GUIDO GRANDTs INVESTIGATIVER JOURNALISMUSBLOG

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Verschwörung oder Fakt? – “Germanwings-Pilot nicht an Bord der Maschine, sondern tot in Barcelona aufgefunden?!”


GUIDO-KOLUMNE-MIX♦ No.  512 (50/2015) ♦



Die Nachrichten um den Absturz der Germanwings-Maschine von Flug  4U9525 in den französischen Alpen bei Seyne überschlagen sich fast stündlich.

Obwohl noch nichts hundertprozentig gesichert ist, wissen Politiker und Medien bereits, dass der lebensmüde und offenbar auch depressive “Amok-Pilot” Andreas L. den Airbus in den Bergen absichtlich zerschellen ließ.

Viele glauben diese Version nicht!

Nun tauchen im World Wide Web Informationen auf, die die gesamte Sicht der Dinge ad absurdum führen.

Denn Andreas L., der Co-Pilot soll sich gar nicht an Bord des Flugzeuges befunden haben! Seine Leiche soll nun in Barcelona gefunden worden sein.

Hier:

Der angebliche Todespilot und Selbstmörder Andreas L. war nicht an Bord von Germanwings Flug 4U9252.

Der Co-Pilot wurde jetzt in Barcelona am Flughafen tot in einem PKW aufgefunden.

Das berichtet der US TV Sender CBS aktuell.

Der Mörder von Andreas L. sei demnach derselbe, der den Flieger runtergeholt habe – was immer das auch heissen soll. 

Quelle: http://internetz-zeitung.eu/

Das dazugehörige Video von CBS finden Sie hier:

http://www.liveleak.com/view?i=cd8_1427666034#xAveMJ0xSA5ZOBFm.99

Alles nur Fake, Verschwörung oder Fakt?

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Germanwings-Crash: Ungenannter Ermittler – “Ein Pilot aus dem Cockpit ausgesperrt! Datenrekorder manipuliert!”


GUIDO-KOLUMNE-MIX♦ No.  511 (49/2015) ♦



Viele Informationen zum Absturz des Airbus A320 von Germanwings-Flug 4U9525 in den französischen Alpen bei Seyne gibt es nicht. Vor allem nicht über die Absturzursache.

Eine der wichtigsten Fragen ist, warum die Piloten nicht mit den Fluglotsen kommunizierten, als sie mit ihrem Sinkflug von 10.000 auf zirka 2000 Kilometer begannen und auch kein Notsignal absetzten?

Vielleicht, weil sie gar nicht mehr in der Lage dazu waren?

Die Audiodatei vom Stimmrekorder wird in diesen Stunden noch immer ausgewertet. Es gibt noch keine Informationen darüber. Oder doch?

Seltsam: Seit gestern Abend verbreitet die New York Times einen Bericht,  wonach beim Absturz der Germanwings-Maschine angeblich einer der beiden Piloten aus dem Cockpit ausgesperrt gewesen sein soll. Die Zeitung beruft sich auf einen ungenannten Ermittler, der angibt, auf dem Stimmenrekorder sei zu hören, wie einer der Piloten erst behutsam und später lautstark an die Cockpittür klopft, während von der anderen Seite die ganze Zeit über keinerlei Antwort zu hören ist. Später ist angeblich hörbar, wie der ausgesperrte Pilot vergeblich versucht, die Tür aufzubrechen.

Quelle: http://www.epochtimes.de/New-York-Times-Ein-Pilot-bei-Germanwings-Absturz-angeblich-ausgesperrt-a1229110.html

Originalquelle: http://www.nytimes.com/2015/03/26/world/europe/germanwings-airbus-crash.html?_r=0

Wenn dies zutrifft, wirft das natürlich jede Menge Fragen auf, wie zum Beispiel:

Warum befand sich der zweite Pilot nicht mehr im Cockpit?

Weshalb wurde er ausgesperrt?

Warum wurde die Cockpit-Tür nicht geöffnet?

War der Pilot, der im Cockit verblieb, noch handlungsfähig?

Oder wurde er gewaltsam daran gehindert seinen Kollegen ins Cockpit zu lassen.

Aber auch: Warum veröffentlicht die New York Times diesen Bericht vorab, während der Weltöffentlichkeit gesagt wird, man müsse die Audiodatei noch genau auswerten?

Doch das ist noch nicht alles.

Die US-Zeitung berichtet nicht nur darüber, dass der Flugschreiber gefunden worden ist, sondern auch, dass der Datenrekorder manipuliert wurde!

Er ist neben dem Stimmenrekorder der 2. wichtige Bestandteil der Blackbox der Flieger, die wichtige Flugdaten aufzeichnen. Allerdings sei der Datenrekorder manipuliert vorgefunden worden und die Speicherkarte sei ( womöglich über Nacht) aus dem Datenrekorder bzw Datenschreiber herausgerissen worden. Sie sei jedenfalls demnach von Unbekannten nach dem Absturz entnommen und entfernt worden.

..official said, by the discovery that the second black box, which was found on Wednesday, was severely damaged, and its memory card dislodged and missing.

..The official said that workers on the scene had found the casing of the second black box, the flight data recorder, which investigators had hoped would provide significant information about the flight, including its speed, altitude and direction. But he said that the crash had severely damaged the box, and that the vital memory chip inside it had been dislodged.

Quelle: http://www.barth-engelbart.de/?p=21769

Originalquelle: http://www.nytimes.com/2015/03/26/world/europe/germanwings-airbus-crash.html

Zudem: Es werde zwar in alle Richtungen ermittelt, sagte Innenminister Bernard Cazeneuve von der Regierung Frankreichs  am Mittwoch dem Radiosender RTL. Ein Terroranschlag sei aber nicht die wahrscheinlichste These. Sie sei aber eben auch nicht ausgeschlossen. 

Quelle: http://internetz-zeitung.eu/index.php/3166-franz%C3%B6sische-regierung-schlie%C3%9Ft-attentat-auf-germanwings-flieger-nicht-mehr-aus

Fragen über Fragen also.

Auf die Antworten darf man gespannt sein.

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Putin: “9/11 war Inside-Job” der Amerikaner!” – Massenerhebungen in der westlichen Welt befürchtet!


GUIDO-KOLUMNE-MIX♦ No.  510 (48/2015) ♦



 

Die Spekulationen über die wahren Hintermänner und Motive des schrecklichen 9/11-Terroraktes reißen noch immer nicht ab.

Die offizielle Version, präsentiert von den US-amerikanischen Regierungen, wird nach wie vor stark bezweifelt. Zu viele Indizien sprechen gegen sie.

Siehe beispielsweise hier:

https://guidograndt.wordpress.com/2012/09/10/gedanken-zu-911-1/

https://guidograndt.wordpress.com/2012/09/11/gedanken-zu-911-2/

https://guidograndt.wordpress.com/2012/09/13/gedanken-zu-911-3/

https://guidograndt.wordpress.com/?s=9%2F11

In der Tat: Als ich im November 2001, also zwei Monate nach 9/11, den Absturz von Flug 587 mitten in New York (in Rockaway Beach, Stadtteil Queens) mit 265 Toten vor Ort recherchierte, stieß ich ebenfalls auf Lügen, Vertuschungen und Medienmanipulationen.

Flug 587_1

Siehe hier:

https://guidograndt.wordpress.com/2014/11/12/exklusiv-12-november-2001-flug-587-hellfire-in-new-york-die-vertuschte-flugzeugkatastrophe/

In Bezug auf 9/11 will nun der russische Präsident Wladimir Putin die Bombe platzen lassen.

Ich zitiere einen diesbezüglichen Bericht der internetz-Zeitung mit dem Titel: Putin: “Die US Regierung hat 9/11 und Sprengung des WTC selber inszeniert”:

Einem Bericht der russischen Prawda nach will der russische Präsident Putin demnächst Beweise vorlegen, die die eindeutige Täterschaft der damaligen US Regierung für die Anschläge vom 11. September 2001 glasklar belegen würden. 

Satellitenbilder würden eindeutige Beweise liefern und zudem gäbe es auch Beweise für die Sprengung der WTC-Zwillingstürme als Inside-Job durch die US Regierung selber. 

Demnach sollte der Krieg gegen das eigene Volk die Kriegsbereitschaft der US Bürger erhöhen und einen Vorwand für Rohstoffkriege und strategische Kriege der US Weltmacht  etwa in Afghanistan und im Irak schaffen. 

Vor allem sollten die Öl-Interessen der USA gegen staatliche und nationalisierte Unternehmen im arabischen Raum durchgesetzt werden, der man anders nicht habhaft werden konnte. 

Diese krassen Enthüllungen könnten zu Massenerhebungen in der westlichen Welt führen und die USA in ihren Grundfesten erschüttern. 

Quelle: http://internetz-zeitung.eu/index.php/2988-putin-die-us-regierung-hat-9-11-und-sprengung-des-wtc-selber-inszeniert

Quelle Prawda: http://www.pravda.ru/news/world/northamerica/usacanada/07-02-2015/1247485-0/

 

Nach den Lügen des Westens über den Abschuss von Flug MH17 über der Ostukraine darf man gespannt sein, ob Putins angebliche Beweise nur russische Propaganda sind. Oder das Weltbild verändert und die auf diesem Terror-Akt begründeten Nachfolge-Kriege als Unrechtskatastrophen entschleiert.

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Auf der Krim wird getanzt – in der Ostukraine getötet: Wo würden Sie lieber leben?


GuidosKolumneNEU2

             ♦ No.  509 (47/2015) ♦



Beim Staatsbesuch des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko in Berlin wurde wieder einmal schnell deutlich, dass es zwei Ansichten zum Ukraine-Krieg im Osten gibt.

Nämlich die des Westens (USA/EU) und die Russlands.

Vieles ist in den letzten Monaten darüber berichtet worden.

Doch lassen wir einfach mal die Bilder sprechen.

Auf der Krim wird der erste Jahrestag des Referendums über den Anschluss der ukrainischen Halbinsel an Russland gefeiert.

Hier:

Währenddessen wird im Osten des Landes durch den von Poroschenko, Jazenjuk & Co. initiierten Bürgerkrieg immer noch getötet und gestorben.

Hier (Opfer eines Anschlags von vermutlich ukrainischen Nationalisten auf eine Bushaltestelle in Donzek im Februar 2015):

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Quelle: https://www.facebook.com/antimaidan.de

Ukrainische Truppen beschossen letzten Monat das Krankenhaus in Donezk! Drei Menschen wurden getötet, darunter auch ein Kind. Zudem wurde auch der Kindergarten beschossen, die Kleinen versteckten sich aber im Keller.

