Bezness (2): Auf den Spuren der Liebesmafia (Türkei)

Die Leser und Leserinnen meines investigativen Journalistenblogs haben mit großem Interesse auf meinen Artikel „Bezness (1): Auf den Spuren der Liebesmafia“ reagiert. Deshalb möchte ich, bezugnehmend auf diesen Artikel, das Thema an dieser Stelle weiterführen.

Nachfolgend einige verdeckt gedrehte Dialoge zwischen mir (investigativer Reporter – mein Team und ich haben uns als „normale“ Touristen ausgegeben) und einheimischen Beznessern im türkischen Urlaubsort Side wiedergeben. Aus dem was die Liebesbetrüger vor versteckter Kamera auspacken ist leicht das perfide System von Bezness zu erkennen. Aber lesen Sie selbst.

„R“ steht für „Reporter“, also für mich und „A“ für den Retaurantkellner „Achmed“ (Name geändert) und „M“ für den Hotelanimateur „Mehmet“.

Auszug aus dem Filmtreatment („Auf den Spuren der Liebesmafia“ von Guido Grandt):

„Einer von ihnen ist Achmed, der Restaurantkellner. Scheinbar zufällig verwickeln die Reporter ihn in ein  Gespräch. Fragen gezielt nach den Anmachmaschen.

 

 Situative O-Töne Reporter und Achmed

 

R: Die Frauen kriegt man doch relativ leicht rum hier?

 

A: Ja…

 

R: Viele Deutsche dann, oder alle?

 

A: Alle…

 

R: Dann einmal ins Hotel, am anderen Tag ist vorbei, oder kommen die wieder?

 

A: Wieder, wenn du hast gut gemacht, kommen die wieder!

 

R: Dann kommen die manchmal den ganzen Urlaub her?

 

A: Ja…

 

R: Bist du eigentlich verheiratet?

 

A: Ja…

 

R: Egal, müssen die ja nicht wissen…

 

A: Psssst…

 

R: Ein Kollege kam bei der Frau nicht an, die wollte nichts mit ihm haben und dann hat der Kellner zu seinem Kollegen gesagt, geh du da hin und dann ist sie nachher mit dem weggegangen. Ist es bei euch auch so, dass ihr ein wenig miteinander redet, so?

 

A: Ja, ja…

 

R: Bisschen rumschicken und so?

 

A: Genau…

 

R: Und bleibt ihr mit denen in Kontakt, Email, Sms und so?

 

A: Ja…

 

R: Und es ist tatsächlich so, dass die dann noch Geld schicken später, Geld schicken oder Handys?

 

A: Ja, ja…die machen das.

 

R: Machen die das?

A: Wenn er macht Arbeit gut, wenn Frau zufrieden, er kriegt alles…Was möchte eine Frau? Frau möchte das, schöne Zeit, wenn sie eine rote Rose geben sie macht alles…

 

 

Romantik, Zärtlichkeit und eine schöne Zeit – das also scheint die Masche der türkischen Gigolos zu sein, um Touristinnen gefügig zu machen. Dass dahinter jedoch mehr als nur orientalische Liebesnächte stecken, stellen die Reporter schon sehr bald fest.

(…)

Kurze Verschnaufspause am Pool. Hotelangestellte Ilona gesellt sich dazu. Die Deutsche kennt die Anbagger- und Abzockstrukturen der türkischen Männer nur zu gut.

Situativer O-Ton Cordula (deutsche Hotelangestellte)

 

Ich habe hier Leute an meinem Schreibtisch sitzen, die sagen, der Animateur liebt mich. Der wollte sich einen Roller kaufen. Aber ihm fehlten noch 300 Euro, die habe ich ihm dann gegeben. Ein Kellner verdient hier 300 Euro und wenn ich hier so eine Ische knalle und ihr jeden Tag erzähle, wie toll sie ist und wie sexy sie doch aussieht, weiß ich doch, ich habe einen guten Zusatzverdienst. Ich würde, wenn ich eine Tochter hätte, sie nicht hierher lassen.“

 

O-Ton Reporterin

 

Wenn ein Bus ankommt und neue Touristinnen bringt, dann stehen die Kellner schon da und begucken sich welches Frischfleisch kommt. Die Betreuung ist dann natürlich sehr intensiv. Dann wird den ganzen Tag mehr oder weniger immer wieder kleine Aufmerksamkeiten, so dass die Frauen schon merken, da ist ein deutliches Interesse.“

 

Deutliches Interesse zeigt auch Hotelanimateur Mehmet an den zahlreichen Touristinnen. Ihm geht es nicht nur um jobbedingte Freundlichkeit, sondern um weitaus mehr. 

