WOLFGANG EGGERT: “Verschwörung oder Fakt? – Mord an einem Putinversteher?”


Ein Kollegenbeitrag von WOLFGANG EGGERT (der Titel wurde von mir geschrieben. Ursprünglicher Titel: “Total Normal”)

 

Der Chef des französischen Energiekonzerns TOTAL, Christophe de Margerie, ist bei einem Flugzeugcrash in Moskau ums Leben gekommen. Sein Privatjet prallte dem Vernehmen nach mit einem Schneepflug zusammen. Der 63-Jährige hatte an einer Regierungskonferenz in der Nähe von Moskau teilgenommen, auf der es um ausländische Investitionen ging. Dabei sprach der Tycoon auch mit dem russischen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew in dessen Residenz. Innerhalb der westlichen Großindustrie gilt Margerie als “Putinversteher” par exellence. Er umging die transatlantische Sanktionspolitik gegenüber dem Kreml offensiv, verwahrte sich gegen amerikanische Bevormundungen und griff in einem seiner letzten Interviews die Vormacht der US-Währung (“Petrodollar”) frontal an, indem er dafür votierte, Ölgeschäfte fortan in Euro abzuwickeln. Während des hochkarätigen Treffens dürfte auch die Übertragung von Förderrechten entlang der russischen Arktis von Exxon auf TOTAL thematisiert worden sein.

Das zufällige Zusammenfallen eines hoch umstrittenen Gipfeltreffens mit einem tragischen Malheur ließ in einschlägigen Internetforen verschwurbelte Zweifel am Unfallhergang heranreifen. Wie so oft offenbaren die dabei von Verschwörungstheoretikern aufgeworfenen Fragen einen erschreckenden Mangel an örtlicher, kultureller und vor allem technischer Sachkenntnis.

Die 10 schlimmsten Aussetzer sollen an dieser Stelle richtiggestellt werden:

 

1. Es besteht keinerlei Grund zur Kritik an der behördlichen Öffentlichkeitsarbeit, nur weil die Hergangsschilderungen des Absturzes vermeintlich widersprüchlich anmuten. Sicher, am Anfang hieß es, die Maschine habe den “Kontakt” mit dem “Pflug” passabel überstanden, erst Minuten danach hätte das Cockpit einen Triebwerkbrand gemeldet, um dann zum Flughafen zurückzukehren. Wohingegen später verlautbart wurde, der Jet sei noch am Boden infolge des Zusammenpralls verunglückt. Daraus ein Glaubwürdigkeitsproblem abzuleiten ist jedoch verbissen. Sind wir stattdessen dankbar, dass Vielfalt, spielerische Wandlungsfähigkeit und Wahlfreiheit auch in der bierernsten Kriminologie Platz finden. Nur Fanatiker suchen DIE Wahrheit.

 

2. Es ist für Moskauer Verhältnisse alles andere als ungewöhnlich, dass ein Flugzeug nach der Startkollision mit einem Schneepflug mit intaktem Bugrad und auf dem Rücken liegend aufgefunden wird. Zwar reißt es Bugräder beim Überfahren nicht sachgemäß abgestellten Geräts tatsächlich als erstes weg, im postsowjetischen Luftraum jedoch haben Sponsoringverträge mit der Erotikindustrie dazu geführt, dass Jets häufig in der passiven Missionarsstellung abheben. Schäden entstehen hier somit an der Kanzel, nicht am Bauch der Maschine.

 

3. Es ist normal, dass der Schneepflugfahrer erst amtlich für tot, dann verschwunden, dann verletzt und am Ende als völlig unbeschadet gemeldet werden kann. Beweglichkeit, Nehmerqualität und Regenerationsfähigkeit von Russen dürften jedem halbgebildeten Fernsehkonsumenten schon aus dem Boxsport geläufig sein.

 

4. Es sollte nicht verwundern, dass der Räumfahrer bereits Minuten nach dem Unfall, wiederum amtlich, für alkoholisiert erklärt werden konnte. Russische Rettungskräfte nehmen bei politisch brisanten Unfällen grundsätzlich zuerst bei Verdächtigen Blutproben, auch wenn diese gar nicht mehr am Unfallort sind. Sollten sie wie im vorliegenden Fall anschließend wieder auftauchen und versichern, aufgrund ärztlicher Attestierungen dauertrocken zu sein, werden Moskowiter Behörden nach westlichem Prozedere zuerst den Ausnüchterungsgrad des behandelnden Mediziners prüfen.

 

5. Es ist nachvollziehbar dass die Behörden kein Bild des Crash-Schneepflugs veröffentlichen können. Schneepflüge fallen aus Tonnage- und Hubraumgründen in die Kategorie “militärisches Gerät” und somit unter einschlägige Geheimhaltungsbestimmungen der Armee.

 

6. Es ist im gegebenen Fall vernachlässigenswert, daß Aufnahmen am Unglücksort den Boden so grün wie einen beheizten Fussballplatz zeigen. Selbst mediterrane “Pisten”verhältnisse können die für ihre Arbeitswut weltweit gepriesenen Russen nicht bremsen: Sie schaufeln auch ohne Schnee die weisse Pracht vom Acker – und wenn´s sein muss nachts um 12.

 

7. Es ist in diesem Zusammenhang außerdem hilfreich, die katastrophalen Sichtverhältnisse am Tag des Crashs ins Auge zu fassen. 350 Meter meldeten die Qualitätsmedien. Vergleichsfotos, die sogenannte “Trutherkreise” im Internet posten, sollen diese Angaben ins Lächerliche ziehen. (Im Bild die 350 Meter lange Brücke in Graal-Müritz: http://deutschland.fish-maps.de/files/deutschland/artikel_bilder/strand_mole/DEAK600013_graal%20müritz%20seebrücke.jpg  http://images.fotocommunity.de/bilder/mecklenburg-vorpommern/rostock-warnemuende/seebruecke-graal-mueritz-41428462-cbe9-4776-a974-6b55acfa7c3b.jpg). In der Tat liegt ein Missverständnis der größeren Redaktionen vor: Da der Meter seit 1. April diesen Jahres in Russland zugunsten der Messung in “Fuß” abgeschafft wurde, muss eine Sichtweite von 100 Metern angenommen werden.

 

8. Es gibt einen weiteren, einleuchtenden Grund, warum die Towerbesatzung die heranrollende Gefahr auf ihrer Rollbahn (in Wnukowo gibt es zwei davon) aus dem Blick verlieren musste. Auf russischen Airports, gerade aber auf den Start- und Landeabschnitten, herrscht ab 22.00 strengstes Verdunkelungsgebot. Diese noch aus der Zeit des Kalten Krieges stammende Vorschrift schließt verkehrstechnisch bedingte Lichtflutung mit ein. Sowohl Flugzeuge als auch Räumfahrzeuge haben ihre Scheinwerfer bei Inbetriebnahme zu löschen. Ist das infolge eines technischen Defekts nicht möglich, sind Fahrer und Piloten gehalten vorher verabreichte Augenbinden anzulegen.

 

9. Es wäre falsch aus dieser Sicherheitsbestimmung zu folgern, Starterlaubnisse würden im Reich Putins schlicht nach Gutsherrenart vergeben. Um bloßen “Verdachts-” oder “Bauchgefühlsanweisungen” entgegenzutreten steht den Insassen des Towers auch hier hochmodernes RadarEquipment zur Verfügung, welches selbst in tiefster Finsternis das Herannahen eines Rehs an die Flugstrecke melden würde. Schneepflüge sind keine Rehe und werden daher nicht angezeigt.

 

10. Es ist Tatsache, dass die Bodenkontrolle in Russland wie auch im Westen ständige Funkverbindung zu allen Fahrzeugen nahe der Landebahn hält. Jedes Individuum muss um Erlaubnis fragen, wenn es eine Flugstrecke betreten oder queren will, der Tower hat das Ansinnen kritisch zu prüfen. Die Forderung der USA nach Liberalisierung des sowjetischen Kommandoapparats führte dazu, dass Boris Jeltzin diese strenge Richtlinie auf dem Regierungsflughafen Wnukowo abmilderte. Ganz aufgehoben wurde sie für bevorzugte Gäste des russischen Premiers und/oder Präsidenten die bereits am Airport die neue russische Lockerheit schätzen lernen sollen. “Alles darf, nichts muss”, so das erfrischende Motto, das demnächst auch auf den Schiffahrts- und Straßenverkehr ausgeweitet werden soll. Es hat nichts mit dem tragischen Ableben des TOTAL-Chefs zu tun, wenn der ehemalige Chefökonom der NSA-Strategiefirma Chas. T. Main, John Perkins, behauptet, daß es in den USA einen Finanzwirtschaftlichen Geheimdienstapparat gebe, der Konkurrenten und Linienabweichler gewaltsam aus dem Weg räume. Perkins beleuchtet u.a. die Schicksale der lateinamerikanischen Präsidenten Jaime Roldós und Omar Torrijos, die amerikanische Ölinteressen bedrohten bzw. am US-Markt vorbei Investorengeschäfte betrieben. Sie starben bei Anschlägen gegen ihre Flugzeuge. Anders als Margerie trugen jedoch beide nachweislich keinen Bart, waren schlank und der französischen Sprache nicht mächtig – was leichtfertige Verschwörungstheoretiker wie den ehemaligen SPD-Hinterbänkler Andreas von Bülow (“Das Pentagon mordet für den Petrodollar”) natürlich nicht bekümmert.

 

Hüten wir uns daher vor der kruden Idee, die CIA könne hier im Verbund mit russenmafiösen Kreisen oder Oligarchen gezündelt haben, um einen finanzpolitisch bedenklichen Marktkonkurrenten kalt zu stellen! Der Nachrichtendienst eines amtierenden Friedensnobelpreisträgers würde sich niemals für derartige Komplizenschaften hergeben. Außerdem sind russische Verantwortungsträger bekanntermaßen nicht käuflich- weder in den Medien, noch an Flughäfen und schon gar nicht in Regierungsämtern.

Dass Margeries Gastgeber Dmitri Medwedew (hier ein zufälliger Schnappschuss mit einem unbekannten Autogrammjäger im Kaufhaus GUM:http://www.nyjtimes.com/cover/07-03-08/Medvedev-kissinger.jpg) den Kremlfreund und Wallstreetgegner Gaddafi ans Messer lieferte, indem er im UN-Sicherheitsrat die NATO-Befreiung der libyschen Ölquellen durchwinkte, entbehrt jeder Grundlage. Gaddafi wurde erschossen, nicht erstochen.

 

Anmerkung: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung von Wolfgang Eggert wieder.

 

Mehr Hintergrundinformationen betreff der Medienmanipulation, der Unterstützung der ukrainischen (teil)faschistischen Regierung durch Deutschland und den Westen:

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Linke Zeitung: Journalistin Golineh Atai – “Goebbelss­che Dem­a­gogie!”


 

GuidosKolumneNeu

431 (92/2014)

 

Der Propaganda-Krieg der Politik und der Medien um die Ukraine und Russland ist längst noch nicht beendet. Der Abschuss von Flug MH17 bleibt nach wie vor ungeklärt. Die Kriegsverbrechen der EU/USA-unterstützten ukrainischen Armee, die emsig die eigene Zivilbevölkerung im Osten des Landes bombardierte – wie  sich jetzt herausstellte sogar mit Streubomben (!) – werden weiter vernebelt. Die rechtsnationalen Horden in der Regierung und in der Armee einfach ausgeblendet.

Gestern nun hat die ARD-Moskau-Korrespondentin Golineh Atai

näheres zu ihr hier: http://www1.wdr.de/unternehmen/service/kontakt/adressen/moskau_Atai100.html

den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus erhalten. Ausgerechnet jene Kollegin, die seit Monaten wegen ihrer Berichterstattung aus der Ukraine massiv in der Kritik der Zuschauern/Leser steht.

Die Jury hingegen begründete ihre Preisverleihung an Atai so:

Golineh Atai überzeugte die Jury mit ihren ruhigen, abwägenden und keiner vordergründigen Zuspitzung verfallenden Reportagen und Interviews aus der arabischen Welt und aus dem Krisenstaat Ukraine. Ihre Berichte und Analysen vom Maidan-Platz in Kiew sind vorbildlich in ihrer sichtbaren Suche nach dem vollständigen Bild und glaubwürdig im offenen Eingeständnis, dieses Bild im Nebel der Ereignisse nicht liefern zu können. Aus der Reihe guter Auslandskorrespondenten- und Korrespondentinnen ragt sie durch ihre Fähigkeit heraus, selbst in kurzen Nachrichtenbeiträgen Argumente und Gegenargumente der Konfliktparteien verständlich zu werten. So entzieht sie die journalistische Berichterstattung dem Stimmungsdruck der Beteiligten und weist dem Zuschauer über die Vernunft den Weg zum besseren Verständnis.