Hier:

“Antimaidan” auf Facebook sagt:

Seit Ende Februar 2014 führt die selbst erklärte ultranationalistische Kiewer Regierung, die kurz davor durch den gewalttätigen Staatsstreich die Macht in der Ukraine eroberte, eine Militäroffensive gegen das Volk von Donezk und Lugansk-Gebieten (auch Donbass-Bezirk, Noworossia genannt). Die Donbass-Bevölkerung antwortete auf den Putsch in Kiew, die gesetzliche Einengung ihrer Rechte (z.B. ihr Recht, Russisch als Muttersprache offiziell zu benutzen) und die ukrainischen Strafzug mit einem legitimen Referendum, in dem das Volk sich für die Selbstständigkeit im Sinne des 1. Art. der UN-Satzung entschied. Dieser Krieg der Ukraine gegen Menschen, welche sie als eigene Staatsbürger ansieht, entlarvt sich als Genozid. Ende September betrug die Anzahl der durch ukrainische Angriffe getöteten Zivilisten über 4000, einschließlich 56 Kinder (UN-Angaben). Über 1 mio Donbass-Menschen befinden sich in Russland als Flüchtlinge.
Diese Ausrottung der Bevölkerung wird finanziell und politisch durch die USA unterstützt, die in dem Gebiet geopolitische und wirtschaftliche Interessen verfolgen (Verwerfung Russlands, Schiefergas). EU und Deutschland machen leider mit, obwohl sie dadurch wirtschaftlich, politisch und sittlich verlieren.

Diese Bilder dazu sagen alles:

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Quelle: https://www.facebook.com/antimaidan.de

 

Und so leben die Kinder im Osten der Ukraine:

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Quelle: https://www.facebook.com/antimaidan.de

Russische Staatsinszenierung auf der Krim?

Selbst wenn es so wäre, frage ich Sie:

Wo würden Sie lieber leben wollen?

Ostukraine:

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Krim:

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Quelle: https://www.facebook.com/TruthfromUkraine/photos/pcb.1623108084579204/1623106864579326/?type=1&Theater


 

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Oligarch & Kriegspräsident: Wie Petro Poroschenko von der BILD hofiert wird – und wie reich der Ukrainer tatsächlich ist!


GuidosKolumneNEU2♦ No.  508 (46/2015) ♦



Dass die Mainstream-Medien seit Monaten Russland als den Dämon darstellen und verteufeln, während sie dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko geradezu “aus der Hand fressen”, verwundert nicht mehr.

Gerade heute, wenn Poroschenko nach Berlin reist, um wieder um Waffen zu betteln, damit er sein eigenes Volk in der Ukraine ermorden lassen kann.

Dass ihm dabei die Mainstream-Presse vorbehaltlos und kritiklos nachhechelt ist nicht nur eine Schande für den Journalismus. Doch das, was die BILD nun fertig bringt, geht gar nicht mehr!

Nicht nur, dass die größte Boulevardzeitung sich eifrig auf die Seite der politischen Meinungsmacher im Westen gestellt hat und Putin-Bashing ohne Gleichen vorantreibt – nein, jetzt macht die BILD auch noch “indirekt suggestiv” Werbung für den ukrainischen Präsidenten und Oligarchen Petro Poroschenko, einen der reichsten Männer seines Landes!

Man beachte vor allem die Werbetafel über dem Artikel von heute, dem 16.03.2015 (“Gute Schokolade erkennt man am zarten Schmelz”):

 

Unbenannt

Bildzitat(Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/petro-poroschenko/russland-kennt-keine-rote-linie-mehr-40168258.bild.html)

Sicher, klickt man den Werbebanner an, wird man zu einer “Lidl”-Seite weitergeleitet.

Dennoch: Petro Poroschenko gilt als der “Schokoladenkönig” seines Landes. Mit seinem Süßwarenkonzern “Roschen”, der in Winniza im Westen der Ukraine liegt, macht er hunderte Millionen.

Deshalb ist es mehr als fragwürdig, was BILD hier macht: Suggestiv auf Schokolade hinweisen; ein diesbezügliches Werbebanner über einem Artikel von Poroschenko zu platzieren.

Bravo, Kollegen, suggestiver geht’s wohl nimmer! Lernt man nicht schon in der Axel Springer-Akademie, dass so etwas mit Journalismus nichts zu tun hat?!

Kein Wort auch von der BILD, wie reich Oligarch und Präsident Poroschenko tatsächlich ist!

Während das ukrainische Volk immer mehr verelendet, häuft ihr Oligarchen-Präsident immer mehr Vermögen an!

Nachfolgend ein Auszug der “Internetz-Zeitung”, die dieses zusammenfasst (Quelle: http://internetz-zeitung.eu/index.php/2005-das-imperium-des-milliard%C3%A4rs-und-oligarchen-poroschenko-laut-forbes).

Das Imperium des Milliardärs und Oligarchen Petro Poroschenko laut Forbes:  

Vermögen:
2005 – 350 Mio USD
2006 – 505 Mio USD
2007 – 756 Mio USD
2008 – 1.120 Mio USD
2011 – 980 Mio USD
2013 – 1.600 Mio USD 
(Quelle: Forbes)

- seit 1991 Generaldirektor der Aktiengesellschaft Börsenhaus „Ukraina“ (Hinweis: diese Aktiengesellschaft ist unauffindbar)

- ab 1993 Generaldirektor der Geschlossenen Aktiengesellschaft Ukrprominvest
– Vater Poroschenkos, Alexej Poroschenko (* 1936) ist der Geschäftsführer von Ukrprominvest ( Bruttogewinn 2007: 1,15 Mrd USD) leitet die Familiengeschäfte, ein Konglomerat aus über 50 Firmengeflechten
– Ukrprominvest Holding AG ist registriert in Panama,(http://news.meta.ua/metka:ukrprominvest/)

(Informationen entnommen aus: liga.net / die Firmenwebseite von Ukprominvest wartet mit einer nicht relevanten Webseite auf:http://upi.com.ua/, die Adresse http://www.ukrprominvest.kiev.ua/ ist tot, )

Das Firmengeflecht der ukrprominvest:

Bogdan: http://bogdan.ua/
– umfasst ca. 20 Unternehmen unterschiedlicher Spezialisierung wie Güterwagen, Nutzfahrzeuge (http://www.luaz-auto.ru/), LKW, PKW, Busse (http://www.bus.ck.ua/) , Kräne, Fertiganlagen für Busse, Krankenwagen, Fracht- und Speditionsunternehmen,
– Dezember 2006 zusammen mit AvtoZAZ (Teil vom Parlament der Ukraine kontrolliert und organisiert – http://www.ukravto.ua/ , produziert u.a. für Mercedes, Opel, Maserati,Chrysler,Jeep,Dodge,Lada,Renault, Toyota,Nissan, Castrol, BP,Mobil,Bosch,BASF,JVC,Kenwood,Continental) Neubau einer Produktionsstätte in Höhe von 700 Mio USD für den Bau von Chevrolet Lanos und Chevrolet Aveo

Roshen: http://roshen.com/ua
– Süßwarenfabriken, Molkereien, Bäckereien
– Top-20 der größten Süßwarenproduzenten der Welt, 
– Produzent von 25% aller ukr. Süßwaren, 
– jährlicher Umsatz 1 Mrd USD
– 450.000 Tonnen pro Jahr, Verkauf in Ukraine, Russland, Kasachstan, Usbekistan, Kirgisistan, Aserbaidschan, Armenien, Moldawien, Estland, Lettland, Litauen, den USA, Kanada, Israel und anderen Ländern (Angaben der Firmenwebseite) , 
– Poroschenko gab im April 2014 bekannt die Firma bei einem Wahlsieg der Wahl verkaufen zu wollen, ( Der Unternehmer verspricht: „Wenn ich gewählt werde, mache ich klaren Tisch und werde meinen Konzern verkaufen“,http://www.bild.de/politik/ausland/ukraine/petro-poroshenko-die-deutschen-sollten-russisches-gas-boykottieren-35325878.bild.html
schon am 27.Mai wurden dann doch andere Überlegungen bekannt (http://www.ukrrudprom.com/news/Petr_Poroshenko_zapustil_PRkampaniyu_obosnovivayushchuyu_pochemu.html)

Agroprodinvest: (http://www.vin.gov.ua/)
Zuckerrüben, Weizen, Mais, 
– führendes Unternehmen in der Herstellung von Zucker, 
– 40.020 Hektar Ackerland in Kryzhopolsky, Yampolsky, Tomashpilskom,
12.393 Hektar Ackerland in der Gegend Pogrebischenskogo,
20.000 Hektar Ackerland in der Gegend Haissinsky – alle in der Oblast Winnyzia 
– Jahresumsatz 2007: 731,88 Mio USD
– 2012/13 stieg die Rübenzuckerproduktion um 350.000 Tonnen, das waren 85% mehr als 2011/12

Lenin-Schmiede: http://www.lk.com.ua/
– Schiffbau : Kriegsschiffe, Frachtschiffe, Tankschiffe, Fischereifahrzeuge, Hafen-und Engineering-Schiffe, Boote und U-Boote, Pontons, Schwimmdocks, Lastkähne, Schiffsrümpfe für verschiedene Zwecke,
– Maschinenbau: Kessel, Pumpen für verschiedene Zwecke, Verbrennungsanlagen von Abfällen und Müll, Gefriergeräte, Ausrüstungen für die Ölindustrie,
– Metallurgie: Barren aus Kohlenstoff-, Struktur-und legierte Stähle sowie Gusseisen und NE-Metallen,
– Firma UMS für Boote und Yachten – http://ums.com.ua/

ISTA:http://ista.com.ua/
– einer der größten Hersteller von Starterbatterien in Osteuropa
– pro Jahr 5 – 5,5 Mio Batterien für 30 Pkw-Modelle und 21 Nutzfahrzeugmodelle

Ridna Marka: http://www.ridnamarka.com.ua/
– Geflecht aus ukrainischen Herstellerunternehmen für Lebensmittel und Getränke
– Weizenbier , Lagerbier, Naturgerstenbier, Säfte, Nektare, 
– Verarbeitung von Obst und Gemüse: Pürees, Konserven, Soßen, Tomatenmark,
– Jahresumsatz 2008: 450 Mio USD

Channel 5: http://www.5.ua/
– Entstand nach “Geschäftskonflikten” (Entzug der Frequenzen -http://ukraine-nachrichten.de/inter-gewann-prozess-neuverteilung-fernsehfrequenzen_2509_wirtschaft ) durch Fusion von Teleradiokompanija NBM’ („Pjatyj Kanal“) NBM (ein Informationskanal) und Teleradiokompanija ‘Express-Inform’,
TRK Express – (ein Unterhaltungssender) 
– NBM und TRK Express exportierten vorher nebenbei noch Getreide
– im Jahr 2000 gab es bei einer Ausfuhr in Höhe von 2,3 Mio EUR den Vorwurf des Steuerbetruges indem sie einmal eine geringwertigere Klasse beim Getreide angaben und im anderen Fall eine höherwertigere Klasse,und zu diesem eine höhere Vorsteuer geltend machen wollten ( http://ukraine-nachrichten.de/pjatyj-kanal-darf-kein-getreide-mehr-exportieren_2705_wirtschaft ) 
– Erstaustrahlung September 2003
– technische Reichweite 70 %

Luxus-Sportklub 5 Elements : http://5el.com.ua/about/pochemu-pyatyj/
– Angebote von Beachvolleyball, Basketball, Tennis, Squash, Pools, Restaurant,Bars, Fitnessstudio, Beautycenter, Wellness,usw

Stiftung Petro Poroschenko
– Mitgliedschaft in der EPChttp://de.wikipedia.org/wiki/European_Policy_Centre

2012 wurden 9 Boote der Gyurza M (Projekt 58155) an ukr. Marine verkauft,die Lieferung soll 2017 stattfinden.
http://survincity.com/2012/02/bookmark-armored-gyurza-m-for-the-ukrainian-navy/
https://www.youtube.com/watch?v=Xt2co2maYnw&feature=plcp

Dieselbe Firma, die 2008 unter der Regierung Juschtschenkos und Timoschenko zusammen mit dem staatlichen Waffenlieferanten Ukrspetsexport, insgesamt 33 T-72 Panzer, Granatwerfer, gepanzerte Fahrzeuge, Kleinwaffen über Kenia in den vom UN-Embargo betroffenen Krisenland Südsudan lieferten. Dies stritten sie damals offiziell ab, die USA konnte mittels Satellitenbilder sie der Lüge bezichtigen.
Sie belieferten Saudi-Arabien mit Raketensystem, Waffen an die Militärdiktatur Myanmar, Zubehör für ballistische Raketen an den Iran. ://www.kyivpost.com/content/ukraine/us-official-accuses-ukraine-of-lying-about-2008-ar-92515.html

Also, liebe BILD-Kollegen: ich glaube wohl kaum, dass einer der reichsten Ukrainer, Oligarch und Präsident, der im Osten des Landes sein eigenes Volk über den Haufen schießen lässt, eure Unterstützung braucht! Gleich gar nicht eine solch plumpe!