Vor versteckter Kamera packt der Hotelanimateur bei den Reportern aus.

 Situative O-Töne Reporter und Mehmet

 

M: In Side…alte Frau und türkische Männer…

R: Und warum?

M: Für Geld, vielleicht denken sie nach Deutschland gehen…

R: Sie wollen eine kennenlernen hier und denken, dann kommen sie nach Deutschland?

M: Ja, ja, ja…Habt ihr nicht gesehen in Deutschland…soviel… diese alten Frauen und türkische Männer…

R: Du kannst doch eine Pension mieten und die Frauen dann mitnehmen?

M: Ja, ja, Pension oder Strand…

R: Wer bezahlt die Pension, du oder die Frau?

M: Die Frau, ist doch klar, warum ich?

R: Die Frau zahlt fast immer?

M: Ja, ja…

R: Aber Geld geben sie dir schon, oder?

M: Ja, ja…

R: Bleibst du mit denen auch in Kontakt per Skype?

 M: Skype, ja, Facebook, ja, 100, 200 in Facebook…

Nur vordergründig geht es also um Sex. Hauptsächlich werden die Frauen von den Beznessern finanziell ausgebeutet. Einige erschleichen sich durch vorgespielte Liebe und Blitz-Heirat einen Aufenthaltsstatus in Europa..

(…)

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27 Gedanken zu “Bezness (2): Auf den Spuren der Liebesmafia (Türkei)

  1. Sprechen wir doch tacheles. Allein in die Türkei reisende Frauen wollen etwas erleben, wobei Sexualität als Teil dieses Erlebens billigend dazu gehört.
    Das ist nicht verwerflich, Männer fahren mit Sicherheit auch nur darum nach Thailand, um sich mit der dortigen Kultur zu beschäfftigen.
    Es gibt auch nicht nur das bisnezzi an Frauen, die ihrem türkischen Galan aus Deutschland pekunär nachtrauern, deutsche Frauen als seriösen Aushang für ein Hotel, für eine Boutik, Restaurant fast ohne Bezahlung ist nicht selten.

  2. Mir ist auch etwas dummes passiert. Ich war mit einer freundin im Urlaub in alanya und am zweiten tag gingen wir in eine bar. War ganz nett da (war unser erster urlaub in der türkei) natürlich bekamen zwei blonde junge frauen gleich die aufmerksamkeit der kellner dort. Einer war auch richtig nett und lustig und wir unterhielten uns mit ihm. Er fragte am nächsten abend dann immer mal wieder ob wir nicht nach feierabend mit zu ihm kommen wollten und wir lehnten immer wieder ab das ging vier bis fünf tage so. Am letzten abend machte er noch ein paar fotos von uns und wir verabschiedeten uns normal. Jetzt in deutschland wieder angekommen nahm er kontakt zu meiner freundin auf und wollte geld ansonsten zeigt er ihrem mann ein bild von ihr und ihm. Sie hat ihn gleich geblockt. Also voricht vor schmeicheleien.

    Liebe Grüsse

  3. Eine Freundin hat in der Türkei einen türkischen Medizinstudenten der im Hotel jobbte kennengelernt und sie blieben im Kontakt. Nach einigen Monaten wollte er unbedingt heiraten und tat auch alles dafür um sie weich zu kriegen. Komplimente und Treueschwüre täglich. Schließlich heiratete sie ihn und er kam nach D. Sie arbeitete und bezahlte den Lebensunterhalt für beide und er studierte. Nachdem er mit seinem Studium fertig war und genug Erfahrung gesammelt hatte um sich Niederzulassen, verkaufte sie das Haus was sie von ihre Mutter geerbt hatte und übernahm Kredit und bezahlte ihm seine Praxis. Er flog hin und wieder in die Türkei angeblich um seine kranke Mutter zu besuchen. Dabei hatte die Mutter für ihn eine sehr junge Frau aus dem Dorf ausgesucht und sie wurden verlobt obwohl er noch in Deutschland mit seiner deutsche Frau verheiratet war. Er ließ sich scheiden, heiratete die junge Frau aus der Türkei, gründete eine Familie.
    Er ist nicht der einzige der sowas macht, er gibt leidr viele. Ich kann nur Frauen warnen, die von türkischen Männern Komplimente bekommen. Seid vorsichtig.