Fragt sich nur, wie es  zu der massiven Kritik an Golineh im World Wide Web und den Sozialen Netzwerken kommt?

Die Berichterstattung deutscher Medien im Ukraine-Konflikt wurde sogar in den eigenen (öffentlich-rechtlichen) Reihen diskutiert und kritisiert.

Doch zurück zum ARD-Aushängeschild Golineh Atai. Gibt man in der Internetsuchmaschine Google ihren Namen und “Kritik” ein, erscheinen aktuell 5.100 Einträge.

Einer davon beschäftigt sich dezidiert mit Atais Arbeit.

Nachfolgend einige längere Auszüge aus dem Artikel ARD/​Atai: Massen­mord ein „unkon­ven­tionelles Mit­tel„:

Wie Golineh Atai nicht desin­formiert, son­dern lügt und ver­harm­lost. Massen­mord als unkon­ven­tionelles Mit­tel. Mitleid mit „Asow“

Hys­terie

Die Main­streamme­dien kochen Panik über einen Hil­f­skon­voi hoch. Über einen Hil­f­skon­voi! Doch keine Hys­terie oder wenig­stens Kri­tik an den unun­ter­brochen lügen­den Verur­sach­ern der Katas­tro­phe. Die jed­er­mann bekan­nte Kausalkette: EU-​/​US-​finanzierter Maidan — die Morde der Scharf­schützen vom Maidan — der ver­fas­sungs­brechende Putsch des bis heute ille­galen Regimes – Faschis­ten auf den Macht­po­si­tio­nen — Mas­saker von Mar­i­upol, Lugansk, Kiew und Odessa — Volksab­stim­mungen im Osten der Ukraine gegen die Putschis­ten – Auflehnung gegen die Putschis­ten — Bom­bardierung der Zivil­bevölkerung in Städten, mit über 2000 Toten – 730.000 Flüchtlinge - Heuchel-​Arie über MH17 — wird von den Konz­ern– und Staatsme­dien totgeschwiegen.
Alle Unter­suchun­gen wur­den durch die Ukraine und/​oder NATO ver­hin­dert. Selbst der Abstur­zort von MH17 wurde von ukrainis­chen Trup­pen bom­bardiert. Für die Mas­saker wurde nie­mand zur Ver­ant­wor­tung gezogen.
Aber vom Westen wurde stets gegen Auf­ständis­che und Rus­s­land reflexar­tig Beschuldigun­gen herun­tergeleiert. Wäre das eigentlich nicht ein weites Betä­ti­gungs­feld für eine wirk­lich inves­tiga­tive und ehrlich unab­hängige Presse?
Skru­pel­los Deshalb müssen wir mal wieder über Lügen sprechen und die Lügner und Lügner­In­nen auch so nen­nen.
Über Golineh Atai ist schon viel gesagt wor­den. Derzeit kämpft sie mit Herrn Lielis­chkies um den in NATO-​Kreisen renom­mierten Psaki-​Preis. Lielis­chkies erfand neben der Lüge von der „Ermor­dung von Zivilis­ten in Kras­noarmeisk durch die Auf­ständis­chen“ auch die von den „Zehn­tausenden Demon­stran­ten“ in Donezk. Alles ist schnell aufge­flo­gen.

Gestern nun tritt Atai – nach­dem längst FAZ und Focus berichteten — mit einer unfass­baren Faschis­musleug­nung und –recht­fer­ti­gung jedes jour­nal­is­tis­che Ethos mit Füßen. In obigem Video, in dem natür­lich kein Sprecher der Auf­ständis­chen oder Rus­s­lands vorkommt, hören wir sie in ihrer Märchentanten-​Diktion sagen:

  • die aufgeriebene 72. Brigade wäre durch Artillerie von Rus­s­land aus beschossen wor­den, (eine seit Juli ! geplatzte Psaki– und Putschis­ten­lüge)
  • die bedauern­swerte Armee sei auf Spenden „frei­williger Bürg­erini­tia­tiven angewiesen“, (reiche Bürger die Raketen bezahlen kön­nen, gelle?)
  • die führe einen Volk­skrieg mit frei­willi­gen Bürgern
  • nur „einige Hun­dert kom­men aus der rechts-​nationalen Szene“, unter ihnen die Kämpfer des Asow-​Batallions.
  • Mit „unkon­ven­tionellen Mit­teln“ haben die Mar­i­upol zurückerobert.

Der dicke Hund

Der „Jus­tizmin­is­ter“ der selb­ster­nan­nten Kiewer „Regierung“, Petrenko, das ist der Demokrat der das Ver­bot der Kom­mu­nis­tis­chen Partei eingerührt hatte, wird von Atai präsen­tiert, wie er gepanz­erte Fahrzeuge an die Faschis­ten übergibt.

 

Mit dem „rechten Gedankengut“ (nach den Mas­sak­ern und wer die Mörder bezahlt fragt Atai erst gar nicht) habe er keine Prob­leme, „Asow“ etc. seien „Selbstverteidigungs-​Bataillone“ der Nation­al­garde, unter den gle­ichen Statuten der Nation­al­garde und Diszi­pli­nar­regeln wie bei der Armee. Na dann ist ja gut. Nation­al­garde ist ja nur Rechter Sek­tor. Atai hat dazu nichts zu sagen.

Was ist Pro­pa­ganda und was ist Faschis­mus­sup­port wenn nicht das?
  1. Sendet die ARD ein Wort für die Opfer? Nein, Atai hat zum Abschluß sogar dra­matur­gis­che Trä­nen für die notlei­den­den Faschis­ten: „Kommt lebendig zurück! … 12 Frei­willige einer rechten Grup­pierung ver­loren ihr Leben … an der Front waren sie in einem ein­fachen Bus unter­wegs gewe­sen.“ Anstatt den Fakt der skan­dalösen Tatein­heit von Putschis­ten und Faschis­ten zu the­ma­tisieren, bemän­gelt Atai den fehlen­den Schutz für die „frei­willi­gen“ Killer.
  2. Atai erniedrigt die Opfer noch ein­mal. Die von den „Frei­willi­gen“ des Asow-​Bataillons und des jetzt Nation­al­garde genan­nten Rechten Sek­tor ermorde­ten Frauen, Män­ner, Rent­ner, Müt­ter und Kinder in Kiew, Mar­i­upol, Donezk, Odessa, Slaw­jansk, Lugansk, Krasni Lutch…. hat G. Atai frech ver­schwiegen. (Wir zeigen aus Pietät hier nie die Hun­derte schreck­lichen Bilder der zer­fet­zten Opfer. Jeder kennt sie.)
  3. Golineh Atai lügt, die Batail­lone wären „von Bürg­ern“ finanziert wor­den. Das ist mehrfach gel­o­gen. Zum einen, weil: EU und USA, darunter Deutsch­land, pumpen Mil­lio­nen für Aus­rüs­tung nach Kiew. (Hier, der Faschist Ljaschko mit deutscher Schutzweste) Zum anderen: Die Nation­al­garde ist der umbe­nan­nte Rechte Sek­tor, wird vom Regime unter­hal­ten. Bis let­zte Woche stand der gesamte Macht– und Repres­sion­sap­pa­rat unter dem Kom­mando des Faschis­ten und Maidan-​Kommandanten Paru­bij, der sowohl die Maidan-​Toten, das Odessa-​Massaker als auch die Toten von Kiew zu mitver­ant­worten hat. Vor allem: „Das Asow-​Bataillon wird von dem Oli­garchen Igor Kolo­moiskij finanziert und inter­na­tional rekru­tiert. Es wird von Andrei Bilet­ski geführt, dem Chef der Sozial­na­tionalen Ver­samm­lung (SNA). Die SNA nennt auf ihrer Web­site als ihre Mis­sion, zwis­chen­ras­sis­che sex­uelle Beziehun­gen „schwer zu bestrafen“ und „die Ukraine auf eine weit­ere Aus­dehnung vorzu­bere­iten und für die Befreiung der ganzen weißen Rasse von der Dominierung durch das inter­na­tionale Speku­la­tion­skap­i­tal zu kämpfen.“ Dieser Oli­garch und Mil­liardär Kolo­moiskij wurde von Jazen­juk als Gou­verneur eingesetzt.

Massen­mord als „unkon­ven­tionelle Mit­tel“

Man kann es nicht anders aus­drücken. Atai zele­bri­ert ger­adezu beispiel­haft Goebbelss­che Dem­a­gogie. Jene Mas­saker und Ver­schlep­pun­gen, die die Pha­lanx aus Putschisten-​Armee und Faschis­ten in Mar­i­upol angerichtet hat, nennt Golineh Atai wirk­lich „unkon­ven­tionelle Mit­tel“.

Ich möchte die Jour­nal­is­tenkol­le­gen, den Presserat, die Juris­ten und Staat­san­wälte unter den Lesern bit­ten, sich der Sache anzunehmen.
In Mar­i­upol wur­den Zivilis­ten und örtliche Polizei von der ein­rück­enden Todess­chwadron ziel­gerichtet hin­gerichtet! Die fürchter­lichen Bilder der zer­störten Polizeizen­trale, der abtrans­portierten Polizis­ten, die Zeu­ge­naus­sagen, viele stich­haltige Beweise sind umfan­gre­ich im Netz zu finden.
 
Gift und Galle für Wasser und Baby­nahrung Das ist der Hin­ter­grund den Atai dafür liefert, dass danach die ARD die rus­sis­chen Hil­f­s­güter ver­teufeln kann. Natür­lich wur­den keine Waf­fen oder Putin auf den Lkw gefun­den. Die ARD regte sich gestern aber darüber auf, dass einige LKW halb leer waren. Warum? Hatte sie sich Sor­gen um effek­tiven Spritver­brauch gemacht? Auf einem Fahrzeug war ein Anhänger (!) zu sehen, den die ARD sofort als „Mil­itär­fahrzeug“ beze­ich­nete. Nor­male Men­schen wür­den auf die nahe­liegende Idee kom­men, dass man für den Pan­nen­fall Trans­portre­ser­ven haben muss. Nicht so ein Staats­fernse­hen, in dem die Opfer von MH17 jetzt schon seit Wochen von jedem Volldep­pen zur Hetze gegen Rus­s­land miss­braucht wer­den. Wenn sich die Unschuld Rus­s­lands an jedem dieser Vorkomm­nisse her­ausstellt, wird schon längst eine andere Sau durchs Dorf geHETZT.
Doch wen küm­mern die Fak­ten, wenn von der Presse (!) schon Odessa, Maidan, MH17, UFO-​Panzer – statt aufzuk­lären, zur antirus­sis­chen Pro­pa­ganda genutzt werden?

Wenn Mord zum „unkon­ven­tionellen Mit­tel“ wird, ist die „Endlö­sung“ nicht mehr weit.

 

Quelle: http://www.linkezeitung.de/index.php/inland/medien/1355-ard-atai-massenmord-ein-unkonventionelles-mittel

 

Eine Stellungnahme der neuen Preisträgerin Golineh Atai  zur Kritik an ihr wäre wünschenswert.

 

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Das “Gorch Fock-Komplott”: Wie und warum starb Seekadettin Jenny Böken? (1)


GuidosKolumneNeu

 

430 (91/2014)

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen wird dem heutigen Tag wohl mit gemischten Gefühlen entgegensehen. Nach der internationalen Blamage und Medienschelte der letzten Wochen über den maroden Zustand der Bundeswehr und seinem Gerät wird heute vor dem Verwaltungsgericht in Aachen ein Fall verhandelt, der seit sechs Jahren die Öffentlichkeit in Atem hält: Der mysteriöse Tod der “Gorch Fock”-Kadettin Jenny Böken.

Jenny Bökens Eltern, Marlies und Uwe Böken, haben die Bundesrepublik Deutschland auf Entschädigung nach dem Soldatenversorgungsgesetz in Höhe von 40.000 Euro verklagt. Nach diesem Gesetz steht den Eltern eines Soldaten eine Entschädigung zu, wenn dieser bei der Dienstausübung unter besonderer Lebensgefahr stirbt.

Die Eltern hoffen aber auch, Klarheit über die genauen Todesumstände ihrer Tochter zu bekommen. Schon seit Jahren führen die Bökens verschiedene juristische Verfahren.

