien in ihrem kleinen „Sündenpfuhl“.

Quellen:

„Olympische Bewegung“ in: Financial Times Deutschland v. 26.07.12

Griechische Athletin twittert rassistisch“ in: Financial Times Deutschland v. 26.07.12

Die „Banken-Verführung“


Schon seit geraumer Zeit geht der Ruf der Banken – im wahrsten Sinne des Wortes – den „Bach hinunter“. Schuld daran sind Gierbanker, die den Hals nicht voll bekommen, kriminelle Bankster, die sich mit allen illegalen Mitteln bereichern, sowie horrende Bonis und Gehälter, die an die Top-Banker bezahlt werden. Hinzu kommt ihre unrühmliche Rolle in der Finanz-, der Banken- und der Eurokrise der letzten Jahre.

Das Bankenansehen ist einfach „heruntergekommen“ – zumindest nach Ansicht des „normalen“ Kunden. Oder etwa nicht?

Nicht ganz, denn schnell lässt sich die Kundschaft vom schönen Schein der Geldhäuser und ihren kompetenten oder inkompetenten Beratern verführen, berieseln, in die Irre führen.

Das zumindest zeigt eine Studie des „Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF)“: „Banken und Sparkassen, die sich mit exzellenten Leistungen profilieren möchten, investieren möglicherweise an falscher Stelle“.

Der Kunde nämlich honoriert, welch Schreck, wenn die Bank symphatisch, flexibel und unkompliziert wirkt.

Doch eigentlich sollte die wichtigste Eigenschaft die „Kompetenz“ sein. Aber diese landet nur ganz knapp unter den ersten zehn Eigenschaften, die gute Banken vermitteln sollten.

Und die „Seriosität“ sogar nur auf Platz 12!

Vielleicht sollten die Bankkunden nochmals über das Barometer der wichtigsten Eigenschaften eines Geldhauses nachdenken. Ganz bestimmt kommen sie dann zu einem anderen Ergebnis.

siehe auch:

Handelsblatt v. 25.07.12

SPD: „Wähler-Hohn“ mit Banken-Kritik


Müßig zu erwähnen, dass wir uns bereits im Vorwahlkampf für die bevorstehenden Bundestagswahlen im September 2013 befinden.

Die Politiker vertrösten und versprechen, so wie wir es aus der Vergangenheit gewohnt sind. Doch das, was sich die SPD nun leistet, grenzt meiner Meinung nach an „WählerHohn“.

Gerade eben haben alle Fraktionen – mit Ausnahme der Linken –  für die 100 Milliarden-Hilfe für Spanien gestimmt, um die maroden Banken, die u.a. von einer spekulativen Immobilienblase betroffen sind (und zunächst mal daran verdient haben) zu retten. Auch die SPD.

Jetzt aber zieht SPD-Chef Sigmar Gabriel in den Vorwahlkampf und wettert, besser noch „prügelt“ (BILD) auf die Banken ein. Die Bundestagswahl 2013 „muss zu einer Entscheidung über die Bändigung des Banken- und Finanzsektors werden.“

Und weiter heißt es in seinem Thesenpapier:: „…eine Minderheit von Bankmanagern riskiert durch ihr Verhalten täglich einen gigantischen volkswirtschaftlichen Schaden und hat einen massiven Vertrauensverlust für die gesamte Branche zu verantworten“.

Aus Angst vor gigantischen Schäden für die Realwirtschaft seien die EU-Staaten gezwungen, Pleitebanken zu retten. Während Gewinne privatisiert werden, würden Verluste sozialisiert. Banken müssten pleite gehen können „ohne, dass ganze Volkswirtschaften zusammenbrechen“. Wegen hochriskanter Finanzgeschäfte der Geldhäuser müssten immer größere Rettungspakete geschnürt werden.  Die Gehälter der Topmanager von Pleitebanken seien viel zu hoch, die Banken würden Beihilfe zur Steuerhinterziehung leisten, Investmentbanking müsse vom normalen Bankbetrieb getrennt werden, um nicht die Einlagen der Sparer mit milliardenschweren Spekululationsverlusten in die Haftung nehmen zu müssen und Kundenberater würden ihren Kunden „Schrottpapiere“ aufschwatzen, deshalb müssten auch die Strafvorschriften dahingehend verschärft werden.

Gabriel hat natürlich Recht! Mit jedem Satz, den er formulieren ließ!

Aber weshalb unterstützen er und seine SPD dann die faulen Geschäfte dieser Banken auf europäischer Ebene? Ob in Griechenland, Portugal, Italien, Spanien – weitere EU-Staaten wie Slowenien, Rumänien und Ungarn stehen ebenfalls bereits mit dem Rücken zur Wand – es war nie eine Krise der „Bürger“ in diesen Ländern, sondern immer eine „Bankenkrise“, das wird tunlichst vertuscht! Und was ist mit den Milliarden im Euro-Rettungsschirm, für den die deutschen Steuerzahler mehrheitlich haften?

Warum also hat die SPD  bei diesem und den vergangenen Bankenrettungen der EU-Staaten zugestimmt? Warum jüngst auch bei der in Spanien?

Wie passt das alles zusammen, Herr Gabriel? Wollen Sie den Wähler für dumm verkaufen?

Quellen:

Financial Times Deutschland v. 23.07.12

Handelsblatt v. 23.07.12

Bild v. 21.07.12

Unheimliche Paralellen: Amoklauf Aurora und Amoklauf Winnenden


12 Tote, 59 Verletzte – das ist die schockierende Bilanz des gestrigen Amoklaufs in Aurora, Colorado bei der Vorführung des Batman-Films «The Dark Knight Rises» kurz nach Mitternacht.

Der Täter ist schnell ausgemacht: es handelt sich offenbar um den 24-jährigen James Holmes, Student der Neurowissenschaften. Was ihn zu dieser grausigen Tat veranlasste ist noch völlig unklar.