  4. Hallo,
    vor 10 Jahren war ich das erste Mal in Side (Tr) und habe auch so meine Erfahrungen gemacht in den ersten zwei Jahren. Als Frau muss ich mich dann fragen, was sind die Ursachen bei mir, dass ich dem Charme, der Aufmerksamkeit so erlegen war in 2004, zumal es nicht auf meiner Urlaubsliste stand, mir dort einen Mann zu suchen. Dennoch ist es passiert und es war auch ein Kellner. Der Türkei bin ich treu geblieben und verbringen dort meinen Urlaub, mehrfach im Jahr. Mit dem Mann habe ich nichts mehr zu tun.
    Aber auch beim Bezness sind immer zwei Parteien beteiligt: der türkische Mann und die deutsche Frau. Der türkische Beznesser will Geld und Sex und evtl. noch die Heirat, wobei letzteres schon lange nicht mehr attraktiv ist. Und was will die Frau? – Na ja, die Aufmerksamkeit, das Umworben werden, was sie in Deutschland vielleicht so nicht mehr bekommt – zumindest war es bei mir so. Meine männlichen Bekanntschaften in Deutschland sind durch das Arbeitsleben geprägt und der Mann, der mal eine Rose mitbringt, ist vom Aussterben bedroht (in Deutschland). Mal einen Tipp für die Männerwelt hier in Deutschland – nicht über die Frauen lästern, die auf einen türkischen Lover reingefallen sind, sondern sich selber mal fragen, ob ihr alles so richtig macht.

    Was das Bezness angeht, dass findet sich in jedem Land, wo der Tourismus auf eine arme bzw. teilweise arme Bevölkerung trifft und ist nicht nur in der Türkei zu finden. Und wenn man die Augen offen macht, kann man auch gut unterscheiden, ob jemand die Person oder nur das Geld will. Ein Mann, der sich bezahlen lässt (egal ob beim Essen gehen oder für die Pension), den sollte man als Frau ganz schnell vergessen. Ich halte es in der Türkei genauso wie in Deutschland, jeder zahlt beim Essen gehen für sich selber und danach geht jeder seine Wege. So kann man auch in einem Urlaubsland Bekanntschaften schließen, die dann ehrlicher sind und länger anhalten und vielleicht kann sich dann sogar mal mehr daraus entwickeln. In einem 2-wöchigen Urlaub ist dies nur schwerlich möglich.

    Ansonsten liebe Frauen, genießt den Urlaub, flirtet, aber haltet euer Portemonaise fest, denn wenn ihr nicht für die Männerwelt bezahlt, zeigt sich schnell, wer es ernst meint oder ob die Person nur euer Geld will. Übrigens: selbst für Prostituierte muss der Mann in den Tourismusländern zahlen; die Wertschätzung für euch als Frau, sinkt unter den Rang einer Prosituierten, weil die Männer ja von euch bezahlt werden.

    Anna

  5. Ich besuche seit ca. 8 Jahren regelmäßig die Türkei. Leider muss ich sagen, dass ich dort unglaubliches erlebe und beobachte. Frauen wird die wahre Liebe vorgespielt dann die pure Armut und schließlich kommt immer wieder die Frage nach Geld oder sonstigen materiellen Dingen. Ich selbst habe viele türkische Freunde – keinen Mann. Ich werde dort von den Männer akzeptiert weil Sie genau wissen, ich habe Sie durchschaut und kenne ihre Masche bis ins kleinste Detail. Leider spielen auch deren Frau oft das Spiel mit wegen dem angenehmen Geldsegen der von oft deutschen Frauen kommt. Da wird auch der Mann mal für 14 Tage gern „frei“ gegeben, dass er dann die ganze Familie mit Geld und Sachwerten das Leben positiver gestaltet.

    Ich kenne auch einzelne glückliche binationale Paare/Ehepaare. Bei diesen klappt es sehr gut.
    Die Frau wird in ihrer Rollte als emanzipierte Frau akzeptiert, doch das ist sehr selten!

    Ich kann nur alle Frauen warnen wenn sie in der Türkei Männer kennen lernen.