 


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Die Ukraine-Katastrophe: “Die Maidan-Aktivisten waren die Schlimmsten!” – Ein Land im freien Fall



 

GuidosKolumneNEU2

 

♦ No.  507 (45/2015) ♦



Die Ukraine ist am Ende!

Vor allem wegen ihrer katastrophalen wirtschaftlichen Lage.

Die Korruption auch mit deutschen Steuergeldern ufert aus. Die Oligarchen machen sich die Taschen voll, während das Volk noch schlimmer ausblutet als das in Griechenland.

Doch darüber wird in den politisch gesteuerten Mainstream-Medien nicht berichtet.

Nachfolgend führe ich in längeren Auszügen zwei Artikel an, die die Katastrophe in der Ukraine richtig einschätzen:

 

Die ukrainische Währung Hrywnja stürzt jeden Tag noch mehr ab und verliert dramatisch an Wert. Vergessen kann man den offiziellen Kurs, denn aktuell kostet 1 Dollar auf der Strasse über 40 Hrywnja. Bis zum Sturz von Janukowytsch vor einem Jahr war der Dollar für 9 Hrywnja zu haben. Sieht so aus wie wenn die Ukraine den Staatsbankrott damit zugibt, ohne ihn offiziell zu verkünden.

Ganz schlimm ist die totale Medienkontrolle und damit Gedanken- kontrolle geworden. Es gibt in der Ukraine keine Pressefreiheit und Meinungsfreiheit mehr. Schon lange sind sowieso die russischen Sender abgeschaltet worden und nicht mehr empfangbar, was dazu führt, die Bevölkerung hört nur noch die einseitige Propaganda des Regimes. Das hat sich aber in eine totale Kriegspropaganda jetzt gesteigert. Wer die offiziellen Verlautbarungen anzweifelt, die Politik des Regimes kritisiert, landet im Gefängnis. Es herrscht eine Atmosphäre der Angst!

Ganz aktuell wurde ein neues Mediengesetzt verabschiedet und der Präsident hat jetzt die Macht, jedes Medium, ob TV, Radio oder Zeitung, abschalten zu können, das nicht die offiziellen Nachrichten und damit Lügen bringt. Wer die Wahrheit über die Situation in der Ukraine berichtet, ist ein Staatsfeind und Verräter und wird mundtot gemacht. Die Nazis in Kiew kopieren die gleichen Methoden wie ihre Vorbilder aus dem III. Reich!

Die totale Mobilisierung wurde ausgerufen und ist in Aktion. Alle Männer zwischen 20 und 60 müssen in den Kriegsdienst. Auch Frauen gewisser militärisch nutzbarer Berufsgruppen müssen ins Militär. Wer sich weigert in die Armee zu gehen, landet ebenfalls im Gefängnis. Das Problem ist aber, Hunderttausende junge Männer haben keinen Bock für das Regime zu sterben und verstecken sich oder sind ins benachbarte Ausland geflüchtet.

Präsident Putin hat vorgestern gesagt, Russland will die Grenze für Ukrainer öffnen, die nicht in die ukrainische Armee wollen. Die visafreie Aufenthaltsdauer von bisher 30 Tage für Ukrainer in Russland soll unter bestimmten Voraussetzungen erheblich erweitert werden. Millionen von Ukrainer sind ja vorher schon nach Russland zu Freunden und Verwandte geflüchtet. Das Regime hat deshalb die Grenzkontrollen verschärft, damit Wehrpflichtige nicht abhauen können.

Es gibt auch ein neues Gesetz, dass den Aufruf zur Kriegsdienst- verweigerung unter Strafe stellt. Wer öffentlich dazu auffordert, den Militärdienst zu verweigern oder überhaupt diesen kritisiert, kann mit bis zu 8 Jahren Gefängnis wegen Verrat und Subversion bestraft werden. Das trifft auch auf Medienschaffende zu und sogar auf Leute die soziale Medien betreiben. Es heisst offiziell: “Für Agitation in den sozialen Medien gegen die Mobilisierung kann man bis zu 8 Jahre kassieren!”

Wegen dem dramatischen Kaufkraftverlust der Währung, kaufen die Menschen alles was einen Wert hat, nur um ihre Hrywnja loszuwerden. Die Regale vieler Geschäfte und Supermärkte sind deshalb leer. Speiseöl, Mehl, Dosengemüse und was immer noch haltbar ist wird jetzt in Massen gekauft und gehortet. Die Geschäfte haben deshalb eine Mengenbegrenzung pro Person eingeführt. Das Regime hat die Bevölkerung aufgefordert, keine Panikkäufe zu tätigen, was sie aber noch mehr dazu bringt es zu tun.

Was die Menschen sehr erzürnt ist die Meldung, Poroschenkos Schokoladenkonzern hat den Gewinn um das 8-fache in einem Jahr gesteigert. Versprochen hatte er bei seiner Kandidatur für das Präsidentenamt, die Firma wegen dem Interessenkonflikt zu verkaufen. Ist natürlich nicht geschehen. Die Ausrede, wegen dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld gibt es keinen Käufer. Interessant ist aber, seine ganzen Spezies und Verwandten geht es auch blendend. Ist klar, für die Banditen an der Macht, ist die Ukraine ein Selbstbedienungsladen zur eigenen Bereicherung!

Die Menschen wissen, von dem Geld, welches angeblich der IWF und andere westliche Entitäten der Ukraine an Kredite gegeben hat oder geben will, landet sowieso das meiste in den Taschen der korrupten Offiziellen des Regimes. Wenn der Laden zusammenbricht, was unvermeidlich ist und sehr schnell passieren kann, machen sich die Putsch-Gewinnler aus dem Staub und hinterlassen die gigantischen Staatsschulden, welche eine Nachfolgeregierung und das Volk dann tragen muss.

Die neueste Meldung lautet, das Regime will alle grösseren Fahrzeuge beschlagnahmen, wie SUVs und Minivans, alles was militärisch genutzt werden kann. Passt zur generellen Mobilmachung. Auch da, wer sich weigert die Fahrzeuge herauszurücken oder sie versteckt, kann im Gefängnis landen. Ausführen tut das Regime diese Beschlagnahmung erst in den östlichen Gebieten, nahe an der Front. In Kiew noch nicht. Wenn es so weiter geht und man den Menschen alles wegnimmt, dann kann es durchaus zu einem Aufstand kommen. Brodeln tut es schon gewaltig in der Ukraine!

Diese katastrophale Situation in der Ukraine melden die Westmedien natürlich nicht.

Berichte über die Stimmung in der Bevölkerung, über die drakonischen neuen Gesetze, über den Verlust der Meinungs- und Pressfreiheit, über die massenhafte Weigerung in den Kriegsdienst zu gehen, über den Zusammenbruch der Währung, und dass sich die Ukraine in eine faschistische Diktatur verwandelt hat, passt nicht ins Konzept des Westens und dürfen die Menschen hier nicht wissen.

Es würde die ganze Lügerei über wie toll doch der Westen bei der “Demokratisierung” geholfen hat, eine Westanbindung der Ukraine nur Gutes und Vorteile bringt, dass die “Darlings” des Westens, Poroschenko und Jazenjuk, lupenreine Demokraten sind, welche die “westlichen Werte” in der Ukraine verteidigen, und das Russland und der Bösewicht Putin an allem Schuld sind, in Frage stellen!


Quelle: http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2015/02/die-situation-in-der-ukraine-ist.html

 
 
 
In Berlin werden Warnungen vor einem Totalkollaps der Ukraine und Forderungen nach einer Aufnahme des Landes in die EU, eventuell auch in die NATO laut. Wolle man verhindern, dass “in der Nachbarschaft der EU auf Dauer ein schwacher oder zerfallender Staat mit allen … Konsequenzen” entstehe, dann komme man um “eine EU-Integration der Ukraine mit allen finanziellen und politischen” Folgen nicht herum, erklärt ein Osteuropa-Experte von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Hintergrund ist neben der katastrophalen wirtschaftlichen Lage des Landes – die Währung ist abgestürzt, Armut grassiert, der Monats-Mindestlohn liegt inzwischen unter 40 Euro – auch der desolate Zustand der ukrainischen Streitkräfte, der jegliche Hoffnung auf einen militärischen Sieg im Bürgerkrieg in nächster Zukunft illusionär erscheinen lässt. Zudem scheint eine Spaltung der militärischen Kräfte nicht ausgeschlossen: Jüngst haben die Führer von 17 Freiwilligenbataillonen einen eigenen Generalstab gegründet und sich damit der Kiewer Kontrolle ein weiteres Stück entzogen.