Auffällig sind in mancher Hinsicht die Paralellen  zum Amoklauf in Winnenden am 11.3. 2009, bei dem der 17-jährige Tim K. in der Albertville-Realschule in Winnenden und in einem Autohaus in Wendlingen 11 Menschen verletzt, 15 tötet und schließlich auch sich selbst. Hierzu habe ich ein Buch geschrieben (11.3. Der Amoklauf von Winnenden – Hintergründe, Widersprüche und Vertuschungen, Kai-Homilius-Verlag) und einen gleichnamigen Film produziert  (gugra-media-Verlag).

Beim jüngsten Amoklauf in Aurora, wie auch bei dem in Winnenden, pressen die Medienden Täter sofort  in das Korsett eines“Irren“. Ob dies bei einem hochintelligenten Studenten der Neurowissenschaften tatsächlich zutrifft, der sogar für ein Doktorandenprogramm eingeschrieben war? Oder gab es andere Gründe?

Interessant ist, dass James Holmes wie auch Tim K., sich offenbar auf das Massaker vorbereitet hat. Nachfolgend zitiere ich aus der Basler Zeitung v. 20.07.12 (http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Verletzte-bei-Schiesserei-in-Denver/story/16971294) u.a die Aussagen einer Augenzeugin von gestern:
Eine junge Frau (Bild) berichtet, wie sie die Ereignisse im Kinosaal erlebte. Der Täter sei in den Raum gekommen und habe aus einem grünen Kanister Gas verströmt. «Ich dachte, das gehöre zur Show», sagt die Frau, die von 9 News als Jennifer identifiziert wird. Der Mann selber habe eine Gasmaske getragen. «Er sah aus, als gehöre er zu einem Swat-Team» (Antiterrorpolizei), berichtet Jennifer.
Dann habe der Mann mit seinem Gewehr in die Decke gefeuert. «Jetzt realisierte ich, dass er richtig schoss.» Der Mann habe dann sein Gewehr gesenkt und angefangen auf die Kinobesucher zu schiessen.
Die Augenzeugin sagt, sie habe sich auf den Boden geworfen. Der Täter sei mehrmals die Stufen im Kinosaal hinauf und wieder herab gegangen und habe um sich geschossen. «Es war nur dann ruhig, wenn er sein Gewehr nachlud.»…Funksprüche von Polizisten, die der Sender 9 News abspielt, legen nahe, dass Gas ein Hindernis für die ausgerückten Beamten war. Der Täter hatte nach Betreten des Kinosaals Gas verströmen lassen (mehrere Augenzeugen sprechen von Tränengas)…Der Mann habe sich von der Tür um sich schiessend die Treppe nach oben gearbeitet. Er sei ganz in Schwarz gekleidet gewesen…“

In Aurora, wie auch in Winnenden, trägt der Täter offenbar eine Maske (Zeugenaussagen der Albertville-Realschule gibt es dahingehend, die von den Medien und den Ermittlungsbehörden später „korrigiert“ wurden).

In Aurora, wie auch in Winnenden, sieht der Täter aus, als würde er zu einer „Spezialeinheit“ gehören.

In Aurora, wie auch in Winnenden, ist der Täter in „schwarz“ gekleidet (tatsächlich hatte Tim K. eine andere Kleidung an, was wiederum nahelegt, dass noch ein zweiter Täter gesehen wurde, siehe nachfolgende Erläuterungen).

Und auch in Aurora wie auch in Winnnenden wurde zunächst von einem „zweiten Täter“ ausgegangen!

Basler Zeitung: „Anfänglich wurde von einem möglichen zweiten Täter gesprochen. Dennoch fahndet die Polizei nach möglichen Gehilfen des Schützen. Zurzeit hat sie in der Stadt Strassensperren errichtet und durchsucht die Umgebung.“

Später wird dann nur noch von einem „irren“ Einzeltäter ausgegangen.

Bei meinen Recherchen zum Amoklauf in Winnenden habe ich eindeutige Indizien und Hinweise vorgelegt, die auf einen zweiten Täter schließen lassen! Auch das Motiv scheint für mich klar: Tim K. stand wahrscheinlich unter dem destruktiven Einfluss von Antidepressiva.

Interessant wäre nun zu erfahren, wie dies im Fall James Holmes war: hat dieser auch aufgrund seiner erfolglosen Jobsuche Antidepressiva genommen, die ihn „enthemmt“ haben? War dies wieder einmal der Auslöser, wie für viele andere Amokläufe auch?

Nachfolgend dazu einige Auszüge aus meinem Buch „11.3. Der Amoklauf von Winnenden“:

11.3. Unheimliche Parallelen: Psychopillen – Die „Medikamentenwaffe“

Experten scheinen sich in einem Punkt einig zu sein: Amokläufe sind keine „Spontanhandlungen“. Oftmals – aber nicht immer – gehen viele Komponenten Hand in Hand: eine zerbrochene soziale Lebenswelt mit sozialer Einsamkeit und Entwurzelung, eine Tatwaffe und eine psychische Krankheit. Aber ist es nicht einfach eben zu „einfach“ nur  starke psychische Störungen wie, psychopathische, psychotische und traumatische, dafür verantwortlich zu machen, Schizophrenie und Persönlichkeitsstörungen? Menschen würden zu Tätern, weil sie sich selbst und ihre soziale Umwelt nicht mehr ertragen könnten, meint der Psychologe und Psychotherapeut Peter Langmann in seinem Buch „Amok im Kopf. Warum Schüler töten“. Das zerstörte Innen suche sein Ventil, „seinen eigenartigen Frieden“, in der Zerstörung nach Außen. Er spricht weiter von einer „Epidemie der Schulmassaker“. Und obwohl es viele Überschneidungen gebe, beispielsweise kämen die meisten Amokläufer aus soliden Mittelschichtsfamilien, bedürfe es individueller Betrachtung.