    1. seit höflich aber bestimmt und lehnt jede Geldforderung bestimmt zurück!
    2. Kein ehrbarer Türke würde „von seiner Frau“ erwarten das diese Geld geben würde!

    Alles Gute für euch!

  6. Meine Frau war im Oktober 2012 mit unserer Tochter in Side,dort hat Sie wie Sie sagte eine tolle Freundin kennengelernt. Sie ist eine Deutsche und lebt dort zeitweise mit einem Türken Fatih Saygi zusammen.(haben eine Pension o.ä.)Danach war nichts mehr wie es war.Nächtliche Telefonate in die Türkei ,Unstimmigkeiten auf unserem Konto,nochmalige Treffen in Deutschland und in der Türkei mit dieser Bekannten.Nach dem ich Sie zur Rede gestellt habe flüchtete Sie ohne jede Antwort aus unserem Häuschen im Oktober 2013.Das Konto ist leer und Sie sagt das Geld wurde eben verbraucht,in der Ehe geht das so. Was soll ich davon halten?

  7. Es ist ja ganz gut und schön, dass die deutschen Frauen hier als „blöd“ hingestellt werden – gibt es wahrscheinlich auch- Aber es gibt auch eine sehr kriminelle Bedrohung in der Türkei die bis nach Deutschland reicht, leider spricht da niemand von – vor lauter Angst. Mir ist das auch passiert. Erst das Vorspielen von Liebe, Lügen, dass man keine Familie hat. Dann habe ich den Fehler gemacht ( aus heutiger Sicht) mir mit der kreditkarte Gold ein Auto zu mieten. Mit dem Mann, den ich in Avsalat kennengelernt habe, hatte ich sogar eine gemeinsame Wohnung. Die ganze Familie spielt da mit. ich wurde der Schwester, dem Onkel und anderen Familienmitgliedern vorstellt. Der Mann ging zum Konsulat um sich Papiere zu besorgen, weil er nach Deutschland wollte. Dann kam eines Tages der Autovermieter zu mir und sagte ich hätte ja Geld (Kreditkarte Gold) und er wisse das die Bank ca. – das war noch zu DM-Zeiten gut DM 35.000,– auszahlen würde. Momentan wäre die Frau vpn diesem türkischen Mann bei ihm in der Wohnung (er war also verheiratet) hätte drei Kinder. Die Frau würde jetzt verstossen und müsse das Geld zahlen, sonst würde man schon sehen, dass ich im türkischen Gefängnis landen würde, man würde mir Drogen unterschieben. Sie würden am nächsten morgen kommen und mit mir nach Alanya zur Bank fahren. Es war November und noch kaum Touristen da. Ich lief abends zu einer Frau, die ein Café in dem Ort hatte und sehr euroIpäisch eingestellt war. Ich erzählte ihr alles und sagte ich würde jetzt sofort mit dem Taxi zum Flughafen fahren. Sie sagte, das müsse ich garnicht machen, man würde mich aus dem Taxi herausholen. Außerdem – und das ist das überaus kriminellen, sagte der Autovermieter (der übrigens anfangs einen total seriösen Eindruck machte, seine Frau mit Baby war auch in dem Geschäft und sehr freundlich), dass wenn ich nicht zahlen würde, man meine Familie in Deutschland schon finden würde, sie hätten schließlich genug Verwandte in Deutschland. Am nächstenmorgen holte man mich mit dem Auto ab, ich saß zwischen zwei Türken und wir fuhren zur Bank. Sie waren immer links und rechts von mir, sodaß ich keine Möglichkeit hatte dem Bankbeamten einen Hinweis zu geben. Der mußte sich erst mit der Bank in Deutschland in Verbindung setzen. Am nächsten Tag das gleiche Spiel, nachts wurde mir noch Angst gemacht indem man die Fenster und Türen klopfte. Es wurde eine große Plastiktasche voll Geld ausgezahlt. Ich sollte dann das Geld der Frau übergeben. Was ich nicht machte- weil Angst hatte. Todesangst. Dann bin ich zurück nach Deutschland geflogen. ich hatte das Geld nicht, dennoch hat die Bank das ausgezahlt, aufgrund der Kreditkarte,
    Die Polizei in Deutschland konnte mir nicht helfen – man sagte mir – die Türkei ist nicht Europa, da können wir nichts machen. Ich war damals schon verwitwet (sehr jung) habe versucht mich finaziell auch mit viel Arbeit durchzuschlagen – bis ich dann schließlich Insolvenz anmelden musste. ich habe viele Jahre meines Lebens verloren.