Ökonomisch befindet sich die Ukraine im freien Fall. Ihre Währung, die Hrywnja, ist dramatisch abgestürzt. Lag der US-Dollar vor dem Sturz der Regierung Janukowitsch noch bei 8 Hrywnja, so sank deren Wert bis Anfang 2015 auf fast 16 Hrywnja pro US-Dollar und stürzte letzte Woche auf zeitweise über 30 Hrywnja pro US-Dollar ab. Die Inflationsrate lag im Januar offiziell bei 28,5 Prozent; manche US-Ökonomen halten die Angabe für grob realitätsverzerrend und taxieren die wirkliche Inflation bei 272 Prozent – derzeit die höchste Rate weltweit.
Das Durchschnittseinkommen ist auf rund 130 Euro im Monat gesunken, der Mindestlohn wird mit 37,80 Euro angegeben; damit liegt er inzwischen unter dem Mindestlohn etwa in Bangladesch. Die Wirtschaft ist im letzten Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahreswert um 15,2 Prozent geschrumpft.
Mit Massenentlassungen wird gerechnet; der Energieminister hat angekündigt, ein Drittel der staatseigenen Kohlegruben schließen zu lassen. Auch infolge von Kredit-Auflagen des Internationalen Währungsfonds (IWF) schnellen die Preise in die Höhe. So haben sich die Preise für den öffentlichen Nahverkehr in Kiew verdoppelt; auch die Preise für Energie sind gestiegen, wobei mittlerweile von einer weiteren Steigerung der Erdgaspreise auf fast das Dreifache des heutigen Betrags die Rede ist.
Um drohendem Hunger vorzubeugen, hat der Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko Berichten zufolge angekündigt, bis Jahresende sollten in der Hauptstadt 200 Geschäfte entstehen, die “Sozialbrot” verkaufen – ein Niedrigstpreisprodukt, das als schwer genießbar beschrieben wird.
Um den vollständigen ökonomischen Kollaps zu verhindern, fordert der US-Milliardär George Soros zusätzlich zu den jüngsten Finanzhilfen des Westens – sie belaufen sich immerhin auf 40 Milliarden US-Dollar – ein erneutes Stützungsprogramm im Wert von 50 Milliarden US-Dollar. Soros’ Begründung ist bezeichnend: “Der wirtschaftliche Zusammenbruch der Ukraine wäre für Putin der maximale Erfolg”; dies müsse verhindert werden.
Dabei räumen selbst Kommentatoren, die gemeinhin proukrainisch berichten, offen ein, der Grund für den Absturz der ukrainischen Wirtschaft sei “auch” der Bürgerkrieg, “aber nicht nur”. Vor allem die Korruption und die Machenschaften der Oligarchen trügen Schuld daran. Gegen sie richteten sich bereits die Majdan-Proteste; dennoch sind sie seit dem Machtwechsel in Kiew nicht geringer geworden. Tatsächlich gehörte es zu den ersten Maßnahmen des Kiewer Umsturzregimes, Oligarchen in zentrale Machtpositionen zu bringen, etwa Ihor Kolomojskij, der als Gouverneur von Dnipropetrowsk zunächst mit der Niederschlagung von Protesten gegen das Umsturzregime betraut wurde und der heute als Finanzier teilweise faschistischer Milizen eine entscheidende Rolle im ostukrainischen Bürgerkrieg spielt. Zu den in Amt und Würden gekommenen Oligarchen, mit denen auch Berlin eng kooperiert, gehört Staatspräsident Petro Poroschenko, der nach seiner Wahl nicht – wie angekündigt – sein Wirtschaftsimperium veräußert hat und bis heute nicht nur den Süßwarenkonzern Roshen, sondern unter anderem auch einen Fernsehsender (Kanal 5) kontrolliert.
Es gebe großen Unmut in der Bevölkerung; allerdings seien die meisten “nicht so resolut wie die Einwohner des Donbass, die eine Nationalisierung der Industriebetriebe fordern, weil die Milliardäre sie verarmen ließen”.
In einem desolaten Zustand befinden sich nicht nur Wirtschaft und Politik der prowestlich gewendeten Ukraine, sondern auch ihre Streitkräfte. Bereits im Februar berichtete ein britischer Elitesoldat, der zur Ausbildung der Nationalgarde und von Freiwilligenverbänden in die Ukraine gegangen war, “sechs von zehn Todesfällen” bei den ukrainischen Verbänden seien Schüssen aus den eigenen Reihen oder dem unsachgemäßen Gebrauch der eigenen Waffen geschuldet. Die Kommandeure der zahlreichen unterschiedlichen Milizen griffen wahllos an, ohne die notwendigen Absprachen mit anderen Verbänden zu treffen, und sie gerieten sich dabei gegenseitig in die Quere; es gebe kein funktionierendes zentrales Kommando, kommuniziert werde zumeist über leicht abhörbare Mobiltelefone. “Die Majdan-Aktivisten waren die schlimmsten”, berichtete der britische Soldat über seine Erfahrungen bei der Ausbildung der Soldaten und Milizionäre: Viele seien “arbeitslose, ziellose Leute”, die “nicht bereit” seien, “Disziplin zu lernen”. “Wir haben es mit einer zerfallenden, nicht mehr kampffähigen Armee zu tun”, urteilt nun auch Wolfgang Ischinger, Chef der Münchner Sicherheitskonferenz.
In dieser Situation dringt der Programmleiter “Osteuropa, Russland und Zentralasien” am “Robert Bosch-Zentrum” der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Stefan Meister, auf einen klaren Schnitt in der Kiewer Politik. “Die ukrainische Führung sollte die Regionen Luhansk und Donezk aufgeben”, empfiehlt Meister: “Dies wird nötig sein, um den Rest der Ukraine zu retten und eine weitere Destabilisierung des Staates zu verhindern.”
Zugleich müsse die EU ihren Kurs revidieren und von ihrer bisherigen Weigerung abrücken, die Ukraine aufzunehmen. Berlin und Brüssel waren dazu bislang wegen der absehbar immensen Kosten nicht bereit. “Nur eine klare Entscheidung für eine EU-Integration der Ukraine mit allen finanziellen und politischen Konsequenzen könnte die Verhandlungsposition der EU” gegenüber Russland “verbessern”, urteilt Meister nun; in Medienbeiträgen ist unter Berufung auf ihn sogar von einem möglichen NATO-Beitritt zwecks Stabilisierung des Landes die Rede. Donezk und Luhansk könnten dabei “eine Art Pufferzone” zwischen der NATO und Russland werden. Entscheide die EU sich dagegen, die Ukraine zu integrieren, warnt Meister, dann “entsteht in der Nachbarschaft der EU auf Dauer ein schwacher oder zerfallender Staat” – “mit allen sozialen, ökonomischen und sicherheitspolitischen Konsequenzen”.
 

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Michail Gorbatschow gegen die deutsche Mainstream-Presse: “Russland-Kritik aus den Zeiten des Kalten Krieges!”


♦ No.  506 (44/2015) ♦



Michail Sergejewitsch “Gorbi” Gorbatschow, ehemaliger Staatspräsident der Sowjetunion, der mit seiner Politik der Glasnost und der Perestroika das Ende des Kalten Krieges einleitete und dem die Deutsche Wiedervereinigung zu verdanken ist, hat bereits 2008 die deutsche Mainstream-Presse für ihr Russland-Bashing gerügt.

In einem offenen Brief rechnete der Friedensnobelpreisträger mit den deutschen Medien ab.

Dieser Brief ist noch genauso aktuell, wie vor sieben Jahren. Und er birgt denselben medienpolitischen Sprengsatz.

Aus diesem Grund – und weil er aus berufenem Munde kommt, der garantiert nicht in irgendeine “Verschwörungsecke” gedrängt werden kann, wie es hierzulande üblich ist, sobald man Russlands Vorgehen “verstehen” will – möchte ich Gorbatschows mahnende Worte hier anführen (Hervorhebungen durch mich):

 


Offener Brief von Michail Gorbatschow an die deutschen Medien

 
 

Im Folgenden veröffentlicht der Petersburger Dialog einen offenen Brief des Vorsitzenden des russischen Lenkungsausschusses, Michail Gorbatschow.


An meine Freunde, die deutschen Journalisten

Seit einigen Jahren habe ich zunehmend Kontakt zu den deutschen Medien, insbesondere im Zusammenhang mit dem Vorsitz im Petersburger Dialog, den ich neben Lothar de Maiziére innehabe. Selbstverständlich galt und gilt mein Interesse zunächst einmal Berichten über das, was in Russland geschieht.
Dies ist immer wieder Thema für mich in zahlreichen Interviews, Pressekonferenzen und öffentlichen Veranstaltungen. So zum Bespiel bei der Verleihung des Doktor-Haas-Preises letztes Jahr in Berlin.
Worüber habe ich da gesprochen?
Darüber, dass Fragen und Unverständnis entstehen, wenn man sieht, WAS in Deutschland über Russland geschrieben wird und WIE es geschrieben wird.
Nicht von ungefähr habe ich das WIE hervorgehoben. Denn die Fakten, die Anlass zur Kritik bieten, stammen ja oft aus der Realität oder werden aus russischen Zeitungen übernommen. Übrigens treten russische Zeitungen zuweilen sogar kritischer auf als die ausländischen.
Beim aufmerksamen Blick auf die Flut von Veröffentlichungen in Deutschland wird man jedoch schwer den Eindruck wieder los, als ob man es mit einer gezielten Kampagne zu tun hat, als ob alle aus einer einzigen Quelle schöpften, die eine Handvoll Thesen enthält (in Russland gebe es keine Demokratie; die Meinungsfreiheit werde unterdrückt; eine arglistige Energiepolitik werde durchgesetzt; die Machthaber drifteten immer weiter in Richtung Diktatur ab – und so weiter und so fort.) Diese Thesen werden in verschiedenen Tonarten wiederholt. Die Zeitungsmacher scheinen auch keinerlei Interessen jenseits dieser Aussagen zu haben.
Mehr noch: diejenigen, die aus der Reihe tanzen, bekommen das zu spüren. So kürzlich geschehen im Fall der Fernsehjournalistin und Autorin Gabriele Krone-Schmalz nach der Veröffentlichung des Buches „Was passiert in Russland?“. Der allgemeinen Mode zuwider beschränkte sie sich nicht auf eine Aufzählung der Schattenseiten, sondern führte vielfältige Tatsachen aus dem Leben meines Landes auf, die sich nicht in das Prokrustesbett der modisch gewordenen Anschuldigungen zwängen lassen.
Was geschah danach? Erst taten renommierte Zeitungen so, als hätten sie die Buchveröffentlichung nicht bemerkt, dann griffen einige von ihnen die Autorin mit Anschuldigungen an, die an die Kritik aus der Zeit des kalten Krieges erinnern.
Das ist nur ein Einzelbeispiel, das aber eine Tendenz widerspiegelt. Worum handelt es sich dabei? Woher kommt diese Tendenz?
Kürzlich stellte mir ein deutscher Journalist beim Interview eine Vielzahl von Fragen, auf die ich ehrliche Antworten zu finden versuchte. Zum Schluss stellte ich ihm eine einzige Frage – danach, wie die deutsche Presse die Geschehnisse in unserem Land darstelle. Ich fragte ihn: warum?
Darauf konnte er keine eindeutige Antwort finden. Mir kam es vor, als ob auch er selbst nicht klar wüsste, worauf diese Tendenz zurückzuführen sei. Dennoch gab er zu, dass sie zweifellos existiere.
Was ist der Zweck dieses meines Statements? Ist es als eine Aufforderung zu verstehen, nur Gutes über Russland zu schreiben, obwohl es bei uns auch viel Negatives gibt?
Nein.
Man sollte einfach verstehen, dass es einen deutschen und einen russischen Kontext gibt. Man sollte erkennen, dass Russland nicht umhin kommt, in seiner Entwicklung alle möglichen Hindernisse überwinden zu müssen. Überspringen geht nicht. Wir müssen den ganzen Weg erlaufen und erklimmen.
Russische Medien, das Fernsehen verdienen auch ernsthafte Kritik. Jedoch gibt es bei uns zahlreiche Zeitungen, die heute Glasnost in der Praxis anwenden und frei schreiben. Einem aufmerksamen Beobachter kann nicht entgehen, dass die Medien – trotz aller Widrigkeiten – immer stärker werden. In den vergangenen Wochen äußerte ich mich in der russischen Presse mehrmals darüber, dass wir das Wahlsystem nach den Wahlen reformieren und es näher an die Anforderungen der Demokratie rücken müssen. Hier bestehen nicht wenige ernst zu nehmende Mängel. Der Diskussionsprozess ist schon im Gange, Russland bewegt sich vorwärts, es hat nur eine Zukunft – diese Zukunft heißt Demokratie.
Wenn man in Russland als Korrespondent arbeitet und all diese Prozesse nicht erkennt, dann hat man sich wohl frei nach „Alice im Wunderland“ für ein Leben „hinter dem Spiegel“ voller Stereotype und Klischees entschieden. Dann empfindet man für die Geschehnisse im Land kein wirkliches Interesse. Ich glaube aber, dass man in einem Land, für das man weder Liebe noch Respekt empfindet, besser nicht als Korrespondent arbeiten sollte.
Kritik ist ein notwendiges Heilmittel. Aber von einer ungerechten, taktlosen Kritik von außen fühlen sich die Menschen in Russland gekränkt, die gerade erst verspürten, dass ihr Land wieder aufrecht geht, dass sich eine langsame, aber stete Verbesserung der Lebensbedingungen bemerkbar macht.
Es wäre schade, wenn sich dadurch das Verhältnis der Russen zu den Deutschen verschlechtern würde. Dieses Verhältnis war ja über die letzten Jahrzehnte hinweg gut.