In Kapitel 9. „Motiv-Karussell“ um Tim K. habe ich aufgezeigt, welche zusätzlichen Beweggründe für Amokläufe Experten noch anführen: Hass auf Frauen und damit auf Schülerinnen und Lehrerinnen, Nachahmungswünsche, Killerspiele und Horrorfilme, eigenes Versagen, pubertärer Frust oder ausländerfeindliche und rechtsextremistische Motive.

Doch eine „Etikettierung“ von Amokläufern lehnen Experten des „United States Secret Service“ und des „United States Departements of Education“ in einer Analyse aus dem Jahr 2002 ab. Bei den in siebenundzwanzig Jahren untersuchten siebenunddreißig „School Shootings“ würden die Täter kein einheitliches Persönlichkeitsprofil aufweisen. Wohl aber werden drei Gruppen unterschieden: die depressiven, die schizophren-paranoiden und die kontaktscheuen, völlig unauffälligen Typen. Doch sind das wirklich alle Erklärungen, die wir angesichts solcher Schulmassaker zu bieten haben? Kann es wirklich sein, dass es sonst keine anderen Beweggründe gibt? Kann diese so wahnhaft dargestellte Gewalt nicht auch noch von etwas anderem kommen? Aber wenn ja von was?

11.3.1. „School Shooting“ und Medikamente

Bei meinen Recherchen in Deutschland und den USA bin ich auf einen Sachverhalt gestoßen, der genau diese Frage beantworten kann und auch die Verbindung der Amokläufe hierzulande und in den Vereinigten Staaten (und sonst wo) herstellt. Die Amokläufer waren alle nicht nur jung und haben in den meisten Fällen Selbstmord begangen, sondern wiesen noch ein anders „verbindendes“ Element auf.

Aus US-amerikanischen Quellen wurden mir Unterlagen zugespielt, in denen beispielsweise nicht nur die Amokläufe, Morde, Selbstmorde Geiselnahmen und andere Gewalttaten der letzten Jahre weltweit aufgelistet sind (mit Schwerpunkt USA), sondern noch weitaus mehr: nämlich welche der diesbezüglichen Täter während oder vor der Tatausführung mit Medikamenten behandelt worden waren, unter Medikamenteneinflüssen  standen oder kurze Zeit vorher ein Medikament abgesetzt hatten.

Wenn man sich nur die auflisteten „School Shootings“ (USA) vornimmt, bei denen Menschen zu Schaden gekommen sind, bleiben von 1998 bis 2009 acht übrig und zwar in: Illinois, Minnesota, South Carolina, Colorado, Oregon, Virginia und North Carolina. Dabei gab es insgesamt neunzig Tote und neunundsiebzig Verletzte. In zwei Fällen ist nicht klar, ob die Täter unter Medikamenteneinfluss standen, bei den sechs weiteren werden folgende Medikamente angegeben: Prozac (Fluctin), Paxil (Seroxat), Luvox, Zoloft (Sertralin) und Celexa. Bei den restlichen vierzig aufgeführten Gewalttaten an amerikanischen Schulen (Geiselnahmen, Selbstmorde, Schießereien, Messerattacken, Bombenlegungen etc.), standen, neben den bereits genannten, offenbar alle aufgeführten Täter unter dem Einfluss eines Medikaments: Anafranil, Cymbalta, Lexapro, Efexor (Venlafaxin), Wellbutrin).

Alle diese Medikamente haben eines gemeinsam: es sind Antidepressiva!

Natürlich wird all dies nicht an die große Glocke gehängt! Keine Gesundheitsbehörde der Welt könnte es sich eigentlich erlauben von diesen Missständen zu wissen, aber nicht reagiert zu haben und doch haben es fast alle getan, wie ich noch aufzeigen werde. Doch bevor wir uns näher ihnen befassen möchte ich zum besseren Verständnis des Lesers einige Worte zur Krankheit Depression und ihrer medikamentösen Behandlung verlieren.

11.3.2. Depressionen und Antidepressiva

Depressionen sind Erkrankungen, die mit Niedergeschlagenheit sowie körperlichen und psychischen Störungen einhergehen, wie beispielsweise Schlafstörungen und Antriebslosigkeit. Sie zählen heute zu den häufigsten Erkrankungen. Frauen sind doppelt so häufig davon betroffen wie Männer. Schätzungsweise fünf bis fünfzehn Prozent der Patienten eines Allgemeinmediziners – die Angaben gehen hier auseinander – leiden an behandlungsbedürftigen Depressionen. Antidepressiva sind die von ihnen am meisten verordneten Psychopharmaka. Sie sollen stimmungsaufhellend und antriebsnormalisierend wirken und – je nach Wirkstoff – auch noch beruhigend und angstlösend.

Die Ursachen von Depressionen sind noch nicht restlos geklärt. Im menschlichen Körper befindet sich ein Netz von Milliarden Nervenzellen, die Handeln, Denken und Fühlen erst möglich machen. Diese Informationen werden in Form von elektrischen Strömen weitergeleitet, die, salopp gesagt, mit Höchstgeschwindigkeit durch die Nervenbahnen rasen. Zwischen den einzelnen Nervenzellen klaffen so genannte „synaptische Spalten“, mikroskopisch kleine Lücken, die von den elektrischen Impulsen nicht übersprungen werden können. Deshalb schütten Nervenzellen spezielle Botenstoffe, Neurotransmitter aus, die zur nächsten Zelle wandern und dort elektrische Ladungen auslösen, um danach wieder von der Zellwand aufgenommen zu werden. Es gibt Hinweise darauf, dass während eine Depression die Hirntätigkeit verändert, beziehungsweise der Hirnstoffwechsel gestört ist, weil Neurotransmitter (beispielsweise Serotonin, Noradrenalin und andere), aus der Balance geraten sind. Hier greifen Antidepressiva in den Hirnstoffwechsel ein. Die meisten modernen Antidepressiva sind so genannte „Wiederaufnahme-Hemmer“, die verhindern, dass der jeweilige Botenstoff nach dem Überbringen der Nachricht sofort wieder in den Speicher der Absender-Zelle zurücktransportiert wird und daher den erwünschten Reiz über einen längeren Zeitraum auslösen. Die volle Wirkung der Präparate entfaltet sich erst nach drei bis sechs Wochen, weil sie die „Blut-Hirn-Schranke“ erst einmal überwinden müssen, eine Sicherheitsschranke, die das Gehirn gegen das Eindringen gefährlicher Stoffe abriegelt, um nur bestimmte Moleküle passieren zu lassen. Antidepressiva müssen über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen werden. Wirkungen und Nebenwirkungen ändern sich je nachdem, welche und wie viele Neurotransmitter beeinflusst werden.