Hintergründe:

In der Nacht vom 3. auf den 4. September 2008 stirbt die 18-jährige Jenny Böken, Kadettin auf dem Vorzeige-Segelschulschiff “Gorch Fock”. Die Umstände ihres Todes sind bis heute unklar. Fakt ist, sie ging bei der Nachtwache über Bord. Warum und wieso ist nicht geklärt. Zwölf Tage später wurde ihre Leiche aus der Nordsee gezogen.  Offenbar befand sich kein Wasser in ihren Lungen. Auch eine Erklärung dafür, warum sie keine Stiefel anhatte, wird nicht gefunden.

Die Ermittlungen verlaufen alles andere als zufriedenstellend für die Eltern.  Denn schnell wurde der Deckel zugemacht: Ein tragisches Unglück, so die Staatsanwaltschaft Kiel.

So heißt es da u.a.: “Es wird – trotz umfänglicher Untersuchungen – im Detail unklar bleiben, warum Jenny Böken in der Nacht zum 04.09. 2008 über Bord gegangen ist.”

Im mir vorliegenden Obduktionsbericht von Jenny Böken heißt es zur Todesursache:

GF2

Manch einer munkelte in den letzten Jahren auch, dass Jenny vielleicht Selbstmord begangen hätte. Wie abwegig dieser Verdacht ist, zeigt Jennys Bordtagebuch, in dem es in der letzten Eintragung kurz vor ihrem Tod heißt:

“…  Mal sehen, wie die Wache wird – dazu im nächsten Eintrag mehr …”

GF

Wichtigen Ermittlungsspuren jedenfalls wurden nicht nachgegangen. Beispielsweise, dass Jenny immer wieder im Dienst eingeschlafen ist. Dennoch ist die junge Sanitätsanwärterin in der Unglücksnacht für den Posten “Ausguck” eingeteilt worden, also ganz vorne, genau da, wo es am heftigsten schaukelt! Ohne jegliche Sicherung und ohne, dass sie eine Schwimmweste getragen haben soll. Und das bei ihren erheblichen Schlafproblemen! Warum?

Die Verantwortlichen reden sich damit heraus, nichts von Jennys “Schlafkrankheit” gewusst zu haben. Scheinbar…

Doch vor kurzem hat sich eine ehemalige Sanitäterin – Sabine S. – gemeldet, die zu dem Unglückszeitpunkt ebenfalls auf der “Gorch Fock” war. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen den Schiffsarzt, der einst erklärte, er habe erst nach dem tragischen Vorfall erfahren, dass Jenny mehrmals im Dienst auf dem Schiff eingeschlafen sei. Sabine S. behauptet das Gegenteil: Die Schlafkrankheit sei sogar in Jennys Personalakte eingetragen gewesen.

Auch dazu liegen mir entsprechende Unterlagen vor.

Denn seit vielen Monaten recherchiere ich mit meinem Team zu diesem Fall. Für uns war ebenfalls schnell klar: entscheidend ist zunächst nicht, wie Jenny VON Bord kam, sondern warum sie überhaupt AUF das Schiff kam.

Bei der Erkrankung, die sie aufweist, hätte sie niemals auf die “Gorch Fock” ihren Dienst antreten dürfen!

Die Eltern wollen endlich wissen, wie ihre Tochter starb und vor allem, wer dafür verantwortlich ist. Deshalb wollen sie auch vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe erreichen, dass gegen den Schiffsarzt und den ehemaligen Kommandanten wegen fahrlässiger Tötung ermittelt wird.

Forstsetzung folgt…

Wer etwas zu den Vorkommnissen um oder auf der “Gorch Fock” sagen kann, der melde sich bitte: guidograndt@web.de

 

 

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DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 

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Quellen:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/segelschulschiff-gorch-fock-neue-zeugin-im-fall-jenny-boeken-a-997903.html

http://www.bild.de/regional/koeln/koeln/gorch-fock-neue-zeugin-38210836.bild.html

http://www1.wdr.de/studio/aachen/nrwinfos/nachrichten/studios76346.html

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/gorch-fock-schiffsarzt-soll-von-problemen-der-kadettin-gewusst-haben-aid-1.4604746

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Das Lügengebäude wackelt: DER CRASH KOMMT!


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429 (90/2014)

 

 

Immer wieder betonen Angela Merkel & Co. sowie diverse Politiker auf EU-Ebene, wie sicher alles ist. Kein Grund zur Beunruhigung. Der Euro ist stabil. Wir kriegen alles in Griff. Nur ein paar Turbulenzen, that’s all.

Dass dies eine Lüge ist, kapieren die Menschen, die Bürger hierzulande und in den EU-Mitgliedsstaaten jeden Tag mehr.

Denn der Crash steht an, vor dem ich schon seit vielen Monaten warne!

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Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten veröffentlichten dazu einen hervorragenden Artikel, den ich nachfolgend in Auszügen wiedergeben möchte.

 

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnt zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit vor einem Crash an den Finanzmärkten. Beobachter sind sich nicht ganz klar, was das bedeutet: Entweder der Crash kommt nun mit biblischer Sicherheit (“und abermals krähete der Hahn”), oder die BIZ liegt falsch. Auch das wäre keine vertrauenerweckende Erkenntnis.

Die „Zentralbank der Zentralbanken“ warnt seit Monaten und in regelmäßigen Abständen deutlich vor einer erneuten Finanzkrise: Die lockere Geldpolitik der Notenbanken weltweit führe zu einer Gefahr für die Finanzstabilität. Die Märkte wiegen sich zudem in einer trügerischen Ruhe. Die Situation erinnere an das Krisenjahr 2008. Doch die Warnungen der BIZ verhallen ungehört.

Die lockere Geldpolitik der Notenbanken sorgt dafür, dass die Anleger auf der Suche nach etwas Rendite die Preise an den Märkten in die Höhe treiben. Die trügerische Ruhe auf den Finanzmärkten ist dafür verantwortlich, dass Investoren erhebliche Risiken aufgebaut haben. In Deutschland etwa sind die Immobilienpreise in einigen Großstädten seit 2008 um 45 Prozent gestiegen.

Die BIZ wies Anfang Oktober zur IWF-Jahrestagung darauf hin, dass seit der Finanzkrise in den Jahren 2007 und 2008 der globale Schuldenberg auf 150 Billionen US-Dollar gestiegen ist, was rund dem Zweieinhalbfache des globalen Sozialprodukts entspricht. Ende 2007 betrug die globale Verschuldung noch 107 Billionen Dollar.

Bereits im Oktober 2013 bezeichnete die BIZ die Lage an den Kreditmärkten als äußerst kritisch. Damals meldete die BIZ, dass die außergewöhnlichen Maßnahmen – also das Gelddrucken – der Notenbanken die Illusion geweckt habe, dass damit die fundamentalen Probleme zu lösen seien. In ihrem Jahresbericht bezeichnete die BIZ die Schuldensituation in den Industrieländern als „desolat” und forderte einen raschen Schuldenabbau.

 

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/21/maechtigste-bank-der-welt-warnt-zum-dritten-mal-vor-einem-crash/

 

Bereiten Sie sich also langsam auf das Unvermeidliche vor!

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DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 

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Wenn es Sie interessiert, wie es BEI und NACH einem Crash in Deutschland aussieht, dann werfen Sie einen Blick in meinen Wirtschaftsthriller

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http://www.alaria.de/home/3356-der-crash.html

 

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Die Politik der Perversion – Die wahre Hölle für unsere Kinder! (2)


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428 (89/2014)

 

 

Kinder in den Klauen eines  elitären okkult-satanistischen und pädokriminellen Netzwerkes: Nicht erst der Fall Marc Dutroux in Belgien hat gezeigt, dass es ein solches durchaus gibt. Sondern auch die jüngsten Vorfälle in Großbritannien, bei denen bekannt wurde, dass sich Künstler und Politiker in ein solches Netzwerk verstrickt, mehr noch, es selbst geschaffen haben.

Die Schande: Satanismus, Pädokriminalität und Politik ist noch immer ein Tabuthema

Und doch: Die Politik der Perversion schlummert tief in den Eingeweiden unserer Gesellschaft, die sich regelmäßig das holt, was uns am meisten am Herzen liegt: Unsere Kinder!

Die Resonanz auf meine ersten Auszugsveröffentlichung von “Sodom Satanas – Die Politik der Perversion” war enorm, sodass ich heute den 2. Teil präsentiere.

Dieses Buch ist tatsächlich “die Hölle” aber nicht minder wahr.

Lest, im Namen unserer Kinder.

 

Sodom Satanas 1_Cover Print

»Alles, was die wahnwitzigste Phantasie nur an Ungeheuerlichem, Makaberem und Widerwärtigem erdenken kann, hat Marquis de Sade erdacht und geschrieben. Er ist gleichsam der menschliche Irrwahn in höchster Potenz, und er hat das Laster und das Verbrechen durch tausendfach bewiesene Lehrsätze geradezu philosophisch vertieft und sanktioniert. Es gibt wohl keinen moralischen Gedanken, den er nicht mit seiner unflätigen Phantasie besudelt hätte (…)«[1]

Abraham Melzer (Herausgeber des Marquis de Sade)

 

 

Lange haben wir uns überlegt, in welche Form wir unsere jahrelangen und sehr gefährlichen Recherchen im religiösen Untergrund in Europa bringen sollen. Nachdem wir schon einige Sachbücher zu den Themen Okkultismus, Satanismus, Kinderhandel- und Kinderprostitution, Pädophilie-Netzwerke, Geheimpolitik und Staatsterror geschrieben und Filme dazu produziert haben, entschieden wir uns schließlich für eine fiktive Erzählung. Allerdings für Reality (Realistic) Fiction. Für einen Roman, der lebensecht, eben realistisch und glaubwürdig ist. Damit kleiden wir die Wahrheit, die Fakten und Informationen, die uns vorliegen, nicht nur in ein anderes Gewand als in das eines nüchternen Sachbuches, sondern bringen dem Leser auch die hilflose oder erschreckende und oft grauenhafte Emotionalität der Protagonisten so nahe wie möglich. Die Amerikaner sprechen in diesem Zusammenhang von der »real-to-life-fiction«.

Donatien-Alphonse-François de Sade, besser bekannt als der »Marquis de Sade«, der in Sodom Satanas einen breiten Platz einnimmt sagte einmal:

»Was hier vorliegt, soll kein Roman sein: Die entsetzliche Wahrheit der Tatsachen, wie wir sie hier schildern werden, gehört zu den (…) berühmten Ereignissen, über die ganz Europa seinerzeit gesprochen hat. Wie viele Menschen haben davor geschaudert? Wie viele empfindsame Wesen haben Tränen deswegen vergossen?

Aber warum entsprechen die Einzelheiten, wie sie hier dargestellt werden, nicht ganz denen, die uns Berichte (…) überliefert haben? Der Grund ist der: Nicht alles war (…) bekannt, und nicht alles stand in den Dokumenten (…) Da wir den Dingen aber näher standen (…) haben wir unserer Darstellung eine größere Genauigkeit geben können (…)«

Und weiter:

»Warum aber haben wir die Form eines Romans gewählt? Das kommt daher, dass diese Form dem Ablauf der Tatsachen näher kommt und dass nichts romanhafter sein könnte als die tragischen Ereignisse, von denen wir berichten. Wir hätten die Tatsachen verfälscht, wenn wir sie abgeschwächt hätten. Wenn aber auch bei unserer Darstellung nichts gemildert wurde, so können wir doch versichern, dass wir nichts entstellt haben (…) Wir verwahren uns also mit Bestimmtheit dagegen, die Wahrheit der Tatsachen in irgendeiner Art verfälscht zu haben. Hätten wir sie abgeschwächt, wäre dies unseren Interessen entgegen gestanden, hätten wir sie dagegen übertrieben, hätte uns das den Abscheu eingetragen, den man Scheusälern schuldet, wenn man ihnen begegnet.