Ich kann es nicht unerwähnt lassen: Weder Gorbatschow, noch Kohl, noch Bush und ihre Mitstreiter hätten eine friedliche und rasche Wiedervereinigung Deutschlands erreichen können, wenn das russische Volk, die Bürger Russlands – allen tragischen Seiten der Geschichte zum Trotz – nicht ein neues Vertrauen zu den Deutschen gefasst und nicht das Recht der Deutschen auf Einheit unterstützt hätten.
Vor einigen Tagen bekam ich von meinem Freund Hans-Dietrich Genscher, dem ehemaligen deutschen Vizekanzler und Außenminister, ein Glückwunschschreiben zum neuen Lebensjahr. Darin schreibt er:
“Mit meinen Gedanken bin ich in dieser durch viele Ungewissheiten geprägten internationalen Situation oft bei Dir. Es wird Zeit, die Stimme zu erheben für Zusammenarbeit und Vertrauensbildung. Wie schwer es ist gegenseitiges Vertrauen aufzubauen, wissen wir beide wohl am besten. Ich erinnere mich immer wieder an die Zeit, in der im Westen darüber gestritten wurde, ob man Dir vertrauen könne. Aber Vertrauen ist eine kostbare Sache und leicht zerbrechlich. Hier sind wir gefordert und hier können wir etwas tun…”
Das war zwar ein persönlicher Brief an mich, aber ich glaube, er hat einen öffentlichen Klang.

Wir sollten unser gegenseitiges Vertrauen zu schätzen wissen.

Michail Gorbatschow

Moskau, im März 2008


Quelle: http://www.petersburger-dialog.de/offener-brief-von-michail-grobatschow-die-deutschen-medien

“Gorbis” Brief fasst all die medienpolitischen Versäumnisse und Manipulationen zusammen, denen wir heute in der deutschen Presselandschaft immer noch unterliegen.

Deshalb: Verteilen Sie Michail Gorbatschows  klugen und weisen Worte in den Kommentarforen der Mainstream-Presse weiter!

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Staatsanwälte & Kindersex in Leipzig: “Kriminelles Netzwerk gefährdet den Staat!”


 

GuidosKolumneNEU4

               ♦ No.  505 (43/2015) ♦



Statt mit LEGIDA sollten sich die Leipziger Behörden mit einem Skandal befassen, der in dieser Zeit zehn Jahre alt wird!

Es geht um Staatsanwälte und Polizisten, die mit minderjährigen Sex in Bordellen hatten, gefilmt wurden und danach das Organisierte Verbrechen in Leipzig schützten!

Nicht viel dagegen unternommen hat Thomas de Maizière, damals sächsischer Innenminister, heute Bundesinnenminister, der damals dennoch die politische Verantwortung trug und über sich selbst schreibt:

Seit über 30 Jahren bin ich in der Politik. Ich habe bewegte Zeiten erlebt, in denen für Deutschland viel auf dem Spiel stand, durfte mitgestalten und habe mich in verschiedenen politischen Ämtern engagiert – auf Landes- und Bundesebene: Seit 2013 bin ich erneut Bundesminister des Innern, eine große Aufgabe und Ehre.

Quelle: https://www.thomasdemaiziere.de/

Vielleicht sollte sich der Bundesinnenminister noch einmal folgendes Video anschauen. Denn es geht um Kindesmissbrauch, Korruption, Amtsmissbrauch, Schutz des Organisierten Verbrechens, Mordanschläge usw. bis hinein ins Kanzleramt.

Die ganze Story der KONTRASTE-Kollegen von damals hier:

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema “Die Politik der Perversion” hier:

 

In diesem Zusammenhang empfehle ich den wohl unheilvollsten Roman des letzten Jahres, der auf Tatsachenrecherchen beruht und deshalb nur als Fiktion geschrieben werden konnte:

Sodom Satanas 1_Cover Print

»Geheimpolitik, okkulte Pädokriminalität und vertuschte Ritualmorde: Diese literarische Anklage konnte nur als Roman geschrieben werden. Ein Protest gegen die Perversion der Macht!«

»Sodom Satanas ist die Hölle! Man kann dieses Buch hassen, aber man muss es gelesen haben!«

 

Buchtrailer:

 

Hier zu bestellen:

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Die Homepage des Buches:  http://sodomsatanas.wordpress.com/

 

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Das Griechenland-Desaster: “Leute kämpft, sie trinken euer Blut!” (6)


GUIDO-KOLUMNE-MIX

♦ No.  504 (42/2015) ♦



Die Not der “normalen” Menschen ist groß in Griechenland. Größer, als wir es uns vorstellen können. Die Sparpakete und Strafregulierungen, die ihnen die Troika (bestehend aus IWF, EZB und EU) auferlegt haben, hat ein ganzes Volk ausgeblutet! Erst in jüngster Zeit wagen sich auch die ansonsten so EU-gläubigen Mainstream-Medien an dieses Thema heran. In meinem unzensierten Wirtschafts-Thriller 2018 – Deutschland NACH dem Crash – Was Politiker NICHT erzählen habe ich bereits im Mai 2013 über sämtliche Hintergründe, die zu diesem beispiellosen Desaster nach Ende des Zweiten Weltkriegs geführt haben, ausführlich berichtet. Vor allem von der Not der Menschen und der korrupten Oberklasse samt Politiker. Nachfolgend Auszüge aus meinem Buch. Es ist schwerer Tobak und doch Realität. So also sieht es aus, wenn sich ein Staat dem Strafdiktat der Eurokraten beugen muss. Es ist einfach unglaublich!  Vergessen wir dabei auch nicht, dass der größte Teil der Hilfsgelder niemals beim griechischen Volk landete – sondern bei den Banken. Währenddessen ging die Verelendung der Bürger weiter. Bis heute.


Die größte griechische Gewerkschaftsverband GSEE warnte bereits im Herbst 2012 vor »katastrophalen Folgen« für die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Arbeitnehmer. Einer Umfrage[1] der EU-Kommission nach fürchten sich 80 Prozent der Griechen im Alter vor einem Leben unter unwürdigen Umständen. Ende 2014 wird die Wirtschaftsleistung gegenüber dem Beginn der Krise um mehr als 25 Prozent geschrumpft sein. Der Lebensstandard ist um über ein Drittel gesunken. Die Armut wächst rapide, die Bevölkerung »verelendet« im wahrsten Sinne des Wortes. Armenspeisungen nehmen zu. Aus Hunger sind immer mehr Menschen gezwungen, Suppenküchen aufzusuchen, um eine warme Mahlzeit zu erhalten. Inzwischen auch Mitglieder der sogenannten »Mittelschicht«. Pro Tag versorgt die orthodoxe Kirche so rund 250.000 Hungrige. Denn viele können sich nicht einmal mehr eine Mahlzeit leisten. Als im Februar 2013 Bauern in Athen gratis Gemüse und Obst an Bedürftige verteilen, liefern sich rund 5000 Menschen stundenlange Rangeleien vor den Ständen, die am Landwirtschaftsministerium aufgebaut sind. Einige von ihnen stürmten sogar einen LKW. Fotos von Kindern, die in den Abfällen des Obstmarktes in Kypseli nach Essbarem wühlen, gingen um die Welt, ebenso Berichte von unterernährten Schülern, die im Unterricht vor Entkräftung in Ohnmacht fielen. Der Staat sah sich deswegen gezwungen, Lebensmittelcoupons an die am härtesten betroffenen Schüler zu verteilen. Damit nicht genug: Vor allem in Nordgriechenland drohten im Winter 2012/2013 Schulschließungen wegen Heizölmangels. Im Zuge der Sparmaßnahmen waren die Zuschüsse für Schulen so stark gekürzt worden, dass sich viele nicht einmal mehr das Heizen leisten konnten. Das alles bedeutet einen in der EU-Geschichte beispiellosen Wohlstandsverlust.

Apropos Heizen: Im Zuge der Sparmaßnahmen erhöhte die Regierung auch die Heizölsteuer, glich sie der höheren Dieselölsteuer an. Somit stiegen die Preise für Heizöl seit 2011 um mehr als 50 Prozent! 1 Liter kostet damit rund 1,40 Euro (Stand Februar 2013). In vielen Mietshäusern wurden im Winter die Zentralheizungen gleich gar nicht mehr in Betrieb genommen. Da die meisten Menschen sich Heizöl nicht mehr leisten können, heizen sie nun mit Holz. Und das mit gravierenden Auswirkungen: Beißender Geruch und ein graubrauner Dunst verpesten nun die städtischen Ballungszentren. Der gesundheitsgefährdende Smog verursacht Brennen im Hals und tränende Augen. So warnte die griechische Ärztekammer bereits, dass dieses Phänomen »bedrohliche Dimensionen« angenommen habe und das Leben von Millionen Bürgern Gefahren aussetze. Insbesondere gelte dies für Kinder und chronisch Kranke. Hinzukommt, dass das Brennholz illegal geschlagen und verkauft wird. Den Großstädten droht damit eine Verödung der ohnehin spärlichen Grünanlagen.[2]

Not zeigt aber auch Solidarität: So erreichte im September 2012 ein »Soli-Lkw« die erwerbslosen Stahlarbeiterfamilien in Aspropyrgos bei Athen, beladen mit 5 Tonnen Lebens- und Waschmitteln, Baby- und Hygieneartikeln. Bei der Übergabe der deutschen Hilfsgüter überwanden die Stahlarbeiter ihre Scham mit Tränen in den Augen, wie Beteiligte berichteten.[3] Losgeschickt worden war der Lkw vom 10. Frauenpolitischen Ratschlag in Ludwigsburg, einem überparteilichen Forum von Frauen- und Friedensbewegung und Montagsdemonstrationen. Die Stahlarbeiter der Firma Helliniki Halyvourgia hatten monatelang gegen Entlassungen und Lohnkürzungen von bis zu 40 Prozent gestreikt. Sondereinheiten der Polizei versuchten den Protest gewaltsam zu beenden. Schließlich wurde den Streikenden jegliche Arbeitslosenunterstützung verweigert. Die Not der Familien ist groß.