„Trizyklische“ Antidepressiva sind die Klassiker, sie wirken breitgefächert, greifen gleich in mehrere Botenstoffsysteme ein, sind gut wirksam, aber dafür nicht so gut verträglich. Deshalb werden sie hauptsächlich bei schweren Depressionen eingesetzt. Gerade Überdosierungen mit diesen Medikamenten können gefährlich werden.

„Tetrazyklische“ Antidepressiva  wirken ähnlich umfassend, sind aber weniger stark. Damit sind sie zwar besser verträglich, aber weniger wirksam.

Das Enzym „Mono-Amino-Oxidase (MAO)“ baut Botenstoffe wie Noradrenalin und Serotin ab. Werden diese Enzyme gehemmt, steigt die Konzentration der oben genannten Botenstoffe im Hirnstoffwechsel an.

„Selektive Serotonin Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI)“ blockieren das Transportmolekül, das den Botenstoff Serotonin wieder in seine Speicher zurück befördert. Sie sind geeignet bei leichten und mittelschweren Depressionen.

„Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI)“ hemmen gezielt die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin durch die Nervenzellen.

„Atypische Antidepressiva“ erhöhen ebenfalls die Konzentration von Serotonin und Noradrenalin, blockieren jedoch im Gegensatz zu den SNRI nicht die Wiederaufnahme in die Speicher, sondern maximieren deren Ausschüttung.

11.3.3. „Tödlich-aggressive“ Nebenwirkungen

Schauen wir uns, in alphabetischer Reihenfolge, einen Teil der möglichen Nebenwirkungen dieser Antidepressiva einmal genauer an, die für mögliche Amokläufe verantwortlich sein könnten, wie in Kapitel 11.4.1. „School Shooting“ und Medikamente aufgeführt. Dabei beziehe ich mich auf die jeweiligen Medikamentenbeschreibungen und Packungsbeilagen, die meist den Zusatz aufweisen, diese Auflistungen würden nicht alle möglichen Nebenwirkungen enthalten.

Anafranil: Konzentrationsstörungen, Alptraum, Erregung, Angst, Gedächtnisstörungen, verstärkte Depression, Desorientiertheit, Verwirrtheitszustand, Halluzinationen und  Depersonalisation.

Celexa:  Suizidgefahr, Angstgefühle, Hyperaktivität,  Irritation, Halluzinationen, Realitätsverlust, Aggressivität, Feindseligkeit.

Cymbalta: Angst, Suizidgedanken.

Efexor: ungewöhnliche Trauminhalte, Angst, Hypomanie, Verwirrtheit, Aphatie, Halluzinationen, Suizidgefährdung, Feindseligkeit.

Lexapro: Ohnmachtsgefühl, Suizidgefahr, Angstgefühle, Hyperaktivität, Irritation, Realitätsverlust, Aggressivität, Feindseligkeit

Luvox: Angstgefühle, Hyperaktivität, Suizidgefahr, Halluzinationen, Realitätsverlust, Aggressivität, Feindseligkeit.

Paxil: Angstgefühle, Hyperaktivität, Irritation, Unruhe, Halluzinationen, Realitätsverlust, Selbstmordgedanken, Aggressivität, Feindseligkeit.

Prozac: Unruhe, Angstgefühle, Benommenheit, Alpträume, Denkstörungen, Verwirrtheit, Hypomanie, Manie, Suizidgedanken, aggressive Verhaltensweisen.

Wellbutrin: Suizidgefahr, Angstgefühle, Hyperaktivität,  Irritation, Halluzinationen, Aggressivität, Feindseligkeit.

Zoloft: Alpträume, depressive Symptome, Manie, Hypomanie, Verwirrung, Halluzinationen, aggressive Reaktionen.

An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass der Begriff „Nebenwirkungen“ vielleicht irreführend ist und wir eher von „Wirkungen“ sprechen sollten. Jeder von uns weiß,  herkömmliche Straßendrogen sind gefährlich, aber wenige, dass Antidepressiva eigentlich chemisches Gift sind. Dem (Laien-)Patienten wird oftmals von den Verantwortlichen der Pharma-Industrie suggeriert, die Nebenwirkungen wären Teil der psychischen Störung. Dabei wird ausgeblendet, dass diese längerfristig gesehen meist schlimmer als die eigentliche Ursache sind.

So scheinen Antidepressiva (fast) alle eines gemeinsam zu haben: eine ausgeprägte Suizidgefahr. Studien der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA ergaben schon vor einigen Jahren, dass Antidepressiva bei Kindern und Jugendlichen Selbstmordgedanken verstärken und auch bei Erwachsenen die Tendenz zum Selbstmord erhöhen. In vielen anderen Untersuchungen sind diese Selbstmordrisiken jedoch nicht angemessen berücksichtigt worden. Auch Forschungen des Ottawa Health Research in Zusammenarbeit mit der McGill University in Montreal und der University of Wales zeigen Anfang 2005, dass SSRI wie Prozac, Zoloft oder Paxil die Gefahr der Selbsttötung um ein zweifaches erhöhen. Es gibt jedoch keine Studien ohne Gegenstudien. So wollen Forschungen der Gesundheitsorganisation „Group Health“ und der University of Illinois  wieder genau das Gegenteil belegen.