    Jetzt bin ich wieder schuldenfrei – mir kam es nur wieder hoch – wenn ich jetzt die Diskussionen über Menschenrechte höre. Was ist denn mit den deutschen Menschenrechte. Da bekommt weder von der türkischen noch von der deutschenRegierung Unterstützung.

    Es wäre sehr hilfreich, wenn diese Täter auch verfolgt würden und wir als deutsche Frauen unser Geld zurückbekommen würden. Für mich ist das vollkommen unverständlich. Warum gibt es keine Anwälte, Polizei und Regierungen die einem helfen. Es gibt zugar geheime Internetseiten wo Frauen sich austauschen, alles anonym und nicht von der Türkei verfolbar.

    Eine sonst kosmopolitsche Frau

    • Herzlichen Dank für Ihre Geschichte! Tatsächlich glauben einige Leser hier immer noch, dass die deutschen Frauen „dumm“ sind, weil sie auf die Beznesser hereinfallen. Doch das ist nicht so. Mit meinen Bezness-Recherchen habe ich bewiesen, dass dies organisierter Betrug und Heiratsschwindel ist! Ihre Geschichte zeigt dies genauso! Und Sie haben recht: Die deutschen Behörden sind dahingehend auf beiden Augen blind! Das ist eigentlich ein politischer Skandal!

  8. Wenn die Weiber so doof sind, was soll man da groß machen. Sie wollten doch die „Emanzipation“. Nun sieht man, was man davon hat.

  9. Bezness gibt es auch in Deutschland. Habe auf einer Feier einen Marrokkaner kennengelernt. Er 53 ich 55 J. Nach einigen Treffen war ich auf Wolke Nr. 7. Total verliebt. Die Masche: Komplimete, süße Sprüche, Zärtlichkeiten die meinen Körper in Flammen setzten. Ein Routenier mit großer Erfahrung. Hatte quasi keine Chance und bin nach vielen Jahren Alleinsein dann mit ihm ins Bett. Dann ging es los. Zunehmend wurde ich emotional abhängig und die Forderungen nach Geld kamen sehr schnell. Seine arme Schwester usw. Immer wieder habe ich Geld gegeben. Bald war das Motto: Geld oder wir können uns nicht mehr sehen. Geld oder wir können nicht mehr miteinander schlafen. Als er merkte wie erpressbar ich war kam dann obendrauf die Ansage, wir hätten keine Beziehung und keine Zukunft. – Hatte er schlechte Erfahrungen mit Vorgängerinnen, die ihn als Betrüger angezeigt haben – Fragezeichen – In Deutschland kommt er wahrscheinlich evtl. eher in Teufels Küche. Habe es geschafft mich zu lösen. Verstehe aber Frauen, die es nicht schaffen. Die Rechnung ist nur : evtl. Schulden, Trauma Psychatrie oder Tod. Diese „Traummänner“ rauben einem den Verstand. Bin gerade eben am Abgrund vorbei. Einige Wochen lang habe ich mir beim „Abgewöhnen“ die Augen aus dem Kopf geweint und geglaubt ich lande traumatisiert in eine Psychatrie. Sogar den Tod habe ich mir gewünscht, weil der Schmerz so unendlich groß war. Mädels die ihr das lest. Türken, Araber und Co. sind nicht nur in ihrer Heimat auf Bezness spezialisiert. Nein, auch die hier bei uns leben , sorry nicht alle, im Grunde mag ich Menschen auf der ganzen Welt, schauen gezielt nach Opfern in Discotheken und ähnlichen Orten, wo du wieder anfangen willst zu leben. Sie haben ein Auge für deinen Liebeshunger d. h. deine Einsamkeit und geheimen Träumen. Passt auf euch auf.