Doch nicht alle können mit Care-Paketen aus dem Ausland rechnen. Manch einer weiß sich nicht mehr anders zu helfen, als dem sozialen Elend ein Ende zu bereiten. In den letzten drei Jahren stiegen die Selbstmorde und Selbstmordversuche im Griechenland um 40 Prozent. Allein im Sommer 2012 gab es 50 Selbstmorde und 350 Suizidversuche; die meisten Opfer gehörten dem Mittelstand an. Eines von ihnen, ein Athener Apotheker, schrieb in einem Abschiedsbrief: »Die Regierung hat meine Überlebensmöglichkeit zerstört. Meine Rente, die ich selbst über 35 Jahre eingezahlt habe, ist bedroht. Bevor ich anfange, im Müll zu suchen, setze ich meinem Leben ein Ende.«[4] Wieder einmal zeigt sich, dass die Realität schlimmer als jede Fiktion ist, auch wenn diese noch so nahe an der Wirklichkeit ist: Der Krimi »Zahltag« des Autors Petros Markaris, handelt unter anderem auch von einem Gruppenselbstmord vierer Rentnerinnen, die ihre Medikamente von den zusammengestrichenen Renten nicht mehr bezahlen konnten.

Damit fällt für viele Menschen, die ein Leben lang an ihren Staat geglaubt und hart für ihn gearbeitet hatten, der Vorhang eines zuletzt einsamen Kampfes gegen den sozialen Abstieg und die Verarmung. Sie sind die ersten Opfer eines »Krieges gegen das Volk«.[5]

Ein Bürgerkrieg in Griechenland ist, neben den sozialen Unruhen und der Radikalisierung durch Links- und Rechtsextreme, alles andere als utopisch. Selbst griechische Militärs wandten sich gegen politische Vertreter: Ende Oktober 2011 wurde der damalige Verteidigungsminister Panos Beglitis in Thesssaloniki bei einer offiziellen Feierstunde von Demonstranten nicht nur beschimpft, sondern auch angegriffen. Darunter sollen auch Mitglieder der Streitkräfte gewesen sein. Im Oktober 2012 enthüllte die Athener Sonntagszeitung To Vima brisante Details zu einem geplanten Militärputsch ein Jahr zuvor.[6] Zu jener Zeit brandeten längst die Proteste des Volkes gegen die immer drastischeren Sparprogramme der Regierung auf. So sei der damalige sozialistische Ministerpräsident, Giorgos Papandreou, von Teilen der Militärführung als »Verräter« angesehen worden. Mit seiner Zustimmung zu den IWF- und EU-Sparauflagen hätte er Griechenland zu einem »Protektorat ausländischer Mächte« gemacht.[7] Ultranationalistisch-patriotische Offiziere wollten die Nation vor drohenden Unruhen im Inneren bewahren sowie die Ehre Griechenlands wieder herstellen. Im Vorfeld soll ein pensionierter Offizier einen »namentlich nicht genannten Politiker aus dem rechtsnationalistischen Spektrum« kontaktiert haben, bei einer vom Militär gebildeten Übergangsregierung mitzumachen. Als der griechische Geheimdienst von den Putschplänen erfuhr, informierte er die Regierung.

Premier Samaras und auch das Verteidigungsministerium dementierten den To-Vima-Bericht schnell, allerdings klang das nicht sehr glaubwürdig. Tatsächlich hatte Verteidigungsminister Beglitis am 1. November 2011 überraschend die führenden Oberkommandierenden der drei Waffengattungen entlassen. Für diese Ablösungen gab es damals keine einleuchtende Erklärung. So soll, laut der französischen Zeitung Libération, der Sozialist Papendreou im selben Monat bei einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem damaligen französischen Staatspräsidenten Nikolas Sarkozy in Cannes die von ihm vorgeschlagene Volksabstimmung über das Sparprogramm mit der Gefahr eines drohenden Militärputsches abgelehnt haben. Am Rande sei erwähnt, dass im Jahr 1967 schon einmal das Militär geputscht hatte, um den zu erwartenden Wahlsieg des Linkssozialisten Andreas Papandreou zu verhindern. Die Militärdiktatur dauerte anschließend sieben Jahre.

Auch so kracht es in der aktuellen griechischen Regierung ein ums andere Mal: Oppositionsführer Alexis Tsipras von der radikalen Linken Syriza forderte bereits Ende 2012 für das Frühjahr 2013 vorgezogene Parlamentswahlen. Nach Umfragen lag seine Partei in der Wählergunst vorn. Wie bereits erwähnt will Tsipras die Kreditverträge Griechenlands mit der EU und dem IWF aufkündigen und den Schuldendienst »einseitig einstellen«.[8]

Ministerpräsident Samaras bekannte: »Ich kann es nicht bestreiten und will es auch nicht: Die griechische Demokratie steht vor ihrer vielleicht größten Herausforderung. Es geht um den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft (…) Es gibt keinen Weg zurück.«[9]

Der Athener Politikprofessor Dimitris Charalambis sieht Griechenlands Zukunft sogar noch düsterer. »Ich befürchte ein langsames Zusammenbrechen des Staates und eine Fäulnis des sozialen Systems«, sagte er. So hätte der Kampf Arm gegen Reich schon längst begonnen. Es wäre eine »Ghettobildung« zu beobachten. »Ganze Straßenzüge verarmen (…) Unsere Gesellschaft verroht. Wir hatten 3000 Selbstmorde in den vergangenen drei Jahren. Raubüberfälle und Messerstechereien sind den Zeitungen nur noch kleine Meldungen wert.« Und weiter: »Ich kann mir etwas noch Schlimmeres vorstellen. Die Bildung einer Terrororganisation, wie wir sie schon einmal hatten. Diese Terroristen genossen in der Bevölkerung viel Sympathie. Ich sage: Wenn hier der erste Molotow-Cocktail in einen Porsche Cayenne fliegt, dann wird es richtig gefährlich.«[10]

Gefährlich ist es schon längst – in Griechenland zu leben. Nicht nur aus vorangegangenen Gründen. Im Februar 2013 wird eine Studie des Marktforschungsinstituts Marc im Auftrag des griechischen Verbandes des Groß- und Einzelhandels veröffentlicht. Die nackten Zahlen schockieren nicht nur die Hellenen: Neun von zehn griechischen Privathaushalten erlitten seit Beginn der Krise 2010 rund 38 Prozent Einkommenseinbußen. In vier von zehn Haushalten ist mindestens ein Mitglied ohne Arbeit. 83 Prozent sparen bei den Heizkosten. Neun von zehn Familien geben weniger Geld für Kleidung, Schuhe, Reisen und Geschenke aus. 90 Prozent reduzieren Cafe-, Tavernen- und Kinobesuche. 40 Prozent der Haushalte sind mit dem Ausgleich ihrer Steuern, Strom-, Wasser- und Gasrechnungen im Rückstand. Für 2014 sehen 54 Prozent nicht mehr, wie sie ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können. Viele können sich nicht einmal mehr eine Mahlzeit leisten. Fast ein Viertel der Griechen leben inzwischen unter der Armutsschwelle![11]

Doch die Regierung hat einiges dagegen, dass ein »schlechtes« Bild nach außen dringt. So wird immer mehr Zensur als Mittel der Politik eingesetzt. Beispielsweise werden seit Anfang des Jahres 2013 gegen Androhung von Strafe verboten, im Fernsehen Bilder von »verwahrlosten Griechen zu zeigen. Der Medienaufsicht gemäß sollen es die Sender unterlassen, die Krisenfolgen anhand personifizierter Beispiele zu präsentieren. Dass dadurch für Medienkonsumenten ein real nicht existierendes Paralleluniversum, in dem lediglich die Parolen der Regierung vom angeblich nahenden Wirtschaftswachstum geschaffen wird, scheint dem Rundfunkrat nicht nur egal zu sein, sondern das dürfte eher beabsichtigt sein«.[12] So bekommt auch der englische Guardian Schwierigkeiten, als er ein Bild mit zahlreichen, um eine Tüte Orangen bettelnder, verarmter Griechen, zeigt. Damit würde die britische Zeitung zusammen mit anderen ausländischen Medien »das Bild des Landes im Ausland verzerren und somit dem Land Schaden zufügen«.[13] So werden den Griechen wohl auch zukünftig Berichte ihres eigenen Elends in den heimischen Medien vorenthalten. Wie zum Beispiel des Todes eines unversicherten Kindes in einem Krankenhaus, das nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung hatte.[14]

Die hellenische Regierung (gemeint ist die damalige Regierung 2013) zeigt sich fast wie in einer Diktatur: mit eisernen Reformen und Zensur. Kurz und bündig: Das griechische Volk wird von Sparreformen ans Kreuz des sozialen Elends genagelt. Eine Nation vor dem Chaos. Vor dem Crash. Vor dem endgültigen Aus.

 ENDE

 

Quellen:

[1] Im August 2012

[2] Vgl. »Griechische Ärzte schlagen Alarm wegen Brennholz-Smog« in: spiegel.de v. 02.01.13 (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/euro-krise-griechische-aerzte-schlagen-alarm-wegen-luftverschmutzung-a-875429.html)/Zugriff: 05.02.13

[3] Vgl. »Was für ein bewegender Moment« in: Frauenpolitischer Ratschlag (http://frauenpolitischerratschlag.de/index.php?option=com_content&task=view&id=282&Itemid=1)/Zugriff: 11.10.12

[4] Vgl. »Der letzte Vorhang« in: Der Spiegel 33/2012, S. 78, 79

[5] So wetterten bereits 2010 griechische Oppositionsparteien.