Mögen uns also die Leser, die die genaue Wahrheit über die Geschichte (…) zu wissen wünschen, mit dem Interesse folgen, das nur reine Tatsachen verdienen und mögen diejenigen, die bei historischen Erzählungen möglichst viele erfundene, schmückende Einzelheiten lieben, uns nicht vorwerfen, dass wir es vorgezogen haben, in jeder Zeile nur die reine Wahrheit zu sagen – die einfachen und nackten Tatsachen (…)«[2]

Marquis de Sade hat es auf den Punkt gebracht. So konnten auch wir vieles, was wir wissen, nur im Rahmen eines Romans veröffentlichen. Sei es aus rechtlichen Gründen, aus denen des Opferschutzes oder anderen, über die wir hier nicht schreiben können. Dennoch haben wir viele unserer Erkenntnisse in Sodom Satanas mit einfließen lassen, auch wenn es im engeren Sinne »nur« eine (realistische) fiktive Erzählung ist. Anderes haben wir faktisch belegt und mit Fußnotenquellen angegeben. Am Schluss des Buches findet der interessierte Leser eine Auswahl der von uns verwendeten Literatur, die sozusagen den Stamm des Baumes dieser Erzählung bildet. Die einzelnen Äste haben wir mit eigenem Erleben, Recherchen und unserer Phantasie »modelliert«. Wir sind davon überzeugt, dass wir nur so eine breite Leserschaft auf die tabuisierte Thematik des rituellen Kindesmissbrauchs und Kindermordes in elitären und damit auch politischen Kreisen aufmerksam machen können.

Gewiss, Sodom Satanas ist ein grausames, in weiten Teilen sogar widerliches Buch. Donatien-Alphonse-François de Sade sagte einmal: »(…) so habe ich ein (Buch) geschrieben, das selbst den Teufel anwidern könnte.«

Vor allem jedoch ist Sodom Satanas ein gefährliches Buch.

 

Dario Zamis & Svenja Larsson

 

 

»Nichts ermutigt mehr als das erste straflose Verbrechen«.

Marquis de Sade

 

Irgendwo. Ein Keller. Mehr ein Verlies. Kahl, schäbig, schmutzig, feucht, kühl. Und dunkel. Die Fenster sind mit schwarzen Tüchern verhangen. In den Ecken hocken große Winkelspinnen. Lauern in ihren dichtgesponnenen Netzen auf Beute, auf Insekten, die es hier reichlich gibt.

Kein Laut ist zu hören. Nicht mal das Summen einer Fliege. Hier unten, viele Meter unter der Erde. Auch das junge Mädchen wimmert nicht mehr. Es ist längst eingeschlafen. Vor Erschöpfung, vor Schmerz. Der Schlaf einer Elenden. Einer Verdammten. Einer Todgeweihten.

Die Zwölfjährige hängt noch immer an den langen Ketten, die jedes Mal klirren, wenn sie auch nur zuckt. Festgemacht an der rissigen Decke. Die unteren Metallglieder schließen sich wie Handschellen um ihre zarten und nun aufgescheuerten Handgelenke, zwingen sie in eine unnatürliche Haltung: Die Arme nach oben ausgestreckt, und wie schon festgestellt, mit Ketten gefesselt, der magere nackte und gepeinigte Leib hängt durch. Die kleinen Füße berühren nur mit den Zehenspitzen den kalten Boden. Die meisten Nägel sind abgebrochen. Rücken und Bauch sind übersät mit langen blutigen Striemen. Von den Peitschenhieben mit der Neunschwänzigen. Unzählige Male.

Die Hölle scheint sich auf diesen Kellerraum zu reduzieren. Auf dieses Verlies. Und jetzt kommt auch noch der Teufel auf leisen Sohlen zurück.

Ein lang andauerndes Quietschen, das in ein Knarren übergeht, zerreißt die Stille. Dringt an das Gehör des Mädchens – Sandrine, auch wenn es hier unten keinen Namen mehr besitzt – reißt es aus dem Erschöpfungsschlaf und der Apathie.

Er kommt wieder! Oh, lieber Gott, bitte nicht…

Panik steigt in Sandrine auf. Die Ketten rasseln, als sie sich bewegt. Jede Faser ihres Körpers schreit vor Schmerz. Das Blut an ihrem Unterleib ist schon längst getrocknet, bildet rote Schlieren auf ihrer Alabasterhaut. Ebenso Urin und Kot. Nur das Reißen und Ziehen, dieser namenlose grauenhafte Schmerz in ihren Eingeweiden, in ihren zerfetzten, gemarterten Körperhöhlungen, ist noch da.

Mama, Papa, helft mir!

Das knarrende Quietschen ist in ein metallisches Rasseln übergegangen. Die dicke Kellertür schwingt langsam auf. Im Türrahmen erscheint eine große, mächtige Gestalt. Vor dem flackernden Kerzenschein im Vorraum zeichnet sie sich wie ein Racheengel ab. Doch statt Flügel trägt sie einen Überwurf, einen Mantel aus dem 18. Jahrhundert. Aber das kann das Mädchen nicht wissen. Und selbst wenn, dann wäre es ihm völlig egal. Denn in seinem Bewusstsein gibt es nur ein Gedanke, der alles beherrscht, so wie die Sonne unser Sonnensystem: nicht noch mehr Schmerzen, nicht noch mehr Pein, nicht noch mehr Qual.

Bitte, Gott…

Aber Gott ist nicht hier. Nicht hier unten. Längst hat er das Mädchen verlassen, so als hätte selbst er Angst vor dem, was nun kommen wird. Und was Sandrine weiß, was kommen wird.

Nun fängt sie an zu zittern. Speichel flockt von ihren spröden Lippen, die schon seit vielen Stunden kein Wasser mehr gesehen haben. Schreien kann sie nicht mehr. Es kommt nur ein Krächzen aus ihrer heiseren Kehle.

Der schwarze Mann bewegt sich wie in Zeitlupe auf sein Opfer zu. Wie die letzten dreimal auch. Dann verharrt er vor Sandrine. Im Halbschatten ist nun ein Gesicht zu erkennen. Gut geschnitten, tiefliegende Augen, etwas feist aber dennoch maskulin schön. Sandrine kennt es aus dem Fernsehen.

Der Atem des Mannes schlägt ihr ins Gesicht. Er riecht nach Pfefferminzbonbons und Wein. Nicht unangenehm und dennoch kommt er ihr vor wie die Ausdünstung des Teufels. Eine feingliedrige Hand schießt plötzlich aus dem Dunkel des Umhangs hervor und legt sich wie ein Schraubstock um ihren dünnen Hals. Der Mann drückt zu. Und er hat Kraft. Viel Kraft, die man ihm so gar nicht zugetraut hätte. Mit einem brutalen Ruck zwingt er Sandrine ihn anzusehen. Der Blick seiner dunklen Augen verschmilzt mit ihrem. Umflossen von ihrem verfilzten, verschwitzten, verdreckten, roten Haar.

So nahe. Peiniger und Opfer. Herr und Sklavin. Reich und Arm. Mächtig und Unbedeutend. Kronjuwel und Sandkorn.

Dann lässt der Mann wieder los. Sandrines Kopf fällt nach unten, auf ihre magere Brust. Wie ein reifer Apfel von einem Ast. Aus den Augenwinkeln heraus sieht sie, wie er seine Hose öffnet. Sein Atem bleibt dabei kontrolliert, obwohl er sehr erregt ist. Das sieht sie an seiner Schwellung. Er ist überdimensional gebaut. Sie weiß sehr gut, was kommen wird. Alles an ihr zieht sich zusammen. Eine Gänsehaut wischt über ihren Körper. Nicht wegen der feuchten Kälte. Daran hat sie sich bereits gewöhnt – nein, aus purer Angst.

Doch bevor der Mann erneut in sie eindringt, von vorne und von hinten, holt er eine Peitsche aus seinem Umhang. Eine neunschwänzige Katze mit Knoten. So wird sie genannt. Die Lederriemen am Handgriff zischen knallend durch die Luft.

Sandrine zuckt zusammen, obwohl sie noch nicht getroffen worden ist. Noch nicht.

»Ich habe die Macht!«, sagt der schwarze Mann mit fester, tiefer Stimme. »Und du musst sie erdulden!«

Der nächste Peitschenhieb trifft den Körper des Mädchens unterhalb ihrer erst schwach ausgebildeten Brust. Hinterlässt blutige Striemen.

Sandrine schreit auf. Laut und hell. Aber niemand hört sie hier unten. Viele Meter unter der Erde. Dieser geheime Keller ist das Tor zur Hölle. Ist wie ein Grab. Und sie ist darin lebendig begraben.

»Alter und Jugend. Laster und Tugend. Böse und Gut. So soll es sein!«

Wieder saust die Neunschwänzige auf ihren Körper herab. Dieses Mal auf ihr geschundenes Gesäß.

»Die Sinnlichkeit des Schmerzes zieht die Grausamkeit an!«

Immer und immer wieder schlägt der schwarzgekleidete Mann auf das Mädchen ein. Wie im Wahn. Wie im Rausch. Er weiß, dass der menschliche Körper nicht unendlich belastbar ist, sondern stirbt, wenn die Qualen zu weit getrieben werden. Aber es ist ihm egal. Er hört gar nicht mehr auf. Die Schläge werden immer schneller und heftiger. Zum Zeitpunkt des größten Schmerzes seines Opfers vollzieht er den gewaltsamen Akt. So empfindet er dessen unkontrollierte Bewegungen am unmittelbarsten. Treibt ihn zu seinem Orgasmus, dem er sich – einen hohen, unmenschlichen Laut ausstoßend – voll und ganz hingibt.

Sandrine, sein Opfer, sein Lustobjekt, hat ihm gedient. Und jetzt ausgedient. Er hält kurz inne. Dankt dem gefallenen Engel für die Sinnlichkeit der grausamen Tat.

»Ehre und Lobpreis sei dir, Satan in den Höhen

Des Himmels wo du geherrscht hast, und in

den Tiefen

Der Hölle, wo, besiegt, du im Schweigen träumst!«[3)

Dann verlässt er mit einem Fluch auf den christlichen Gott und seinen verhassten Nazarener-Sohn den Keller. Es ist ihm egal, ob das Mädchen noch atmet oder nicht. Ob es lebt oder von ihm tot gemartert wurde. Die anderen werden kommen und es entsorgen.

Denn hier unten, in den Eingeweiden der Erde, gibt es nur die Liebe unter Willen! Hier unten ist die Moral tot, ist die Milde und das Verzeihen tot! Hier unten gilt nur das Gesetz der Wollust, des Sadismus, der Perversion. Das Gesetz des Stärkeren.

Der Mann beeilt sich aus dem Kellerverlies in das Obergeschoß zu kommen. Er ist spät dran. Der Wirtschaftsminister wartet nicht gerne.

 

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DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 

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AUSZUG AUS:

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SODOM SATANAS oder Die Politik der Perversion

»Geheimpolitik, okkulte Pädokriminalität und vertuschte Ritualmorde: Diese literarische Anklage konnte nur als Roman geschrieben werden. Ein Protest gegen die Perversion der Macht!«

»Sodom Satanas ist die Hölle! Man kann dieses Buch hassen, aber man muss es gelesen haben!«

 

Buchtrailer:

 

Hier zu bestellen:

http://www.alaria.de/home/2605-sodom-satanas.html

 

oder:

 

 

 

Die Homepage des Buches:  http://sodomsatanas.wordpress.com/

 

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Quellen:

[1] Zitiert nach: Prof. Dr. med. Volker Faust: Psychosoziale Gesundheit von Angst bis Zwang (Marquise de Sade (Sadismus) (http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/sadismus.html)

[2] Zitiert nach: Die Sünden der Marquise – Eine berühmte Affäre aus dem 18. Jahrhundert,  München 1979, S. 5, 6

[3] Vgl. »Satanslitanei« von Charles Baudelaire in: Gerhard Zacharias: Der dunkle Gott. Die Überwindung der Spaltung von Gut und Böse. Satanskult und Schwarze Messe., Wiesbaden & München 1982, S. 174ff.

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[1] Zitiert nach: Prof. Dr. med. Volker Faust: Psychosoziale Gesundheit von Angst bis Zwang (Marquise de Sade (Sadismus) (http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/sadismus.html)

[2] Zitiert nach: Die Sünden der Marquise – Eine berühmte Affäre aus dem 18. Jahrhundert,  München 1979, S. 5, 6

 

 

“Wie viele Kriegsflüchtlinge nehmen Sie bei sich zu Hause auf?” – Erster Politiker fordert private Unterbringung!


GuidosKolumneNeu

427 (88/2014)

 

 

Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Europa, nach Deutschland. Vor allem aus Syrien und dem Irak aber auch Eritrea. Die Asylbwerber- und Flüchtlingsheime platzen aus allen Nähten.

Wohin also mit den rund 25.000 Flüchtlingen, die jeden Monat alleine nach Deutschland kommen?

Nun hat der erste (CDU-)Abgeordnete einen Vorschlag gemacht: Die Flüchtlinge sollen “privat” untergebracht werden. Sprich: bei Ihnen in Ihrem Haus, in Ihrer Wohnung. In Ihrem “verfügbaren Wohnraum”.

Der Politiker mit dieser Idee ist MDB Martin Patzelt, Bundestagsabgeordneter der CDU und ordentliches Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe.