Doch auch der „wissenschaftlichen Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP)“ der „Europäischen Arzneimittelbehörde (EMEA)“ kommt zum Ergebnis der erhöhten Suzidgefahr. Und nicht nur zu dem: bei mit Antidepressiva behandelten Kindern und Jugendlichen tritt häufiger auch „Feindseligkeit“ und „Aggressivität“ auf, als bei denen, die mit unwirksamen Placebos behandelt worden sind!

Daraufhin reagiert die Europäische Kommission umgehend. Das belegt ein Schreiben des „Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)“ vom 8. September 2005, das, aufgrund der „Abwehr von Gefahren durch Arzneimittelrisiken, hier: Entscheidung der EU-Kommission vom 19. August 2005 betreffend: Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRI) und Serotonin-und-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SNRI)“, anordnet: ab 1. Dezember 2005 müssen die Produktinformationen und Packungsbeilagen für oben genannte Antidepressiva geändert werden. So muss es bei den Produktinformationen „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendungen“ unter anderem heißen: „Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren: (Arzneimittelname)…sollte nicht zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren mit Ausnahme von Patienten mit (genehmigtes Anwendungsgebiet) angewendet werden. Suizidale Verhaltensweisen (Suizidversuch und Suizidgedanken) sowie Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivität, oppositionelles Verhalten und Wut) wurden in klinischen Studien häufiger bei mit Antidepressiva behandelten Kindern und Jugendlichen beobachtet als bei Kindern und Jugendlichen, die mit Placebo behandelt wurden. Sollte aufgrund klinischer Notwendigkeit dennoch die Entscheidung für eine Behandlung getroffen werden, ist der Patient im Hinblick auf das Auftreten suizidaler Symptome sorgfältig zu überwachen. Darüber hinaus fehlen Langzeitdaten zur Sicherheit bei Kindern und Jugendlichen in Bezug auf Wachstum, Reifung, sowie kognitive Entwicklung und Verhaltensentwicklung.“

Derselbe Wortlaut, nur nicht medizinisch gestelzt, sondern umgangssprachlicher, muss auch auf die Packungsbeilage der betreffenden Antidepressiva aufgedruckt werden.

Im Oktober 2009 wird eine britische Studie veröffentlicht, die belegt, dass Männer, die mit Antidepressiva (mit dem Wirkstoff Nortriptylin) behandelt wurden, zehnmal häufiger an Selbstmord denken, als mit einem anderen Wirkstoff Behandelte! Nortriptylin steckt in Deutschland auch im Medikament „Nortrilen“.

Doch nicht nur während der Einnahme sind die meisten Antidepressiva eine Gefahr für Leib und Leben, sondern auch, wenn sie abgesetzt, Therapien also unterbrochen werden. Deshalb wird eine schrittweise Verringerung der Dosis unter Überwachung eines Arztes dringend empfohlen. Offiziell werden diese Symptome als „Absetzerscheinungen (withdrawal syndroms)“ bezeichnet, wobei die Öffentlichkeit diesen Begriff kritisiert und den Pharmakonzernen vorwirft, ihn aus marktdynamischen Gründen eingeführt zu haben, statt von „Entzugserscheinungen“ zu sprechen. Ich werde nachfolgend bei dem zuletzt genannten Begriff bleiben. Die SSRI- und SNRI-Entzugserscheinungen („SSRI Discontinuation Syndrome“) treten in der Regel in den ersten vierundzwanzig Stunden bis eine Woche oder sogar noch nach Monaten nach Absetzen dieser Antidepressiva ein. Das hängt jedoch auch von der Dosis der Medikation und der Halbwertszeit der Wirksubstanz ab.

Beispielsweise beim SSRI-Antidepressiva Paroxetin, das natürlich auch in Deutschland erhältlich ist, heißt es in der Gebrauchsinformation betreffs „Absatzreaktionen bei Beendigung einer Behandlung mit einem SSRI“: „Wenn Sie die Behandlung mit Paroxetin…beenden, besonders wenn das plötzlich geschieht, können Absatzsymptome bei Ihnen auftreten…Diese sind häufig, wenn die Behandlung beendet wird. Die Gefahr ist höher, wenn Paroxetin…über einen längeren Zeitraum oder in hohen Dosen eingenommen worden ist, oder wenn die Dosis zu schnell reduziert wird. Die meisten Menschen finden, dass die Symptome leicht sind und sich innerhalb von zwei Wochen von selbst zurückbilden. Bei einigen Patienten können sie jedoch schwerwiegend oder länger anhaltend sein (2 – 3 Monate oder länger).“

Ein plötzliches Absetzen von Antidepressiva kann körperliche und psychische Entzugserscheinungen hervorrufen, wie beispielsweise: Kreislaufbeschwerden, Gleichgewichtsstörungen, Empfindungsstörungen, „Brain zaps“, Empfindungen, die an leichte Stromschläge erinnern, motorische Störungen, Schlafstörungen, Reizbarkeit. Das scheinen nur die harmlosen Entzugserscheinungen zu sein, die jedoch in Aggressionen enden können. So berichtet beispielsweise Donald Grady, der Polizeichef der Northern Illionois Universität, in die im Februar 2008 der Ex-Student Steven K. stürmte, fünf Menschen tötete, fünfzehn Studenten verletzte und sich dann selbst erschoss, dass der Amokläufer „launisch“ geworden sei, nachdem er seine Medikamente – vermutlich Antidepressiva abgesetzt hatte! Später stellte sich heraus, dass es sich um Prozac gehandelt hatte (siehe auch Kapitel 12.2. „Medienmaulkorb“ und Vertuschungen). K.s beste Freundin Jessica B. sagte dem Sender CNN in einem Interview, dass sich Steven durch Prozac „wie ein Zombie“ fühlte.

Auch beim bislang blutigsten Schulmassaker in der Geschichte USA – als am 16. April 2007 in Blacksburg der Student Cho Seung-Hui in die Virgina High Tech University stürmt und zweiunddreißig Menschen tötet, neunundzwanzig verletzt und sich dann selbst erschießt –  heißt es aus Ermittlerkreisen, der Amokläufer hätte Antidepressiva genommen.