[6] Vgl. »Wollte Griechenlands Militär putschen?« in: tagesspiegel.de v. 01.10.12 (http://www.tagesspiegel.de/politik/eurokrise-wollte-griechenlands-militaer-putschen/7200170.html)/Zugriff: 01.10.12/»Griffen griechische Generäle nach der Macht?« in: handelsblatt.com v. 30.09.12 (http://www.handelsblatt.com/politik/international/putschplaene-griffen-griechische-generaele-nach-der-macht/7199508.html)/Zugriff: 11.12.12

[7] Vgl. »Griffen griechische Generäle nach der Macht?« in: handelsblatt.com v. 30.09.12 (http://www.handelsblatt.com/politik/international/putschplaene-griffen-griechische-generaele-nach-der-macht/7199508.html)/Zugriff: 11.12.12

[8] Vgl. »Radikal-Linker Tsipras greift nach der Macht« in: Handelsblatt v. 04.12.12

[9] Vgl. »Antonis Samaras: ‚Wenn wir scheitern, wartet das Chaos’« in: Handelsblatt v. 05.-07.10.12

[10] Vgl. »Ich befürchte ein langsames Zusammenbrechen des Staates« in: stern.de v. 17.11.12 (http://www.stern.de/politik/deutschland/eurokrise-und-folgen-ich-befuerchte-ein-langsames-zusammenbrechen-des-staates-1927441.html)/Zugriff: 21.11.12

[11] Vgl. »23 Prozent der Griechen sind arm« in: tagesspiegel.de v. 11.02.13 (http://www.tagesspiegel.de/politik/euro-krise-23-prozent-der-griechen-sind-arm/7762414.html)/Zugriff: 11.02.13

[12] Vgl. »Die ‘verbotene’ Nachricht« in: heise.de v. 11.02.13 (http://www.heise.de/tp/artikel/38/38543/1.html)/Zugriff: 31.03.13

[13] Vgl. »Die ‘verbotene’ Nachricht« in: heise.de v. 11.02.13 (http://www.heise.de/tp/artikel/38/38543/1.html)/Zugriff: 31.03.13

[14] Vgl. »Die ‘verbotene’ Nachricht« in: heise.de v. 11.02.13 (http://www.heise.de/tp/artikel/38/38543/1.html)/Zugriff: 31.03.13

[i] »There will not be a Staatsbankrott« in: Financial Times Deutschland v. 15.10.12/»Europa – Das blutende Herz« in: Der Spiegel 37/2012, S. 22-25/»Sonderwirtschaftszone für Griechenland« in: Frankfurter Rundschau Online v. 03.09.12 (http://www.fr-online.de/wirtschaft/eurokrise-sonderwirtschaftszone-fuer-griechenland,1472780,17031470.html)/Zugriff: 04.09.12/»US-Firmen planen griechischen Euro-Austritt« in: ZeitOnline v. 03.09.12 (http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-09/US-Unternehmen-Griechenland-Austritt)/Zugriff: 04.09.12/»Banken bauen Grexit vor« in: Handelsblatt v. 27.08.12/»Umfrage zur Euro-Krise: Manager schreiben Griechenland ab« in: Süddeutsche.de v. 03.09.12 (http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/umfrage-zur-euro-krise-manager-schreiben-griechenland-ab-1.1457251)/Zugriff: 03.09.12/»Der schwierige Spagat zwischen Drachme und Euro« in: Handelsblatt v. 30.07.12/»Angela Merkel: Griechenland soll im Euro-Raum bleiben« in: Focus.de v. 17.09.12 (http://www.focus.de/politik/deutschland/trotz-anhaltender-euro-krise-angela-merkel-griechenland-soll-im-euro-raum-bleiben_aid_821064.html)/Zugriff: 18.09.12/»Merkel versucht ein Machtwort« in: Financial Times Deutschland v. 27.08.12/»Verkraftet der Euro Griechenlands Austritt?« in: Financial Times Deutschland v. 17.08.12/»Irrationales Verhältnis« in: Wirtschaftswoche 38/2012, S. 36/»Griechenland bekommt mehr Zeit« in: RP-Online v. 18.09.12 (http://nachrichten.rp-online.de/wirtschaft/griechenland-bekommt-mehr-zeit-1.2997950)/Zugriff: 20.09.12/»‚Die Jugend wird auf dem Altar des Euros geopfert’« in: Focus Money v. 26.09.12 (http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/ifo-chef-sinn-zur-euro-krise-die-jugend-wird-auf-dem-altar-des-euros-geopfert_aid_827423.html)/Zugriff: 27.09.12/»Richard Sulik über die perverse Eurorettung« in: tagesanzeiger.ch v. 27.09.11 (http://de.ibtimes.com/articles/24689/20110927/richard-sulik-ber-die-perverse-eurorettung.htm)/Zugriff: 02.10.12/»Minister warnt vor Flüchtlingswelle aus Griechenland« in: Bild v. 21.09.12/»EU wappnet sich gegen Euro-Crash« in: sueddeutsche.de v. 18.08.12 (http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/2.220/schuldenkrise-in-europa-eu-wappnet-sich-gegen-euro-crash-1.1444201)/Zugriff: 02.10.12/»Griechenland: Ein Austritt ist vom Tisch« in: Handelsblatt v. 30.08.12/»Antonis Samaras: ‚Wenn wir scheitern, wartet das Chaos’« in: Handelsblatt v. 05.-07.10.12/»‚Die Inflation wird kommen’« in: Financial Times Deutschland v. 26.09.12/»Griechenland und die Euro-Zone: Austritt: Eine teure Option« in: Handelsblatt v. 21.08.12/»Sinn hält Austritt der Griechen für unvermeidbar« in: Die Welt v. 06.10.12 (http://www.welt.de/wirtschaft/article109665255/Sinn-haelt-Austritt-der-Griechen-fuer-unvermeidbar.html)/Zugriff: 07.101.12/»Streit um den ‚Grexit’« in: Financial Times Deutschland v. 24.07.12/»Die Euro-Krise frisst sich weiter durch Europa« in: Focus Money v. 20.09.12 (http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-27417/beunruhigende-zahlen-die-euro-krise-frisst-sich-weiter-durch-europa_aid_823847.html)/Zugriff: 21.09.12/»Ökonomen warnen vor Eskalation« in: handelsblatt.com v. 20.10.12 (http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/euro-krise-oekonomen-warnen-vor-eskalation-/7278544.html)/Zugriff: 23.10.12/»In einer Sackgasse« in: Der Spiegel 47/2012, S. 97/»Was kostet das Aus der Griechen?« in: abendzeitung-muenchen.de v. 17.10.12 (http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.euro-krise-was-kostet-ein-aus-der-griechen.4b41d57c-a0f5-46dd-8539-c8bb9d87d9de.html)/Zugriff: 18.10.12/»Positiver Troika-Bericht: Geldgeber lassen Griechen warten« in: SpiegelOnline v. 12.11.12 (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/schuldenkrise-euro-gruppe-laesst-griechenland-zappeln-a-866773-druck.html)/Zugriff: 23.11.12/»Heilung durch Flucht« in: Wirtschaftswoche 47/2012, S. 3

 

 

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Das Griechenland-Desaster: “Leute kämpft, sie trinken euer Blut!” (5)


GUIDO-KOLUMNE-MIX

♦ No.  503 (41/2015) ♦



Die Not der “normalen” Menschen ist groß in Griechenland. Größer, als wir es uns vorstellen können. Die Sparpakete und Strafregulierungen, die ihnen die Troika (bestehend aus IWF, EZB und EU) auferlegt haben, hat ein ganzes Volk ausgeblutet! Erst in jüngster Zeit wagen sich auch die ansonsten so EU-gläubigen Mainstream-Medien an dieses Thema heran. In meinem unzensierten Wirtschafts-Thriller 2018 – Deutschland NACH dem Crash – Was Politiker NICHT erzählen habe ich bereits im Mai 2013 über sämtliche Hintergründe, die zu diesem beispiellosen Desaster nach Ende des Zweiten Weltkriegs geführt haben, ausführlich berichtet. Vor allem von der Not der Menschen und der korrupten Oberklasse samt Politiker. Nachfolgend Auszüge aus meinem Buch. Es ist schwerer Tobak und doch Realität. So also sieht es aus, wenn sich ein Staat dem Strafdiktat der Eurokraten beugen muss. Es ist einfach unglaublich! Vergessen wir dabei auch nicht, dass der größte Teil der Hilfsgelder niemals beim griechischen Volk landete – sondern bei den Banken. Währenddessen ging die Verelendung der Bürger weiter. Bis heute.


Obwohl Griechenland faktisch vor dem Bankrott steht, drückt sich gerade die Oberschicht davor, Steuern zu bezahlen. Das belegt eine Studie der University of Chicago und des Virginia Polytechnic Institute vom September 2012: Besonders Ärzte, Ingenieure und Rechtsanwälte sowie Abgeordnete des Parlaments hinterziehen Steuern. Das tatsächliche Einkommen von Selbstständigen liegt im Schnitt fast doppelt so hoch wie angemeldet. Das kostete den Staat allein 2009 rund 28 Milliarden Euro an entgangenen Steuern. Einen Gesetzesvorschlag, diese Berufsgruppen stärker zu kontrollieren, lehnte das Parlament jedoch 2011 ab. Verständlich, möchte man meinen, wenn die Abgeordneten doch selbst zu den Steuersündern gehören … So sind die Steuererhöhungen, die im Januar 2013 verabschiedet wurden, wohl auch nur halbherzig: Sie sollen Besserverdienende stärker belasten und Familien entlasten. Wenn sich die Situation stabilisiert habe, so der stellvertretende Finanzminister Giorgos Mavraganis, würden die Steuern wieder gesenkt.[1] Will wohl heißen: dann alles wieder wie gehabt.

Unter dem Druck der Öffentlichkeit wurden dem Präsidenten, dem Regierungschef, den Ministern und dem Gouverneur der Zentralbank die Gehälter gekürzt. Ministerpräsident Samaras gab an, monatlich so viel wie ein durchschnittlicher Abgeordneter zu verdienen: 5.780 Euro.[2]

Der bekannte griechische Krimi-Autor Petros Markaris entwickelte in einem seiner Romane die Idee, dass ein selbst ernannter »nationaler Steuereintreiber« Reiche auffordert, endlich ihre Steuern zu zahlen. Tun sie das nicht, werden sie ermordet. Nach dem dritten Mord fließen plötzlich die Gelder in die Staatskasse. Sicher sehr sarkastisch gemeint, dessen Herz den kleinen Leuten auf der Straße gehört und der einen bald unregierbaren Staat befürchtet.[3]

So bleibt es bei den Zuständen wie immer: Die Kleinen werden »gehängt«, und die Großen lässt man laufen. Da, wo dem einfachen Bürger tief in die Tasche gegriffen wird, haben die oberen Zehntausend nicht viel zu befürchten.

Zu allem Überdruss kehren Griechenland jetzt auch noch große Unternehmen den Rücken, sprich: Sie fliehen ins Ausland. Der größte Konzern des Landes, Coca-Cola Hellenic, will seinen Sitz in die Schweiz und seinen Börsensitz nach London verlegen. Zuletzt hatte sich der Cola-Abfüller über steigende Steuern beschwert. Der »Exodus der Wirtschaft« hat begonnen, wie es Der Spiegel ausdrückte.[4]

Andere wiederum verdienen sich in diesen schweren Zeiten eine »goldene Nase«. Wie immer gilt: Da wo es etwas zu verlieren gibt, da gibt es auch etwas zu gewinnen. Dies hat sich auch der Hedgefonds Third Point des US-Investoren Dan Loeb zu Herzen genommen. Die Investoren zockten im großen Stil mit Griechenland-Anleihen: Sie kauften unzählige davon für 17 Cent pro Stück, die einst 1 Euro wert gewesen waren. Als Bundeskanzlerin Merkel im Sommer 2012 erklärte, dass kein Land die Währungsunion verlassen müsste, kletterten die Griechenland-Notierungen in die Höhe. Als Athen im Dezember 2012 mit frischem ESM-Hilfsgeld die eigenen Schuldscheine zurückkaufte, musste es schon 34 Cent pro Stück hinblättern. Die Hedgefonds-Manager von Third Point verdoppelten ihren Einsatz und strichen in der Folge satte 500 Millionen Euro ein!