Nachfolgend veröffentliche ich seine beiden diesbezüglichen Pressemitteilungen:

 

Martin Patzelt (MdB)

Neuigkeiten
22.08.2014, 00:00 Uhr
Presseerklärung zur Situation von Bürgerkriegsflüchtlingen in Deutschland
 Patzelt: Bürger sollen Bürgerkriegsflüchtlinge bei sich zu Hause aufnehmen
Angesichts der von der Mehrheit des Deutschen Bundestages und hoffentlich auch der Mehrheit unseres Volkes befürworteten Aufnahme von Flüchtlingen aus den gegenwärtigen, erschütternden Bürgerkriegen in Deutschland möchte ich einen Paradigmenwechsel bei der Unterbringung von solchen Flüchtlingen in unserem Land anregen.
Die täglich wachsende Zahl der Schutz und Hilfe Suchenden auch in Deutschland stellt uns vor zunehmende finanzielle wie logistische Herausforderungen. Unterdessen werden auch Zeltlager und Bundeswehrgerätehallen zum Notquartier durch die aufnehmenden Kommunen bestimmt.
Angesichts des bevorstehenden Winters, aber auch der mit der Flucht verlorenen materiellen und  persönlichen Lebensbedingungen werden die Bedingungen in den Massenquartieren prekär und besonders für Kinder schwer erträglich.
Wir Deutschen sind es gewohnt, dass unsere Hilfsleistungen über staatlichen Stellen (Steuergelder) oder Träger der Wohlfahrt (Spenden) geleistet werden. Hier werden erkennbar Grenzen deutlich.
Deshalb rufe ich die Menschen in unserem Lande auf, über eine zeitnahe Aufnahme von Flüchtlingen, insbesondere von Müttern mit Kleinkindern, in ihren eigenen Häusern oder Wohnungen nachzudenken.
Nach meiner Erfahrung sind sowohl der verfügbare Wohnraum (häufig werden Gästezimmer vorgehalten) als auch die materiellen Voraussetzungen (Übernahme der Beherbergungskosten) vieler Bürger unseres Landes so beschaffen, dass eine Aufnahme von Gästen organisatorisch wie finanziell keine wesentliche Last darstellen würde. Mental würde vermutlich eine Herausforderung (aber auch eine Chance) zu neuen Erfahrungen bestehen.
Aus dem Wissen um meine Herkunftsfamilie und die meiner Ehefrau, die als Vertriebene nach dem 2. Weltkrieg auf Hilfe und Barmherzigkeit anderer Menschen angewiesen war, und auch um relativ viele  Menschen, die angesichts der menschlichen Schicksale in den Kriegsgebieten unserer Erde hoch motiviert zur Hilfe bereit stehen, wage ich diesen Aufruf.
Sicher müssen die zuständigen staatlichen Stellen ihre Verwaltungsvorschriften schnell und pragmatisch anpassen und die Behörden diese zusätzliche Form der Unterbringung von Flüchtlingen entsprechend verwalten.
In jedem Fall werde ich auch meinen Abgeordnetenkollegen diesen Vorschlag zur Diskussion unterbreiten und bei nächster Gelegenheit mit ihnen diskutieren.
Martin Patzelt (MdB)

Neuigkeiten
24.09.2014, 00:00 Uhr
Kriegsflüchtlinge in Deutschland:
Bürgerschaftliches Engagement weiterhin gefragt
Berlin, 24. September 2014Kriegsflüchtlinge in Deutschland:
Bürgerschaftliches Engagement weiterhin gefragt In meiner Presseerklärung vom 22.08.2014 hatte ich vorgeschlagen, die Möglichkeit einer privaten freiwilligen Unterbringung von Bürgerkriegsflüchtlingen zu erwägen und rechtlich zu ermöglichen. Seither habe ich auch eine Bereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern erfahren, Flüchtlinge sofort bei sich aufzunehmen.Meinem Anliegen, mit einem gemeinsamen Schreiben an die Innenminister der Länder für die Schaffung derVerwaltungsrechtlichen Voraussetzungen für eine solche Möglichkeit zu werben, konnten sich die Kolleginnen und Kollegen der AG Menschenrechte mehrheitlich nicht anschließen, weil sie sich nicht in die Zuständigkeit der Bundesländer einmischen wollen.Dagegen sollten die Ausländerbehörden durchaus der Bereitschaft zu dieser Form Bürgerschaftlichen Engagements entgegen kommen. In einigen Bundesländern ist das bereits rechtlich möglich. Die Ausländerbehörden können sich gegebenenfalls um eine entsprechende Vereinbarung mit den potentiellen Gastgebern bemühen und die individuellen Probleme bei der Unterbringung der zugewiesenen Asylberechtigten mit den geltenden Landesregelungen in Einklang bringen.

Mein Büro wird in dieser Angelegenheit wie bisher konkrete Anfragen potentieller Gastgeber beantworten und sich bei Bedarf – gegebenenfalls auch durch Kontakt zu den zuständigen Behörden – unterstützend einbringen.

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Die Frage stellt sich also, wie lange es bis zu diesem geforderten “Paradigmenwechsel” noch geht. Die rechtlichen Voraussetzungen werden schnell geschaffen werden können.
Sind Sie auch bereit eine Flüchtlingsfamilie bei sich aufzunehmen?
Wie finden Sie diesen Vorschlag?
Schreiben Sie einen Kommentar dazu und diskutieren Sie!

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Die Politik der Perversion – Die wahre Hölle für unsere Kinder!


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426 (87/2014)

 

Das Schicksal der Kinder lässt mich nicht los, die sich weltweit in den Händen einer elitären Kindersex-Mafia (mit Verbindungen zum Satanismus) befinden.

Der Fall Marc Dutroux in Belgien hat erstmals die Dimensionen an die Öffentlichkeit gespült.  Ebenso die jüngsten pädokriminellen Verstrickungen von Politikern in Großbritannien. Aber auch wie die Täter, die hochrangige Kreise mit ihren kindlichen Opfern beliefern, immer wieder davon kommen. Zeugen gekauft oder getötet, Politiker und Ermittler bestochen werden.

Die Politik der Perversion ist tief in unserer Gesellschaft versteckt.

Aus diesem Grund möchte ich einen Auszug aus dem Tatsachen-Roman “Sodom Satanas” veröffentlichen. Dieses Buch ist tatsächlich “die Hölle” aber nicht minder wahr.

Lest, im Namen unserer Kinder.

 

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Verflucht noch mal, dieses Scheißgesöff läuft runter wie Öl!

Wieder fühle ich mich wie Graf Rotz. Brauche das, irgendwie. Ich setze die Buddel neu an und kippe mir den Jim Beam zwischen die Binden. Ein Glas ist nur ein unnötiger Umweg in die Kehle. Mein Arbeitszimmer ist blau vom Zigarettenqualm. Ich huste wie ein Asthmakranker. Gerade mal Mitte vierzig und schon ein Todgeweihter auf einem Tanz mit dem Sensenmann.

Wie leichtsinnig ich doch mit meinem Seelenheil umgehe!

Wer sagte das mal? Ach ja, Charles Bukowski[1], mein Lieblingsschriftsteller. Der war genauso fertig wie ich.

Mit zusammengekniffenen Augen lese ich weiter:

PÄDOPHILER SPANISCHER EX-SPION VON MAROKKANISCHEM KÖNIG BEGNADIGT: Nach spontanen Protesten der Bevölkerung, die von der Exekutive brutal aufgelöst worden waren, wurde für diese Woche zu einer Massenkundgebung in Casablanca aufgerufen. Der 64-jährige Spanier Daniel Fino G.[2], der nun auf freien Fuß gesetzt wurde, war im Jahre 2011 zu nicht weniger als 30 Jahren Haft verurteilt worden. Vor seiner Ansiedlung in Marokko im Jahr 2005 soll G. als Spion im Irak am Sturz von Saddam Hussein beteiligt gewesen sein. In Marokko gab er sich als Hochschulprofessor im Ruhestand aus. Seinen abartigen Neigungen ging er nach, in dem er unter anderem Feste für Nachbarskinder organisierte. In diesem Rahmen vergewaltigte er insgesamt elf Kinder im Alter zwischen 4 und 15 Jahren und filmte seine Taten sogar mit (…)[3]

DER KNABENSCHÄNDER VOM KÖNIGSHOF: Ein Glück, dass die Queen Mum das nicht mehr erleben musste: Ihr langjähriger Kammerdiener Paul K.[4] ist jetzt als Kinderschänder entlarvt worden (…) Bei der Durchsuchung von K.s Dreizimmerwohnung fand die Polizei auf seinem PC 18.019 pornografische Kinderfotos. Die Dateien waren zum Teil verschlüsselt (…) Die Kripo stellte auch ein Video aus dem Jahr 2006 sicher, auf dem K. einen Jugendlichen missbraucht (…) K. begann seine Welle der Sexverbrechen spätestens 1974, zwei Jahre vor seinem Eintritt in den Palastdienst. Die Polizei befürchtet: “Angesichts der Tatsache, dass er das seit über 30 Jahren treibt, muss man davon ausgehen, dass es noch viele weitere Opfer gibt, die sich bisher nicht gemeldet haben. Was wir bis jetzt aufgedeckt haben, ist wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs. Es ist durchaus möglich, dass er im Laufe der Jahre mit vielen anderen Pädophilen in Verbindung gestanden hat, dass er Teil eines Kinderschänderringes ist (…)[5]

Verflucht noch mal, die Könighäuser sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren! Noch ‘nen Schluck aus der Pulle. Ich wische mit dem Hemdsärmel über meine Lippen. Dann lege ich die ersten beiden Zeitungsartikel zur Seite und greife zum nächsten.

KINDERSCHÄNDER-URTEIL IN PORTUGAL: DIE TÄTER UND IHRE BILDERBERG-KONTAKTE: Portugal gehörte lange zu den Mekkas für Kinderschänder: Erst in den 1990er Jahren definierten die Gesetze Sex mit Minderjährigen unter 14 Jahren als Verbrechen das mit Haftstrafen geahndet wird. Pädophilie in einflussreichen Positionen konnten in diesem Klima weitgehend ungestört ihr Netzwerk aufziehen und effektiv gegen Ermittler abschirmen. Man hatte sich eine bequeme, menschenverachtende Infrastruktur eingerichtet mitsamt einer kompletten Verwertungskette; ein stetiger Nachschub an Heimkindern und Straßenkindern, Verkehrsrouten zu mehreren noblen Etablissements (…) Nun wurden nach einem beispiellos langwierigen und zähen Prozess sechs Urteile verkündet, alle lauten auf schuldig. Unter den Verurteilten befinden sich eine der erfolgreichsten Fernsehpersönlichkeiten des Landes, ein hoher Politiker und ein ehemaliger Botschafter (…)[6]

DER FRANKLIN-COVER-UP-SKANDAL: Ein Artikel der Washington Times legte die angeblichen Verbindungen zwischen Beamten in Schlüsselpositionen der Administrationen von Ronald Reagan und George H. W. Bush und einem verdeckten, mit minderjährigen männlichen Jugendlichen operierenden Prostitutionsring in Washington D.C. offen (…) Die Anschuldigungen beinhalteten u.a. ‘Entführung und Missbrauch von Minderjährigen zum Zwecke sexueller Perversion (…)[7]

FRÉDÉRIC MITTERAND ZEIGT REUE: Der Neffe des früheren Staatspräsidenten François Mitterand, Kulturminister, war wegen seines bereits vor vier Jahren erschienenen Romans ‘Das schlechte Leben’ unter Druck geraten. Darin schildert Frédéric Mitterrand als Ich-Erzähler die Erlebnisse eines Sex-Touristen in der thailändischen Bordellszene. Besondere Irritationen rufen jene Passagen hervor, in denen der bekennende Homosexuelle Mitterrand die Verhältnisse auf den ‘Märkten für schöne Jünglinge, den Sklavenmärkten’ beschreibt: “Die verschwenderische Fülle sofort verfügbarer Jungen versetzt mich in einen Zustand der Begierde, den ich nicht mehr bremsen oder verbergen muss. (…) Geld und Sex, ich bin im Herzen meines Systems. (…) Die westliche Moral, die ewige Schuld, die Schmach, die ich mit mir herumschleppe, fliegen in Stücke.” (…) Mitterrand hatte 2005 in dem Buch seine schwierige Kindheit und den Umgang mit seiner Homosexualität geschildert. Bereits vor vier Jahren erklärte Mitterand, dass er nicht pädophil sei, sondern vielmehr die Begriffe sehr lose verwendet habe. Unter anderem bezeichnete er seine Sexualpartner als “garçons” (Jungen), “gosses” (Kinder, Kerlchen). Nicolas Sarkozy ließ wissen, er halte Vorwürfe gegen Mitterand für unwürdige Polemik”(…)[8]