Georg R., der achtzehnjährige Amokläufer von Ansbach, der am 17. September 2009 acht Jugendliche und zwei Lehrer zum Teil schwer verletzte, befand sich ebenfalls in psychotherapeutischer Behandlung, wie sich herausstellte.

11.3.4. Amokläufer und Antidepressiva

Die Antidepressiva mit denen zuvor die „School Shooter“ behandelt beziehungsweise die unter dem Einfluss von solchen standen oder bei denen sie zuvor abgesetzt wurden, wie Prozac, Paxil (Seroxat), Luvox, Zoloft, Celexa, Lexapro, gehören zur Kategorie der „Selektiven Serotonin Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI)“. Anafranil zu den „Tryziklischen“ Antidepressiva,  Cymbalta, Efexor zu den „Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmern (SNRI)“ und Wellbutrin zu den „Atypischen“ Antidepressiva.

Doch, wie bereits erläutert, haben sie alle ähnliche, wenn nicht gar dieselben Nebenwirkungen, wie Suizidgefahr, Halluzinationen, Realitätsverlust, Aggressivität und Feindseligkeit. Aber auch, wie bei Anafranil, eine Depersonalisation, einem Gefühl der Entpersönlichung, einer Störung des Ich-Lebens, des Ich-Empfindens, der Wahrnehmung, des Körperempfinden, des Fühlens und des Denkens. Als Symptome fühlt sich der Betroffene als ob er in einem Film leben würde, sozusagen als außenstehender Beobachter seines Geistes und seines Körpers mit Mangel an emotionalen Reaktionen.

Antidepressiva können also aufgrund ihrer Nebenwirkungen nicht nur gefährlich sein, sondern greifen auch ganz entscheidend in die Psyche eines Menschen und sogar in die körperliche Motorik eininsbesondere bei Kindern und Jugendlichen! Diese können mit der Steuerung von derartigen Medikamenten in einen Zustand versetzt werden, in dem sie gar nichts mehr fühlen – weder Mitleid noch Barmherzigkeit mit anderen. Es ist ihnen einfach alles egal.

Entscheidend bei dieser Betrachtung ist auch, dass die Nebenwirkungen im Gegensatz zur Wirkung meistens sofort einsetzen! Die Patienten werden zu „Robotern“, entfremdet von der Realität, die die schwersten Gewaltverbrechen begehen können, auch Amokläufe, die ihre Mitmenschen und Klassenkameraden nur noch als Objekte und Ziele sehen und am Schluss ohne Skrupel die Waffe gegen sich selbst richten und abdrücken. Die Täter sind also medikamentös enthemmt.

Antidepressiva und alle Wirkungen und Nebenwirkungen sind somit entscheidende Auslöser für Amokläufe, Morde, Geiselnahmen und andere Gewaltverbrechen, vorausgesetzt die Täter wurden oder werden damit behandelt beziehungsweise das Medikament wurde vorher abgesetzt.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch auf einen weiteren interessanten Sachverhalt hinweisen. Im Rahmen der Hirnforschung und der biologischen Psychiatrie haben pathophysiologische Befunde (Pathophysiologie ist die Lehre von „krankhaften Lebensvorgängen“) einen möglichen Erklärungsansatz bei Gewalt gegen andere und sich selbst bei Mördern und Selbstmördern gefunden: die so genannte „Explosible Störung“, eine Impulssteuerungs-Störung im Gehirn. Sie soll episodisch auftreten, in denen der Betroffene nicht in der Lage ist seinen aggressiven Impulsen zu widerstehen. Ursache dafür soll das „Serotoninmangelsyndrom“ sein, eine verminderte Aktivität des serotonergen Systems, das eine Art Puffer für die Steuerung verschiedener Affekte ist. Serotonin ist ein Botenstoff im Gehirn, der Kontakt zwischen den Nervenzellen herstellt und über den verschiedenartige Informationen ausgetauscht werden. Außerdem  sorgt er dafür, dass der Mensch seine aggressiven Impulse unter Kontrolle halten kann und ihnen nicht blind folgt. Wenn dieser wohl wichtigste Botenstoff im Gehirn nicht mehr ausreichend vorhanden ist, kann der Betroffene seine Aggressionen nicht mehr kontrollieren oder unterdrücken. Amokläufer erleiden letztlich den totalen Kontrollverlust und setzten das in die Tat um, was in ihren hassverzerrten Gefühlen herrscht. Das heißt aber nicht, dass jeder Mensch mit Serotoninmangel zum potentiellen Amokläufer wird.  Interessanterweise lässt sich der Serotoninspiegel im Gehirn pharmakologisch verändern! Beispielsweise durch Zuführung von Antidepressiva, die ihn erhöhen und somit unter anderem Depressionen und bipolare Störungen lindern.

Aber auch noch etwas anderes ist möglich: durch eine Dosiserhöhung der Antidepressiva oder durch eine Kombination mit einem weiteren Medikament einer anderen Substanzklasse (wie beispielsweise bestimmte Schmerz- oder Migränemittel) kann eine äußerst problematische Wechselwirkung entstehen und ein so genanntes „Serotonin-Syndrom“ auslösen! Dieses äußert sich beispielsweise in Suizidgedanken, paradoxen Unruhe- oder Angstzuständen, Depressionen, Panikattacken und Aggressivität.