Im September 2012 wurde bekannt, dass Griechenland eine zusätzliche Einnahmequelle prüfe: Reparationsforderungen an Deutschland wegen Gräueltaten und Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs. Doch Experten erklärten, dass solche schon längst bezahlt worden seien: 1953 in Form eines Investitionskredits von 200 Millionen DM und später noch einmal 115 Millionen DM zur Wiedergutmachung von Nazi-Verbrechen. Sie erinnerten auch an die 30.000 Tonnen deutsche Industriegüter, von denen nach Kriegsende 20.000 Tonnen so lange vor sich hin rosteten, bis sie schließlich an die Briten verkauft wurden. Die restlichen 10.000 Tonnen seien 1950 auf englische Schiffe verladen worden, aber nie in Griechenland angekommen. So sprach im Zusammenhang mit den Reparationszahlungsforderungen der Athener Regierung Heinz Richter, Professor für moderne Geschichte, von einer »Ablenkung der Wut der Bürger nach außen«.[5] Doch die griechischen Politiker sparten nicht mit weiteren Vorschlägen zwecks Geldeintreibung: Die für die Privatisierung von Staatsvermögen zuständige Behörde Hellenic Republic Asset Development Fund, die bis 2020 insgesamt 50 Milliarden Euro einnehmen soll, gab im Herbst 2012 bekannt, 40 unbewohnte Inseln verpachten zu wollen. Der Erlös sollte den Schuldenberg des Landes minimieren.

Während also Wirtschaftsunternehmen aus dem EU-Krisenstaat das Weite suchen und die Regierung fieberhaft Geld auftreiben muss, werden die Zustände im Land immer schlimmer. Bilder, die es früher nicht gegeben hat, sind nun normal: Am helllichten Tag setzen sich Heroinsüchtige im Zentrum Athens ihre Schüsse. Seit Ausbruch der Krise 2009 hat sich die Zahl der Drogenabhängigen um 56 Prozent erhöht. Grund dafür ist unter anderem die Zusammenstreichung der Suchtprogramme im Zuge der Sparreformen. Und auch die unkontrollierte Prostitution ist in Athen geradezu explodiert, hat um astronomische 1.500 Prozent zugenommen. Und mit ihr auch die sexuell übertragenen Krankheiten (plus 580 Prozent), die hauptsächlich in Schichten der illegalen Immigranten grassieren; Hepatitis stieg um 360 Prozent. Insgesamt soll es rund 700 Bordelle in Athen geben, oft getarnt als »Wellness-Zentren« oder »Studios«.[6]

Laut Premier Samaras gibt es inzwischen 1,5 Millionen illegale Einwanderer und Flüchtlinge im Land bei einer griechischen Gesamtbevölkerung von 11 Millionen.[7] Die Ressentiments gegen (illegale) Ausländer, vor allem aus Afrika oder Asien, werden immer drastischer. Beispiel Athen, Sommer 2012: Mit großem Polizeiaufgebot wurden 1.100 Nicht-EU-Ausländer ohne Aufenthaltserlaubnis in Auffanglager außerhalb der Hauptstadt verfrachtet. Nikolaos Dendias, Minister für öffentliche Ordnung, verglich die unkontrollierte Zuwanderung mit einer »Invasion«, während das Land untergehe. Damit und wegen seines rabiaten Vorgehens gegen Einwanderer und Demonstranten setzte er sich der Kritik der Medien aus. So kam an die Öffentlichkeit, dass festgenommene Aktivisten angeblich auf einer Athener Polizeiwache geschlagen und mit brennenden Zigaretten misshandelt worden seien. Das TV-Moderatoren-Duo von ERT Net, Kostas Arvanitis und Marilena Katsimi, dachte in den Morgenshows des Senders laut darüber nach, ob der Minister nicht zurücktreten müsse. Daraufhin wurden sie vom ERT-Direktor wegen »unannehmbarer Unterstellungen« suspendiert. Regierung und Justiz wollten sich kritische Töne in den Medien nicht länger gefallen lassen. Man kann dies auch als staatliche Zensur bezeichnen.

Es gibt noch eine brandgefährliche Entwicklung, die unter anderem auch den Extremisten und Rechtsradikalen in die Hände spielt. Zum Beispiel denen der Partei Chrysi Avgi[8], die im Parlament sogar mit einem abgeänderten Hitlergruß auftreten. Um angeblich die Wirtschaftskrise zu beheben, machten ihre Mitglieder und Anhänger in der Stadt Mesolongi im Herbst 2012 regelrecht »Jagd« auf Afrikaner und Asiaten. Dabei zerstörten sie Verkaufsstände von denen, die keine Genehmigung hatten. Die UNO-Menschenrechtskommission kam zu dem Schluss, die griechische Polizei sei nicht in der Lage gewesen, die Opfer von fremdenfeindlicher Gewalt »wirksam zu schützen«.[9] In einem Viertel in Athen forderten die Rechten eine wütende Menge dazu auf, »gegen die ausländischen Eindringlinge zu kämpfen«. Einer aus dem Mob rief sogar: »Wir werden euer Blut vergießen, ihr albanischen Schweine!«, während andere nationalistische Parolen an die Hauswände schmierten.[10] Nahezu 500 rassistisch motivierte Angriffe wurden allein in der ersten Jahreshälfte 2012 geschätzt.

Kommunisten und Sozialisten forderten die Regierung auf, Maßnahmen zu ergreifen, um diese »faschistischen Zwischenfälle« zu beenden. Selbst Premier Samaras, dessen Urgroßmutter, die Schriftstellerin Penelope Delta, sich einst beim Einmarsch der Nazis in Athen das Leben genommen hatte, zeigte sich bestürzt: »Die Gesellschaft als Ganzes ist bedroht durch die Populisten der extremen Linken und durch etwas, das es in unserem Land noch nie zuvor gegeben hat: den Aufstieg einer rechtsextremistischen, man könnte auch sagen faschistischen, Neonazi-Partei.«[11] Nach einer damaligen Umfrage übersprangen die Rechtsextremisten, die eine aggressiv ausländerfeindliche Politik verfolgen, erstmals die Zehn-Prozent-Marke, katapultieren sich damit von 6,9 auf stattliche 14 Prozent. Bei Wahlen wären sie somit sogar noch vor den Sozialdemokraten die drittstärkste Partei im Parlament. Einer weiteren Umfrage nach sagten 21 Prozent der Griechen, sie hätten eine vorteilhafte Meinung von der Chrysi Avgi. Mit Grund dafür ist wohl auch, dass die Rechtsextremen Lebensmittel an bedürftige Menschen verteilen und ärztliche Versorgung organisieren. Zudem werden sie in einigen Stadtteilen Athens als verlässlicherer Schutz angesehen als die Polizei. So bildeten sich Gruppen selbst ernannter Milizionäre, eigentlich »paramilitärische« Einheiten, die das Gesetz in die eigenen Hände nehmen wollen.

Schuld an dieser Radikalisierung, so Experten, seien die schwere Wirtschaftskrise, die hohe Arbeitslosigkeit und die Migrantenwelle aus Asien und Afrika. Über die Grenze zur Türkei fluten Flüchtlinge aus Afghanistan, Pakistan, afrikanischen Ländern und anderswo in das marode Mittelmeerland. Die Rechtsextremen unterstellen ihnen, zu stehlen, zu rauben, zu vergewaltigen, zu töten und den Griechen die immer dürftiger werdenden Arbeitsplätze wegzunehmen. Deshalb fordern sie massenhafte Abschiebungen, Immigranten aus Krankenhäusern und Schulen zu entfernen und Griechen, die die illegalen Einwanderer unterstützen, gerichtlich zu verfolgen. »Sie haben alles in unserer Gesellschaft zerstört«, sagte Ilias Panagiotaros, der für die „Goldene Dämmerung“ im Parlament sitzt.[12]

Griechenland macht angesichts der Krise einen äußerst bedenklichen Rechtsruck. Das erkannte auch der griechische Premier.[13] Die soziale Ordnung steht vor dem Zusammenbruch, die Kriminalität nimmt drastisch zu und eine allgemeine Gesetzlosigkeit breitet sich aus. Davon profitieren die Rechts- aber auch Linksradikalen, die sich schon längst Straßenkämpfe gegeneinander liefern.

Das sollte vor allem uns Deutschen zu denken geben, sind wir doch durch unsere jüngere Vergangenheit vorbelastet. Auch die Weimarer Republik schaffte es angesichts der Weltwirtschaftskrise nicht, massiven Sozialabbau zu verhindern, und verhalf damit den Nationalsozialisten zum politischen Aufstieg. Wenige Jahre später stürzte Adolf Hitler die Welt in den bislang furchtbarsten Krieg, den die Menschheit je gesehen hat, mit Millionen von Toten.

FORTSETZUNG FOLGT …

 

Quellen:

[1] Vgl. »Griechisches Parlament genehmigt Steuererhöhungen« in: zeit.de v. 12.01.13 (http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-01/griechenland-parlament-steuererhoehung)/Zugriff: 05.02.13

[2] Vgl. »Antonis Samaras: ‚Wenn wir scheitern, wartet das Chaos’« in: Handelsblatt v. 05.-07.10.12

[3] Vgl. »Euro-Krise aus der Perspektive der Armen« in: derwesten.de v. 15.10.12 (http://waz.m.derwesten.de/dw/region/sauer-und-siegerland/euro-krise-aus-der-perspektive-der-armen-id7197208.html?service=mobile)/Zugriff: 18.10.12

[4] Vgl. »Griechenlands größte Firma flieht in die Schweiz« in: SpiegelOnline v. 11.10.12 (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/griechenland-abfueller-von-coca-cola-flieht-in-die-schweiz-a-860822.html)/Zugriff: 12.10.12

[5] Vgl. »Das Geld der Anderen« in: Financial Times Deutschland v. 11.09.12

[6] Vgl. »Anstieg der Prostitution in Athen um 1500 Prozent« in: griechenland-blog.gr v. 20.03.12 (http://www.griechenland-blog.gr/2012/anstieg-der-prostitution-in-athen-um-ueber-1500-prozent/7174/ )/Zugriff: 07.11.12

[7] Vgl. »Antonis Samaras: ‚Wenn wir scheitern, wartet das Chaos’« in: Handelsblatt v. 05.-07.10.12

[8] Goldene Morgenröte

[9] Vgl. »Faschisten im Visier von Hellas’ Justiz« in: Financial Times Deutschland v 20.09.12

[10] Vgl. »Rechtsextreme Partei mischt Griechenland auf« in: wallstreetjournal.de v. 17.10.12 (http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10000872396390443675404578060563924216202.html)/Zugriff: 19.10.12

[11] Vgl. »Antonis Samaras: ‚Wenn wir scheitern, wartet das Chaos’« in: Handelsblatt v. 05.-07.10.12

[12] Vgl. »Rechtsextreme Partei mischt Griechenland auf« in: wallstreetjournal.de v. 17.10.12 (http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10000872396390443675404578060563924216202.html)/Zugriff: 19.10.12

[13] Vgl. »Rechtsextreme Partei mischt Griechenland auf« in: wallstreetjournal.de v. 17.10.12 (http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10000872396390443675404578060563924216202.html)/Zugriff: 19.10.12

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