Unglaublich wie Politiker ihre pädokriminellen Kollegen in Schutz nehmen! Es ist wirklich zum Kotzen! Noch ein Schluck, bevor ich mir die nächsten Zeitungsmeldungen vornehme, angefüllt mit diesem ganzen abartigen Dreck…

‘KÖNIG JIMMY’ UND SEIN PÄDOPHILENRING: Verwicklungen höchster Kreise in Kinderpornoringe und in die Pädophilenszene sind nichts Neues, wie beispielsweise auch der widerwärtige Skandal um den 2011 verstorbenen britischen BBC-Moderator Jimmy S.[9] zeigt, für den es sogar Gedenktafeln gab und Straßen nach ihm benannt wurden. ‘König Jimmy’, 1990 von der Queen zum Ritter geschlagen, Margaret Thatcher-Freund und Vertrauter von Prinz Charles und seiner damaligen Frau Diana, hofiert von Politikern, Schauspielern und selbst dem Königshaus, missbrauchte in sechs Jahrzehnten hunderte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das jüngste Opfer war gerademal acht Jahre alt! Selbst in Kinderkliniken suchte er sich seine Opfer und sogar in einem Hospiz. Scotland Yard geht von 300 möglichen Fällen aus (…) Das Ausmaß des Missbrauchs sei ‘beispiellos im Vereinigten Königreich’ hieß es dazu in einer Polizei-Mitteilung (…) mutmaßliche Opfer belasteten auch Mitglieder der Regierungspartei unter Premier David Cameron in eine Missbrauchsserie in den 1970/80er Jahren in Wales verstrickt zu sein (…)[10]

BELGIEN ÖFFNET DIE GEHEIME “AKTE BIS” IM FALL DUTROUX:  War der Kindesentführer Marc Dutroux und vierfacher Kindermörder Teil eines Netzwerks? Versorgte er perverse ‘Kunden’ mit Kinderpornographie und Mädchen, die vor Kameras missbraucht und bei sadistischen ‘Spielen’ getötet wurden? (…) Es geht um eine Akte, eine Sammlung bislang unausgewerteter Spuren, die belegen sollten, dass Dutroux kein Einzeltäter war, als der er vor vier Jahren verurteilt wurde. Die Datei enthält nicht weniger als 6000 Proben von Haaren, die im Keller des Dutroux-Hauses in Marcinelle bei Charleroi gefunden worden waren. Sie gehören sicher nicht Dutroux, seiner Frau Michelle Martin oder seinen Mittätern. Und ebenso sicher nicht Sabine Dardenne (12) und Laetita Delhez (14), die die Polizei nach wochenlanger Gefangenschaft retten konnte. Und wem gehören die 30 DNA-Profile aus der Akte, die jetzt mit der Sexualstraftäter-Datei abgeglichen werden sollen? Fachleute sollen nun untersuchen, ob die Spuren für neue Ermittlungen reichen. Aber schon fragen die Eltern vor allem der vier ermordeten Kinder Julie (9), Melissa (8), An (17) und Eefje (19), ob nicht ungeklärte Hinweise in jedem Fall neue Untersuchungen rechtfertigen. Ein Jahr lang überwachte die Polizei Dutroux, ohne zu merken, dass dieser zwei Kinder in seiner Gewalt hatte. Wurde er mehr beschützt als beschattet? Wieso warteten die Beamten nach einer Flucht Dutroux mehr als eine Stunde, ehe sie die Suche aufnahmen? (…)[11]

Mit dem letzten Schluck leere ich die Jim Beam-Flasche vollends. Ich bin nicht betrunken, nur angetrunken. Das Saufen ist zu meiner Gewohnheit geworden, seit mich meine Frau verlassen hat. Und mit ihr meine Tochter. Meine Familie.

Gott, wie sie mir fehlen!

Amelie, Selina.

Ein tiefer Zug an meinem Glimmstengel. Der Rauch wabert wie dichter Nebel im Zimmer. Vielleicht sollte ich mal das Scheißfenster aufmachen. Ach was, egal…

PÄDOPHILE VERGANGENHEIT DES DANIEL COHN-BENDIT: Erschreckende Tatsachen treten zutage, wenn man frühere Veröffentlichungen Daniel Cohn-Bendits genauer studiert. Der damalige militante Achtundsechziger, Wortführer der anti-autoritären Studentenbewegung in Frankreich und Deutschland und heutige prominente Grünen-Abgeordnete im Europa-Parlament, beschrieb in seinem Memoiren-Band ‘Der große Basar’ ausführlich seine sexuellen Erlebnisse mit fünfjährigen Kindern. Es ist der ‘Schweizerzeit’ gelungen, ein Exemplar des längst vergriffenen Memoirenbands aufzutreiben. Was Cohn-Bendit darin niedergeschrieben hat, lässt jedem auch nur mit einer Spur von moralischem Anstand und sittlichem Empfinden ausgestatteten Leser den Atem stocken. Nachstehend einige Ausschnitte (…)

Ein Schluck Bourbon, dann lese ich weiter.

 «Ich habe in diesem Kindergarten zwei Jahrelang gearbeitet. Dort waren Kinder zwischen zwei und fünf Jahren – eine fantastische Erfahrung. Wenn wir ein bisschen offen sind, können uns die Kinder sehr helfen, unsere eigenen Reaktionen zu verstehen. Sie haben eine große Fähigkeit zu erfassen, was bei den Großen vor sich geht. (…) Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. Es ist kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet. (…) Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: “Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?” Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt.» Zu den ersten, die auf die pädophile Vergangenheit des Europa-Parlamentariers Cohn-Bendit aufmerksam geworden sind, gehörte der frühere deutsche Außenminister Klaus Kinkel

Noch einen Schluck. Einen großen.

In einem am 31. Januar 2001 in der Berliner Tageszeitung ‘B.Z.’ publizierten offenen Brief an Cohn- Bendit verlangte Kinkel «eine deutliche Klarstellung, dass es in Kontakt mit den Kindern nie zu unsittlichen Berührungen bei Ihnen oder durch Sie gekommen ist» (…) In seinem (…) Antwortbrief erklärte Cohn-Bendit, dass ihm damals «das Problem nicht bewusst» gewesen sei. Man habe versucht, «in einem kollektiven Diskurs eine neue Sexualmoral zu definieren». Bei den geschilderten Sexszenen habe es sich um eine «ich-bezogene Selbstreflexion» gehandelt, mit der er habe «zuspitzen und provozieren» wollen. Dabei wolle er sich «als Tabubrecher profilieren». Mit dieser Antwort hat Cohn-Bendit die von ihm verlangte Klarstellung, dass es nicht zu sexuellen Kontakten mit Kindern gekommen ist, offensichtlich nicht abgegeben. Dass es sich bei den Schilderungen seiner Sex-Erlebnisse mit fünfjährigen Kindern nicht um Fiktion, um Phantasie oder um bloße Provokation handelte, zeigen die Inhaltsangaben auf dem Umschlag des Buches: Darin wird erklärt, dass Cohn-Bendits «Erzählungen und Reflexionen aus dem “Basar” gleichzeitig Bestandsaufnahmen und Schlussfolgerungen aus der Geschichte der letzten zehn Jahre» sind, «lebendig geschriebene und spannende Berichte und Selbstdarstellungen von denen, die der Gesellschaft Widerstand entgegengesetzt haben» (…)[12]

Mir wird schlecht! Der Typ kommt mit dieser Geschichte tatsächlich durch! Sitzt im Europaparlament. Lacht sich einen. Und keiner kriegt ihn bei den Eiern.

Verflucht!

 

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SODOM SATANAS oder Die Politik der Perversion

»Geheimpolitik, okkulte Pädokriminalität und vertuschte Ritualmorde: Diese literarische Anklage konnte nur als Roman geschrieben werden. Ein Protest gegen die Perversion der Macht!«

»Sodom Satanas ist die Hölle! Man kann dieses Buch hassen, aber man muss es gelesen haben!«

 

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Quellen:

[1] Charles Bukowski (1920 – 1994), US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller, dessen Geschichten häufig teilautobiografisch (als Alter Ego “Henry Chinaski”) und oft satirisch überhöht sind. Sein Werk handelt von Menschen, die sich auf der Schattenseite des „American Way of Life“ befinden: Kleinkriminelle, Obdachlose und Prostituierte. Bukowskis Romane und Gedichte schockierten die bürgerliche amerikanische Gesellschaft durch die Darstellung brutaler Gewalt, obszöner Sexualität und des “Schmutzes der Gosse”.

[2] Name bekannt

[3] Vgl. Pädophiler spanischer Ex-Spion von marokkanischem König begnadigt in: Unzensiert.at v. 05.08.13 (http://www.unzensuriert.at/content/0013625-P-dophiler-spanischer-Ex-Spion-von-marokkanischem-K-nig-begnadigt)/Zugriff: 15.08.12

[4] Name bekannt

[5] Vgl. Der Knabenschänder vom Königshof in: Bild.de v.23.04.10 (http://www.bild.de/news/kolumnen/butler/queen-mum-ex-butler-paul-kidd-als-kinderschaender-ueberfuehrt-6037306.bild.html)/Zugriff: 15.08.12

[6] Vgl. Kinderschänder-Urteil in Portugal: Die Täter und ihre Bilderberg-Kontakte in: infokrieg.tv v. 05.09.10 (http://infokrieg.tv/wordpress/?p=1070)/Zugriff: 15.08.12

[7] Vgl. The Franklin Scandal in: http://franklincase.org/

[8] Vgl. Frédéric Mitterrand zeigt Reue in: Deutsche Welle v. 09.10.09 (http://www.dw.de/fr%C3%A9d%C3%A9ric-mitterrand-zeigt-reue/a-4775281)/Zugriff: 15.08.12

[9] Name bekannt

[10] Vgl. Guido Grandt & Udo Schulze: Staatsaffäre Natascha Kampusch. Politskandal – Vertuschung – Opfer, Elbingen 2013, S. 218-220

[11] Vgl. Belgien öffnet die geheime „Akte bis“ im Fall Dutroux in: web.archive.org v. 09.01.08 (http://web.archive.org/web/20080117210258/http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11104455/63529/Belgien_oeffnet_die_geheime_Akte_bis_im_Fall.html)/Zugriff: 15.08.12

[12] Pädophile Vergangenheit des Daniel Cohn-Bendit – Der Kinderschänder in: Schweizerzeit.ch v. 23.02.01 (http://www.schweizerzeit.ch/0501/kinder.htm)/Zugriff: 15.08.12

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Vor 6 Jahren: DER MORD AN JÖRG HAIDER – Eurokrise, Freimaurer & Banken


Guidos  KOLUMNE5

425 (86/2014)

 

Heute vor sechs Jahren, am 11. Oktober 2008 stirbt der Kärntner Landeshauptmann und BZÖ-Politiker Jörg Haider bei einem mysteriösen Unfall. Scheinbar alkoholisiert und mit überhöhter Geschwindigkeit verursacht er seinen eigenen Tod.  So der offizielle Ermittlungsstand.

Doch noch immer sind starke Zweifel an dieser Unfallversion präsent, weil Haider mit seiner neuen Partei dem BZÖ (Bündnis Zukunft Österreich) bei der Nationalratswahl am 28. September 2008 einen fulminanten Wahlsieg davontrug, den Stimmenanteil fast verdoppeln konnte.

Haiders Aufstieg schien unabwendbar. Seine Feinde brachten sich gegen ihn in Stellung. Kurze Zeit darauf “verunfallt” er.

Nach wie vor vertrete ich die These, dass Jörg Haider am 11. Oktober 2008 ermordet wurde! Dazu habe ich auch ein Buch geschrieben “Logenmord Jörg Haider? – Freimaurer und der mysteriöse Tod des Politikers”.

Nachfolgend ein Auszug daraus mit einem sehr aufschlussreichen Interview, das ich in Wien mit Jörg Haiders damaligem engsten Vertrauten und politischen Weggefährten Stefan Petzner geführt habe.