So stellt sich zwangsläufig die Frage, ob Tim K., der Amokläufer von Winnenden und Wendlingen, ebenfalls unter dem Einfluss von Antidepressiva gestanden oder unter einer Serotoninstörung gelitten haben könnte. Machen wir uns also auf die Spurensuche…

Erschütternd: „Bittgesang für Kinder“


Im Buch „Von der Sklaverei zur Freiheit –  Die Geschichte der Schwarzen in den USA“ von John Hope Franklin und Alfred A. Moss, Jr. bin ich auf nachfolgenden „Bittgesang von Kindern“ gestoßen. Obwohl die Autorin Marian Wright Edelman diese Zeilen schon vor 40 Jahren niedergeschrieben hat, haben sie an ihrer erschütternden Gültigkeit bis heute nichts verloren:

„Wir beten für Kinder…

die den Fotografen durch den Stacheldraht anstarren,

die nicht in neuen Sneakers die Straße entlangspringen,

die niemals ‚Pinkepinke‘ gezählt haben,

die dort geboren wurden, wo wir nicht tot sein möchten,

die nie in den Zirkus gehen,

die in einer ‚Welt für Jugendliche ungeeignet‘ leben,

Und wir beten für jene…

die nie Nachtisch bekommen,

die keine Bettdecke hinter sich herziehen können,

die ihren Eltern zusehen, die sie sterben sehen,

die kein Brot zum Stehlen finden können,

die kein Zimmer zum Aufräumen haben,

deren Bilder auf keiner Kommode stehen,

deren Gespenster wirklich existieren.

Wir beten für Kinder…

die tagsüber Alpträume haben,

die alles essen,

die nie beim Zahnarzt waren,

die von niemandem verwöhnt werden,

die hungrig ins Bett gehen und sich in den Schlaf weinen,

die leben und sich bewegen, aber keine Existenz haben.“

Quelle:

Marian Wright Edelmann, The Measure of Our Sucess: A Letter to My Children and Yours (Boston 1972), S. 86-97

Deutschland und die Eurokrise (3): „Strafanzeige wegen Hochverrats gegen Merkel und Co!” (II)


Mein Bruder Michael hat sich an der Strafanzeige gegen die ESM-Befürworter beteiligt. In seinem Newsletter erläutert er ausführlich die nachteile des ESM:

„Strafanzeige gegen ESM-Befürworter wegen Hochverrat

Dr. Michael Grandt beteiligt sich an der Strafanzeige des Aktionsbündnisses Direkte Demokratie gegen die Mitglieder der Bundesregierung, Mitglieder des Bundestages und des Bundesrates der Bundesrepublik Deutschland welche dem ESM-Vertrag zugestimmt haben, wegen Hochverrates und Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens.

Die Strafanzeige wurde bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart eingereicht und von dort zwischenzeitlich an die Generalstaatsanwaltschaft in Berlin weitergeleitet.

EU-Diktatur?

Ich habe es mir nicht leicht gemacht, mich an der Strafanzeige zu beteiligen. Aber wir sind es unseren Kindern und unserer Geschichte schuldig, dass wir rechtzeitig gegen jeglichen Angriff auf die demokratische und freiheitliche Grundordnung vorgehen.

Wer im Bundestag oder Bundesrat für den ESM gestimmt hat, stellt sich, meiner Meinung nach, in die Nähe eines Hochverräters. Denn der ESM bedeutet die Aufgabe der finanzwirtschaftlichen Hoheit an ein diktatorisches EU-Direktorium, das über dem Recht steht. Es kann von niemandem belangt werden und zugleich aber jeden Anderen belangen.

Es kann ebenso über unser aller Vermögen und die Früchte unserer Arbeit verfügen, ohne dem deutschen Volk Rechenschaft ablegen zu müssen. Vor allem aber, ohne vom deutschen Volk gewählt worden zu sein.

Die parlamentarische Zustimmung zu diesem diktatorischen EU-Instrumentarium ist der Versuch, die Demokratie und die freiheitliche Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland zu stürzen.

Durch unrechtmäßige Ausübung ihres demokratisch legitimierten Mandates wird die gesetzgeberische Gewalt der wichtigsten Organe der Legislative im Bund missbraucht.

Die Verfassungsidentität des Grundgesetzes sowie die gemäß Art. 1 Abs. 2 GG garantierten universellen Menschenrechte durch Verabschiedung einen verfassungswidrigen Völkerechtvertrag werden ausgesetzt. Dies erfüllt unserer Ansicht nach folgende Straftatbestände:

§ 81 StGB: Hochverrat gegen den Bund § 82 StGB: Hochverrat gegen ein Land § 83 StGB: Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmen

So soll der ESM arbeiten

* Der ESM kann beliebige Rechtsgeschäfte in beliebiger Ausgestaltung vornehmen * Der ESM ist keiner Gerichtsbarkeit oder Rechtstaatlichkeit unterworfen * Der ESM unterliegt keinerlei staatlich legitimierter Kontrolle * Der ESM selbst jedoch kann jeden Bürger, Institution, Gesellschaft jeglicher Ausprägung verklagen und seine Interessen sichern und aufgrund seiner Immunität gefahrlos und willkürlich durchsetzen. * ZPO und StPO sind in Verfahren nur einseitig anwendbar, der/die Bürger, Institution, Gesellschaft jeglicher Ausprägung sind dem ESM willkürlich und rechtlos aber kostenverantwortlich gegenübergestellt. * Kein Bürger, Institution, Gesellschaft jeglicher Ausprägung kann den ESM verklagen * Die Rechtstaatlichkeit hat in der BRD Verfassungsrang. Die Verfassungsidentität wird in Teilen aufgehoben. * Die gemäß Art. 1 Abs. 2 GG garantierten universellen Menschenrechte werden in Teilen aufgehoben. * Der Deutsche Bundestag muss aber dem Volk gegenüber verantwortlich über Einnahmen und Ausgaben entscheiden. * Die Übernahme von fremdbestimmten Risiken in unbegrenzter Haftungshöhe und fremdbestimmter Fälligkeit von Kapitaleinzahlungen gefährden den sozialen Frieden und nicht zuletzt die Eigenständigkeit und staatliche Souveränität der BRD. * Die Bonität der BRD wurde bereits beschädigt. * Durch den ebenfalls beschlossenen Fiskalpakt wird ausdrücklich die Abgabe hoheitlicher Aufgaben und Rechte, insbesondere das Haushaltsrecht, für überschuldete Staaten gefordert und den EU Mitgliedsstaaten auferlegt. * Es besteht die Gefahr, dass die Kompetenzen des gegenwärtigen oder künftigen Bundestages auf eine Art und Weise ausgehöhlt werden, die eine parlamentarische Repräsentation des Volkswillens, gerichtet auf die Verwirklichung des politischen Willens der Bürger, rechtlich oder praktisch unmöglich macht. * Das Wahlrecht ist verletzt, wenn sich der Deutsche Bundestag seiner parlamentarischen Haushaltsverantwortung dadurch entäußert, dass er oder zukünftige Bundestage das Budgetrecht nicht mehr in eigener Verantwortung ausüben können.