  10. Leider kommt es sehr haeufig vor, dass Frauen so ausgenützt werden, aber man muss sich gut überlegen ob man sich auf so eine Urlaubsliebe einlaesst, ich habe es auch getan und habe Glück gehabt, bin schon seit 18 Jahren mit einem türkischen Mann verheiratet, war auch eine Urlaubsliebe. Habe aber auch Freundinnen, bei denen es ebenso gut funktioniert wie bei mir. Aber wenn man jemand kennenlernt im Urlaub, ist schonmal Vorsicht geboten, wenn man dann zurückkehrt und dann gewisse Punkte kommen, meine Mutter oder sonst wer ist krank oder irgend eine andere Lage, kannst Du mir Geld schicken oder lass uns in der Türkei ein Geschaeft zusammen eröffnen oder aehnliche Dinge, dann bist Du schon verloren. Dann sollte man auch gleich erklaeren, wie es in Deutschland aussieht, von wegen dass grosse Geld verdienen und heimschicken, dass sowas nicht funktioniert, denn man muss erstmal für seine eigene Familie sorgen. Frauen sollten ganz viele wichtige Punkte abklaeren, ich glaube wenn man diesen Maennern alles erklaert, was wirklich auf Sie in Deutschland zukommt, machen die schnell einen Rückzieher. Dann kommt der Schwerpunkt Sprache auch noch dazu, die meisten können sich ausser Liebeschwüre ja garnicht zu wichtigen Dingen aeussern, da sie ja nur ein Englisch auf geringem Level beherrschen. Oft ist es auch so das Maenner bereits verheiratet sind und Kinder haben und ihre Familie verlassen, dies aber in ihren Papieren nicht erscheint, da sie nur durch einen Hoça bzw. İman verheiratet sind. Man muss sich auch erstmal mit der türkischen Mentalitaet auseinander setzen und muss von beiden Seiten 50 zu 50 aufeinander zukommen, sonst geht garnichts. İch hoffe für alle Frauen, dass İhnen nicht nur Schlechtes wiederfaehrt bei einer Urlaubsliebe, aber es ist grosse Vorsicht geboten

  11. Vielen Dank für die Recherchen, Herr Grandt.
    Die Antworten der Typen zeigen deutlich, wie rotzfrech und gewissenlos die sind.
    Bei 1001Geschichte kann man 1001fach lesen, wie raffiniert Beznesser vorgehen und wie zerstörerisch für die Opfer und oftmals auch für die Angehörigen, solche Beziehungen sind.
    Völlig unverständlich ist, dass es Leute gibt, die 1001 kritisieren.

    • Dieses Thema ist leider brandaktuell.
      Inzwischen wird von den „Herren“ auch verstärkt das Internet genutzt, um europäische Frauen kennenzulernen.
      Leider haben die Männer damit Erfolg.
      Frauen werden mit Liebesschwüren eingewickelt und sitzen schnell in der Liebesfalle.
      Sie besuchen die Herren in ihrer Heimat.
      Dort wartet schon die nette Famlie, die das Spiel mitspielen, sich natürlich über die europäische Schwiegertochter freuen und sie mit offenen Armen empfangen.
      Schnell wird geheiratet, denn die Liebenden möchten ja endlich zusammen sein.
      Wenn dann alles nach Wunsch gelaufen, der Ehemann in Deutschland angekommen, der Aufenthalt gesichert oder ein Kind geboren ist, zeigt er schnell sein wahres Gesicht.
      Die Frau wird nicht mehr gebraucht und eiskalt abserviert.
      Eine einheimische Jungfrau steht dann oft schon in den Startlöchern oder wird schnell gefunden.
      So bekommt er nach kurzer Zeit seine Wünsche erfüllt.
      An die Frau, die ihm aus Liebe alles ermöglicht hat und oft traumatisiert zurückbleibt, denkt er nicht mehr.
      Die Frauen sind oft hoch verschuldet und kommen Jahre nicht aus diesem Tief.

      Danke an G. Grandt, der dieses Problem thematisiert und hilft es der Öffentlichkeit näher zu bringen.

  12. Dieses perfide Spiel geht aber noch viel weiter. Wie man auf 1001Geschichte.de lesen kann, enden diese „großen Lieben“ meist im totalen Desaster. Nachdem diese Typen ihr Ziel (Geld und Aufenthaltsstatus in Deutschland) erreicht haben, zeigen sie ihr wahres Gesicht. Viele Frauen, die auf solche üblen Machenschaften hereinfielen, sind am Ende restlos abgezockt und traumatisiert. In einigen Fällen enden diese Storys in der Psychatrie oder sogar mit dem Tod der Frauen.
    Danke Guido Grandt, dass Sie sich diesem Thema annehmen.

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