 

Mit Stefan Petzner ein Interview zu vereinbaren ist nicht einfach. Aus einem morgendlichen Termin, den wir auf 9 Uhr fixiert haben, wird schließlich 20 Uhr abends. Doch im Gegensatz zu manch anderem Politiker, den ich für meine Recherchen kontaktiert habe, hält Stefan Petzner trotz seiner vielen und oft „unplanmäßigen“ dazwischen kommenden Termine seine Zusage ein. Wir treffen uns in einem gemütlichen und modernen Cafe hinter dem Österreichischen Parlamentsgebäude in Wien. Es wird ein sehr interessantes und informatives Gespräch, das ich mit dem engsten Vertrauten und Berater von Jörg Haider führen kann.

An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich erwähnen, dass Stefan Petzner das nachfolgend veröffentlichte Interview schriftlich autorisiert hat.

Grandt: Herr Petzner, seit wann waren Sie für Jörg Haider tätig?

Petzner: Seit Mai 2004 habe ich für ihn als Pressesprecher, Parteistratege und Stellvertreter gearbeitet.

Grandt: Kritiker der Unfallversion zerren immer wieder den leitenden Staatsanwalt Gottfried Kranz ins Rampenlicht und betonen sein Unvermögen…

Petzner: Kranz ist SPÖ-Mitglied und Freimaurer, Mitglied der Loge „Zu den drei Säulen im Süden“ in Klagenfurt. Jörg Haider wusste das natürlich und hat nie ein Blatt vor den Mund genommen. Wenn es Anzeigen gegen Jörg Haider gab, hat der Kranz die aufgenommen und Ermittlungen eingeleitet. Jörg Haider sagte einmal, Kranz  würde ihn politisch verfolgen. Und tatsächlich ist Kranz dauernd mit ihm im Clinch gelegen.

Grandt: Was hat Ihnen Jörg Haider noch über die Freimaurerei erzählt?

Petzner: Er hat sie als Gefahr gesehen, die gegen ihn arbeitet. Ein mächtiger Zirkel, den man nicht unterschätzen dürfte und mit dem man sich besser nicht anlegte. Früher war seine Gegnerschaft zur Freimaurerei, oder die zu ihm, latenter, als in den letzten Jahren.

Grandt: War Haider Ihres Erachtens Freimaurer?

Petzner: Nein, sicher nicht.

Grandt: Wie sah oder sieht die Gefahr der Freimaurer denn konkret aus?

Petzner: Die Freimaurerei in Österreich ist traditionell politisch gefärbt und durchsetzt: und zwar schwarz-rot, also SPÖ und ÖVP lastig. Zum Beispiel war auch der Großmeister der Kärntner Freimaurer-Logen, Dr. Ulrich Polley, ehemals Anwalt der SPÖ. Jörg Haider war der ärgste Gegner dieses politische Systems, hatte diesem als einziger Paroli geboten…

Grandt: …und er wusste…

Petzner: …viel über die tatsächlichen Dimensionen der Finanzkrise, deren erste Ausläufer erst Ende September 2008 langsam erkennbar wurden. Aber wie weit diese Krise tatsächlich gehen würde, war damals noch nicht absehbar. Aber Jörg Haider wusste es schon, denn er hatte hochbrisante, umfassende Informationen darüber. Beispielsweise welche österreichische Banken, die ja auch weltweit vernetzt sind, wo welche Gelder angelegt, wie viel sie verloren hatten und vor allem wer für dieses Desaster verantwortlich war! Wer aus der Hochfinanz, aus der Politik! Er kannte die Namen der Verantwortlichen in Österreich für die größte Wirtschaftskrise, den größten Finanzskandal seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges! Im Nachhinein haben sich seine Informationen alle bestätigt…

Grandt: Hat Haider mit Ihnen darüber gesprochen?

Petzner: Natürlich. Ich war sein engster Berater, sein engster Vertrauter. Er sprach mir gegenüber von diesen Informationen als eine „politische Bombe“. Und er fragte mich auch: „Was mache ich bloß mit diesen Informationen? Die sind gefährlich! Hochexplosiv!“ Er war nervös und besorgt, dass er sie hatte, denn es ging ja um korrupte und verzockte Bankensysteme, um Milliarden, um die Mächtigsten der Mächtigen! Jörg wusste genau, was im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise auf uns zukommen würde: Banken, die pleite gehen würden, Massenarbeitslosigkeit…Dazu muss man wissen, dass man die österreichischen Bankkonzerne in „schwarze“, also der ÖVP, und in „rote“, also der SPÖ, nahe stehenden Banken unterteilen muss. Beispielsweise ist die „Bank Austria“ eine SPÖ-Bank, die „Raiffeisen-Bank“ eine ÖVP-Bank. Ihr Chef, Christian Konrad, gilt als der mächtigste Mann Österreichs. Zu seinem Imperium gehören auch die Nachrichtenmagazine PROFIL und NEWS. Natürlich sitzen diese mächtigen Banker auch in der Parteipolitik drin. Und natürlich wusste das Jörg Haider. Auch welcher Landeshauptmann bei welcher Bank Steuervermögen angelegt hatte und welche durch fehlerhafte Spekulationen verloren waren. Das Geld des Volkes, das nichts davon wusste!  Einfach weg, verzockt, verspekuliert. Und Jörg wusste, wer dies alles verbrochen hatte!

Grandt: Hätte Jörg Haider diese Informationen an die Öffentlichkeit gebracht, dann wäre tatsächlich eine politische Bombe in Österreich geplatzt und sicher auch Köpfe der Verantwortlichen gerollt…

Petzner: …ja, wie bereits gesagt: Jörg Haider war der einzige, der diese Informationen schon vorher hatte, der den Mächtigsten  der Mächtigen sozusagen mit seinem Wissen im Weg stand

Grandt: Woher hatte Haider denn diese brisanten Informationen?

Petzner: Er war ein Netzwerker und hatte viele Informanten, die ihm zugearbeitet haben…

Grandt: Haider galt vor den Nationalratswahlen im September 2008 außerhalb Kärntens als politisch erledigt…

Petzner: Das stimmt. Dann hatte er diesen unerwarteten, fulminanten Wahlsieg! Nun waren auf einmal sämtliche Mehrheiten möglich. Alles war denkbar. Er hatte mit der ÖVP und den GRÜNEN Geheimgespräche geführt, um Koalitionen auszuloten. Vor allem mit HC Strache von der FPÖ. Nur mit der SPÖ nicht. Von den anderen Parteien hatte keine eine Koalition mit der BZÖ ausgeschlossen! Nach den Nationalratswahlen 2008 hatte Jörg Haider wieder Anlauf genommen die SPÖ/ÖVP-Dominanz zu brechen. Aber wenn man sich mit dieser Macht anlegt, dann ist es auch gefährlich…

Grandt: Sie fordern, dass der Tod von Jörg Haider neu untersucht wird. Weshalb?

Petzner: Ich halte die bisherigen Ermittlungen für einen Justiz-Skandal! Staatsanwalt Kranz ist im Fall Haider befangen, kann nicht mehr als unabhängig bezeichnet werden und ist somit untragbar! Er hat ungesicherte Informationen veröffentlicht, um Jörg Haider in ein schlechtes Licht zu rücken und um eine ganz bestimmte Unfallversion zu verbreiten. Die Frage ist: Warum und in wessen Auftrag? Staatsanwalt Kranz hat zudem – ob absichtlich oder nicht – schwere Ermittlungsfehler gemacht. Er hat die Ermittlungen in einer ungelösten Causa gestoppt. Es müssen neutrale, unabhängige Richter und Experten die Fakten neu prüfen!

Grandt: Herr Petzner, Sie waren der engste Vertraute und Berater von Jörg Haider. Wer steckt Ihrer Meinung nach hinter dem Mord?

Petzner: Meines Erachtens sind dies internationale Kreise aus der Hochfinanz, die auch Parteipolitisch durchsetzt sind.

Grandt: Herr Petzner, vielen Dank für dieses sehr aufschlussreiche Gespräch.

 

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DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 

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Siehe auch:
HABENFREIMAURERJÖRGHAIDERSTOD VERANLASST?WURDE ER OPFER EINES „POLITISCHEN RITUALMORDES“?Am 11. Oktober 2008 rast der Kärntner Landeshauptmann und BZÖ-Politiker Jörg Haider alkoholisiert und mit überhöhter Geschwindigkeit in den Tod. So der offizielle Ermittlungsstand. Doch schnell kommen Zweifel an der Unfallversion auf – nicht zuletzt durch Gerhard Wisnewskis Buch „Jörg Haider – Unfall, Mord oder Attentat?“ (Kopp-Verlag), die bis heute anhalten.

 

Guido Grandt ist der einzige Journalist, der Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Mordes an Dr. Jörg Haider gestellt hat! Denn auch für ihn ist klar: Der BZÖ-Politiker wurde aus dem Weg geräumt!

Doch von wem? Wer sind die Täter? Wer die Hintermänner? Warum tauchen am Unfallort, dem Tatort, okkulte Symboliken auf, ebenso bei einer Polizeibeamtin, die von den Medien verschwiegen werden? Welche Bezüge gibt es zur Freimaurerei? Haben letztlich Freimaurer-Logen Jörg Haiders Tod beschlossen? Welche Motive gibt es dafür und wer hat einen Nutzen davon? War der Kärntner Landeshauptmann gar selbst ein Freimaurer?

 

In seinem brisanten Buch geht Guido Grandt all diesen Fragen nach und noch mehr: er erläutert exklusiv die Okkult-Symbolik am Tatort, beleuchtet die „Freimaurer-Politik“ in Österreich, nennt Ross und Reiter ihrer Akteure, hinterfragt Freimaurer-Umtriebe und Skandale, befasst sich mit den Gegnern Haiders und der Stigmatisierung Österreichs durch die Europäische Union und zeigt erstmals Parallelen auf zum Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand im Jahr 1914.

Und er fragt nach: bei Freimaurern, Freunden und Gegnern und der Witwe Claudia Haider.

 

LOGENMORD JÖRG HAIDER? IST GEHEIMBUND-ANALYSE, KRIMINALISTISCHE SPURENSUCHE, POLITISCHE SITTENGESCHICHTE UND INVESTIGATIVER JOURNALISMUS ZUGLEICH – JENSEITS KRUDER VERSCHWÖRUNGSTHEORIE

 

Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider wurde ermordet! Daran lässt Guido Grandt keinen Zweifel!

Immer wieder forderte der BZÖ-Politiker die Entmachtung der herrschenden politischen Klasse durch die Beseitigung ihrer Pfründe, Privilegien und demokratisch nicht legitimierten Machtinstrumente und stellte sich damit nicht nur gegen den österreichischen Parteien-Proporz und die Europäische Union, sondern auch gegen Banken und politisch aktive Freimaurer-Logen. Diese sollen, so der Autor, letztlich für den Tod Jörg Haiders verantwortlich sein.

 

  • Welche freimaurerische „Okkult-Symbolik“ gab es am Tatort und was bedeutet diese?
  • Wie sieht die österreichische „Freimaurer-Politik“ aus und wer spielt mit?
  • Wie sieht es damit im „Haider-Land“ Kärnten aus?
  • War Jörg Haider selbst ein Logenbruder?
  • Ist Bundeskanzler Werner Faymann Mitglied eines Geheimbundes?
  • Wie versucht(e) die EU ihre „Neue Weltordnung“ in Österreich durchzusetzen und warum war Haider dagegen?
  • Mit welchen medialen Propagandatechniken wurde Jörg Haider schließlich verunglimpft?
  • Welche Indizien und Motive gibt es für einen „politischen Ritualmord“?
  • Wie sehen die Parallelen zwischen dem Attentat auf Franz Ferdinand und Jörg Haider aus?

 

In den rund zwei Jahren Recherchen hat Guido Grandt mit zahlreichen Vertrauten und Gegnern Jörg Haiders gesprochen, deren Interviews ebenfalls in dieses Buch mit einfließen:

  • Witwe Claudia Haider
  • Stefan Petzner, Vertrauter und Berater
  • Ewald Stadler, politischer Weggefährte und Freimaurer-Experte
  • „Altgroßmeister“ einer deutschen Loge
  • „Souveräner Großorient von Deutschland“
  • „Großloge von Österreich“

 

Guido Grandts brisante Recherchen lassen nur einen Schluss zu: Der angebliche Unfalltod Jörg Haiders muss endlich neu untersucht werden!