Warum wir uns dagegen wehren

Das Bundesverfassungsgericht hat durch sein Urteil vom 30. Juni 2009 (BVerfG,m 2 BvE 2/08) bereits u.a. klargestellt:

* Das demokratische Prinzip ist nicht abwägungsfähig; es ist unantastbar. * Eine Änderung des Grundgesetzes, durch welche die in Art. 1 und Art. 20 GG niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig (Art. 79 Abs. 3 GG). * Die verfassungsgebende Gewalt hat insofern den Vertretern und Organen des Volkes kein Mandat erteilt, über die Verfassungsidentität zu verfügen. * Das Haushalts und Budgetrecht stellt ein zentrales Element der demokratischen Willensbildung dar und ist nicht übertragbar. * Art. 38 GG schützt die wahlberechtigten Bürger vor einem Substanzverlust ihrer verfassungsstaatlich gefügten Herrschaftsgewalt durch weitreichende oder gar umfassende Übertragungen von Aufgaben und Befugnissen des Bundestages, vor allem auf supranationale Einrichtungen. * Das Wahlrecht ist verletzt, wenn sich der Deutsche Bundestag seiner parlamentarischen Haushaltsverantwortung dadurch entäußert, dass er oder zukünftige Bundestage das Budgetrecht nicht mehr in eigener Verantwortung ausüben können. * Die Entscheidung über Einnahmen und Ausgaben der öffentlichen Hand ist grundlegender Teil der demokratischen Selbstgestaltungsfähigkeit im Verfassungsstaat. * Als Repräsentanten des Volkes müssen die gewählten Abgeordneten des Deutschen Bundestages auch in einem System intergouvernementalen Regierens die Kontrolle über grundlegende haushaltspolitische Entscheidungen behalten. * Vor diesem Hintergrund darf der Deutsche Bundestag seine Budgetverantwortung nicht durch unbestimmte haushaltspolitische Ermächtigungen auf andere Akteure übertragen.

Insbesondere darf er sich, auch durch Gesetz, keinen finanzwirksamen Mechanismen ausliefern, die – sei es aufgrund ihrer Gesamtkonzeption, sei es aufgrund einer Gesamtwürdigung der Einzelmaßnahmen – zu nicht überschaubaren haushaltsbedeutsamen Belastungen ohne vorherige konstitutive Zustimmung führen können, seien es Ausgaben oder Einnahmeausfälle.“

Quelle:

http://newsletter.gevestor.nl/go/0/KUCB6H3-1V7OV60-1V7OV65-16W6XCS.html?SYS=000&SCID=Z3VpZG8uZ3JhbmR0QHdpcnNpbmQudHY%3D&utm_source=4016336455&utm_medium=email&utm_campaign=4064151240_2012-07-18T14%3A00_Newsletter+vom+18.07.2012>

Mitten in Deutschland: „Geld für die EU – keines für Verstorbene armer Hinterbliebener!“


Es ist nicht nur  – im wahrsten Sinne des Wortes –  „todtraurig“ und beschämend, sondern geradezu schäbig und ekelerregend, was sich hierzulande abspielt:

Während Deutschland der Zahlmeister Europas spielt und Milliarden Euro an marode EU-Staaten, Gier-Banken und korrupte Regierungen in Afghanistan, Libyen und anderswo überweist, haben hierzulande die Behörden kein Geld, um verstorbene Menschen bedürftiger Hinterbliebener würdevoll zu beerdigen!

Es ist ein Skandal sondersgleichen, aufgedeckt von Kollegen des WDR: wenn Hinterbliebene eines Verstorbenen arm sind, haben sie es schwer, das nötige Geld zu bekommen, um einen Angehörigen zu beerdigen. „Sozialämter verlangen meist Nachweise über die Bedürftigkeit und fahnden erstmal wochenlang in aller Ruhe nach anderen, zahlungskräftigeren Angehörigen. Die Verstorbenen lagern derweil in Kühlräumen. Es kann Wochen dauern, bis die Kostenübernahme durch die Sozialämter geklärt ist. Oft ist sie gar nicht zu klären. Dann springt das Ordnungsamt ein und organisiert eine schnellstmögliche Entsorgung des Leichnams.“

Diese „Entsorgung“ ist würdelos: oftmals werden die Hinterbliebenen gar nicht darüber informiert, dass ihr Hinterbliebener in einem Krematorium verbrannt wurde; die Asche wird anonym verstreut – manchmal sogar im Ausland „entsorgt“.

Es ist unglaublich und doch Realität: mitten in Deutschland, das sich vorgenommen hat nicht nur Griechenland und Zypern, sondern auch Spanien, Portugal und Italien vor dem Staatsbankrott zu retten. Pleite-Länder wie Slowenien, Ungarn und Rumänien klopfen ebenfalls schon an.

Aber Geld für arme und bedürftige Hinterbliebene für eine würdevolle Bestattung derjenigen Bürger, die ihr Leben lang für diesen Staat geschuftet haben, gibt es keines!

Der WDR-Film trägt den Titel:

Verarmt, verstorben, verscharrt – Wenn der Tod zu teuer ist

Ein Film von Gudrun Thoma und Sebastian Schütz

Nachfolgend die Quelle und der Filmlink:

http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2012/0716/verarmt.jsp

die story zeigt, wie mit armen Toten umgegangen wird. Die Autoren sprechen mit Bestattern, Behörden und Politikern und begleiten Betroffene, bei ihrem Hindernislauf durch die Ämter.

Quelle und Filmlink:

http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2012/0716/verarmt.jsp