DEMNÄCHST ALS E-BOOK oder PDF (€ 7,99), vorbestellbar bei: gugra@gugra-media-verlag.de

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Das falsche Spiel des Westens: Die Türkei, der Islamische Staat, Syrien, Iran und die Kurden


GuidosKolumneNeu

424 (85/2014)

Das Erstarken und der brutale Angriff des IS zeigt einmal mehr die furchtbaren Folgen der westlichen Nah- und Mittelostpolitik, angeführt von den USA.  Erst die  Zerstörung des Irak und das Schüren des syrischen Bürgerkriegs haben die Voraussetzungen für das rasche Erstarken der Terrortruppe geschaffen.
Das Ziel scheint klar für den Westen (USA, EU): Der syrische Machthaber Assad muss gestürzt, gleichzeitig aber auch der Vormarsch der IS gestoppt werden.
Dabei spielt das NATO-Mitgliedsland Türkei eine entscheidende aber auch höchst dubiose Rolle, in dem die Kurden regelrecht aufgerieben werden. Die PKK gilt in Ankara noch immer als Terrororganisation (genauso wie der IS). An einem Wiedererstarken der Kurden hat der türkische Machthaber Erdogan überhaupt kein Interesse. Er opfert u.a. die Stadt Kubane, in die der IS jüngst einmarschiert ist, seinen Interessen.
Siehe hier:

 

Westliche Interventionen und Expansionsinteressen des NATO-Partners Türkei sind verantwortlich für die dramatische Situation in der nordsyrischen Stadt Kobane. Die Stadt steht offenbar vor dem Fall, wenngleich der verzweifelte Abwehrkampf gegen die Terrortruppe “Islamischer Staat” (“IS”) am Dienstagabend noch andauerte. Zahllose Todesopfer sind bereits jetzt zu beklagen.

Während der IS, der gegenwärtig im Begriff ist, Kobane zu erobern, sein Erstarken letztlich Interventionen des Westens in Nah- und Mittelost verdankt, sind türkische Expansionskonzepte die Ursache dafür, dass zwar irakisch-kurdische Milizen unterstützt werden – auch von der Bundeswehr -, nicht jedoch syrisch-kurdische Kämpfer gegen den IS.

Die Konzepte, die im Westen auf Sympathie stoßen, spielen mit dem Gedanken, einen Staat “Kurdistan” aus dem Irak herauszubrechen und ihn eng an die Türkei zu binden oder ihn gar an sie anzuschließen – mit dem Hintergedanken, auf diese Weise proiranische Kräfte zu schwächen und sunnitische Kräfte gegen Iran in Stellung zu bringen. Die strategischen Großplanungen im Sinne westlicher Interessen haben jetzt zu der furchtbaren Lage in Kobane geführt.

 

mehr

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58967

 

HEINZ G. JAKUBA: “Die Flüchtlingsfrage und die tabuisierten Fakten!”


Der Streitkommentar

 

 

Nachfolgend stelle ich einen Streitkommentar zur Diskusssion, der von meinem Kollegen Heinz G. Jakuba verfasst wurde.

Ein Hinweis vorab: Jegliche Kommentare auf diesen Streitkommentar, die ausländerfeindlich, rassistisch, antisemitisch oder neonazistisch sind, werden von mir unverzüglich entfernt!  Konstruktive Kommentare sind jedoch jederzeit erwünscht!

 

“DIE FLÜCHTLINGSFRAGE UND DIE TABUISIERTEN FAKTEN”

 

Ein Streitkommentar von Heinz G. Jakuba (Freier Online-Journalist und Blogger, Berlin)

 

 

Sicher, wir haben hierzulande ein großes Problem mit den Flüchtlingen.

Nicht nur, dass sie skandalöser Weise in deutschen Flüchtlingsheimen geschlagen und gequält werden. Nein, auch mit den ausufernden  Flüchtlingsströmen, die sich auf dem Weg nach Europa machen. Und damit auch nach Deutschland. Denn wir sind das Land in Europa, das (zu recht) mit die größte Anzahl aufnimmt, das sollten wir nicht vergessen, bevor uns weiter ein schlechtes Gewissen eingetrichtert wird.

Doch der Bund, die Länder, die Kommunen und Landkreise sind hoffnungslos mit der wachsenden Anzahl der Flüchtlinge aus den Krisengebieten dieser Welt überfordert. Statt einer ehrlichen und faktischen Auseinandersetzung mit diesem Problem, versteifen sich Politik und Medien lediglich auf die Skandale in den Flüchtlingsheimen.

Keine Frage: Das was die Sicherheitsleute in Burbach oder auch anderswo getrieben haben, ist bar jeglicher Vernunft, jeden Anstandes, ist kriminell und zu ahnden!

Aber wie immer, hat die Medaille zwei Seiten. Über die zweite wird nicht oder nur unzulänglich aufgeklärt.

Jeder, der am Sonntag den Günther Jauch-Talk in der ARD sehen konnte, die sich ebenfalls mit der Flüchtlingsfrage beschäftigte, wurde Zeuge, wie Teile dieser Fakten ignoriert wurden. Ein Sicherheitsmann war zu Gast, der erzählte, dass es unter den Flüchtlingen auch Gewalt und Alkoholexzesse etc. gibt. Gewalt gegen das Personal (Küche etc.) in den Flüchtlingsheimen. Doch viel mehr konnte oder durfte dieser Mann, der vor Ort war, dann auch nicht mehr sagen. In der Folge wurde er von Jauch ignoriert und seine hervorgebrachten Fakten erst gar nicht in der folgenden Diskussion angesprochen.

Dabei wurde bekannt, dass in der Asylbewerberunterkunft Burbach, in dem es die “Foltervorwürfe” gab, auch noch weitere Vorfälle zu Tage traten: Koptische Christen berichten, sie hätten am 8. September 2014 vor einem muslimischen Mob aus 50 islamistischen Angreifern fliehen müssen!

Konkret:  Emile B. flieht am 8. September mit seiner Frau und den beiden kleinen Kindern aus dem Asylbewerberheim im nordrhein-westfälischen Burbach vor 50 islamistischen Angreifern mit dem Taxi zu einem koptischen Christen nach Siegen. Die Polizei begleitete die Familie zu dem Taxi, weil ihr klar geworden war, dass die sechs Sicherheitsmitarbeiter in dem Asylerstaufnahmelager nicht mehr in der Lage waren, die koptische Familie zu schützen.

Drei Wochen nach dem Angriff hat Emile B. immer noch Schmerzen, sein Brustbein ist blau geschlagen. “Das Schlimmste sind aber die Bilder in den Köpfen meiner Kinder, die ich nun versuchen muss zu löschen”, sagt der 36-jährige Bauingenieur. Die sechs Jahre alte Marvel und der dreieinhalbjährige George mussten mit ansehen, wie ihr Vater vor dem Eingang des Asylbewerberheims zusammengeschlagen wurde.

“Gott sei Dank kam der größte und schwerste Sicherheitsmann und hat sich dazwischen geworfen”, erzählt der schlanke Ägypter. Eine halbe Minute später kamen die übrigen fünf Sicherheitsleute und führten ihn und seine Kinder in ihr Zimmer, während die etwa 50 wütenden Männer versuchten, das Security-Personal wegzustoßen, um wieder auf ihn einprügeln zu können. Von den schrecklichen Gewalttaten des Sicherheitspersonals gegenüber Asylbewerbern, die jüngst bekannt wurden, hat Emile B . nichts mitbekommen, wie er sagt … Anwohner des Flüchtlingsheims verwundert dies nicht, eine Polizeistreife pendle 24 Stunden am Tag zwischen dem Ortskern der Kleinstadt und dem Aufnahmelager, Einsätze seien an der Tagesordnung.

Noch mehr: Die christlichen Kopten wurden wüst als “Tiere” beschimpft. Die rund 250 arabischen Asylbewerber (von insgesamt 750) ächten sie.

Die zuständige Bezirksregierung in Arnsberg wollte auf Anfrage der “Welt” keine Stellung zu den Vorfällen nehmen. Der private Heimbetreiber European Homecare bestätigte die Vorfälle. Pressesprecherin Renate Walkenhorst sagte, man habe die Ausgrenzung gegenüber der koptischen Familie nicht im Einzelnen beobachten können, aber: “Anfeindungen von muslimischen gegenüber christlichen Flüchtlingen kommen immer wieder vor.”

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article132791478/Kopten-Familie-flieht-vor-muslimischen-Angreifern.html

Die Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und koptischen Christen schwelen schon lange.

Vergessen wir dabei auch nicht den Anschlag auf die koptische Kirche in Berlin-Lichtenberg, bei dem Anfang Oktober 2014 Unbekannte ein Feuer gelegt haben. Ein 27 Jahre alter Flüchtling, der dort geschlafen habe, hatte Glück und ist dabei unverletzt geblieben. 

Die koptische Kirche ist die größte christliche Gemeinschaft im Nahen und Mittleren Osten. In Ägypten hat sie bis zu 12 Millionen Anhänger. Trotz gesetzlicher Religionsfreiheit kam es dort mehrfach zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Kopten. Unter der Herrschaft der Muslimbrüder häuften sich in Ägypten die Übergriffe auf Christen.

Quelle: http://www.welt.de/regionales/berlin/article132911187/Entsetzen-ueber-Brandstiftung-an-koptischer-Kirche.html

Wenn wir also über die Flüchtlingsfrage sprechen, dann bitte schön auch über die religiösen (oder nationalistischen) “Revierkämpfe” INNERHALB der Flüchtlingsunterkünfte etc.

Warum wird hierüber kein Wort verlautbart? Müssen die deutschen Behörden nicht auch (gerade) die Christen unter den Flüchtlingen vor gewaltbereiten und extremistischen Muslimen hierzulande schützen? Ich glaube schon!

Denn es sind KEINE Einzelfälle. Ein weiteres Beispiel aus jüngster Vergangenheit:

In einem Flüchtlingsheim in Berlin-Marienfelde schlugen sich im August 2014 60 Flüchtlinge wegen des Hasses von muslimischen Tschetschenen auf syrische Christen. Es gibt Verletzte, die Polizei muss ausrücken.

Quelle: http://www.welt.de/regionales/berlin/article132761249/Als-sich-Tschetschenen-und-Syrer-in-Berlin-pruegelten.html

Und auch das gibt es:

Gegen den Bewohner des Asylbewerberheims in Hoyerswerda (Landkreis Bautzen), der einen Wachmann der Körperverletzung beschuldigt, wird wegen des gleichen Vorwurfs ebenfalls ermittelt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, habe der 29-jährige Tunesier die Anschuldigungen gegen den 47 Jahre alten Wachmann erhoben, als er selbst am Montag im Rahmen der gegen ihn laufenden Ermittlungen wegen Körperverletzung von der Polizei befragt wurde. Jetzt müsste geklärt werden, wer wen bei dem Streit Ende Juli verletzt habe und warum, sagte Polizeisprecher Thomas Knaup: «Wir haben hier die klassische Situation von Anzeige und Gegenanzeige.»

Quelle: http://www.welt.de/regionales/sachsen/article132859558/Gegen-angeblich-angegriffenen-Asylbewerber-wird-selbst-ermittelt.html

 Eine der größten “Gefahren” offenbart sich nun aber auch gerade durch die Flüchtlingsströme in die EU, nach Deutschland, allerdings anders, als erwartet:

Die extremistische Miliz Islamischer Staat (IS) versucht offenbar, Terrorkommandos als Flüchtlinge getarnt nach Europa zu schleusen. Aus je vier Terroristen bestehende Gruppen sollten die syrisch-türkische Grenze überqueren und mithilfe gefälschter Pässe weiter nach Westeuropa reisen, auch nach Deutschland. Dort sollten sie Anschläge verüben, berichtet die “Bild am Sonntag” unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Aus abgehörten Gesprächen hätten US-Geheimdienste auch erfahren, dass die Terroristen wegen der strengeren Kontrollen an Flughäfen keine Flugzeuge benutzen sollen. Deutschen Behörden ist das Szenario laut Zeitung bekannt, dies hätten Regierungskreise bestätigt. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte: “Deutschland steht nach wie vor im Fokus des dschihadistischen Terrorismus.” Daraus resultiere eine abstrakt hohe Gefährdung für die innere Sicherheit. Derzeit gebe es jedoch keine Hinweise auf konkrete Anschlagsplanungen.

http://german.ruvr.ru/news/2014_10_06/IS-Terroristen-sollen-sich-als-Fluchtlinge-tarnen-4684/

Also noch einmal: Müssten wir nicht über alle diese Probleme im Zusammenhang mit den Flüchtlingen sprechen, bevor wir uns selbst (im Fall der Quälereien natürlich berechtigt) immer nur ans eigene Kreuz nageln?

 

Der Streitkommentar

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Anmerkung: Der Inhalt dieses Streitkommentars gibt ausschließlich die Meinung von Heinz G. Jakuba wieder.

 

Mitdiskutieren, mitstreiten erlaubt. Kommentare erwünscht.

 

 

 

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